DE1002242B - Einrichtung zum Einleiten von staubfoermigen Schuettguetern in ein pneumatisches Foerdersystem - Google Patents
Einrichtung zum Einleiten von staubfoermigen Schuettguetern in ein pneumatisches FoerdersystemInfo
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- DE1002242B DE1002242B DEST10728A DEST010728A DE1002242B DE 1002242 B DE1002242 B DE 1002242B DE ST10728 A DEST10728 A DE ST10728A DE ST010728 A DEST010728 A DE ST010728A DE 1002242 B DE1002242 B DE 1002242B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Einrichtung zum Einleiten von staubförmigen Schüttgütern in ein pneumatisches Fördersystem Um insbesondere feinkörnige Schüttgüter zu transportieren, bedient man sich vornehmlich eines Förderluftstromes. Dabei besteht der Mangel, daß das Schüttgut im Vorratsbunker von dem Fördermittel in unerwünschter Weise von unten nach oben durchströmt wird, sofern ein entsprechender ueberdruck in der Förderleitung herrscht. Um dieses zu vermeiden, hat man zwischen das Fördersystem und den Vorratsbehälter Schleusen oder schleusenähnlich wirkende Zuteileinrichtungen geschaltet, die das Eindringen des Fördermittels in den Lager- oder Vorratsraum verhindern sollen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß beispielsweise dann, wenn man einen sogenannten Zellenradzuteiler verwendet, in den auflaufenden leeren Zellen ein gewisser Luftanteil mit hochgenommen wird und somit doch in den Vorratsbehälter gelangt.
- Es ist bereits bekanntgeworden, die bei Zellenradzuteilern in den leeren Zellen mit hochgezogene Luft aus den Zellen abzuleiten, bevor die Zellen im Scheitel des Zuteilers neu aufgefüllt werden. Die Luft ist dabei einfach durch eine entsprechende Öffnung in der Gehäusewand nach außen geführt. Nach einer anderen Ausführungsform ist diese Gehäuseöffnung für den Luftauslaß durch eine Leitung mit dem Einfülltrichter für den Zuteiler verbunden. Diese Lösungen mögen für Holzspäne, Stroh oder ähnliche zellulosehaltige Fasermaterialien noch angängig sein; bei pulverförmigem bzw. staubförmigem Schüttgut ist eine solche Lösung ausgeschlossen, denn hierbei soll ja gerade vermieden werden, daß die mit hochgeführte Luft durch den Einfülltrichter und Bunker, der sich in den meisten Fällen unmittelbar daran anschließt, hochquellen muß oder gar das Staubluftgemisch in den Raum frei austritt. Die bekannten Einrichtungen sind also für staubförmiges Schüttgut nicht anwendbar. Es war daher notwendig, abweichend von dem herkömmlichen Vorgehen eine einfache und doch ihren Zweck erfüllende Maßnahme zu treffen, um das Aufwirbeln von Staub und die Störung des Zuflusses des Staubes zum Zuteiler zu verhindern.
- Um die dargelegten Mängel zu lieheben, ist nach der Erfindung vorgesehen, im Einlaufstutzen des Zuteilers an der Eintrittsseite der Zellen einen Raum abzuteilen, in den das in den Zellen mit nach oben genommene Fördermittel austreten und von wo aus es abgeleitet werden kann. Auf diese Weise wird eine Beeinflussung bzw. Berührung des Gutes durch das Fördermittel oberhalb der Zuteileinrichtung verhindert. Da der mit nach oben getragene Anteil des Fördermittels nicht mehr frei von Staub ist, kann man ihn zunächst durch einen Entstauber bzw. ein entsprechendes Aggregat leiten oder auch unter Zwischenschaltung eines Gebläses dem Fördermittel vor der Einfüllstelle des Schüttgutes beigeben. Die letztgenannten Merkmale gehören aber nur in Verbindung mit dem Hauptmerkmal zur geschützten Erfindung.
- Die Anwendung der Erfindung ist besonders vorteilhaft, wenn Flugkoks oder Kohlenstaub für Feuerungsanlagen aus Bunkern oder Sammelräumen an entsprechende Verwertungsstellen geleitet werden soll.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Das in einem Vorratsraum 1 lagernde Schüttgut wird über ein Zellenrad 2 und eine Schurre 3 in ein das Fördermittel führendes Rohr 4 geleitet, wo es vom Fördermittelstrom erfaßt und abtransportiert wird.
- Die Trennwand 5 unterteilt den Vorratsraum 1 in den Guteintrittsraum 1a und den Luftaustrittsraum 1b.
- Während an den Guteintrittsraum 1a der Staubhunker 6 angeschlossen ist, wird der Luftaustrittsraum lb über die Leitung 7 mit dem Abscheider 8 und dem Förderrohr 4 verbunden oder über die Leitung 7a mit dem Rauchgaskanal vor dem Kesselentstauber 9.
- Im Falle des Ausführungsbeispieles ist als Schüttgut Staub angenommen, der in den Verbrennungsraum einer Feuerung geführt werden soll. Als Fördermittel wird Luft verwendet, der ein gewisser Anteil von Rauchgasen beigemischt wird. Dieses geschieht in einem Injektor 10, der die Rauchgase von einer entsprechenden Stelle des Rauchgaskanals absaugt. Die Mischung von Luft und Rauchgas kann dabei durch die Einstellung des Injektors so gewählt werden, daß mit Sicherheit Explosionserscheinungen im Förderstrang 11 verhindert werden. Um eine gleichmäßige Verteilung der Förderluft auf den Querschnitt des Rohres 4 zu erreichen, kann in diesem kurz vor der Einmündestelle der Schurre 3 ein entsprechendes Düsensystem 12 eingebaut sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Einleiten von staubförmigen Schüttgütern in ein pneumatisches Fördersystem unter Verwendung von schleusenähnlich wirkenden Zuteileinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlauföffnung des Zuteilers in einen Luftkanal für das hochgeschleuste Fördermittel und einen Guteintrittskanal unterteilt ist, wobei der Luftkanal dem Luftkanal in der Laufrichtung der Zuteil räume vorgeschaltet ist und an die Leitung für das Fördermittel vor der Einmündestelle des Gutes in den Fördermittelstrom angeschlossen ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung zwi- schen Luftkanal und fördermittelführender Leitung ein Abscheider für das mitgerissene Fördergut angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abfördern des Schüttgutes ein Injektor benutzt ist, in den der vom Zuteiler kommende Luftkanal eimnündet und in dem, in der Strömungsrichtung gesehen, hinter dem Schüttgutanfall in den Förderstrom dem Gemisch Rauchgase zugegeben werden in einem solchen Verhältnis, daß eine Explosionsgefahr vermieden wird.In Betracht gezogene Druckschri.ften: Deutsche Patentschriften Nr. 555 366, 862 400, 868 123.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10728A DE1002242B (de) | 1956-01-05 | 1956-01-05 | Einrichtung zum Einleiten von staubfoermigen Schuettguetern in ein pneumatisches Foerdersystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10728A DE1002242B (de) | 1956-01-05 | 1956-01-05 | Einrichtung zum Einleiten von staubfoermigen Schuettguetern in ein pneumatisches Foerdersystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002242B true DE1002242B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=7455172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST10728A Pending DE1002242B (de) | 1956-01-05 | 1956-01-05 | Einrichtung zum Einleiten von staubfoermigen Schuettguetern in ein pneumatisches Foerdersystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002242B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3316985A1 (de) * | 1983-05-10 | 1984-11-15 | Deutsche Babcock Werke AG, 4200 Oberhausen | Verfahren und vorrichtung zum einbringen von kohlenstaub in einen brennraum |
| DE3401774A1 (de) * | 1984-01-19 | 1985-08-01 | Erich 8151 Neukolbing Weichenrieder sen. | Dosiervorrichtung fuer schuettbare materialien, insbesondere folienreste enthaltende kunststoffabfaelle |
| DE3621149A1 (de) * | 1986-06-24 | 1988-01-14 | Werner Knippenberg | Anlage zum einschleusen von schuett- oder rieselfaehigem feststoff-foerdergut in den luftstrom einer luftfoerderleitung, sowie verfahren zum betreiben der anlage |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE555366C (de) * | 1929-11-05 | 1932-07-25 | J M Voith Maschinenfabrik | Vorrichtung zum Einbringen von koernigem oder faserigem Foerdergut in Druckluftleitungen |
| DE862400C (de) * | 1949-10-21 | 1953-01-12 | Kamyr Ab | Drehschieber fuer Zellstoffkocher |
| DE868123C (de) * | 1950-05-07 | 1953-02-23 | Witte & Co Ewald | Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen |
-
1956
- 1956-01-05 DE DEST10728A patent/DE1002242B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE555366C (de) * | 1929-11-05 | 1932-07-25 | J M Voith Maschinenfabrik | Vorrichtung zum Einbringen von koernigem oder faserigem Foerdergut in Druckluftleitungen |
| DE862400C (de) * | 1949-10-21 | 1953-01-12 | Kamyr Ab | Drehschieber fuer Zellstoffkocher |
| DE868123C (de) * | 1950-05-07 | 1953-02-23 | Witte & Co Ewald | Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen |
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE3316985A1 (de) * | 1983-05-10 | 1984-11-15 | Deutsche Babcock Werke AG, 4200 Oberhausen | Verfahren und vorrichtung zum einbringen von kohlenstaub in einen brennraum |
| DE3401774A1 (de) * | 1984-01-19 | 1985-08-01 | Erich 8151 Neukolbing Weichenrieder sen. | Dosiervorrichtung fuer schuettbare materialien, insbesondere folienreste enthaltende kunststoffabfaelle |
| DE3621149A1 (de) * | 1986-06-24 | 1988-01-14 | Werner Knippenberg | Anlage zum einschleusen von schuett- oder rieselfaehigem feststoff-foerdergut in den luftstrom einer luftfoerderleitung, sowie verfahren zum betreiben der anlage |
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