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DE1010163B - Galvanometerverstaerker in Kompensationsschaltung - Google Patents

Galvanometerverstaerker in Kompensationsschaltung

Info

Publication number
DE1010163B
DE1010163B DES40931A DES0040931A DE1010163B DE 1010163 B DE1010163 B DE 1010163B DE S40931 A DES40931 A DE S40931A DE S0040931 A DES0040931 A DE S0040931A DE 1010163 B DE1010163 B DE 1010163B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
resistor
measuring mechanism
resistance
electrodynamic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES40931A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Elger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AB
Original Assignee
Siemens AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AB filed Critical Siemens AB
Priority to DES40931A priority Critical patent/DE1010163B/de
Publication of DE1010163B publication Critical patent/DE1010163B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/30Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Galvanometerverstärker in Kompensationsschaltung Bei den bekannten Galvanometerverstärkern wird mit Hilfe eines empfindlichen Gleichstrominstrumentes eine Hilfsspannungsquelle gesteuert. Die Hilfsspannungsquellen können beispiielsweise durch einen Lichtstrom beaufschlagte Fotozellen oder eine Induktionsspule in einem Wechselmagnetfeld liefern. Es kann auch mit Hilfe eines Abschirmbleches die zwischen zwei Schwingkreisen durch das elektrische oder magnetische Feld übertragene Energie beeinflußt werden Die bekanntesten Verstärkertypen dieser Art sind der zuerst genannte lichtelektrische Verstärker und der zuletzt erwähnte Schwingkreisverstärker. Die Verstärker werden meist in Kompensationsschaltung betrieben, weil dann das Meßergebnis von den Eigenschaften des Verstärkers und der IIilfsspannungsquelle nicht beeinflußt wird.
  • Es sind nach diesem Prinzip arbeitende sogenannte Meßwertumformer bekannt, bei welchen ein zu messendes äußeres Drehmoment auf das die Hilfsenergie steuernde Galvanometer wirkt. Der Ausgangsstrom des Verstärkers ist dann ein Maß für das äußere Moment. Derartige Meßwertumformer werden auch bei der Fernmessung nach dem Impulsfrequenzverfahren benutzt. Bei einer derartigen bekannten Anordnung wird am Empfangsort über ein Relais ein Kondensatorpaar abwechselnd aufgeladen und der Ladestrom über die Spule des Steuergalvanometers geführt. Das hierbei auftretende Drehmoment ist von der Spannung der die Kondensatoren aufladenden Quelle abhängig. Um diese Spannungsabhängigkeit auszuschalten, hat man ein elektrodynamisches Meßwerk verwendet, dessen Drehspule mit der Achse des Steuergalvanometers gekoppelt ist. Die Feldspule dieses elektrodynamischen Galvanometers wird dabei von der Hilfsspannungsquelle gespeist, während die Drehspule von einem Teilstrom des Verstärkerausgangs durchflossen ist.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Galvanometerverstärkern in Kompensationsschaltung eine konstante Spannung, beispielsweise ein Normalelement, an die Eingangsklemmen zu legen und die Verstärkeranordnung als Konstantstromquelle bzw. Konstantspannungsquelle zu verwenden. Das die konstante Spannung liefernde Normalelement wird hierbei nicht belastet. und man kann dem Verstärkerausgang bei entsprechender Bemessung der Schaltung konstante Spannungen bzw. Ströme praktisch beliebiger Größe entnehmen.
  • DTr Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, als Konstantstrom- bzw. Spannungsquelle geeignete Galvanometerverstärker in Kompensationsschaltung ohne Normalelement zu schaffen. Die weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens führt dann, ohne daß die Eigenschaften und Vorteile der Kompensationsver- stärker aufgegeben werden, zu Meßanordnungen zur Bestimmung elektrischer Widerstände.
  • Gemäß der Erfindung ist der Verstärker durch Einstellung des äußeren Moments auf einen festen Wert als Konstantstrom- oder Spannungsquelle bzw. durch Einstellung des äußeren Moments auf einen quadratisch von dem einen zu messenden Widerstand durchfließenden Verstärkerausgangsstrom abhängigen Wert als Widerstandsmeßeinrichtung verwendbar.
  • Man kann beispiEelsweise bei den üblichen Verstärkern, bei denen die Meßspannung in Reihe mit dem Spannungsabfall am Kompensationswiderstand am Steuergalvanometer liegt, die Klemmen für die Eingangsspannung kurzschließen und an der Drehspule ein konstantes Drehmoment angreifen lassen. Im Ausgang des Verstärkers erhält man dann einen diesem Drehmoment entsprechenden konstanten Strom bzw. bei entsprechender Schaltung eine konstante Spannung. Das Drehmoment, das im übrigen in an sich bekannter Weise z. B. mechanisch durch eine Feder, ein über eine Schnurscheibe angreifendes Geweicht oder elektromagnetisch erzeugt wird, kann auch stufenweise oder stetig einstellbar sein, um bestimmte feste Strom- oder Spannungsstnfen im Ausgangskreis des Verstärkers einzústellen.
  • Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird das Drehmoment für das Steuergalvanometer von einem elektrodynamischen Meßwerk erzeugt, dessen Feldwicklung in den Stromkreis des Verstärkerausgangs eingeschaltet ist und dessen Drehspule parallel zu einem in den Verstärkerausgang geschalteten Widerstand liegt. Die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks wird mechanisch fest mit der Achse des Steuergalvanometers verbunden, zweckmäßig werden beide Spulen auf der gleichen Achse angeordnet. Wird in den Ausgang des Kompensationsverstärkers ein konstanter Widerstand eingeschaltet und der Spannungsabfall an diesem Widerstand der Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks zugeführt, so wirkt die Anordnung als Konstantstromerzeuger, wenn das Drehmoment des elektrodynamischen Meßwerks dem des Steuergalvanometers entgegenwirkt. Da das Drehmoment D1 des Steuergalvanometers dem Ausgangsstrom i des Kompensationsverstärkers proportional ist und das Drehmoment D2 des elektrodynamischen Meßwerks dem Produkt aus dem Quadrat dieses Stromes und dem Parallelwiderstand R zur Drehspule dieses AIeßwerks proportional ist, ergibt sich aus den Beziehungen D1 ct 1 D2=c.2 .i2.R, daß das Produkt i R im Kompensationszustand konstant bleibt. Ändert sich der Widerstand R, an dem die Spannung für die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks abgegriffen wird, so ändert sich nach der gleichen Beziehung auch der Ausgangsstrom des Kompensationsverstärkers. Es ist somit möglich, mit dieser Anordnung beliebige Widerstände zu messen, z. B. dadu;rch, daß im Verstärkerausgang ein in Widerstandseinheiten geeichtes Strommeßinstrument, ein Regler, ein Drehfeldgeber od. dgl. eingeschaltet ist.
  • Zur Messung besonders kleiner Widerstandsanderungen hat sich eine Abänderung der beschriebenen Anordnung bewährt. bei der das bewegliche System des elektrodynamischen Meßwerks mit zwei Spulen ausgerüstet ist. Die eine Spule wird, wie beschrieben, parallel zu dem zu bestimmenden Widerstand angeschlossen, während die andere Spule an einem konstanten Widerstand des Stromkreises im Verstärkerausgang liegt. Statt eines einzelnen Widerstandes kann auch eine Kombination von Widerständen mit der Feldspule des elektrodynamischen Meßwerks im Verstärkerausgang in Reihe geschaltet werden. Es ist auch möglich, eine Brückenschaltung zu verwenden, in deren einem Brückenzweig der zu bestimmende Widerstand liegt, wobei die Drehspule an die Brückendiagonale angeschlossen ist. Die Widerstände der Widerstandskombination können auch z. B. zur Anderung des Widerstandsmeßbereiches stufenweise umschaltbar bzw. in ihrer Größe veränderbar sein.
  • An Hand der Zeichnung werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung nähererläutert. DieSchaltungsbeispiele beziehen sich sämtlich auf Anordnungen mit einem das Gegendrehmoment liefernden elektrodynamischen Meßwerk. Wie bereits erwähnt, kann auch ein konstantes oder fest einstellbares Drehmoment z. B. mit Hilfe mechanischer oder elektromagnetischer Anordnungen erzeugt werden. Die Schaltungsbeispiele sind ferner auf den bekannten Schlvingkreisverstärker abgestellt, statt dessen können natürlich auch beliebig andere Kompensationsverstärker verwendet werden, z. B. lichtelektrische Verstärker, Bolometerverstärker, S chwingspulenverstärker, kapaziti ve S chwingkreisverstärker.
  • In Fig. 1 steuert die von der Drehspule 3 des Steuergalvanometers 2 bewegte metallische Fahne 1 in bekannter Weise den Anodenstrom des Verstärkerrohres 4 und damit den im Verstärkerausgang hinter dem Gleichrichter 5 fließenden Gleichstrom J. Im Ausgangskreis des Verstärkers liegen hintereinander der feste Widerstand Rt, die Feldspulen 6 des elektrodynamischen Meßwerks, der Widerstand R und das Meßinstrument M bzw. ein anderer Verbraucher. Die Drehspule des Steuergalvanometers 2 liegt parallel zum festen Widerstand R1, während die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks zum Widerstand R parallel geschaltet ist. Beide Drehspulen 3 und 7 sind auf der gleichen Achse wie die Steuerfahne 1 angeordnet.
  • Die Anordnung kann nun bei konstantem Widerstand R als Konstantstromquelle verwendet werden.
  • Eine Konstantspannungsquelle erhält man, wenn die Drehspule 3 des Steuergalvanometers und die Drehspule 7 des elektrodynamischen Meßwerks gemeinsam an denselben Widerstand, beispielsweise R, angeschlossen werden. Da, wie bereits erwähnt, für eine bestimmte Verstärkerausführung das Produkt aus Ausgangsstrom J und Widerstand R konstant ist, ändert sich der Strom im Ausgangskreis mit dem Widerstand R, und mit Hilfe eines Strommeßinstrumentes M kann somit der Widerstand R bestimmt werden.
  • An Stelle eines einzelnen Widerstandes R kann auch eine Kombinationsschaltung aus mehreren Widerständen eingeschaltet werden.
  • Fig. 2 zleigt eine Anordnung mit grundsätzlich dem gleichen Aufbau wie Fig. 1. Jedoch ist hier an Stelle des Widerstandes R in Reihe mit den Feldspulen 6 des elektrodynamischen Meß werks eine Wheatstonsche Brücke 8 eingeschaltet. Die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks liegt in der Brückendiagonalen, und der zu bestimmende Widerstand R stellt einen Widerstand der im übrigen aus konstanten Widerständen aufgebauten Brückenschaltung dar. Zur Meßbereichsänderung können einige Widerstände der Brückenschaltung veränderbar sein. Das Meßinstrument M läßt sich auch bei dieser Schaltung so eichen, daß der Wert des unbekannten Widerstandes R unmittelbar ablesbar ist.
  • Fig. 3 zeigt schließlich eine besonders zur Bestimmung kleiner Änderungen des Widerstandes R geeignete Schaltung. Das elektrodynamische Meßwerk ist hier mit zwei auf der gleichen Achse angeordneten Drehspulen ausgerüstet. Die eine Spule ist wie in den bisherigen Ausführungsbeispielen an den zu bestimmenden Widerstand R angeschlossen, während die zweite Drehspule parallel zum Festwiderstand R1 liegt.
  • Die iibrigen Teile der Meßanordnung sind in gleicher Weise aufgebaut wie in den früheren Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Die beschriebenen gemäß der Erfindung ausgeführten Kompensationsverstärker zeichnen sich durch sehr große Meßgenauigkeit und Meßempfindlichkeit aus und sind von äußeren Einflüssen, wie Hilfsspannungsänderungen, Leitungslängen und Eigenschaften des Verstärkers, weitgehend unabhängig. Skalenverlauf und Meflumfang können durch geeignete Bemessung in weiten Grenzen den Erfordernissen angepaßt werden.
  • Gegenüber den üblichen Meßverfahren zur Bestimmung von Widerständen ergibt sich der Vorteil, daß eine besondere Gleichspannungsquelle groß er Konstanz oder die sonst gebräuchlichen Kreuzspulmeßwerke entbehrt werden können. Statt bzw. außer dem mehrfach genannten Meßinstrument M kann natürlich auch ein anderer Verbraucher, z. B. eine Meß-, Steuer- oder Regelanordnung oder ein Relais, eingeschaltet sein bzw. kann das Ausgangssignal des Verstärkers unmittelbar für Steuer-, Regel- oder Signalzwecke verwendet werden. Da der Verstärker Widerstandswerte in entsprechende Strom- bzw. Spannungswerte umformt, eignet er sich auch besonders als Meßwertumformer zur Fernübertragung von Widerstandswerten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Galvanometerverstärker in Kompensationsschaltung mit einem Steuergalvanometer, auf dessen Achse ein äußeres Drehmoment wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker durch Einstellung des äußeren Moments auf einen festen Wert als I(onstantstrom- oder Spannungsquelle bzw. durch Einstellung des äußeren Moments auf einen quadratisch von dem einen zu messenden Widerstand durchfließenden Verstärkerausgangsstrom abhängigen Wert als Widerstandsmeßeinrichtung verwendbar ist.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Steuergalvanometer angreifende feste Drehmoment durch an sich bekannte mechanische oder elektromagnetische Mittel (Gewicht, Feder, Elektromagnet od. dgl.) erzeugt wird.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch 1 und 2 mit einem elektrodynamischen Meßwerk, das mit dem Steuergalvanometer mechanisch gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Feldwicklung als auch die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks in den Ausgangskreis des Verstärkers eingeschaltet sind.
  4. 4. Verstärker nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspule des elektrodynamischen Meßwerks parallel zu einem mit derFeldwicklung in Reihe geschalteten Widerstand bzw. einer Widerstandskombination oder an die Diagonale einer Brückenschaltung angeschlossen ist.
  5. 5. Verstärker nach Anspruch 1, 3 und 4, gekennzeichnet durch einen Signalgeber (z. B. einen Regler oder ein in Widerstandseinheiten geeichtes Strommeßinstrument) im Verstärkerausgang zulr Bestimmung der Größe eines mit der Feldwickluug des elektrodynamischen Meßwerks in Reihe liegenden Widerstandes bzw. eines Widerstandes der Kombinationsschaltung.
  6. 6. Verstärker nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche System des elektrodynamischen Meßwerks zwei Wicklungen aufweist und eine Wicklung an einem festen Widerstand im Verstärkerausgang liegt, während die andere an den zu bestimmenden Widerstand angeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 275 033.
DES40931A 1954-09-21 1954-09-21 Galvanometerverstaerker in Kompensationsschaltung Pending DE1010163B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149108B (de) * 1961-11-09 1963-05-22 Landis & Gyr Ag Messwertumformer mit einstellbarem Messbereich
DE1203388B (de) * 1963-12-09 1965-10-21 Leitz Ernst Gmbh Kompensations- oder Quotientenschreiber

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH275033A (de) * 1948-10-01 1951-04-30 Siemens Ag Kompensationsverstärker.

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DE1149108B (de) * 1961-11-09 1963-05-22 Landis & Gyr Ag Messwertumformer mit einstellbarem Messbereich
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