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DE1018115B - Verfahren zur schmalbandigen UEbertragung von Radar-Panoramaschirmbildern - Google Patents

Verfahren zur schmalbandigen UEbertragung von Radar-Panoramaschirmbildern

Info

Publication number
DE1018115B
DE1018115B DES41728A DES0041728A DE1018115B DE 1018115 B DE1018115 B DE 1018115B DE S41728 A DES41728 A DE S41728A DE S0041728 A DES0041728 A DE S0041728A DE 1018115 B DE1018115 B DE 1018115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recorded
same
recording
screen
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES41728A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Donath
Dr-Ing H J Zetzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES41728A priority Critical patent/DE1018115B/de
Publication of DE1018115B publication Critical patent/DE1018115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/003Transmission of data between radar, sonar or lidar systems and remote stations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/12Systems in which the television signal is transmitted via one channel or a plurality of parallel channels, the bandwidth of each channel being less than the bandwidth of the television signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur schmalbandigen Ubertragung von Radar-Panoramaschirmbildern Die Technik der Radar-Schirmbild-Übertragung erfordert in zunehmendem Maße die Anwendung von Speichermitteln, welche die zu übertragenden Bildsignale sammeln und mehrere den gleichen Zielobjekten zugeordnete Signale addieren. In der Praxis haben sich vor allem Speichermethoden durchgesetzt, die den Nachleuchteffekt von phosphoreszierenden Materialien, die durch Elektronenbeschuß angeregt werden, z. B. die Nachleuchtschirmschicht einer Katodenstrahlröhre, hierfür verwenden. Durch die Anwendung derartiger Speicherverfahren ist es möglich, die notwendige Übertragungsbandbreite von Katodenstrahlbildern, z. B. von einem Anzeigebild eines Panorama-Radar-Gerätes, zu erniedrigen, ohne daß hierbei ein Verlust an Signalzeichen eintritt. Die Nietbode der Phosphoreszenzspeicherung ist jedoch bei den bisher verwendeten Verfahren mit verschiedenen Nachteilen verbunden, die einerseits ihre Ursache in der Möglichkeit einer Übersättigung der Speicherschicht, andererseits in dem Abklingvorgang der Phosphoreszenz haben. Somit gehen im Augenblick der Speicherabtastung alle im Abtastpunkt gesammelten Vorgänge je nach der Dauer ihrer vorangegangenen Speicherung mit verschiedenen Werten ein. Ferner ist es im allgemeinen nicht möglich, die am Speicher noch verbleibende Resthelligkeit nach der bereits erfolgten Abtastung zu löschen und damit ihre Einwirkung in die darauffolgende Speichertätigkeit auszuschalten.
  • Diese genannten Mängel sollen an Hand eines bekannten Verfahrens zur Bandbreitenkompression erläutert werden. Die Aufgabe dieses bekannten Verfahrens besteht in der Erniedrigung der Frequenzbandbreite eines Radar-Panorama-Schirmbildes, um eine schmalbandige Übertragung desselben zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke werden mehrere Impulszüge (Sektoren) innerhalb des Antennenöffnungswinkels sozusagen phasengleich überlagert, und die so gewonnene Summe wird auf die Gesamtzeit der zusammengefaßten Impulszüge gedehnt. Auf diese Weise wird eine Bandbreitenverringerung erzielt. Die Überlagerung der jeweils zusammenzufassenden Impulszüge (Sektoren) erfolgt auf der phosphoreszierenden Schirmschicht einer Katodenstrahlröhre mit Hilfe eines helligkeitsgesteuerten Schreibstrahles. Dabei werden die zu überlagernden Impulszüge in Form eines vollen Kreisbogens übereinander aufgezeichnet und die Bildhelligkeiten der Signalpunkte über eine verlangsamt rotierende Lochblende von einer Fotozelle abgenommen. Die Aufzeichnung aller zu überlagernden Impulszüge auf derselben Spur führt zu einer Speicherübersättigung in den Anzeigepunkten stark reflektierender Ziele. Ferner zeigen sich Bildverfälschungen, die durch das nichtlineare Abklingen der Phosphoreszeuzhelligkeit des Schirmmaterials entstehen. Es ist bekannt, daß die momentan auftretende Schreibhelligkeit (Fluoreszenz) wesentlich intensiver ist als die ihr folgende Nachleuchthelligkeit (Phospboreszenz). Während der Abtastung des Speicherbildes wird die Fluoreszenzhelligkeit des schneller rotierenden Schreibstrahles periodisch in den Abtastvorgang eingeblendet, wodurch ein sehr ungünstiges Helligkeitsverhältnis der gespeicherten Signalzeichen zu den momentan geschriebenen Zeichen im Abtastpunkt eintritt. Dieser Umstand führt zu einer Bevorzugung der aus der Fluoreszenzhelligkeit abgeleiteten Signalwerte. Man bemüht sich, diese Nachteile durch Verwendung besonderer Nachleuchtschichten abzuschwächen; jedoch stellt diese Lösungsform einen nicht vollbefriedigenden Kompromiß dar.
  • Ein weiterer sehr großer Nachteil dieser Überlagerungsmethode besteht darin, daß alle gespeicherten Vorgänge je nach der Dauer ihrer Speicherung verschiedene Helligkeitswerte aufweisen und so mit unterschiedlichem Wirkungsgrad an der Gestaltung des Summenbildes beteiligt sind. Zur Erzielung eines möglichst günstigen Wirkungsgrades ist es daher erforderlich, die Nachleuchtdauer wesentlich größer zu wählen als die gegebene Zeitspanne für einen Abtastvorgang. Damit sind aber die Voraussetzungen für weitere unerwünschte Bildverfälschungen geschaffen.
  • Diese beruhen darauf, daß bei der Aufzeichnung der zu überlagernden Impulszüge noch verhältnismäßig starke Resthelligkeiten der vorangegangenen Bildspeicherung vorhanden sind, welche bei der Abtastung zwangläufig in den neuen Summationsbereich eingemischt werden. Diese ungewollte Überlagerung führt zu einer Verschleifung der Anzeigezeichen. Es ist aus dem vorgehend Gesagten klar zu erkennen, daß die zu wählende Zeitkonstante des Phosphoreszenzmaterials so bemessen sein muß, daß einerseits alle zusammengehörigen gespeicherten Impulszüge mit möglichst großem Wirkungsgrad in den Überlagerungsvorgang eingehen, andererseits ihre Resthelligkeiten nach der erfolgten Abtastung des Summationsbereiches so gering sind, daß sie keinen Einfluß auf die darauffolgende Summationsperiode ausüben; das bedeutet aber, daß hier stets ein Kompromiß geschaffen werden muß, der keine der gestellten Forderungen in exakter Weise löst.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung aller genannten Mängel, ohne daß hierbei besonders strenge Bedingungen an das Schirmmaterial gestellt zu werden brauchen.
  • Erfindungsgemäß wird zur schmalbandigen Übertragung von Radar-Panoramaschirmbildern unter Anwendung von Bildspeicherröhren mit phosphoreszierendem Leuchtschirmmaterial von einem Verfahren Gebrauch gemacht, bei dem die zu speichernden Bildsignale der einzelnen Impulsfolgeperioden auf verschiedene Spuren zeitlich nacheinander so aufgezeichnet und anschließend gleichzeitig so abgetastet und ausgewertet werden, daß sich für alle aufgezeichneten Bildpunkte die gleiche oder nahezu gleiche Abtastbewertung ergibt.
  • Dabei können die zu speichernden Bildsignale auf gerade, kreisförmig oder spiralförmig verlaufende Spuren oder Abschnitte derselben aufgezeichnet werden. Die einzelnen Aufzeichnungsperioden kann man hierbei auf zwei oder mehrere Schirmabschnitte der gleichen Speicherröhre abwechselnd aufzeichnen. Es ist vorteilhaft, die Aufzeichnung auf einem anderen Schirmabschnitt als die gleichzeitig verlaufende Abtastung erfolgen zu lassen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Spuren der gleichen Aufzeichnungsperiode mit unterschiedlicher Intensität aufgezeichnet. Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, die einzelnen Spuren während des Aufzeichnungsvorganges in ihrer Intensität zu verändern. Es ist ferner im Rahmen der Erfindung möglich, die einzelnen Spuren mit unterschiedlicher Intensität aufzuzeichnen und gleichzeitig während der Aufzeichnung in ihrer Intensität zu verändern. Auch ist es im Rahmen der Erfindung möglich, den Verstärkungsgrad des Abtastverstärlçers während der Speicherabtastung periodisch zu verändern.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches sich mit an sich bekannten Mitteln weitgehend abändern läßt, erläutert.
  • Zugrunde gelegt wird ein Panorama-Radar-Gerät mit folgenden technischen Daten: Meßbereich ................ 150 kit Impulsfolgefrequenz .. .. .. .. .... . 1000 Hz Impulshreite ................ 1 µse Bildfolgefrequenz ................ 0,2 Hz Antennenumlaufgeschwindigkeit.. 12 Ulm in Antennenöffnungswinkel (Seitenbündlung) ................ 2° Das Schirmbild eines Radargerätes mit den genannten technischen Daten setzt sich aus insgesamt 5000 Impulszügen (Abtastperioden) entsprechend dem Verhältnis von Impulsfolgefrequenz zur Bildfolgefrequenz zusammen. Das bedeutet aber, daß innerhalb des Öffnungswinkels der Antenne von 9C etwa 28 Impulszüge auf dem Schirm des Radargerätes aufgezeichnet werden. Es würde daher ausreichen. diese 28 Impulszüge miteinander zu über- lagern und den so gewonnenen Summensektor auf das Achtundzwanzigfache zeitlich zu dehnen, um die Übertragungsbandbreite auf ein Achtundzwanzigstel zu verringern. Im vorliegenden Beispiel soll jedoch zur Erzielung einer besseren Auflösung des Schirmbildes der Bereich innerhalb des Antennenöffnungswinkels noch einmal unterteilt werden, so daß also jeweils vierzehn benachbarte Impulszüge miteinander überlagert werden. Als Speichermittel wird die phosphoreszierende Schicht des Bildschirmes einer Katodenstrahlröhre verwendet. Die zu überlagernden Impulszüge werden auf dem phosphoreszierenden Bildschirm halbkreisförmig aufgezeichnet (Fig. 1 A, SpurI). Die Aufzeichllung beginnt in aI und endet in 1. Die Zielzeichen markieren sich dabei als hellgeschriebene Punkte. Nach erfolgter Aufzeichnung eines Impulszuges springt der Schreibstrahl wieder auf aI zurück und zeichnet den nächsten Impulszug parallel nach innen oder außen versetzt auf dem gleichen Schirmabschnitt auf (Fig. 1 B). Dieser Vorgang wiederholt sich entsprechend der Anzahl der jeweils zu überlagernden Impulszüge (in vorliegendem Beispiel vierzehnmal). Nach Beendigung dieses Aufzeichnungsvorganges bewegt sich der Schreil)strahl auf dem zweiten Halbkreisabschnitt in gleicher Weise zwischen den Punkten all und 11. Nach der Aufzeichnung dieses neuen Speicherbildes erfolgt die nächste Aufzeichnung erneut auf dem Abschnitt 1 usw.
  • Fig. 2 zeigt eine Prinzipschaltung zur Erzeugung der Ablenkspannungen, die für den in Fig. 1 erläuterten Vorgang notwendig sind, während Fig. 3 und Fig. 4 die zugehörigen Spannungsdiagramme darstellen. Die beiden Röhren 1 und 2 der Fig. 2 sind Bestandteile des Multivibrators 3. Dieser erzeugt die Rediteckspannungen a und b (Fig. 3). Jede Kippzeit entspricht der Aufzeichnungszeit eines Impulszuges (in vorliegendem Beispiel t/zooo Sekunde). Die Synchronisation erfolgt über den Anschluß 4 (Fig. 2) durch Pulse, die eine starre Phasenlage zu den Radarsendepulsen aufweisen. Ein Multivibrator 5, bestehend aus den Röhren 6 und 7 (Fig. 2), erzeugt Rechteckspannungen c und d (in Fig. 3), deren Kippzeit gleich dem Produkt der Dauer eines Impulszuges mit der Anzahl der zu überlagernden Impulszüge ist (in unserem Beispiel t/ooo Sekunde mal vierzehn). Diese Rechteckspannungen c und d gelangen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, über die Widerstände 8 und 9 sowie 10 und 11 an die Anoden der Duodioden 12 und 13. Die Katoden dieser Duodioden liegen an den Multivibrator-Ausgangsspannungen a und b. Somit bilden sich an den Anodenwiderständen 8, 9, 10 und 11 die Spannungsbilder e, f, g und lt (Fig. 3).
  • Die Spannungen e und h gelangen an die zwei Anoden einer weiteren Duodiode 14, während die Spannungsbilderf und g an die Anoden der Duodiode 15 angelegt werden. An den Katodenwiderständen 16 und 17 dieser beiden Duodioden bilden sich die Ausgangsspannungen i und k (Fig. 4).
  • Fig. 5 zeigt die Prinzipschaltung eines weiteren Ablenkspannungsteiles, Die hier interessierenden Spannungsdiagramme sind ebenfalls in Fig. 4 enthalten. Die Diagramme II und III zeigen den Verlauf der sin- und cos-Ablenkspannungen für die Kreisbahnschreibung auf der Speicherröhre. Die sin-Spannun 11 gelangt an die Phasenumkehrröhre 18 (Fig. 5). Die Schaltelemente dieser Stufe sind so dimensioniert, daß die katodenseitig entnommene sin-Spannung unter umgekehrtem Vorzeichen den gleichen Wert wie die anodenseitig entnommene sin-Spannung aufweist. Die katodenseitig auftretende sin-Spannung gelangt an das erste Steuergitter der Röhre 19. Die negativen Gittervorspannungen der Röhre 19 sind so groß gewählt, daß trotz der angelegten sin-Spannung kein Anodenstrom fließt, solange die Röhre nicht durch Anlegung einer positiven Gitterspannung an ihr zweites Steuergitter geöffnet wird. Das periodische Öffnen der Röhre: 19 erfolgt durch Anlegung der Spannung i an ihr zweites Steuergitter. In gleicher Weise arbeitet die Röhre 20, welche die gitterseitig angelegte negative sin-Spannung nur dann verarbeitet, wenn ihr zweites Steuergitter durch eine positive Spannung aufgetastet wird. Diese Auftastung erfolgt durch Anlegung der Trapezspannung nach Fig. 4k.
  • Die Anoden der beiden Röhren 19 und 20 sind, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, zusammengeschaltet und liefern somit im Betrieb dieser Stufe die Ausgangsspannung nil. In gleicher Weise erzeugen die Röhren 21, 22 und 23 aus der angelegten cos-SpannunglII und den Trapezspannungen i und k den Spannungsverlauf nach Fig. mII. Die so gewonnenen Spannungsdiagramme mI und mII würden bei Anlegung an die senkrecht zueinander liegenden Ablenkplatten der Speicherröhre zu einer Bildaufzeichnung nach Fig. 1 A führen. Erfindungsgemäß sollen jedoch die einzelnen Schreibspuren nicht aufeinander, sondern auf verschiedenen Spuren, also z. B. parallel zueinander verschoben, auf dem Bildschirm aufgezeichnet werden, um die Gefahr einer Übersättigung des Speichermaterials in den Anzeigepunkten stark reflektierender Ziele zu verhindern. Es werden daher in dem hier vorgeschlagenen Ausführungsbeispiel die beiden Spannungsdiagramine m I und in II über je einen Verstärker an die entsprechenden Ablenkplatten der Speicherröhre geführt. Diese Verstärker besitzen eine Regelcharakteristik und werden synchron periodisch in ihrem Verstärkungsgrad verändert, was z. B. durch Anlegung einer Regelspannung nach Fig. 4O an eine Verstärkerröhre mit gekrümmtem Kennlinienverlauf, z. B. eine Exponentialpentode, erfolgen kann. Der Verlauf der Regelspannung wird zweckmäßigerweise in Sägezahnform gewählt, wobei die zu erwartende Nichtlinearität der Verstärkungsänderung innerhalb einer Sägezahnperiode durch eine Vorverzerrung des Sägezalmes neutralisiert werden kann. Die Dauer einer Sägezahnperiode ist gleich der Kippspannungsdauer des in Fig. 3 c bzw. 3d dargestellten Multivibratorspannungsverlaufes. Die Sägezahnspannung kann direkt aus diesen Multivibratorspannungen in bekannter Weise gewonnen werden. Fig. 4p zeigt die Spannungsdiagramme der Impulsspannungen für die Rücklaufverdunkelung. Sie können aus den Spannungen a, b, e, J, g, h, i oder k durch Differenzierung und Gleichrichtung in bekannter Weise gewonnen werden. Als Folge entsteht auf dem Schirm der Speicherröhre ein Bild nach Fig. 1 B. Zur Abtastung dieses Speicherbildes ist es notwendig, die Abtastlochblende in eine entsprechend dimensionierte Schlitzblende umzuwandeln, deren Schlitzöffnung gleichzeitig den jeweiligen Abtastpunkt aller parallel verlaufenden Spuren überdeckt. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schlitzblende ist so gewählt, daß die Blende für die Abtastung eines Speicherabschnittes die gleiche Zeit benötigt, die für seine Aufzeichnung notwendig war. Ihre Anordnung ist so gewählt, daß sie jeweils den Bereich abtastet, dessen Aufzeichnung bereits abgeschlossen ist. Auf Fig. 1 B bezogen bedeutet das, daß die Schlitzblende, im Punkt aII beginnend, sich im Uhrzeigersinn, also in Richtung auf zII, dreht, während der Abschnitt I durch den Elektronenstrahl beschrieben wird. Ist die Aufzeichnung des Abschnittes 1 beendet, so hat die Schlitzführung der Abtastblende gerade den Übergang von z II auf aI erreicht und tastet im folgenden den Abschnitt I ab, während der Abschnitt II neu beschrieben wird. Dieser Vorgang setzt sich zyklisch kontinuierlich fort. Fig. 6 veranschaulicht den Verlauf der Phosphoreszenzhelligkeit in Abhängigkeit von der Zeit. In Fig. 6,I ist z. B. in der Kurven1 eine derartige Abklingfunktion graphisch dargestellt worden. Die L-Achse gibt die Phosphoreszenzhelligkeit an, während auf der t-Achse die Zeit aufgetragen ist. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden nun die einzelnen Spuren mit unterschiedlicher Helligkeit aufgezeichnet, was in Fig. 6, I durch Darstellung der Kennlinie von fünf angenommenen Schreibspuren (K1 bis K5) aufgezeigt wird. Der Schreibvorgang erfolgt auf dem Abschnitt I in der ZeitspanneTsI, während der Abtastvorgang in der Zeitspanne TA ii erfolgt. Es ist aus Fig. 6,I ersichtlich, daß während der Abtastzeit TAII auf Grund der vorangehend erläuterten Aufzeichnungsmethode alle Aufspeicherungsspuren im Vergleich zueinander annähernd gleiche Intensitätswerte aufweisen, während der allgemeine Helligkeitsverlauf innerhalb der Zeitspanne TAII nach einer e-Funktion abklingt. Während der Abtastzeit TAII erfolgt die Aufzeichnung des zweiten Abschnittes Ts ii (Fig. 6, II). Nach Beendigung der Abtastung des Speicherabschnittes I blendet der Abtastschlitz in der beschriebenen Weise auf den neuen Speicherabschnitt II über und tastet nun den in Fig. 6, II dargestellten Abschnitt TA III in gleicher Weise ab. Die Helligkeitssteuerung während des Aufzeichnungsvorganges wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß eine Sägezahnspannung nach Fig. 7, I auf den Wehneltzylinder der Speicherröhre getastet wird.
  • Eine weitere Forderung besteht nun in der Stabilisierung des Phosphoreszenzabklingvorganges innerhalb der jeweiligen Abtastabschnitte (TAII in Fig. 6, I und TAIII in Fig. 6, II). Dieses kann in Weiterbildung der Erfindung dadurch gelöst werden, daß die einzelnen Schreibspuren nicht, wie bisher beschrieben, in gleicher Helligkeit aufgezeichnet werden, sondern gegen Ende in ihrer Helligkeit so stark zunehmen, daß die vorgehend gestellte Forderung erfüllt wird.
  • Im vorliegenden Beispiel wird jedoch ein anderer Weg zur Erzielung des gleichen Effektes aufgezeigt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird mit Hilfe der in der Fig. 7, II abgebildeten Sägezahnspannungen eine gegenläufige Verstärkungssteuerung des Abtas4verstärkers durchgeführt.
  • Aus Fig. 6, list ersichtlich, daß die Resthelligkeitswerte der jeweils vorangegangenen Speicherung im gleichen Speicherabschnitt durch die wechselseitige Aufzeichnung und Abtastung in der Abtastzeitspanne so gering sind, daß die nachteilige, anfangs beschriebene Verschleifung der Anzeigezeichen bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung nicht auftritt (s. Abschnitt TAIV in Fig. 6, I).

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur schmalbandigen Übertragung von Radar-Panoramaschirmbildern unter Anwendung von Bildspeicherröhren mit phosphoreszierendem Leuchtschirmmaterial, dadurch gekenngezeichnet, daß die zu speichernden Bildsignale der einzelnen Impulsfolgeperioden auf verschiedene Spuren zeitlich nacheinander so aufgezeichnet und anschließend gleichzeitig so abgetastet und ausgewertet werden, daß sich für alle aufgezeichneten Bildpunkte die gleiche oder nahezu gleiche Abtastbewertung ergibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu speichernden Bildsignale auf gerade, kreisförmig oder spiralförmig verlaufende Spuren oder Abschnitte derselben aufgezeichnet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Aufzeichnungsperioden auf zwei oder mehrere Schirmabschnitte der gleichen Speicherröhre abwechselnd aufgezeichnet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung stets auf einem anderen Schirmabschnitt als die gleichzeitig verlaufende Abtastung erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spuren der gleichen Aufzeichnungsperiode mit unterschiedlicher Intensität aufgezeichnet werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Spur während des Aufzeichnungsvorganges in ihrer Intensität verändert wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsgrad des Abtastverstärkers während der Speicherabtastung periodisch verändert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 412 669.
DES41728A 1954-11-29 1954-11-29 Verfahren zur schmalbandigen UEbertragung von Radar-Panoramaschirmbildern Pending DE1018115B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100101B (de) 1956-09-04 1961-02-23 Siemens Ag Albis Verfahren zur Verminderung der Bandbreite bei der UEbertragung von Radar-Messbildern und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2412669A (en) * 1942-06-19 1946-12-17 Rca Corp Pulse-echo position indicator

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