DE10147657A1 - Hydraulische Unterwasserkupplung mit innerem Schutz für Strömungsöffnung - Google Patents
Hydraulische Unterwasserkupplung mit innerem Schutz für StrömungsöffnungInfo
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Abstract
Hydraulisches Unterwasserkupplungselement mit im Winkel verlaufenden Strömungsöffnungen, um ein Eintreten von Schutt in die Hydraulikleitungen zu verhindern. Am Ventilbetätigungselement ist in der Nähe der Strömungsöffnungen ein Öffnungsschutz befestigt, bis das Tellerventil durch Zusammenwirken mit dem gegenüberliegenden Kupplungselement geöffnet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein hydraulische
Kupplungen und insbesondere hydraulische Kupplungen, die
bei Unterwasserbohrungen und -Produktionsanwendungen ver
wendet werden. Im einzelnen betrifft die Erfindung ein hy
draulisches Kupplungselement, das im Winkel angeordnete
Strömungsöffnungen hat, und ein Eintreten von Schmutz zu
verhindern, um einen innenliegenden Schutz zum Schließen
der Strömungsöffnungen, wenn das Ventil in dem Kupplungs
element geschlossen ist.
Hydraulische Unterwasserkupplungen sind seit langem be
kannt. Die Kupplungen bestehen im allgemeinen aus einem
Einsteckelement und einem Aufnahmeelement mit abgedichteten
Fluidkanälen, die zwischen beiden Elementen verbinden. Das
Aufnahmeelement ist im allgemeinen ein zylindrischer Körper
mit einer Längsbohrung mit relativ großem Durchmesser an
dessen einem Ende und einer Längsbohrung mit relativ klei
nem Durchmesser an dessen anderem Ende. Die kleine Bohrung
erleichtert das Anschließen an Hydraulikleitungen, während
die große Bohrung das Einsteckelement der Kupplung abdich
tet und mit diesem gleitend zusammenwirkt. Das Einsteckele
ment hat an seinem einen Ende einen zylindrischen Teil mit
einem Außendurchmesser, der ungefähr gleich dem Durchmesser
der großen Bohrung des Aufnahmeelementes der Kupplung ist.
Das Einsteckelement hat an seinem anderen Ende ebenfalls
einen Anschluß zum Erleichtern des Anschließens an Hydrau
likleitungen. Wenn der zylindrische Teil des Einsteckele
mentes in die große Bohrung des Aufnahmeelementes einge
setzt ist, wird gemäß verschiedenen Ausführungsformen der
Vorrichtung ein Fluidstrom zwischen dem Einsteckelement und
dem Aufnahmeelement errichtet.
Kupplungen dieser Art sind
in der US-PS-4,694,859 von Robert E. Smith, III und anderen
Patenten der Anmelderin National Coupling Company Inc. of
Stafford, Texas offenbart.
Bei Unterwasserbohrungen und -Produktionsanwendungen kann
das Einsteckelement der Kupplung an einer Verteilerplatte
oder anderen Befestigungen an einem Ort unter Wasser inner
halb oder außerhalb einer Schachtbohrung befestigt sein. In
vielen Fällen sind die Einsteckelemente so positioniert, daß
das Ende oder die Stirnfläche jedes Elementes vom Meeresbo
den nach oben weist. Die Aufnahmeelemente, die ebenfalls an
einer Verteilerplatte befestigt sein können, werden durch
einen Taucher oder ein Unterwasserfahrzeug in eine Position
oberhalb der Einsteckelemente bewegt und dann auf die Ein
steckelemente abgesenkt. Wenn die Aufnahmeelemente auf den
Einsteckelementen positioniert sind, erfolgt typischerweise
ein Hydraulikfluidstrom vom Aufnahmeelement zum Einsteckele
ment jeder Kupplung. In einigen Fällen hat nur das Aufnahme
element der Kupplung ein Tellerventil.
Das Tellerventil hat typischerweise eine konische Ventil
fläche, die in der geschlossenen Position am Ventilsitz im
Kupplungselement sitzt. Das Tellerventil öffnet, damit Flu
id fließen kann und schließt gegen den Ventilsitz innerhalb
der Bohrung, um den Strom zu stoppen. Im allgemeinen ist
das Tellerventil durch eine Feder in die geschlossene Posi
tion vorgespannt. Das Ventil kann ein Ventilbetätigungsele
ment aufweisen, das eine Nase oder ein Stößel ist, der an
dem Scheitelpunkt der Ventilfläche in Richtung der Längs
achse des Tellerventils vorsteht.
Häufig sind Quellenbohrungen, in welchen die Kupplungen po
sitioniert sind, voller Schutt. Das Einsteckelement, wel
ches bei Lösen der Kupplung unter Wasser bleibt, ist dem
Schutt ausgesetzt, der sich in Strömungskanälen ansammelt.
Die Strömungskanäle in dem Einsteckelement können direkt
über den Spalt zwischen der Ventilfläche und dem Ventilsitz
verlaufen, wie dies in der US-PS-4,694,859 gezeigt ist.
Oder wie in den US-PS-4,754,780, 5,099,882 und 4,832,080
von Robert E. Smith, III, gezeigt, kann der Hydraulikstrom
radial zwischen den Elementen verlaufen. Jede der Konstruk
tionen ist einem Eintreten von Schutt unterworfen. Der
Schutt kann das Hydraulikfluid kontaminieren oder Ver
schleiß der Dichtungen und Dichtungsflächen in den Hydrau
likkupplungen und dem Hydrauliksystem verursachen.
In der US-PS-5,692,538 von Robert E. Smith, III, ist ein
hydraulisches Unterwasserkupplungselement beschrieben, wel
ches im Winkel verlaufende Strömungsöffnungen hat, um ein
Eintreten von Schutt in die Hydraulikleitungen zu verhin
dern. Das Tellerventil trägt in Kombination mit den im Win
kel liegenden Strömungsöffnungen dazu bei, das Hydrauliksy
stem von Schutt freizuhalten, wenn die Elemente gelöst
sind. Die Kupplung gemäß der US-PS-5,692,538 hat einen zy
lindrischen Kanal, in welchem der Ventilstößel oder das Be
tätigungselement positioniert ist. Obwohl die Kupplung ge
mäß der US-PS-5,692,538 das Eintreten von Schutt wirksam
verhindern kann, ist es wünschenswert, daß die Strömungsra
te des Hydraulikfluids durch die Kupplung erhöht wird. Zu
sätzlich wird das Tellerventil gemäß der US-PS-5,692,538 in
Abhängigkeit vom Fluiddruck anstatt dem Zusammenwirken des
Ventilbetätigungselementes mit dem gegenüberliegenden Ven
tilbetätigungselement des Aufnahmeelementes, geöffnet. Dem
gemäß ist es wünschenswert, eine hydraulische Unterwasser
kupplung mit im Winkel verlaufenden Strömungsöffnungen zum
Verhindern des Eintrittes von Schutt zu schaffen, welche
sowohl eine höhere Strömungsrate durch das Kupplungselement
als auch ein Ventilbetätigungselement hat, das so gestaltet
ist, daß das Ventil geöffnet wird, wenn es mit dem Ventil
betätigungselement des Aufnahmekupplungselementes in gegen
seitigem Eingriff steht.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem hydraulischen
Unterwasserkupplungselement, das im Winkel verlaufende
Strömungskanäle in dem Körperabschnitt des Einsteckelemen
tes hat, um dazu beizutragen, das Eintreten von Schutt zu
verhindern. Das Ventilbetätigungselement des Einsteckele
mentes erstreckt sich durch die Stirnfläche des Einsteck
elementes. Ein Öffnungsschutz, der ein zylindrisches Ele
ment mit einem Durchmesser größer als der Durchmesser des
Ventilbetätigungselementes ist, schließt die im Winkel ver
laufenden Strömungsöffnungen, wenn das Tellerventil in der
geschlossenen Position ist. Axiale Kanäle durch den Öff
nungsschutz ermöglichen einen Durchgang des Hydraulikflui
des durch den Öffnungsschutz, wenn das Ventil geöffnet ist.
Das Ventilbetätigungselement erstreckt sich durch eine Boh
rung in der Sonde des Einsteckelementes, während der Tel
lerventilkörper im Körperabschnitt des Einsteckelementes
liegt.
Die folgenden Figuren bilden einen Teil der vorliegenden
Beschreibung und dienen zum weiteren Aufzeigen gewisser
Aspekte der vorliegenden Erfindung. Die Erfindung kann un
ter Bezugnahme auf eine oder mehrere dieser Zeichnungen in
Verbindung mit der detaillierten Beschreibung der hier prä
sentierten spezifischen Ausführungsformen besser verstanden
werden. In den Figuren zeigt:
Fig. 1 ein Einsteckelement einer Kupplung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung im Schnitt;
Fig. 2 eine Ansicht im Schnitt entlang der Schnittlinie
A-A in Fig. 1;
Fig. 3 ein Einsteckelement einer Kupplung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wobei
das Tellerventil in der offenen Position ist, in
einer Ansicht im Schnitt; und
Fig. 4 ein Einsteckelement einer Kupplung, das an einem
Aufnahmeelement befestigt ist, gemäß einer bevor
zugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
in einer Ansicht im Schnitt.
Die Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung hat ein Ein
steckelement 10, wie in der Fig. 1 gezeigt, welches typi
scherweise vom Meeresboden nach oben weist. Das Einsteck
element ist im allgemeinen an einer Verteilerplatte befe
stigt, während das Aufnahmeelement an einer gegenüberlie
genden Platte befestigt ist, um dem Einsteckelement zuge
wandt zu sein und mit diesem zu fluchten. Das Einsteckele
ment 10 hat ein erstes Ende oder eine Stirnfläche 49 und
ein zweites Ende 18 zum Anschließen an eine Verteilerplatte
oder eine andere Befestigungseinrichtung innerhalb oder au
ßerhalb einer Schachtbohrung. Das Einsteckelement hat einen
Körperabschnitt 16 mit einem ersten Durchmesser 11 und ei
nem zweiten Durchmesser 12, der größer als der erste Durch
messer ist. Das Einsteckelement hat auch eine Sonde 17 mit
einem Außendurchmesser, der kleiner als der Körperabschnitt
des Einsteckelementes ist. Bei einer bevorzugten Ausfüh
rungsform hat die Sonde 17 einen stufenförmigen Außendurch
messer mit einem ersten Sondenabschnitt 13, einem zweiten
Sondenabschnitt 14 und einem dritten Sondenabschnitt 15.
Die Sonde endet an einer Stirnfläche 49 am ersten Ende des
Einsteckelementes.
Durch das Einsteckelement erstreckt sich die Innenbohrung
30, die einen Innengewindeabschnitt 19 zum Anschließen an
Hydraulikleitungen, einen ersten Abschnitt 32, eine Ventil
bohrung 33 mit einem kleineren Durchmesser als der Durch
messer des ersten Abschnittes, eine Ventilbetätigungsele
mentbohrung 35 mit einem kleineren Durchmesser als der
Durchmesser der Ventilbohrung, und die kleinste Bohrung 66
hat, die sich durch die Stirnfläche des Einsteckelementes
erstreckt. Zwischen der Ventilbohrung 33 und der Betäti
gungselementbohrung 35 liegt der konische Ventilsitz 34.
Der Ventilsitz ist vorzugsweise eine konische Schulterflä
che. Das Einsteckelement hat ein Tellerventil 62, welches
im allgemeinen einen zylindrischen Körper mit einer koni
schen Ventilfläche 63 aufweist, die mit dem Ventilsitz 34
abdichtet. Das Tellerventil wird durch die wendelförmige
Ventilfeder 70 in die geschlossene Position gezwängt. Die
Ventilfeder ist durch einen Federteller 60 verankert, der
durch einen Sprengring oder einen Klipp 61 an Ort und Stel
le gehalten wird.
Vom Scheitelpunkt der konischen Ventilfläche 63 aus er
streckt sich das Ventilbetätigungselement 64. Vorzugsweise
hat das Ventilbetätigungselement 64 einen Außendurchmesser,
der 50% oder weniger als der Durchmesser der Ventilbetäti
gungselementbohrung 35 beträgt. Der Durchmesser des Ventil
betätigungselementes ist so dimensioniert, daß die Strö
mungsraten des Hydraulikfluids durch das Einsteckelement
der Hydraulikkupplung optimiert sind. Gemäß der vorliegen
den Erfindung ist das Tellerventil in einem Körperabschnitt
anstatt im Sondenabschnitt des Einsteckelementes positio
niert. Indem das Tellerventil in dem Körperabschnitt posi
tioniert wird, können die Außenabmessungen und das Gewicht
des Kupplungselements verringert werden, ohne daß die Strö
mungsrate des Hydraulikfluids durch die Kupplung verringert
wird. Demgemäß wird die vorliegende Erfindung äußerst vor
teilhaft bei hydraulischen Unterwasserkupplungen verwendet,
bei denen eine verringerte Größe und verbesserte Strömungs
raten gewünscht sind.
Am Betätigungselement 64 des Tellerventils des Einsteckele
mentes ist ein Öffnungsschutz 50 befestigt. Der Öffnungs
schutz 50 ist vorzugsweise ein zylindrischer Körper mit ei
nem Außendurchmesser, der etwas kleiner als der Durchmesser
der Betätigungselementbohrung 35 ist. Der Öffnungsschutz
kann ein Teil des Betätigungselementes sein, der einen grö
ßeren Durchmesser hat, vorzugsweise wenigstens den 2-fachen
Durchmesser des übrigen Teils des Betätigungselementes. So
mit bildet der Öffnungsschutz mit der Betätigungselement
bohrung eine Gleitpassung. Obwohl der Öffnungsschutz vor
zugsweise einstückig mit dem Betätigungselement 64 ausge
bildet ist, kann er alternativ am Betätigungselement durch
irgendwelche andere Mittel befestigt sein. Der Öffnungs
schutz hat eine Anzahl von axialen Strömungsöffnungen 51,
die sich durch diesen erstrecken. In der in der Fig. 2 ge
zeigten bevorzugten Ausführungsform sind durch den Öff
nungsschutz 50 acht Strömungsöffnungen 51 angeordnet. Der
Öffnungsschutz ist so dimensioniert, daß wenn das Teller
ventil des Einsteckelements geschlossen ist, der Öffnungs
schutz 50 sich in der Nähe des innenliegenden Endes 48 der
Betätigungselementbohrung 35 befindet. In der geschlossenen
Position blockiert der Öffnungsschutz 50 das Eintreten von
Fluid durch die im Winkel verlaufenden Strömungsöffnungen
36 in die Bohrung.
Die im Winkel verlaufenden Kanäle haben vorzugsweise einen
Durchmesser von 1,58 nm (1/16 inch) und sind in regelmäßi
gen Abständen um den Umfang des dritten Sondenabschnittes
15 angeordnet. Die Kanäle 36 sind wie in der Fig. 1 ge
zeigt im Winkel angeordnet, um ein Eintreten von Schutt zu
verhindern, wenn das Aufnahmeelement gelöst und das Ein
steckelement unter Wasser bleibt. Die Spitze 65 des Ventil
betätigungselementes 64 des Einsteckelementes ragt durch
den Bohrungsabschnitt 66, so daß das Tellerventil des Ein
steckelementes durch mechanische Kraft in die offene Posi
tion gezwängt werden kann, wie dies anhand der Fig. 3 und
Fig. 4 beschrieben wird.
Fig. 3 zeigt das Einsteckelement der Kupplung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform, wobei das Tellerventil des
Einsteckelementes in der offenen Position ist. Das Teller
ventil des Einsteckelementes wird durch zusammenwirken der
Spitze 65 des Ventilbetätigungselementes 64 mit dem ent
sprechenden Ventilbetätigungselementes des Aufnahmeelemen
tes geöffnet. In der offenen Position ist das konische Ven
til 63 vom Ventilsitz 34 entfernt, damit Hydraulikfluid
durch das Einsteckelement der Kupplung fließen kann. Der
Öffnungsschutz 50, der am Ventilbetätigungselement 64 befe
stigt ist, bewegt sich in axialer Richtung ausreichend, da
mit Hydraulikfluid zwischen den im Winkel verlaufenden
Strömungsöffnungen 36 und Ventilbohrung 35 fließen kann.
Dies ermöglicht, daß ein Hydraulikfluid durch die im Winkel
verlaufenden Strömungsöffnungen 36, durch die Strömungsöff
nungen 51 in dem Öffnungsschutz 50 und durch die Ventilboh
rung 35 in das Einsteckkupplungselement eintreten kann.
Es wird nun auf die Fig. 4 Bezug genommen, in welcher das
Einsteckelement 10 der Kupplung mit dem Aufnahmeelement 20
verbunden gezeigt ist. Das Aufnahmeelement 20 hat einen
Körperabschnitt 21 mit einer Aufnahmekammer 41, die so di
mensioniert ist, daß sie die Sonde 17 des Einsteckelementes
darin aufnehmen kann. Das Aufnahmeelement hat typischerwei
se eine oder mehrere Dichtungen in der Aufnahmekammer, die
mit den Sondenabschnitt des Einsteckelementes zusammen wir
ken. Wie in der Fig. 4 gezeigt, wird eine radiale Metall
dichtung 26 in der Aufnahmekammer durch den Dichtungshalter
23 gehalten, der ein hülsenförmiges Element ist. Der Halter
kann in dem Aufnahmeelement durch einen Sperring 24 ge
sperrt sein, der in das Aufnahmeelement eingeschraubt ist.
Es kann eine zusätzliche Dichtung, vorzugsweise eine ela
stomere schwalbenschwanzförmige Dichtung 22 zwischen dem
Dichtungshalter und dem Sperring vorgesehen sein. Zusätz
lich kann eine O-Ring-Dichtung 25 verwendet werden, um den
Übergang zwischen dem Dichtungshalter und dem Aufnahmeele
ment abzudichten. Das Aufnahmeelement ist mit dem Teller
ventil 29 versehen, welches eine konische Ventilfläche 27
hat. In der geschlossenen Position dichtet die konische
Ventilfläche am Ventilsitz 28 ab. Die Ventilfeder 38 zwängt
das Tellerventil des Aufnahmeelementes in die geschlossene
Position. Der Federteller 37 verankert die Ventilfeder und
wird durch einen Sprengring oder einen Klipp 40 an Ort und
Stelle gehalten. Das Tellerventil des Aufnahmeelementes
gleitet innerhalb der Ventilbohrung 39 im Aufnahmeelement.
Ausgehend vom Scheitelpunkt der konischen Ventilfläche des
Aufnahmeelementes erstreckt sich ein Ventilbetätigungsele
ment 42, welches mit dem entsprechenden Ventilbetätigungs
elementes des Einsteckelementes zusammenwirkt, um die Ven
tile der beiden Elemente in die offene Position zu zwängen.
Wie in der Fig. 4 gezeigt, tritt nur der Sondenabschnitt
des Einsteckelementes in das Aufnahmeelement der Kupplung
ein. Der Körperabschnitt des Einsteckelementes und das Tel
lerventil des Einsteckelementes bleiben außerhalb der Auf
nahmekammer des Aufnahmeelementes. Aus diesem Grund sind
die Abmessungen der Einsteck- und Aufnahmekupplungselemente
verringert und das Gewicht der Kupplungselemente kann dem
entsprechend verringert werden, ohne daß die Strömungsrate
durch die Einsteck- und Aufnahmekupplungselemente verrin
gert wird.
Demgemäß schafft die vorliegende Erfindung eine hydrauli
sche Unterwasserkupplung mit im Winkel verlaufenden Strö
mungsöffnungen im Einsteckelement, um ein Eintreten von
Schutt zu verhindern. Ein Vorteil der vorliegenden Erfin
dung besteht darin, daß die Strömungsöffnungen mit einem
Öffnungsschutz geschlossen werden, wenn die Tellerventile
des Einsteckelementes und des Aufnahmeelementes geschlossen
sind. Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt
darin, daß sie höhere Strömungsraten bei einer kleineren
und leichteren Kupplung ermöglicht.
Obwohl Variationen der Ausführungsform der vorliegenden Er
findung nicht alle Vorteile der Erfindung realisieren mö
gen, können bei verschiedenen Anwendungen der Vorrichtungen
gewisse Merkmale wichtiger als andere werden. Die Erfindung
sollte demgemäß als nur durch den Umfang der anhängenden
Patentansprüche begrenzt angesehen werden.
Claims (13)
1. Hydraulisches Unterwasserkupplungselement mit:
- a) einem Körperabschnitt mit einer sich durch diesen erstreckenden ersten Innenbohrung; einer Sonde, die am Körperabschnitt befestigt ist, wobei die Sonde eine zweite Innenbohrung hat, wobei die sich durch diese erstreckt, die Sonde einen klei neren Außendurchmesser als der Körperabschnitt hat, die Sonde an einer Stirnfläche endet;
- b) einem Tellerventil, das in der ersten Innenbohrung zwischen einer offenen Position und einer ge schlossenen Position verschiebbar ist, wobei das Tellerventil ein Betätigungselement hat, welches an diesem durch die zweite Innenbohrung vorsteht;
- c) einer Anzahl von Strömungsöffnungen, die sich zwi schen der zweiten Innenbohrung und dem Außen durchmesser der Sonde erstrecken; und
- d) einem Öffnungsschutz, der am Betätigungselement be festigt ist, wobei der Öffnungsschutz einen zy lindrischen Körper hat, der so dimensioniert ist, daß er innerhalb der zweiten Innenbohrung ver schiebbar ist, wobei der Öffnungsschutz einen Fluidstrom zwischen den Strömungsöffnungen und der zweiten Innenbohrung blockiert, wenn das Tel lerventil in der geschlossenen Position ist, wo bei der Öffnungsschutz eine Anzahl von Axialkanä len hat, damit Fluid durch den Öffnungsschutz fließen, wenn das Tellerventil in der geschlosse nen Position ist.
2. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, wo
bei die Strömungsöffnungen im Winkel angeordnet sind, jede
Strömungsöffnung ein äußeres Ende und ein inneres Ende hat,
und das äußere Ende oberhalb des inneren Endes positioniert
ist, wenn das Kupplungselement mit der Sonde nach oben wei
send positioniert ist.
3. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, wo
bei der. Durchmesser der zweiten Innenbohrung wenigstens das
2-fache des Außendurchmessers des Betätigungselementes ist.
4. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, wo
bei das Betätigungselement durch die Stirnfläche der Sonde
ragt.
5. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 1, wo
bei die Sonde einen stufenförmigen Außendurchmesser mit ei
nem kleineren Außendurchmesser nahe der Stirnfläche hat.
6. Hydraulisches Unterwasserkupplungselement mit:
- a) einem Körper mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende, einem stufenförmigen Außendurchmesser, ei ner stufenförmigen Innenbohrung, die sich durch diesen erstreckt, und einer Anzahl von im Winkel verlaufenden Strömungskanälen in der Nähe des er sten Endes, wobei die im Winkel verlaufenden Strömungskanäle sich durch den Körper von der stufenförmigen Innenbohrung zum stufenförmigen Außendurchmesser erstrecken;
- b) einem Ventil, das in der stufenförmigen Innenboh rung verschiebbar ist, um einen Fluidstrom durch die stufenförmige Innenbohrung abzudichten, wenn das Ventil in der geschlossenen Position ist, wo bei das Ventil ein Betätigungselement hat, wel ches an diesem vorsteht; und
- c) wenigstens einem Teil des Betätigungselementes, der einen Außendurchmesser hat, der so dimensioniert ist, daß er mit der stufenförmigen Innenbohrung eine Gleitpassung bildet, die ausreicht, um ei nen Fluidstrom durch die im Winkel verlaufenden Strömungskanäle zu blockieren, wenn das Ventil in der geschlossenen Position ist.
7. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 6, wo
bei der Teil des Betätigungselementes mit der Gleitpassung
eine Anzahl von Axialkanälen durch diesen Teil hat.
8. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 6, wo
bei das Ventil in die geschlossene Position vorgespannt
ist, wobei das Betätigungselement sich durch das erste Ende
des Körpers erstreckt, wenn das Ventil in der geschlossenen
Position ist.
9. Hydraulisches Unterwasserkupplungselement mit:
- a) einer Sonde mit einer Stirnfläche, einem stufenför migen Außendurchmesser, einer Bohrung, die sich axial durch den Sondenabschnitt erstreckt, und einer Anzahl von Strömungsöffnungen, die sich zwischen dem Außendurchmesser und der Bohrung erstrecken;
- b) einem Ventilbetätigungselement, welches sich axial durch die Bohrung und die Stirnfläche der Sonde erstreckt, wobei das Ventilbetätigungselement zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar ist, wobei das Ventilbetäti gungselement einen Öffnungsschutz hat und der Öffnungsschutz in der ersten Position einen Flu idstrom zwischen den Strömungsöffnungen und der Bohrung blockiert, und in der zweiten Position einen Fluidstrom zwischen den Strömungsöffnungen und der Bohrung zuläßt; und
- c) einem Tellerventil, das am Ventilbetätigungselement befestigt ist, wobei das Tellerventil zwischen ei ner ersten Position, in der ein Fluidstrom durch die Bohrung blockiert wird, und einer zweiten Po sition, die einen Fluidstrom durch die Bohrung zu läßt, verschiebbar ist.
10. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 9, wo
bei die Strömungsöffnungen im Winkel liegen.
11. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 9, wei
terhin mit einem Körperabschnitt, der an der Sonde befe
stigt ist, wobei der Körperabschnitt eine zweite durch die
sen hindurchgehende Bohrung hat, wobei das Tellerventil in
der zweiten Bohrung verschiebbar ist.
12. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 11, wo
bei die zweite Bohrung einen größeren Durchmesser als die
erste Bohrung hat.
13. Hydraulische Unterwasserkupplung nach Anspruch 9, wo
bei der Öffnungsschutz eine Anzahl von axialen Strömungska
nälen hat, die sich durch diesen erstrecken.
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