Zusammenfassung
der Erfindung
Die
vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die vorstehend beschriebene
Anforderung zu bewältigen,
und zielt daraufhin ab, ein Fahrzeuggeschwindigkeitsteuerungsgerät anzugeben,
das automatisch eine Fahrzeuggeschwindigkeit steuert, und in der
Lage ist, die für
den Start der automatischen Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit
erforderliche Bedienung durch einen Fahrer zu vereinfachen.
Ein
Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung
weist eine Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungungsserfassungseinrichtung,
eine Speichereinrichtung und eine Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung
auf. Der Betrieb dieser Einrichtung ist nachstehend aufeinanderfolgend
beschrieben.
Zunächst erfasst
die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
eine Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung durch den
Fahrer an einem Bedienungsteil zum Ändern der Fahrzeuggeschwindigkeit,
das zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit bedient wird. Dabei weist das "Bedienteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" allgemein
ein Fahrpedal, ein Bremspedal oder dergleichen auf. Weiterhin entspricht
in einem Fahrzeug mit einem Aufbau, in dem ein Joy-Stick zum Ändern der Fahrzeuggeschwindigkeit
(Beschleunigen oder Verlangsamen) bedient wird, der Joy-Stick dem "Bedienungsteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit".
Die
Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
durch einen Fahrer auf der Grundlage der Bedienung des "Bedienungsteils zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" durch
den Fahrer. Daher verlangt der Fahrer den Start der automatischen
Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit ohne Bedienung anderer Teile
als das "Bedienteil
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
dem Fahrpedal, dem Bremspedal oder dergleichen.
Die
Speichereinrichtung speichert als eine angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit (beizubehaltende
Fahrzeuggeschwindigkeit) die Fahrzeuggeschwindigkeit zu dem Punkt,
zu dem die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung durch die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst wird. Dementsprechend wird die Fahrzeuggeschwindigkeit zu
dem Punkt, zu dem der Fahrer den Start der automatischen Steuerung
der Fahrzeuggeschwindigkeit verlangt, als die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
gespeichert.
Die
Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung steuert
in den Fällen,
in denen die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
durch die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst wird, automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit, um diese
auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit beizubehalten.
Die Fahrzeuggeschwindigkeits- Automatiksteuerungseinrichtung
steuert die Bremskraft durch die Steuerung des Bremshydraulikdrucks
oder dergleichen und/oder die Antriebskraft durch Steuerung der
Drosselklappenöffnung
oder dergleichen, unabhängig
von der Bedienung des "Bedienteils
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
des Fahrpedals, des Bremspedals oder dergleichen durch den Fahrer,
um die Fahrzeuggeschwindigkeit auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
beizubehalten.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, kann ein Fahrer den Start
der automatischen Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit ohne Bedienen des "anderen Teils als
des Bedienteils zur Änderung der
Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
des vorstehend beschriebenen Automatikfahrschalters oder dergleichen
starten. Dementsprechend wird erfindungsgemäß die Bedienung durch den Fahrer
erleichtert, die zum Starten der Automatiksteuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit
erforderlich ist.
Die
Fahrzeuggeschwindigkeit zu dem Punkt, zu dem die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
erfasst wird, wird als angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
gespeichert, und die Fahrzeuggeschwindigkeit wird automatisch gesteuert,
um auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit beizubehalten.
Daher bedient der Fahrer das "Bedienteil
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
das Fahrpedal, das Bremspedal oder dergleichen zur Justierung der Fahrzeuggeschwindigkeit
auf eine gewünschte
Geschwindigkeit und führt
die Bedienung entsprechend der vorstehend beschriebenen "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" auf dem "Bedienteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" durch,
was gegenwärtig
zu dem Zeitpunkt bedient wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf die gewünschte
Geschwindigkeit justiert wird, wodurch möglich wird, die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf eine gewünschte
Geschwindigkeit beizubehalten.
Es
sei bemerkt, dass die Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung die automatische
Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit unmittelbar nach Erfassung
der vorstehend beschriebenen "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" starten kann, oder
die automatische Steuerung nach der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" und nach der Erfüllung einer
vorbestimmten Bedingung starten kann.
In
diesem Fall ist die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
vorzugsweise eingerichtet, die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
durch den Fahrer entsprechend der Aufhebung der Beschleunigungsanforderungsbedienung
durch den Fahrer an dem Beschleunigungsbedienungsteil zu erfassen,
das als Bedienteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit dient und zur Beschleunigung des Fahrzeugs
bedient wird. Das Beschleunigungsbedienungsteil umfasst beispielsweise
ein Fahrpedal, den vorstehend beschriebenen Joy-Stick oder dergleichen.
In
dem Fall, in dem ein Fahrer die Bedienung des Beschleunigungsbedienungsteils
wie eines Fahrpedals oder dergleichen von dem Zustand aufhebt (freigibt),
in dem er das Beschleunigungsbedienungsteil bedient, wünscht er
in den meisten Fällen, dass
die Fahrzeuggeschwindigkeit der Wert an dem Punkt ist, wenn die
Bedienung des Beschleunigungsbedienungsteils aufgehoben wird. Daher
kann das Vorhandensein der Geschwindigkeitsbeibehaltungsanforderung
durch einen Fahrer leicht und zuverlässig durch Verwendung der Aufhebungsbedienung der
Beschleunigungsanforderung durch den Fahrer an dem Beschleunigungsbedienteil
als die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst werden.
Die
Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
ist vorzugsweise eingerichtet, die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
durch den Fahrer entsprechend der Aufhebung der Verlangsamungsanforderungsbedienung
durch den Fahrer an dem Verlangsamungsbedienungsteil zu erfassen,
das als das Bedienteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit dient und zur Verlangsamung des Fahrzeugs
bedient wird. Das Verlangsamungsbedienteil umfasst beispielsweise
ein Bremspedal, den vorstehend bestimmten Joy-Stick oder dergleichen.
In
dem Fall, in dem ein Fahrer die Bedienung an dem Fahrpedalbedienteil
wie dem Bremspedal oder dergleichen aus dem Zustand, in dem er das Verlangsamungsbedienteil
bedient, aufhebt (freigibt), wünscht
er im Allgemeinen in den meisten Fällen, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit
auf den Wert zu dem Punkt beibehalten wird, zu dem die Bedienung an
den Verlangsamungsbedienteil aufgehoben wird, wie in dem vorstehend
beschriebenen Fall der Aufhebungsbedienung des Beschleunigungsbedienteils. Daher
kann das Vorhandensein der Geschwindigkeitsbeibehaltungsanforderung
durch einen Fahrer ebenfalls leicht und zuverlässig unter Verwendung der Aufhebungsbedienung
(Aufhebungsvorgang) an der Verlangsamungsanforderung durch den Fahrer an
dem Verlangsamungsbedienteil als die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst werden.
Weiterhin
kann die Erfindung derart ausgelegt sein, dass die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" anhand der Änderung
der Bedienungszustände
des Beschleunigungsbedienteils und des Verlangsamungsbedienteils
wie die Änderung
von dem Zustand, in dem das Beschleunigungsbedienteil und/oder das
Verlangsamungsbedienteil zu dem Zustand erfasst wird, in dem das
Beschleunigungsbedienteil und das Verlangsamungsbedienteil nicht
bedient werden.
Vorzugsweise
weist das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Abwärtsfahrtbestimmungseinrichtung
zur Bestimmung, ob das Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet
oder nicht, wobei die Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung
automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit in dem Fall steuert, in dem
die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung durch die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst wird und die Abwärtsfahrtbestimmungseinrichtung
bestimmt, dass das Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet.
In
dem Fall, in dem das Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet, muss ein Fahrer
allgemein kontinuierlich das Verlangsamungsbedienteil bedienen,
um die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant zu halten. Das heißt, dass
in dem Fall, in dem ein Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet,
das Bedarfausmaß für die Automatiksteuerung,
die die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant hält, extrem hoch ist. Insbesondere
kann entsprechend dem vorstehend beschriebenen Aufbau die automatische
Steuerung zuverlässig
in dem Fall ausgeführt
werden, in dem ein Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet und das Bedarfausmaß für die automatische
Steuerung extrem hoch ist.
In
diesem Fall ist die Abwärtsfahrtbestimmungseinrichtung
vorzugsweise eingerichtet, zu erfassen, dass das Fahrzeug sich in
einem Gefälle
befindet, wenn der Fahrer das Bedienteil zur Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht bedient und wenn der durch Subtrahieren der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit
erhaltene Wert größer als
ein vorbestimmter Wert ist.
In
dem Fall, in dem ein Fahrzeug in einem Gefälle fährt (abwärts fährt), wird eine durch die Schwerkraft
auf dem Fahrzeug bewirkte Kraft in Beschleunigungsrichtung auf das
Fahrzeug ausgeübt. Dadurch
wird das Fahrzeug allmählich
in dem Zustand beschleunigt, in dem sowohl das Beschleunigungsbedienungsteil
als auch das Verlangsamungsbedienungsteil nicht bedient werden (d.h.,
in dem Zustand, in dem das Bedienteil zur Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht bedient wird).
Dementsprechend
steigt, wenn ein Fahrer die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" in einem Fall ausführt, in
dem das Fahrzeug in einem Gefälle
fährt (abwärts fährt), danach (und
vor dem Start der automatischen Steuerung) die Fahrzeuggeschwindigkeit
allmählich
von der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit an. Insbesondere
ermöglicht
der vorstehend beschriebene Aufbau die Bestimmung, ob das Fahrzeug
sich in einem Gefälle
befindet oder nicht, ohne dass ein Sensor, der physikalisch eine Neigung
einer Straßenoberfläche erfasst,
wie ein Neigungssensor oder dergleichen, verwendet wird.
Es
ist vorzuziehen, dass das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung weiterhin eine Steigungsbestimmungseinrichtung zur Bestimmung
aufweist, ob das Fahrzeug sich in einer Steigung befindet oder nicht,
und die Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung
die Fahrzeuggeschwindigkeit automatisch in dem Fall steuert, in
dem die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung durch
die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst wird und die Steigungsbestimmungseinrichtung bestimmt, dass
das Fahrzeug sich in einer Steigung befindet.
In
dem Fall, in dem ein Fahrzeug sich in einer Steigung befindet, muss
ein Fahrer im Allgemeinen kontinuierlich das Beschleunigungsbedienteil
bedienen, um die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant zu halten, wie
in dem Fall des Gefälles.
Das heißt,
dass in einem Fall, in dem das Fahrzeug sich in einer Steigung befindet,
ein Ausmaß für einen
Bedarf für
die Automatiksteuerung, die die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant
hält, extrem
hoch ist. Insbesondere kann entsprechend dem vorstehend beschriebenen Aufbau
die Automatiksteuerung in einem Fall zuverlässig ausgeführt werden, in dem das Fahrzeug
sich in einer Steigung befindet und das Ausmaß des Bedarfs für die Automatiksteuerung
extrem hoch ist.
In
diesem Fall ist die Steigungsbestimmungseinrichtung vorzugsweise
eingerichtet, zu erfassen, dass das Fahrzeug sich in einer Steigung
befindet, wenn der Fahrer das Bedienteil zum Ändern der Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht bedient und wenn der durch Subtrahieren der Fahrzeuggeschwindigkeit von
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit erhaltene
Wert größer als
ein vorbestimmter Wert ist.
In
dem Fall, in dem das Fahrzeug in einer Steigung fährt (aufwärts fährt), wird
eine Kraft in Verlangsamungsrichtung, die durch die Schwerkraft
auf das Fahrzeug bewirkt wird, auf das Fahrzeug ausgeübt. Daher
wird das Fahrzeug in den Zustand verlangsamt, in dem sowohl das
Beschleunigungsbedienteil als auch das Verlangsamungsbedienteil
nicht bedient werden (d.h. in einen Zustand, in dem das Bedienteil
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit nicht bedient wird).
Dementsprechend
verringert sich, wenn ein Fahrer die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" in einem Fall ausführt, in
dem das Fahrzeug in einer Steigung fährt, die Fahrzeuggeschwindigkeit
danach (und vor dem Start der automatischen Steuerung) allmählich von
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit. Insbesondere
ermöglicht
der vorstehend beschriebene Aufbau die Bestimmung, ob das Fahrzeug
sich in einer Steigung befindet oder nicht, ohne dass ein Sensor,
der physikalisch eine Neigung einer Straßenoberfläche erfasst, wie ein Neigungssensor
oder dergleichen verwendet wird.
Es
ist vorzuziehen, dass das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung weiterhin eine Kurvenfahrtzustands-Ermittlungseinrichtung zur Ermittlung
des Kurvenfahrtzustands des Fahrzeugs und eine Anforderungsbeibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeits-Änderungseinrichtung zur Änderung
der angeforderten Beibehaltungsgeschwindigkeit entsprechend dem
ermittelten Kurvenfahrtzustand des Fahrzeugs aufweist. Dabei ermittelt die
Kurvenfahrtzustands-Ermittlungseinrichtung den Kurvenfahrtzustand
des Fahrzeugs auf der Grundlage von Informationen bezüglich eines
Ausmaßes
(Grads) einer Kurve (beispielsweise Radius oder dergleichen) einer Straße, die
durch eine straßenseitige
Fahrzeugkommunikation erhalten wird, wobei die Informationen sich
auf einen Grad einer Kurve (beispielsweise Radius oder dergleichen)
einer Straße
beziehen, die durch GPS, einen durch einen Fahrer bedienten Lenkwinkel
oder dergleichen beziehen.
Es
sei angenommen, dass das Fahrzeug eine Kurvenfahrt beginnt, so wie
in dem Fall, in dem das Fahrzeug um eine Ecke fährt, in dem Fall, in dem die
Automatiksteuerung während
der Fahrt in einem Gefälle
ausgeführt
wird und die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant auf der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit gehalten wird. In diesem Fall
wird eine zentrifugale Kraft auf das Fahrzeug ausgeübt, so dass
das Fahrzeug instabil werden kann. Daher wird berücksichtigt,
dass es vorzuziehen ist, die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
zum Gewährleisten
der Stabilität des
Fahrzeugs in dem Fall zu verringern, in dem der Grad der Drehung
groß ist
(insbesondere der Drehradius klein ist) und eine große zentrifugale
Kraft auf das Fahrzeug ausgeübt
ist.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ermöglicht der Aufbau, in dem die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit entsprechend dem
Kurvenfahrtzustand des Fahrzeugs geändert wird, die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit gegenüber dem Wert zu dem jetzigen
Zeitpunkt zu verringern, falls der Kurvenradius nicht größer als
ein vorbestimmter Wert wird. Als Ergebnis kann in dem Fall, in dem
das Fahrzeug während
der Automatiksteuerung (oder vor der Automatiksteuerung) zu einer
Kurve kommt, die Stabilität des
Fahrzeugs leicht gewährleistet
werden.
Es
ist vorzuziehen, dass das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung weiterhin eine Neigungsgradermittlungseinrichtung zur
Ermittlung des Grads einer Neigung einer Straßenoberfläche, auf der das Fahrzeug fährt, und eine
Anforderungsbeibehaltungs-Fahrzeuggeschwindigkeitsänderungseinrichtung
(Einrichtung zur Änderung
der angeforderten beizubehaltenden Fahrzeuggeschwindigkeit) zur Änderung
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit entsprechend
dem ermittelten Grad der Neigung der Straßenoberfläche aufweist.
Dabei
ermittelt die Neigungsgradermittlungseinrichtung den Grad der Neigung
einer Straßenoberfläche auf
der Grundlage von Informationen, die sich auf einen Neigungsgrad
(Grad) einer Straße
beziehen, die such eine straßenseitige
Fahrzeugkommunikation erhalten werden, der Informationen, die sich
auf einen Neigungsgrad einer Straße beziehen, die durch GPS
erhalten werden, einer Differenz einer Fahrzeugkörper-Längsbeschleunigung, die von
einem Längsbeschleunigungssensor
eines Fahrzeugkörpers
erhalten wird, und einer Fahrzeugkörper-Längsbeschleunigung, die anhand
einer Radgeschwindigkeit erhalten wird, oder dergleichen.
Es
sei angenommen, dass der Neigungsgrad der Straßenoberfläche übermäßig groß wird, wenn die Automatiksteuerung
während
der Fahrt in einem Gefälle
ausgeführt
wird und die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant auf der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit gehalten wird. In diesem Fall
wird berücksichtigt,
dass eine Verringerung der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
zur Gewährleistung
der Stabilität
des Fahrzeugs vorzuziehen ist.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ermöglicht der Aufbau, in dem die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit entsprechend dem
Neigungsgrad einer Straßenoberfläche geändert wird,
die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit gegenüber dem
Wert zu dem jetzigen Punkt zu verringern, falls der Neigungsgrad der
Straßenoberfläche nicht
größer als
der vorbestimmte Wert wird. Als Ergebnis ist in dem Fall, in dem
der Neigungsgrad der Straßenoberfläche während der
automatischen Steuerung (oder vor der automatischen Steuerung) übermäßig groß wird,
die Stabilität
des Fahrzeugs dann leicht gewährleistet.
Es
ist vorzuziehen, dass das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung weiterhin eine Straßenzustandsbestimmungseinrichtung
zur Bestimmung aufweist, ob die Straßenoberfläche, auf der das Fahrzeug fährt, sich
in einem spezifischen Zustand befindet oder nicht, und dass die
Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung
automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit steuert, wenn die Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung
durch die Fahrzeuggeschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung
erfasst wird und die Straßenzustandsbestimmungseinrichtung
bestimmt, dass die Straßenoberfläche, auf
der das Fahrzeug fährt,
sich in dem spezifischen Zustand befindet.
Dabei
umfasst der spezifische Zustand beispielsweise eine vorbestimmte
Straße
mit niedrigem Reibungswert (low-μ- road.), eine vorbestimmte
raue Straße
oder dergleichen. Die Straßenzustandsbestimmungseinrichtung
bestimmt, ob die Straßenoberfläche sich
in dem spezifischen Zustand befindet oder nicht, auf der Grundlage
des Zustands der Straße,
die durch eine straßenseitige
Fahrzeugkommunikation, einem Ausgang aus einem Umgebungstemperatursensor
oder dergleichen erhalten wird.
In
dem Fall, dass das Fahrzeug auf einer Straße mit niedrigem Reibungswert,
wie einer vereisten Straße
oder einer rauen Straße
mit einer hohen Ungleichmäßigkeit
fährt,
tendiert das Ausmaß eines Bedarfs
für die
automatische Steuerung, die die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant
hält, hoch
zu werden. Insbesondere kann gemäß dem vorstehend
beschriebenen Aufbau die automatische Steuerung zuverlässig in
dem Fall ausgeführt
werden, in dem die Straßenoberfläche, auf
der das Fahrzeug fährt,
sich in dem spezifischen Zustand befindet, wie dem einer Straße mit niedrigem
Reibungswert oder einer rauen Straße, und der Grad des Bedarfs
für die
automatische Steuerung extrem hoch ist.
Zusätzlich ist
in dem Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung
die Fahrzeuggeschwindigkeits-Automatiksteuerungseinrichtung
vorzugsweise eingerichtet, die automatische Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit
zu beenden, wenn die Bedienung des Bedienteils zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit durch den Fahrer während der Ausführung der
automatischen Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit erfasst wird.
Mit
diesem Aufbau wird, wenn der Fahrer das "Bedienteil zur Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit", wie ein Fahrpedal,
Bremspedal oder dergleichen, während
der Ausführung
der automatischen Steuerung bedient, die automatische Steuerung beendet.
Als Ergebnis kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit auf eine
neue gewünschte
Geschwindigkeit durch kontinuierliches Bedienen des "Bedienteils zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit",
das gegenwärtig
bedient wird, danach neu justieren.
Der
Fahrer führt
erneut die Bedienung entsprechend der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" an dem "Bedienteil zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit",
das gegenwärtig zu
dem Punkt bedient wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit auf die
neue gewünschte
Geschwindigkeit justiert wird, aus, wodurch er in der Lage ist, die
Fahrzeuggeschwindigkeit auf die neue gewünschte Geschwindigkeit beizubehalten.
Das
heißt,
dass der Fahrer frei die Fahrzeuggeschwindigkeit, die während der
automatischen Steuerung (d.h. die vorstehend beschriebene angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit) gehalten wird, auf einen gewünschten
Wert einstellen/ändern
kann, indem lediglich das "Bedienteil
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
ein Fahrpedal, Bremspedal oder dergleichen bedient wird.
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
Verschiedene
andere Aufgaben, Merkmale und viele der zugehörigen Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden anhand der nachstehenden ausführlichen Beschreibung des bevorzugten
Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung verdeutlicht. Es
zeigen:
1 eine
schematische Aufbaudarstellung eines Fahrzeugs, das mit einem Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist,
2 eine
schematische Aufbaudarstellung eines Bremshydraulikdrucksteuerungsgeräts gemäß 1,
3 einen
Graphen, der die Beziehung zwischen einem Anweisungsstrom und einem
Anweisungsdifferenzialdruck in Bezug auf ein normalerweise geöffnetes
Linearelektromagnetventil gemäß 2 veranschaulicht,
4 Zeitverläufe, die
ein Beispiel für
eine Änderung
einer Fahrzeuggeschwindigkeit, eines Zustands eines Bremspedals
und eines Radzylinderhydraulikdrucks in dem Fall veranschaulichen,
in dem eine Gefällegeschwindigkeitssteuerung
bei einem Fahrzeug ausgeführt
wird, das in einem Gefälle
fährt.
5 ein
Flussdiagramm einer Routine, die durch die CPU gemäß 1 ausgeführt wird,
zur Berechnung von Radgeschwindigkeiten oder dergleichen,
6 ein
Flussdiagramm einer Routine, die durch die CPU gemäß 1 zur
Bestimmung des Beginns/Endes der Gefällegeschwindigkeitssteuerung
ausgeführt
wird,
7 ein
Flussdiagramm, das eine von der CPU gemäß 1 zur Ausführung der
Gefällegeschwindigkeitssteuerung
ausgeführte
Routine veranschaulicht,
8 Zeitverläufe, die
ein Beispiel für
eine Änderung
in einer Fahrzeuggeschwindigkeit, einen Zustand eines Fahrpedals
und einer Drosselklappenöffnung
in dem Fall zeigt, in dem eine Steigungsgeschwindigkeitssteuerung
bei einem Fahrzeug ausgeführt
wird, das in einer Steigung fährt,
9 ein
Flussdiagramm, das eine von der CPU in einem Geschwindigkeitssteuerungsgerät ausgeführte Routine
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
zur Bestimmung des Beginns/Endes der Steigungsgeschwindigkeitssteuerung
darstellt, und
10 ein
Flussdiagramm, das eine von der CPU des Geschwindigkeitssteuerungsgeräts gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
ausgeführte
Routine zur Ausführung
der Steigungsgeschwindigkeitssteuerung darstellt.
Beschreibung des bevorzugten
Ausführungsbeispiels
Nachstehend
sind jeweils Ausführungsbeispiele
eines Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Erstes Ausführungsbeispiel
1 veranschaulicht
schematisch ein Fahrzeug, bei dem ein Fahrzeugsteuerungsgerät 10 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung angebracht ist. Das veranschaulichte
Fahrzeug ist ein Fahrzeug mit Vorderradantrieb, dessen zwei vordere
Räder angetriebene
Räder sind.
Das
Geschwindigkeitssteuerungsgerät 10 weist
einen Antriebskraftübertragungsmechanismusabschnitt 20 auf,
der eine Antriebskraft erzeugt und diese zu den Antriebsrädern FL,
FR, RL und RR überträgt, ein Bremshydraulikdrucksteuerungsgerät 30 zur
Erzeugung einer Bremskraft in jedem Rad durch einen Bremshydraulikdruck,
einen Sensorabschnitt 40 mit verschiedenen Sensoren und
ein elektronisches Steuerungsgerät 50 auf.
Der
Antriebskraftübertragungsmechanismusabschnitt 20 weist
eine Brennkraftmaschine 21, die eine Antriebskraft erzeugt,
ein Drosselklappenbetätigungsglied 22 mit
einem Gleichstrommotor, der bzw. das die Öffnung (Drosselklappenventilöffnung TA)
eines Drosselklappenventils (Drosselklappe) TH steuert, das in einem
Ansaugrohr 21a der Brennkraftmaschine 21 angeordnet
ist und die offene Querschnittsfläche des Ansaugdurchlasses variiert,
und ein Kraftstoffeinspritzgerät 23 auf,
das Kraftstoffeinspritzinjektoren (Kraftstoffeinspritzeinrichtungen)
aufweist, die Kraftstoff in die Nähe von nicht dargestellten
Ansauganschlüssen
der Brennkraftmaschine 21 sprühen.
Der
Antriebskraftübertragungsmechanismusabschnitt 20 weist
ebenfalls ein Getriebe 24, dessen Eingangswelle mit einer
Ausgangswelle der Brennkraftmaschine 21 verbunden ist,
und ein vorderradseitiges Differenzial 25 auf, das mit
einer Ausgangswelle des Getriebes 24 verbunden ist und
in geeigneter Weise die Antriebskraft aus der Brennkraftmaschine 21 auf
die Vorderräder
FL und FR verteilt und überträgt.
Wie
es schematisch in 2 gezeigt ist, weist das Bremshydraulikdrucksteuerungsgerät 30 einen
Bremshydraulikdruckerzeugungsabschnitt 32, der einen Bremshydraulikdruck
entsprechend der Bedienungskraft eines Bremspedals BP erzeugt, einen
RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 33,
einen FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 34,
einen FR- Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 35 und einen
RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 36, von
denen jeder den den Radzylindern Wrr, Wfl, Wfr und Wrl zugeführten Bremshydraulikdruck
justieren können,
die jeweils an den Rädern
RR, FL, FR und RL angeordnet sind, sowie einen Rückführungsbremsfluidzufuhrabschnitt 45 auf.
Der
Bremshydraulikdruckerzeugungsabschnitt 32 weist eine Unterdruckanhebungseinrichtung
bzw. einen Unterdruckverstärker
(vacuum booster) VB, der in Reaktion auf die Bedienung des Bremspedals
BP arbeitet, und einen Hauptzylinder MC auf, der mit der Unterdruckanhebungseinrichtung
VB verbunden ist. Die Unterdruckanhebungseinrichtung VB verwendet
den Druck (Unterdruck) der Luft innerhalb des Ansaugrohrs der Brennkraftmaschine 21, um
die Bedienkraft des Bremspedals BP um ein vorbestimmtes Verhältnis anzuheben
und überträgt die angehobene
Bedienkraft auf den Hauptzylinder MC.
Der
Hauptzylinder MC weist zwei Ausgangsanschlüsse auf, nämlich einen ersten Anschluss
und einen zweiten Anschluss. Der Hauptzylinder MC empfängt ein
Bremsfluid aus einem Reservoir RS und erzeugt an dem ersten Anschluss
einen ersten Hauptzylinderhydraulikdruck Pm entsprechend der angehobenen
Bedienkraft. Der Hauptzylinder MC erzeugt ebenfalls an dem zweiten
Anschluss einen zweiten Hauptzylinderhydraulikdruck Pm, der im Wesentlichen
derselbe wie der erste Hauptzylinderhydraulikdruck ist und der angehobenen
Bedienkraft entspricht.
Der
Aufbau und der Betrieb des Hauptzylinders MC und diejenigen der
Unterdruckanhebungseinrichtung VB sind allgemein bekannt, weshalb
deren ausführliche
Beschreibung entfällt.
Auf diese Weise erzeugen der Hauptzylinder MC und die Unterdruckanhebungseinrichtung
VB (Bremshydraulikdruckerzeugungseinrichtung) erste und zweite Hauptzylinderhydraulikdrücke entsprechend
der Bedienkraft des Bremspedals BP.
Ein
normalerweise geöffnetes
Linearelektromagnetventil (Linearsolenoidventil) PC1 ist zwischen dem
ersten Anschluss des Hauptzylinders MC und der stromaufwärtigen Seite
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und der
stromaufwärtigen Seite
des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 angeordnet.
In ähnlicher
Weise ist ein normalerweise geöffnetes
Linearsolenoidventil PC2 zwischen dem zweiten Anschluss des Hauptzylinders
MC und der stromaufwärtigen
Seite des FR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 35 und
der stromaufwärtigen Seite
des RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 36 angeordnet.
Die Einzelheiten der normalerweise geöffneten Linearsolenoidventile
PC1 und PC2 sind nachstehend beschrieben.
Der
RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 33 besteht aus einem
Druckerhöhungsventil
PUrr, der ein normalerweise geöffnetes
Solenoidventil der Bauart mit zwei Anschlüssen und zwei Positionen ist, und
einem Druckverringerungsventil PDrr, der normalerweise geöffnetes
Solenoidventil der Bauart mit zwei Anschlüssen und zwei Positionen ist.
Das Druckerhöhungsventil
PUrr stellt eine Kommunikation zwischen der stromaufwärtigen Seite
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
dem Radzylinder Wrr her und unterbricht diese, was nachstehend beschrieben
ist. Das Druckverringerungsventil PDrr stellt eine Kommunikation
zwischen dem Radzylinder Wrr und einem Reservoir RS1 her und unterbricht
sie. Daher kann durch Steuerung des Druckerhöhungsventils PUrr und des Druckverringerungsventils
PDrr der Bremshydraulikdruck innerhalb des Radzylinders Wrr (Radzylinderdruck
Pwrr) erhöht werden,
beibehalten werden und verringert werden.
Zusätzlich ist
ein Sperrventil CV1, das die Strömung
des Bremsfluids lediglich in eine Richtung vonseiten des Radzylinders
Wrr zu der stromaufwärtigen
Seite des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 ermöglicht,
parallel zu dem Druckerhöhungsventil
PUrr verbunden. Als Ergebnis wird, wenn das Bremspedal BP nach Bedienung
losgelassen wird, der Radzylinderdruck Pwrr schnell verringert.
Gleichermaßen weisen
der FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 34,
der FR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 35 und
der RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitt 36 jeweils
ein Druckerhöhungsventil
PUfl und ein Druckverringerungsventil PDfl, ein Druckerhöhungsventil
PUfr und ein Druckverringerungsventil PDfr sowie ein Druckerhöhungsventil
PUrl und ein Druckverringerungsventil PDrl auf. Durch die Steuerung
jedes Druckerhöhungsventils und
Druckverringerungsventils kann der Bremshydraulikdruck in dem Radzylinder
Wfl, dem Radzylinder Wfr und dem Radzylinder Wrl (Druckhydraulikdrücke Pwfl,
Pwfr und Pwrl) erhöht
werden, beibehalten werden oder verringert werden. Sperrventile CV2,
CV3 und CV4 sind jeweils parallel zu den Druckerhöhungsventilen
PUfl, PDfr und PUrl vorgesehen, um dieselbe Funktion wie diejenige
des Sperrventils CV1 bereitzustellen.
Der
Rückführungsbremsfluidzufuhrabschnitt 37 weist
einen Gleichstrommotor MT und zwei Hydraulikpumpen (Zahnradpumpen)
HP1 und HP2 auf, die gleichzeitig durch den Motor MT angetrieben
werden. Die Hydraulikpumpe HP1 pumpt das von den Druckverringerungsventilen
PDrr und PDfl zurückgeführte Bremsfluid
zu dem Reservoir RS1, und führt das
gepumpte Bremsfluid zu den stromaufwärtigen Seiten des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 über ein
Sperrventil CV8 zu.
Gleichermaßen pumpt
die Hydraulikpumpe HP2 das von den Druckverringerungsventilen PDfr und
PDrl zurückgeführte Bremsfluid
zu dem Reservoir RS2 und führt
das gepumpte Bremsfluid den stromaufwärtigen Seiten des FR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 35 und
des RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 36 über ein
Sperrventil CV11 zu. Es sei bemerkt, dass zur Verringerung von Pulsationen
von Ausstoßdrücken der
Hydraulikpumpen HP1 und HP2 ein Dämpfer DM1 in einem Hydraulikkreis
zwischen dem Sperrventil CV8 und dem normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventil PC1 angeordnet ist, und ein Dämpfer DM2
in einem Hydraulikkreis zwischen dem Sperrventil CV11 und dem normalerweise
geöffneten
Linearsolenoidventil PC2 angeordnet ist.
Nachstehend
ist das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1 beschrieben. Der Ventilkörper des
normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventils PC1 empfängt
stets eine Kraft in die Öffnungsrichtung,
die von einer Trennkraft einer nicht dargestellten Spulenfeder herrührt, und
empfängt ebenfalls
in die Öffnungsrichtung
eine Kraft, die von dem Differenzialdruck herrührt, der durch Subtraktion des
ersten Hauptzylinderdrucks Pm von dem Druck auf der stromaufwärtigen Seite
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
der stromaufwärtigen
Seite des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 (der
nachstehend einfach als "Ist-Differenzialdruck" bezeichnet ist),
und eine Kraft in die Schließrichtung,
die von einer Anziehungskraft herrührt, die sich proportional
zu einem dem normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventil zugeführten Strom
(d.h. einem Anweisungsstrom Id) erhöht.
Als
Ergebnis wird, wie es in 3 gezeigt ist, ein Anweisungsdifferenzialdruck ΔPd entsprechend der
Anziehungskraft derart bestimmt, dass er proportional zu dem Anweisungsstrom
Id ansteigt. In 3 stellt I0 einen Stromwert
entsprechend der Trennkraft der Spulenfeder dar. Wenn der Anweisungsdifferenzialdruck ΔPd größer als
der vorstehend beschriebene Ist-Differenzialdruck ist, schließt das normalerweise
geöffnete
Linearsolenoidventil PC1, um die Kommunikation zwischen dem ersten
Anschluss des Hauptzylinders MC und dem stromaufwärtigen Abschnitt
(Seite) des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
dem stromaufwärtigen
Abschnitt des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 zu unterbrechen.
Wenn der Anweisungsdifferenzialdruck ΔPd geringer als der Ist-Differenzialdruck
ist, öffnet
dahingegen das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1, um die Kommunikation zwischen dem ersten
Anschluss des Hauptzylinders MC sowie dem stromaufwärtigen Abschnitt
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschitts 33 und dem stromaufwärtigen Abschnitt
des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 herzustellen.
Als
Ergebnis strömt
das Bremsfluid an dem stromaufwärtigen
Abschnitt des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
dem stromaufwärtigen Abschnitt
des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 (das
von der Hydraulikpumpe HP1 zugeführt
wird) zu dem ersten Anschluss des Hauptzylinders MC über das
normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1, wodurch der Ist-Differenzialdruck derart
justiert wird, dass er mit dem Anweisungsdifferenzialdruck ΔPd übereinstimmt.
Es sei bemerkt, dass das in den ersten Anschluss des Hauptzylinders MC
strömende
Bremsfluid zu dem Reservoir RS1 zurückgeführt wird.
Das
heißt,
dass, wenn der Motor MT (dementsprechend die Hydraulikpumpen HP1
und HP2) angetrieben wird, kann der Ist-Differenzialdruck (dessen
zulässiger
maximaler Wert) entsprechend dem Anweisungsstrom Id des normalerweise
geöffneten Linearsolenoidventils
PC1 gesteuert werden. Dabei wird der Druck auf der stromaufwärtigen Seite
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und des
FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 gleich
der Summe (Pm + ΔPd)
des ersten Hauptzylinderdrucks Pm und des Ist-Differenzialdrucks (d.h. des Anweisungsdifferenzialdrucks ΔPd).
Wenn
dahingegen das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1 in einen nicht erregten Zustand gebracht
wird (d.h. wenn der Anweisungsstrom Id auf null eingestellt ist),
behält
das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1 seinen geöffneten Zustand aufgrund der
Drängkraft
der Spulenfeder bei. Dabei wird der Ist-Differenzialdruck null, und wird der
Druck auf der stromaufwärtigen
Seite des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
der stromaufwärtigen
Seite des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 gleich
dem ersten Hauptzylinderdruck Pm.
Das
normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC2 ist im Hinblick auf Aufbau und Betrieb dasselbe
wie das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC1. Wenn dementsprechend der Motor MT (dementsprechend
die Hydraulikpumpen HP1 und HP2) angetrieben wird, wird der Druck
auf der stromaufwärtigen
Seite des FR- Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 35 und
der stromaufwärtigen Seite
des RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 36 gleich
der Summe (Pm + ΔPd)
des zweiten Hauptzylinderdrucks Pm und des Anweisungsdifferenzialdrucks ΔPd. Wenn
dabei das normalerweise geöffnete
Linearsolenoidventil PC2 in einen unerregten Zustand gebracht wird,
wird der Druck auf der stromaufwärtigen
Seite des FR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 35 und
der stromaufwärtigen
Seite des RL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 36 gleich dem
zweiten Masterzylinderdruck Pm.
Zusätzlich ist
ein Sperrventil CV5, das die Strömung
des Bremsfluids in lediglich eine Richtung von dem ersten Anschluss
des Masterzylinders MC zu dem stromaufwärtigen Abschnitt des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und
dem stromaufwärtigen
abschnitt des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 zulässt, parallel
zu dem normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventil PC1 verbunden. Durch diesen Aufbau kann selbst
während
einer Zeitdauer, in der der Ist-Differenzialdruck entsprechend dem
dem normalerweise geöffneten Linearsolenoidventil
PC1 zugeführten
Anweisungsstrom gesteuert wird, der Bremshydraulikdruck (d.h. der
erste Hauptzylinderdruck Pm) entsprechend der Bedienkraft des Bremspedals
BP den Radzylindern Wrr und Wfl zugeführt werden, wenn bei Bedienung des
Bremspedals BP der erste Hauptzylinderdruck Pm höher als der Druck auf der stromaufwärtigen Seite
des RR-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 33 und der
stromaufwärtigen
Seite des FL-Bremshydraulikdruckjustierabschnitts 34 wird.
Zusätzlich
ist ein Sperrventil CV6, das dieselbe Funktion wie diejenige des
Sperrventils CV5 bereitstellt, parallel zu dem normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventil PC2 verbunden.
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, besteht das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 aus
zwei Hydraulikkreissystemen, d.h. einem Hydraulikkreissystem in
Bezug auf das hintere rechte Rad RR und das vordere linke Rad FL
und einem Hydraulikkreissystem in Bezug auf das hintere linke Rad
RL und das vordere rechte Rad FR. Das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 ist
derart aufgebaut, dass, wenn alle Solenoidventile sich in ihren
unerregten Zuständen
befinden, ein Bremshydraulikdruck (d.h. der Hauptzylinderdruck Pm)
entsprechend der Bedienkraft des Bremspedals BP dem Radzylinder
W** zugeführt
wird.
Es
sei bemerkt, dass das Symbol "**", das an verschiedene
Variablen und dergleichen angehängt ist,
gemeinsam die Symbole fl, fr, rl und rr darstellt und angibt, dass
die entsprechende Variable oder dergleichen für alle Räder FR, FL usw. des Fahrzeugs
gilt. Beispielsweise gibt der Radzylinder W** gemeinsam den Radzylinder
Wfl für
das vordere linke Rad, den Radzylinder Wfr für das vordere rechte Rad, den
Radzylinder Wrl für
das hintere linke Rad und den Radzylinder Wrr für das hintere rechte Rad an.
Das
Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 ist derart
aufgebaut, dass, wenn der Motor MT (dementsprechend die Hydraulikpumpen
HP1 und HP2) angetrieben wird und die normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventile PC1 und PC2 durch einen Anweisungsstrom Id
in diesem Zustand erregt werden, ein Bremshydraulikdruck, der gegenüber dem
Hauptzylinderdruck Pm um einen Anweisungsdifferenzialdruck ΔPd höher ist,
der entsprechend dem Anweisungsstrom Id bestimmt wird, dem Radzylinder
W** zugeführt
werden kann.
Zusätzlich ist
das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 derart
aufgebaut, dass der Radzylinderdruck PW** individuell durch die
Steuerung des Druckerhöhungsventils
PU** und des Druckverringerungsventils PD** justiert werden kann.
Das heißt, dass
das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 zur
individuellen Justierung der den jeweiligen Rädern beaufschlagten Bremskräfte unabhängig von
der Bedienung des Bremspedals BP durch den Fahrer eingerichtet ist.
Somit kann das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 eine Gefällegeschwindigkeitssteuerung,
die nachstehend beschrieben ist, entsprechend einer aus dem nachstehend
beschriebenen elektronischen Steuerungsgerät 50 erzielen.
Gemäß 1 weist
der Sensorabschnitt 40 Radgeschwindigkeitssensoren (Raddrehzahlsensoren)
der Bauart mit elektromagnetischem Aufnehmer 41fl, 41fr, 41rl und 41rr,
die jeweils Ausgangssignale mit Frequenzen entsprechend den jeweiligen
Drehzahlen der Räder
FL, FR, RL und RR ausgeben, einen Fahrpedalöffnungssensor 42,
der ein Bedienungsausmaß (Betätigungsausmaß) eines
Fahrpedals AP erfasst, das durch einen Fahrer bedient wird, und
ein Signal ausgibt, das das Bedienungsausmaß (Fahrpedalbedienungsausmaß Accp)
des Fahrpedals AP angibt, ein Bremsschalter 43, der erfasst,
ob ein Bremspedal BP bedient wird oder nicht, und ein EIN/AUS-Signal
entsprechend der Bedienung oder Nichtbedienung des Bremspedals BP
ausgibt, ein Längsbeschleunigungssensor 44,
der eine Fahrzeugbeschleunigung in Längsrichtung des Fahrzeugs erfasst
und ein Signal ausgibt, das einen Fahrzeugbeschleunigungserfassungswert
Gx angibt, und einen Lenkwinkelsensor 45 auf, der einen
Rotationswinkel eines Lenkrads ST aus dessen neutraler Position
heraus erfasst und ein Signal ausgibt, das den Lenkwinkel θs angibt.
Der
Lenkwinkel θs
ist null, wenn das Lenkrad ST sich in der neutralen Position befindet.
Der Lenkwinkel θs
nimmt einen positiven Wert an, wenn das Lenkrad ST gegen den Uhrzeigersinn
(von der Fahrerseite aus gesehen) gedreht wird, und nimmt einen negativen
Wert an, wenn das Lenkrad ST im Uhrzeigersinn gedreht wird. Der
Fahrzeugbeschleunigungserfassungswert Gx nimmt einen positiven Wert an,
wenn das (vorwärts
fahrende) Fahrzeug sich in dem Beschleunigungszustand befindet,
und nimmt einen negativen Wert an, wenn das (vorwärts fahrende)
Fahrzeug sich im Verlangsamungszustand befindet.
Das
elektronische Steuerungsgerät 50 ist
ein Mikrocomputer, der eine CPU 51, ein ROM 52,
in dem von der CPU 51 auszuführenden Routinen (Programme),
Tabellen (Nachschlagetabellen und Kennfelder), Konstanten und dergleichen
vorab gespeichert sind, ein RAM 53, in das die CPU 51 zeitweilig Daten,
wie erforderlich, speichert, ein Sicherungs-RAM (Backup-RAM) 54,
das Daten speichert, wenn die Energieversorgung eingeschaltet ist,
und das die gespeicherten Daten beibehält, wenn die Energieversorgung
ausgeschaltet wird, eine Schnittstelle 55, die A/D-Wandler
aufweist, und dergleichen aufweist. Die vorstehend beschriebenen
Komponenten sind über
einen Bus miteinander verbunden. Die Schnittstelle 55 ist
mit den vorstehend beschriebenen Sensoren 41 bis 46 verbunden.
Die Schnittstelle führt
Signale aus den Sensoren 41 bis 46 usw. der CPU 51 zu.
Weiterhin gibt entsprechend Anweisungen aus der CPU 51 die
Schnittstelle 55 Antriebssignale zu den jeweiligen Solenoidventilen
und zu dem Motor MT des Hydraulikdrucksteuerungsgeräts 30, des
Drosselklappenventilbetätigungsglieds 22 und des
Kraftstoffeinspritzgeräts 23 aus.
Mit
dem vorstehend beschriebenen Aufbau treibt das Drosselklappenventilbetätigungsglied 22 das
Drosselklappenventil TH derart an, dass die Öffnung TA des Drosselklappenventils
TH im Wesentlichen mit einer Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt übereinstimmt, die auf der Grundlage
eines vorbestimmten Kennfelds oder dergleichen bestimmt wird, entsprechend
dem Bedienungsausmaß Accp
des Fahrpedals AP, und injiziert das Kraftstoffeinspritzgerät 23 Kraftstoff
in einer Menge ein, die zum Erhalt eines vorbestimmten Soll-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses (theoretisches
Luft-Kraftstoff-Verhältnisses)
für eine Zylinderinnen-Ansaugluftmenge
erforderlich ist, die die Luftmenge ist, die in jeden Zylinder aufgenommen
wird.
Umriss der
Gefällegeschwindigkeitssteuerung
Nachstehend
ist ein Umriss einer Gefällegeschwindigkeitssteuerung
beschrieben, die durch das (nachstehend auch als das "vorliegende Gerät" bezeichnete) Geschwindigkeitssteuerungsgerät 10 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau
durchgeführt
wird. In dem Fall, in dem sich das Fahrzeug in einem Gefälle befindet,
und der Fahrer beabsichtigt, die Geschwindigkeit auf einer gewünschten
Geschwindigkeit konstant zu halten, ist es notwendig, das Bremspedal
BP kontinuierlich zu bedienen. Das heißt, dass ein Grad für einen
Bedarf nach einer automatischen Steuerung zum Konstanthalten einer
Fahrzeuggeschwindigkeit in dem Fall, in dem das Fahrzeug sich in
einem Gefälle
befindet, extrem hoch ist.
Demgegenüber wünscht im
Allgemeinen (insbesondere in dem Fall, in dem sich das Fahrzeug in
einem Gefälle
befindet), im Fall, in dem ein Fahrer eine dem Fahrpedal AP beaufschlagte
Beschleunigungsanforderungsbedienung aufhebt (insbesondere in dem
Fall, in dem das Bedienungsausmaß Accp für das Fahrpedal AP von einem
Wert größer als "0" auf "0" geändert wird),
häufig,
die Fahrzeuggeschwindigkeit auf dem Wert bei der Aufhebung der Beschleunigungsanforderungsbedienung
durch das Fahrpedal AP zu halten. Zur Erleichterung der Beschreibung
ist nachstehend der Zustand, in dem das Bedienungsausmaß Accp des
Fahrpedals größer als "0" ist, als "Fahrpedal AP ist EIN" bezeichnet, und wird der Zustand, in
dem das Bedienungsausmaß Accp
des Fahrpedals "0" ist, als "Fahrpedal AP ist AUS" bezeichnet.
In ähnlicher
Weise (insbesondere in dem Fall, in dem ein Fahrzeug sich in einem
Gefälle
befindet) wünscht
in dem Fall, in dem ein Fahrer eine dem Bremspedal BP beaufschlagte
Verlangsamungsanforderungsbedienung aufhebt (insbesondere in dem Fall,
in dem das Ausgangssignal von dem Bremsschalter 43 von
AUS auf EIN geändert
wird), häufig, die
Fahrzeuggeschwindigkeit auf den Wert bei der Aufhebung der Verlangsamungsanforderungsbedienung
durch das Bremspedal BP zu halten. Zur Vereinfachung der Beschreibung
ist nachstehend der Zustand, in dem das Ausgangssignal aus dem Bremsschalter 43 EIN
ist, als "Bremspedal
BP ist EIN" bezeichnet,
und ist der Zustand, in dem das Ausgangssignal aus dem Bremsschalter 43 AUS
ist, als nachstehend "Bremspedal
BP ist AUS" bezeichnet.
Gemäß dem vorstehend
Beschriebenen bestimmt, wenn die Bedienungszustände des Fahrpedals AP und des
Bremspedals BP derart geändert werden,
dass der Zustand, in dem das Fahrpedal AP und/oder das Bremspedal
BP eingeschaltet ist, auf einen Zustand geändert wird, in dem sowohl das Fahrpedal
AP als auch das Bremspedal BP ausgeschaltet sind, das vorliegende
Gerät,
dass ein Fahrer die Beibehaltung der Fahrzeuggeschwindigkeit anfordert,
wodurch es eine "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst.
Gleichzeitig
speichert das vorliegende Gerät die
Fahrzeuggeschwindigkeit zu diesem Punkt, d.h., zu dem Zeitpunkt,
wenn die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst wird, als eine "angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref". Wie es vorstehend
beschrieben worden ist, erfasst das vorliegende Gerät die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" auf der Grundlage
der Bedienung eines Bedienteils zur Änderung einer Fahrzeuggeschwindigkeit
durch einen Fahrer.
Zusätzlich dazu
bestimmt das vorliegende Gerät,
ob sich das Fahrzeug in einem Gefälle befindet oder nicht, nachdem
die "Gechwindigkeitsbeibehaltungsanforderungsbedienung" erfasst wird. Wenn es
bestimmt, dass das Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet, regelt es den
Bremshydraulikdruck (Radzylinderhydraulikdruck Pw**) derart, dass
die Fahrzeuggeschwindigkeit auf der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref gehalten wird, wodurch automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert
wird. Das spezifische Steuerungsverfahren des Bremshydraulikdrucks
ist nachstehend beschrieben.
Dabei
kann "ob sich das
Fahrzeug in einem Gefälle
befindet oder nicht" beispielsweise
unter Verwendung eines Beschleunigungsvorgangs bestimmt werden,
das auf ein Fahrzeug in einem Gefälle aufgrund der Schwerkraft
ausgeübt
wird. Insbesondere kann ein Fahrzeug in einem Gefälle allmählich aufgrund
eines Beschleunigungsvorgangs durch die Schwerkraft in einen Zustand
nach Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" beschleunigt werden
(d.h. in einem Zustand, in dem sowohl das Fahrpedal AP als auch
das Bremspedal BP ausgeschaltet sind (AUS sind).
Dementsprechend
wird eine Bedingung (die nachstehend auch als "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung") erfüllt, in
der sowohl das Fahrpedal AP als auch das Bremspedal BP ausgeschaltet
(AUS) sind und der Wert, der durch Subtrahieren der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref von der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
größer als
ein vorbestimmter Wert A (positiver konstanter Wert) ist, nachdem
die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst wird, und
es kann bestimmt werden, dass das Fahrzeug sich in einem Gefälle befindet.
Anhand
dessen steuert, wenn die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" nach Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfüllt ist,
das vorliegende Gerät
den Hydraulikdruck ungeachtet der Bremspedalbedienung durch den
Fahrer, wodurch eine automatische Steuerung zum Halten der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
durchgeführt
wird. Diese automatische Steuerung ist nachstehend als "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" bezeichnet.
4 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, in dem ein Beispiel für eine Änderung in der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso, den Zustand des Bremspedals BP und des Radzylinderhydraulikdrucks
Pw (Pw**) in dem Fall dargestellt ist, in dem die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
durch das vorliegende Gerät
bei einem Fahrzeug ausgeführt
wird, das in einem Gefälle
fährt.
Es sei bemerkt, dass in 4 das Fahrpedal AP ausgeschaltet
(AUS) gelassen wird. Weiterhin wird angenommen, dass die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
nicht vor dem Zeitpunkt t1 ausgeführt wird.
Wie
es in 4 gezeigt ist, bedient (schaltet EIN) ein Fahrer
das Bremspedal BP vor dem Zeitpunkt t1, um die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf eine gewünschte
Geschwindigkeit zu justieren. Als Ergebnis wird der Radzylinderdruck
Pw auf einen Wert entsprechend der Bedienungskraft (Betätigungskraft)
des Bremspedals BP justiert, so dass eine Bremskraft entsprechend
der Bedienungskraft des Bremspedals BP dem Fahrzeug beaufschlagt wird.
Wenn
der Zeitpunkt t1 gekommen ist, ist die Justierung der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die gewünschte
Geschwindigkeit abgeschlossen, so dass der Fahrer das bediente Bremspedal
BP löst (der
EIN-geschaltete Zustand des Bremspedals BP wird zu dem ausgeschalteten
Zustand geändert).
Mit dieser Bedienung zu dem Zeitpunkt t1 erfasst das vorliegende
Gerät die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" und stellt die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref auf die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso an diesem Punkt ein.
Nach
dem Zeitpunkt t1 ist das Bremspedal BP (und das Fahrpedal AP) in
dem ausgeschaltetem Zustand (dementsprechend ist der Radzylinderhydraulikdruck
Pw gleich "0"), und erhöht sich
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso allmählich durch den Beschleunigungsvorgang
aufgrund der Schwerkraft. Dadurch überschreitet der durch Subtrahieren
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref von
der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso den vorbestimmten Wert A zu dem
Zeitpunkt t2.
Als
Ergebnis wird zu dem Zeitpunkt t2 die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" zu dem Zeitpunkt
t2 erfüllt,
so dass das vorliegende Gerät
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" zu dem Zeitpunkt
t2 startet. Insbesondere regelt das vorliegende Gerät den Bremshydraulikdruck
(d.h. den Radzylinderhydraulikdruck Pw) derart, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
auf der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
gehalten wird, indem das Bremshydrauliksteuerungsgerät 30 ungeachtet
dessen, dass das Bremspedal BP ausgeschaltet gehalten wird, gesteuert
wird, bis eine später
beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist.
Folglich
wird die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso, die größer als die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref wird, unmittelbar zum Verlangsamen auf bzw. um die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref nach dem Zeitpunkt t2
gebracht, und wird danach in der Nähe der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref gehalten. Demgegenüber
würde in
einem Fall, in dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" zu dem Zeitpunkt
t2 nicht ausgeführt
würde,
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso nach dem Zeitpunkt t2 weiter allmählich ansteigen,
wie es durch eine gestrichelte Linie in 4 gezeigt
ist.
Wenn
ein Zeitpunkt t3 gekommen ist, wird angenommen, dass das Fahrzeug
sich aus dem Gefälle
zu einer flachen (horizontalen) Straße bewegt. Dementsprechend
sollte die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
beendet werden. Daher ist es notwendig, zu bestimmen, ob "das Fahrzeug sich
zu einer flachen Straße
hin bewegt oder nicht".
Dabei kann "ob sich
das Fahrzeug zu einer flachen Straße hin bewegt oder nicht", beispielsweise
wie nachstehend beschrieben bestimmt werden.
Da
nach dem Zeitpunkt t3 der Beschleunigungsvorgang durch die Schwerkraft
nicht auf das Fahrzeug ausgeübt
wird, beginnt die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso sich zu verlangsamen
(beginnt eine Veränderung)
gegenüber
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref aufgrund
der Bremskraft durch den Radzylinderhydraulikdruck Pw (>0), der zu dem Zeitpunkt
t3 durch die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
erzeugt wird.
Als
Ergebnis versucht das vorliegende Gerät immer noch, die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
durch die Gefällegeschwindigkeitssteuerung,
die gegenwärtig
ausgeführt
wird, nach dem Zeitpunkt t3 zu halten, wodurch es unmittelbar den Radzylinderhydraulikdruck
Pw auf "0" verringert/beibehält. Jedoch
sind nach dem Zeitpunkt t3 sowohl das Bremspedal BP als auch das
Fahrpedal AP in dem ausgeschalteten Zustand gehalten. Daher verringert
sich, selbst wenn der Radzylinderhydraulikdruck Pw nach dem Zeitpunkt
t3 auf "0" gehalten wird, die
Fahrzeuggeschwindigkeit Vso weiterhin aufgrund eines Widerstands
sich zu verringern, der auf mit der Fahrt verbundenem Luftwiderstand
(dem sogenannten Fahrtwiderstand), der Maschinenbremse oder dergleichen
basiert.
Daher überschreitet,
wenn ein Zeitpunkt t4 angekommen ist, der durch Subtrahieren der
Fahrzeuggeschwindigkeit Vso von der angeforderten Fahrzeuggeschwindigkeit
Vref erhaltene Wert einen vorbestimmten Wert B (positiver konstanter
Wert), und danach verringert sich die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
weiterhin. Anhand des Vorstehenden kann bestimmt werden, dass "das Fahrzeug sich
zu einer flachen Straße
hin bewegt", wenn
die Bedingung (die nachstehend als "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" bezeichnet ist)
erfüllt
ist, in der der Zustand, in dem "der
Radzylinderhydraulikdruck Pw (tatsächlich ein nachstehend beschriebener
Soll-Radzylinderhydraulikdruck
Pwt) "0" ist" und der Zustand,
in dem "der durch
Subtrahieren der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso von der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref den vorbestimmten Wert B überschreitet" für eine vorbestimmte
kurze Zeitdauer Tp (vgl. Zeitpunkt t5) anhält.
Gemäß dem vorstehend
Beschriebenen bestimmt das vorliegende Gerät, dass die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" zu dem Zeitpunkt
t5 erfüllt
ist, zu dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist,
so dass es die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" zu dem Zeitpunkt
t5 beendet. Mit diesem Vorgang wird der Radzylinderhydraulikdruck
Pw auf einen Wert entsprechend der Bremskraft des Bremspedals BP
nach dem Zeitpunkt t5 justiert (bis die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" erneut erfüllt ist),
wie in dem Fall vor dem Zeitpunkt t1.
Außerdem beendet
das vorliegende Gerät unmittelbar
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" in dem Fall, in
dem das Fahrpedal AP oder das Bremspedal BP durch einen Fahrer während der
Ausführung
der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" (von dem Zeitpunkt
t2 bis zu dem Zeitpunkt t5 in 4) bedient
wird (EIN-geschaltet
wird). Dementsprechend kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
auf eine neue gewünschte
Geschwindigkeit durch kontinuierliche Bedienung des Fahrpedals AP oder
des Bremspedals BP, das gegenwärtig
bedient wird, danach neu justieren.
Dann
führt der
Fahrer erneut die Bedienung (d.h. die vorstehend beschriebene "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung") zum Lösen des
gegenwärtig
bedienten Fahrpedals AP oder Bremspedals BP zu dem Zeitpunkt durch,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf die neue gewünschte Geschwindigkeit
justiert ist, wodurch die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" zum Halten der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die neue gewünschte
Geschwindigkeit erneut gestartet werden kann.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso (d.h. die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref), die während
der Gefällegeschwindigkeitssteuerung
auf einem gewünschten Wert
gehalten wird, lediglich durch Bedienen des Fahrpedals AP oder des
Bremspedals BP einstellen/ändern.
Wenn
der zum Endpunkt der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" erzeugte Radzylinderhydraulikdruck
Pw (>0) auf einen
Wert entsprechend der Bedienkraft des Bremspedals BP danach in den
Fall geändert
wird, in dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" durch die Bedienung
des Fahrpedals AP oder des Bremspedals BP, wie vorstehend beschrieben,
beendet wird, ist es wahrscheinlich, dass eine durch die schnelle Änderung
(Verringerung) der Bremskraft durch den Bremshydraulikdruck begleitende
Erschütterung
bei dem Fahrzeug erzeugt wird, die für den Fahrer unangenehm sein
kann. Dementsprechend führt
das vorliegende Gerät
eine nachstehend beschriebene "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" durch, um zu bewirken,
dass sich der Radzylinderhydraulikdruck Pw allmählich an den Wert entsprechend
der Bedienkraft des Bremspedals BP annähert. Das vorstehend Beschriebene
ist der Umriss der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung".
Tatsächlicher
Betrieb
Nachstehend
ist der tatsächliche
Betrieb des Geschwindigkeitssteuerungsgeräts 10, das gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung auf diese Weise aufgebaut ist, unter
Bezugnahme auf 5 bis 7 beschrieben,
in denen Routinen, die durch die CPU 51 des elektronischen
Steuerungsgeräts 50 ausgeführt werden,
in der Form von Flussdiagrammen gezeigt sind.
Die
CPU 51 führt
wiederholend eine in 5 gezeigte Routine zur Berechnung
von Radgeschwindigkeiten (Raddrehzahlen) usw. jedes Mal nach Verstreichen
einer vorbestimmten Zeit (Ausführungsintervall Δt: beispielsweise
6 msec) durch. Dementsprechend initiiert, wenn ein vorbestimmter
Zeitpunkt gekommen ist, die CPU 51 die Verarbeitung von Schritt 500 und
geht zu Schritt 505 über,
um jeweils die gegenwärtigen
Radgeschwindigkeiten (äußere umlaufende
Geschwindigkeiten) Vw** der Räder**
zu berechnen. Insbesondere berechnet die CPU 51 jeweils
die Raddrehzahlen Vw** auf der Grundlage der Fluktuationssequenzen
der Ausgangswerte der Radgeschwindigkeitssensoren 41**.
Dann
geht die CPU 51 zu Schritt 510 über, um
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso anhand der Raddrehzahlen Vw** zu
schätzen.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso ist beispielsweise auf dem kleinsten
Wert der Radgeschwindigkeiten Vw** während der Beschleunigung (wenn
das Fahrpedal AP eingeschaltet ist) eingestellt, während es
auf den größten Wert
der Radgeschwindigkeiten Vw** während
der Verlangsamung (Bremspedal BP ist EIN) eingestellt wird.
Darauf
folgend geht die CPU 51 zu Schritt 515 über, um
zu bestimmen, ob die Bedienzustände des
Fahrpedals AP und des Bremspedals BP von "dem Zustand, in dem zumindest eines
davon EIN-geschaltet ist" zu
dem "Zustand, in
dem beide ausgeschaltet sind" geändert sind
(d.h., bestimmt, ob die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" ausgeführt wird
oder nicht). Wenn die CPU 51 eine negative Bestimmung (Nein-Bestimmung)
macht, geht sie direkt zu Schritt 595 über, um die gegenwärtige Ausführung der
vorliegenden Routine zu beenden. Es sei bemerkt, dass die Schritte 530 und 535,
die durch eine gestrichelte Linie gezeigt sind, lediglich in einem
nachstehend beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel durchgeführt werden.
Wenn
demgegenüber
die CPU 51 in Schritt 515 eine positive Bestimmung
("Ja"-Bestimmung) macht
(wenn die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst wird), geht sie
zu Schritt 520 über,
um den Wert eines Flags VMR auf "1" zu setzen, und um
in dem nächsten Schritt 525 die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref auf die gegenwärtige Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso einzustellen, die in dem vorstehend beschriebenen Schritt 510 angefordert
wird. Danach geht die CPU 51 zum Schritt 595 voran,
um die gegenwärtige
Ausführung
der vorliegenden Routine zu beenden. Der Schritt 515 entspricht
einer Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienungserfassungseinrichtung,
und der Schritt 525 entspricht einer Speichereinrichtung.
Das
Flag VMR gibt an, dass die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst wird, wenn
dessen Wert "1" ist, und dass die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" nicht erfasst wird,
wenn dessen Wert "0" ist.
Danach
aktualisiert die CPU 51 die jeweiligen Werte durch wiederholtes
Ausführen
der vorliegenden Routine zu den Ausführungszeitintervallen Δt. Dementsprechend
wird jedes Mal, wenn die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst wird, die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref aktualisiert.
Da, wie vorstehend beschrieben, während der Ausführung der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" sowohl das Fahrpedal
AP als auch das Bremspedal BP ausgeschaltet gehalten werden, kann
die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" nicht erfasst werden,
mit dem Ergebnis, dass die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref nicht aktualisiert wird.
Die
CPU 51 führt
wiederholt eine in 6 gezeigte Routine zur Bestimmung
des Starts/Endes der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" jedes Mal durch,
wenn eine vorbestimmte Zeit (Ausführungsintervall Δt: beispielsweise
6 msec) verstreicht. Dementsprechend initiiert, wenn ein vorbestimmter
Zeitpunkt gekommen ist, die CPU 51 die Verarbeitung von
Schritt 600 und geht zu Schritt 605 über, um
zu bestimmen, ob der Wert eines Flags DOWN "0" ist oder
nicht. Das Flag DOWN gibt an, dass die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
ausgeführt
wird, wenn dessen Wert "1" ist, und gibt an,
dass die Gefällegeschwindigkeitssteuerung
nicht ausgeführt
wird, wenn dessen Wert "0" ist.
Nachstehend
wird die Beschreibung unter der Annahme fortgesetzt, dass die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" nicht ausgeführt wird
(DOWN = 0), und dass die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" nicht erfüllt ist.
In diesem Fall macht die CPU 51 in Schritt 605 eine
Ja-Bestimmung und geht zu Schritt 610 über, um zu bestimmen, ob die
vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" erfüllt ist
oder nicht. Die CPU macht hier eine "Nein"-Bestimmung
und geht dann direkt zu Schritt 695 über, um die gegenwärtige Ausführung der
vorliegenden Routine zu beenden. Der Schritt 610 entspricht
einer Gefällebestimmungseinrichtung.
Danach
führt die
CPU 51 wiederholend die Prozesse in den Schritten 605 und 610 durch,
solange wie die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" nicht erfüllt ist.
Mit diesen Prozessen wird der Wert des Flags DOWN auf "0" gehalten (vgl. die Zeitdauer vor dem
Zeitpunkt t2 in 4).
Demgegenüber führt die
CPU 51 wiederholend eine in 7 gezeigte
Routine zur Ausführung der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" jedes Mal durch,
wenn eine vorbestimmte Zeit (Ausführungsintervall Δt: beispielsweise
6 msec) verstreicht. Dementsprechend initiiert, wenn ein vorbestimmter
Zeitpunkt gekommen ist, die CPU 51 die Verarbeitung von
Schritt 700 und geht zu Schritt 705 über, um
zu bestimmen, ob der Wert des Flags DOWN "1" ist
oder nicht.
Dabei
sei angenommen, dass sowohl der Wert des Flags DOWN und der Wert
eines Flags TRANd "0" sind (vgl. die Zeitdauer
vor dem Zeitpunkt t1 in 4). Die CPU 51 macht
in Schritt 705 eine "Nein"-Bestimmung und macht
weiterhin in dem nächsten
Schritt 755 eine "Nein"-Bestimmung und geht
dann zu Schritt 775 über,
um den Motor MT in dem Hydraulikdrucksteuerungsgerät 30 zu
stoppen und alle Solenoidventile in einen unerregten Zustand zu
bringen. Das Flag TRANd gibt an, dass die vorstehend beschriebene "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" ausgeführt wird,
wenn dessen Wert "1" ist, und dass die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" nicht ausgeführt wird,
wenn dessen Wert "0" ist.
Danach
führt die
CPU 51 wiederholend die Prozesse in den Schritten 705, 755 und 775 so
lange durch, wie der Wert des Flags DOWN und der Wert des Flags
TRANd "0" sind. Mit diesen
Prozessen wird der Radzylinderhydraulikdruck Pw** auf den Wert entsprechend
der Bedienkraft des Bremspedals BP justiert (vgl. die Zeitdauer
vor dem Zeitpunkt t2 in 4).
Nachstehend
ist der Fall beschrieben, in dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" innerhalb dieses
Zustands erfüllt
ist (vgl. Zeitpunkt t2 in 4). In diesem
Fall macht die CPU 51 bei Voranschreiten zu Schritt 610 eine "Ja"-Bestimmung und geht
dann zu Schritt 615 über,
um den Wert des Flags DOWN von "0" zu "1" zu ändern,
und den Wert des Flags TRANd auf "0" zu
setzen.
Dann
geht die CPU 51 zu Schritt 620 über, um
einen Geschwindigkeitsabweichungsintegrierwert SDVd, einen letzten
Geschwindigkeitsabweichungswert DVdb und den Soll-Geschwindigkeitszylinderhydraulikdruck
Pwt auf "0" zur Vorbereitung
einer nachstehend beschriebenen "PID-Regelung
des Radzylinderhydraulikdrucks Pw**" zu initiieren. Dann geht die geht die
CPU 51 zu Schritt 695 über, um die gegenwärtige Ausführung der
vorliegenden Routine zu beenden.
Danach
macht, da der Wert des Flag DOWN "1" ist,
die CPU 51 bei Voranschreiten zu Schritt 605 eine "Nein"-Bestimmung, um zu
bestimmen, ob die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist
oder nicht. Der vorliegende Punkt ist unmittelbar nach Erfüllung der vorstehend
beschriebenen "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung", so dass zu dem vorliegenden
Punkt die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" nicht erfüllt ist.
Zusätzlich sei
angenommen, dass der Fahrer das Fahrpedal AP und das Bremspedal
BP ausgeschaltet hält.
In
diesem Fall macht die CPU 51 in Schritt 625 eine "Nein"-Bestimmung und geht zu Schritt 635 über, um
zu bestimmen, ob das Fahrpedal AP und/oder das Bremspedal BP eingeschaltet
ist oder nicht. Die CPU 51 macht ebenfalls eine "Nein"-Bestimmung in diesem
Schritt und geht dann zu Schritt 695 über.
Danach
führt die
CPU 51 wiederholt die Prozesse in den Schritten 605, 625 und 635 durch,
bis die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist
und der Fahrer zumindest entweder das Fahrpedal AP oder das Bremspedal
BP einschaltet. Mit diesen Prozessen wird der Wert des Flags DOWN
auf "1" gehalten (vgl. die
Zeitdauer von dem Zeitpunkt t2 bis zu dem Zeitpunkt t5 in 4).
Wenn
durch den Prozess in dem vorhergehenden Schritt 615 der
Wert des Flags DOWN von "0" auf "1" geändert
wird (vgl. Zeitpunkt t2 in 4), macht
die CPU 51, die wiederholt die Routine gemäß 7 ausführt, eine "Ja"-Bestimmung bei Übergang zu
Schritt 705 und geht dann zu Schritt 710 über, um den
Prozess zur Ausführung
der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" zu starten und auszuführen.
Insbesondere
korrigiert, wenn die CPU 51 zu Schritt 715 übergeht,
sie die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref durch
Addieren von Variablen α und β zu der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref, die zu dem vorliegenden
Punkt in dem vorhergehenden Schritt 525 eingestellt und
aktualisiert wird.
Die
Variable α ist
ein Wert, der sich entsprechend dem Kurvenfahrtzustand des Fahrzeugs ändert. Insbesondere
nimmt er einen Wert "0" an, wenn der Kurvenradius
des Fahrzeugs einen vorbestimmten Wert überschreitet, und nimmt einen
negativen konstanten Wert an, wenn der Kurvenradius des Fahrzeugs
nicht größer als
der vorbestimmte Wert ist. Damit kann die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
gegenüber
dem gegenwärtigen Wert
verkleinert werden, wenn der Kurvenradius des Fahrzeugs nicht größer als
der vorbestimmte Wert wird, mit dem Ergebnis, dass die Fahrzeugstabilität während der
Gefällegeschwindigkeitssteuerung leicht
gewährleistet
wird. Es sei bemerkt, dass der Kurvenradius auf der Grundlage von
Informationen ermittelt werden kann, die sich auf einen Grad einer Kurve
(beispielsweise Radius oder dergleichen) einer Straße beziehen,
die beispielsweise durch eine straßenseitige Fahrzeugkommunikation,
GPS oder dergleichen, den gegenwärtigen
Lenkwinkel θs
oder dergleichen erhalten wird. Die Einrichtung zur Ermittlung des
Kurvenradius, wie vorstehend beschrieben, entspricht einer Kurvenfahrtzustands-Ermittlungseinrichtung,
und die Einrichtung zur Einstellung der Variable α entspricht
der Anforderungsbeibehaltungs-Fahrzeuggeschwindigkeitsänderungseinrichtung.
Die
Variable β ist
ein Wert, der sich entsprechend dem Neigungsgrad (Gefälle) in
einem Gefälle ändert, in dem das Fahrzeug fährt. Insbesondere nimmt diese
einen negativen konstanten Wert an, wenn die Neigung des Gefälles, in
dem das Fahrzeug fährt,
einen vorbestimmten Wert überschreitet,
und nimmt "0" an, wenn die Neigung
nicht größer als
der vorbestimmte Wert ist. Damit kann die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
gegenüber dem
gegenwärtigen
Wert verkleinert werden, wenn die Neigung der Straße, auf
der das Fahrzeug fährt, übermäßig wird,
mit dem Ergebnis, dass die Stabilität während der Gefällegeschwindigkeitssteuerung leicht
gewährleistet
wird. Es sei bemerkt, dass die Neigung der Straße, auf der das Fahrzeug fährt, auf der
Grundlage von Informationen erhalten werden kann, die sich auf einen
Neigungsgrad der Straße
beziehen, der beispielsweise durch eine straßenseitige Fahrzeugkommunikation,
GPS oder dergleichen, der Differenz zwischen dem von dem Längsbeschleunigungssensor 44 erhaltenen
Fahrzeugbeschleunigungserfassungswert Gx und der durch Zeitdifferenzieren
der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso erhaltene Fahrzeuglängsbeschleunigung,
oder dergleichen erhalten wird. Die Einrichtung zum Erhalt bzw.
zur Ermittlung der Neigung in einem Gefälle, wie vorstehend beschrieben,
entspricht einer Neigungsermittlungseinrichtung, und die Einrichtung
zur Einstellung der Variablen β entspricht
der Anforderungsbeibehaltungs-Fahrzeuggeschwindigkeitsänderungseinrichtung.
Dann
geht die CPU 51 zu Schritt 715 über, um
die Geschwindigkeitsabweichung DVd auf die durch Subtrahieren der
in dem vorhergehenden Schritt 525 aktualisierten angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vrf zu dem vorliegenden Punkt
(tatsächlich
zu dem Punkt, zu dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" erfüllt ist)
von der in dem vorhergehenden Schritt 510 aktualisierten
gegenwärtigen
Fahrzeuggeschwindigkeit Vso einzustellen. Dann ermittelt die CPU 51 in
dem nächsten
Schritt 720 einen differenzierten Geschwindigkeitsabweichungswert
DDVd auf der Grundlage der ermittelten Geschwindigkeitsabweichung
DVd, des letzten Geschwindigkeitsabweichungswerts DVdb, der in einem
nachstehend beschriebenen Schritt 750 während der vorhergehenden Ausführung der
vorliegenden Routine aktualisiert wird, und der in Schritt 720 beschriebenen
Gleichung.
Lediglich
wenn ein Schritt 720 zum ersten Mal nach Änderung
des Werts des Flags DOWN von "0" auf "1" ausgeführt wird, wird der in dem vorhergehenden
Schritt 620 eingestellte Wert (d.h. "0")
als der letzte Geschwindigkeitsabweichungswert DVdb verwendet.
Darauf
folgend geht die CPU 51 zu Schritt 725 über, um
den Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt auf der Grundlage der in
Schritt 715 ermittelten Geschwindigkeitsabweichung DVd,
des in Schritt 720 ermittelten differenzierten Geschwindigkeitsabweichungswerts
DDVd, des Geschwindigkeitsabweichungsintegrierwerts SDVd ("0" beim ersten Mal während des Prozesses in Schritt 620),
der in einem später
beschriebenen Schritt 745 aktualisiert wird, und der in
Schritt 725 beschriebenen Gleichung zu aktualisieren.
Dabei
ist der Wert Kp eine Proportionalkonstante, ist der Wert Ki eine
Integrationskonstante und ist der Wert Kd eine Differenzierkonstante.
Insbesondere wird zu dem gegenwärtigen
Punkt der Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt durch Addieren der
Korrekturgröße, die
auf dem sich auf die Geschwindigkeitsabweichung DVd beziehenden
PID-Prozess beruht, zu dem gegenwärtigen Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt
aktualisiert ("0" beim ersten Mal
während
des Prozesses in Schritt 620).
Dann
geht die CPU 51 zu Schritt 730 über, um
zu bestimmen, ob der in Schritt 725 ermittelte Soll-Radzylinderhydraulikdruck
Pwt kleiner als "0" ist oder nicht.
Wenn die CPU 51 eine "Nein"-Bestimmung macht,
geht sie direkt zu Schritt 740 über. Wenn die CPU 51 eine "Ja"-Bestimmung macht, geht sie zu Schritt 735 über, um
den Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt auf "0" zurückzusetzen,
und geht dann zu Schritt 740 über. Dies verhindert, dass
der Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt einen negativen Wert annimmt.
Wenn
die CPU 51 zu Schritt 740 übergeht, treibt sie den Motor
MT (vgl. 2) an und steuert den Anweisungsstrom
ID für
die normalerweise geöffneten
Linearsolenoidventile PC1 und PC2 derart an, dass der Radzylinderhydraulikdruck
Pw** mit dem Soll-Radzylinderhydraulikdruck Pwt übereinstimmt.
Danach
geht die CPU 51 zu Schritt 745 über, um
den Geschwindigkeitsabweichungsintegrierwert SDVd durch Addieren
der in dem vorstehend beschriebenen Schritt 715 ermittelten
Geschwindigkeitsabweichung DVd zu dem Geschwindigkeitsabweichungsintegrierwert
SDVd zu dem vorliegenden Punkt zur Aktualisierung. Die CPU 51 stellt
dann in Schritt 750 den letzten Geschwindigkeitsabweichungswert
DVdb auf die Geschwindigkeitsabweichung DVd ein, und geht dann zu
Schritt 795 über, um
die gegenwärtige
Ausführung
der vorliegenden Routine zu beenden.
Danach
führt die
CPU 51 die Prozesse in den Schritten 705 bis 710 wiederholt
durch, solange, wie der Wert des Flags DOWN "1" ist
(bis die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" in Schritt 625 erfüllt ist
und ein Fahrer das Fahrpedal AP und/oder das Bremspedal BP einschaltet)
(vgl. Zeitdauer von Zeitpunkt t2 zu Zeitpunkt t5 in 4).
Dementsprechend
wird der Radzylinderhydraulikdruck Pw** durch die wiederholte Ausführung von
Schritt 740 derart geregelt (insbesondere PID-geregelt),
dass die Fahrzeuggeschwindigkeitsabweichung DVd "0" wird
(d.h., die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso mit der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref übereinstimmt). Insbesondere
wird die Gefällegeschwindigkeitssteuerung "fortgesetzt".
Nachstehend
ist der Fall beschrieben, in dem die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" in Schritt 625 mit
diesem Zustand erfüllt
ist (vgl. Zeitpunkt t5 in 4), oder
in dem Fall erfüllt
ist, in dem der Fahrer das Fahrpedal AP oder das Bremspedal BP einschaltet.
In
diesem Fall macht die CPU 51, die wiederholt die Routine
gemäß 6 ausführt, eine "Ja"-Bestimmung bei Voranschreiten
zu Schritt 625 oder Schritt 635, so dass der Wert
des Flags DOWN von "1" auf "0" geändert
wird, der Wert des Flags TRANd von "0" auf "1" geändert
wird, und der Wert des Flags VMR von "1" auf "0" geändert
wird.
Wenn
demgegenüber
die CPU 51 zu Schritt 705 in 7 vorangeht,
macht sie eine "Nein"-Bestimmung und geht
zu Schritt 755 über.
Mit diesem Prozess wird die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" beendet. Wenn die
CPU 51 zu Schritt 755 übergeht, bestimmt sie, ob der
Wert des Flags TRANd "1" ist oder nicht.
Der Wert des Flags TRANd ist zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Prozesses
in dem vorhergehenden Schritt 630 "1". Dementsprechend macht die CPU 51 in
Schritt 755 eine "Ja"-Bestimmung und geht
zu Schritt 760 über,
um die vorstehend beschriebene "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" zu starten.
Insbesondere
treibt die CPU 51 den Motor MT (vgl. 2)
an und verringert den Anweisungsstrom Id um eine vorbestimmte Größe, wenn
der Anweisungsstrom Id für
die normalerweise geöffneten Linearsolenoidventile
PC1 und PC2 zu dem gegenwärtigen
Zeitpunkt größer als "0" ist.
Dann
geht die CPU 51 zu Schritt 765 voran, um zu bestimmen,
ob der in Schritt 760 verringerte Anweisungsstrom Id größer als "0" ist oder nicht. Wenn die CPU 51 eine "Nein"-Bestimmung macht (d.h., wenn der Anweisungsstrom
Id größer als "0" ist), geht sie direkt zu Schritt 795 über. In
diesem Fall wird der Wert des Flags TRANd auf "1" gehalten.
Danach
macht die CPU 51 bei Voranschreiten zu Schritt 755 eine "Ja"-Bestimmung und führt die Prozesse
in den Schritten 760 und 765 wiederholt durch,
bis eine "Ja"-Bestimmung in Schritt 765 gemacht
wird (d.h., so lang wie der Anweisungsstrom Id größer als "0" ist). Mit diesen Prozessen wird der
Anweisungsstrom Id allmählich
durch die wiederholte Ausführung
von Schritt 760 verringert, mit dem Ergebnis, dass der
Radzylinderhydraulikdruck Pw** allmählich nahe an den Wert entsprechend
der Bedienkraft des Bremspedals BP gebracht wird. Insbesondere wird
die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" fortgesetzt.
Wenn
demgegenüber
mit diesem Zustand der Anweisungsstrom Id nicht größer als "0" wird, macht die CPU 51 beim Übergang
zu Schritt 765 eine "Ja"-Bestimmung, und
geht dann zu Schritt 770 voran, um den Wert des Flags TRANd
von "1" auf "0" zu ändern.
Da
der Wert des Flags TRANd danach "0" ist, macht die CPU 51 in
Schritt 765 eine "Nein"-Bestimmung und geht
dann zu dem vorstehend beschriebenen Schritt 775 über. Insbesondere
wird die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" beendet. Danach
wird der Radzylinderhydraulikdruck Pw** auf einen Wert entsprechend
der Bedienkraft des Bremspedals BP wie vorstehend beschrieben justiert. Wenn
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" beendet ist, wird
die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" wie vorstehend beschrieben
ausgeführt.
In
dem Fall, dass die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" aufgrund der Erfüllung der "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" in Schritt 625 beendet
wird (vgl. Zeitpunkt t5 in 4), ist
der Radzylinderhydraulikdruck Pw** (dementsprechend der Anweisungsstrom
Id) bereits zu dem Zeitpunkt "0" gewesen, zu dem
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt wurde
(vgl. Zeitpunkt t5 in 4), wie es vorstehend beschrieben
worden ist. Daher ist in diesem Fall, selbst falls die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" gestartet wird,
die Bedingung in Schritt 765 unmittelbar erfüllt, so
dass die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" unmittelbar beendet
wird.
Insbesondere
funktioniert die "Gefälle-Flachstraßenübergangssteuerung" effektiv dann, wenn
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" dadurch beendet
wird, dass ein Fahrer das Fahrpedal AP und/oder das Bremspedal BP
einschaltet, wenn der Radzylinderhydraulikdruck Pw** auf einen Wert
größer als "0" durch die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" gesteuert wird.
Wenn
demgegenüber,
wie vorstehend beschrieben, der Wert des Flags DOWN von "1" auf "0" durch
die Erfüllung
der "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" in Schritt 625 oder
durch die Bedienung des Fahrpedals AP oder des Bremspedals BP durch
den Fahrer während
der Ausführung
der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" geändert wird,
macht die CPU 51, die die Routine gemäß 6 wiederholt
ausführt,
eine "Ja"-Bestimmung bei Übergang
zu Schritt 605 und startet erneut eine Überwachung zur Überprüfung, ob
die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" erfüllt ist
oder nicht.
Wenn
die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" entsprechend der Erfüllung der
Bedingung in Schritt 515 in 5 erfasst
wird (d.h. das Flag VMR "1" wird) und dann die Bedingung
in Schritt 610 gemäß 6 erfüllt wird, wird
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" erneut gestartet
und ausgeführt.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, bestimmt, wenn die Bedingung
(AP: EIN → AUS)
zur Aufhebung der Beschleunigungsanforderungsbedienung durch das
Fahrpedal AP oder die Bedienung (BP: EIN → AUS) zur Aufhebung der Verlangsamungsanforderungsbedienung
durch das Bremspedal BP ausgeführt
wird, das Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, dass ein Fahrer die Beibehaltung einer
Fahrzeuggeschwindigkeit anfordert, so dass es die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" erfasst und die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso zu dem Zeitpunkt der Erfassung als die "angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref" speichert.
Wenn das Geschwindigkeitssteuerungsgerät nach der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs- Anforderungsbedienung" bestimmt, dass das
Fahrzeug sich in einem Gefälle
befindet, regelt es zusätzlich
den Bremshydraulikdruck Pw** zum Starten und zur Ausführung der
automatischen Steuerung (d.h. "Gefällegeschwindigkeitssteuerung") der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso derart, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf der vorstehend
beschriebenen angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref gehalten wird.
Dementsprechend
muss in dem Fall, in dem ein Fahrer den Start der automatischen
Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit anfordert (d.h. in dem Fall,
in dem ein Fahrer die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" durchführt), der Fahrer
keine anderen Komponenten (wie beispielsweise einen Automatikfahrschalter
oder dergleichen) außer
das "Bedienteil
zur Änderung
der Fahrzeuggeschwindigkeit" wie
das Fahrpedal AP, das Bremspedal BP oder dergleichen bedienen. Als
Ergebnis kann die Bedienung für
einen Fahrer, die zum Starten der automatischen Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit
erforderlich ist, vereinfacht werden.
Wenn
weiterhin das Fahrpedal AP oder das Bremspedal BP von dem Fahrer
während
der Ausführung
der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" bedient wird, wird
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" unmittelbar beendet.
Dementsprechend kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
auf eine neu gewünschte
Geschwindigkeit durch kontinuierliches Bedienen des Fahrpedals AP
oder des Bremspedals BP, das gegenwärtig bedient wird, danach neu
justieren. Der Fahrer führt
erneut die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" durch das Fahrpedal
AP oder das Bremspedal BP, das gegenwärtig bedient wird, zu dem Zeitpunkt durch,
wenn die Justierung der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso abgeschlossen
ist, wodurch er die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" erneut starten kann, um
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf der neuen gewünschten
Geschwindigkeit zu halten. Das heißt, dass der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso (d.h. die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref), die während
der Gefällegeschwindigkeitssteuerung
gehalten wird, lediglich durch Bedienen des Fahrpedals AP oder des
Bremspedals BP frei einstellen und ändern kann.
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene
erste Ausführungsbeispiel begrenzt,
sondern es können
verschiedene Modifikationen innerhalb des Umfangs der Erfindung
angewandt werden. Beispielsweise wird gemäß dem vorstehend beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel die
Bedingung zur Bestimmung, dass "das
Fahrzeug sich in einem Gefälle
befindet" (d.h.,
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung") unter Verwendung
des Phänomens
verwirklicht, gemäß dem die
Fahrzeuggeschwindigkeit aufgrund des Beschleunigungsvorgangs durch
die Schwerkraft sich erhöht.
Jedoch kann das Gerät
derart eingerichtet sein, dass die Neigung einer Straße, auf
der das Fahrzeug fährt,
auf der Grundlage der Informationen, die sich auf den Neigungsgrad
einer Straße
beziehen, die durch eine straßenseitige
Fahrzeugkommunikation (vehicle roadside communication), GPS oder dergleichen
erhalten wird, oder auf der Grundlage der Differenz zwischen der
von dem Längsbeschleunigungssensor 44 erhaltenen Fahrzeuggeschwindigkeitsbeschleunigungserfassungswert
Gx und dem Wert ermittelt wird, der durch Zeitdifferenzieren der
Fahrzeuggeschwindigkeit (Fahrzeugkörpergeschwindigkeit) Vso erhaltene Fahrzeuggeschwindigkeitslängsbeschleunigung
erhalten wird, und die Bedingung zur Bestimmung, dass "ein Fahrzeug sich
in einem Gefälle
befindet" (d.h.,
die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung") erfüllt ist,
wenn die erhaltene Straßenneigung
(Abwärtsneigung" nicht geringer als
ein vorbestimmter Wert ist.
In ähnlicher
Weise wird gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
die Bedingung zur Bestimmung, dass ein "Fahrzeug sich zu einer flachen Straße hin bewegt" (d.h., die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung") unter Verwendung
des Phänomens
verwirklicht wird, gemäß dem die
Fahrzeuggeschwindigkeit durch das Ende des Beschleunigungsvorgangs
durch die Schwerkraft verringert wird. Jedoch kann das Gerät derart
aufgebaut sein, dass die Bedingung zur Bestimmung, dass ein "Fahrzeug sich zu
einer flachen Straße
hin bewegt" (d.h. die "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung") erfüllt ist,
wenn die Straßenneigung,
die auf der Grundlage von Informationen, die sich auf den Neigungsgrad
der Straße
beziehen, die durch die straßenseitige
Fahrzeugkommunikation, GPS oder dergleichen erhalten wird, auf der
Grundlage der Differenz zwischen dem Fahrzeuggeschwindigkeitsbeschleunigungserfassungswert
Gx und der durch Zeitdifferenzieren der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso erhaltenen Fahrzeuglängsbeschleunigung
erhalten wird, niedriger als ein vorbestimmter Wert ist.
Zweites Ausführungsbeispiel
Nachstehend
ist ein Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dahingehend,
dass eine Steigungsgeschwindigkeitssteuerung durch eine Drosselklappenöffnungssteuerung anstelle
der Gefällegeschwindigkeitssteuerung
durch die Bremshydraulikdrucksteuerung ausgeführt wird. Daher sind nachstehend
hauptsächlich
die unterschiedlichen Punkte beschrieben.
Umriss
der Steigungsgeschwindigkeitssteuerung Nachstehend ist der Umriss
der von dem (nachstehend auch als vorliegendes Gerät bezeichneten)
Geschwindigkeitssteuerungsgerät 10 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
ausgeführte
Steigungsgeschwindigkeitssteuerung beschrieben. In dem Fall, in
dem ein Fahrzeug sich in einer Steigung befindet und ein Fahrer
beabsichtigt, eine Fahrzeuggeschwindigkeit auf einer gewünschten
Geschwindigkeit zu halten, ist es notwendig, das Fahrpedal AP kontinuierlich
zu bedienen. Das heißt,
dass in dem Fall, in dem das Fahrzeug sich in einer Steigung befindet,
ein Grad eines Bedarfs für
eine automatische Steuerung zum Konstanthalten der Fahrzeuggeschwindigkeit
extrem hoch ist, wie in dem Fall, in dem das Fahrzeug sich in einem
Gefälle
befindet.
Dementsprechend
erfasst das vorliegende Gerät
die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" unter der Bedingung,
die dieselbe wie gemäß dem vorstehend
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
ist, und speichert die Fahrzeuggeschwindigkeit (Fahrzeugkörpergeschwindigkeit) Vso
zu dem Zeitpunkt der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" als die "angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref".
Zusätzlich bestimmt
das vorliegende Gerät nach
der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung", ob das Fahrzeug sich
in einer Steigung befindet oder nicht. Wenn es bestimmt, dass das
Fahrzeug sich in einer Steigung befindet, regelt es die Drosselklappenventilöffnung (Drosselklappenöffnung)
TA derart, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit auf der angeforderten
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref gehalten wird, wodurch
automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert wird. Das spezifische
Steuerungsverfahren der Drosselklappenventilöffnung TA ist nachstehend beschrieben.
Dabei
kann der Zustand "ob
das Fahrzeug sich in einer Steigung befindet oder nicht" beispielsweise durch
Verwendung des auf das Fahrzeug in einer Steigung ausgeübten Verlangsamungsvorgangs durch
die Schwerkraft bestimmt werden. Insbesondere kann das Fahrzeug
in einer Steigung allmählich durch
den Verlangsamungsvorgang durch die Schwerkraft nach der Erfassung
der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" (d.h. in einem Zustand,
in dem sowohl das Fahrpedal AP als auch das Bremspedal BP ausgeschaltet
sind) verlangsamt werden.
Dementsprechend
kann bestimmt werden, dass das "Fahrzeug
sich in einer Steigung befindet", wenn
nach der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" (die nachstehend
als "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" bezeichnet ist)
erfüllt
ist, in der sowohl das Fahrpedal AP als auch das Bremspedal BP ausgeschaltet
sind und der durch Subtrahieren der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
von der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
größer als
ein vorbestimmter Wert C (positiver konstanter Wert) ist.
Anhand
des vorstehend Beschriebenen steuert, wenn die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" nach der Erfassung
der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs- Anforderungsbedienung" erfüllt ist,
das vorliegende Gerät
die Drosselklappenventilöffnung
TA ungeachtet der Bedienung des Fahrpedals durch den Fahrer, wodurch
eine automatische Steuerung zum Halten der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
ausgeführt
wird. Diese automatische Steuerung ist nachstehend als "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" bezeichnet.
8 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, in dem ein Beispiel für die Änderung in der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso, dem Zustand des Fahrpedals AP und der Drosselklappenventilöffnung TA
dargestellt ist, wenn die Steigungsgeschwindigkeitssteuerung durch
das vorliegende Gerät
bei einem in einer Steigung fahrenden Fahrzeug ausgeführt wird.
In 8 wird angenommen, dass das Bremspedal ausgeschaltet
gehalten wird. Weiterhin entsprechen in 8 die Zeitpunkte
t11, t12, t13 und t15 jeweils den Zeitpunkten t1, t2, t3 und t5
in 4. Es wird angenommen, dass die Steigungsgeschwindigkeitssteuerung
nicht vor dem Zeitpunkt t11 ausgeführt wird.
Wie
es in 8 gezeigt ist, bedient der Fahrer das Fahrpedal
AP (EIN) zur Justierung der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf eine
gewünschte
Geschwindigkeit vor dem Zeitpunkt t11. Als Ergebnis wird die Drosselklappenventilöffnung TA
derart justiert, dass sie mit einer Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt
entsprechend dem Bedienungsausmaß (Betätigungsausmaß) Accp
des Fahrpedals übereinstimmt,
wodurch die Antriebskraft entsprechend des Bedienausmaßes Accp
des Fahrpedals dem Fahrzeug beaufschlagt wird.
Wenn
der Zeitpunkt t11 gekommen ist, ist die Justierung der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso auf die gewünschte
Geschwindigkeit abgeschlossen, so dass der Fahrer die Bedienung
des Fahrpedals AP loslässt
(d.h., der Zustand des Fahrpedals AP wird von dem eingeschalteten
Zustand auf den ausgeschalteten Zustand bzw. von dem EIN-Zustand
auf den AUS-Zustand geändert).
Mit dieser Bedienung erfasst das vorliegende Gerät die "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" zu dem Zeitpunkt
t11 und stellt die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref auf die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso zu diesem Zeitpunkt ein.
Nach
dem Zeitpunkt t11 befindet sich das Fahrpedal AP (und das Bremspedal
BP) in dem ausgeschalteten Zustand (dementsprechend wird die Drosselklappenventilöffnung TA "0"), so dass die Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso sich allmählich
aufgrund des Verlangsamungsvorgangs durch die Schwerkraft verringert.
Dementsprechend überschreitet
der Wert, der durch Subtrahieren der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso
von der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
erhalten wird, den vorbestimmten Wert C, wenn der Zeitpunkt t12
gekommen ist.
Als
Ergebnis wird die vorstehend beschriebene "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" zu dem Zeitpunkt
t12 erfüllt,
so dass das vorliegende Gerät
die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" zu dem Zeitpunkt
t12 startet. Insbesondere steuert das vorliegende Gerät das Drosselklappenventilbetätigungsglied 22 nach
dem Zeitpunkt t12, bis die später
beschriebene "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist, ungeachtet
davon, dass das Fahrpedal AP in dem ausgeschalteten Zustand gehalten
wird, wodurch die Drosselklappenventilöffnung TA derart geregelt wird, dass die
Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref
gehalten wird.
Genauer
wird zum Halten der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref der Wert der Drosselklappenventilöffnung (der
nachstehend auch als "Öffnungsadditionswert
TAadd" bezeichnet
ist), der zu der Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt addiert werden sollte,
entsprechend dem Bedienungsausmaß Accp des Fahrpedals AP berechnet
und aktualisiert, wodurch das Drosselklappenventilbetätigungsglied 22 derart
gesteuert wird, dass die Drosselklappenventilöffnung TA (TAt + TAadd) annimmt. Da
das Fahrpedalbedienungsausmaß Accp
während der
Ausführung
der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" auf "0" gehalten wird, wird die Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt
auf "0" gehalten. Dementsprechend
wird die Drosselklappenventilöffnung
TA tatsächlich
auf einen Wert gesteuert, der gleich dem Öffnungsadditionswert TAadd
ist.
Als
Ergebnis wird die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso, die kleiner als die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref wird, unmittelbar auf
in die Nähe
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref nach
dem Zeitpunkt t12 erhöht,
und danach wird diese in der Nähe
der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref gehalten.
Demgegenüber
würde in
dem Fall, in dem die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" nach dem Zeitpunkt
t12 nicht ausgeführt
würde,
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso weiterhin allmählich selbst nach dem Zeitpunkt
t12 sich verringern, wie es durch eine gestrichelte Linie in 8 gezeigt
ist.
Wenn
der Zeitpunkt t13 gekommen ist, wird angenommen, dass das Fahrzeug
sich zu einer flachen Straße
(horizontalen Straße)
von einer Steigung heraus bewegt. Daher ist es notwendig, die Steigungsgeschwindigkeitssteuerung
zu beenden. Dementsprechend ist es notwendig, zu bestimmen, ob "das Fahrzeug sich
auf eine flachen Straße
hin bewegt oder nicht".
Dabei wird die Bestimmung, ob "das Fahrzeug
sich auf eine flache Straße
hin bewegt" gemacht,
wenn der Grad der Neigung einer Straße (Aufwärtsneigung bzw. Steigung Θ) erhalten
wird, der auf der Grundlage der Differenz zwischen den von dem Längsbeschleunigungssensor 44 erhaltenen
Fahrzeuggeschwindigkeitsbeschleunigungserfassungswert Gx und der
durch Zeitdifferenzieren der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso erhaltene
Längsbeschleunigung
erhalten wird, und die Bedingung, in der der Zustand, in dem die
erhaltene Steigung θ geringer
als ein Mikro-Wert θmin
ist, für
eine vorbestimmte kurze Zeitdauer Tp anhält, (das nachstehend als "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" bezeichnet ist)
erfüllt
ist (vgl. Zeitpunkt t15).
Anhand
des vorstehend Beschriebenen bestimmt das vorliegende Gerät, dass
die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" zu dem Zeitpunkt
t15 erfüllt
ist, wenn die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist, so
dass es zu dem Zeitpunkt t15 die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" beendet. Damit wird
die Drosselklappenventilöffnung
TA auf die Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt
justiert, die der Wert entsprechend des Fahrpedaldienungsausmaßes Accp nach
dem Zeitpunkt t15 ist (genauer nach dem Ende einer später beschriebenen "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" und bis zur erneuten
Erfüllung
der vorstehend beschriebenen "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung"), wie in der Zeitdauer
vor dem Zeitpunkt t11.
Während der
Zeitdauer von dem Zeitpunkt t13 bis zu dem Zeitpunkt t15 wird die
Drosselklappenventilöffnung
TA (= TAadd) auf einen Wert justiert, um die Antriebskraft zu erhalten,
die erforderlich ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf die
angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref gegenüber dem
Widerstand (dem sogenannten Fahrwiderstand) zu halten, der auf dem
bei dem Fahren auf der flachen Straße involvierten Luftwiderstand
beruht. Das heißt,
dass im Unterschied zu dem Radzylinderhydraulikdruck Pw (= "0") zu dem Zeitpunkt des Endes der "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" (Zeitpunkt t5) gemäß 4 die
Drosselklappenventilöffnung
TA größer als "0" zu dem Zeitpunkt des Endes der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" (Zeitpunkt t15)
wird.
Zusätzlich beendet
in dem Fall, in dem das Fahrpedal AP durch den Fahrer während der
Ausführung
der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" (während der
Zeitdauer von dem Zeitpunkt t12 zu dem Zeitpunkt t15 in 8)
bedient wird (EIN-geschaltet wird), das vorliegende Gerät unmittelbar
die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung". Dementsprechend
kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit (d.h. die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref), die während der
Steigungsgeschwindigkeitssteuerung auf einem gewünschten Wert gehalten wird,
lediglich durch Bedienung des Fahrpedals AP oder des Bremspedals
BP, wie gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
frei einstellen/ändern.
Wenn
die zu dem Endpunkt der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" erzeugte Drosselklappenventilöffnung TA
(= Tadd > 0) unmittelbar
auf die Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt danach in dem Fall
geändert
wird, in dem die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" durch die Bedienung des
Fahrpedals AP und/oder des Bremspedals BP oder durch die Erfüllung der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung", wie vorstehend
beschrieben, beendet wird, ist es wahrscheinlich, dass eine mit
der schnellen Verringerung der Antriebskraft einhergehende Erschütterung
an dem Fahrzeug erzeugt wird, was für den Fahrer unangenehm sein
kann.
Dementsprechend
führt in
diesem Fall das vorliegende Gerät
eine später
beschriebene "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" nach dem Ende der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" (nach dem Zeitpunkt
t15 in 8) aus. Insbesondere verringert das vorliegende
Gerät allmählich den Öffnungsadditionswert
TAdd (> 0) zu "0" nach dem Ende der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung", und steuert die
Drosselklappenventilöffnung
TA derart, dass sie (TAt + TAadd), bis der Öffnungsadditionswert TAadd "0" erreicht. Da vorstehend Beschriebene ist
der Umriss der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung".
Tatsächlicher Betrieb gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
Nachstehend
ist der tatsächliche
Betrieb des Geschwindigkeitssteuerungsgeräts gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
beschrieben. Die CPU 51 dieses Geräts führt die in 5 gezeigte
Routine unter den in 5 bis 7, von der
CPU 51 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ausgeführten
Routinen aus, und führt
wiederholt jeweils Routinen gemäß 9 und 10,
die jeweils in Form von Flussdiagrammen in 6 und 7 entsprechen, anstelle
der Routinen gemäß 6 und 7 jedes Mal
aus, wenn eine vorbestimmte Zeit verstreicht.
Die
CPU 51 des vorliegenden Geräts führt ebenfalls die Schritte 530 und 535 aus,
die durch eine gestrichelte Linie in der Routine gemäß 5 angegeben
sind. Dabei ist Dvso ein zeitdifferenzierter Wert der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso, und ist Vsob der letzte Wert der Fahrzeuggeschwindigkeit. Der Grund
dafür,
dass der zeitdifferenzierte Wert Dvso der Fahrzeuggeschwindigkeit
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
wie vorstehend beschrieben, berechnet wird, besteht darin, dass
es erforderlich ist, den Grad der Neigung (Aufwärtsneigung bzw. Steigung θ) einer
Straße
in der Bestimmung in Schritt 925 (die vorstehend beschriebene "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung") in der später beschriebenen
Routine gemäß 9 zu
ermitteln.
Die
Schritte 905 bis 935 in der Routine gemäß 9 zur
Ausführung
der "Bestimmung
des Starts oder Endes der Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" entsprechen jeweils
den Schritten 605 bis 635 in der in 6 gezeigten
Routine. Daher entfällt die
ausführliche
Beschreibung der Routine gemäß 9.
In 9 gibt
ein Flag UP an, dass die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" ausgeführt wird, wenn
dessen Wert "1" ist, und dass die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" nicht ausgeführt wird, wenn
dessen Wert "0" ist. Ein Flag TRANu
gibt an, dass die "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" ausgeführt wird,
wenn dessen Wert "1" ist, und dass die "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" nicht ausgeführt wird,
wenn dessen Wert "0" ist. Der Schritt 910 ist
ein Schritt zur Bestimmung, ob die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" erfüllt ist
oder nicht, und der Schritt 925 ist ein Schritt zur Bestimmung,
ob die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Endbedingung" erfüllt ist
oder nicht. Der Schritt 910 entspricht einer Steigungsbestimmungseinrichtung.
Die
Schritte 1005 bis 1070 in der Routine gemäß 10 zur
Ausführung
der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" entsprechen jeweils
den Schritten 705 bis 770 in der Routine gemäß 7. Daher
entfällt
die ausführliche
Beschreibung der in 10 gezeigten Routine.
In 10 wird
der Öffnungsadditionswert TAadd
während
der Ausführung
der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" (UP = 1) auf der
Grundlage der in Schritt 1015 erhaltenen Geschwindigkeitsabweichung
Dvu, des in Schritt 1020 erhaltenen Geschwindigkeitsabweichungsdifferenzialwerts
DDVu, des in Schritt 1045 aktualisierten Geschwindigkeitsabweichungsintegrierwerts
SDVu ("0" beim ersten Mal
des Prozesses in Schritt 920) und der in Schritt 1025 beschriebenen
Gleichung aktualisiert.
Insbesondere
wird der Öffnungsadditionswert
TAadd durch Addieren der Korrekturgröße auf der Grundlage des sich
auf die Geschwindigkeitsabweichung DVu beziehenden PID-Prozesses zu dem Öffnungsadditionswert
TAadd zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt
aktualisiert ("0" beim ersten Mal
während des
Prozesses in Schritt 920).
Durch
die wiederholte Ausführung
von Schritt 1040 wird die Drosselklappenventilöffnung TA (=
TAadd) derart geregelt (insbesondere PID-geregelt), dass die Fahrzeuggeschwindigkeitsabweichung
Dvu "0" wird (d.h., die
Fahrzeuggeschwindigkeit Vso mit der angeforderten Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref) übereinstimmt.
Insbesondere wird die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" ausgeführt.
Während der
Ausführung
der "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" (UP = 0, TRANu =
1) nach dem Ende der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" wird der Öffnungsadditionswert
TAadd (> 0) allmählich in
Schritt 1060 auf "0" verringert, und
dann wird die Drosselklappenventilöffnung TA in Schritt 1080 auf
(TAt + TAadd) unter Verwendung der anhand des Fahrpedalbedienungsausmaßes Accp
in Schritt 1075 erhaltenen Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt
gesteuert, bis der Öffnungsadditionswert
TAadd "0" erreicht.
Nach
dem Ende der "Steigungs-Flachstraßenübergangssteuerung" (UP = TRANu = 0)
wird die Drosselklappenventilöffnung
TA in Schritt 1090 durch Verwendung der anhand des Fahrpedalbedienungsausmaßes Accp
in Schritt 1085 erhaltenen Soll-Drosselklappenventilöffnung TAt
gesteuert.
Das
Fahrzeuggeschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann ebenfalls die Bedienung durch einen
Fahrer erleichtern, die zum Start der automatischen Steuerung der
Fahrzeuggeschwindigkeit erforderlich ist, wie gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
weiterhin wird, wenn das Fahrpedal AP oder das Bremspedal BP während der
Ausführung
der "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" durch einen Fahrer
bedient wird, wird die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" unmittelbar beendet. Dementsprechend
kann der Fahrer die Fahrzeuggeschwindigkeit (d.h. die angeforderte
Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit Vref), die während der
Steigungsgeschwindigkeitssteuerung auf einem gewünschten Wert gehalten wird,
lediglich durch Bedienung des Fahrpedals AP oder des Bremspedals
BP frei einstellen/ändern.
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene
zweite Ausführungsbeispiel
begrenzt, sondern es können
verschiedene Modifikationen innerhalb des Umfangs der Erfindung
angewandt werden. Beispielsweise wird gemäß dem vorstehend beschriebenen
zweiten Ausführungsbeispiel
die Bedingung zur Bestimmung, dass das Fahrzeug sich in einer Steigung
befindet (d.h., die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung") durch Verwendung
des Phänomens
verwirklicht, indem das Phänomen
verwendet wird, in dem die Fahrzeuggeschwindigkeit sich aufgrund
des Verlangsamungsvorgangs durch die Schwerkraft verringert. Jedoch
kann das Gerät
derart eingerichtet sein, dass die Neigung einer Straße, auf
der das Fahrzeug fährt, auf
der Grundlage von Informationen in Bezug auf den Neigungsgrad einer
Straße,
die durch die straßenseitige
Fahrzeugkommunikation, GPS oder dergleichen, oder der Differenz
zwischen den von dem Längsbeschleunigungssensor 44 erhaltenen Fahrzeuggeschwindigkeitsbeschleunigungserfassungswert
Gx und den Wert der durch Zeitdifferenzieren der Fahrzeuggeschwindigkeit
Vso erhaltenen Fahrzeuggeschwindigkeitslängsbeschleunigung erhalten
wird, sowie die Bedingung zur Bestimmung erfüllt ist, dass "ein Fahrzeug sich
in einer Steigung befindet" (d.h.
die "Steigungsgeschwindigkeitsstartsteuerungsbedingung"), wenn die erhaltene
Straßenneigung
(Steigung) nicht geringer als ein vorbestimmter Wert ist.
Gemäß den vorstehend
beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispielen kann das Gerät derart
eingerichtet sein, dass die vorstehend beschriebene "Gefällegeschwindigkeitssteuerungs-Startbedingung" oder die "Steigungsgeschwindigkeitsstartsteuerungsbedingung" lediglich dann erfüllt werden
kann, wenn eine Straße,
auf der das Fahrzeug fährt,
sich in einem Zustand einer Straße mit einem vorbestimmten
geringen Reibungswert (low-μ road)
oder in einem Zustand einer vorbestimmten rauen Straße befindet.
In diesem Fall kann beispielsweise auf der Grundlage eines Straßenzustands,
der durch eine straßenseitige
Fahrzeugkommunikation, einem Ausgang aus einem Umgebungstemperatursensor
oder dergleichen erhalten wird, bestimmt werden, ob "die Straße, auf der
das Fahrzeug fährt,
sich in einem Zustand einer vorbestimmten Straße mit niedriger Reibung befindet oder
in einem Zustand einer vorbestimmten rauen Straße befindet".
Zusätzlich kann
das Geschwindigkeitssteuerungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung
derart eingerichtet sein, dass sowohl die "Gefällegeschwindigkeitssteuerung" gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
als auch die "Steigungsgeschwindigkeitssteuerung" gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel ausgeführt wird.
Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, bestimmt dieses Gerät anhand
einer Aufhebungsbedienung (EIN → AUS)
einer Beschleunigungsanforderungsbedienung durch ein Fahrpedal oder
eine Aufhebungsbedienung (EIN → AUS)
einer Verlangsamungsanforderungsbedienung durch ein Bremspedal BP,
dass ein Fahrer die Beibehaltung einer Fahrzeuggeschwindigkeit verlangt,
so dass es eine "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" (zu einem Zeitpunkt
t1) erfasst, und speichert die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso zu dem
Zeitpunkt der Erfassung als eine "angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref". Wenn das
Gerät nach
der Erfassung der "Geschwindigkeitsbeibehaltungs-Anforderungsbedienung" bestimmt, dass das Fahrzeug
sich in einem Gefälle
befindet (Zeitpunkt t2), regelt es den Bremshydraulikdruck Pw, um
dadurch die automatische Steuerung (Gefällegeschwindigkeitssteuerung)
der Fahrzeuggeschwindigkeit Vso derart zu starten und auszuführen, dass
die Fahrzeuggeschwindigkeit Vso auf die angeforderte Beibehaltungsfahrzeuggeschwindigkeit
Vref beibehalten wird.