[go: up one dir, main page]

DE102005036693A1 - Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin Download PDF

Info

Publication number
DE102005036693A1
DE102005036693A1 DE102005036693A DE102005036693A DE102005036693A1 DE 102005036693 A1 DE102005036693 A1 DE 102005036693A1 DE 102005036693 A DE102005036693 A DE 102005036693A DE 102005036693 A DE102005036693 A DE 102005036693A DE 102005036693 A1 DE102005036693 A1 DE 102005036693A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triazine
trimercapto
tmt
solution
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005036693A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dr. Werle
Martin Trageser
Michael Beck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE102005036693A priority Critical patent/DE102005036693A1/de
Priority to CN2006800279437A priority patent/CN101233118B/zh
Priority to PL06777550T priority patent/PL1910318T3/pl
Priority to ES06777550T priority patent/ES2399913T3/es
Priority to DK06777550.2T priority patent/DK1910318T3/da
Priority to PCT/EP2006/063795 priority patent/WO2007017314A1/en
Priority to BRPI0614260-5A priority patent/BRPI0614260A2/pt
Priority to KR1020087002786A priority patent/KR101035168B1/ko
Priority to CA2617477A priority patent/CA2617477C/en
Priority to JP2008524461A priority patent/JP2009503012A/ja
Priority to MX2008001293A priority patent/MX2008001293A/es
Priority to US11/996,173 priority patent/US8114992B2/en
Priority to EP06777550A priority patent/EP1910318B1/de
Publication of DE102005036693A1 publication Critical patent/DE102005036693A1/de
Priority to IL188784A priority patent/IL188784A0/en
Priority to ZA200801104A priority patent/ZA200801104B/xx
Priority to JP2012132118A priority patent/JP2012167127A/ja
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/38Sulfur atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zur Herstellung von 2,4,6 Trimercapto-1,2,5-triazin (TMT-H¶3¶) gerichtet. Insbesondere bezieht sich das gegenständliche Verfahren auf den Vorgang des Ansäuerns der Salze des 2,4,6 Trimercapto-1,3,5-triazins in wässriger Lösung und in einem bestimmten pH-Bereich.

Description

  • Die vorliegende Erfindung ist auf ein Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin (TMT-H3) gerichtet. Insbesondere bezieht sich das gegenständliche Verfahren auf den Vorgang des Ansäuerns der Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazins (TMT) in wässriger Lösung und in einem bestimmten pH-Bereich.
  • 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin [CAS-No. 638-16-4], dessen gut wasserlösliches Trinatriumsalz [CAS-No. 17766-26-6] schon seit längerer Zeit technische Anwendung zur Reinigung schwermetallhaltiger Abwässer- und Abgasströme findet, kann in Form der freien Säure in verschiedenartiger Weise im Bereich der Gummiindustrie eingesetzt werden. Vor allem Epichlorhydrinkautschuke und dessen Copolymere mit z.B. Ethylenoxid (sog. ECO-kautschuke), die zur Verbesserung der physikalischen und chemischen Eigenschaften durch Ethylenthioharnstoff vernetzt werden, können zu einem bedeutenden Einsatzgebiet reifen. Denn diese Vernetzung erfordert bisher zusätzlich Bleiverbindungen wie Bleimenninge oder Bleiphosphit, die die bei der Vulkanisation gebildete Salzsäure binden.
  • Die Umweltbelastungen durch Blei sowie grundsätzliche Überlegungen zur Toxizität des Ethylenthioharnstoffes (ETU) haben dazu geführt, dass Blei zumindest im Bereich des Automobilbaus nicht mehr eingesetzt wird. Als ein wirkungsvolles Substitut des ETU/Pb-Systems hat sich TMT-H3 erwiesen, bei dem ggf. neben Aktivatoren untoxische Calcium- oder Magnesiumverbindungen verwendet werden können.
  • Verfahren zur Herstellung des TMT-H3 werden in mehreren Publikationen beschrieben.
  • Neben Verfahren, die Ammoniumthiocyanat oder andere Salze der Thiocyansäure als Ausgangsstoff verwenden und durch Cyclotrimerisierung im stark sauren System das TMT-H3 gewinnen, gehen die meisten Prozesse von Cyanurchlorid aus, das mit Salzen der Schwefelwasserstoffsäure ggf. in Gegenwart einer Lauge umgesetzt wird.
  • So wird gemäß der CS 230344 Cyanurchlorid in wäßrigem Aceton mit konz. Na2S-Lösung bei 80°C 4 h hydrolisiert und anschließend angesäuert. Die Ausbeute soll bei 80% liegen. Die CS 265150 beschreibt die Umsetzung einer Cyanursäurechloridsuspension mit einer NaSH/Na2S/Na2CO3-Mischung und Ansäuern mit Schwefelsäure (Ausbeute 90%, Reinheit 95%).
  • In der US 5563267 werden Trialkali- und Triammoniumsalze des TMT-H3 hergestellt, wobei die freie Säure durch Zugabe von NaSH zu einer Lösung von Cyanurchlorid in Aceton ausgefällt wird. Zusätzlich wird noch mit Salzsäure angesäuert.
  • Schema 1:
    Figure 00020001
  • Unsere Arbeiten haben gezeigt, dass die an und für sich durchführbare Synthese des Trimercaptotriazins gemäß Schema 2:
    Figure 00020002
    zu Produkten führt, die den Anforderungen der Gummiindustrie an einen TMT-H3-Vernetzer nicht erfüllen. Die Reinheit ist < 95%, alkalische Lösungen sind trüb und der Geruch ist stark und untypisch. Anscheinend treten bei dieser direkten Synthese Nebenreaktionen auf, wie Hydroxyderivate und verbrückte Systeme. Die Natur der Verunreinigungen ist noch nicht im einzelnen bekannt. Eine erfolgreiche Synthese eines reinen TMT-H3 verläuft über die Bildung wasserlöslicher Salze des TMT, aus denen es dann durch Ansäuerung ausgefällt wird: Schema 3:
    Figure 00030001
  • Vorzugsweise wird Di- oder Trinatriumsalz eingesetzt. Ein Verfahren zur Herstellung des Tri-Salzes ist in der DE 3729029 dargestellt.
  • Üblicherweise wird eine TMT-Na3-Lösung (pH-Wert ca. 12) unter Rühren mit einer starken Säure versetzt, bis ein pH < 2 vorliegt und die Säure dadurch ausfällt. Bei diesem Verfahren, dass z.T. auch in den oben genannten Patentschriften angegeben wird, tritt eine grundsätzliche Schwierigkeit auf, die eine praktikable technische Durchführung nahezu unmöglich macht.
  • Die Bildung der freien Säure beim Ansäuern erfolgt unter intermediärer Ausbildung der folgenden Zwischenstufen: Schema 4:
    Figure 00040001
  • Es fällt also ab pH 6 das Mononatriumsalz aus, das bei pH < 2 wahrscheinlich in einer Feststoff-/Feststoffreaktion zur freien Säure umgewandelt wird.
  • Bei dieser üblichen Verfahrensweise stellt sich heraus, dass der Reaktionsansatz mit zunehmendem Ausfall an Feststoffen immer schlechter durchmischbar wird, da sich die Präzipitate nicht in die Rührzone einziehen lassen und so eine homogene Durchmischung nicht erreicht werden kann. Durch die schlechte Durchmischung bedingt kann das Na-Salz somit nicht vollständig in die freie Säure umgewandelt werden. Als Konsequenz ergibt sich, dass ein nach dieser Methode durch Filtration gewonnenes TMT-H3 noch einen hohen Ascheanteil aufweist. Darüber hinaus erweist sich das ausgefällte Produkt als extrem feinteilig, so dass sehr lange Filtrations- und vor allem auch Waschzeiten notwendig sind, um die gelösten Natriumsalze (z.B. NaCl oder Na2SO4) zu entfernen. Daraus resultieren sehr niedrige Raum-Zeit-Ausbeuten und somit hohe Produktionskosten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war daher die Angabe eines weiteren Verfahrens, welches unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten den Verfahren des Standes der Technik überlegen ist und die oben geschilderten Nachteile der bekannten Verfahren überwinden hilft.
  • Diese Aufgabe wird anspruchsgemäß erfüllt.
  • Dadurch, dass man in einem Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin durch Ansäuern einer Lösung der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin in wässriger Lösung, während des Vorgangs des Ansäuerns einen pH-Bereich von 1,5 bis 2,5 einhält, gelangt man äußerst überraschend, dafür aber nicht minder vorteilhaft zur Lösung der gestellten Aufgabe. Die durch dieses Verfahren erhaltene Qualität des Niederschlags an 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin gereicht dazu, wesentlich kürzere Filtrations- und Wasch- bzw. Trocknungszeiten im Verfahren zu etablieren und so zu einem wirtschaftlich sinnvolleren Verfahren zu gelangen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform geht man bei dem erfindungsgemäßen Verfahren so vor, dass man eine auf einen pH-Wert von ca. 2 eingestellte wässrige Lösung vorlegt und in diese unter pH-Kontrolle (z.B. durch Zudosieren von Säure) eine Lösung der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin in wässriger Lösung zufügt. Dabei ist der Fachmann frei in der Wahl der Art und Weise, wie die pH-Kontrolle erfolgen kann. Vorteilhafterweise kann dies dadurch geschehen, dass gleichzeitig mit der Zugabe der Lösung der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazins auch eine saure wässrige Lösung, welche vorzugsweise aus einer anorganischen Säure und Wasser hergestellt wird (s.u.), in der Weise addiert wird, dass der oben angegebene pH-Bereich eingehalten werden kann. Die Kontrolle kann mit den dem Fachmann bekannten Mitteln, zum Beispiel mittels einer pH-Elektrode, erfolgen.
  • Besonders vorteilhaft ist die Tatsache, dass das Ansäuern der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazins in einem pH-Bereich von 1,75 bis 2,25, vorzugsweise 1,75 bis 2,1, erfolgt.
  • Weiterhin vorteilhaft ist ein erfindungsgemäßes Verfahren, bei dem während des Ansäuerns der Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazins geringer Mengen eines organischen hochmolekularen Polyacrylamids anwesend sind. Derartige hochmolekulare Stoffe sind dem Fachmann hinlänglich bekannt und kommerziell im Handel erhältlich (Praestol bzw. Praestol 2500).
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise bei einer Temperatur von 40–70°C, vorzugsweise bei 50–65°C und ganz besonders bevorzugt bei 55–62°C durchgeführt. Die Konzentration der eingesetzten Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazins ist so bemessen, dass in der Zugabelösung eine Konzentration von 0.80–1,45 Mol/l, vorzugsweise 0,90–1,25 Mol/l und ganz besonders bevorzugt 0,95–1,20 Mol/l vorliegt.
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt ein technisches Verfahren, um aus dem gut wasserlöslichen Trinatriumsalz des TMT (~ 300 g/l) oder Dinatriumsalz (~ 750 g/l) die in Wasser praktisch unlösliche Säure (~ 0,8 g/l) herzustellen. Überraschender Weise bleibt die erfindungsgemäß ausgefällte TMT-H3-Suspension dünnflüssig. Da über den gesamten Verfahrenszeitraum keine pH-Änderung eintritt, wird auch gegen Ende der Zugabe keine wesentliche Viskositätszunahme gemessen. Die freie Säure fällt rein und wegen der konstanten pH-Bedingung ohne Verunreinigungen mit dem Mononatriumsalz an. Weiterhin wurde gefunden, dass die Filtrierbarkeit wesentlich verbessert wird. Weiterhin kann diese verbessert werden, wenn ein organisches hochmolekulares Polyacrylamid in Mengen von 0,01 bis 1, vorzugsweise 0,1 bis 0,4 g/l, Reaktionslösung (als 0,1–0,5%ige wässrige Lösung) zugegeben wird.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man in besonders einfacher Weise reines 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin mit Gehalten von >99% und Aschegehalten von <0,1%, was so von vornherein nicht zu erwarten gewesen war.
  • Das Ansäuern bzw. das Herstellen von sauren wässrigen Lösungen erfolgt vorzugsweise mit starken organischen oder anorganischen Säuren. Vorteilhaft ist der Einsatz von starken anorganischen Säuren ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, es können jedoch auch starke organische Säuren wie z. B. Trifluoressigsäure, p-Toluolsulfonsäure und dergleichen eingesetzt werden.
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren näher verdeutlichen; das Vergleichsbeispiel stellt die Abgrenzung gegen den Stand der Technik dar.
  • Vergleichsbeispiel:
  • Zu einer vorgelegten Lösung, bestehend aus
    137,5 g Trimercaptotriazin-trinatriumsalz
    MG 243,2 = 0,565 Mol
    in
    412,5 g dest. Wasser (entspricht ~ 25%ige Lsg.)
    werden innerhalb von 30 Min. unter Rühren bei RT
    207,6 g Schwefelsäure 40% MG 98,07 = 0,847 Mol
    zudosiert, wobei die Reaktionstemperatur auf 40–45°C ansteigt.
  • Das sich bildende TMT-H3 fällt in feinster Form aus, der Ansatz wird im letzten Drittel der Zugabe extrem dick, voluminös [quarkartig] und ist kaum noch zu rühren. 1½ h Nach-reaktion. End-pH der Suspension = 1,9
  • Das Produkt wird über eine ∅ 16 cm Nutsche abgesaugt,
    Filtrationszeit: 3 h
    wobei ein pastöser, in sich verfließender Filterkuchen erhalten wird.
  • Das sich anschließende salzfreiwaschen mit dest. Wasser benötigte 6–8 h.
  • Das Feuchtprodukt wird bei 105°C im Vakuumschrank getrocknet.
    Ausbeute: 92,6 g TMT-H3 MG 177,2
    entspricht 92,50% d.Th.
    Aschegehalt: 1,7%
  • Beispiel Nr. 1:
  • Zu 130 g vorgelegtem dest. Wasser, durch Zugabe von etwas Salzsäure auf pH 2,0 eingestellt, werden im Verlauf von 60 Min. 550 g einer 25%igen Lösung von Trimercaptotriazintrinatriumsalz in Wasser mit einer Temperatur von 40–50°C, welcher 21 g einer 0,43%igen wässrigen Praestol 2500-Lösung zugesetzt sind, sowie 170 g Salzsäure 37%ig simultan zudosiert, so daß im System immer ein pH-Wert von 1,8–2,0 anliegt. Die Reaktionstemperatur steigt dabei auf ca. 50–60°C an und das sich sofort bildende TMT-H3 fällt in flockiger, stets sehr gut rührbarer Form aus. 1 h Nachreaktion bei 60°C und pH 1,9–2,0. Absaugen über ∅ 16 cm Porzellannutsche, Filtrationszeit: 20 sec.
  • Mit dest. Wasser salzfrei waschen, Zeit: 30 Min. und im Vakuum bei 105°C trocknen.
    Ausbeute: 98,5 g TMT-H3
    entspricht 98,4% d.Th. MG 177,2
    Aschegehalt: << 0,1%
    TMT-H3-Gehalt: 99,4%
  • Beispiel Nr. 2
  • Aus 250 kg TMT-55 (Trimercaptotriazin-trinatriumsalz) und 300 kg VE-Wasser wird bei T = 60°C eine 25%ige Lösung hergestellt, dieser werden 25 kg Praestol 2500-Lösung [~ 0,4%ig] zugesetzt und homogenisiert. In einem geeigneten Reaktionsgefäß werden nun 150 kg VE-Wasser (mit H2SO4 auf pH 2,0 eingestellt) vorgelegt und unter Rühren sowie pH-Messung 210 kg Schwefelsäure 40%ig und die TMT-Lösung in 60–90 Min. simultan zugefördert, so daß immer ein pH-Wert von ungefähr 2 anliegt. 2 h Nachreaktion bei ca. 60°C, pH 1,7–1,9. Filtrieren und mit VE-Wasser salzfrei waschen, trocknen.
    Ausbeute: 100 kg TMT-H3
    entspricht 99,8% d.Th. MG 177,2
    TMT-H3-Gehalt: 99,6%
    Aschegehalt: << 0,1%

Claims (4)

  1. Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin durch Ansäuern einer Lösung der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin in wässriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass man während des Vorgangs des Ansäuerns einen pH-Bereich von 1,5 bis 2,5 einhält.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine auf einen pH-Wert von ca. 2 eingestellte wässrige Lösung vorlegt und in diese unter pH-Kontrolle eine Lösung der entsprechenden Salze des 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin in wässriger Lösung zufügt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem pH-Bereich von 1,75 bis 2,25, vorzugsweise 1,75 bis 2,1 ansäuert.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man die Salze des 2,4,6-Trimercato-1,3,5-triazin in Gegenwart geringer Mengen eines organischen hochmolekularen Polyacrylamids ansäuert.
DE102005036693A 2005-08-04 2005-08-04 Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin Withdrawn DE102005036693A1 (de)

Priority Applications (16)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005036693A DE102005036693A1 (de) 2005-08-04 2005-08-04 Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin
KR1020087002786A KR101035168B1 (ko) 2005-08-04 2006-07-03 2,4,6-트리머캅토-1,3,5-트리아진의 제조 방법
MX2008001293A MX2008001293A (es) 2005-08-04 2006-07-03 Metodo para la produccion de 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazina.
ES06777550T ES2399913T3 (es) 2005-08-04 2006-07-03 Método para la producción de 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazina
DK06777550.2T DK1910318T3 (da) 2005-08-04 2006-07-03 Fremgangsmåde til fremstilling af 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazin
PCT/EP2006/063795 WO2007017314A1 (en) 2005-08-04 2006-07-03 Method for the production of 2, 4, 6-trimercapto-1, 3, 5-triazine
BRPI0614260-5A BRPI0614260A2 (pt) 2005-08-04 2006-07-03 processo para a produção de 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazina
CN2006800279437A CN101233118B (zh) 2005-08-04 2006-07-03 2,4,6-三巯基-1,3,5-三嗪的制备方法
CA2617477A CA2617477C (en) 2005-08-04 2006-07-03 Method for the production of 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazine
JP2008524461A JP2009503012A (ja) 2005-08-04 2006-07-03 2,4,6−トリメルカプト−1,3,5−トリアジンの製造方法
PL06777550T PL1910318T3 (pl) 2005-08-04 2006-07-03 Sposób produkcji 2,4,6-trimerkapto-1,3,5-triazyny
US11/996,173 US8114992B2 (en) 2005-08-04 2006-07-03 Method for the production of 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazine
EP06777550A EP1910318B1 (de) 2005-08-04 2006-07-03 Verfahren zur herstellung von 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazin
IL188784A IL188784A0 (en) 2005-08-04 2008-01-15 Method for the production of 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazine
ZA200801104A ZA200801104B (en) 2005-08-04 2008-02-01 Method for the production of 2,4,6-trimercapto-1,3,5-triazine
JP2012132118A JP2012167127A (ja) 2005-08-04 2012-06-11 2,4,6−トリメルカプト−1,3,5−トリアジンの製造方法

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005036693A DE102005036693A1 (de) 2005-08-04 2005-08-04 Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005036693A1 true DE102005036693A1 (de) 2007-02-08

Family

ID=36933519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005036693A Withdrawn DE102005036693A1 (de) 2005-08-04 2005-08-04 Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin

Country Status (15)

Country Link
US (1) US8114992B2 (de)
EP (1) EP1910318B1 (de)
JP (2) JP2009503012A (de)
KR (1) KR101035168B1 (de)
CN (1) CN101233118B (de)
BR (1) BRPI0614260A2 (de)
CA (1) CA2617477C (de)
DE (1) DE102005036693A1 (de)
DK (1) DK1910318T3 (de)
ES (1) ES2399913T3 (de)
IL (1) IL188784A0 (de)
MX (1) MX2008001293A (de)
PL (1) PL1910318T3 (de)
WO (1) WO2007017314A1 (de)
ZA (1) ZA200801104B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002073A1 (de) 2008-05-29 2009-12-03 Evonik Degussa Gmbh Verfahren zur Herstellung des Trinatriumsalzes des 2,4,6-Trimercapto-s-triazins

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102675235A (zh) * 2012-04-21 2012-09-19 安徽金邦医药化工有限公司 6-二丁胺基-2,4-二硫醇-1,3,5-三嗪的制备方法
CN109232454A (zh) * 2018-11-01 2019-01-18 山东汇海医药化工有限公司 基于三聚硫氰酸钠的1-(3-二甲氨基丙基)-3-乙基碳二亚胺盐酸盐废水处理方法
CN111057089B (zh) * 2019-12-19 2023-06-02 湖北新蓝天新材料股份有限公司 一种粘接剂及其制备方法

Family Cites Families (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2528515A (en) * 1946-01-04 1950-11-07 Specialties Dev Corp Siren
JPS4932868B2 (de) * 1972-05-04 1974-09-03
US3849319A (en) * 1973-11-19 1974-11-19 Texaco Inc Di and tri(hydrocarbylammonium)trithiocyanurate and lubricating oil compositions containing same
CS230344B1 (cs) * 1983-02-25 1984-08-13 Josef Arient Způsob přípravy 2,4,8-trimerkapto-l,3,5-triazinu
JPS62148466A (ja) * 1985-12-23 1987-07-02 Nippon Shokubai Kagaku Kogyo Co Ltd 2,3,5,6−テトラフルオロ−4−メルカプト安息香酸の製造法
JPS62185066A (ja) * 1986-02-12 1987-08-13 Nippon Shokubai Kagaku Kogyo Co Ltd 3,5,6−トリフルオロ−4−メルカプトフタル酸
JPS62212339A (ja) * 1986-03-14 1987-09-18 Mitsubishi Chem Ind Ltd テレフタル酸の回収法
DE3729029A1 (de) * 1987-08-31 1989-03-09 Degussa Trinatriumsalz des 2,4,6-trinatriummercapto-s-triazin-nonahydrats und verfahren zur herstellung
CS265150B1 (cs) * 1988-02-10 1989-10-13 Kroupa Jaroslav Způsob přípravy 2,4,6-trimerl<apto-1,3,5-triazinu
US4822496A (en) 1988-08-18 1989-04-18 Degussa Aktiengesellschaft Process for the treatment of effluent containing cyanide and toxic metals, using hydrogen peroxide and trimercaptotriazine
US5258515A (en) 1989-08-19 1993-11-02 Degussa Aktiengesellschaft Aqueous solutions of sodium salts of trimercapto-s-triazine, their preparation and use
DE3927469A1 (de) 1989-08-19 1991-02-21 Degussa Dinatriumsalz des trimercapto-s-triazin-hexahydrats, verfahren zu seiner herstellung und verwendung
DE3927470A1 (de) * 1989-08-19 1991-02-21 Degussa Waessrige loesungen von natriumsalzen des trimercapto-s-triazins, deren herstellung und verwendung
JP2888083B2 (ja) * 1993-03-23 1999-05-10 王子製紙株式会社 粘着シート
US5563267A (en) 1995-04-12 1996-10-08 Eastman Kodak Company Method of making trialkali and triammonium salts of tmt
JPH11255754A (ja) * 1998-03-11 1999-09-21 Sanshin Chem Ind Co Ltd 2,4,6−トリメルカプト−s−トリアジンの製造方法
JP3942326B2 (ja) * 1999-04-22 2007-07-11 株式会社クレハ 熱可塑性樹脂組成物
DE10010125A1 (de) 2000-03-03 2001-09-06 Degussa Verfahren zur Holzkonservierung und verfahrensgemäß erhältliches konserviertes Holz
JP3789749B2 (ja) * 2000-12-19 2006-06-28 エア・ウォーター・ケミカル株式会社 チオサリチル酸の製造方法
JP2003137923A (ja) * 2001-11-01 2003-05-14 Gantsu Kasei Kk ポリマー粉末の乾燥法
JP2004123625A (ja) * 2002-10-03 2004-04-22 Nippon Kayaku Co Ltd 高純度のエチニル基含有芳香族カルボン酸の精製方法と新規結晶
JP4804710B2 (ja) * 2003-09-02 2011-11-02 ジャパンコンポジット株式会社 熱硬化性樹脂浴槽成形品およびその製造方法
EP1787989A1 (de) 2005-11-17 2007-05-23 Degussa GmbH Triazinverbindungen mit Aminogruppen- und Carboxygruppen-haltigen Substituenten

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chem. Ber., 18, 1885, S. 2203 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002073A1 (de) 2008-05-29 2009-12-03 Evonik Degussa Gmbh Verfahren zur Herstellung des Trinatriumsalzes des 2,4,6-Trimercapto-s-triazins

Also Published As

Publication number Publication date
IL188784A0 (en) 2008-08-07
CA2617477C (en) 2010-10-19
KR101035168B1 (ko) 2011-05-17
CN101233118A (zh) 2008-07-30
EP1910318B1 (de) 2012-12-12
BRPI0614260A2 (pt) 2011-03-15
KR20080027915A (ko) 2008-03-28
WO2007017314A1 (en) 2007-02-15
PL1910318T3 (pl) 2013-04-30
US8114992B2 (en) 2012-02-14
MX2008001293A (es) 2008-03-18
CA2617477A1 (en) 2007-02-15
JP2009503012A (ja) 2009-01-29
ZA200801104B (en) 2008-11-26
CN101233118B (zh) 2012-09-19
JP2012167127A (ja) 2012-09-06
US20080293935A1 (en) 2008-11-27
DK1910318T3 (da) 2013-03-04
ES2399913T3 (es) 2013-04-04
EP1910318A1 (de) 2008-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2505304C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Calciumcarbonat
DE2857282C2 (de)
DE69910079T2 (de) Behandlung von kalk
DE102005036693A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trimercapto-1,3,5-triazin
EP0413981B1 (de) Dinatriumsalz des Trimercapto-s-triazin-hexahydrats, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung
EP2291361B1 (de) Verfahren zur herstellung des trinatriumsalzes des 2, 4, 6-trimercapto-s-triazins
EP0088265A1 (de) Kettenförmige, im wesentlichen wasserunlösliche Ammoniumpolyphosphate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2710175C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Chromgerbstoff und Glaubersalz
CH634825A5 (de) Verfahren zur herstellung von p-hydroxyphenylglycin oder dessen n-alkyl- bzw. n,n-dialkylderivaten.
DE4022477C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Chlorbenzolsulfinsäure-Natriumsalz
EP0100870A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Calciummonohydrogenphosphatdihydrat
CH621346A5 (de)
DE10208591A1 (de) Verfahren zur Kristallisation von 6,6&#39;,6&#34;-Melamintrisalkansäuren
DE3444975A1 (de) Verfahren zur entarsenierung von phosphorsauren loesungen
DE2505702A1 (de) Verfahren zur gewinnung von cyanursaeureverbindungen
EP0413980B1 (de) Wässrige Lösungen von Natriumsalzen des Trimercapto-s-triazins, deren Herstellung und Verwendung
EP0590556B1 (de) Verfahren zur Reduzierung des Phosphatgehaltes im Abwasser bei der Herstellung von Metallsalzen des Ascorbinsäure-2-monophosphats
DE2505845A1 (de) Verfahren zur gewinnung von cyanurverbindungen und chlor aus mutterlaugen
DE2544073A1 (de) Herstellung und reinigung von cyanursaeure
DE2855922A1 (de) Verfahren zur herstellung von zinkfreien alkaliphosphatloesungen
EP1690855B1 (de) Mischung umfassend Phenylen-bis-benzimidazol-tetrasulfonsäure-dinatriumsalz
DE2158329C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumsulfat
DE1296142B (de) Verfahren zur Herstellung von ª‡-Aminobenzylpenicillin
DE919601C (de) Verfahren zur Herstellung von Penicillinalkalisalzen
DE2400319C3 (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Härtesalzabfällen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DEGUSSA GMBH, 40474 DUESSELDORF, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: EVONIK DEGUSSA GMBH, 40474 DUESSELDORF, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140301