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DE1020045B - Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweissnaht oder -schneidkante - Google Patents

Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweissnaht oder -schneidkante

Info

Publication number
DE1020045B
DE1020045B DEW15200A DEW0015200A DE1020045B DE 1020045 B DE1020045 B DE 1020045B DE W15200 A DEW15200 A DE W15200A DE W0015200 A DEW0015200 A DE W0015200A DE 1020045 B DE1020045 B DE 1020045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermal treatment
weld seam
sheet steel
steel weld
cutting edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW15200A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Speich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority to DEW15200A priority Critical patent/DE1020045B/de
Publication of DE1020045B publication Critical patent/DE1020045B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/50Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for welded joints
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/46Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for sheet metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweißnaht oder -schneidkante Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweißnaht oder -schneidkante. Beim Schweißen und Schneiden von Blechen, wobei es selbstverständlich gleichgültig ist, ob der Brenner bzw. die Elektrode oder das Werkstück bewegt wird, entsteht hinter dem Arbeitsgerät infolge der schnellen Abkühlung Martensit und dadurch eine harte Zone mit Rißgefahr. Die bisherigen Versuche, die Bildung einer solchen harten Zone durch entsprechende Auswahl des Werkstoffes und durch Glühen des Werkstückes in einem Glühofen zu beheben, haben zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt, da sie einerseits sehr unwirtschaftlich sind und andererseits es nicht gelingt, die einmal bei der Abkühlung aufgetretenen Haarrisse durch das Nachglühen zu beseitigen. Es wurde auch bereits versucht, das Nachglühen durch einen dem Arbeitsgerät zugeordneten Wärmeerzeuger durchzuführen. Aber auch diese Versuche führten zu keinem Erfolg, da sie in Temperaturbereichen durchgeführt wurden, die unwirtschaftliche Wärmemengen erforderten oder aber die Wärmezufuhr erst dann. erfolgte, nachdem, wie beim Nachglühen im Glühofen, eine Martensitbildung bereits stattgefunden hatte.
  • Es hat sich nun überraschenderweise ergeben, daß die Nachschaltung eines Wärmeerzeugers zum Zweck der Verhinderung der Martensitbildung dann mit Erfolg durchgeführt werden kann, wenn entsprechend dem Vorschlag der Erfindung der Abstand zwischen Arbeitsgerät und Wärmeerzeuger so gewählt wird, daß die Wärmezufuhr im Temperaturbereich der kürzesten Umwandlungszeit erfolgt, und die Temperatur gemäß einer angenäherten Isotherme so lange gehalten wird, bis die unmittelbare Umwandlung des Austenits in. Ferrit-Perlit vollzogen ist. Die Zuführung der zusätzlichen Wärme in diesem angegebenen Temperaturbereich ermöglicht es, in kürzester Zeit und dadurch mit einer geringsten Wärmezufuhr auszukommen. Erst dadurch gelingt es, den benutzten Wärmeerzeuger in praktisch brauchbaren Baugrößen zu halten. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Bildung von Martensit am wirtschaftlichsten. verhindert werden kann, wenn, es ;gelingt, die Abkühlungs#hurve im Temperaturbereich der kürzesten Umwandlungszeit des dem Werkstoff entsprechenden ZTU-Diagramms für isothermische Versuchsführung in eine Isotherme umzubiegen. Das Zeit-Tempera,tur-Umwandlungs-Diagramm (ZTU-Diagramm) für isothermische Versuchsführung eines Werkstoffes ergibt sich, wenn statt der größten Umwandlun.gsgeschwin.digkeit die Umwandlungszeit in logarithmischem Maßstab in Abhängigkeit von der Temperatur aufgetragen wird. Der Beginn und das Ende der Umwandlung des Austenits in Ferrit-Perlit wird dabei durch zwei Kurven wiedergegeben, deren Abstand voneinander die L'mwandlungszeit während der entsprechenden Temperatur -darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweißnaht oder -schneddkante, bei der dem Arbeitsgerät (Brenner oder Elektrode) ein weiterer Wärmeerzeuger zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Arbeitsgerät und Wärmeerzeuger so gewählt wird, daß die Wärmezufuhr im Temperaturbereich der kürzesten Umwandlungszeit erfolgt, und die Temperatur gemäß einer angenäherten Isotherme so lange gehalten wird, bis die unmittelbare Umwandlung des Austenits in Ferrit-Perlit vollzogen. ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 866 135, 925 440; »Schweißen und Schneiden«, 1951, S.126, 127, 297.
DEW15200A 1954-10-29 1954-10-29 Verfahren zur thermischen Behandlung einer Stahlblechschweissnaht oder -schneidkante Pending DE1020045B (de)

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DE1020045B true DE1020045B (de) 1957-11-28

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0103348A1 (de) * 1982-05-21 1984-03-21 Kawasaki Steel Corporation Schweissverfahren für durch U-O-Verformung vorbereitete Stahlrohre
EP2756905A1 (de) * 2013-01-18 2014-07-23 Messer Cutting Systems GmbH Verfahren zum thermischen Schneiden eines Werkstücks aus Stahl

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DE866135C (de) * 1951-11-27 1953-02-09 Westfalia Dinnendahl Groeppel Verfahren zum Trennen von Blechen mittels Schneidbrenner
DE925440C (de) * 1943-12-17 1955-03-21 Deutsche Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum Nachbehandeln der durch einen Schneidbrenner erzeugten Schnittkante an zu besaeumenden, langgestreckten Blechen, Platten oder aehnlichen Werkstuecken

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