DE1005685B - Geraet zur sterilen Entnahme von Injektionsfluessigkeit - Google Patents
Geraet zur sterilen Entnahme von InjektionsfluessigkeitInfo
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- DE1005685B DE1005685B DEB32097A DEB0032097A DE1005685B DE 1005685 B DE1005685 B DE 1005685B DE B32097 A DEB32097 A DE B32097A DE B0032097 A DEB0032097 A DE B0032097A DE 1005685 B DE1005685 B DE 1005685B
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
- A61M5/31—Details
- A61M5/32—Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
- A61M5/34—Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub
- A61M5/347—Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub rotatable, e.g. bayonet or screw
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
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- A61M5/32—Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
- A61M2005/3201—Coaxially assembled needle cannulas placed on top of another, e.g. needles having different diameters
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Description
- Gerät zur sterilen Entnahme von Injektionsflüssigkeit Bisher wurden Injektionsflüssigkeiten vorwiegend in Glasampullen geliefert, die zugeschmolzen und nach der Entnahme der Flüssigkeit nicht wieder verschließbar waren. Dadurch war die Aufbewahrung einer einmal angebrochenen Ampulle nicht mehr möglich. Die Verwendung solcher Ampullen ist daher unwirtschaftlich.
- Um diesem Nachteil abzuhelfen, sind bereits Vorratsflaschen für Injektionslösungen bekanntgeworden, die in ihrem Hals eine seitliche Oeffnung und einen in dem Flaschenhals eingeschliffenen, drehbaren Stöpsel besitzen, der eine derartige Bohrung aufweist, daß bei einer bestimmten Stellung des Stöpsels durch die seitliche Öffnung im Flaschenhals und die damit korrespondierende Bohrung im Stöpsel mittels der hier hindurchgesteckten Kanüle einer Injektionsspritze Flüssigkeit aus der Flasche abgesaugt werden. kann. Durch Drehung des Stöpsels wird die Öffnung wieder verschlossen, und die Injektionsfiüssigkeit kann weiterhin steril aufbewahrt werden.
- Durch diese Vorrichtung ist jedoch ein neuer Nachteil aufgetreten, denn es können nur besonders angefertigte Flaschen verwendet werden, deren Herstellungskosten die sonstigen Vorteile in wirtschaftlicher Hinsicht wieder zunichte machen.
- Das erfindungsgemäße Gerät vermeidet alle diese geschilderten Nachteile in neuer und fortschrittlicher Weise. Es kann jede beliebige Flasche verwendet werden, die mit einem Gummimembran- oder anderen ähnlichen Verschluß versehen ist. Die Injektionsflüssigkeit kann mit jeder beliebigen Injektionsspritze aus der Vorratsflasche entnommen werden, und die angebraucht Flasche kann beliebig lange unter sterilem Verschluß aufbewahrt werden.
- Das Gerät nach der Erfindung besteht aus einem Unterteil, das, solange die Flasche noch nicht entleert ist, auf der Flasche verbleibt, und einem darauf aufsteckbaren und mittels Bajonettverschluß zu befestigenden Oberteil, das die Öffnung des Unterteils luftdicht abschließt.
- An Hand der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes schematisch dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 3 das Unterteil, die Fig. 4 bis 6 das Oberteil jeweils in Ansicht, Aufsicht und im Schnitt.
- Das Unterteil besteht nach Fig. 1 bis 3 aus einem Griffstück b, an dem unten zentrisch eine Kanüle a angebracht ist, die an ihrem unteren Ende unter einem spitzen Winkel schräg abgeschnitten ist. Das Griffstück b ist mit einer konischen Bohrung d versehen, die mit der Bohrung der Kanüle a in Verbindung steht. Konzentrisch zur Bohrung d ist eine Ringnut e im Griffstück b angebracht, in der sich an einer Stelle an der Innenwand ein Haltedorn c für den Bajonettverschluß befindet.
- Das Oberteil besteht nach Fig. 4 bis 6 aus einer Verschlußkappe g, deren Durchmesser mindesten ebenso groß ist wie der des Griffstückes b des Unterteils, zweckmäßigerweise aber größer. Am unteren Teil der Verschlußkappe g ist ein Zylinder k kleineren Durchmessers angebracht, der eine Ringnut m enthält, die an ihrer Innenseite derart konisch ist, daß der Zylinder k und der darin stehengebliebene Dorn i genau in die Ringnut e und die konische Bohrung d des Unterteils paßt. Der Haltedorn c gleitet in einem axialen und daran anschließenden radialen ge krümmten Schlitze im Zylinder k. Mittels dieses Bajonettverschlusses sitzt das Oberteil dicht schließend im Unterteil fest.
- An dem konischen Dorn i befindet sich ein Stift h, der mit dem geringstmöglichen Spiel in die Bohrung der Kanüle a paßt, der am Ende unter dem gleichen Winkel wie das Ende der Kanülen schräg abgeschnitten ist. Die schräge Endfläche des Stiftes h bildet bei verschlossenem Gerät mit der schrägen Stirnwandung des Kanülenendes eine glatte Fläche.
- Dadurch ist, wenn das verschlossene Gerät durch den Gummimembranverschluß der Vorratsflasche hindurchgestoßen wird, vermieden, daß sich die Kanüle mit Teilen der Verschlußmembran verstopfen kann.
- Nach Lösen des Bajonettverschlusses und Entfernen der Verschlußkappe g mit dem Stift lot kann mit einer IiÆjektionsspritze die gewünschte Menge der Injekt:onslösung aus der Flasche entnommen werden. Anschließend wird die Verschlußkappe wieder aufgesetzt, um die Injektionslösung keimfrei aufzubewahren. Die Größe der Kanüle und die des Stiftes in Durchmesser und Länge wird zweckmäßigerweise derart gewählt, daß die verwendete Injektionsspritze mit geringem Spiel hindurchgesteckt und deren Spitze mit Sicherheit in die Flüssigkeit eingetaucht werden kann.
- Das Gerät kann z. B. aus rostfreiem Stahl oder einem anderen Metall vernickelt oder verchromt hergestellt sein.
- Vor der Benutzung wird es in bekannter Weise sterilisiert.
- PATENTANSPRnCHE 1. Gerät für sterile Entnahme von Injektionsflüssigkeit aus beliebigen Vorratsflaschen mit Gummimembranverschluß gel(ennzeichnet durch ein Unterteil, an das eine an ihrem unteren Ende unter einem spitzen Winkel schräg abgeschnittene Kanüle (a) angesetzt ist und das im Griffstück (b) eine mit der Bohrung der Kanüle (a) in Verbindung stehende konische Bohrung (d) und konzentrisch dazu eine Ringnut (e) mit einem Haltedorn (c) enthält, sowie durch ein Oberteil, das aus einer Verschlußkappe (g), einem an deren unteren Teil angebrachten Zylinder (k) mitAusneqlmungen (f), die in Zusammenwirken mit dem Haltedorn (c) einen Bajonettverschluß bilden, und einem konzentrisch in dem Zylinder (k) angeordneten konischen Dorn (i) mit einem daran angesetzten Stift (h), dessen unteres Ende unter dem gleichen Winkel schräg abgeschnitten ist wie die Kanüle (a), besteht.
Claims (1)
- 2. Gerät nach Anspruch 1. gekennzeichnet dadurch, daß der Zylinder (A), der konische Dorn (i) und der daran befindliche Stift (h) des Oberteils in die Ringnut (e), die konische Bohrung (dl und die Kanüle (a) des Unterteils eingesteckt und durch den Bajonettverschluß miteinander verbunden werden können.3. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei verschlossenem Gerät die schräge Endfläche des Stiftes (lot) und die ebenso schräge Stirnwand der Kanüle (a) eine gemeinsame glatte Fläche bilden.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 541 272.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB32097A DE1005685B (de) | 1954-08-02 | 1954-08-02 | Geraet zur sterilen Entnahme von Injektionsfluessigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB32097A DE1005685B (de) | 1954-08-02 | 1954-08-02 | Geraet zur sterilen Entnahme von Injektionsfluessigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1005685B true DE1005685B (de) | 1957-04-04 |
Family
ID=6963666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB32097A Pending DE1005685B (de) | 1954-08-02 | 1954-08-02 | Geraet zur sterilen Entnahme von Injektionsfluessigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1005685B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2800579A1 (de) * | 1978-01-07 | 1979-07-12 | Junker Frank Michael | Einweg-spritze |
| WO2011060828A1 (en) * | 2009-11-20 | 2011-05-26 | Carmel Pharma Ab | Medical device connector |
| US8480646B2 (en) | 2009-11-20 | 2013-07-09 | Carmel Pharma Ab | Medical device connector |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2541272A (en) * | 1947-04-24 | 1951-02-13 | John T Murphy | Needle for filling or exhausting ampoules |
-
1954
- 1954-08-02 DE DEB32097A patent/DE1005685B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2541272A (en) * | 1947-04-24 | 1951-02-13 | John T Murphy | Needle for filling or exhausting ampoules |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2800579A1 (de) * | 1978-01-07 | 1979-07-12 | Junker Frank Michael | Einweg-spritze |
| WO2011060828A1 (en) * | 2009-11-20 | 2011-05-26 | Carmel Pharma Ab | Medical device connector |
| US8480646B2 (en) | 2009-11-20 | 2013-07-09 | Carmel Pharma Ab | Medical device connector |
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