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DE10118536A1 - Verfahrbare Gleisbaumaschine - Google Patents

Verfahrbare Gleisbaumaschine

Info

Publication number
DE10118536A1
DE10118536A1 DE2001118536 DE10118536A DE10118536A1 DE 10118536 A1 DE10118536 A1 DE 10118536A1 DE 2001118536 DE2001118536 DE 2001118536 DE 10118536 A DE10118536 A DE 10118536A DE 10118536 A1 DE10118536 A1 DE 10118536A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ballast
construction machine
machine according
track construction
roller bed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001118536
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Konecny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WIEBE HOLDING GMBH & CO. KG, 27313 DöRVERDEN, DE
Original Assignee
WIEBE HERMANN GRUNDSTUECK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WIEBE HERMANN GRUNDSTUECK filed Critical WIEBE HERMANN GRUNDSTUECK
Priority to DE2001118536 priority Critical patent/DE10118536A1/de
Publication of DE10118536A1 publication Critical patent/DE10118536A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/10Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/04Cleaning or reconditioning ballast or ground beneath
    • E01B2203/045Cleaning or reconditioning ballast or ground beneath the ballast having been taken up

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Abstract

Es wird eine verfahrbare Gleisbaumaschine vorgeschlagen, die eine Räumeinrichtung zur Aufnahme von unter dem Gleis befindlichen Schotter, ein Schlagwalzenbett zum Reinigen des Schotters, Einbaueinrichtungen zum Einbauen des gereinigten Schotters unter das Gleis sowie eine erste Förderanlage von der Räumeinrichtung zu den Reinigungseinrichtungen und eine zweite Förderanlage von den Reinigungseinrichtungen zu den Einbaueinrichtungen enthält, um die Reinigung auch stark verschmutzter Schottersteine zu ermöglichen, sind über dem Schlagwalzenbett mehrere Prallbleche und auslaßseitig hinter den Prallblechen mehrere Fluiddüsen angeordnet, die unter Hochdruck stehendes Reinigungsfluid gegen die Schottersteine abmahlen.

Description

Die Erfindung betrifft eine verfahrbare Gleisbaumaschine mit einer ersten Räum­ einrichtung zur Aufnahme von unter dem Gleis befindlichen Schotter, einer Trenn­ anlage mit einem Schlagwalzenbett zum Abtrennen der Schmutzteile von dem aufgenommenen Schotter, Einbaueinrichtungen zum Einbauen des gereinigten Schotters unter das Gleis, mit einer ersten Förderanlage von der ersten Räum­ einrichtung zu der Trennanlage, einer zweiten Förderanlage zum Zurückführen des gereinigten Schotters zu den Einbaueinrichtung, mit mindestens einem Verladewa­ gen zur Aufnahme der bei der Schotter-Reinigung anfallenden Schmutzteile, und mit einer dritten Förderanlage zum Verbringen der anfallenden Schmutzteile zu dem Verladewagen, wobei das Schlagwalzenbett mehrere parallele, antreibbare Schlag­ walzen enthält, die jeweils mit mehreren Formkränzen oder Formscheiben bestückt sind, welche radial auswärts gerichtete Formansätze tragen.
Aus der DE 198 08 956.2 sind derartige Gleisbaumaschinen bekannt, die bei der Sanierung des Unterbaus oder der Schotterbettung von Gleisen eingesetzt werden. Mit einer Räumeinrichtung wird - in der Regel unter dem in diesem Bearbeitungs­ bereich angehobenen Gleis - der verschmutzte und damit stumpfe Schotter aufgenommen, anschließend wird der kontaminierte Schotter in der Maschine einem Schlagwalzenbett zugeführt, dort durch die rotierenden Schlagwalzen von Schmutz befreit und anschließend wieder - in der Maschine - an die Einbaueinrichtungen zurückgeführt, welche das gereinigte Material dann wieder unter den Schwellen des angehobenen Gleises abgeben und verdichten. Gegebenenfalls wird der gerei­ nigte Schotter gebrochen, und der gebrochene Schotter wird wieder unter das Gleis eingebaut. Alternativ kann auch frischer Schotter hinzugegeben werden, bevor das Gleisrost endgültig abgelegt und in der Schotterbettung befestigt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gleisbaumaschine der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass auch besonders stark verschmutzter Schotter wirksam gereinigt wird und wieder eingebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird bei der Gleisbaumaschine der eingangs genannten Art erfin­ dungsgemäß dadurch gelöst, dass über den Schlagwalzen mehrere Prallbleche angeordnet sind, und dass auf der dem Auslaß des Schlagwalzenbettes zugewand­ ten Seite der Prallbleche Fluiddüsen angeordnet sind, welche über Fluidleitungen von einem Fluidtank unter Hochdruck stehendes Fluid erhalten und gegen das Schlagwalzenbett sprühen.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, dass zum Reinigen des stark verschmutzten Schotters ein spezielles Schlagwalzenbett zum Einsatz kommt, bei dem in vorgegebenem Abstand über den Schlagwalzen mehrere Prallbleche an­ geordnet sind, gegen welche die von den Schlagwalzen aufgewirbelten Schotter­ steine anschlagen und dann unter ihrer Schwerkraft wieder auf die Schlagwalze zurückfallen, um dann unter den Prallblechen hindurch gegen den Auslaß zu wandern. Auf der dem Auslaß des Schlagwalzenbettes zugewandten Seite der Prallbleche sind außerdem jeweils mehrere Fluiddüsen angeordnet, denen unter Hochdruck ein Reinigungsfluid, bevorzugt eine Reinigungsflüssigkeit zugeführt wird, bei denen die Düsen die auf dem Bett liegenden Schottersteine beaufschla­ gen, um auf diese Weise auch besonders stark an den Schottersteinen anhaftenden Schmutz zu beseitigen. Durch die Prallbleche werden die Schottersteine im Schlag­ walzenbett flach gehalten, so dass sie alle unter den entsprechenden Fluiddüsen hindurchlaufen und mit der Hochdruckflüssigkeit, vorzugsweise Wasser abgestrahlt werden können.
Besonders bevorzugt sind die Fluiddüsen direkt an den Prallblechen befestigt, um den Abstand zu den Schottersteinen gering, und damit den Strahldruck gegen die Schottersteine möglichst groß zu halten. Außerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Fluiddüsen nicht durch hochgewirbelte Schottersteine beschädigt werden.
Besonders bevorzugt sind die Prallbleche in vorgegebenem Abstand voneinander jeweils über die gesamte Breite des Schlagwalzenbettes angeordnet und - wie bevorzugt - als vertikale Bleche ausgebildet. Dieser Ausführungsform der Erfindung stellt sicher, dass alle Schottersteine während eines Durchgangs durch das Schlag­ walzenbett mehrfach mit Hochdruck-Flüssigkeit abgestrahlt werden, wodurch die Reinigungswirkung erheblich verbessert ist.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Prallbleche höhenverstellbar ausgebildet, um je nach Art und Grad der Verschmut­ zung und der Rotationsgeschwindigkeit der Schlagwalzen eine optimale Reinigung der Schottersteine zu erzielen.
Die radial nach außen gerichteten Formansätze der Schlagwalzen sind in Achs­ richtung der Walzen schmal und weisen je einen vorgegebenen Abstand von den benachbarten Formansätzen derselben Walze auf, sie bilden also zwischen sich jeweils einen Freiraum. Die Formansätze sind an einem Formkranz angeformt, der auch einstückig mit der Welle ausgebildet sein kann. Die Formansätze lassen sich auch radial an schmalen Formscheiben ausbilden, welche auf die Wellen - in vorgegebenem Abstand - aufgezogen sind. Der Freiraum zwischen benachbarten Formkränzen oder Formscheiben besitzt eine axiale Breite, welche derjenigen eines Formkranzes oder einer Formscheibe entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, daß zwischen zwei benachbarten Formkränzen oder Formscheiben jeweils eine Formscheibe hineinragt, die auf einer benachbarten Welle sitzt und von dieser benachbarten Welle in Bewegung gehalten wird. Benachbarte Walzen sind - in Achsrichtung - um die axiale Breite eines Formkranzes oder einer Formscheibe versetzt angeordnet. Der Abstand der Walzen voneinander ist so bemessen, dass die Formansätze der einen Walze - aufgrund des axialen Versatzes - in die Freiräu­ me zwischen benachbarten Formkränzen oder Formscheiben der benachbarten Walze greifen. Zwischen einer Walze und den Formansätzen der anderen Walze ist ausreichend Spaltraum vorhanden, so dass kleinteilige Schmutzpartikel durch diesen Spaltraum hindurchfallen können, daß jedoch Schotter am Durchtritt durch den Spaltraum gehindert ist. Bei Rotation der Walzen erfahren die Schottersteine von den rotierenden Formansätzen daher eine heftige Schlagbewegung, die be­ wirkt, dass an den Schottersteinen anhaftende Schmutzteilchen sich lösen und durch den Spaltraum zwischen den rotierenden Schlagwalzen nach unten fallen. Die Schottersteine werden dann - in gereinigtem Zustand - am Auslaß der Trenn­ anlage wieder auf ein Förderband gegeben und können dann weiterverarbeitet werden.
Die Umfangskontur der Formansätze und die axiale Breite der Formansätze ist so gestaltet und bemessen, dass die Schottersteine bei einer Rotation der Walze von den rotierenden Formansätzen nach oben mitgenommen werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind dem Schlagwalzen­ bett noch weitere Reinigungseinrichtungen, beispielsweise ein Rüttelsieb, vor- oder nachgeordnet, welches eine Feinabsiebung durchführt und durch eine Rüttelbewe­ gung insbesondere die kleineren Schmutzteilchen noch von den Schottersteinen ab­ trennt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, der Siebvorrichtung und/oder dem Schlagwalzenbett eine Brecheranlage nachzuordnen, welche den Schotter scharfkantig macht und anschließend die gewünschte Korngröße aussiebt.
Der aufbereitete Schotter läßt sich dann wieder zu den Einbaueinrichtungen zurück­ transportieren, welche den aufbereiteten Schotter - gegebenenfalls mit neuem Schotter gemischt - wieder unter die Schwellen des angehobenen Gleises abgeben und verdichten.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unter­ ansprüche gekennzeichnet.
Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeich­ nungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung der verfahrbaren Gleisbaumaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Schlagwalzenbetts;
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Schlagwalzenbett der Trennanlage;
Fig. 4 eine Seitenansicht benachbarter Schlagwalzen mit ihren Formansätzen.
Fig. 5 eine schematische Gesamtdarstellung einer weiteren Aus­ führungsform der Erfindung mit mehreren Verladewagen, und
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch einen Gleisunterbau.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Seitenansicht einer verfahrbaren Gleisbaumaschine in Gesamtansicht (Fig. 1) und in einer Teilansicht (Fig. 2). Die Gleisbaumaschine enthält eine Arbeitsmaschine 2 mit einer Brücke 3, deren Enden auf gleisverfahr­ baren Drehgestellen 4 ruhen. Die Arbeitsmaschine 2 wird von einer Antriebseinheit 5 angetrieben und verfahren.
An der Arbeitsmaschine 2 sind mehrere Einrichtungen angeordnet, die bei den verschiedenen Arbeitsschritten zur Erneuerung des Gleisunterbaus zum Einsatz kommen. Mittels Gleishebe-Einrichtungen (nicht dargestellt) wird das Gleis, auf dem die Gleisbaumaschine fährt, und dessen Schotterbettung gereinigt und gege­ benenfalls auch erneuert werden soll, im Bereich der Brücke 3 angehoben. Eine erste Räumeinrichtung 6 ist an der Brücke 3 angebracht und dient zur Aufnahme einer unter den Schwellen befindlichen Materialschicht, die im wesentlichen aus Schotter besteht. Unter der Schotterbettung befindet sich eine Zwischenschicht aus Schotter und stark kontaminiertem Sand und darunter liegt die Planumsschutz­ schicht. An der Brücke 3 ist ferner eine Einbaueinrichtung 40 angeordnet, welche den zuvor mit der Räumeinrichtung 6 aufgenommenen Schotter nach seiner Reini­ gung und gegebenenfalls auch weiteren Bearbeitung wieder erhält und wieder unter das Gleis einbaut und dort mittels eines Verdichters verdichtet. An dem der An­ triebseinheit 5 gegenüberliegenden Ende der Gleisbaumaschine lassen sich Ver­ ladewagen (in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt) ankoppeln, welche bei der Reinigung oder Bearbeitung des Schotters anfallenden Abraum aufnehmen und/oder auch zusätzliche Einbaumaterialien, wie Schotter oder dergleichen, zuführen.
An die Arbeitsmaschine 2 ist eine Trennanlage 10 angekoppelt, die auf zwei Drehgestellen 12 montiert ist, ein Schlagwalzenbett aufweist und ebenfalls auf dem Gleis 1 verfahrbar ist. An das Schlagwalzenbett 14 ist - in der dargestellten Ausführungsform - eine Siebvorrichtung 30 angekoppelt, die ebenfalls auf Drehge­ stellen 32 und einem Rahmen 34 montiert ist und auf dem Gleis 1 verfahrbar ist.
Eine erste Förderanlage 50 verläuft von der Räumeinrichtung 6 über die Brücke 3 der Arbeitsmaschine bis zum Einlaß 11 des Schlagwalzenbettes 14 und vom Auslaß 13 des Schlagwalzenbettes 14 anschließend bis zu der Siebvorrichtung 30. Unterhalb der Siebvorrichtung 30 nimmt eine zweite Förderanlage 60 den gereinig­ ten Schotter auf und verläuft über den Wagen der Trennanlage 10 und teilweise über die Brücke 3 zurück bis zu den Einbaueinrichtungen 40. Eine dritte Förder­ anlage 70 beginnt unterhalb dem Schlagwalzenbett 14, läuft unter der Siebvorrichtung 30 hindurch und gegebenenfalls auf einen Verladewagen (in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt), der an dem der Antriebseinheit 5 entgegengesetzten Ende an die Gleisbaumaschine ankoppelbar ist.
Schotter, welcher von der ersten Räumeinrichtung 6 aufgenommen wird, wird mittels der ersten Förderanlage 50 über die Brücke 3 zum Einlaß 11 des Schlagwal­ zenbettes 14 gefördert und dort in das Bett 14 eingegeben. Am Auslaß 13 des Schlagwalzenbett 14 übernimmt die erste Förderanlage 50 erneut den Schotter und verbringt diesen in das Rüttelsieb 30, welches den dann gereinigten Schotter auf die zweite Förderanlage 60 abgibt, die dann zurück zur Arbeitsmaschine 2 verläuft und den gereinigten Schotter den Einbaueinrichtungen 40 zuführt, welche den gereinigten Schotter unter das angehobene Gleis abgeben und dort verdichten.
Wie insbesondere den Fig. 2, 3 und 4 entnehmbar ist, wird der verschmutzte Schotter über die erste Förderanlage 50 dem Schlagwalzenbett 14 aus mehreren parallelen Walzen 110 zugeführt, das eine umlaufende Seitenwandung 12 besitzt.
Die parallelen Walzen 110 werden von einem Antrieb (nicht dargestellt) angetrieben und sind in vorgegebenem Abstand a voneinander angeordnet und tragen jeweils mehrere Formscheiben 112, die in Achsrichtung der Walzen 110 eine geringe Breite aufweisen und in der dargestellten Ausführungsform eine sternförmige Kontur mit mehreren radialen Formansätzen 114 besitzen. Benachbarte Form­ scheiben 112 sind in Achsrichtung der Walzen 110 voneinander mit Abstand b angeordnet, der geringfügig größer als die Breiten c der Formscheiben 112 ist. Zwischen zwei benachbarten Formscheiben 112 bildet sich jeweils ein Freiraum der axialen Breite b. Benachbarte Walzen 110 sind mit einem axialen Versatz zur Breite b gelagert, so dass die Formscheiben 112 der einen Walze 110 jeweils in die Freiräume zwischen zwei Formscheiben 112 der Nachbarwalze 110 eingreifen.
Der Abstand a zwischen benachbarten Walzen 110 ist so bemessen, dass in radialer Richtung zwischen der einen Walze und den Formansätzen 114 der ande­ ren Walze 110 ausreichend Spaitraum 116 vorhanden ist, so dass Schmutzpartikel durch das Bett 14 nach unten fallen können. Der Spaltraum 116 ist jedoch so klein, daß größere Schottersteine nicht durch den Spaltraum hindurchfallen. Die Breite der Formscheiben 112 - in Achsrichtung der Walzen 110 gemessen - ist bevorzugt so gering, daß bei Rotation der Walzen der jeweils sich nach oben bewegende Um­ fangsabschnitt die Schottersteine nach oben mitnimmt und auch aus den Zwi­ schenräumen der nach unten laufenden Umfangsabschnitte der Formscheiben 112 heraus nach oben bewegt. Es wird dadurch verhindert, daß größere Schottersteine zwischen Formscheiben benachbarter Walzen 110 eingeklemmt werden und zu einer Blockade der Drehbewegung der Walzen 110 führen.
In Fig. 2 sind in dem Schlagwalzenbett 14 in vorgegebenem Abstand voneinander mehrere Prallbleche 16 angeordnet, die sich über die gesamte Breite des Schlag­ walzenbettes 14 erstrecken und von dem Schlagwalzenbett 10 einen vorgebbaren, bevorzugt einstellbaren Abstand a aufweisen. An den Prallblechen 16 sind - auf der dem Auslaß 13 zugewandten Seite - Fluiddüsen 18 befestigt, die über Fluidleitun­ gen 19 an einem Fluidtank 20 angeschlossen sind und unter Hochdruck stehendes Fluid, bevorzugt Wasser zugeführt halten und gegen die auf den Schlagwalzen 110 liegenden Schottersteine unter Hochdruck abstrahlen.
Die nach unten durch die Schlagwalzen 14 hindurchfallenden Schmutzteile bzw. Kleinanteile des Schotters fallen auf die dritte Förderanlage 70 und werden in einem Transportbehälter oder einem angekoppelten Verladewagen 200 (vgl. Fig. 5) abgefördert.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer verfahrbaren Gleisbaumaschine, die wiederum von einer Antriebseinheit 5 angetrieben wird und eine Brücke 3 aufweist, welche auf zwei Drehgestellen 4 gleichsverfahrbar gelagert ist. Zwischen der Antriebseinheit 5 und der Brücke 3 befindet sich eine Trennanlage 10 auf einem Fahrgestell 17, die - in der dargestellten Ausführungsform - nur das Schlag­ walzenbett 14 mit entsprechend angetriebenen Schlagwalzen gemäß den Fig. 3 und 4 aufweist. Das Schlagwalzenbett 14 besitzt einen Aufbau, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Über den Schlagwalzen 14 sind wiederum mehrere Prallbleche 16 angeordnet, und auf der dem Auslaß des Schlagwalzenbettes 14 zugewandten Seite der Prallbleche 16 sind Fluiddüsen vorgesehen, welche über Fluidleitungen von einem Fluidtank (nicht dargestellt) unter hochdruckstehendes Fluid erhalten und gegen das Schlagwalzenbett sprühen.
An der Brücke 3 ist die erste Räumeinrichtung 6 befestigt, welche das Schotterbett 206 abräumt und über die erste Förderanlage 50 dem Schlagwalzenbett 14 ver­ fügt. An der Brücke 3 ist ferner eine zweite Räumvorrichtung 7 vorgesehen, welche unter dem Schotter 206 befindliches Bodenmaterial 207, 208 ausräumt und über eine vierte Förderanlage 160 abfördert. Die Gleisbaumaschine enthält vor der Antriebseinheit 5 einen ersten Verladewagen 200, der von der dritten Förder­ anlage 70, welche unter dem Schlagwalzenbett 14 verläuft, dort die von den Schottersteinen abgetrennten Schmutzteile aufnimmt und diese dem ersten Ver­ ladewagen 200 zuführt.
Die zweite Förderanlage 60 nimmt am Auslaß des Schlagwalzenbettes 14 den gereinigten Schotter auf und führt diesen den Einbaueinrichtungen 40 zu, welche den gereinigten Schotter wieder unter dem Gleis einbauen. Vorgesehen ist eine vierte Förderanlage 160, welche das von der zweiten Räumeinrichtung 7 aufge­ nommene Bodenmaterial 207, 208, welches unter der Schotterbettung liegt, aufnimmt und mittels über den ersten Verladewagen 200 geführte Transportbänder 162, 164 einem zweiten Verladewagen 200 zuführt, damit die auf diese Weise aufgenommenen Bodenschichten abtransportiert werden können.
An dem der Antriebseinheit 5 gegenüberliegenden Ende der Gleisbaumaschine ist eine dritter Verladewagen 200 vorgesehen, der über eine fünfte Förderanlage 170 frischen Schotter oder Sand zuführt und an die Einbaurichtungen 40 abgibt.
Verladewagen 200 können mit einem Bodenförderband 152 und einem daran anschließenden, in den Nachbarwagen hineinragenden Übergabeband 154 ausge­ stattet sein, um den Inhalt des einen Verladewagens 200 zu dem benachbarten Verladewagen 200 zu transportieren.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch einen Gleisunterbau. Die Gleise 202 sind an Schwellen 204 befestigt, die auf einer Schotterschicht 206, auch Schotterbettum genannt, ruhen. Unter der Schotterschicht 206 folgt eine Zwischenschicht 207 aus Schotter und Sand sowie weiteren kleinteiligen Abraum. Unter der Zwischenschicht 207 liegt die Planumsschutzschicht 208 aus Sand, darunter befindet sich das Planum 10.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Gleisbaumaschine hebt die erste Räumeinrichtung 6 den Schotter 206 und gegebenenfalls auch die stark konterminierte Zwischen­ schicht Zone 7 aus. Die zweite Räumeinrichtung 7 dient dann dazu, den mit 208 bezeichneten Teil der Planumsschutzschicht abzuheben und über Förderbänder abzutragen.

Claims (20)

1. Verfahrbare Gleisbaumaschine mit einer ersten Räumeinrichtung (6) zur Aufnahme von unter dem Gleis befindlichen Schotter, einer Trennanlage (10) mit einem Schlagwalzenbett (14) zum Abtrennen der Schmutzteile von dem aufge­ nommenen Schotter, Einbaueinrichtungen (40) zum Einbauen des gereinigten Schotters unter das Gleis,
mit einer ersten Förderanlage (50) von der ersten Räumeinrichtung (60) zu der Trennanlage (10),
einer zweiten Förderanlage (60) zum Zurückführen des gereinigten Schotters zu den Einbaueinrichtung (40),
mit mindestens einem Verladewagen (200) zur Aufnahme der bei der Schotter- Reinigung anfallenden Schmutzteile, und mit einer dritten Förderanlage (70) zum Verbringen der anfallenden Schmutzteile zu dem Verladewagen (200)
wobei das Schlagwalzenbett (14) mehrere parallele, antreibbare Schlagwalzen (110) enthält, die jeweils mit mehreren Formkränzen oder Formscheiben (112) be­ stückt sind, welche radial auswärts gerichtete Formansätze (114) tragen,
dadurch gekennzeichnet, dass über den Schlagwalzen (114) mehrere Prallbleche (16) angeordnet sind, und dass auf der dem Auslaß (13) des Schlagwalzenbettes (114) zugewandten Seite der Prallbleche (16) je mindestens eine Fluiddüse (18) angeordnet ist, welche über Fluidleitungen (19) von einem Fluidtank (20) unter Hochdruck stehendes Fluid erhalten und gegen das Schlagwalzenbett (14) sprühen.
2. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluiddüsen (18) an den Prallblechen (16) befe­ stigt sind.
3. Gleisbaumaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallbleche (18) in einem vorgegebenen Abstand (a) über den Schlagwalzen (110) angeordnet sind und sich über die gesamte Breite des Schlagwalzenbettes (14) erstrecken.
4. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallbleche (18) in der Höhe verstellbar sind.
5. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallbleche ebene Blechabschnitte enthalten, die vertikal in vorgegebenem Abstand voneinander über dem Schlagwalzenbett (14) angeordnet sind.
6. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Gleishebeeinrichtungen zum Anheben der Gleise im Bereich der Räumeinrichtung (6) und/oder der Einbaueinrichtungen (40).
7. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkränze oder Formscheiben (112) auf den drehbaren Wellen (110) eine vorgegebene Breite c in Achsrichtung der Wellen aufweisen und zwischen sich jeweils einen Abstand b besitzen, welcher geringfü­ gig größer als die axiale Breite eines Formkranzes oder einer Formscheibe (112) ist, und daß benachbarte Wellen (110) jeweils um die axiale Breite eines Formkranzes oder einer Formscheibe (112) axial versetzt sind und voneinander einen vorgegebe­ nen Abstand a aufweisen.
8. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der radiale Abstand a benachbarter Schlagwalzen (110) so bemessen ist, daß zwischen den Formansätzen der benachbarten Schlag­ walzen (110) ein vorgegebener geringer Spaltraum (116) vorhanden ist.
9. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formansätze (114) einstückig an den Schlagwal­ zen (110) angeformt sind.
10. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennanlage (10) vor oder nach dem Schlagwalzenbett (14) eine Siebvorrichtung (30) enthält, um Schmutzpartikel vom Schotter abzutrennen.
11. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Förderanlage (50) den Schotter von der Räumeinrichtung (6) zu dem Schlagwalzenbett (14) und von dem Schlagwalzenbett (14) zu der Siebvorrichtung (30) fördert, und dass die zweite Förderanlage (60) den gereinigten Schotter von der Siebvorrichtung (30) zu den Einbaueinrichtungen (40) fördert.
12. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Förderanlage (70) unter dem Schlagwal­ zenbett (14) verläuft und die durch das Schlagwalzenbett (14) nach unten fallen­ den Schmutzteile aufnimmt, und dass die dritte Förderanlage (70) anschließend unter der Siebvorrichtung (30) verläuft, die durch die Siebvorrichtung (30) hin­ durchfallenden Schmutzteile aufnimmt und die Schmutzteile zu dem Verladewagen (200) transportiert.
13. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Räumungseinrichtung (6) mit dem Schotter auch einen unmittelbar darunter liegenden Teil der Planumschutzschicht (207) abräumt und der Trennanlage (10) zuführt.
14. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zweite Raumeinrichtung (7) zur Aufnahme von unter Schotter (206) befindlichem Bodenmaterial (207, 208) und eine vierte Förderanlage (160) zum Verbringen des Bodenmaterial zu dem Verladewagen (200).
15. Gleisbaumschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verladewagen (200) ein Bodenförderband (152) und ein daran anschließendes, in den Nachbarwagen hineinragendes Übergabeband (154) und parallel zu den Boden- und Übergabebändern (152, 154) über dem Laderaum ein parall verlaufendes Transportband (162) enthalten.
16. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Förderanlage (50) eine vorgegebene Strec­ ke über die Gleisbaumaschine parallel zu, bevorzugt neben der vierten Förderanlage (160) verläuft.
17. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verladewagen (200) über dem Laderaum zwei gemeinsam oder getrennt betreibbare Transportbänder und gegebenenfalls zwi­ schen benachbarten Verladewagen (200) entsprechende Übergabebänder auf­ weisen.
18. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderanlagen die Verladewagen (200) minde­ stens abschnittweise überbrücken.
19. Gleisbaumschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine fünfte Förderanlage (170) zur Zuförderung von frischem Schotter oder Sand aus einem Verladewagen (200).
20. Gleisbaumaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine sechste Förderanlage zur Zuförderung von frischem Sand aus einem Verladewagen (200).
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