DE10059600A1 - Schneidklemme mit federnden Schneidbacken - Google Patents
Schneidklemme mit federnden SchneidbackenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Schneidklemmen bestehen aus einer zweizinkigen Metallgabel, in deren
Spalt ein elektrischer, isolierter Leiter mehr oder weniger quer zu seiner
Längsachse hineingezungen wird, wobei die Isolation des Leiters so stark
verletzt wird, dass die inneren Backen der Gabel die metallische Ader des
isolierten Leiters kontaktieren können. Es gibt Schneidklemmen für massive
(eindrähtige) und für flexible (mehrdrähtige) Adern. Sie müssen jeweils zur
Querschnittsgröße des anzuklemmenden Leiters passen. Schneidklemmen
für massive Leiteradern werden schon seit mehreren Jahrzehnten für die
Installation von Telefonkabeln benutzt. Schneidklemmen für flexible Leiter
adern sind erst im letzten Jahrzehnt aufgekommen.
Während die Verwendung von Schneidklemmen für massive Leiteradern
sowohl theoretisch als auch praktisch als unbedenklich angesehen werden
kann, muss die Schneidklemme für flexible Leiteradern zumindest theore
tisch als heikel bezeichnet werden.
Kriterium einer professionellen elektrischen Verbindung ist ihre Stromtrag
fähigkeit oder, anders ausgedrückt, ihr geringer Übergangswiderstand. Bei
lötfreien Verbindungen stellt der Kontaktdruck die benötigte Stromtragfä
higkeit sicher. Dieser Kontaktdruck setzt sich bei einer Schneidklemme für
Massivleiter zusammen aus den Rückstellkräften, die beim Einpressen des
Leiters sowohl innerhalb der Leiterader als auch in den Gabeln (Schneid
backen) der Schneidklemme aufgebaut werden, da der Spalt der Schneid
klemme geringfügig schmaler ist als der Durchmesser der massiven Leiter
ader.
Passen Leiter und Schneidklemme vorschriftsmäßig zusammen, wird ein
voraussagbarer Kontaktdruck erzielt. Dadurch wird eine verlässliche Aussage
über die Stromtragfähigkeit möglich, die in einem Qualitätssicherungspro
tokoll verwendet werden kann, ohne dass eine Überprüfung stattfinden
muss.
Anders verhält es sich bei Schneidklemmen für flexible (mehrdrähtige)
Leiteradern. Dadurch, dass das Drahtbüschel sich dem Spalt anpassen
kann, indem die einzelnen Drähte zur Seite ausweichen, lässt sich über
den Kontaktdruck keine eindeutige Aussage machen. Nicht umsonst spricht
die Industrie von "bewährter" Schneidklemmtechnik, was auch soviel
heißen kann wie: "Es ist noch nichts passiert".
Zu erwarten sind jedoch - zumindest theoretisch - Dimensionsveränderun
gen der mehrdrähtigen Leiterader durch Temperaturgefälle und Vibration.
Da die Kontaktgabel der Schneidklemme starr ist und Dimensionsverände
rungen nicht durch Nachfedern ausgleichen kann, muss die Stromtragfä
higkeit im Laufe der Zeit absinken. In einem etwaigen Qualitätssicherungs
protokoll kann über den Übergangswiderstand keine eindeutige Aussage
gemacht werden.
Übliche Schneidklemmen für mehrdrähtige Leiteradern mit starren Schneid
backen können Dimensionsveränderungen, die durch Temperaturgefälle
und Vibration entstehen können, nicht nachfedernd ausgleichen. Dadurch
herrscht in einem solchen Anschluß kein zuverlässig stabiler Übergangswi
derstand. Das kann in sicherheitsempfindlichen Installationen nicht hinge
nommen werden.
Bei einer erfindungsgemäßen Schneidklemme verjüngt sich der Spalt in
der Gabel, kann aber durch den eindringenden Leiter aufgedehnt werden.
Dabei wird Rückstellkraft (Federwirkung) in mindestens einer der beiden
Gabelzinken gespeichert, um etwaige Dimensionsveränderungen der
mehrdrähtigen Leiterader nachfedernd ausgleichen zu können. Der ver
wendete Werkstoff muss diese Federkraftspeicherung leisten können.
Dafür kommen, je nach Anspruch, mehrere Metalllegierungen der Gattun
gen Messing oder Bronze in Frage.
Eine Aufdehnung ist möglich, wenn eine oder beide Schneidbacken nicht
starr mit ihrem Ursprung verbunden sind, sondern von der Leiterader
seitlich ausgelenkt werden können.
Dies kann dadurch erreicht werden, dass eine oder beide Gabelzinken auf
die doppelte Länge verlängert werden und auf ihre nunmehr halbe Länge
so zurückgefaltet werden, dass die Enden der Gabelzinken sich innen (in
der Nähe ihres Ursprungs) nahezu berühren. Eine Leiterader, die zwischen
zwei solcherart sich verengende Schneidbacken eingepresst wird, kann den
verengten Spalt aufdehnen, da die zurückgefalteten Enden der Gabel zur
Seite gedrängt werden können. Dabei speichern sie Rückstellkraft (Feder
kraft) und zwar über ihre gesamte Länge bis zum Ursprung. Diese Rück
stellkraft gleicht Dimensionsveränderungen unmittelbar wieder aus. Man
erhält einen Kontaktdruck, der, abhängig vom Leiterquerschnitt, eindeutig
beschrieben werden kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass
aufgrund der Nachfederung tatsächlich unterschiedliche Leiterquerschnitte
- jedoch in Grenzen - in ein und derselben Bauform geklemmt werden
können.
Eine mögliche Ausführung der erfindungsgemäßen Schneidklemme mit
federnden Schneidbacken ist in Fig. 1 abgebildet. Sie besteht aus einem
stanzbaren Blechteil (1), bei dem beide Zinken (2) der Schneidgabel um
180 Grad zurückgefaltet sind. Man erkennt, dass der Gabelspalt (3) sich
verjüngt.
In Fig. 2 sieht man, dass ein isolierter Leiter (4) in die Schneidgabel
hineingepresst wurde. Die Isolation ist teilweise durchtrennt, was aber -
wie bei üblichen Schneidklemmen auch - nicht zu erkennen ist. Erkennbar
ist jedoch, dass die Schneidbacken (Gabelzinken) von der Leiterader zur
Seite gedrängt wurden. Der Gabelspalt (3a) ist fast parallel und die Schneid
backen drücken federnd auf die metallische Leiterader.
Claims (1)
- Schneidklemme mit federnden Schneidbacken gekennzeichnet dadurch, dass der Spalt zwischen den beiden Schneidbacken sich gegen den Ursprung der Gabel hin verjüngt, jedoch durch den eindringenden, geschnittenen Leiter Rückstellkraft aufbauend aufgedehnt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000159600 DE10059600A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Schneidklemme mit federnden Schneidbacken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000159600 DE10059600A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Schneidklemme mit federnden Schneidbacken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10059600A1 true DE10059600A1 (de) | 2002-06-06 |
Family
ID=7665326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000159600 Ceased DE10059600A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Schneidklemme mit federnden Schneidbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10059600A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20216865U1 (de) * | 2002-11-02 | 2004-03-04 | Weidmüller Interface Gmbh & Co. | Schneid-/Klemmanschluß, insbesondere für Reihenklemmen |
-
2000
- 2000-11-30 DE DE2000159600 patent/DE10059600A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20216865U1 (de) * | 2002-11-02 | 2004-03-04 | Weidmüller Interface Gmbh & Co. | Schneid-/Klemmanschluß, insbesondere für Reihenklemmen |
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