DE10121862A1 - Radlageranordnung am Ende eines nicht angetriebenen Achsrohrs - Google Patents
Radlageranordnung am Ende eines nicht angetriebenen AchsrohrsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Radlageranordnung mit einer als Drehkörper gestalteten und konzentrisch zur Achsnabe angeordneten und relativ zu dieser drehbaren Zentralträgereinheit 30, die die Radfelge und eine Bremsscheibe 11 trägt, wobei das nicht angetriebene Achsrohr 1 im Bereich der Achsnabe 12 stumpf und im wesentlichen querschnittskonstant endet und die Achsnabe 12 mit dem Ende des Achsrohrs 1 zusammengefügt ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Radlageranordnung, die am Ende
eines nicht angetriebenen Achsrohrs montiert ist, mit fol
genden Einzelteilen:
- - eine mit dem Ende des Achsrohrs verbundene Achsnabe,
- - eine als Drehkörper gestaltete und konzentrisch zur Achsnabe angeordnete und relativ zu dieser drehbaren Zen tralträgereinheit, die die Radfelge und eine Bremsscheibe trägt,
- - ein zwischen Zentralträgereinheit und Achsnabe angeordne tes Lager zur Minimierung der Reibung zwischen diesen Tei len.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Radlageranordnung ist
der DE 198 27 073 A1 zu entnehmen.
Für eine Neugestaltung einer Radlageranordnung stellt sich
die Aufgabe, die Montage zu vereinfachen und insbesondere
soweit in Einzelheiten vorbereiten zu können, daß eine ex
terne Montage möglich ist, wobei verschiedene Variationen
und Nachbesserungen möglich sein sollen.
Diese Aufgabe wird gelöst bei einer Radlageranordnung der
eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß
das Achsrohr im Bereich der Achsnabe stumpf und quer
schnittskonstant endet und daß die Achsnabe mit dem Ende des
Achsrohres zusammengefügt ist.
Anders als beim Stand der Technik, wo die Achsnabe bei
spielsweise um einen im Querschnitt verringerten Achsstummel
des Achsrohres endete, wird ein Achsrohr nunmehr glatt abge
schnitten, äußerstenfalls mit einem Außengewinde versehen,
und die wesentlichen Teile der Radlageranordnung mit diesem
stumpfen Ende des Achsrohres verbunden, wobei sich verschie
dene Ausführungsformen ergeben.
Beispielsweise kann die Radnabe mit einem am Ende des Achs
rohres gehalterten Befestigungskranz verbunden sein, der
auch als Bremsenträger dient. Dieser Befestigungskranz kann
über eine Schweißverbindung mit dem Achsrohr verbunden sein.
Der Befestigungskranz wiederum dient dazu, die Nabe über
Schraubbolzen mit diesem zu verbinden, wobei eine einfache
Montage möglich ist.
Es ist auch möglich, die Zentralträgereinheit mit einem zen
trischen Achszapfen zu versehen, der in die als Hohlzylinder
ausgebildete Nabe ragt und von einem innerhalb der Nabe an
geordneten Lagerzylinder umgeben ist.
Die Zentralträgereinheit ist vorzugsweise einstückig mit der
Bremsscheibe verbunden. Dieser Grundgedanke kann dahingehend
fortgeführt werden, daß die Zentralträgereinheit vor der Na
be mit einer tellerartigen Stirnfläche endet, die auch eine
Anschlagfläche sowie Bohrungen für Schraubbolzen zur Befe
stigung der Radfelge aufweist, jedoch im übrigen frei liegt.
Damit ist grundsätzlich möglich, daß die Zentralträgerein
heit auf ihrer Stirnfläche unterhalb der Radfelge noch mit
Kühlrippen versehen werden kann, mit denen die Zentralträge
reinheit und damit die Bremsscheibe gekühlt werden können.
Eine andere Konstruktion als Ausführungsform zeigt einen Be
festigungskranz mit einer Steckkrone, die in das offene Ende
des Achsrohres eingesteckt ist und formschlüssig mit dem
Achsrohr verbunden ist.
Eine drehfeste Verbindung des Befestigungskranzes kann auch
über einen im Endbereich des Achsrohres befestigten Außen
flansch erfolgen, wobei letzterer beispielsweise auf das
Achsrohr geschweißt ist.
Somit ist beispielsweise möglich, über eine Schraubbolzen
verbindung, deren koinzidierende Bohrungen den Befestigungs
kranz, den Außenflansch und die Stirnseite der Nabe umfas
sen, eine Verbindung der Nabe zum Achsrohr herzustellen.
Weiterhin ist zur Vereinfachung der Montage möglich, daß der
zentrische Achszapfen im Bereich seines frei in die Nabe
reichenden Endes mit einem Außengewinde versehen ist, auf
welches eine Mutter aufgeschraubt ist, die mit ihrer Unter
seite auf eine Stirnseite des Lagerzylinders drückt, so daß
die Zentralträgereinheit in Richtung des Achsrohrendes gezo
gen ist und damit festzulegen ist.
Schließlich ist auch noch möglich, daß das Achsrohr im Be
reich seines Endes mit einem Außengewinde versehen ist, auf
das, von außen nach innen, eine hohlzylinderische Achsnabe,
ein Bremsenträger und eine Kontermutter aufgeschraubt sind,
so daß auch hier eine relativ einfache Montageeinheit gege
ben ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt.
Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Radlageranord
nung,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform,
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform,
Fig. 5 eine fünfte Ausführungsform und
Fig. 6 eine sechste Ausführungsform.
Bei den einzelnen Ausführungsformen bezeichnen gleiche Be
zugszahlen funktionell sich gleichende Teile, so daß u. a.
bei den verschiedenen Ausführungsformen Beschreibungen er
gänzbar sind.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Radla
geranordnung gemäß Erfindung in schematische Darstellung.
Ein nichtangetriebenes Achsrohr 1, gebildet aus einem zylin
drischen Hohlprofil, ist an seinem Ende 2 stumpf abgeschnit
ten. Dort ist eine Fase 3 mit geringer Tiefe (ca. 0,5 bis 2 mm)
um die ganze Peripherie des Achsrohres eingefräst. Ein
Befestigungskranz 4 ist mit seiner Innenseite in die Fase 3
eingesetzt, so daß seine Innenseite das Achsrohr 1 auf sei
nem ganzen Umfang auf Sitz kontaktiert. Im Bereich der freien,
in Draufsicht kreisringförmigen Endseite 5 des Achsroh
res 1 ist die Innenseite des Befestigungskranzes 4 über eine
Schweißnaht 6 mit dem Achsrohr verbunden.
Der Befestigungskranz 4 besitzt auf einem Teil seines Umfan
ges nach außen überragende, flanschartige Bremsenträger 7,
an denen, wie an sich bekannt, eine Bremsenanordnung 8 mit
einem hydraulisch oder pneumatisch zu betätigenden Bremszy
linder 9 befestigt ist. Über bekannte mechanische Elemente
werden Bremsbacken 10,10' gegen eine Bremsscheibe 11 ge
drückt.
Mit dem Ende des Achsrohres 1 ist eine Achsnabe 12 fest ver
bunden. Die Achsnabe 12, die im wesentlichen ein Drehkörper
mit dem in der Fig. 1 dargestellten, etwa glockenförmigen
Querschnitt ist, endet in einem Wulstrand 13, der mit mehre
ren, beispielsweise sechs, Gewinde-Sacklochbohrungen 14,
Versehen ist. Entsprechende Verdickungen 15 sind im Befesti
gungskranz 4 vorgesehen, wobei die vorgenannten Elemente 13
und 15 ineinander passend gefügt sind. Als Fügeelemente sind
Schraubbolzen 16 in die Gewinde-Sacklochbohrungen 14 fest
eingeschraubt. Die Achsnabe 12 ist damit gegenüber dem Achs
rohr 1 fixiert.
In den Hohlraum 19 der Achsnabe 12 ist von außen ein Achs
zapfen 20 eingeschoben, so daß er konzentrisch in die als
taillierter Hohlzylinder ausgebildete Achsnabe 12 ragt. Der
Achszapfen 20 ist umgeben von einem Lagerzylinder 21, der
über drei Kränze von Rollenlagern 22,22',22" gegen die In
nenwand der Achsnabe 12 abgestützt ist und sich unter gerin
gem Reibungsverlust drehen kann.
Der Achszapfen 20 ist Teil einer als Drehkörper gestalteten
Zentralträgereinheit 30. Wie aus der Figur zu erkennen ist,
ist die Zentralträgereinheit 30 einstückig zusammen mit der
Bremsscheibe 11 beispielsweise im Feingußverfahren herge
stellt. Die Zentralträgereinheit 30 ist das Tragelement für
die Radfelgen (nicht dargestellt), die an Bohrungen 31 für
Schraubbolzen befestigt werden. Zwischen den Bohrungen 31
ist die Zentralträgereinheit 30 in der Art eines gewölbten
Tellers gestaltet, der vor der Achsnabe 12 liegt. Auf der
Stirnfläche 32 der Zentralträgereinheit sind Kühlrippen 33
vorgesehen, so daß die beim Bremsen an der Bremsscheibe ent
stehenden erheblichen Wärmemengen über den Zylinderteil 24
der Zentralträgereinheit abführbar sind.
Der an einer Schulter 23 ruhende Lagerzylinder 21 wird ge
halten durch eine zentrale Bundmutter 25, die auf ein Gewin
de 26 aufgeschraubt ist, welches sich an dem verjüngten Ende
27 des Achszapfens 20 befindet. Die Bundmutter 25 drückt da
bei auf das freie Ende des Lagerzylinders 21 und zieht damit
den Achszapfen 20 der Zentralträgereinheit 30 in den Lager
zylinder 21. Letzterer ist in seiner axialen Lage gegenüber
der Achsnabe 12 definiert, so daß damit insgesamt auch die
Lage der Zentralträgereinheit 30 gegenüber dem Achsrohr 1
festgelegt ist.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Radla
geranordnung gemäß Erfindung. Ein nichtangetriebenes Achs
rohr 1, gebildet aus einem zylindrischen Hohlprofil, ist an
seinem Ende 2 stumpf abgeschnitten. Ein Befestigungskranz 4
ist mit einer Steckkrone 37 in die Innenseite des Achsrohres
1 über ein kurzes Stück eingeschoben. Als Gegenlager ist auf
die Außenseite des Achsrohres 2 ein Bundflansch 38 endständig
aufgesetzt und über eine Schweißnaht 36 mit dem Achsrohr
verschweißt.
Der Befestigungskranz 4 besitzt auf einem Teil seines Umfan
ges nach außen überragende flanschartige Bremsenträger 7, an
denen, wie bereits beschrieben, eine Bremsenanordnung 8 mit
einem hydraulisch oder pneumatisch zu betätigendem Bremszy
linder 9 befestigt ist. Über bekannte mechanische Elemente
werden Bremsbacken 10, 10' gegen eine Bremsscheibe 11 ge
drückt.
Mit dem Ende des Achsrohres 1 ist eine Achsnabe 12 fest ver
bunden. Die Achsnabe 12, die im wesentlichen ein Drehkörper
mit dem in der Fig. 2 dargestellten, etwa glockenförmigen
Querschnitt ist, endet in einem Wulstrand 13, der mit mehre
ren Gewinde-Sacklochbohrungen 14 versehen ist. Entsprechende
Verdickungen sind im Bundflansch 38 vorgesehen, wobei sich
zwischen Bundflansch 38 und Achsnabe 12 noch der Befesti
gungskranz 4 befindet, so daß sich koinzidierende Bohrungen
ergeben, die von Schraubbolzen 16 durchsetzt sind, die in
den Gewinde-Sachklochbohrungen fest eingeschraubt sind. Die
Achsnabe 12 ist damit gegenüber dem Achsrohr 1 und dem Brem
senträger 7 fixiert.
Ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist in den
Hohlraum 19 der Achsnabe 12 ein Achszapfen 20 eingeschoben.
Der Achszapfen 20 ist umgeben von einem Lagerzylinder 21,
der über drei Kränze von Rollenlagern gegen die Innenwand
der Achsnabe 12 abgestützt ist und sich unter geringem Rei
bungsverlust drehen kann.
Der Achszapfen 20 ist Teil einer als Drehkörper gestalteten
Zentralträgereinheit 30. Wie aus der Fig. 2 zu erkennen
ist, ist die Zentralträgereinheit einstückig zusammen mit
der Bremsscheibe 11 hergestellt. Die Zentralträgereinheit 30
ist das Tragelement für die Radfelgen (nicht dargestellt),
die an Bohrungen 31 für Schraubbolzen befestigt werden.
Im übrigen ist die Gestaltung der Zentralträgereinheit ähn
lich wie bei Fig. 1, so daß hier keine weiteren Erläuterun
gen gegeben werden müssen.
Zu erkennen ist in Fig. 2 noch ein Sensorelement 35, das
mit einem entsprechenden Stroboskop-Markierungselement 34 in
an sich bekannter Weise zusammenwirkt.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Radla
geranordnung gemäß Erfindung. Ein nicht angetriebenes Achs
rohr 1, gebildet aus einem zylindrischen Hohlprofil, ist an
seinem Ende 2 stumpf abgeschnitten. Dort ist eine Fase 3 mit
geringer Tiefe (ca. 0,5 bis 2 mm) um die ganze Peripherie
des Achsrohres eingefräst. Zwischen Fase und Volldurchmesser
des Achsrohres ist noch ein Außengewinde 40 eingeschnitten,
welches dazu dient, eine Achsnabe 42 aufzunehmen. Die
Achsnabe 42 ist dazu mit einem Innengewinde 41 versehen, das
mit dem Außengewinde 40 kompatibel ist. Die Achsnabe 42 hat
darüber hinaus im Bereich des Innengewindes 41 noch ein wei
teres Außengewinde, auf das erkennbar ein Befestigungskranz
44 mit entsprechendem Innengewinde aufgeschraubt ist. Der
Befestigungskranz 44 besitzt auf einem Teil seines Umfanges
nach außen überragende flanschartige Bremsenträger 47, an
denen ähnlich wie an den Ausführungsbeispielen gemäß Fig.
1 und 2 eine Bremsenanordnung 8 befestigt ist.
Somit ist mit dem Ende des Achsrohres 1 eine Achsnabe 42
fest verbunden. Die Achsnabe 42, die im wesentlichen ein
Drehkörper mit dem in der Fig. 3 dargestellten, etwa gloc
kenförmigen Querschnitt ist, ist an ihrem vorderen Ende,
noch mit einer Steckschraube 50 fixiert.
In den Hohlraum 19 der Achsnabe 42 bzw. bis hinein in den
Endbereich des Achsrohres 2 ragt ein Achszapfen 20, der um
geben ist von einem Lagerzylinder 21, der gegen die Innen
wand der Achsnabe 12 abgestützt ist.
Der Achszapfen 20 wiederum ist Teil einer als Drehkörper ge
stalteten Zentralträgereinheit 30. Wie aus der Fig. 3 zu
erkennen ist, ist die Zentralträgereinheit 30 einstückig zu
sammen mit der Bremsscheibe 11 beispielsweise im Feingußver
fahren hergestellt. Die Zentralträgereinheit 30 ist das
Tragelement für die Radfelgen (nicht dargestellt), die an
Bohrungen 31 für Schraubbolzen befestigt werden.
Der an einer Schulter 23 ruhende Lagerzylinder 21 wird ge
halten durch eine zentrale Bundmutter 25, die auf ein Gewin
de 26 aufgeschraubt ist, welches sich an dem verjüngten Ende
27 des Achszapfens 20 befindet. Auch hier ist eine ähnliche
Konstruktion gewählt worden wie bei der Ausführungsform ge
mäß Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie bei Fig. 3.
Auch hier ist das Ende 2 des Achsrohres 1 mit einem Außenge
winde 40 versehen. Auf das Außengewinde 40 ist zunächst eine
Kontermutter 51 bis zum Ende des Gewindes aufgedreht worden.
An die Kontermutter 51 schließt sich der Befestigungskranz
44 an, der ähnlich gestaltet ist wie bei Fig. 3. Weiterhin
ist auf das Gewinde eine Achsnabe 42 aufgeschruabt, die mit
einem Innengewinde versehen ist. Im übrigen ähnelt dieser
Aufbau dem der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine fünfte Ausführungsform einer Radla
geranordnung gemäß Erfindung. Ein nichtangetriebenes Achs
rohr 1, gebildet aus einem zylindrischen Hohlprofil, ist an
seinem Ende stumpf abgeschnitten. Im Bereich der Radla
geranordnung (Bereich 56) ist das Achsrohr 1 zur Bildung ei
ner integrierten Radnabe 122 leicht aufgeweitet. Dabei hat
sich der Innendurchmesser um etwa 8 bis 12% und der Außen
durchmesser um etwa 2 bis 5% vergrößert. Ferner ist ein
Übergangsbereich 55 durch leichte Verdickung der Achsrohr-
Wand durch Stauchung geschaffen worden.
Der leicht erweiterte Bereich 56 umfaßt gleichzeitig die
Achsnabe 52. Ein flanschartiger Stutzen 47 ist auf die Au
ßenseite des Achsrohrs im Bereich 55 stumpf aufgeschweißt.
Ähnlich wie bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen 1
bis 4 ist hieran eine Bremsenanordnung 8 befestigt.
In den Hohlraum 19 der Achsnabe 42 ragt ein Achszapfen 20,
der von einem Patronenlager 121 umgeben ist, das in eine in
nenseitige Vertiefung 57 eingebettet ist. Mit Hilfe eines
Vorspannringes 58, der vor dem freien Ende des Bereichs 56
des Achsrohrs 1 liegt, werden die Lagerteile 121 gegen eine
Bundschraube 25 gepreßt und fixiert. Drehgesichert wird der
Vorspannring 58 durch Steckschrauben 60, die ihn mit der
Zentralträgereinheit 30 verbinden.
Die Zentralträgereinheit 30 umfaßt auch, wie bei den schon
beschriebenen Ausführungsformen, den Achszapfen 20, nicht
jedoch die Bremsscheibe 11, die mit einem außen verzahnten
Trangflansch 61 verdrehungssicher aufgespannt ist.
Fig. 6 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 5, je
doch ist hier die integrierte Aufweitung 56 und der Über
gangsbereich 55 Teil einer Lagerhülse 70, die mit dem Achs
rohr 1 bei 71 verschweißt ist. Hierdurch wird eine für die
Verwendung eines Patronenlagers besonders geeignete Achsnabe
112 geschaffen.
Sämtlichen Ausführungsformen ist gemein, daß sie in einfa
cher Weise ohne speziell geformte Achsrohre aufgebaut werden
können. Die Achsrohre müssen lediglich mit einer eingefrä
sten Fase oder mit Endgewinden versehen werden. Ein Auswech
seln und externes Montieren derartiger Radlageranordnungen
ist daher relativ einfach möglich.
Claims (17)
1. Radlageranordnung, die am Ende eines nichtangetriebenen
Achsrohrs (1) montiert ist, umfassen folgende Einzeltei
le:
eine mit dem Ende des Achsrohrs verbundene Achsnabe (12)
eine als Drehkörper gestaltete und konzentrisch zur Achsnabe angeordnete und relativ zu dieser drehbaren Zentralträgereinheit (30), die die Radfelge und eine Bremsscheibe (11) trägt,
ein zwischen Zentralträgereinheit (30) und Achsnabe (12) angeordnetes Lager (21) zur Minimierung der Rei bung zwischen diesen Teilen,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Achsrohr (1) im Bereich der Achsnabe stumpf und im wesentlichen querschnittskonstant endet und daß die Achsnabe (12) mit dem Ende des Achsrohrs (1) zu sammengefügt ist.
eine mit dem Ende des Achsrohrs verbundene Achsnabe (12)
eine als Drehkörper gestaltete und konzentrisch zur Achsnabe angeordnete und relativ zu dieser drehbaren Zentralträgereinheit (30), die die Radfelge und eine Bremsscheibe (11) trägt,
ein zwischen Zentralträgereinheit (30) und Achsnabe (12) angeordnetes Lager (21) zur Minimierung der Rei bung zwischen diesen Teilen,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Achsrohr (1) im Bereich der Achsnabe stumpf und im wesentlichen querschnittskonstant endet und daß die Achsnabe (12) mit dem Ende des Achsrohrs (1) zu sammengefügt ist.
2. Radlageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Achsnabe (12) mit einem am Ende des Achs
rohrs gehalterten Befestigungskranz (4) verbunden ist,
der als Bremsenträger dient.
3. Radlageranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Befestigungskranz (4) über eine Schweißver
bindung (6) mit dem Achsrohr verbunden ist.
4. Radlageranordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Achsnabe (12) mit dem Befestigungs
kranz (30) über Schraubbolzen (16; 60) verbunden ist.
5. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralträgerein
heit (30) mit einem zentrischen Achszapfen (20) versehen
ist, der in die als Hohlzylinder ausgebildete Achsnabe
(12; 70) ragt und von einem innerhalb der Achsnabe ange
ordneten Lager (Lagerzylinder (21) umgeben ist.
6. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralträgerein
heit (30) einstückig mit der Bremsscheibe (11) verbunden
ist.
7. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralträgerein
heit (30) vor der Nabe mit einer tellerartigen Stirnflä
che (32), die auch eine Anschlagfläche sowie Bohrungen
für Schraubbolzen (50; 60) zur Befestigung der Radfelge
aufweist, freiliegend endet.
8. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralträgerein
heit (30) auf ihrer Stirnfläche mit Kühlrippen (33) ver
sehen ist.
9. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungskranz
mit eine Steckkrone (37), die in das offene Ende des
Achsrohrs eingesteckt ist und formschlüssig mit dem
Achsrohr (1) verbunden ist.
10. Radlageranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß eine drehfeste Verbindung des Befestigungskran
zes (44) über einen im Endbereich des Achsrohres befe
stigten Bundflansch (38) erfolgt.
11. Radlageranordnung nach Anspruch 9 und 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß über eine Schraubbolzenverbindung, de
ren koinzidierende Bohrungen den Befestigungskranz (44),
den Bundflansch (38) und die Stirnseite der Nabe durch
dringen, eine Verbindung der Nabe zum Achsrohr herge
stellt ist.
12. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrische Achszap
fen im Bereich seines frei in die Nabe reichenden Endes
mit einem Außengewinde (26) versehen ist, auf welches
eine Mutter (25) aufgeschraubt ist, die mit ihrer Unter
seite auf eine Stirnseite des Lagerzylinders drückt, so
daß die Zentralträgereinheit (30) in Richtung des Achs
rohrende gezogen ist.
13. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Achsrohr (1) im Be
reich seines Endes mit einem Außengewinde versehen ist,
auf das, von außen nach innen, eine hohlzylindrische
Achsnabe (12), ein Bremsenträger (47) und eine Konter
mutter (51) aufgeschraubt sind.
14. Radlageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Achsrohr (1) zur Bildung einer integrierten
Achsnabe (112) leicht aufgeweitet ist.
15. Radlageranordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Innendurchmesser der Achsnabe um 8 bis 12%
und der Außendurchmesser der Achsnabe um 2 bis 5% ge
genüber dem übrigen Achsrohr-Durchmesser vergrößert
sind.
16. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lagerhülse (70)
mit einer Aufweitung zur Aufnahme des Achszapfens (20)
an das Ende des Achsrohrs (1) geschweißt ist.
17. Radlageranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager zwischen Ach
zapfen (20) und der Innenseite der Achsnabe (12; 112)
ein Flanschlager (21) oder ein Patronenlager (121)
dient.
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| DE10121862A DE10121862B4 (de) | 2001-05-05 | 2001-05-05 | Radlageranordnung am Ende eines nicht angetriebenen Achsrohrs |
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- 2001-05-05 DE DE10121862A patent/DE10121862B4/de not_active Expired - Fee Related
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Inventor name: BEELMANN, REINHARD, 45721 HALTERN AM SEE, DE |
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