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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung eine Korrektursteuerung zum Korrigieren
einer Änderung
einer Einspritzmenge von Kraftstoff, der von einem Injektor eingespritzt
wird, wobei die Änderung
durch einen Pumpendruckförderbetrieb
(Kraftstoffdruckförderbetrieb)
einer Zufuhrpumpe verursacht wird.
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In
dem Fall, dass ein Pumpendruckförderbetrieb
(Kraftstoffdruckförderbetrieb)
einer Zufuhrpumpe und eine Kraftstoffeinspritzung eines Injektors nicht
auf einer Einszu-eins-Basis durchgeführt werden, wird ein Common-Rail-Druck
zu dem Zeitpunkt, wenn die Einspritzung durchgeführt wird, zwischen den Zylindern
variieren. Als Folge wird eine Ist-Einspritzmenge des Kraftstoffs, die
tatsächlich
von den Injektoren eingespritzt wird, zwischen den Zylindern variieren.
In dem Fall einer Mehrfacheinspritzung zum Durchführen von
mehreren Einspritzungen in einer Einspritzdauer wird die Mehrfacheinspritzung
als eine Einspritzung betrachtet.
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Daher
wird eine Steuerung zum Einlesen des Common-Rail-Drucks zu dem Zeitpunkt
unmittelbar vor dem Start der Einspritzung unter Verwendung einer
Anstiegskante eines Antriebsimpulses des Injektors als Auslöser und
zum Korrigieren einer Einspritzdauer gemäß dem Common-Rail-Druck durchgeführt.
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Das
Verhalten des Common-Rail-Drucks in einer Einspritzdauer, in der
die Zufuhrpumpe gerade den Kraftstoffdruck fördert, ist von dem Verhalten
des Common-Rail-Drucks in einer anderen Einspritzdauer verschieden,
indem die Zufuhrpumpe den Kraftstoff gerade nicht druckfördert. Genauer
gesagt ist das Verhalten des Common-Rail-Drucks in dem Fall, in
dem eine Pumpendruckförderdauer
der Zufuhrpumpe (eine Dauer, in der die Zufuhrpumpe den Kraftstoffdruck
fördert)
und die Einspritzdauer des Injektors sich überschneiden, von dem Verhalten
in dem Fall unterschiedlich, in dem die Pumpendruckförderdauer
und die Einspritzdauer sich nicht überschneiden. Dem gemäß unterscheidet
sich die Ist-Einspritzmenge
in dem Fall, in dem die Überschneidung
auftritt, von der Ist-Einspritzmenge in dem Fall, in dem die Überschneidung
nicht auftritt. Als Ergebnis wird eine Variation zwischen den Zylindern
auftreten.
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Daher
wird beispielsweise bei einer Technologie, die in der ungeprüften japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 2003-222046 (Patentdokument 1) offenbart
ist, bestimmt, ob die Überschneidung zwischen
der Pumpendruckförderdauer
und der Einspritzdauer auftritt. Wenn bestimmt wird, dass die Überschneidung
auftritt, wird die Einspritzdauer auf der Grundlage einer Abbildung
berechnet, die verwendet werden soll, wenn die Überschneidung auftritt. Wenn
bestimmt wird, dass die Überschneidung nicht
auftritt, wird die Einspritzdauer auf der Grundlage einer anderen
Abbildung berechnet, die verwendet werden soll, wenn die Überschneidung
nicht auftritt.
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Eine
Pumpenausstoßrate
der Zufuhrpumpe (eine Menge des von der Zufuhrpumpe pro Zeiteinheit
ausgestoßenen
Kraftstoffs) schwankt aufgrund des Betriebs der Pumpe, wie zum Beispiel
aufgrund einer Nockenauslenkung. Die Ausstoßrate ändert sich während der
Druckförderdauer.
Beispielsweise variiert die Ausstoßrate zwischen einem Zeitpunkt unmittelbar
nach dem Start des Druckförderbetriebs, einem
Zeitpunkt in dem Druckförderbetrieb
und einem Zeitpunkt unmittelbar vor dem Ende des Druckförderbetriebs.
Beispielsweise erzeugt in dem Fall einer Zufuhrpumpe zum Druckfördern des
Kraftstoffs unter Verwendung einer Tauchkolbenpumpe, die durch einen
sich drehenden Nocken angetrieben wird, die Pumpenausstoßrate des Kraftstoffs
in einem Druckförderbetrieb
einen Teil einer Sinuskurve. Die Pumpenausstoßrate ist nicht konstant.
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Die
in dem Patentdokument 1 offenbarte Technologie bestimmt, ob die Überschneidung
auftritt, und berechnet die Einspritzdauer auf der Grundlage der
Abbildung, die verwendet wird, wenn die Überschneidung auftritt, oder
der Abbildung, die verwendet wird, wenn die Überschneidung nicht auftritt. Jedoch
berücksichtigt
diese Technologie nicht die Tatsache, dass eine Pumpendruckfördermenge
der Zufuhrpumpe sich während
der Einspritzdauer ändert,
wenn sich die Einspritzstartzeitabstimmung gemäß einer Änderung des Betriebszustands ändert und
wenn die Pumpenausstoßrate
sich aufgrund der Änderung
der Einspritzstartzeitabstimmung ändert. Die Pumpendruckfördermenge
ist eine Menge des Kraftstoffs, der von der Zufuhrpumpe der Common-Rail
zugeführt
wird. Daher besteht die Möglichkeit,
dass die Ist-Einspritzmenge aufgrund der Variation der Zeitabstimmung
der Überschneidung
zwischen der Einspritzdauer und der Druckförderdauer variiert.
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In
dem Fall, in dem zwei Einspritzungen während einer Druckförderdauer
durchgeführt
werden, unterscheidet sich die Pumpendruckfördermenge der Zufuhrpumpe,
die vor der Einspritzstartzeitabstimmung erzielt wird, von der Pumpendruckfördermenge,
die nach der Einspritzstartzeitabstimmung erzielt wird. Daher wird
ebenso in diesem Fall eine Variation zwischen der Ist-Einspritzmenge
der vorherigen Einspritzung und einer Ist-Einspritzmenge der späteren Einspritzung
auftreten.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
zu schaffen, das fähig
ist, eine Variation der Ist-Einspritzmenge aufgrund einer Änderung
einer Pumpenausstoßrate
einer Zufuhrpumpe zu verhindern. Somit kann ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
mit einer hohen Einspritzgenauigkeit bereitgestellt werden.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung berechnet ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
einen Korrekturwert gemäß einer Pumpendruckfördermenge
von Kraftstoff, der von einer Zufuhrpumpe einer Common-Rail während einer Einspritzdauer
zugeführt
wird, in der der Kraftstoff von einem Injektor eingespritzt wird.
Das Kraftstoffeinspritzsystem korrigiert eine Anweisungseinspritzmenge
oder eine Einspritzdauer mit dem Korrekturwert.
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Somit
kann eine Änderung
der Ist-Einspritzmenge des Kraftstoffs, der von dem Injektor eingespritzt
wird, aufgrund einer Änderung
einer Pumpendruckfördermenge
während
der Einspritzdauer verhindert werden und kann die Einspritzgenauigkeit verbessert
werden.
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Gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung hat das Einspritzsystem
eine Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen, ob eine Kraftstoffdruckförderdauer
der Zufuhrpumpe und eine Einspritzdauer des Injektors sich überschneiden.
Wenn bestimmt wird, dass sich die Kraftstoffdruckförderdauer
und die Einspritzdauer überschneiden,
wird die Anweisungseinspritzmenge oder die Einspritzdauer korrigiert.
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Merkmale
und Vorteile eines Ausführungsbeispiels
werden ebenso wie Verfahren zum Betrieb und die Funktion der zugehörigen Teile
aus einem Studium der folgenden genauen Beschreibung, den beigefügten Ansprüchen und
den Zeichnungen erkennbar, die alle einen Teil dieser Anmeldung
bilden. In den Zeichnungen ist.
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1 ein
schematisches Diagramm, das ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
Schnittansicht, die eine Zufuhrpumpe des Kraftstoffeinspritzsystems
gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
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3 ein
Zeitdiagramm, das eine Einspritzzeitabstimmung von Injektoren und
eines Betriebs der Zufuhrpumpe des Kraftstoffeinspritzsystems gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
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4 ein
Ablaufdiagramm, das eine Injektorsteuerung, die durch eine Verbrennungsmotorsteuerungseinheit
des Kraftstoffeinspritzsystems durchgeführt wird, gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt;
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5 ein
Blockdiagramm, das eine Korrekturwertberechnungssteuerung, die durch
die Verbrennungsmotorsteuerungseinheit durchgeführt wird, gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt;
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6 ein
Ablaufdiagramm, das eine Pumpenanweisungsdruckfördermengenberechnungssteuerung,
die durch die Verbrennungsmotorsteuerungseinheit durchgeführt wird,
gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt; und
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7 ein
Ablaufdiagramm, das die Korrekturwertberechnungssteuerung, die durch
die Verbrennungsmotorsteuerungseinheit durchgeführt wird, gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt.
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Unter
Bezugnahme auf 1 wird ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt. Das Kraftstoffeinspritzsystem,
das in 1 gezeigt ist, spritzt Kraftstoff in einen Dieselverbrennungsmotor 1 ein.
Das Kraftstoffeinspritzsystem hat eine Common-Rail (gemeinsame Leitung) 2,
Injektoren 3, eine Zufuhrpumpe 4, eine Verbrennungsmotorsteuerungseinheit
(ECU) 5 und dergleichen.
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Die
Common-Rail 2 ist ein Sammelbehälter zum Sammeln von Hochdruckkraftstoff,
der den Injektoren 3 zuzuführen ist. Die Common-Rail 2 ist
mit einem Ausstoßloch
der Zufuhrpumpe 4, die den Hochdruckkraftstoff ausstößt, durch
ein Kraftstoffrohr (einen Hochdruckkraftstoffdurchgang) 6 verbunden. Somit
kann die Common-Rail 2 kontinuierlich einen Common-Rail-Druck
entsprechend einem Kraftstoffeinspritzdruck sammeln.
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Ablaufkraftstoff
aus den Injektoren 3 wird zu einem Kraftstofftank 8 durch
ein Ablaufrohr (einen Kraftstoffrückführdurchgang) 7 zurückgeführt.
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Ein
Druckbegrenzer 11 als Sicherheitsventil ist in einem Ablassrohr
(einem Kraftstoffrückführdurchgang) 9 angeordnet,
das von der Common-Rail 2 zu dem Kraftstofftank 8 führt. Wenn
der Kraftstoffdruck in der Common-Rail 2 einen Grenzeinstelldruck übersteigt, öffnet sich
der Druckbegrenzer 11, um den Druck in der Common-Rail 2 auf
unterhalb des Grenzeinstelldrucks zu begrenzen.
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Die
Injektoren 3 sind an Zylindern des Verbrennungsmotors 1 montiert
und spritzen Kraftstoff in die Zylinder jeweils ein. Jeder Injektor 3 hat
eine Kraftstoffeinspritzdüse,
ein elektromagnetisches Ventil und dergleichen. Die Kraftstoffeinspritzdüse ist mit
einem stromabwärtigen
Ende von einem von mehreren Abzweigungsrohren verbunden, die von der
Common-Rail 2 abzweigen, und spritzt den Hochdruckkraftstoff,
der in der Common-Rail 2 gesammelt wird, in den Zylinder
ein. Das elektromagnetische Ventil steuert einen Hubbetrieb einer
Nadel, die in der Kraftstoffeinspritzdüse untergebracht ist.
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Als
nächstes
wird die Zufuhrpumpe 4 auf der Grundlage von 2 erklärt.
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Die
Zufuhrpumpe 4 beaufschlagt den Kraftstoff auf einen Hochdruck
mit Druck und führt
den Druck beaufschlagten Kraftstoff der Common-Rail 2 zu.
Die Zufuhrpumpe 4 hat eine Förderpumpe 12, ein Regulatorventil 13,
ein Ansaugsteuerungsventil (SCV) 14 und zwei Hochdruckpumpen 15,
wie in 2 gezeigt ist. In 2 ist die
Förderpumpe 12 in einem
Zustand gezeigt, in dem die Förderpumpe
um 90° gedreht
ist.
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Die
Förderpumpe 12 ist
eine Niederdruckförderpumpe
zum Ansaugen des Kraftstoffs von dem Kraftstofftank 8 und
zum Fördern
des Kraftstoffs zu den Hochdruckpumpen 15. Die Förderpumpe 12 ist aus
einer Trochoidalpumpe aufgebaut, die durch eine Nockenwelle 16 gedreht
wird. Wenn die Förderpumpe 12 angetrieben
wird, fördert
die Förderpumpe 12 den
Kraftstoff, der durch einen Kraftstoffeinlass 17 angesaugt
wird, zu den Hochdruckpumpen 15 durch das SCV 14.
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Die
Nockenwelle 16 ist eine Pumpenantriebswelle und wird durch
eine Nockenwelle 18 des Verbrennungsmotors 1 angetrieben
und durch diese gedreht, wie in 1 gezeigt
ist.
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Das
Regulatorventil 12 ist in einem Kraftstoffdurchgang 19 angeordnet,
der eine Ausstoßseite
der Förderpumpe 12 mit
einer Zufuhrseite der Förderpumpe 12 verbindet.
Wenn ein Ausstoßdruck
der Förderpumpe 12 auf
einen vorbestimmten Druck ansteigt, öffnet sich das Regulatorventil 13,
um zu verhindern, dass der Ausstoßdruck der Förderpumpe 12 den
vorbestimmten Druck übersteigt.
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Das
SCV 14 ist in einem Kraftstoffdurchgang 21 angeordnet,
der den Kraftstoff von der Förderpumpe 12 zu
den Hochdruckpumpen 15 einführt. Das SCV 14 ändert und
reguliert den Common-Rail-Druck
durch Regulieren einer Ansaugmenge des Kraftstoffs, der in Druckbeaufschlagungskammern
(Tauchkolbenkammern) 22 der Hochdruckpumpen 15 angesaugt
wird.
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Das
SCV 14 hat ein Ventil 23 zum Ändern von Öffnungsgraden der Kraftstoffdurchgänge 21 und
einen Linearsolenoid 24 zum Regulieren des Ventilöffnungsgrads
des Ventils 23 auf der Grundlage eines Antriebsstroms,
der durch die ECU 5 bereitgestellt wird.
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Die
zwei Hochdruckpumpen 15 sind Tauchkolbenpumpen zum Wiederholen
eines Kraftstoffansaugbetriebs und eines Kraftstoffdruckbeaufschlagungsbetriebs
in jeweiligen Zyklen, die voneinander durch eine Phase von 180° abweichen.
Die zwei Hochdruckpumpen 15 beaufschlagen den Kraftstoff, der
durch das SCV 14 zugeführt
wird, auf einen hohen Druck und führen den Kraftstoff der Common-Rail 2 zu.
Jede Hochdruckpumpe 15 hat einen Tauchkolben 25,
ein Ansaugventil 26 und ein Ausstoßventil 27. Der Tauchkolben 25 wird
durch die Nockenwelle 16 hin und her bewegt. Das Ansaugventil 26 führt den
Kraftstoff der Druckbeaufschlagungskammer 22 zu, deren
Volumen durch die Hin- und Herbewegung des Tauchkolbens 25 geändert wird. Das
Ausstoßventil 27 stößt den in
der Druckbeaufschlagungskammer 22 Druck beaufschlagten
Kraftstoff zu der Common-Rail 2 aus.
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Ein
Nockenring 29 ist um einen Umfang eines Exzenternockens 28 der
Nockenwelle 16 gepasst. Jeder Tauchkolben 25 wird
gegen den Nockenring 29 durch eine Feder 30 gepresst.
Wenn sich die Nockenwelle 16 dreht, bewegt sich der Tauchkolben 25 gemäß der exzentrischen
Bewegung des Nockenrings 29 hin und her.
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Wenn
der Tauchkolben 25 herunter geht und der Druck in der Druckbeaufschlagungskammer 22 sich
verringert, schließt
sich das Ausstoßventil 27 und öffnet sich
das Ansaugventil 26. Somit wird der durch das SCV 14 regulierte
Kraftstoff in die Druckbeaufschlagungskammer 22 zugeführt.
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Wenn
der Tauchkolben 25 aufsteigt und der Druck in der Druckbeaufschlagungskammer 22 ansteigt,
schließt
sich das Ansaugventil 26. Wenn der Druck des in der Druckbeaufschlagungskammer 22 Druck
beaufschlagten Kraftstoffs einen vorbestimmten Druck erreicht, öffnet sich
das Ausstoßventil 27 und
wird der in der Druckbeaufschlagungskammer 22 mit Druck
beaufschlagte Hochdruckkraftstoff zu der Common-Rail 2 ausgestoßen.
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Die
Nockenwelle 16 macht einen Umlauf, während die Kurbelwelle 18 zwei
Umläufe
macht. Ein Zyklus, in dem die Kurbelwelle zwei Umläufe macht und
die Injektoren drei der vier Zylinder den Kraftstoff einmal für jeden
Injektor 3 einspritzen, ist mit dem Zyklus synchronisiert,
in dem die Nockenwelle 16 einen Umlauf macht. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
werden die Kraftstoffeinspritzungen sequenziell in dem zweiten Zylinder
#2, dem ersten Zylinder #1, dem dritten Zylinder #3 und dem vierten
Zylinder #4 in dieser Reihenfolge durchgeführt.
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Die
zwei Hochdruckpumpen 15 sind so angeordnet, dass ihre Phasen
voneinander um 180° mit Bezug
auf die Drehachse der Nockenwelle 16 abweichen. Der Exzenternocken 28 ist
den zwei Hochdruckpumpen 15 gemeinsam. Während die
Nockenwelle 16 einen Umlauf macht, führt daher eine der zwei Hochdruckpumpen 15 den
Kraftstoffdruckförderbetrieb
und den Kraftstoffansaugbetrieb aus, wie durch eine durchgezogene
Linie A in 3 gezeigt ist, und führt die
andere Hochdruckpumpe 15 den Kraftstoffdruckförderbetrieb
und den Kraftstoffansaugbetrieb in einer Phase aus, die von der
einen der Hochdruckpumpen 15 um 180° abweicht, wie durch eine durchgezogene
Linie B in 3 gezeigt ist. Die durchgezogene
Linie A in 3 stellt eine Nockenphase Ph
der einen der Hochdruckpumpen 15 dar und die durchgezogene
Linie B in 3 stellt eine Nockenphase Ph
der anderen der Hochdruckpumpen 15 dar.
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Die
ECU 5 hat Funktionen einer CPU zum Durchführen eines
Steuerungsprozesses und eines Berechnungsprozesses, eine Speichervorrichtung (ein
Speicher, wie zum Beispiel ein ROM, ein Standby-RAM, ein EEPROM
und RAM) zum Speichern verschiedener Arten von Programmen und Daten,
einen Eingabeschaltkreis, einen Ausgabeschaltkreis, einen Leistungsquellenschaltkreis,
einen Injektorantriebsschaltkreis, einen Pumpenantriebsschaltkreis und
dergleichen. Die ECU 5 führt verschiedenartige Berechnungsprozesse
auf der Grundlage von Sensorsignalen (Verbrennungsmotorparameter:
Signale, die einem Einstellzustand eines Fahrzeugpassagiers, einem
Betätigungszustand
des Verbrennungsmotors 1 und dergleichen entsprechen) aus,
die zu der ECU 5 eingegeben werden.
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Die
ECU 5 ist mit den Sensoren verbunden, wie zum Beispiel
einem Beschleunigerpositionssensor 41 zum Messen einer
Beschleunigerposition ACCP, einem Drehzahlsensor 42 zum
Messen einer Verbrennungsmotordrehzahl NE, einem Kühlwassertemperatursensor 43 zum
Messen einer Temperatur von Kühlwasser
des Verbrennungsmotors 1, einem Einlasslufttemperatursensor 44 zum
Messen von Temperatur von Einlassluft, die in den Verbrennungsmotor 1 aufgenommen
wird, einem Leitungsdrucksensor 45 zum Messen des Common-Rail-Drucks (Druck
der gemeinsamen Leitung) Pc, einem Kraftstofftemperatursensor 46 zum
Messen der Temperatur F des Kraftstoffs, der den Injektoren 3 zugeführt wird,
und mit anderen Sensoren 47.
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Wie
vorstehend erklärt
ist, führt
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
jedes Mal dann, wenn die Nockenwelle 16 einen Umlauf macht
und die eine der Hochdruckpumpen den Kraftstoffdruckförderbetrieb
und den Kraftstoffansaugbetrieb durchführt und die andere von den
Hochdruckpumpen 15 den Kraftstoffdruckförderbetrieb und den Kraftstoffansaugbetrieb
in einer Phase durchführt,
die von derjenigen der einen der Hochdruckpumpen 15 um
180° abweicht,
spritzen die Injektoren 3 den Kraftstoff in die vier Zylinder
jeweils einmal für
jeden Zylinder 3 ein. Zu diesem Zeitpunkt führen die
Injektoren 3 sequenziell die Einspritzungen in den zweiten
Zylinder #2, den ersten Zylinder #1, den dritten Zylinder #3 und den
vierten Zylinder #4 in der Reihenfolge durch, wie durch Vorsprünge #2,
#1, #3, #4 einer durchgezogenen Linie INJ in 3 gezeigt
ist. Die durchgezogene Linie INJ stellt die Einspritzmenge des Kraftstoffs
dar, der in den ersten bis vierten Zylinder #1 – #4 eingespritzt wird. Eine
durchgezogene Linie NE stellt einen Impuls dar, der von dem Drehzahlsensor 42 abgegeben
wird. Jeder der Zeitpunkte „TDC" in 3 entspricht
einer oberen Totpunktposition von jedem der Zylinder #1 – #4. Jeder
der Zeitpunkte „ TOP" in 3 entspricht
einer Nockenoberseite der Hochdruckpumpe 15. Jeder der
Bereiche QPi deutet eine Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
des Kraftstoffs an, der von der Zufuhrpumpe 4 zu der Common-Rail 2 während der
Einspritzdauer druckgefördert
wird. Jeder der Zeitpunkte Tp deutet eine Startzeitabstimmung des
Pumpendruckförderbetriebs
der Zufuhrpumpe 4 an.
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Wie
in 3 gezeigt ist, spritzt der Injektor 3 des
zweiten Zylinders #2 oder des dritten Zylinders #3 den Kraftstoff
in einer Dauer PF ein, in der die Zufuhrpumpe 15 den Kraftstoffdruck
fördert.
Jedoch spritzt der Injektor 3 des ersten Zylinders #1 oder
des vierten Zylinders #4 den Kraftstoff in einer anderen Dauer ein,
in der die Zufuhrpumpe 4 den Kraftstoff nicht druckfördert.
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Wenn
in einem derartigen Fall die Einspritzung in dem ersten Zylinder
#1 oder dem vierten Zylinder #4 durchgeführt wird, wird der Common-Rail-Druck
Pc nur aufgrund der Kraftstoffeinspritzung verringert, die durch
den Injektor 3 durchgeführt
wird, wie in den Bereichen „b" einer durchgezogenen
Linie C in 1 gezeigt ist. Wenn die Einspritzung
in dem zweiten Zylinder #2 oder dem dritten Zylinder #3 durchgeführt wird,
wird der Common-Rail-Druck Pc aufgrund der Kraftstoffeinspritzung
verringert, die durch den Injektor 3 durchgeführt wird,
und wird durch den Zufuhrdruck beeinflusst, der durch die Zufuhrpumpe 4 aufgebracht
wird, wie in Bereichen „a" der durchgezogenen
Linie C in 3 gezeigt ist.
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Somit
führt die
Zufuhrpumpe 4 den Druckförderbetrieb nicht durch, wenn
die Kraftstoffeinspritzung in dem ersten Zylinder #1 oder dem vierten
Zylinder #4 durchgeführt
wird. Genauer gesagt überschneiden
sich die Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 des
ersten Zylinders #1 oder des vierten Zylinders #4 nicht. Die Zufuhrpumpe 4 führt den
Druckförderbetrieb durch,
wenn die Kraftstoffeinspritzung in dem zweiten Zylinder #2 oder
dem dritten Zylinder #3 durchgeführt wird.
Genauer gesagt überschneiden
sich die Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 des
zweiten Zylinders #2 oder des dritten Zylinders #3.
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Daher
wird die Ist-Einspritzmenge des von den Injektoren 3 eingespritzten
Kraftstoffs variieren, wenn die Einspritzsteuerung des ersten Zylinders
#1 und des vierten Zylinders #4, bei denen die Überschneidung nicht auftritt,
in der gleichen Art und Weise durchgeführt wird, wie bei der Einspritzsteuerung des
zweiten Zylinders #2 und des dritten Zylinders #3, bei denen die Überschneidung
auftritt. Das liegt daran, dass der Common-Rail-Druck Pc durch die Anwesenheit
oder Abwesenheit der Überschneidung zwischen
der Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und der Einspritzdauer des Injektors 3 schwankt.
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Dagegen
hat die ECU 5 des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine Bestimmungseinrichtung und
eine Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
zusätzlich
zu einer Injektorsteuerungseinrichtung. Die Injektorsteuerungseinrichtung
berechnet eine Einspritzstartzeitabstimmung Ti und eine Anweisungseinspritzmenge
Q gemäß dem vorliegenden
Betriebszustand und steuert das Öffnen
und Schließen
der Injektoren 3, so dass die Anweisungseinspritzmenge
Q bei der Einspritzstartzeitabstimmung Ti erzielt wird. Die Bestimmungseinrichtung
bestimmt, ob die Überschneidung
auftritt. Die Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
korrigiert die Anweisungseinspritzmenge Q, wenn die Bestimmungseinrichtung
bestimmt, dass die Überschneidung
auftritt.
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Die
Injektorsteuerungseinrichtung ist ein Steuerungsprogramm zum Berechnen
der Einspritzstartzeitabstimmung Ti und der Anweisungseinspritzmenge
Q gemäß dem vorliegenden
Betriebszustand auf der Grundlage von Abbildungen oder Gleichungen,
die in dem ROM gespeichert sind, und der Verbrennungsmotorparameter,
die zu dem RAM eingegeben werden, für jede Kraftstoffeinspritzung
und zum Steuern des Öffnens
und Schließens
der Injektoren 3, so dass die Anweisungseinspritzmenge
Q bei der Einspritzstartzeitabstimmung Ti erzielt wird. Das Programm
der Injektorsteuerungseinrichtung wird in dem ROM der ECU 5 gespeichert.
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Die
Bestimmungseinrichtung ist ein Steuerungsprogramm zum Bestimmen,
ob die Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 sich überschneiden.
Das Programm der Bestimmungseinrichtung ist in dem ROM der ECU 5 gespeichert.
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Die
Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
arbeitet, wenn die Bestimmungseinrichtung bestimmt, dass die Überschneidung
auftritt. Die Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
ist ein Steuerungsprogramm zum Berechnen eines Korrekturwerts Qc
gemäß der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi des von der Zufuhrpumpe 4 zu der Common-Rail 2 während der
Einspritzdauer druckgeförderten
Kraftstoffs, in der der Injektor 3 den Kraftstoff einspritzt,
und zum Korrigieren der Anweisungseinspritzmenge Q mit dem Korrekturwert
Qc. Dann berechnet die Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
die Einspritzdauer TQ aus der korrigierten Anweisungseinspritzmenge
Q. Das Programm der Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
ist in dem ROM der ECU 5 gespeichert.
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Als
nächstes
wird eine Steuerung, die durch die Injektorsteuerungseinrichtung
durchgeführt
wird, einschließlich
der Bestimmungseinrichtung und der Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
auf der Grundlage eines in 4 gezeigten
Ablaufdiagramms erklärt.
Die Schritte von dem Schritt S1 zu dem Schritt S5 und die Schritte
von dem Schritt S7 zu dem Schritt S9 des Ablaufdiagramms von 4 entsprechen
einer Basissteuerung der Injektorsteuerungseinrichtung. Der Schritt
S6 entspricht der Bestimmungseinrichtung. Die Schritte von dem Schritt S10
bis zu dem Schritt S12 entsprechen einer Korrektursteuerung, die
durch die Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
durchgeführt
wird.
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Zuerst
wird in dem Schritt S1 bestimmt, ob ein Kurbelwinkel KW des Verbrennungsmotors 1 sich auf
einer Steuerungsstandardposition CA0 zum Durchführen eines
Kraftstoffeinspritzsteuerungsprozesses befindet. Wenn das Ergebnis
der Bestimmung in dem Schritt S1 „NEIN" ist, endet der Prozess und kehrt zu
dem Start zurück.
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Wenn
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S1 „JA" ist, werden die Verbrennungsmotordrehzahl
NE und die Beschleunigerposition ACCP in dem Schritt S2 eingegeben.
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Dann
wird die Anweisungseinspritzmenge Q aus der Verbrennungsmotordrehzahl
NE und der Beschleunigerposition ACCP auf der Grundlage von Abbildungen
oder Gleichungen in dem Schritt S3 berechnet.
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Dann
wird die Einspritzstartzeitabstimmung Ti aus der Verbrennungsmotordrehzahl
NE und der Beschleunigerposition ACCP auf der Grundlage von Abbildungen
oder Gleichungen in dem Schritt S4 berechnet.
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Dann
wird der Common-Rail-Druck Pc in dem Schritt S5 eingegeben.
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Dann
wird in dem Schritt S6 bestimmt, ob die Kraftstoffdruckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 sich
bei einem spezifischen Zylinder überschneiden,
in den der Kraftstoff eingespritzt wird. Genauer gesagt wird bestimmt,
ob der spezifische Zylinder, in den der Kraftstoff eingespritzt
wird, einer von dem zweiten Zylinder #2 und dem dritten Zylinder
#3 ist, bei dem die Kraftstoffdruckförderdauer der Zufuhrpumpe 4 und die
Einspritzdauer des Injektors 3 sich überschneiden.
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Wenn
das Ergebnis der Bestimmung in dem Schritt S6 „NEIN" ist, wird die Einspritzdauer TQ (die Länge des
Injektorantriebsimpulses) aus der Anweisungseinspritzmenge Q, die
in dem Schritt S3 berechnet wird, und dem Common-Rail-Druck Pc, der in dem
Schritt S5 eingegeben wird, auf der Grundlage von Abbildungen oder
Gleichungen in dem Schritt S7 berechnet.
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Dann
wird die Einspritzdauer TQ an einer Ausgangsstufe in dem Schritt
S8 eingerichtet. Dann wird der Kraftstoff von dem Injektor 3 durch
Energiebeaufschlagen des elektromagnetischen Ventils des Injektors 3 bei
der Einspritzstartzeitabstimmung Ti (bei Schritt S4 berechnet) für die Einspritzdauer
TQ eingespritzt, die bei der Ausgangsstufe eingerichtet wird. Dann
endet der Prozess einmal und kehrt zu dem Start zurück.
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Wenn
das Ergebnis der Bestimmung in dem Schritt S6 „JA" ist, wird der Korrekturwert Qc gemäß der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi des von der Zufuhrpumpe 4 zu der Common-Rail 2 während der
Einspritzdauer druckgeförderten
Kraftstoffs, in der der Kraftstoff von dem Injektor 3 eingespritzt
wird, auf der Grundlage von Abbildungen oder Gleichungen in dem
Schritt S10 berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S11 die Anweisungseinspritzmenge Q, die in dem
Schritt S3 berechnet wird, mit dem Korrekturwert Qc korrigiert,
der in dem Schritt S10 berechnet wird.
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Dann
wird in dem Schritt S12 die Einspritzdauer TQ gemäß der Einspritzmenge
Q, die in dem Schritt S11 berechnet wird, und dem Common-Rail-Druck
Pc, der bei dem Schritt S5 eingegeben wird, auf der Grundlage von
Abbildungen oder Gleichungen berechnet. Dann schreitet der Prozess zu
dem Schritt S8 weiter.
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Als
nächstes
wird die Steuerung in dem Schritt S10 des Ablaufdiagramms von 4 zum
Berechnen des Korrekturwerts Qc bei der Korrektursteuerung, die
durch die Pumpendruckfördermengenkorrektureinrichtung
durchgeführt
wird, auf der Grundlage eines Blockdiagramms erklärt, das
in 5 gezeigt ist.
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Zuerst
wird in dem Schritt S21 eine Ablaufmenge QL des Kraftstoffs, der
aus den Injektoren 3 abläuft, aus dem Betriebszustand,
wie zum Beispiel der Verbrennungsmotordrehzahl NE, dem Common-Rail-Druck
Pc, der Einspritzdauer TQ, die aus der Anweisungseinspritzmenge
Q und dem Common-Rail-Druck Pc wie in dem Schritt S7 berechnet wird,
und der Kraftstofftemperatur F berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S22 eine Kraftstoffdruckfördermenge (eine Pumpenanweisungsdruckfördermenge)
QPd, von der erforderlich ist, dass die Zufuhrpumpe 4 diese
ausstößt, durch
Addieren der Anweisungseinspritzmenge Q, die bei dem Schritt S3 der
Basissteuerung berechnet wird, zu der Ablaufmenge QL berechnet,
die in dem Schritt S21 berechnet wird.
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Dann
wird in dem Schritt S23 eine Startzeitabstimmung Tp des Druckförderbetriebs
der Zufuhrpumpe 4 (eine Pumpendruckförderbetriebsstartposition Tp)
aus der Pumpenanweisungsdruckfördermenge
QPd, die in dem Schritt S22 berechnet wird, berechnet. In dem Schritt
S23 kann die Pumpendruckförderbetriebsstartposition
Tp aus der Pumpenanweisungsdruckfördermenge QPd und einer Abbildung
berechnet werden, die im Voraus vorbereitet wird. Alternativ kann
die Pumpendruckförderbetriebsstartposition
Tp aus der Pumpenanweisungsdruckfördermenge QPd und einer geometrischen
Gleichung auf der Grundlage einer Nockenauslenkung des Exzenternockens 28,
wie zum Beispiel einer Änderung
des Hubs des Tauchkolbens 25 und dergestalt des Tauchkolbens 25,
wie zum Beispiel einer Druckbeaufschlagungsfläche berechnet werden.
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Dann
wird in dem Schritt S24 die Einspritzdauer TQ aus der Anweisungseinspritzmenge
Q, die in dem Schritt S3 der Basissteuerung berechnet wird, und
dem Common-Rail-Druck Pc wie bei dem Schritt S7 der Basissteuerung
berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S25 die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi des von der Zufuhrpumpe 4 zu der Common-Rail 2 während der
tatsächlichen
Einspritzdauer zugeführten
Kraftstoffs auf der Grundlage der Pumpendruckförderbetriebsstartposition Tp,
die in dem Schritt S23 berechnet wird, der Ist-Einspritzdauer TQ,
die in dem Schritt S24 berechnet wird, und der Einspritzstartzeitabstimmung
Ti berechnet, die in dem Schritt S4 der Basissteuerung berechnet
wird.
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Dann
wird in dem Schritt S26 ein Basiskorrekturwert Qb zum Kompensieren
einer Änderung der
Einspritzmenge, die durch den Zufuhrdruck des von der Zufuhrpumpe 4 zu
der Common-Rail 2 während
der Einspritzdauer zugeführten
Kraftstoffs verursacht wird, aus der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi, die in dem Schritt S25 berechnet wird, dem Common-Rail-Druck
Pc und dergleichen berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S27 der abschließende Korrekturwert Qc durch
Korrigieren des Basiskorrekturwerts Qb, der in dem Schritt S26 berechnet wird,
mit der Anweisungseinspritzmenge Q, die in dem Schritt S3 der Basissteuerung
berechnet wird, der Kraftstofftemperatur F und dergleichen berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S11 der Korrektursteuerung die Anweisungseinspritzmenge
Q mit dem Korrekturwert Qc, der in dem Schritt S27 berechnet wird,
korrigiert. Dann wird in dem Schritt S12 der Korrektursteuerung
die Einspritzdauer TQ auf der Grundlage der korrigierten Anweisungseinspritzmenge
Q berechnet.
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Als
nächstes
wird eine Steuerung zum Berechnen der Pumpenanweisungsdruckfördermenge QPd,
die in dem Schritt S21 und dem Schritt S22 der vorstehend erklärten Steuerung
zur Berechnung des Korrekturwerts Qc durchgeführt wird, auf der Grundlage
eines in 6 gezeigten Ablaufdiagramms
erklärt.
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Zuerst
werden in dem Schritt S31 die Verbrennungsmotordrehzahl NE, der
Common-Rail-Druck Pc, die Einspritzdauer TQ und die Kraftstofftemperatur
F eingegeben.
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Dann
wird in dem Schritt S32 die Ablaufmenge QL des Kraftstoffs, der
aus den Injektoren 3 abläuft, gemäß der Verbrennungsmotordrehzahl
NE, dem Common-Rail-Druck Pc, der Einspritzdauer TQ und der Kraftstofftemperatur
F auf der Grundlage von Abbildungen oder Gleichungen berechnet.
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Dann
wird die Anweisungseinspritzmenge Q in dem Schritt S3 der Basissteuerung
in dem Schritt S33 eingegeben.
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Dann
wird in dem Schritt S34 die Pumpenanweisungsdruckfördermenge
QPd durch Addieren der Ablaufmenge QL, die in dem Schritt S32 berechnet wird,
zu der Anweisungseinspritzmenge Q berechnet, die in dem Schritt
S33 eingegeben wird.
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So
kann die Pumpenanweisungsdruckfördermenge
QPd berechnet werden.
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Als
nächstes
wird eine Steuerung, die in dem Schritt S22 und den folgenden Schritten
zum Berechnen des Korrekturwerts Qc durchgeführt wird, auf der Grundlage
eines in 7 gezeigten Ablaufdiagramms
erklärt.
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Zuerst
wird in dem Schritt S41 die Pumpenanweisungsdruckfördermenge
QPd über
die in den Schritten von dem Schritt S31 bis zu dem Schritt S34 durchgeführte Steuerung
berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S42 die Pumpendruckförderbetriebsstartposition Tp
aus der Pumpenanweisungsdruckfördermenge
QPd berechnet, die in dem Schritt S41 berechnet wird.
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Dann
werden in dem Schritt S43 die Anweisungseinspritzmenge Q, die in
dem Schritt S3 der Basissteuerung berechnet wird, und der Common-Rail-Druck
Pc eingegeben. Dann wird in dem Schritt S44 die Einspritzdauer TQ
aus der Anweisungseinspritzmenge Q und dem Common-Rail-Druck Pc
berechnet.
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Dann
wird in dem Schritt S45 die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi auf der Grundlage der Pumpendruckförderbetriebsstartposition Tp, die
in dem Schritt S42 berechnet wird, der Einspritzdauer TQ, die in
dem Schritt S44 berechnet wird, und der Einspritzstartzeitabstimmung
Ti berechnet, die in dem Schritt S4 der Basissteuerung berechnet
wird.
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Dann
wird in dem Schritt S46 der Basiskorrekturwert Qb aus der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi, die in dem Schritt S45 berechnet wird, und dem Common-Rail-Druck
Pc berechnet. Der Basiskorrekturwert Qb entspricht einer Änderung der
Einspritzmenge, die durch den Zufuhrdruck des von der Zufuhrpumpe 4 zu
der Common-Rail 2 während
der Einspritzdauer zugeführten
Kraftstoffs verursacht wird.
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Dann
wird in dem Schritt S47 die Kraftstofftemperatur F eingegeben.
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Dann
wird in dem Schritt S48 der abschließende Korrekturwert Qc zum
Korrigieren der Anweisungseinspritzmenge Q durch Korrigieren des
Basiskorrekturwerts Qb mit der Anweisungseinspritzmenge Q, die in
dem Schritt S3 der Basissteuerung berechnet wird, der Kraftstofftemperatur
F und dergleichen berechnet.
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Wie
vorstehend erklärt
ist, berechnet dann, wenn bestimmt wird, dass die Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 sich überschneiden,
das Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
des vorliegenden Ausführungsbeispiels
den Korrekturwert Qc gemäß der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi des von der Zufuhrpumpe 4 zu der Common-Rail 2 während der
Einspritzdauer zugeführten
Kraftstoffs und korrigiert die Anweisungseinspritzmenge Q mit dem
Korrekturwert Qc.
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Genauer
gesagt überschneiden
sich die Kraftstoffdruckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und die Einspritzdauer des Injektors 3 des
zweiten Zylinders #2 oder des dritten Zylinders #3, wie in 3 gezeigt.
Daher bestimmt die ECU 5, dass die Überschneidung auftritt, wenn
die Einspritzung bei dem zweiten Zylinder #2 oder dem dritten Zylinder
#3 durchgeführt
wird. Die Einspritzung bei dem zweiten Zylinder #2 oder in dem dritten
Zylinder #3 wird durch die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi beeinflusst.
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Wenn
daher bestimmt wird, dass der Zylinder, bei dem die Einspritzung
durchgeführt
wird, der zweite Zylinder #2 oder der dritte Zylinder #3 ist, oder wenn
bestimmt wird, dass die Überschneidung
auftritt, berechnet, die ECU 5 des vorliegenden Ausführungsbeispiels
die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi. Dann berechnet die ECU 5 den Korrekturwert Qc gemäß der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi und korrigiert die Anweisungseinspritzmenge Q mit dem Korrekturwert
Qc. Daher wird die Ist-Einspritzmenge durch die Anwesenheit oder
Abwesenheit der Überschneidung
nicht beeinflusst. Auch wenn darüber
hinaus die Einspritzstartzeitabstimmung sich gemäß der Änderung des Betriebszustands ändert und
wenn die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge QPi während der
Einspritzdauer sich aufgrund der Änderung der Einspritzstartzeitabstimmung ändert, kann
eine Erzeugung der Variation der Ist-Einspritzmenge unterbunden
werden. Somit kann eine höchst
genaue Kraftstoffeinspritzung durchgeführt werden. Als Folge kann
die Menge des von dem Injektor 3 eingespritzten Kraftstoffs
gemäß dem Betriebszustand
des Verbrennungsmotors 1 optimiert werden.
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(Abwandlungen)
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In
dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel
wird die Einspritzdauerpumpendruckfördermenge QPi zuerst berechnet
und wird dann der Korrekturwert Qc aus der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi berechnet. Alternativ kann der Korrekturwert Qc entsprechend
der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi direkt gemäß dem Betriebszustand
des Verbrennungsmotors 1 auf der Grundlage von Abbildungen
oder Gleichungen berechnet werden.
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In
dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel
wird die Anweisungseinspritzmenge Q korrigiert. Alternativ kann
die Einspritzdauer TQ korrigiert werden. In diesem Fall wird beispielsweise
eine Anweisungseinspritzmenge gemäß der Anweisungseinspritzmenge
Q zuerst berechnet und wird dann ein Korrekturwert (eine Korrektureinspritzdauer)
zum Korrigieren der Einspritzdauer gemäß der Einspritzdauerpumpendruckfördermenge
QPi berechnet. Somit kann die Anweisungseinspritzdauer mit dem Korrekturwert
(der Korrektureinspritzdauer) korrigiert werden. Ebenso kann in
diesem Fall eine Wirkung erzielt werden, die der Wirkung des vorstehend
genannten Ausführungsbeispiels ähnlich ist.
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In
dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel
ist die vorliegende Erfindung auf das Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
angewendet, das zwei Druckförderbetriebe
durchführt,
während
das System vier Einspritzungen in einem Zyklus durchführt. Alternativ
kann die vorliegende Erfindung auf ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
angewendet werden, das eine andere Anzahl von Druckförderbetrieben
und Einspritzungen in einem Zyklus durchführt. Genauer gesagt kann die
vorliegende Erfindung auf ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
angewendet werden, das eine andere Betriebsart des Druckförderbetriebs
und der Kraftstoffeinspritzung verwendet, wie zum Beispiel eine
Betriebsart der Durchführung
von zwei Druckförderbetrieben
und sechs Einspritzungen in einem Zyklus oder eine Betriebsart der
Durchführung
von drei Druckförderbetrieben
und sechs Einspritzungen in einem Zyklus.
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In
dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel
ist die Erfindung auf das Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
angewendet, bei dem die Anwesenheit oder Abwesenheit der Überschneidung
die Ist-Einspritzmenge beeinflussen kann. Auch in dem Fall eines
Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems, in dem die Anwesenheit oder
Abwesenheit der Überschneidung
die Ist-Kraftstoffeinspritzmenge nicht beeinflusst, kann die vorliegende
Erfindung auf das Kraftstoffeinspritzsystem angewendet werden, wenn die
Zeitabstimmung der Überschneidung
sich während
des Druckförderbetriebs ändert oder
wenn mehrere Einspritzungen (beispielsweise zwei Einspritzungen)
während
eines Druckförderbetriebs
durchgeführt
werden. Somit kann die Variation der Ist-Einspritzmenge aufgrund
einer Differenz der Einspritzstartzeitabstimmung der Druckförderdauer
verhindert werden. Genauer gesagt kann die Variation der Ist-Einspritzmenge auch
dann verhindert werden, wenn die Einspritzstartzeitabstimmung in
einem frühzeitigen
Stadium des Starts des Druckförderbetriebs, einer
Mitte des Druckförderbetriebs
und einem späteren
Stadium des Druckförderbetriebs
variiert.
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Die
vorliegende Erfindung sollte nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt
werden, sondern sie kann auf vielen anderen Wegen ohne Abweichung
von dem Anwendungsbereich der Erfindung ausgeführt werden, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert
ist.
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Wenn
die Druckförderdauer
der Zufuhrpumpe 4 und eine Einspritzdauer eines Injektors 3 sich überschneiden
und eine Ist-Einspritzmenge durch eine Pumpendruckfördermenge
von Kraftstoff, der durch die Zufuhrpumpe 4 zugeführt wird,
beeinflusst wird, berechnet eine Verbrennungsmotorsteuerungseinheit
(ECU) 5 die Pumpendruckfördermenge, die während der
Einspritzdauer zugeführt
wird, und berechnet einen Korrekturwert gemäß der Pumpendruckfördermenge.
Die ECU 5 korrigiert eine Anweisungseinspritzmenge mit
dem Korrekturwert. Somit kann auch dann, wenn eine Einspritzstartzeitabstimmung
sich gemäß einer Änderung
eines Betriebszustands ändert,
und wenn die Pumpendruckfördermenge,
die während
der Einspritzdauer zugeführt wird,
sich aufgrund der Änderung
der Einspritzstartzeitabstimmung ändert, eine Variation der Ist-Einspritzmenge unterbunden
werden. Als Folge kann der Injektor 3 eine optimale Menge
des Kraftstoffs einspritzen.