[go: up one dir, main page]

DE10050093A1 - Druckmindervorrichtung - Google Patents

Druckmindervorrichtung

Info

Publication number
DE10050093A1
DE10050093A1 DE2000150093 DE10050093A DE10050093A1 DE 10050093 A1 DE10050093 A1 DE 10050093A1 DE 2000150093 DE2000150093 DE 2000150093 DE 10050093 A DE10050093 A DE 10050093A DE 10050093 A1 DE10050093 A1 DE 10050093A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
pressure
closing direction
guide
control point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000150093
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Lego
Juergen Desor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE2000150093 priority Critical patent/DE10050093A1/de
Publication of DE10050093A1 publication Critical patent/DE10050093A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0663Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator
    • G05D16/0666Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator characterised by the form of the obturator

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Druckmindervorrichtung, insbesondere für eine Wasserzuführung eines an einem Trinkwassernetz (10) angeschlossenen Dampfgeräts, mit einem in einem Gehäuse (11) verschiebbar geführten Schieber (12), mit dem über zumindest eine Steuerstelle (13) wenigstens ein Eingangskanal (14) mit wenigstens einem Ausgangskanal (15) verbindbar ist, wobei ein Eingangsdruck im Eingangskanal (14) über zumindest eine erste Fläche (16) in Schließrichtung (17) und über zumindest eine zweite Fläche (18, 19) in Öffnungsrichtung (20) auf den Schieber (12) wirkt. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß die von Eingangsdruck in Schließrichtung (17) beaufschlagte Gesamtfläche (16) in ihrer Größe weniger als 10% von der vom Eingangsdruck in Öffnungsrichtung (20) beaufschlagten Gesamtfläche (18, 19) abweicht.

Description

Die Erfindung geht aus von einer Druckmindervorrichtung nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Für Dampfgargeräte sind Druckmindervorrichtungen bekannt, die einen in einem Gehäu­ se verschiebbar geführten Schieber aufweisen. Der Schieber besitzt in seinem mittleren Bereich einen Bund, der an einer ersten axialen Stirnseite eine Ausnehmung aufweist, in die eine Ringdichtung eingebracht ist. An einer zweiten Stirnseite des Bunds wirkt eine Schraubendruckfeder auf den Schieber in Schließrichtung. Die Schraubendruckfeder drückt den Schieber mit der Ringdichtung gegen eine axiale Gehäusewand und verschließt dadurch eine in der Gehäusewand eingebrachte konzentrische runde Aus­ nehmung, die einen kleineren Durchmesser als die Ringdichtung aufweist und durch die der Schieber mit einem Betätigungsbolzen ragt. Der Betätigungsbolzen besitzt einen klei­ neren Durchmesser als die Ausnehmung und bildet mit dieser einen ringförmigen Durch­ gangskanal. Mit dem Schieber kann ein Volumenstrom von einem mit einem Trinkwas­ sernetz verbundenen Eingangskanal im Gehäuse über eine Steuerstelle, die zwischen der Ringdichtung und der axialen Gehäusewand liegt, und den Durchgangskanal in einen mit einem Garraum verbundenen Ausgangskanal im Gehäuse gesteuert werden.
Ferner ist an den Schieber auf der der Ringdichtung abgewandten Seite ein Führungsbol­ zen angeformt, der einen kleineren Durchmesser als die Schraubendruckfeder aufweist und der innerhalb der Schraubendruckfeder sich axial in Öffnungsrichtung des Schiebers erstreckt. An dem in Öffnungsrichtung weisenden Ende des Führungsbolzens ist in einer Ringnut eine Ringdichtung befestigt. Der Führungsbolzen ragt mit dem in Öffnungsrich­ tung weisenden Ende in eine zylindrische Führungshülse und ist über die Ringdichtung in der Führungshülse geführt. Die Führungshülse ist an einen Verschlußdeckel angeformt.
Um zu vermeiden, daß in einem durch den Führungsbolzen begrenzten Raum in der Füh­ rungshülse sich beim Öffnen des Schiebers ein ungewünschter Druck aufbaut, ist der Raum über einen axialen und einen radialen Kanal im Schieber mit dem Ausgangskanal verbunden. Die Führungshülse ist mit einem radialen Abstand von einer zweiten, an den Verschlußdeckel angeformten Hülse umgeben, an deren Außenumfang ein Außengewin­ de eingebracht ist, über das der Verschlußdeckel in axialer Richtung in ein Innengewinde des Gehäuses eingeschraubt ist. Die Schraubendruckfeder ragt in eine ringförmige Aus­ nehmung zwischen der Führungshülse und der zweiten Hülse und ist in Öffnungsrichtung des Schiebers am Ende der ringförmigen Ausnehmung an einer an den Verschlußdeckel angeformten axialen Federauflage abgestützt.
Die in Öffnungsrichtung weisende Stirnseite des Bunds des Schiebers ist mit einem Ein­ gangsdruck im Eingangskanal in Schließrichtung des Schiebers und die in Schließrich­ tung weisende Stirnseite des Bundes ist im radial äußeren Bereich radial nach innen bis ca. zu einem mittleren Durchmesser der Ringdichtung mit dem Eingangsdruck im Ein­ gangskanal in Öffnungsrichtung belastet. Ein Ausgangsdruck im Ausgangskanal wirkt auf die in Schließrichtung weisenden Stirnseite des Bunds im radial inneren Bereich radial nach außen bis ca. zum mittleren Durchmesser der Ringdichtung in Öffnungsrichtung und in der Führungshülse auf eine in Öffnungsrichtung weisende Stirnseite des Führungsbol­ zens in Schließrichtung des Schiebers.
Die vom Eingangsdruck in Schließrichtung beaufschlagte Fläche ist wesentlich größer als die vom Eingangsdruck in Öffnungsrichtung beaufschlagte Gesamtfläche, wodurch bei steigendem Eingangsdruck eine auf den Schieber in Schließrichtung wirkende Druckkraft ansteigt und der Volumenstrom vom Eingangskanal über die Steuerstelle und den Durch­ gangskanal zum Ausgangskanal abnimmt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine gattungsgemäße Druckmindervorrichtung weiterzuentwickeln, und zwar insbesondere hinsichtlich ihrer Druckunabhängigkeit von einem Eingangsdruck im Eingangskanal. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Wei­ terbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Die Erfindung geht aus von einer Druckmindervorrichtung, insbesondere für eine Wasser­ zuführung eines an einem Trinkwassernetz angeschlossenen Dampfgargeräts, mit einem in einem Gehäuse verschiebbar geführten Schieber, mit dem über zumindest eine Steu­ erstelle wenigstens ein Eingangskanal mit wenigstens einem Ausgangskanal verbindbar ist, wobei ein Eingangsdruck im Eingangskanal über zumindest eine erste Fläche in Schließrichtung und über zumindest eine zweite Fläche in Öffnungsrichtung auf den Schieber wirkt.
Es wird vorgeschlagen, daß die vom Eingangsdruck in Schließrichtung beaufschlagte Gesamtfläche in ihrer Größe weniger als 10% von der vom Eingangsdruck in Öffnungs­ richtung beaufschlagten Gesamtfläche abweicht. Die am Schieber durch den Eingangs­ druck erzeugten Druckkräfte können gegenseitig zumindest weitgehend aufgehoben und es kann vorteilhaft eine vom Eingangsdruck zumindest weitgehend unabhängige Einstel­ lung des Schiebers realisiert werden. Je weniger die Gesamtflächen in ihrer Größe von­ einander abweichen, um so genauer kann ein Druck über die Druckmindervorrichtung eingestellt und um so eine genauere Druckregeleinrichtung kann mit der Druckmindervor­ richtung realisiert werden, beispielsweise kann mit einer Abweichung der Flächen von 1 bis 3% eine Regelgenauigkeit zwischen 1 bis 3% erreicht werden. Besonders vorteilhaft wird daher eine möglichst geringe Abweichung zwischen 0 und 3% angestrebt.
Eine konstruktiv einfache, platzsparende und insbesondere kostengünstige Vorrichtung kann erreicht werden, indem der Schieber auf der der Steuerstelle abgewandten Seite mit einer Dichtfläche in einer Führungsfläche eines Führungselements geführt ist, und ein Führungsdurchmesser des Führungselements quadriert weniger als 10% von einem qua­ drierten Durchmesser der Steuerstelle abweicht. Mit geringem konstruktiven Aufwand können die Flächen entsprechend aneinander angeglichen werden. Die Dichtfläche kann von einer an den Schieber angeformten Fläche oder von einer am Schieber befestigten Dichtung gebildet sein.
Die Steuerstelle kann verschiedenartig ausgebildet sein, beispielsweise kann die Steuer­ stelle zwischen einer Nutringdichtung oder zwischen einer an den Schieber angeformten Steuerkante und dem Gehäuse ausgebildet sein usw. Besonders vorteilhaft ist jedoch der Schieber in einer Schließstellung in Schließrichtung mit einer Ringdichtung gegen eine axiale Fläche des Gehäuses gedrückt, wobei die Steuerstelle zwischen der Ringdichtung und der axialen Fläche liegt, und der mittlere Durchmesser der Ringdichtung quadriert weniger als 10% vom quadrierten Führungsdurchmesser des Führungselements ab­ weicht. Mit der Ringdichtung kann eine vorteilhaft kostengünstige und konstruktiv einfache und sichere Abdichtung mit geringer Leckage erreicht werden, wodurch sich eine Ring­ dichtung besonders für Systeme mit hohen Abdichtungsanforderungen eignet, wie dies insbesondere bei Dampfgargeräten im Haushalt der Fall ist. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß ca. im Bereich des mittleren Durchmessers der Ringdichtung sich ein Druckübergang vom Eingangsdruck zum Ausgangsdruck einstellt und sich die Steuer­ stelle ausbildet.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß auf der der Steu­ erstelle abgewandten Seite innerhalb einem durch die Führungsfläche des Führungsele­ ments begrenzten Raum eine Druckfeder angeordnet ist, die den Schieber in Schließ­ richtung belastet. Der vorhandene Bauraum kann vorteilhaft genutzt werden, und zwar insbesondere, wenn die Feder in Schließrichtung in eine Ausnehmung des Schiebers ragt und an einer Stützfläche in der Ausnehmung auf den Schieber in Schließrichtung wirkt. Ferner kann mit einer Druckfeder, insbesondere einer Schraubendruckfeder, kostengün­ stig ein vorteilhafter Kräfteverlauf über den Weg des Schiebers erreicht werden. Grund­ sätzlich sind jedoch auch andere, den Schieber in Schließrichtung belastende Vorrichtun­ gen denkbar, wie beispielsweise eine auf der der Steuerstelle zugewandten Seite ange­ ordnete, am Schieber angreifende Zugfeder usw..
Die Druckfeder kann in Öffnungsrichtung an einem separaten Bauteil, oder vorteilhaft am Führungselement abgestützt sein, wodurch zusätzliche Bauteile, Bauraum und Monta­ geaufwand eingespart werden können. Ferner können ungewünschte Reibkräfte reduziert und eine genaue Druckeinstellung und insbesondere eine genaue Druckregelung mit der Druckmindervorrichtung erreicht werden, indem zwischen dem Schieber und der Füh­ rungsfläche des Führungselements ein Schmiermittel eingebracht ist.
Die erfindungsgemäße Lösung kann bei verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll er­ scheinenden Druckmindervorrichtungen für gasförmige und für flüssige Medien eingesetzt werden, besonders vorteilhaft jedoch bei Druckmindervorrichtungen zur Reduzierung von Drücken in Trinkwassernetzen vor der Wasserzuführung zu einem Dampfgargerät. Drüc­ ke in Trinkwassernetzen können erheblich schwanken. Durch die erfindungsgemäße Lö­ sung kann eine Wasserversorgung des Dampfgargeräts zur Dampferzeugung unabhängig vom Druck im Trinkwassernetz erreicht und eine sichere Funktion stets gewährleistet werden. Zusätzliche Druckmindervorrichtungen bei besonders hohen Drücken zwischen 6 und 8 bar können vermieden und Kosten eingespart werden. Ohne Umrüsten können baugleiche Dampfgargeräte an verschiedenen Standorten mit verschiedenen Drücken im Trinkwassernetz sicher betrieben werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeich­ nung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschrei­ bung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weite­ ren Kombinationen zusammenfassen.
Fig. 1 eine Druckregeleinrichtung mit einer erfindungsgemäßen Druckmindervor­ richtung und
Fig. 2 einen in Fig. 1 mit II gekennzeichneten Ausschnitt in vergrößerter Dar­ stellung.
In Fig. 1 ist eine Druckregeleinrichtung 24 mit einer erfindungsgemäßen Druckmindervor­ richtung im Längsschnitt dargestellt, und zwar für eine Wasserzuführung eines an einem Trinkwassernetz 10 angeschlossenen, nicht näher dargestellten Dampfgargeräts. Die Druckmindervorrichtung besitzt einen in einem Gehäuse 11 verschiebbar geführten Schieber 12. Der Schieber 12 besitzt ca. in seinem mittleren Bereich einen Bund 38, der an einer ersten axialen Stirnseite eine Ausnehmung 21 aufweist, in die eine Ringdichtung 33 eingebracht ist. Die Ringdichtung 33 wird in der Ausnehmung 21 gehalten, indem ein Rand des Bunds 38 nach innen umgebördelt ist. Ferner besitzt der Schieber 12 an sei­ nem in Öffnungsrichtung 20 weisenden Ende eine Ringnut 37, in der eine Ringdichtung 25 angeordnet ist. Über eine Dichtfläche der Ringdichtung 25 ist der Schieber 12 in einer zylindrischen Führungsfläche 26 eines Führungselements 27 geführt.
Der Schieber 12 ist über eine Schraubendruckfeder 35 in seiner Schließstellung in Schließrichtung 17 mit der Ringdichtung 33 gegen eine axiale Fläche 34 einer Gehäuse­ wand gedrückt, und verschließt dadurch eine in die Gehäusewand eingebrachte runde Ausnehmung 40, die einen kleineren Durchmesser als die Ringdichtung 33 aufweist und durch die der Schieber 12 mit einem an ihn angeformten Betätigungsbolzen 39 ragt. Der Betätigungsbolzen 39 besitzt einen kleineren Durchmesser als die Ausnehmung 40 und bildet mit dieser einen ringförmige Durchgangskanal. Zwischen der Ringdichtung 33 des Schiebers 12 und der axialen Fläche 34 der Gehäusewand liegt eine Steuerstelle 13, über die ein Volumenstrom von einem mit dem Trinkwassernetz 10 verbundenen Eingangska­ nal 14 durch den Durchgangskanal in einen Ausgangskanal 15 steuerbar ist (Fig. 2). Der Ausgangskanal 15 ist über eine nicht näher dargestellte Blende mit einem Garraum des Dampfgargeräts verbunden. Der Eingangskanal 14 und der Ausgangskanal 15 verlaufen im wesentlichen senkrecht zur Schließ- und Öffnungsrichtung 17, 20 des Schiebers 12.
Die Schraubendruckfeder 35 ist auf der der Steuerstelle 13 abgewandten Seite innerhalb einem durch die Führungsfläche 26 des Führungselements 27 begrenzten Raum 28 an­ geordnet, stützt sich in Öffnungsrichtung 20 des Schiebers 12 am Führungselement 27 des Schiebers 12 ab, ragt in Schließrichtung 17 in eine Axialbohrung 36 des Schiebers 12 und wirkt über eine Stützfläche 22 in der Axialbohrung 36 auf den Schieber 12 in Schließ­ richtung 17. Der von der Führungsfläche 26 begrenzte Raum 28 im Führungselement 27, der gleichzeitig einen Federraum für die Schraubendruckfeder 35 dargestellt, ist über eine konzentrische Axialbohrung 29 und über eine Radialbohrung 30 im Schieber 12 mit dem Ausgangskanal 15 verbunden. Das Führungselement 27 ist einstückig mit einem Deckel ausgeführt, der in axialer Richtung des Schiebers 12 in das Gehäuse 11 eingeschraubt ist. Um Reibkräfte zu reduzieren und dadurch eine genaue Druckeinstellung und insbe­ sondere eine genaue Druckregelung zu erreichen, ist zwischen dem Schieber 12 bzw. der Ringdichtung 25 und der Führungsfläche 26 des Führungselements 27 ein Schmiermittel eingebracht.
Auf der in Schließrichtung 17 weisenden Seite des Bunds 38 wirkt im radial inneren Be­ reich bis ca. zum mittleren Durchmesser 32 der Ringdichtung 33 auf eine Ringfläche 23 ein im Ausgangskanal 15 herrschender Ausgangsdruck und ab dem mittleren Durchmes­ ser 32 der Ringdichtung 33 im radial äußeren Bereich auf eine Ringfläche 18 ein im Ein­ gangskanal 14 herrschender Eingangsdruck. Auf der in Öffnungsrichtung weisenden Seite des Bunds 38 wirkt der Eingangsdruck über eine Ringfläche 16 des Bunds 38 in Schließ­ richtung 17 des Schiebers 12 und über eine Ringfläche 19 in Öffnungsrichtung 20, wobei die Ringfläche 19 zum Teil von einem die Ringnut 37 begrenzenden Bund 41 und zum Teil von der Ringdichtung 25 gebildet ist. Erfindungsgemäß ist der mittlere Durchmesser der Ringdichtung 33 gleich dem Führungsdurchmesser 31 des Führungselements 27 ausgeführt. Dadurch wird erreicht, daß die vom Eingangsdruck in Schließrichtung 17 be­ aufschlagte Ringfläche 16 in ihrer Größe der vom Eingangsdruck in Öffnungsrichtung 20 beaufschlagten Gesamtfläche 18, 19 entspricht, die sich aus den Ringflächen 18, 19 zu­ sammensetzt. Es wird eine vom Eingangsdruck im Eingangskanal 14 unabhängige Re­ gelung erreicht.
Der Ausgangskanal 15 ist in Schließrichtung 17 des Schiebers 12 von einer Membran 42 zu einem Federraum 43 in einem Gehäuseteil 44 der Druckregeleinrichtung 24 begrenzt. Eine im Federraum 43 angeordnete Schraubendruckfeder 45 wirkt über eine Federaufla­ ge 46, die Membran 42 und über ein Kuppelelement 47 auf den Betätigungsbolzen 39 des Schiebers 12 in Öffnungsrichtung 20. Das Kuppelelement 47 wird von einer Niete gebil­ det, deren Nietkopf 50 im Ausgangskanal an der Membran 42 anliegt und deren bolzen­ förmiger Teilbereich 48 sich in Schließrichtung 17 des Schiebers 12 durch die Membran 42, die Federauflage 46 und durch eine Führung 49 der Schraubendruckfeder 45 er­ streckt, und diese in axialer Richtung zueinander fixiert. Die Schraubendruckfeder 45 stützt sich in die von der Membran 42 abgewandte Richtung an einer als Mutter ausge­ führten Federauflage 51 ab, die über ein Innengewinde 52 auf einem Außengewinde 53 einer Stellschraube 54 gelagert ist. Die Stellschraube 54 ist im Gehäuseteil 44 drehbar gelagert und in axialer Richtung fixiert. Die Federauflage 51 ist im Gehäuseteil 44 axial verschiebbar gelagert und in Drehrichtung fixiert. Wird die Stellschraube 54 über eine Drehkappe 55 gedreht, die über einen Innenvierkant 56 mit einem Außenvierkant 57 der Stellschraube 54 drehfest verbunden ist, kann die Federauflage 51 in axialer Richtung und damit eine Vorspannung der Schraubendruckfeder 45 eingestellt werden, wobei mit unterschiedlichen Vorspannungen der Schraubendruckfeder 45 unterschiedliche Regel­ verhalten der Druckregeleinrichtung 24 eingestellt werden können.
Fällt im Ausgangskanal 15 der Ausgangsdruck, verschiebt die Schraubendruckfeder 45 über die Federauflage 46, die Membran 42 und über das Kuppelelement 47 den Schieber 12 in seine Öffnungsrichtung 20, wodurch sich der Ausgangsdruck im Ausgangskanal 15 wieder erhöht.
Bezugszeichen
10
Trinkwassernetz
11
Gehäuse
12
Schieber
13
Steuerstelle
14
Eingangskanal
15
Ausgangskanal
16
Fläche
17
Schließrichtung
18
Fläche
19
Fläche
20
Öffnungsrichtung
21
Ausnehmung
22
Fläche
23
Fläche
24
Druckregeleinrichtung
25
Ringdichtung
26
Führungsfläche
27
Führungselement
28
Raum
29
Verbindungskanal
30
Verbindungskanal
31
Durchmesser
32
Durchmesser
33
Ringdichtung
34
Fläche
35
Druckfeder
36
Ausnehmung
37
Ringnut
38
Bund
39
Betätigungsbolzen
40
Ausnehmung
41
Bund
42
Membran
43
Federraum
44
Gehäuseteil
45
Schraubendruckfeder
46
Federauflage
47
Kuppelelement
48
Teilbereich
49
Führung
50
Nietkopf
51
Federauflage
52
Innengewinde
53
Außengewinde
54
Stellschraube
55
Drehkappe
56
Innenvierkant
57
Außenvierkant

Claims (10)

1. Druckmindervorrichtung, insbesondere für eine Wasserzuführung eines an einem Trinkwassernetz (10) angeschlossenen Dampfgargeräts, mit einem in einem Ge­ häuse (11) verschiebbar geführten Schieber (12), mit dem über zumindest eine Steuerstelle (13) wenigstens ein Eingangskanal (14) mit wenigstens einem Aus­ gangskanal (15) verbindbar ist, wobei ein Eingangsdruck im Eingangskanal (14) über zumindest eine erste Fläche (16) in Schließrichtung (17) und über zumin­ dest eine zweite Fläche (18, 19) in Öffnungsrichtung (20) auf den Schieber (12) wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Eingangsdruck in Schließrichtung (17) beaufschlagte Gesamtfläche (16) in ihrer Größe weniger als 10% von der vom Eingangsdruck in Öffnungsrichtung (20) beaufschlagten Gesamtfläche (18, 19) abweicht.
2. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) ein Bestandteil einer Druckregeleinrichtung (24) bildet.
3. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) auf der der Steuerstelle (13) abgewandten Seite mit einer Dichtfläche in einer Führungsfläche (26) eines Führungselements (27) geführt ist, und ein Führungsdurchmesser (31) des Führungselements (27) quadriert weni­ ger als 10% von einem quadrierten Durchmesser (32) der Steuerstelle (13) ab­ weicht.
4. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) in seiner Schließstellung in Schließrichtung (17) mit einer Ring­ dichtung (33) gegen eine axiale Fläche (34) des Gehäuses (11) gedrückt ist, die Steuerstelle (13) zwischen der Ringdichtung (33) und der axialen Fläche (34) liegt, und der mittlere Durchmesser (32) der Ringdichtung (33) quadriert weniger als 10% vom quadrierten Führungsdurchmesser (31) des Führungselements (27) abweicht.
5. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Steuerstelle (13) abgewandten Seite innerhalb einem durch die Führungsfläche (26) des Führungselements (27) begrenzten Raums (28) eine Druckfeder (35) angeordnet ist, die den Schieber (12) in Schließrichtung (17) belastet.
6. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (35) in Schließrichtung (17) in eine Ausnehmung (36) des Schiebers (12) ragt und an einer Stützfläche (22) in der Ausnehmung (36) auf den Schieber (12) in Schließrichtung (17) wirkt.
7. Druckmindervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (35) in Öffnungsrichtung (20) am Führungselement (27) ab­ gestützt ist.
8. Druckmindervorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Schieber (12) und der Führungsfläche (26) des Führungselements (27) ein Schmiermittel eingebracht ist.
9. Dampfgargerät mit einer Druckmindervorrichtung, die einen in einem Gehäuse (11) verschiebbar geführten Schieber (12) aufweist, mit dem über zumindest eine Steuerstelle (13) wenigstens ein Eingangskanal (14) mit wenigstens einem Aus­ gangskanal (15) verbindbar ist, wobei ein Eingangsdruck im Eingangskanal (14) über zumindest eine erste Fläche (16) in Schließrichtung (17) und über zumin­ dest eine zweite Fläche (18, 19) in Öffnungsrichtung (20) auf den Schieber (12) wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Eingangsdruck in Schließrichtung (17) beaufschlagte Gesamtfläche (16) in ihrer Größe weniger als 10% von der vom Eingangsdruck in Öffnungsrichtung (20) beaufschlagten Gesamtfläche (18, 19) abweicht.
10. Dampfgargerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) auf der der Steuerstelle (13) abgewandten Seite mit einer Dichtfläche in ei­ ner Führungsfläche (26) eines Führungselements (27) geführt ist, und ein Füh­ rungsdurchmesser (31) des Führungselements (27) quadriert weniger als 10% von einem quadrierten Durchmesser (32) der Steuerstelle (13) abweicht.
DE2000150093 2000-10-09 2000-10-09 Druckmindervorrichtung Withdrawn DE10050093A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000150093 DE10050093A1 (de) 2000-10-09 2000-10-09 Druckmindervorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000150093 DE10050093A1 (de) 2000-10-09 2000-10-09 Druckmindervorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10050093A1 true DE10050093A1 (de) 2002-04-18

Family

ID=7659239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000150093 Withdrawn DE10050093A1 (de) 2000-10-09 2000-10-09 Druckmindervorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10050093A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018205016A1 (de) * 2018-04-04 2019-10-10 Honeywell Technologies Sarl Druckminderer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1919619A1 (de) * 1969-04-17 1970-11-05 Suego Matsuda Automatisch betaetigbares Druckminderungsventil
GB2071277A (en) * 1980-03-04 1981-09-16 Crosweller & Co Ltd W Water pressure regulator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1919619A1 (de) * 1969-04-17 1970-11-05 Suego Matsuda Automatisch betaetigbares Druckminderungsventil
GB2071277A (en) * 1980-03-04 1981-09-16 Crosweller & Co Ltd W Water pressure regulator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018205016A1 (de) * 2018-04-04 2019-10-10 Honeywell Technologies Sarl Druckminderer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3515591C2 (de) Mischbatterie mit Ventilscheiben aus einem harten Werkstoff und mit einem druckbelasteten Einsatz
DE3307554C2 (de) Elektrisch regelbares Druckreduzierventil
DE3107775C2 (de)
DE1576088A1 (de) Schnellentlastungsventil fuer hydraulische Kraftzylinder
DE3314587A1 (de) Vorrichtung zur regelung der kapazitaet und inneren kompression in schraubenkompressoren
DE102016115638A1 (de) Membranventil
CH668628A5 (de) Druckminderventil.
EP0463289A1 (de) Ventil, insbesondere für den Schmierölfilter einer Brennkraftmaschine
DE2153470C3 (de) Vorgesteuertes Druckbegrenzungsventil
DE2922837A1 (de) Druckbegrenzungsventil
DE10050093A1 (de) Druckmindervorrichtung
DE147395C (de)
DE3005280A1 (de) Selbsttaetig schliessende armatur fuer duschalagen o.dgl.
DE202004004609U1 (de) Druckbegrenzungsventil
DE3016543A1 (de) Kraftstoffeinspritzanlage
DE19852409A1 (de) Druckbegrenzungsventil, insbesondere für Fahrzeuge
DE2259079C2 (de) Ventil, insbesondere schwimmergesteuerter Kondensatableiter
DE1043819B (de) Druckmittelanlage, insbesondere Hydraulikanlage fuer Hebeeinrichtungen auf Fahrzeugen
EP3561350B1 (de) Vakuumsicherheitsventil
DE19822872A1 (de) Dosierpumpe für flüssigen Brennstoff, insbesondere einer brennkraftbetriebenen Heizeinrichtung eines Kraftfahrzeuges
DE69412427T2 (de) Kraftstoffeinspritzdüse
DE102019004943A1 (de) Reziprozierender Kolbenmotor, Motor-Pumpen-Baugruppe und Verfahren zum Antrieb einer Pumpe
DE102019127184A1 (de) Ventilbaugruppe sowie Hochdruckregler
DE2144979C3 (de) Strömungsmittel-Steuerventil
DE102017206009B4 (de) Druckregelventil

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal