[go: up one dir, main page]

DE1011003B - Mehrkanalgenerator fuer hohe Frequenzen - Google Patents

Mehrkanalgenerator fuer hohe Frequenzen

Info

Publication number
DE1011003B
DE1011003B DEN11582A DEN0011582A DE1011003B DE 1011003 B DE1011003 B DE 1011003B DE N11582 A DEN11582 A DE N11582A DE N0011582 A DEN0011582 A DE N0011582A DE 1011003 B DE1011003 B DE 1011003B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
mhz
auxiliary
interpolation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11582A
Other languages
English (en)
Inventor
Marius Robert Mantz
Henri Jacques Suermondt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1011003B publication Critical patent/DE1011003B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/06Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers
    • H03J7/065Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using counters or frequency dividers the counter or frequency divider being used in a phase locked loop
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/16Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/22Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using more than one loop
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/06Arrangements for supplying the carrier waves ; Arrangements for supplying synchronisation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Mehrkanalgenerator zum Erzeugen von Schwingungen hoher und stabiler Endfrequenz (Stabilität beispielsweise besser als 10—6/° C), der in Grob-, Fein- und Interpolationsschrittan von beispielsweise 10 bzw. 1 bzw. 0,1 MHz einstellbar ist und bei dem die Endfrequenz einem Endfrequenzoszillator entnommen wird, der mittels selbsttätiger Frequenzkorrektion (AFC) mit Bezug auf einen kristallgesteuerten Grobschrittgenerator, einen kristallgesteuerten FeinschrittgeneratOT und einen Interpolationsoszillator stabilisiert wird. Solche Mehrkanalgeneratoren sind insbesondere für Mehrkanalfernmeldegeräte für sehr hohe Frequenzen (VHF) und ultrahohe Frequenzen (UHF) wichtig.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art, bei der Dreidekadengeneratoren. Verwendung finden, die je mit zehn Kristallen versehen sind (vgl. Proc. I.E.E., Part III, März 1954, S. 85 bis 90), wird die zur selbsttätigen Frequenzkorrektion des Endfrequenzoszillators erforderliche Regelspannung dadurch erzielt, daß die Endfrequenz in drei aufeinanderfolgenden Mischstufen mit zwisehengeschalteten Filtern durch Mischung mit der Frequenz von der Reihe nach dem Grobschrittgenerato^demFeinschrittgenerator und dem Interpolationsschrittoszillator herabtransponiert wird.
Obgleich in einer solchen sogenannten Frequenzanalysiervorrichtung· infolge der Verwendung des üblichen Tiefpaßfilters zum Sieben der Regelspannung störende Nebenfrequenzen im Signal des Endfrequenzoszillators erheblich beschränkt werden, weisen, dennoch verhältnismäßig viele Kanäle starke Interferenzpfeiftöne auf. Auch stellt es sich heraus, daß andere Nebenfrequenzen unzureichend unterdrückt sind, so· daß eine erhebliche Anzahl der wählbaren. Kanalfrequenzen praktisch nicht benutzt werden kann.
Es sind weiterhin Frequenzgeneratoren der eingangs erwähnten Art bekannt, in denen die dem Endfrequenzoszillator entnommene Endfrequenz ebenfalls einer Frequenzanalyse bzw. -synthese in. aufeinanderfolgenden Frequenzdekaden unterworfen wird und je Dekade eine gesonderte AFC-Schleife mit Hilfsoszillator verwendet wird, wobei die verschiedenen. Hilfsoszillatoren in kaskadenartiger Anordnung auf den Endfrequenzoszillator einwirken. Durch die Anwendung einer besonderen AFC-Schleife je Dekade und infolge der Benutzung von mehreren Bandfiltern mit jeweils einem engen, dekadisch abgestuften Durchlaßbereich ist der schaltungsmäßige Aufwand jedoch relativ hoch.
Die Erfindung hat eine vorteilhafte Ausführungsform eines Mehrkanalgenerators der eingangs erwähnten Art zum Gegenstand;, bei der bei einfachem und übersichtlichem Bau die erwähnten Nachteile vermieden werden.
Mehrkanalgenerator für hohe Frequenzen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 14. Dezember 1954
Marius Robert Mantz, Jaap Starreveld
und Henri Jacques Suermondt, Hilversum
(Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Weiter bezweckt die Erfindung, daß einerseits wenige oder sogar nur ein Kristall Verwendung findet, andererseits aber die Möglichkeit besteht, den Interpolationsoszillator kontinuierlich veränderlich auszubilden, ohne auf Schwierigkeiten infolge praktisch störender Nebenfrequenzen zu stoßen.
Gemäß der Erfindung enthält zu diesem Zweck der eingangs beschriebene Mehrkanalgenerator einen Hilfsoszillator, der zur selbsttätigen Frequenzko>rrektion gegenüber dem Grobschrittgenerator1 und dem Interpolationsoszillator einen Teil eines Hilfs-AFC-Kreises bildet, der mit einer mit dem Hilfsoszillator und dem Grobschrittgenerator gekoppelten ersten Mischstufe zur Gewinnung einer gegen die Hilfsoszillatorfrequenz niedrigen Interpolationsfrequenz und einer zweiten Mischstufe versehen ist, die mit dem Interpolationsoszillator und über ein Interpolationsfrequenzfilter mit dem Ausgang der ersten Mischstufe gekoppelt ist, welcher zweiten Mischstufe eine Regelspannung entnommen wird, die über einem Tiefpaß einen mit dem Hilfsoszillator gekoppelten Frequenzkorrektor steuert; während die Endfrequenzsignale einem Hauptoszillator entnommen, werden, der zur selbsttätigen, Frequenzkorrektion gegenüber dem Hilfsoszillator und dem kristallgesteuerten Feinschrittgenerator einen Teil eines Haupt-AFC-Kreises bildet, der mit einer mit dem Haupt- und Hilfsoszillator gekoppelten ersten Mischstufe zur Gewinnung einer gegen die Hauptoszillatorfrequenz niedrigen Zwischenfrequenz und mit einer zweiten Mischstufe versehen ist, die mit dem. kristallgesteuerten Fein-
709 550/291
1 Oil
Schrittgenerator und über ein Zwischenfrequenzfilter mit dem Ausgang der ersten Mischstufe gekoppelt ist, wobei der zweiten Mischstufe eine Regelspaniiung entnommen wird, die über einen Tiefpaß einen mit dem Hauptoszillator gekoppelten Frequenzkorrrektor steuert.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt im Blockschaltbild einen Mehrkanalgenerator nach der Erfindung für einen Bereich von 120 bis 170 MHz mit fünf Grobschrittkristallen, zehn Feinschrittkristallen und einem kontinuierlich einstellbaren, Interpolationsoszillator;
Fig. 2 zeigt im Blockschaltbild eine besonders vor Oszillators kann die vorstehend an den Interpolationsoszillator gestallte Anforderung hinsichtlich der Stabilität in der Praxis erfüllt werden.
Wenn die über das Interpolationsfrequenzfilter 9 der Miscbstufe 10 zugeführte Frequenz und die Frequenz des Interpolationsoszillators 11 untereinander gleich sind, ergibt sich bekanntlich im Ausgang der Mischstufe 10 eine Schwebungsgleichspannung, die als Regelspannung zur selbsttätigen Frequenzko-rrektion des Hilfsosziliators 3 benutzt werden kann. Bei dem dargestellten Hilfs-AFC-Kreis wird die dem Ausgang der Mischstufe 10 entnommene Gleichspannung über eine Regelröhre 12 und einen auf diese folgendenTiefpaß 13 .einem mit dem frequenzbestimmenden Schwin-
teilhafte Abart für einen Bereich von 100 bis 200MHz 15. gungskreis des Hilfsosziliators 3 gekoppelten und von
mit zehn Grobschrittkristallen, einem Feinschrittkristall und einem kontinuierlich einstellbaren Interpolationsoszillator ;
Fig. 3 a und 3 b stellen, vorteilhafte Detailschaltd'etn Regelröhrenstrom gesteuerten Frequenzkorrrektor 14 zugeführt.
Zur Unterdrückung störender Nebenfrequenzen im Ausgangssignal des Hüfsoszillators .3 beim beschrieb
bilder des Hilfskreises bzw. des Haupt-AFC-Kreises 20 benen AFC-Kreissystem mit den Elementen 3, 4, 5, 9,
des in Fig. 2 im. Blockschaltbild dargestellten Mehrkanalgenerators dar;
Fig. 4 zeigt im Blockschaltbild eine weitere Ausführungsform eines Mehrkanalgenerators gemäß der Erfindung, bei dem die Grobschrittfrequenzen, die Feinschrittfrequenzen und bestimmte Interpolationsfrequenzen einem einzigen Kristall entnommen werden.
Der Mehrkanalgenerator nach Fig. 1 enthält einen 10., 12, 13 und 14 ist es erwünscht, die Sperrfrequeaz des Siebfilters 13 verhältnismäßig niedrig zu wählen, beispielsweise zu etwa IQ bis 25 kHz. Bei einer .solchen Wahl der Sperrfrequenz des Filters 13 in der Regelas leitung ergibt sich jedoch die erwünschte selbsttätige Stabilisierung, das sogenannte »Fangen«, der Frequenz des Hilfsosziliators 3 nur dann, wenn dieser anfangs .so .eingestellt ist, daß die sich ergebende Interpolationsfrequenz um nicht mehr als angenähert
Haupt-AFC-Kreis 1 und einen Hilfs-AFC-Kreis 2. 30 5 kHz von der eingestelltent lüterp0lationsireqiuenz des
Zunächst wird der Hilfs-AFC-Kreis beschrieben·.
Der Hilfs-AFC-Kreis 2 ist mit einem Hilfsoszillator3 versehen, der mittels eines Schrittmechanismus, beispielsweise eines Schalters, auf fünf jeweils 10 MHz voneinander entfernte Frequenzen abstimmbar ist. Die genaue Wahl dieser Abstimmfrequenzen wird nachstehend näher erläutert.
Das Ausgangssignal des Hilfsosziliators 3 wird im Hilfs-AFC-Kreis über einen Trennverstärker 4 einer Mischstufe^ zugeführt, um dieHilfsoszillatorfr.equenz auf die im vorliegenden Fall zwischen 2 und 3 MHz gewählte Interpolationsf requenz heräbzutranspoeieren. Zu diesem Zweck ist ein Eingang der Mischstufe-5 mit dem Ausgang eines Grobschrittoszillators 6 ge-InterpolationsQszJllatQrs 11 abweicht. 'Eine Einstellgenauigkeit von, ± .5 kHz des Hilfsoszillaitors 3 .ist im. der Praxis schwer erzielibar, insbesondere bei erheblichen Änderungen der Umgebungstemperatur, beispielswei&e zwischen —30 und +6O0C.
Zur Verringerung .der Einstellgenattigkeitsanforderungen für den Hilf sosziUator 3 bei der Verwendung eines Siebfilters 13 .mit verhältnismäßig niedriger Sperrfrequenz -kann, wie dies in .Fig. 1 dargestellt ist,
to die Mischstufe ID durch einen absfci'mjnbaren Frequenzdiskrdminator.15 überbrückt werden,, .dessen Al> stimmittel, wie dies gestrichelt dargestellt -ist, mechanisch -mit den Abstimmittaln des InterpolationsosziUa-'tosrs 11 -gekoppelt .sind. Wenn jetzt die anfängliche Ab
koppelt, der um je 10 MHz voneinander -verschiedene 45 Stimmung des Hilfsoszillators 3 am Ausgang -des
Frequenzen liefert, .die mittels eines Grobschrittschalters 7 wählbar sind, mittels dessen .einer .der fünf vorgesehenen Gröbschrittkristalle 8 gewählt wer den kann. Der Einfachheit halber sind die wählbaren Frequenzen für den: Grobschrittgenerator ;bei den, Kristallen ;als 104, 114... 144MHz angegeben, obgleich in -der Praxis meist Kristalle für niedrigere Frequenzen Anwendung finden, beispielsweise Obertonkristalle für vorzugsweise 30 bis 50 MHz, und durch Frequene-Interpolationsfrfiq.uenzfilters 9 eine InterpolatianiS- -freqttenz herbeiführt, deren Differenz mit der mit Hilfe des .Interpolationsoszillators 11 eingestellten Inteirpolationsfrequenz .-zu groß ist, am ein selbsttätiges· Fangen zu bewirken, liefert -der Frequenzdiskriminator 15 eine Regelgleichspannung, die die Frequenz das HilfsosziUators 3 in der .Richtung der •richtigen Abstimmung zwingt, bis durch selbsttätiges Fangen infolge :der Ausgangsspannung der Mischstufe
Vervielfachung die gewünschte Grobschrittgenerator- 55 10 die .Frequenz des /Hilfsoazillators genau gleich der frequenz -erzielt wird. Summe der Frequenz des Grobschrittgenerators 6 an4
Das Ausgangssignal der MiscbstufeS wird über .ein Interpolationsfrequenzfilter 9 mit einem Durchläßbereich von 2 bis 3 MHz einer zweiten Mischstufe 10 zugeführt, an die ein Interpolationsoszillätor 11 -angeschlossen ist. Der Ittterpölationsoszillator 11 ist kontinuierlich zwischen 2 und 3 MHz einstellbar. Dieser Oszillator soll im Vergleich mit beispielsweise dem ■kristallgesteuerten Grobschrittgenerator -stabil genug ausgebildet sein, um zu verhüten, daß die Verschiebung der Ausgangsfrequenz des Hilfsosziliators-3 vorwiegend durch die 'Instabilität des Interpalationsoszillators bestimmt wird. Infolge der erheblichen Größenäifferenz zwischen der Frequenz des Grobder Frequenz des Interpolationsoszillators 1Ί wir.d.
Gewünschtenfalls können die Abstimmittel -des Interpolationsoszillators .11 -und die -mit diesen; gekuppelten Abstimmittel des Frequenzdiskfiminators .15 nicht nur'-koaitinttieirlich, sondern auch mittels reines ■Sperrklinkenmechanismus auf beispielsweise um 100 oder 5.0 kHz voneinander > entfernte feste Interpolationsfrequenzen einstellbar sein, Im, Hilfs-AFC-Kreis ist der Hilfsosziliators mittels ■des Gröbschrittgeixerators 6 und des Interpölations-Qszillators 11 auf beliebigen.Frequenzen aus fünf Frequenzbändern von 1 MHz stabilisierbar, welche Bänder je -10 MHz !voneinander entfernt 'sind. Diese Fpe-
schrittgenerators und derjenigen des Interpolations- 70 quenzbänder sind: 106 bis 107 MHz, 116bisll7=M-Hz,
1 Oil
126 bis 127MHz, 136 bis 137 MHz und. 146 -bis 147 MHz. Um die von dem Frequenzkorrektor 14 herbeizuführende Frequenzkorrektion des Hilfsoszillators 3 auf ein Mindestmaß zu beschränken, ist der Hilfsoszillator, wie dies in der Figur dargestellt ist, -5 mittels eines (nicht dargestellten) Sperrklinikenmechanismus, eines Schalters oder mit Hilfe eines Abstimmmotors auf die in der Mitte der erwähnten 1-MHz-Bänder liegenden Frequenzen 106,5, 116,5 . . . 146,5 MHz einstellbar.
Beim Hilfs-AFC-Kreis ergeben sich bei einfacher Ausbildung der vorgesehenen Filter infolge der um eine Größenordnung oder mehr unterschiedlichen Frequenzen am Ein- und Ausgang der Mischstufe 5 und infolge der niedrigen mittleren Frequenz und der verhältnismäßig geringen Bandbreite des Interpolationsfrequenzfilters 9 (nur angenähert 10 °/o eines Frequenzgrobschritts) keine praktisch störenden Interferenzpfeiftöne, sogar wenn das von, dem Obertonkristalloszillator 6 gelieferte Signal eine Frequenz gleich beispielsweise ein Drittel der gewünschten Frequenz von 104, 114 .. . oder 144 MHz enthält, beispielsweise 342/s, 38... oder 48 MHz, und deren erwünschte Harmonische zum Teil in der Mischstufe entsteht. Es ist besonders wichtig, die der Mischstufe 5 zugefuhrten Frequenzen so zu wählen, daß sich keine störenden Interferenzpfeiftöne ergeben, weil diese Pfeiftöne in einem AFC-Kreis der betreffenden Art mit einer als Phasendetektor wirksamen zweiten Mischstufe 10 mit Hilfe der vorgesehenen, Filter 9 und 13 nicht unterdrückt werden können. Deshalb führen sie über den1 Frequenzkorrektor 14 eine unerwünschte Modulation des Hilfsoszillatorsignals herbei. Bei den, aufeinanderfolgenden, "Mischvorgängen, erzeugte unerwünschte Frequenzen, die die Sperrfrequenz des Siebfilters 13 übersteigen oder außerhalb des Durchlaßbereiches des Interpolationsfilteirs 9 fallen, erfahren eine Dämpfung. Jedoch sollen auch solche, unerwünschten Frequenzen möglichst vermieden werden, wie bei dem beschriebenen! Hilfs-AFC-Kreis, um einfache und 4« infolgedessen billige Filtermittel anwenden zu können.
Eine weitere Schwierigkeit bei AFC-Kreisen der vorliegenden Art besteht im Auftreten von sogenannten Fehlsynchronisierungen, d. h. im Auftreten einer Stabilisierung des Hilfsoszillators 3 auf einer anderen. als auf der beabsichtigten, Frequenz.
Wenn beispielsweise zur Stabilisierung des Hilfsoszillators 3 auf 107 MHz der GrobschrittgeneratO'r auf 104 MHz und der Interpolationsoszillator auf 3 MHz eingestellt sind, kann eine solche Fehlsynchronisierung· wie folgt entstehen. Es wird angenommen, daß der Hilfsoszillator 3 infolge ungenauer Einstellung ©ine Frequenz von 105,5 MHz liefert. Am Ausgang der Mischstufe 5 ergibt sich dann eine Frequenz von 1,5 MHz, die bei ungenügender Abschwächung im Interpolationsfrequenzfilter 9 in der Mischstufe 10 die doppelte Frequenz, d. h. 3 MHz, herbeiführt. Diese 3-MHz-Spannung gibt zusammen mit der 3-MHz-Spannung des Interpölationsoszillators 11 eine den Hil-fsoszillatorS auf 101,5 MHz stabilisierende Regelspannung.
Bei dem beschriebenen! "Hilfs-AFC-Kreis liegt die Gefähr einer solchen Fehlsynchronisierung nicht vor. 'Erstens wird sogar bei einfacher Ausbildung des Interpolationsfrequenznltars 9 die erwähnte Frequenz von 1,5 MHz genügend unterdrückt (beispielsweise um — 10 db), um das Entstehen einer wirksamen Regelspannung zu verhindern.
Zweitens liefert bei passender Ausbildung des Frequenzdiskriminators 15 dieser, wenn ihm eine Frequenz von 1,5 MHz zugeführt wird, eine Regelgleichspannung, die eine Stabilisierung des Hilf soszillators 3 auf der unerwünschten· Frequenz von 105,5 MHz verhindert. Drittens kann die erwähnte Fehlsynchronisierung dadurch ausgeschlossen werden, daß die anfängliche Einstellung des Hilfsoszillators 3 auf 106,5 MHz mit einer Genauigkeit von beispielsweise 0;3 MHz erfolgt, was praktisch keine Schwierigkeiten bietet.
Bei Versuchen stellte sich heraus, daß bei einfacher Ausbildung des Interpolationsf requenzfilters 9 dessen Dämpfung1 für eine Frequenz von 1,5 MHz an. sich bereits genügte, um die erwähnte Fehlsynchronisierung zu verhindern.
Eine andere Möglichkeit zu Fehlsynchronisierungen ergibt sich durch höhere Harmonische des Interpolationsoszillators 11. Wenn dieser beispielsweise auf 2 MHz eingestellt ist, kann beim Auftreten einer Interpolationsfrequenz von 4 MHz an der Mischstufe 10 diese zusammen mit der in der Mischstufe erzeugten doppelten Interpolationsfrequenz eine Regelspannung erzeugen. Wie im vorstehenden Fall verhindert das Engpaß-Interpolationsfrequenzfilter 9 eine solche Fehlsynchronisiarung.
Eine dritte Möglichkeit zu Fehlsynohronisierungen, ergibt sich, wenn das Grobschrittsignal Neben,-frequenzen enthält, die die beabsichtigte Grobschrittfrequenz von beispielsweise 104 MHz 'übersteigen und um etwa das Zweifache einer möglichen Interpolationsfrequenz (beispielsweise .3 MHz) von ihr verschieden sind. Dies kann dann der Fall sein, wenn, das 104-MHz-Signal durch Frequenzvervielfachung aus einem Signal von 614As MHz erhalten ist, denn in. diesem Falle ergibt sich durch Mischung einer Nebenfrequenz von HO1*/« MHz mit einem Hilfsoszillatorsignal von 10714As MHz eine Differenzfrequenz von 3 MHz, die zusammen mit dam Signal von 3 MHz des Interpolationsoszillators 11 eine Regelspannung liefert und so eine Stabilisierung des Hilfsoszillators auf 10714/i5 MHz anstatt, wie beabsichtigt, auf 107 MHz herbeiführt. Mit Rücksicht -auf Fehlsynchronisierungen dieser Art empfiehlt es sich, der im Grobschrittgenerator auftretenden Frequenz einen Mindestwert von wenigstens 10 MHz, vorzugsweise sogar von, 30 MHz, zu erteilen, was bei Verwendung von Obertonkristallen möglich ist.
Im vorstehenden wurden, verschiedene Möglichkeiten dar Entstehung von Fehlsynchronisierungen, Nebenfrequenzen im Hilfsoszillatorsignal und Unterferenzpfeiftönen aufgeführt. Es soll nachdrücklich darauf hingewiesen werden, daß die verschiedenen Entstehungsmöglichkeiten, -keineswegs erschöpfend behandelt wurden. Nach den bereits erwähnten Möglichkeiten der Entstehung ungewünschter Frequenzen genügt es, zu erwähnen, daß es sich als vorteilhaft erweist, bei einer Ausgangsfrequenz im Grobschrittgenerator, die geringer als angenähert das Fünffache der höchsten Interpolationsfrequenz ist, beispielsweise
10 MHz beträgt, das Interpolationsf requenzband so zu wählen, daß die Hälfte oder ein Drittel dieser Ausgangsfrequenz nicht in ihr enthalten ist, also' im vorliegenden Fall beispielsweise 2 bis 3 MHz oder -3-V-a bis 4V2 MHz beträgt. Weiter muß bei der Wahl -des Interpolationsfrequenzbandes in Erwägung gezogen werden, daß eine Interpolationsfrequenz von weniger als angenähert 1,5 MHz zu praktisch bedenklichen Stabilitätsanforderungen für den Hilfsoszillatoir führt und Interpolationsfrequenzen, von beispielsweise 4,5 MHz und mehr die an den Interpolationsoszillator
11 zu -stellenden, Anforderungen hinsichtlich der Stabilität in unerwünschter Weise steigern.
1 Oil 003
bildet, solange noch keine Stabilisierung erfolgt. Diese Suchspannung tritt in der Regelleitung auf und bewirkt über den Frequenzkorrektor 28 eine langsame. Frequenzmodulation von beispielsweise ± 0,5 MHz 5 des· Hauptoszillators 16, bis der Synchronpunkt, der 122,7 MHz ist, erreicht ist. Sobald dieser Synchronpunkt erreicht wird, hört der Suchspannungsgenerator 26, 29 infolge der in diesem Falle im Haupt-AFC-Kreis 1 auftretenden Stabilisierung der Hauptoszilla-
Das Blockschaltbild des Haupt-AFC-Kreises 1 wird nunmehr erläutert. Dieser Kreis ist dem erschöpfend behandelten, Hilfs-AFC-Kreis 2 ähnlich. Was mit Rücksicht auf den Hilfs-AFC-Kreis hinsichtlich des Auftretens von Interferenzpfeiftönen, störenden Nebenfrequenzen und Fehlsynchronisierungen gesagt wurde, gilt entsprechend auch für den Haupt-AFC-Kreis.
Der Haupt-AFC-Kreis 1 nach Fig. 1 enthält einen
Hauptoszillator 16, der zwischen 120 und 170 MHz io torfrequenz zu schwingen auf. Die detaillierte Auseinstellbar ist. Das Signal des Hauptoszillators bildet führungsform und die Wirkungsweise eines solchen das Ausgangssignal des Mehrkanalgenerators nach Suchspannungsgenerators 26, 29 wird an Hand eines Fig. 1 und kann einer Ausgangsklemme 17 entnommen noch zu erläuternden detaillierten Ausführungsbeispiels werden. näher erörtert. An dieser Stelle sei nur hervorgehoben,
Die Stabilisierung des Hauptoszillators 16 auf der 15 daß sich eine Suchspannung ergibt, solange keine Staerwünschten Frequenz erfolgt wie folgt. Das Haupt- bilisierung erfolgt, und daß diese Suchspannung volloszillatorsignal wird über einen Trennverstärker 18 kommen verschwindet, sobald der Hauptoszillator geeinem Eingang einer Mischstufe 19 zugeführt, der fangen und stabilisiert wird.
auch über eine Leitung 20 das Ausgangssignal des Bei dem beschriebenen Haupt-AFC-Kreis 1 kann
HilfsoszillatO'rs 3 zugeführt wird. Die sich in der 20 das Zwischenfrequenzfilter 21 als fest abgestimmtes Mischstufe 19 ergebenden Zwischenfrequenzen sind Bandfilter mit einem Durchlaßbereich von 14 bis im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen 14 und 23 MHz ausgebildet sein, wenn nur die Wahl der ge-23 MHz gewählt und werden über ein Zwischen,- wünschten Zwischenfrequenz eindeutig durch das Sifrequenzfilter 21 der Mischstufe 19 entnommen. Das gnal des Feinschrittgenerators 23 einerseits und diesen Zwischenfrequenzfilter ist in zehn, Schritten, von je 25 Durchlaßbereich andererseits bestimmt ist. Letzteres 1 MHz auf ganze Vielfache von 1 MHz, und zwar auf ist beispielsweise der Fall, wenn die Kristalle 24 14, 15. . . 22 und 23 MHz abstimmbar. Die erzielte Obertonkristalle sind, die unmittelbar die gewünschte Zwischenfrequenz wird einer zweiten Mischstufe 22 Frequenz liefern. Wenn jedoch die bei den Kristallee zugeführt, an deren Eingang weiter ein Feinschritt- angegebenen Frequenzen durch Frequenzvervielgenerator 23 angeschlossen, ist. Der Feinschrittgenera.- 30 fachung erzeugt werden, beispielsweise durch Verdreitor 23 ist kristallgesteuert und mit zehn Kristallen. 24 fachung einer niedrigeren Kristallfrequenz, so· sind versehen;, die mittels eines Schalters 25 beliebig ein- im Signal des Feinschrittgenerators 23 außer der ergeschaltet werden können. Je nach dem gewählten wünschten Frequenz auch unerwünschte harmonischa Kristall liefert der Feinschrittgenerator eine Frequenz Frequenzen der Ausgangsfrequenz vorhanden. Das von 14, 15 ... 22 oder 23 MHz. Die Feinschritt- 35 Zwischenfrequenzfilter 21 wird in diesem Falle abgeneratorfrequenz liefert zusammen mit einer fre- stimmbar ausgebildet, weil bei Verwendung eines fest quenzgleicheti, dem Zwischenfrequenzfilter 21 ent- abgestimmten Bandfilters die Möglichkeit einer Fehlnommenen Zwischenfrequenz eine Regelspannung, die synchronisierung des Hauptoszillators 16 und des über eine Regelröhre 26 und ein als Tiefpaßfilter aus- Auftretens unerwünschter Nebenfrequenzen in dessen gebildetes Siebfilter 27 einem Frequenzkorrektor 28 40 Ausgangssignal besteht. Wie dies in der Figur geizugeführt wird, der mit dem frequenzbestimmenden strichelt angedeutet ist, können die Abstimmittel des
Zwischenfrequenzfilters 21 mit dem Wählschalter 25 gekuppelt sein.
Vorstehend wurde beschrieben, wie bei einer Hilfs-
uiti einen durch den Feinschrittgenerator gegebenen 45 Oszillatorfrequenz von 106,7 MHz und einer Fein-Betrag größer als die Frequenz des über die Leitung Schrittfrequenz von 16 MHz der Hauptoszillator 16 20 der ersten Mischstufe 19 zugeführten Signals des auf einer Frequenz von 122,7 MHz stabilisiert wird. Hilfsoszillators 3 ist. Wenn beispielsweise durch Ein- Wenn bei gleichbleibender Frequenz des Hilfsoszillastellung des Grobschrittgenerators 6 auf 104 MHz tors 3 der Feinschrittgenerator eine Frequenz von und des Interpolationsoszillators auf 2,7 MHz der 50 17 MHz liefert, wird der Hauptoszillator 16 bei pas-Hilfsoszillator 3 eine Frequenz von 106,7 MHz liefert, sender Anfangseinstellung auf 123,7 MHz stabilisiert, während der Feinschrittgenerator 23 auf 16 MHz ein- Je nach der Wahl der Feinschrittfrequenz mittels des gestellt ist, wird der Hauptoszillator 16 auf Schalters 25 kann so der Hauptoszillator 16 bei ge-122,7 MHz stabilisiert. Bevor diese Stabilisierung gebener Frequenz des Hilfsoszillators 3 auf zehn je über den Haupt-AFC-Kreis 1 erfolgt, soll der Haupt- 55 um 1 MHz verschiedenen Frequenzen stabilisiert weroszillator 16 angenähert auf die gewünschte Frequenz den. Die Wahl des Feinschrittes von je 1 MHz erfolgt eingestellt werden, beispielsweise mit einer Genauig- somit mittels des Feinschrittgenerators 23 mit dem keit von angenähert 0,3 MHz. Wenn, jedoch die Haupt- Wählschalter 25. Im vorstehenden wurde bei der Eroszillatorfrequenz um 0,3 MHz von der gewünschten läuterung des Hilfs-AFC-Kreises 2 bereits erwähnt, Frequenz 122,7 abweicht, 'beispielsweise auf 6° daß mittels des Grobschrittgenerators 6 mit dem Wähl-122,4 MHz eingestellt ist, ergibt sich keine selbst- schalter 7 der gewünschte, 10 MHz betragende Grobtätige Stabilisierung, wenn das Siebfilter 27 eine schritt gewählt wird und daß der Interpolationsoszil-Sperrfrequenz von 10 bis 25 kHz aufweist, ähnlich. lator 11 ein Band von 1 MHz überstreicht. Mit den wie das Siebfilter 13 beim Hilfs-AFC-Kreis 2. Um angegebenen Mitteln kann somit der Hauptoszillator unter diesen Umständen ein selbsttätiges Fangen im 65 16 auf jeder beliebigen Frequenz zwischen 120 und Haupt-AFC-Kreis 1 herbeizuführen, ist mit der Regel- 170 MHz in Grobschritten von je 10 MHz, Femröhre 26 eine Hilfsröhre 29 gekoppelt, die zusammen schritten von j e 1 MHz und durch Einstellung des mit der Regeilröhre 26 einen Suchspannungsoszillator Interpolationsoszillators, gegebenenfalls in Interpolazur Erzeugung einer sehr niederfrequenten Suchspan- tionsschritten, innerhalb eines Bandes von 1 MHz stanung von angenähert 5 bis 30 Perioden je Sekunde 70 bilisiert werden. Zusammenfassend bildet das be
Kreis des Hauptoszillators 16 gekoppelt ist.
Der Haupt-AFC-Kreis 1 soll die Frequenz des HauptoszillatO'rs 16 auf einem Wert stabilisieren, der
1 Oil 003
ίο
schriebene System mit dem Haupt-AFC-Kreis 1 und dem Hilfs-AFC-Kreis 2 einen Dreidekaden-Mehrkanalgenerator, mit Wahl der ersten und der dritten Dekade im Hilfs-AFC-Kreis 2 und der zweiten Dekade im Haupt-AFC-Kreis 1. Durch diese Aufspaltung der Dekadenwahl in zwei AFC-Kreise in der beschriebenen Weise wird der wichtige Vorteil erzielt, daß in beiden Kreissystemen die Eingangs- und Ausgangsfrequenzen der ersten Mischstufen, im vorliegen-
Durchlaßhereich von 2 bis 3 MHz angeschlossen. Über dieses Filter 37 wird die der Mischstufe 33 entnommene Interpol ationsfrequenz einer zweiten Mischstufe 38 des Hilfs-AFC-Kreises 30 zugeführt. Die Misch-S stufe 38 ist ähnlich wie in Fig. 1 auch an einen Interpolationsoszillator 39 angeschlossen, der kontinuierlich oder schrittweise von 2 bis 3 MHz einstellbar ist. Bei Frequenzgleichheit der an die Mischstufe 38 angelegten Signale liefert diese einen Regelgleichstrom,
den Fall 5 und 19, um wenigstens eine Größenordnung io der über eine Regelröhre 40 und ein Siebfilter 41 einen voneinander verschieden sind, und daß sonst auf- mit dem die Frequenz bestimmenden Kreis des Hilfstretende Schwierigkeiten in Form von Interferenz- Oszillators 32 gekoppelten Frequenzkorrektor 42 derart steuert, daß die Hilfsoszillatorfrequenz genau gleich der Differenz der von dem Grobschrittgenerator
pfeiftönen, unerwünschten Nebenfrequenzen und Fehlsynchronisierungen sogar bei einfacher Ausbildung
der in den AFC-Kreisen vorhandenen Filter 9, 13, 21, 15 34 gelieferten Frequenz und der Frequenz des Inter-
27 vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil des beschriebenen Mehrkanalgenerators besteht darin, daß gegebenenfalls im Ausgangssignal des Hilfsoszillators 3 vorhandene uner-
polationsoszillators 39 wird.
Das Siebfilter 41 für den Regelstrom weist wiederum vorzugsweise eine Sperrfrequenz von 10 bis 25 kHz auf, so daß im allgemeinen nach der Wahl wünschte Nebenfrequenzen, die von der gewünschten 20 der Grobschrittgeneratorfrequenz und nach der EinFrequenz um mehr als die Sperrfrequenz des Regel- stellung der Interpolationsfrequenz bei nicht ganz gespannungsfilters im Haupt-AFC-Kreis 1 abweichen, nauer Anfangseinstellung des Hilfsoszillators 32 ein durch das Regelspannungsnlter 27 und gegebenenfalls selbsttätiges Fangen nicht eintritt. Um ein Fangen zu auch durch das Zwischenf requenzülter 21 abgeschwächt erzielen, ist der Hilfs-AFC-Kreis mit einem Suchwerden. Versuche haben gezeigt, daß es bei Vorrichtun- 25 spannungsgenerator versehen, der wie in Fig. 1 (Suchgen nach Fig. 1 möglich ist, solche Nebenfrequenzen spannungsgenerator 26, 29) aus der Regelröhre 40 und im Ausgangssignal des Hauptoszillators 16 weit- einer Hilfsröhre 43 besteht. Wird der Hilfsoszillator gehend zu unterdrücken, nämlich bis auf ein Niveau nicht auf der gewünschten. Frequenz stabilisiert, so von —80 bis — 90 db gegenüber dem erwünschten liefert der Suchspannungsgenerator 40, 43 eine Such-Ausgangssignal. Zum Unterschied gegenüber bekann- 30 spannung,. die über den Frequenzkorrektor 42 eine ten nach einem Dreidekadenverfahren einstellbaren
Mehrkanalgeneratoren weist der beschriebene Mehrkanalgenerator keine unbrauchbaren oder nur teilweise brauchbaren Frequenzkanäle im VHF-Bereich
von 100 bis 200 MHz auf.
Weil in der Praxis üblicherweise eine Unterdrükkung von Nebenfrequenzen bis auf — 60 db bereits genügt, ergeben sich noch zu erläuternde Möglichkeiten zur Vereinfachung der Apparatur, Röhrenersparnis und erheblichen
Fig. 1, ohne daß
frequenzen oder Interferenzpfeiftöne ergeben und irgendein Frequenzkanal nicht oder nur teilweise brauchbar wird.
Frequenzmodulation von beispielsweise angenähert ± 0,8 MHz des Hilfsoszillatocs 32 bewirkt, bis der Synchronismus erreicht ist. Sobald dies der Fall ist, hört der Suchspanin.ungsgenerator zu schwingen auf, und es ergibt sich eine dauernde Stabilisierung des Hilfsoszillators 32 auf der von dem Grobschrittgenerator 34 und dem Interpolationsoszillatoc 39 bestimmten, Frequenz. Wie dies an Hand von Fig. 1 eingehend beschrieben, worden ist, ist im Hilfs-AFC-Kreis 30
Kristalleinsparungen gegenüber 40 der HilfsoszillatO'r 32 auf einer beliebigen Frequenz sich praktisch störende Neben- aus zehn Bändern von je 1 MHz stabilisierbar, die jeweils um 10 MHz voneinander entfernt sind. Die mittleren Frequenzen dieser 1-MHz-Bänder sind bei dem Hilfsoszillato<r 32 angegeben. Wie in Fig. 1, er-
AFC-Kreis 31. Dieser enthält einen, Hauptoezillator 44, der zwischen 100 und 200 MHz einstellbar ist.
Fig. 2 zeigt im Blockschaltbild einen Mehrkanal- 45 folgt somit in, Fig. 2 die AVahl der ersten, und dritten generator nach der Erfindung zum Überstreichen des Dekade im Hilfs-AFC-Kreis.
ganzen VHF-Bereiches von 100 bis 200 MHz, bei dem Die Wahl der zweiten, Dekade erfolgt im Haupt-
die Wahl der gewünschten Frequenz wieder nach
einem Dreidekadenverfahren erfolgt und bei dem zur
Kristalleinsparung der Feinschrittgenerator nicht, wie 50 Das Hauptoszillatorsignal wird über einen mit dem in Fig. 1, mit zehn Kristallen, sondern mit nur einem Hauptoszillato>r abstimmbaren Trennverstärker 45 einzigen Kristall versehen ist. einer Mischstufe 46 zugeführt, an die über eine Lei-
Der Mehrkanalgenerator nach Fig. 2 enthält einen tung 47 auch das vom Hilfsoszillator 32 gelieferte Hilfs-AFC-Kreis 30 und einen Haupt-AFC-Kreis 31. Signal gelegt ist. DieDifferanzfrequenzderder Misch-Der Hilfs-AFC-Kreis 30 enthält, ebenso wie in 55 stufe 46 zugeführten Signale liegt im Band von 13 bis Fig. 1, einen Hilfsoszillator 32, der schrittweise je auf 22 MHz und muß ein ganzes Vielfaches des IMHz
betragenden Feinschrittes sein. Zum Aussieben, der erwünschten Differenzfrequenz, nachstehend als Zwischenfrequenz bezeichnet, ist der Ausgang der 97 bis 98 MHz . . . 167 bis 168 MHz und 177 bis 60 Mischstufe 46 an ein Zwischenfrequenzfilter 48 ange-178 MHz. Im Hilfs-AFC-Kreis 30 wird das von dem schlossen, das in Schritten von je 1 MHz auf 13 MHz,
14 . . .21 und 22 MHz abstimmbar ist. Das Ausgangssignial des abstimmbaren Zwischenfrequenzfilters 48 wird einer besonderen Mischstufe 49 zugeführt, die an kristallen 36 angeschlossen ist. Der Grobschrittgene- 65 einen Feinschrittgeneratdr 50 mit einem 1-MHzrator 34 liefert je nach dem gewählten Obertonkristall Kristall 51 angeschlossen, ist. Der Feinschrittgenerator eine Frequenz, die ein ganzes Vielfaches von 10 MHz 50 liefert ein, sinusförmiges Signal mit einer Frequenz ist und 90, 100 ... 170 oder 180 MHz beträgt. von 1 MHz. Dieses Signal wird in der Mischstufe 49,
An den Ausgang der Mischstufe 33 ist ein fest ab- die eine nachstehend näher zu erläuternde sogenannte gestimmtes Interpolationsfrequenzfilter 37 mit einem 7° Impulsmischröhre ist, in scharfe Anodenstromimpulse
709 550/291
die mittlere Frequenz von zehn Bändern von je 1 MHz abstimmbar ist, die jeweils um 10 MHz voneinander entfernt sind. Die 1-MHz-Bänder sind: 87bis88MHz,
Hilfsoszillator 32 gelieferte Signal einer Mischstufe 33 zugeführt, die an einen Grobschrittgenerator 34 mit durch einen Schalter 35 zu wählenden Oberton-
1 Oil 003
umgewandelt, die höhere harmonische Frequenzen, von 1 MHz bis wenigstens 22 MHz enthalten. In der Impulsmischröhre 49 werden die 1-MHz-Impulse durch, das Ausgangssignal des abstimmbaren Zwischenfrequenzfilters 48 amplitudenmoduliert, diese Mischung· der Impulse mit dem Zwischenfrequenzsignal liefert eine als Regelspannung brauchbare Gleichspannungskomponente, sobald die Frequenz des Zwischenfrequenzsignals glaich einer im Frequenzverstärker Anwendung zu finden braucht. Im Ausgangssignal des Hilfsoszillators 32 tritt dann die vom Grobschrittgenerator 34 gelieferte Frequenz als Nebenfrequenz auf, die von der Frequenz des Hilfs-5 oszillatorsignals nur um 2 bis 3 MHz abweicht und beispielsweise nur um 40 db schwächer als das gewünschte Ausgangssignal ist. Diese Nebenfrequenz wird jedoch im Haupt-AFC-Kreis praktisch völlig von dem Siebfilter 53 unterdrückt, während auch die
Spektrum der 1-MHz-Impulse enthaltenden Frequenz- i0 Selektivität des abstimmbaren Zwischenfrequenzfilters komponente ist. Dies ist somit der Fall, wenn das 48 zur Abschwächung beiträgt. Auf diese Weise ist Zwischenfrequenzsignal eine Frequenz hat, die ein die Kristalleinsparung gemäß Fig. 2 im Vergleich mit ganzes Vielfach von. 1 MHz, beispielswiese 19 MHz Fig. 1 ohne praktische Schwierigkeiten zulässig, ist. Wenn sich im Ausgang dar ersten, Mischstufe 46 An Hand der Fig. 3 a und 3 b wird jetzt eine voreine Zwischenfrequenz von 19 MHz ergibt, ergibt sich i5 teilhafte Ausführungsform des Hilfs-AFC-Kreises 30 im Ausgang der Impulsmischröhre 49 nur dann eine bzw. des Haupt-AFC-Kreises 31 der Fig. 2 näher erpraktisch wirksame Regelspannung, wenn das Zwi- läutert. In den Fig. 3 a und 3 b sind detailliert darschenf requenzfilter 48 auf 19 MHz abgestimmt ist. Bei gestellte und der Fig. 2 entsprechende Teile mit geAbstimmung auf eine andere Zwischenfrequenz als strichelten Linien eingerahmt und mit den gleichen 19 MHz wird das 19-MHz-Ausgangssignal der Misch- 2o Bezugsziffern bezeichnet.
stufe 46 derart im Zwischenfrequenzfilter abge- Der Hilfsoszillator 32 enthält eine Triode 57 mit
schwächt, daß sich im Ausgang der Impulsmischröhre einem zwischen Anode und. Steuergitter geschalteten 49 keine brauchbare Regelspannung ergibt. In der be- abstimmbaren Oszillatorkreis 58, der in Schritten von schriebenen Weise wird mithin durch die Abstimmung je 10 MHz abstimmbar ist, beispielsweise mit Hilfe des Zwischenfrequenzfilters 48 auf eine von den zehn 25 eines nicht dargestellten Sperrklinkenmechanismus, möglichen Abstimmfrequenzen bestimmt, welche Eine Mittelanzapfung der Spule des Oszillatorkreises Zwischenfrequenz eine zur Stabilisierung geeignete 58 ist über einen Reihenwiderstand 59 an eine 150 V Regelspannung liefert. Infolgedessen erfolgt die Fein,- führende Anodenspannungsleitung 60 angeschlossen, schrittwahl durch Abstimmung des Zwischenf requemz- Die Mischstufe 33 des Hilfs-AFC-Kreises 30 ent-
filters 48, anstatt, wie· im Haupt-AFC-Kreis 1 nach 30 hält eine als Mischröhre verwendete Pentode 61. In Fig. 1, durch die Wahl von einem von zehn Fein- der Kathodenleitung dieser Pentode liegt ein Kaschrittkristallen 24. ' thodenwiderstand 62, der durch einen Kopplungs-
Wie in Fig. 1 steuert im Haupt-AFC-Kreis 31 der kondensator 63 und einen Widerstand 64, der groß im Fig. 2 die Ausgangsspannung der zweiten Mischstufe Verhältnis zum Kathodenwiderstand 62 ist, über-49 über eine Regelröhre 52 und ein Siebfilter 53 den 35 brückt ist. An dem Verbindungspunkt des Kopplungs-Frequenzkorrektor 54 des Hauptoszillators 44. Mit kondensator 63 und des Widerstandes 64 liegt ein der Regelrölire 52 ist eine Hilfsröhre 55 gekoppelt, die
zusammen mit der Regelröhre 52 eine Suchspannung
zur Änderung der Abstimmfrequenz des Hauptoszillators 44 um angenähert + 0,5 MHz liefert, solange 40
der Hauptoezillator 44 nicht stabilisiert ist.
Es ergibt sich eine Stabilisierung des Hauptoszillators 44, sobald seine Frequenz genau der
Summe der Frequenz des Hauptoszillators 32 und der
durch Abstimmung des Zwischenfrequenzfilters 48 ge- 45 Kreis 67, dessen der Anode abgewendetes Ende an wählten höheren harmonischen Frequenz von 1 MHz eine 250 V führende Anodenspannungsleitung 68 über
ein Entkopplungsnetzwerk mit einem Widerstand 69 und einem Nebenschlußkondensator 70 angeschlossen ist.
Die der Mischpentode 61 entnommene Interpolationsfrequenz wird über einen Kopplungskondensator 71 der zweiten Mischstufe 38 des Hilfs-AFC-Kreises zugeführt. Der Eingangskreis dieser zweiten Mischstufe besteht aus einem auf die Interpolations-
eindringt, weil sonst eine unerwünschte Phasen- 55 frequenz abgestimmten, gedämpften Kreis 72, dessen modulation des Hauptoszillatorsignals mit 1 MHz und eines Ende mit Erde verbunden ist. Um das gedessen höheren Harmonischen auftreten würde. Des- wünschte Interpolationsfrequenzband von 2 bis 3 MHz halb muß in der Regelleitung des Haupt-AFC-Kreises auszusieben, können die Kreise 67 und 72 auf 2,7 31 besonders sorgfältig gesiebt werden. Beispielsweise bzw. 2,3 MHz abgestimmt sein. Bereits mit einem kann das Siebfilter 53 ein π-Glied mit einer Sperr- 60 solchen einfachen Interpolationsfrequenzfilter wird erfrequenz von angenähert 0,5 MHz und einem auf zielt, daß Frequenzen, die um 0,5 MHz oder mehr von
von dem Triodenoszillator 32 geliefertes Signal, das einem Kathodenwiderstand 65 der Oszillatortriode 57 entnommen wird.
Dem Steuergitter der Mischpentode 61 wird das von Grobschrittgenerator 34 gelieferte Signal über einen Kopplungskondensator 66 zugeführt. In dem Anodenkreis der Mischpentode 61 liegt ein auf die Interpolationsfrequenz abgestimmter, gedämpfter
entspricht. Das Ausgangssignal des in Fig. 2 dargestellten Mehrkanalgenerators kann einer an den Hauptoszillator 44 angeschlossenen Ausgangsklemme 56 entnommen werden.
Bei dem Mehrkanalgenerator nach Fig. 2 soll dafür Sorge getragen werden, daß die sich in der Impulsmischröhre 49 ergebenden Impulse, insbesondere ihre Grundfrequenz, nicht in den Frequenzkorrektor 54
1 MHz abgestimmten Sperrkreis enthalten, um zu bewirken, daß diese unerwünschten Nebenfrequenzen im Ausgangssignal des Hauptoszillators 44 um angenähert 70 bis 80 db schwächer als das Ausgangs- 6g signal sind.
Ein Vorteil der verbesserten Ausführungsform des Siebfilters 53 ist noch der, daß hierbei in dem Hüfs-AFC-Kreis 30 zwischen dem Hilfsoszillator 32 und
dem Interpolationsfrequenzband von 2 bis 3 MHz abweichen, wenigstens um 12 bis 15 db geschwächt werden, was im vorliegenden Falle genügt.
Mit der Kreisspule des Kreises 72 ist eine Sekundärwicklung 73 gekoppelt, deren Enden über von Widerständen 74, 75 überbrückte Gleichrichter 76, 77 mit einem Ausgangskondensator 78 verbunden sind. Eine Mittelanzapfung der Sekundärwicklung 73 ist
der mit ihm gekoppelten Mischstufe 33 kein Trenn- 70 über einen Kopplüngskondensator 79 mit dem stabilen
1 Oil
Interpolationsoszillator 39 verbunden, der zwischen 2 und 3 MHz abstimmbar ist. Die beschriebene Mischstufe 37 ist eine Gegentaktmischstufe und liefert bei Frequenzgleichheit der dem Kreis 72 zugeführten Interpolationsfrequenz und der Frequenz des Interpolationsoszillators 39 am Ausgangskondensator 78 eine Gleichspannung, die von dem Phasenverhältnis der zugeführten Wechselspannungen abhängig ist. Die Mischstufe 37 ist somit als Phasendetektor wirksam
Die Ausgangsspannung dieses Phasendetektors wird über eine Leitung 80 dem Steuergitter einer als Regelröhre 52 wirksamen Triode 81 zugeführt. Der Anodenstrom dieser Triode steuert über das Siebfilter 41 den Frequenzkorrektor 42, denn die Anode der Triode 81 ist über das Filter 41 und den Frequenzkorrektur 42 an die Anodenspannungsleitung 68 angeschlossen.
Das Siebfilter 41 enthält ein i?C-Glied mit einem Reihenwiderstand 82 und einem Querkondensator 83, und einem in Reihe geschalteten Parallelkreis mit einer Spule 84 und einem Kondensator 85. Die Ausgangsseite dieses Filters ist mit einem Abschluß widerstand 86 versehen, der über einen Gleichspannungssperrkondensator 87 an Erde liegt. Das Filter 41 ist so bemessen, daß die Sperrfrequenz angenähert 15 kHz beträgt und für das Interpolationsfrequenzband von 2 bis 3 MHz eine zusätzliche Dämpfung auftritt.
Die Ausgangsleitung 88 des Filters 41 ist über einen Reihenwiderstand 89 mit dem Frequenzkorrektur 42 verbunden. Dieser Frequenzkorrektor enthält zwei Kondensatoren 90, 91, die einerseits an je ein Ende des Oszillatorkreises 58 angeschlossen und andererseits über eine Brückenschaltung miteinander verbunden sind. Diese Brückenschaltung dient zur Entkopplung des Oszillatorkreises von dem Regelstromkreis und besteht aus zwei Gleichrichtern 92, 93 und zwei an deren Anoden angeschlossenen miteinander verbundenen Spulen 94, 95. Der Verbindungspunkt der Spulen 94, 95 liegt an der Anodenspan- nungsleitung 68, während der Verbindungspunkt der Gleichrichter 92, 93 über den Reihenwiderstand 89, die Leitung 88 und das Filter 41 an die Anode dei-Regeltriode 81 angeschlossen ist.
Der Anodenstrotu der Regeltriode 81 bildet den Regelstrom für den Frequenzkorrektor 42. Eine Änderung dieses Regelstroms bewirkt eine proportionale Änderung des Wechselstromwiderstandes der Gleichrichter 92, 93 und infolgedessen eine Änderung de; aus den Kondensatoren 90 und 91 bestehenden effektiven Parallelkapazität des Oszillatorkreises 58.
Bei Stabilisierung der Frequenz des Oszillators 32 auf den Steuerfrequenzen des Grobschrittgenerators 34 und des Interpolationsoszillators 39 steuert die sich im Ausgang der Mischstufe 37 in der Leitung 80 ergebende Regelgleichspannung die effektive Kapazität des Frequenzkorrektors 42 über die Regeltriode 81.
Solange der Oszillator 32 auf der gewünschten Frequenz nicht stabilisiert ist, wird, wenn seine Frequenz zu sehr von der gewünschten Frequenz abweicht, um den Synehronpunkt zu erreichen, selbsttätig ein Suchspannungsgenerator wirksam, der aus der Regeltriode 52 und einer Hilfsröhre 43 besteht. Diese Hilfsröhre besteht aus einer Triode 96, die zusammen mit der Triode 81 eine Doppeltriode mit gemeinsamen Kathodenwiderstand 97 bildet. Die Anode der Triode 81 ist über ein die Suchspannungsfrequenz bestimmendes i?C-Netzwerk auf das Steuergitter der Triode 96 rückgekoppelt. Dieses .RC-Netzwerk besteht aus der Reihenschaltung eines Widerstandes 97, eines Kondensators 98 und eines Widerstandes 99 mit parallel geschaltetem Kondensator 100.
Auf diese Weise bilden die Regeltriode 81, die Hilfstriode 96 und das .RC-Netzwerk 97 bis 100 zusammen einen als Suchspannungsgenerator wirksamen Wienbrückengenerator. Das .RC-Netzwerk ist vorzugsweise derart bemessen, daß der Suchspannungsgenerator eine Frequenz zwischen, beispielsweise 3 und 25 Hz erzeugt.
Der Suchspannungsgenerator schwingt nur, wenn der HF-Oszillator 32 nicht auf den Steuerfrequenzen des Grobschrittgenerators 34 und des Interpolationsoszillators 39 verriegelt ist. Im verriegelten Zustand bewirkt nämlich der AFC-Kreis eine Stabilisierung des Anodenstroms der Regeltriode 81, was den Suchspannungsgenerator am Schwingen hindert. Solange keine Verriegelung erfolgt, führt die Suchspannung eine Änderung der Abstimmung des Oszillatorkreises 58 über einen Frequenzbereich von beispielsweise ± 0,8 MHz beiderseits der zufälligen Oszillatorfrequenz herbei, bis der Synehronpunkt erreicht ist, so daß der Hilfsoszillator 32 gefangen und seine Frequenz stabilisiert wird.
Fig. 3 b zeigt im Detailscbaltbild eine vorteilhafte Ausführungsform des Haupt-AFC-Kreises 31 der Fig. 2, bei der, wie vorstehend bereits erwähnt, in Fig. 3 b näher dargestellte und der Fig. 2 entsprechende Teile mit gestrichelten Linien umrahmt und mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 2 bezeichnet sind.·
Der Haupt-AFC-Kreis nach Fig. 3b enthält einen Iiauptoszillatar 44 mit einer Triode 101 und einem in deren Anodenkreis geschalteten abstimmbaren Oszillatorkreis 102. Dieser Triodenoszillator ist von der gleichen Art wie der Triodenoszillator 32 in Fig. 3 a.
Das einem Kathodenwiderstand 103 der Triode 101 entnommene Oszillatorsignal wird über einen Kopplungskondensator 104 dem Steuergitter einer als Trennverstärker 45 dienenden Pentode 105 zugeführt. Die Anodenleitung der Pentode 105 enthält einen zusammen mit dem Oszillatorkreis 102 abstimmbaren Anodenkreis 106, der eine Kreisspule mit Mittelanzapfung besitzt; diese Anzapfung ist über ein Entkopplungsnetzwerk 107 an eine 150 V führende Anodenspannungsleitung 108 angeschlossen.
Das dem Anodenkreis 106 des Trennverstärkers 45 entnommene Signal wird über eine Leitung 109 der ersten Mischstufe 46 dieses AFC-Kreises zugeführt. Die Mischstufe 46 enthält eine Mischtriode 110 mit einem Kathodenwiderstand 111. Das von dem Trennverstärker 45 gelieferte Signal wird über die Leitung 109 dem Triodensteuergitter zugeführt. Aus dem Hilfs-AFC-Kreis kommende Signale (s. Fig. 3 a) werden über die Leitung 47 und einen Koppelkondensator 112 der Kathode der Mischtriode zugeführt. Die Anode der Mischtriode 110 ist über einen abstimmbaren Zwischenfrequenzkreis 113 und ein Entkopplungsnetzwerk 114 an eine 250 V führende Anodenspannungsleitung 115 angeschlossen. Der abstimmbare Zwischenfrequenzkreis 113 bildet einen Teil des in Fig. 2 mit 48 bezeichneten, in Schritten von je 1 MHz zwischen 13 und 22 MHz abstimmbaren Zwischenfrequenzfilters.
Das der Anode der Mischtriode 110 entnommene Zwischenfrequenzsignal wird über die Leitung 116 einem abstimmbaren Zwischenfrequenzverstärker 48 mit einer Pentode 117 zugeführt. Zu diesem Zweck ist die Anode der Pentode 117 über einen zweiten, abstimmbaren Zwischenfrequenzkreis 118 und ein Entkopplungsnetzwerk 119 an die Anodenspannungs-
leitung 108 angeschlossen. Die Zwischenfrequenzkreise 113, 118 sind gemeinsam auf die gewünschten Zwischenfrequenzen abstimmbar zur Durchführung der Feinschrittwahl, wie dies beim Haupt-AFC-Kreis 31 nach Fig. 2 erläutert worden ist.
Das so erhaltene Zwischenfrequenzsignal wird über eine Leitung 120 einer besonderen Mischstufe 49 zugeführt, die mit einer Impulsmischröhre 121 versehen ist.
Die Impulsmischröhre 121 enthält ein in der Figur nur schematisch dargestelltes Kathodensystem zum Erzeugen eines bandförmigen Elektronenbündels und ist mit Ablenkplatten 122 zum Ablenken des Elektronenbündels versehen. Beiderseits der Ablenkplatten 122 sind Schirmgitter angeordnet, die über ein Entkopplungsnetzwerk 123 an der Anodenspannungsleitung 115 liegen. Die Impulsmischröhre 121 ist weiter mit einer streifenförmigen Auffangsanode 124 versehen, die jeweils kurzzeitig von dem geschwenkten spannungen um 90° in der Phase verschobene Spannung zugeführt, wodurch nur während eines der beiden Nulldurchgänge je Periode der 1-MHz-Ablenkspannung ein Anodenstromimpuls auftreten kann. Die Amplitude dieser Anodenstromimpulse ist jedoch von der dem Intensitätssteuergitter 127 über die Leitung 120 zugeführten Zwischenfrequenzspannung abhängig. Auf diese Weise wird die Zwischenfrequenzspannung mit den in der Impulsmischröhre 121 erzeugten 1-MHz-Impulsen gemischt. Die sich an der Auffanganode 124 ergebende Ausgangsspannung der Impulsmischröhre enthält, wenn die Zwischenfrequenz und eine höhere Harmonische der 1-MHz-Impulse einander gleich sind, eine Gleichspannungskomponente, die an einem mit der Auffanganode 124 verbundenen Siebkondensator 134 auftritt. Die sor gewonnene Gleichspannung am Kondensator 134 ist die zur Frequenzstabilisierung des Plauptoszillators 44 verwendete Regelspannung. Für eine eingehendere Erläuterung
Elektronenbündel getroffen wird, wodurch an dieser 20 von Impulsmischröhren der beschriebenen Art und für
Auffanganode scharfe Impulse im Rhythmus einer angelegten Ablenkspannung auftreten.
Die Impulsmischröhre ist weiter mit einer Elektrode 125 versehen, die durch eine passend bemessene Vorspannung das Elektronenbündel normalerweise unterdrückt und es nur bei einer ihr über eine Leitung 126 zugeführten Durchlaßspannung freigibt.
Schließlich ist die Impulsmischröhre mit einem an die Leitung 120 angeschlossenen Intensitätssteuergitter 127 versehen. ■
Bevor die Wirkungsweise der Impulsmischröhre 121 erläutert wird, wird zunächst die Detailausbildung des verwendeten Feinschrittgenerators 50 erläutert. Dieser besteht aus einem Kristalloszillator an sich bekannter Art mit einer Pentode 128 und einem frequenzbestimmenden 1-MHz-Kristall 51, der zwischen das Schirmgitter und das Steuergitter der Pentode
128 geschaltet ist.
Der Anodenkreis der eine sinusförmige Spannung von 1 MHz liefernden Pentode 128 enthält ein auf die Oszillatorfrequenz abgestimmtes Bandfilter mit einem Primärkreis 129 und einem induktiv mit dem Kreis
129 gekoppelten Sekundärkreis 130. Bekanntlich ist bei einem solchen Bandfilter die Spannung am Primärkreis 129 etwa um 90° verschoben gegenüber der 45' Spannung am Sekundärkreis 130. Eine Mittelanzapfung des Sekundärkreises 130 ist über einen Entkopplungskondensator 131 hochfrequenzmäßig geerdet und ferner mit einem Anodenspannungsteiler 132 verbunden. Die Enden des Sekundärkreises 130 sind über Leitungen 133 an die Ablenkplatten 122 der Impulsmischröhre 121 angeschlossen. Die sich am Primärbandfilterkreis 142 ergebende, gegenüber der Ablenkspannung um etwa 90° in der Phase verschobene Spannung wird über eine Leitung 126 der Durchlaßelektrode 125 der Impulsmischröhre 121 zugeführt.
Die Wirkungsweise der Impulsmischröhre 121 ergibt sich wie folgt. Beim Auftreten eines Elektronenbündels bewirken die Ablenkplatten infolge der ihnen in Gegentakt zugeführten 1-MHz-Spannung ein periodisches Schwenken des Elektronenbündels, so daß dieses jeweils in der Nähe eines Nulldurchganges der Ablenkspannung auf die Auffanganode 124 auftrifft. Dies hat zur Folge, daß zweimal je Periode der 1-MHz-Ablenkspannung ein scharfer Anodenstromimpuls auftritt. Die Durchlaßelektrode unterdrückt normalerweise das Elektronenbündel, und nur beim Auftreten einer positiven Durchlaßspannung wird dieses Bündel freigegeben. Der Durchlaßelektrode 125 ihre Wirkungsweise sei auf die deutsche Patentschrift 816271 verwiesen.
Die so erzielte Regelspannung steuert über eine Leitung 135 die Regelröhre 52 und das Siebfilter 53 den Frequenzkorrektor 54 des Hauptoszillators 44. Mit der Regelröhre 52 ist eine Hilfsröhre 55 gekoppelt, die zusammen mit der Regelröhre 52 einen Suchspannungsgenerator bildet, der nur wirksam ist, solange der Hauptoszillator 44 nicht stabilisiert ist Die Regelröhre und die Hilfsröhre sind als Trioden 136 bzw. 137 mit einem gemeinsamen Kathodenwiderstand 138 ausgebildet.
Die Detailausbildung der Regelröbre 52, der Hilfsröhre 55, des Siebfilters 53 und des Frequenzkorrektors 54 entspricht im wesentlichen den entsprechenden und bereits näher erläuterten Teilen des Regelleitungskreises der Fig. 3 a, so daß nachstehend nur die Unterschiede gegenüber der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert werden.
Die Regelspannungsleitung 135 hat das Anodenpotential der Auffanganode 124, so daß am gemeinsamen Kathodenwiderstand der Trioden 136, 137 eine erhebliche Gleichspannung vorhanden sein muß, um einen geeigneten Arbeitspunkt für die Triode 136 zu erzielen. Zu diesem Zweck ist an das Steuergitter der Triode 137 eine positive Vorspannung gelegt, die einem zwischen die Anodenleitung 115 und Erde geschalteten Spannungsteiler 139 entnommen wird.
Das Siebfilter 53 ist mit einem zusätzlichen Filterglied mit Widerständen 140 und Kondensatoren 141, 142 zum Verhüten von Instabilitäten im AFC-Kreis versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 b werden zum Erzielen einer besonderen Siebung der Regelspannung und des Regelstroms die in diesen enthaltenen Frequenzen von 1 MHz und höhere Harmonische dieser Frequenz durch passende Bemessung der Zeitkonstante des Siebnetzwerkes mit dem Ausgangskondensator 134 und dem Anodenwiderstand der Impulsmischröhre 121 unterdrückt. Diese Zeitkonstante ist beispielsweise derart gewählt, daß die Sperrfrequenz angenähert 100 kHz beträgt. Außerdem ist der ini Siebfilter 53 in Reihe geschaltete Parallelkreis 143 auf eine Frequenz von 1 MHz abgestimmt. Das Ausgangssignal des in Fig. 3 b dargestellten Haupt-AFC-Kreises wird dem Oszillatorkreis 102 des Hauptoszillators 44 über eine Kopplungsspule 144 und ein Kabel 56 entnommen.
In dem in Fig. 3 a und 3 b im Detailschaltbild dar
wird über die Leitung· 126 eine gegenüber den Ablenk- 7° gestellten PIiIf s- bzw. Haupt-AFC-Kreis können ohne
1 Oil 003
Gefahr störender Nebenfrequenzen und Interferenzpfeiftöne sogenannte Doppelröhren Verwendung finden, insbesondere Triode-Pentode-Röhren, wie sie in den Figuren dargestellt sind, was für die Praxis besonders wichtig sein kann.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Mehrkanalgenerators nach der Erfindung, bei dem der Grobschrittgenerator, der Feinschrittgenerator und der Interpolationsoszillator sämtlich von einem einzigen Kristall gesteuert werden.
Dieser Mehrkanalgenerator enthält wieder einen Hilfs-AFC-Kreis 145 und einen Haupt-AFC-Kreis 146.
Der Hilfs-AFC-Kreis ist mit einem Hilfsoszillator ist, solange der Hilfsoszillator 147 nicht stabilisiert ist.
Wenn der Hilfsoszillator auf ein beliebiges der -1-MHz-Bänder, beispielsweise 167,5 MHz, eingestellt und der Interpolationsfrequenzverstärker auf eine beliebige der Interpolationsfrequenzen abgestimmt wird, beispielsweise auf 2,1 MHz, so wird der Hilfsoszillator auf 167,9 MHz stabilisiert, denn nach der Wahl der Einstellung des Hilfsoszillators und der Wahl der ίο Abstimmfrequenz des Verstärkers 154 bewirkt der Suchspannungsgenerators anfangs eine Frequenzmodulation des Hilfsoszillators mit einer Verwerfung von beispielsweise ± 0,8 MHz, bis der Synchronpunkt 167,9 MHz erreicht ist. In diesem Augenblick
147 und einem mit diesem verbundenen Frequenzkor- 15 liefert die Mischung des Hilfsoszillatorsignals mit der
rektor 148 versehen. Ähnlich wie in den vorstehend geschilderten Ausführungsformen des Mehrkanalgenerators ist der Hilfsoszillator beispielsweise mittels eines Sperrklinkenmechanismus auf zehn Bänder von je 1 MHz abstimmbar, die in Abständen von je 10 MHz liegen. Die mittleren Frequenzen dieser Bänder sind beim Hilfsoszillator angegeben.
Das Hilfsoszillatorsignal wird im Hilfs-AFC-Kreis 145 einer Mischstufe .149 mit einer Impulsmischröhre
von der an Hand der Fig, 3 b eingehend beschriebenen 25 Regelgleichspannung.
im Spektrum der 10-MHz-Grobschrittimpulse vorhandenen 170-MHz-Komponente eine Differenzfrequenz von 2,1 MHz, die durch den auf die abgestimmten Verstärker 154 an die Impulsmischröhre 155 ao weitergeleitet wird. In dieser Impulsmischröhre liefert die Mischung dieser Interpolationsfrequenz mit der 21. Harmonischen der 0,1-MHz-Interpolationsimpulse, die zum Stabilisieren des Hilfsoszillators 147 auf der beabsichtigten Frequenz von 167,9 MHz erforderliche
Art (121 in Fig. 3 b) zugeführt. Die Impulsmischröhre wird mit einer 10-MHz-Steuerspannung gespeist, die die Größe eines Frequenzgrobschrittes bestimmt und von einer Vervielfachungsstufe 151 ge-Bei dem beschriebenen Hilfs-AFC-Kreissystems 145 erfolgt somit die Wahl der ersten und dritten Dekade für die Frequenzeinstellung durch Abstimmung des Hilfsoszillators 147 bzw. des Interpola-
liefert wird, die über eine weitere Vervielfachungs- 30 tionsfrequenzverstärkers 154, während die Grob
stufe 152 an einen 1-MHz-Kristalloszillator 153 angeschlossen ist.
Beim Einstellen des Hilfsoszillators 147 auf die mittlere Frequenz eines beliebigen der zu wählenden Schrittfrequenz und die Interpolationsfrequenz ein und demselben Steuerkristall 153 entnommen werden. Das Blockschaltbild des Haupt-AFC-Kreises 146 entspricht dem Blockschaltbild des Haupt-AFC-Krei-
1-MHz-Bänder, beispielsweise auf 97,5 MHz, liefert 35 ses 31 der Fig. 2, so daß nachstehend nur die Elemente aufgeführt und die Unterschiede erläutert werden.
Der Haupt-AFC-Kreis 146 enthält der Reihe nach einen Hauptoszillator 161, einen mit diesem Haupt-
polationsfrequenzverstärker 154 zugeführt wird. Die- 40 oszillator abstimmbaren Trennverstärker 162, eine
die Hilfsoszillatorfrequenz bei Mischung mit der zehnten Harmonischen der in der Impulsmischröhre 149 erzeugten 10-MHz-Impulse eine Differenzfrequeuz von 2,5 MHz, die einem abstimmbaren Inter-
erste Mischstufe 163, einen abstimmbaren Zwischenfrequenzverstärker 164, eine zweite Mischstufe 165 mit einer Impulsmischröhre, eine Regelröhre 166 und eine mit dieser gekoppelte Hilfsröhre 167, ein Siebeines von zehn Interpolationsschritten innerhalb eines 45 filter 168 und einen Frequenzkorrektor 169, welche
ser Interpolationsfrequenzverstärker ist in Schritten von je 0,1 MHz zwischen 2 und 3 MHz abstimmbar und dient, auf ähnliche Weise wie der abstimmbare Zwischenfrequenzverstärker 48 in Fig. 2, zur Wahl
1-MHz-Bandes.
Das Ausgangssignal des Interpolationsfrequenzverstärkers 154 steuert eine zweite Mischstufe 155 des Hilfs-AFC-Kreises 145; diese Mischstufe 155 ist auch letzterer mit dem frequenzbestimmenden Kreis des Hauptoszillators 161 gekoppelt ist.
Der ersten Mischstufe 163 dieses AFC-Kreises wird über eine Leitung 170 das Ausgangssignal des
mit einer Impulsmischröhre versehen. In dieser Misch- 50 Hilfsoszillators 147 zugeführt. Der Impulsmischröhre röhre ergeben sich Impulse mit einer Grundfrequenz 165 wird eine die Frequenzfeinschritte bestimmende
Spannung von 1 MHz über eine Leitung 171 zugeführt, die an einem Ausgang des 1-MHz-Kristall-
von 0,1 MHz dadurch, daß ihr über die Leitung 156 eine sinusförmige Spannung von 0,1 MHz zugeführt wird. Diese Spannung wird einem die Interpolationsschritte bestimmenden Oszillator 157 entnommen, der aus einem auf 0,1 MHz abgestimmten LC-Oszillator besteht, der mit dem Kristalloszillator 153 synchronisiert dadurch ist, daß dem Steuergitter der Oszillatorröhre eine von diesem Kristalloszillator gelieferte 1-MHz-Spannung zugeführt wird.
In der Impulsmischröhre 155 ergeben sich Impulse mit einer Grundfrequenz von 0,1 MHz, die bei Mischung mit einer von dem abstimmbaren Verstärker 154 gelieferten Interpolationsfrequenz im Ausoszillators 153 angeschlossen ist.
Der Haupt-AFC-Kreis 146 liefert zwischen 70 und 170 MHz einstellbare Frequenzen. Der Zwischenfrequenzverstärker 164 ist deshalb in Schritten von ie 1 MHz über einen Bereich von 17 bis 8 MHz abstimmbar.
Die Ausgangsspannung des Hauptoszillators 161 kann einer Ausgangsklemme 172 entnommen werden. Ihre Frequenz ist in drei Dekaden innerhalb des gewählten Frequenzbandes von 70 bis 170 MHz einstellbar, und zwar in Grobschritten von je 10 MHz,
gangskreis der Impulsmischröhre eine Regelspannung 65 die durch Einstellung des Hilfsoszillators 147 wählliefert, sobald die Interpolationsfrequenz gleich einer bar sind, in Feinschritten von je 1 MHz, die durch höheren Harmonischen der 0,1-MHz-Impulse ist. Einstellung der Abstimmfrequenz des Zwischenfre-
Mit der Regelröhre 158 ist wieder eine Hilfsröhre quenzverstärkers 164 wählbar sind, und in Interpola- 160 gekoppelt, die zusammen mit der Regelröhre tionsschritten von je 0,1 MHz durch die Wahl der einen Suchspannungsgenerator bildet, der wirksam 7° Abstimmfrequenz des Interpolationsfrequenzverstär-
709 550V291
1 Oil
kers 154. Weil sämtliche stabilisierenden Frequenzen kristallgesteuert sind, weist die Ausgangsfrequenz des Hauptoszillators 161 gleichfalls Kristallstabilität auf. Weil sämtliche stabilisierenden Frequenzen ein und demselben Kristall entnommen werden und dieser somit der einzige in der Anlage befindliche Kristall ist, kann beispielsweise der Temperaturstabilisierung dieser Kristallfrequenz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden; so wird es möglich, die Stabilität der Erdfrequenz an der Ausgangsklemme 172 besser als 10—7/0 C zu gestalten.
Es dürfte einleuchtend sein, daß im Rahmen der Erfindung manche Abänderungen der beschriebenen Apparatur möglich sind, von den einige nachstehend beschrieben werden.
Bei den in Einzelheiten beschriebenen Ausführungs formen ist beispielsweise der Einfachheit halber stets ein mit Gleichrichtern versehener Frequenzkorrektor beschrieben worden. Selbstverständlich kann auch eine für die beabsichtigten Frequenzbereiche geeignete Reaktanzröhrenschaltung Anwendung finden.
Weiter findet in den meisten der beschriebenen AFC-Kreise zum Erzielen des Fangens ein besonderer Suchspannungsgenerator Anwendung, der aus einer Regelröhre und einer Hilfsröhre besteht. Eine solche Suchschaltanordnung kann bei jedem AFC-Kreis durch einen die zweite Mischstufe überbrückenden, abstimmbaren Frequenzdiskriminator, wie er bei 15 in Fig. 1 dargestellt ist, ersetzt werden. Ein solcher abstimmbarer Frequenzdiskriminator kann, wie an sich beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 807 826 bekannt ist, auf passende Weise mit der zugehörigen Mischstufe kombiniert werden.
Die Interpolationsfrequenzen können nicht nur in der in Fig. 4 dargestellten Weise unter Verwendung einer Impulsmischröhre auf einer Kristallfrequenz stabilisiert werden, sondern dies kann auch auf andere Weise erfolgen. Es kann beispielsweise ein über ein Frequenzband von 2 bis 3 MHz abstimmbarer Oszillator Verwendung finden, der durch Frequenzteilung auf den gegebenen Interpolationsfrequenzen synchronisiert wird. Dazu kann die dem Vervielfacher 152 der Fig. 4 entnommene Frequenz von 5 MHz mit einer impulsförmigen Spannung von 0,1 MHz moduliert werden zum Erzielen eines Spektrums, das sich von 4 bis 6 MHz erstreckt und in Abständen von 100 kHz liegende Spektrumkomponenten enthält. Wenn dem Steuergitter des zwischen 2 und 3 MHz abstimmbaren Oszillators eine solche Spektrumspannung zugeführt wird, wird dieser bei anfangs angenähert richtiger Abstimmung auf Frequenzen von 2, 2,05, 2,10 ... 2,90, 2,95 und 3 MHz selbsttätig auf der im Spektrum enthaltenden Komponente der doppelten Frequenz synchronisiert. Diese letzte Abänderung kann mit Rücksicht auf die an das Siebfilter in der Regelleitung des Hilfs-AFC-Kreises 145 zu stellenden Anforderungen vorteilhaft sein.

Claims (11)

Patentansprüche: 60
1. Mehrkanalgenerator zum Erzeugen von Schwingungen hoher und stabiler Endfrequenz, der in Grob-, Fein- und Interpolationsschritten von beispielsweise 10 bzw. 1 bzw. 0,1 MHz einstellbar ist, insbesondere zur Verwendung bei VHF- und UHF-Mehrkanalfernmeldegeräten, bei dem die Endfrequenz einem Hauptoszillator entnommen wird, der durch selbsttätige Frequenzkorrektion (AFC) mit Bezug auf einen kristallgesteuerten Grobschrittgenerator, einen kristallgesteuerten Feinschrittgenerator und einen Interpolationsoszillator stabilisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsoszillator (3) vorgesehen ist, der zur selbsttätigen Frequenzkorrektion mit Bezug auf den Grobschrittgenerator (6) und den Interpolationsoszillator (11) einen Teil eines Hilfs-AFC-Kreises bildet, der mit einer mit dem Hilfsoszillator und dem Grobschrittgenerator gekoppelten ersten Mischstufe (5) zur Erzielung einer gegen die Hilfsoszillatorfrequenz niedrigen Interpolationsfrequenz und mit einer zweiten Mischstufe (10) versehen ist, die mit dem Interpolationsoszillator und, über ein Interpolationsfrequenzfilter (9), mit dem Ausgang der ersten Mischstufe gekoppelt ist, der eine Regelspannung entnommen wird, die über ein Tiefpaßsiebfilter (13) einen mit dem Hilfsoszillator gekoppelten Frequenzkorrektor (17) steuert, wobei die Endfrequenzsignale einem Hauptoszillator (16) entnommen werden, der zur selbsttätigen Frequenzkorrektion gegenüber dem Hilfsoszillator und dem kristallgesteuerten Feinschrittgenerator (23) einen Teil eines Haupt-AFC-Kreises bildet, der mit einer mit dem Haupt- und Hilfsoszillator gekoppelten ersten Mischstufe (19) zur Erzeugung einer gegen die Hauptoszillatorfrequenz niedrigen Zwischenfrequenz und einer zweiten Mischstufe (22) versehen ist, die mit dem kristallgesteuerten Feinschrittgenerator und, über ein Zwischenfrequenzfilter (21), mit dem Ausgang der ersten Mischstufe gekoppelt ist, wobei der zweiten Mischstufe eine Regelspannung entnommen wird, die über ein Tiefpaßsiebfilter (27) einen mit dem Hauptoszillator gekoppelten Frequenzkorrektor (28) steuert.
2. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Interpolationsoszillator über ein einem Frequenzfeinschritt entsprechenden Frequenzband abstimmbar ist.
3·. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Hilfs-AFC-Kreis das Interpolationsfrequenzfilter zwischen der ersten und zweiten Mischstufe aus einem fest abgestimmten Bandfilter mit einer angenähert einem Frequenzfeinschritt entsprechenden Bandbreite besteht.
4. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Hilfs-AFC-Kreis zum angenäherten Einregeln des Hilfsoszillators auf die gewünschte Frequenz zwischen das Interpolationsfrequenzfilter und das Siebfilter ein auf die gewünschte Interpolationsfrequenz abstimmbarer Frequenzdiskriminator geschaltet ist, dessen Abstimmittel vorzugsweise mit den· Abstimmitteln des Interpolationsoszillators gekoppelt sind.
5. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsoszillator mittels eines Schrittmechanismus in einem Frequenzgrobschritt gleichen Frequenzschritten auf jeweils eine mittlere Frequenz eines einem Frequenzfeinschritt gleichen Frequenzbandes abstimmbar ist.
6. Mehrkanalgenerator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Hilfs-AFC-Kreis der Grobschrittgenerator aus einem kristallgesteuerten Oszillator zum Erzeugen einer sinusförmigen Spannung mit einem Frequenzgrobschritt gleicher Frequenz und die
1 Oil
erste Mischstufe des Hilfs-AFC-Kreises aus einer Elektronenstrahlröhre besteht, die mit Mitteln zum Erzeugen eines Elektronenbündels, einer an den Hilfsoszillator angeschlossenen Intensitätssteuerelektrode, an den erwähnten Grobschrittgenerator angeschlossenen Ablenkmitteln zum Schwenken des Elektronenbündels und einer periodisch von dem schwenkenden Elektronenbündel getroffenen Ausgangsanode versehen ist.
7. MehrkanalgeneratOT nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Haupt-AFC-Kreis der Feinschrittgenerator aus einem kristallgesteuerten Oszillator zum Erzeugen einer sinusförmigen Spannung mit einem Frequenzfeinschritt gleicher Frequenz und die zweite Mischstufe des Haupt-AFC-Kreises aus einer Elektronenstrahlröhre besteht, die mit Mitteln zum Erzeugen eines Elektronenbündels, einer mit dem Ausgang des Zwischenfrequenzfilters gekoppelten Intensitätssteuerelektrode, an den erwähnten Feinschrittgenerator angeschlossenen Ablenkmitteln zum Schwenken des Elektronenbündels und einer periodisch von dem schwenkenden Elektronenbündel getroffenen Ausgangsanode versehen ist.
8. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wahl der gewünschten Zwischenfrequenz das Zwischenfrequenzfilter in Frequenzfeinschritten abstimmbar ist.
9. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Haupt-AFC-Kreis mit der Regelleitung ein Suchspannungsoszillator gekoppelt ist, der die Abstimmung des Hauptoszillators ändert, bis der letztere synchronisiert ist.
10. Mehrkanalgenerator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grob- und Feinschrittfrequenz einem einzigen Kristalloszillator entnommen werden.
11. Mehrkanalgenerator nach Anspruch 10, bei dem in untereinander gleichen Frequenzabständen liegende Interpolationsschrittfrequenzen Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Interpolationsschrittfrequenzen demselben Kristalloszillator zu entnehmen, dem die Grob- und Feinschrittfrequenz entnommen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Funkschau 1953, S. 284, 285.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 550/291 6.57
DEN11582A 1954-12-14 1955-12-12 Mehrkanalgenerator fuer hohe Frequenzen Pending DE1011003B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL336457X 1954-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1011003B true DE1011003B (de) 1957-06-27

Family

ID=19784556

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN11582A Pending DE1011003B (de) 1954-12-14 1955-12-12 Mehrkanalgenerator fuer hohe Frequenzen

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE543623A (de)
CH (1) CH336457A (de)
DE (1) DE1011003B (de)
FR (1) FR1145233A (de)
GB (1) GB790807A (de)
NL (1) NL87547C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053585B (de) * 1957-01-21 1959-03-26 Philips Nv Mehrkanal-Senderempfaenger
DE1181285B (de) 1959-08-25 1964-11-12 Avco Corp Schaltungsanordnung zur Abgabe von Signalen mit verschiedenen wahlbar vorgesehenen Frequenzen am Ausgang eines Signalerzeugers

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3155919A (en) * 1961-01-03 1964-11-03 Collins Radio Co A. f. c. spectrum lock-in circuit
GB2045556B (en) 1979-03-06 1983-08-03 Racal Dana Instr Ltd Frequency synthesizers
FR2497425B1 (fr) * 1980-12-31 1985-10-31 Adret Electronique Synthetiseur de frequence a multiplicateur fractionnaire

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053585B (de) * 1957-01-21 1959-03-26 Philips Nv Mehrkanal-Senderempfaenger
DE1181285B (de) 1959-08-25 1964-11-12 Avco Corp Schaltungsanordnung zur Abgabe von Signalen mit verschiedenen wahlbar vorgesehenen Frequenzen am Ausgang eines Signalerzeugers

Also Published As

Publication number Publication date
CH336457A (de) 1959-02-28
GB790807A (en) 1958-02-19
BE543623A (de)
FR1145233A (fr) 1957-10-23
NL87547C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19540198B4 (de) Frequenzsynthesizer
DE955697C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion eines Oszillators gegenueber einerStabilisationsspannung
DE1081073B (de) Hochfrequenzverstaerker
DE1011003B (de) Mehrkanalgenerator fuer hohe Frequenzen
DE925053C (de) Frequenzstabilisierungsschaltung
DE3120140C2 (de)
DE2437284A1 (de) Mikrowellen-normalfrequenzgenerator mit frequenzsynthese
DE869223C (de) UEberlagerungsempfaenger mit selbsttaetiger Frequenzregelung
DE931599C (de) Sperrvorrichtung fuer einen frequenzstabilisierten Sender mit Suchspannungsgenerator
DE2826098A1 (de) Frequenzsyntheseschaltung
DE948169C (de) Vorrichtung mit einem in groben Schritten und in kleineren Interpolationsschritten abstimmbaren und durch Steuerspannungen selbsttaetig hinsichtlich der Frequenz korrigierten Hochfrequenzoszillator
DE929978C (de) Vorrichtung mit einem Oszillator, der mit von einer Regelspannung gesteuerten Mitteln fuer selbsttaetige Frequenzkorrektur und Phasenmodulation der Oszillatorspannung versehen ist
DE921510C (de) Abstimmbarer Oszillator, dessen Frequenz selbsttaetig gegenueber der Frequenz von Stabilisierungsschwingungen stabilisiert wird
DE936881C (de) Suchspannungsgenerator fuer einen frequenzstabilisierten Oszillator
DE1766434C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Störkomponenten beim Erfassen von Phasenschritten bei der Phasendemodulation
DE2720896C2 (de) Schaltung zum Regeln der Ausgangsfrequenz eines Wobbeloszillators
DE755065C (de) Selbstschwingende Mischroehrenschaltung
DE933638C (de) Oszillator mit einem Frequenzkorrektor zum selbsttaetigen Stabilisieren der Oszillatorfrequenz gegenueber Stabilisierimpulsen
DE923138C (de) Vorrichtung zur Frequenzmodulation eines gegenueber einer hoeheren Harmonischen einer Steuerspannung stabilisierten Hochfrequenzoszillators
DE890816C (de) Abstimmbares Empfangs- bzw. Sendegeraet, insbesondere UEberlagerungsempfaenger
DE810522C (de) Empfaenger fuer frequenz- oder phasenmodulierte Traegerwellen
DE1913314C (de) Frequenzmodulierbarer Hochfrequenz Meßsender
CH249520A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Bildern.
DE1303712C2 (de) Anordnung zur frequenzmodulation eines hoechstfrequenzoszillators
DE1462821B2 (de) Schaltungsanordnung zum synchronisieren eines kipposzillators