DE10139231C1 - Vorrichtung zum Zuführen von flachen Gegenständen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von flachen Gegenständen zu einer Reib-Saug-Vereinzelungseinrichtung mit einer Saugwanne (2), die stapelweise auf einer Schmalseite stehend, von einer Anlagefläche unterstützt sowie an einer Anschlagfläche (6) ausgerichtet durch ein sich zur Abzugsstelle bewegendes Fördermittel (5) transportiert werden. In oder an der Saugwanne (2) ist ein den Unterdruck in der Saugwanne (2) messender Sensor (7) angeordnet, der an eine Antriebssteuerung des Fördermittels (5) angeschlossen ist. In Abhängigkeit vom gemessenen Unterdruck ist das Fördermittel (5) so ansteuerbar, dass der vorderste Gegenstand an dem mindestens einen Reib-Abzugsmittel (1) eine möglichst geringe Schräglage bei möglichst geringem Stapeldruck aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von fla
chen Gegenständen wie z. B. Briefe, Großbriefe, Karten, zu ei
ner Saug-Vereinzelungseinrichtung nach dem Oberbegriff des An
spruches 1.
In Vereinzelungsvorrichtungen für flache Gegenstände, die von
einem auf einem annähernd horizontal angeordneten Förderband
oder -kette als Transportmittel aufgestellten Stapel flacher
Gegenstände einzelne Gegenstände vom Ende des Stapels abzie
hen, ist es üblich, den durch das Abziehen der Gegenstände
immer kürzer werdenden Stapel der Vereinzelungsvorrich
tung (VE) zuzuführen. Diese VE verwenden u. a. Reibtechnik.
Der Andruck des ersten Gegenstandes wurde dabei erreicht, in
dem der dahinter befindliche Stapel den ersten Gegenstand an
das/die Abzugselement/e (AE) drückte. Somit baute sich durch
die zwischen AE und Gegenstand wirkende Normalkraft eine in
Abzugsrichtung wirkende Reibkraft auf. Nachteilig war jedoch,
dass auch zwischen ersten und zweiten Gegenstand diese Nor
malkraft wirkte. Die Vorrichtung funktioniert also nur solan
ge sicher, wie der Reibwert zwischen AE und Gegenstand größer
ist als zwischen ersten und zweiten Gegenstand. Andernfalls
passiert es, dass erster und zweiter Gegenstand gemeinsam ab
gezogen werden (Doppelabzug). VE's mit höheren Durchsatzan
forderungen verwenden inzwischen Reib/Saug-Technik, um opti
male Vereinzelungsraten hinsichtlich Qualität und Quantität
zu erreichen. Diese Reib-Saug-Vereinzelungen (RSV) bieten
systembedingt die Möglichkeit diesen Widerspruch aufzulösen,
denn die notwendige Normalkraft wird durch das zusätzliche
Ansaugen erzeugt und die Nachführung hat nur noch die Aufga
be, Gegenstände zur VE nach zu fördern. Die Normalkraft zwi
schen abzuziehenden Gegenstand und dem darauffolgenden kann
bezüglich des Abzugsvorganges gegen Null gehen.
Für einen optimalen Durchsatz muss, nachdem ein Gegenstand
abgezogen ist, schnellstmöglich der nächste an der VE bereit
stehen, ohne dass o. g. Effekte auftreten. Bisher wurden dazu
(siehe Fig. 2) Vorrichtungen genutzt, die die Kraft des anste
henden Stapels 4 erfassten und somit bei abnehmender oder
fehlender Kraft den Nachführmechanismus, z. B. ein umlaufendes
Förderband 5, in Gang setzten (DE 196 12 567 C2). Die abzu
ziehenden Gegenstände wurden also gegen krafterfassende Ele
mente z. B. federbelastete Hebel 3 gedrückt. Diese Hebel sind
je Abzugseinrichtung doppelt und voneinander unabhängig be
weglich ausgeführt. Weiterhin werden Sie über mindestens ei
nen Sensor 9 (Weg oder Druck) ausgewertet.
Um die für RSV's schädlichen Schräglagen (fehlende Planlage
an Saugelement = Unterdruckverlust = weniger Reibkraft) zu
vermeiden, sind diese Hebel mit einer UND-Verbindung ausge
wertet, d. h. die Nachführung wird erst ausgeschaltet, wenn
beide Hebel das logische Signal "aktiv" melden. Nachteilig
ist hier, dass die durch diese Hebel erzeugte Kraft in der
selben Richtung wie die zum Abziehen notwendige Normalkraft
wirkt. Dabei wird ein offensichtlicher Vorteil der RSV wieder
aufgegeben. Dieses ist besonders bei Gegenständen wie Briefen
und Flats ungünstig, da die Kräfte, die für eine optimale
Stapelerfassung nötig sind, in etwa in der gleichen Größen
ordnung liegen wie die Normalkräfte am Abzug. Die Hebel 3
drücken die Gegenstände des Stapels 4 weg von den Abzugsmit
teln 1 (Saugriemen). Die Saugkraft muss also immer die Hebel
kraft überwinden. Die Hebel 3 wirken statisch als Bremse zwi
schen dem Abzugssystem und dem abzuziehenden Gegenstand und
reduzieren die Reibkraft während des Abzugsprozesses. Weiter
hin "misst" der Hebel 3 in dem Moment, in dem der Gegenstand
an die Reibelemente gesaugt wird, nicht den Stapel 4, sondern
nur den anliegenden Gegenstand. Erst wenn der Gegenstand aus
dem Hebelmechanismus herausgezogen ist, kann der Hebel 3 den
Stapel 4 erfassen. Im Sinne einer hohen Abzugsleistung muss
das Nachführsystem sehr schnell sein und/oder über mehrere
Zyklen integrieren.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung zum Zuführen von flachen Gegenständen zu einer Reib-
Saug-Vereinzelungseinrichtung zu schaffen, bei der durch die
die Gegenstände an der Abzugsstelle detektierenden Messmittel
zur Steuerung des die Gegenstände zur Abzugsstelle transpor
tierenden Fördermittels keine negativen Rückwirkungen auf den
Abzugsvorgang erfolgen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des An
spruches 1 gelöst.
Durch die Verwendung eines an die Antriebssteuerung des För
dermittels angeschlossenen Sensors, der den Unterdruck in der
Saugwanne misst, wobei in Abhängigkeit vom gemessenen Unter
druck und damit vom Abstand und/oder von der Schräglage des
vordersten Gegenstandes, je größer der Unterdruck, d. h. je
geringer der absolute Druck, umso geringer ist der Abstand
und/oder die Schräglage, das Fördermittel so ansteuerbar ist,
dass der vorderste Gegenstand am/an den Reib-Abzugsmitteln
eine möglichst geringe Schräglage bei möglichst geringem Sta
peldruck aufweist, werden sich auf den Abziehvorgang negativ
auswirkende Messeinflüsse, wie bei der Verwendung von Fühlhe
beln, vermieden. Außerdem wird der Aufbau der Messvorrichtung
vereinfacht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen dargelegt.
So ist es vorteilhaft, zur Reduzierung des Steuerungsaufwan
des die Antriebssteuerung so auszubilden, dass das Fördermit
tel bei Unterschreiten eines festgelegten Unterdruckes, d. h.
der gemessene absolute Druck liegt über dem festgelegten
Druckwert, mit konstanter Geschwindigkeit in Richtung Abzugs
stelle verfahren wird und dass bei Überschreiten eines ande
ren festgelegten Unterdruckes, d. h. der gemessene absolute
Druck liegt unter dem festgelegten Druckwert, das Fördermit
tel abstoppt.
Da der Abstand der Gegenstände von den Reib-Abzugsmitteln, ab
dem sie durch den Unterdruck an die Reib-Abzugsmittel gezogen
werden, stark von der Masse der Gegenstände abhängt, ist es
vorteilhaft, die Messwerte des Sensors in der Antriebssteue
rung zu integrieren und das Fördermittel entsprechend der ak
tuellen integrierten Werte zu verfahren.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, aus den
Messwerten der Sensors Mittelwerte zu bilden, nach denen das
Fördermittel verfahren wird.
Vorteilhaft ist es auch, die Antriebssteuerung so auszulegen,
dass die Geschwindigkeit des Fördermittels umgekehrt propor
tional zum gemessenen Unterdruck ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden für hohe
Sendungen mehrere Saugwannen mit jeweils einem an die An
triebssteuerung zur Ermittlung der Schräglage und der daraus
abgeleiteten Bewegung des Fördermittels angeschlossenen Sen
sor übereinander angeordnet.
Sollen Gegenstände in einem großen Höhenspektrum vereinzelt
werden, so ist es vorteilhaft, die Höhe des jeweiligen Ge
genstandes zu messen und die Antriebssteuerung so auszufüh
ren, dass bei Sendungen, die aufgrund ihrer Höhe nicht alle
Saugwannen überdecken, die Unterdrucke der nicht oder nur
teilweise überdeckten Saugwannen nicht auszuwerten.
Vorteilhaft ist es weiterhin, als Reib-Abzugsmittel ein um
laufendes Abzugsband mit Saugöffnungen vorzusehen, wobei der
Unterdruck der dahinter befindlichen Saugwanne über die Saug
öffnungen auf den jeweils vordersten Gegenstand einwirkt.
Anschließend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Reib-
Saug-Vereinzelungseinrichtung mit einem Sen
sor;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Reib-
Saug-Vereinzelungseinrichtung mit Fühlhebeln
nach dem Stand der Technik.
In der Fig. 1 ist eine Reib-Saug-Vereinzelungseinrichtung dar
gestellt, die als Reib-Abzugsmittel ein umlaufendes Abzugs
band 1 mit Saugöffnungen aufweist. Direkt hinter dem die Ge
genstände abziehenden Bereich des Abzugbandes 1 mit einem ho
hen Reibungskoeffizienten befindet sich eine Saugwanne 2, die
mit einer Unterdruckquelle 8 verbunden ist. An der Saugwan
ne 2 befindet sich ein den Unterdruck in der Saugwanne mes
sender Sensor 7.
Der Stapel 4 flacher Gegenstände steht auf einem Förderband 5
als Fördermittel und stützt sich rückseitig an einer nicht
dargestellten Anlagefläche, welche mit dem Förderband 5 in
Richtung Vereinzelungsvorrichtung verfahren werden kann. Aus
gerichtet wird der Stapel 4 an einer seitlich am Förderband 5
stehenden Anschlagfläche 6. Der Sensor 7 an der Saugwanne 2
misst ständig den in der Saugwanne 2 herrschenden Unterdruck.
Der Unterdruck wird durch eine extern angeordnete Unterdruck
quelle 8 (Saugpumpe) realisiert. Die Gegenstände lehnen sich
abzugsseitig lose an die Abzugseinheit an bzw. stehen so,
dass sie sich in Richtung Anlagefläche zurücklehnen. Der Ab
zugsvorgang wird gestartet, und die Unterdruckquelle 8 er
zeugt einen Unterdruck. Wenn ein Gegenstand plan an der Ab
zugseinheit anliegt, wird sich ein für das Gutspektrum spezi
fischer Unterdruck einstellen. Liegt die Sendung nicht plan
an, sondern steht in einer der beiden o. g. Arten zur Abzugs
einheit, wird sich ein geringer Unterdruck bilden, d. h. der
absolute Druck steigt, da in Abhängigkeit der Spaltgröße Ne
benluft gezogen wird. Der herrschende Unterdruck ist also di
rekt ein Ausdruck für die Lage der Gegenstände zur Abzugsein
heit. Der Sensor 7 registriert die Unterdruckverhältnisse und
signalisiert der Steuerung, wenn der Unterdruck in der Saug
wanne 2 zu niedrig wird, d. h. wenn der gemessene absolute
Druck den Nennwert übersteigt. Die Antriebssteuerung startet
dann das Förderband 5. Das Förderband 5 bewegt den Stapel 4
in Richtung Abzugsband 1. Der nächste Gegenstand wird in den
Ansaugbereich transportiert und dort von der Saugluft ergrif
fen und an das Abzugsband 1 gesaugt. Weil nun der Gegenstand
parallel zur Saugwannenöffnung liegt, steigt der Unterdruck,
d. h. der absolute gemessene Druck sinkt, der Messwert des
Sensors 7 erreicht einen einstellbaren Sollwert und damit
wird durch die Antriebssteuerung das Förderband 5 abgeschal
tet und der Gegenstand wird abgezogen.
Da der Abstand des Gegenstandes zum Abzugsband 1, ab dem er
durch die Saugkraft angezogen wird, stark von seiner Masse
abhängt, werden leichte dünne Gegenstände eher als große
schwere angesaugt. Das bedeutet, dass außer bei sehr dicken
und schweren Gegenständen die Auswertung des Sensorsignals
integriert werden muss, da es unmöglich ist, das Förderband 5
zeitlich analog mit dem gerade abgezogeneren Gegenstand zu
bewegen.
Aus dem Sensorsignal wird ein Mittelwert gebildet. Ebenso ist
es möglich, ein analoges System zu wählen und das Förder
band 5 mit geregelter Geschwindigkeit möglichst kontinuier
lich zu fahren. Bei bekannten Abzugseinrichtungen werden bei
spielsweise ca. 10. . .15 Sdgn./sec mit einer durchschnittli
chen Dicke von ca. 2 mm abgezogen. D. h. bei einer angenomme
nen Gleichverteilung der Sendungen muss der Stapel mit einer
durchschnittlichen Geschwindigkeit von mindestens 20 mm/sec
nachgeführt werden. Ist es erwünscht, dickere Gegenstände ab
zuziehen, muss als Grundlage der Antriebs- und Steuerungsaus
legung die Summe der pro Zeiteinheit abgezogenen Sendungsdi
cken angesetzt werden. Je nach dem Ansaugverhalten der Ge
genstände ist zu entscheiden, ob eine digitale oder analoge
Antriebssteuerung vorzuziehen ist. Beispielsweise bei Ab
zugseinrichtungen für dünne Blätter braucht ein Stapel, wenn
10-15 Blätter/sec abgezogen werden sollen, u. U. nur
ca. 1. . .2,5 mm/sec nachgeführt werden. In der Regel wird es
hier reichen, eine digitale Antriebssteuerung zu verwenden
und den Sensor 7 so einzustellen, dass bei einem Abstand ei
ner Sendung zum Abzugsband 1 von ca. 2-4 mm der Schwellwert
überschritten wird und das Förderband 5 ungefähr alle 1-2 sec
einen Schritt zwischen 2-3 mm verfahren wird.
In anderen Anwendungsfällen, z. B. bei Vereinzelungsaufgaben
von unterschiedlich dicken Gegenständen kann es vorteilhaft
sein, auf ein analoges Verfahren zurückzugreifen und unter
schiedlichen Unterdruckwerten unterschiedliche Geschwindig
keiten zuzuordnen sowie das Regelungsverhalten so zu gestal
ten, dass mit möglichst großer Kontinuität und möglichst we
nigen Start/Stops gefahren werden kann.
Ebenso kann es für bestimmte Anwendungen, in denen Gegenstän
de von stark unterschiedlicher Höhe bearbeitet werden, vor
teilhaft sein, zur genauen Erkennung der Lage des Gegenstan
des zur Abzugseinheit mehrere Saugkammern mit jeweils einem
Sensor übereinander anzuordnen. Dieses gibt die Möglichkeit,
auf die jeweilige Art der Schrägstellung von hohen Gegenstän
den adäquat zu reagieren. Und weiterhin eröffnet sich auch
die Möglichkeit, flache Gegenstände, die nur eine Saugkammer
abdecken, im Mix mit hohen Gegenständen, die mehrere Saugkam
mern abdecken, zu bearbeiten, indem die Höhen der Gegenstände
gemessen werden und bei Gegenständen, die aufgrund ihrer Höhe
nicht alle Saugwannen überdecken, die Unterdrücke der nicht
oder nur teilweise überdeckten Saugwannen nicht ausgewertet
werden.
Die beschriebene Vorrichtung hat gegenüber bekannten Lösungen
den Vorteil, dass die Funktion der Stapelnachführung keiner
lei mechanische Elemente, Hebel/Federn mehr besitzt.
Die zur Messung notwendige Größe wirkt nicht mehr dem zu
steuernden Prozess entgegen.
Anstelle der im Stand der Technik beschriebenen zwei
Weg/Kraft-Sensoren ist nun nur noch ein Sensor erforderlich.
Die Lösung ist somit gegenüber dem Stand der Technik billi
ger, einfacher und wartungsfreundlicher.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Zuführen von flachen Gegenständen zu ei
ner Reib-Saug-Vereinzelungseinrichtung, die stapelweise
auf einer Schmalseite stehend, von einer Anlagefläche un
terstützt sowie an einer Anschlagfläche (6) ausgerichtet
durch ein sich zur Abzugsstelle bewegendes Fördermit
tel (5) transportiert werden, wobei die Reib-Saug-
Vereinzelungseinrichtung mindestens ein gesteuert ange
triebenes Reib-Abzugsmittel (1) und direkt hinter dem auf
die Gegenstände einwirkenden Bereich des Reib-
Abzugsmittels (1) mindestens eine mit einer Unterdruck
quelle (8) verbundene Saugwanne (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass in oder
an der Saugwanne (2) ein den Unterdruck in der Saugwan
ne (2) messender Sensor (7) angeordnet ist, der an eine
Antriebssteuerung des Fördermittels (5) angeschlossen
ist, wobei in Abhängigkeit vom gemessenen Unterdruck das
Fördermittel (5) so ansteuerbar ist, dass der vorderste
Gegenstand an dem mindestens einen Reib-Abzugsmittel (1)
eine möglichst geringe Schräglage bei möglichst geringem
Stapeldruck aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Antriebssteuerung so ausgebil
det ist, dass das Fördermittel (5) bei Unterschreiten ei
nes festgelegten Unterdruckes mit konstanter Geschwindig
keit in Richtung Abzugsstelle verfahren wird und dass bei
Überschreiten eines anderen festgelegten Unterdruckes das
Fördermittel (5) abstoppt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Messwerte des Sensors (7) integ
riert werden und das Fördermittel (5) entsprechend der ak
tuellen integrierten Werte verfahren wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass aus den Messwerten des Sensors (7)
Mittelwerte gebildet werden und das Fördermittel (5) ent
sprechend der aktuellen Mittelwerte verfahren wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Antriebssteuerung so ausgelegt
ist, dass die Geschwindigkeit des Fördermittels (5) umge
kehrt proportional zum gemessenen Unterdruck ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass für hohe Gegenstände mehrere Saug
wannen (2) mit jeweils einem an die Antriebssteuerung zur
Ermittlung der Schräglage und der daraus abgeleiteten Be
wegung des Fördermittels (5) angeschlossenen Sensor (7)
übereinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass Sensoren zur Ermittlung der Gegen
standshöhen vorgesehen sind und die Antriebssteuerung so
ausgeführt ist, dass bei Gegenständen, die aufgrund ihrer
Höhe nicht alle Saugwannen (2) überdecken, die Unterdrü
cke der nicht oder nur teilweise überdeckten Saugwan
nen (2) nicht ausgewertet werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass als Reib-Abzugsmittel ein umlaufen
des Abzugsband (1) mit Saugöffnungen vorgesehen ist, wo
bei der Unterdruck der dahinter befindlichen Saugwan
ne (2) über die Saugöffnungen auf den jeweils vordersten
Gegenstand einwirkt.
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