DE10020311A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten SzeneInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene, mittels eines flächenhaften photosensitiven Sensors (1), einer Eingangsoptik und einer Steuereinrichtung (6) zur Einstellung der Empfindlichkeit des photosensitiven Sensors (1), umfassend folgende Verfahrensschritte: DOLLAR A a) Durchführen einer ersten Normalmessung innerhalb einer Dwelltime t¶dwell¶ mit maximaler Empfindlichkeit, DOLLAR A b) Auswerten der Signale der unter a) vorgenommenen Normalmessung, ob ein Pixel in der Sättigung ist oder eine vorgegebene Schwelle unterhalb der Sättigung überschritten ist, DOLLAR A c) Durchführen einer zweiten Messung innerhalb der Dwelltime t¶dwell¶, falls ein Pixel in der Sättigung war, wobei die Empfindlichkeit des photosensitiven Sensors (1) adaptiv durch eine vorausschauende Schätzung vorgenommen wird, wobei als Referenzwert die vorangegangene Normalmessung bei Überschreitung des Schwellwertes und Unterschreitung der Sättigung oder die vorangegangene zweite Messung herangezogen wird und/oder DOLLAR A d) Zwischenspeichern der unter b) gewonnenen Signaldaten, falls die vorgegebene Schwelle überschritten und die Sättigung nicht erreicht wurde oder Zwischenspeichern der unter c) durchgeführten zweiten Messung für die nächste Abtastung.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufnahme
optischer Eigenschaften einer relativ bewegten Szene.
Zur Untersuchung der Erdoberfläche ist es seit langem bekannt, optische
Aufnahmesysteme auf einem Satelliten oder einem Flugzeug anzuordnen,
wobei je nach Anwendungsgebiet verschiedene optische Eigenschaften bzw.
Emissionen einer Szene qualitativ und/oder quantitativ ausgewertet werden. Im
Gegensatz zu den meisten Anwendungsgebieten in Produktionsprozessen
existieren nur wenige oder gar keine Vorabinformationen über die
aufzunehmende Szene.
So arbeiten beispielsweise bekannte Fernerkundungssysteme im thermalen
Infrarot auf Basis optomechanischer Systeme. Diese mechanischen Systeme
tasten die Szenen in sequentieller Form ab. Nachteilig an den bekannten
Systemen ist, dass diese nicht ausreichend variabel in bezug auf Abtastung im
Subpixelbereich sind. Durch die mechanische Abtastung sind die
Kanalparameter nicht in Echtzeit beeinflußbar. Allgemein sind die hierfür
verwendeten Infrarot-Sensoren auf maximale Empfindlichkeit eingestellt. Dies
führt dazu, daß bei Abtastung einer lokal begrenzten heißen Szene die
Sensorik übersteuert wird. Dadurch kann über diese Szene bzw.
Szenenausschnitt nur eine qualitative Aussage getroffen werden.
Aus der DE 198 37 483 A1 ist ein Verfahren zur Aufnahme optischer
Eigenschaften einer relativ bewegten Szene bekannt, mittels eines
photosensitiven Sensors, eines Speichers, eines Schwellenwertfilters, eines
Steuergerätes und eines Korrekturprozessors, wobei eine erste Messung bei
maximaler Empfindlichkeit des Sensors erfolgt. Anschließend wird mittels des
Schwellenwertfilters überprüft, ob ein Pixel des Sensors bei der Messung
übersteuert war. Wird eine derartige Übersteuerung erfaßt, so wird die
Messung innerhalb von tdwell mit minimaler Empfindlichkeit des Sensors
wiederholt. Anschließend werden die Daten der übersteuerten Pixel der ersten
Messung durch die Daten der zweiten Messung überschrieben. Nachteilig an
dem bekannten Verfahren ist, daß die Auflösung des Sensors für die zweite
Messung nicht optimal ausgenutzt wird.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativ bewegten
Szene zu schaffen, mittels derer die Auflösung des photosensitiven Sensors
besser ausgenutzt wird.
Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch die Gegenstände mit
den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 3. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Hierzu erfolgt bei einer gegebenenfalls notwendigen zweiten Messung
innerhalb der Dwelltime eine vorausschauende Abschätzung der erwarteten
Intensität, die zur Einstellung der optimalen Parameter ausgenutzt wird.
Systeme, die eine räumliche und zeitliche Abtastung im Bildbereich einer Optik
durchführen, nutzen die begrenzenden Eigenschaften der Optik im
Raumfrequenzbereich (Modualtionstransferfunktion), um Aliasingeffekte zu
vermeiden. Die begrenzenden Eigenschaften der Optik lassen sich durch die
Punkt- Verwaschungs- Funktion (PSF) darstellen. Bildet man beispielsweise ein
heißes (helles) Gebiet einer Szene als einen Punkt in der Bildebene eines Push
Broom Scanners ab, so erscheint je nach Breite der PSF und der Intensität
des Gebietes in der Umgebung des Punktes ein durch die Optik verursachter
Hof. Bei einem Push Broom Scanner werden also benachbarte Pixel bzw.
zeitlich vor und nach der Abtastung liegende Szenenanteile von diesem Gebiet
beeinflußt.
Die dieser Erfindung zugrundeliegende Idee der Signal- Adaptionssteuerung
beruht auf der zeitlichen Vorhersage des Signals aufgrund des oben
geschilderten Sachverhalts.
Der Algorithmus für die Regelung leitet sich aus einer Näherungsformel für die
PSF (Gaußverteilung der Intensität) ab:
mit
Udeti voraussichtliche Amplitude des Signals, wenn der Spot die Entfernung Xi von der momentanen Abtastung mit Intensität Asig hat und
σ Breite der PSF.
Udeti voraussichtliche Amplitude des Signals, wenn der Spot die Entfernung Xi von der momentanen Abtastung mit Intensität Asig hat und
σ Breite der PSF.
Voraussetzung für die Abschätzung ist, daß die vorangegangene Messung
selbst noch nicht in der Sättigung war. Daher wird abhängig von der
vorangegangenen Messung das Abschätzverfahren auf die erste oder auf die
zweite vorangegangene Messung angewendet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine graphische Darstellung verschiedener Vorhersagewerte für
die Intensität dreier Signale,
Fig. 2 ein Blockschaltbild zur Regelung der Empfindlichkeit eines
photosensitiven Sensors,
Fig. 3 einen Szenenverlauf über ein beliebiges Pixel,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Regelstrecke zur Abschätzung der zu
erwartenden Intensität aus der vorangegangenen Normalmessung
und
Fig. 5 ein Blockschaltbild der Regelstrecke zur Abschätzung der zu
erwartenden Intensität aus der vorangegangenen Hot Spot
Messung.
In der Fig. 1 sind für drei verschiedene Signale die zu erwartenden Intensitäten
über die Dwelltime dargestellt, wobei die Ausgangsintensität jeweils um den
Faktor 10 verschieden ist. Das Sättigungsniveau ist dabei als horizontale Linie
dargestellt. Wie aus dem Verlauf der untersten Kurve zu entnehmen ist, gelangt
das Pixel erst nach der dritten Abtastung in die Sättigung. Entsprechend
gelangt das Pixel gemäß der mittleren Kurve erst in der dritten und das Pixel
gemäß der oberen Kurve erst in der zweiten Abtastung in die Sättigung.
Aufgrund dieser jeweiligen Vorhersagewerte kann die Empfindlichkeit des
photosensitiven Sensors adaptiv angepaßt werden. Dieser Funktionsverlauf
kann für jeden photosensitiven Sensor vorab bestimmt werden und in einer
Look Up Tabelle LUT abgelegt werden.
In der Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der Vorrichtung zur Aufnahme optischer
Eigenschaften einer relativ bewegten Szene dargestellt, wobei auf die
Darstellung der Optik verzichtet wurde. Die Vorrichtung umfaßt einen
zeilenförmigen photosensitiven Sensor 1, einen Analog- Digital- Wandler 2, drei
parallel arbeitende Regelstrecken 3-5 und einen den photosensitiven Sensor 1
steuernden Prozessor 6. Der Analog-Digital-Wandler 2 erfaßt die Meßdaten
des photosensitiven Sensors 1, digitalisiert diese und stellt die digitale
Datenbasis den drei Regelstrecken 3-5 als Eingangsdaten zur Verfügung.
Die erste Regelstrecke 3 stellt die Regelung für die Normalmessung dar und ist
beispielsweise als proportional wirkender Zweipunktregler mit
Hystereseverhalten ausgebildet. Dieser überwacht den Szenenmittelwert des
zeilenförmigen photosensitiven Sensors 1 und stellt entsprechend die
Integrationszeit Tint und Kapazität Cint ein, so daß die Normalmessung mit
maximaler Empfindlichkeit durchgeführt werden kann. Diese Regelung betrifft
die erste Abtastung innerhalb der Dwelltime tdwell.
Die zweite Regelstrecke 4 stellt die Regelung für die Adaptionssteuerung für
ein Hot Spot Sampling aus einer vorangegangenen Normalmessung dar.
Überschreitet die Normalmessung für einige Pixel einen gewissen Schwellwert
Is, so ist zu vermuten, daß in der nächsten oder übernächsten Dwelltime tdwell
Energie aus einem heißen Gebiet zur Überschreitung der Sättigung ISAT in der
Normalmessung führt. Dieser Wert wird zwischengespeichert und wirkt als
Input für die Parameter des Hot Spot Sampling in der Szene, in der es in der
Normalmessung zu einer Sättigung kommt. Dadurch können die Parameter in
dem Hot Spot Sampling derart adaptiv eingestellt werden, daß mit der
größtmöglichen Empfindlichkeit unterhalb der Sättigung aufgenommen werden
kann. Dieser Regelprozess wird später noch näher erläutert.
Die dritte Regelstrecke 5 stellt die Regelung für die Adaptionssteuerung für ein
Hot Spot Sampling aus einem vorangegangenen Hot Spot Sampling dar. Liegt
nämlich bereits eine Sättigung für bestimmte Pixel vor, so ist das Ergebnis der
Normalmessung für die Steuerung unbrauchbar. In diesem Fall erfolgt die
Abschätzung aus dem vorangegangenen Hot Spot Sampling.
In der Fig. 3 ist ein beispielhafter Verlauf der Intensität einer Szene über der
Zeit dargestellt. Zwischen den Zeitpunkten t0 und t1 bewegt sich die Intensität I
um den Szenenmittelwert Im, so daß die Normalmessung mit maximaler
Empfindlichkeit nicht in der Sättigung ist. Zum Zeitpunkt t1 überschreitet die
Intensität I einen Schwellwert IS, so daß in der nächsten oder übernächsten
Abtastung mit einer Sättigung zu rechnen ist. Zum Zeitpunkt t2 tritt in der
Normalmessung Sättigung auf. In diesem Fall wird innerhalb der Dwelltime tdwell
dieser Abtastung eine zweite Messung, das Hot Spot Sampling durchgeführt,
wobei für das erste Hot Spot Sampling HSP auf die Daten der
vorangegangenen Normalmessung zur Einstellung der Parameter
zurückgegriffen werden kann. Nach dem Zeitpunkt t2 sind nachfolgende
Normalmessungen in der Sättigung, so daß diese Messungen keinen
Aufschluß mehr für die Intensität der Hot Spots geben. Daher wird für die
nachfolgenden Hot Spot Samplings auf Daten des vorangegangenen Hot Spot
Samplings zurückgegriffen und daraus die zu erwartende Intensität
abgeschätzt.
In der Fig. 4 ist eine Schaltungsanordnung für die zweite Regelstrecke 4
dargestellt. Die Schaltungsanordnung umfaßt ein Verzögerungsglied 7,
Szenenmittelwertbildner 8 zur Erfassung eines Szenenmittelwertes, einen
Mittelwertvergleicher 9, einen Größtwert Pixelselektor 10, einen
Sättigungskomparator 11, ein Und-Gatter 12, ein Sättigungsflag 13 und eine
Look Up Tabelle 14. Das Eingangssignal für die Schaltungsanordnung ist das
Signal aus der Normalmessung SNM. Das Verzögerungsglied 7 verzögert das
Signal aus der Normalmessung SNM um eine Dwelltime tdwell, so daß am
Ausgang des Verzögerungsgliedes 7 das Signal aus der vorangegangenen
Normalmessung anliegt. Dieses Signal wird mittels des Mittelwertevergleichers
mit dem Szenenmittelwert verglichen. Die Differenz aus Normalmessung und
Szenenmittelwert wird bei einer signifikanten Abweichung als Eingangssignal
an den Größtwert Pixelselektor 10 übergeben. Dieser detektiert das Pixel mit
der größten Intensität, das das Eingangssignal für die Look Up Tabelle 14 ist.
Des weiteren setzt der Größtwert Pixelselektor 10 ein Flag, daß ein
Schwellwert überschritten wurde. Dieses Signal stellt ein erstes Eingangssignal
für das Und-Gatter 12 dar. Ein weiteres Eingangssignal des Und-Gatters 12 ist
ein Statussignal NM, das anzeigt, daß eine Normalmessung ausgewertet wird.
Mittels des Sättigungskomparator 11 wird überprüft, ob in der aktuellen
Normalmessung ein Pixel in der Sättigung ist. Ist dies der Fall, so wird am
Ausgang eine logische 1 erzeugt. Das Und-Gatter 12 erzeugt dann an seinem
Ausgang ebenfalls eine logische 1 und bewirkt das Setzen eines Sättigungs-
Flags 13, wodurch die Look Up Tabelle 14 aktiviert wird. Anhand der Intensität
am Eingang der Look Up Tabelle 14 wird dann ein Parametersatz für die
Integrationszeit Tint und die Kapazität Cint ausgewählt und an den
photosensitiven Sensor 1 und dem Prozessor 6 übergeben. Mit diesem
Parametersatz wird dann das Hot Spot Sampling als zweite Abtastung
innerhalb der Dwelltime durchgeführt. Bei gestaggerter Anordnung des
photosensitiven Sensors 1 beträgt die Verzögerung des Verzögerungsgliedes 7
entsprechend nur die halbe Dwelltime.
In der Fig. 5 ist die Schaltungsanordnung für die dritte Regelstrecke 5
dargestellt, wobei gleichwirkende Elemente im Vergleich zu Fig. 4 mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind. Die Schaltungsanordnung umfaßt einen
Sättigungskomparator 11, ein Und-Gatter 12, ein Sättigungs-Flag 13, eine
Look Up Tabelle 14, einen Größtwert Pixelselektor 10 und ein
Verzögerungsglied 15. Das Eingangssignal für den Sättigungskomparator 11 ist
wieder das Signal aus der Normalmessung SNM. Im Gegensatz zur zweiten
Regelstrecke ist das Eingangssignal des Verzögerungsgliedes 15 das Signal
aus dem Hot Spot Sampling SHSP, das konjunktiv mit einem Statussignal HSP
verknüpft ist. Das Verzögerungsglied 15 verzögert das Signal um ca. eine
Dwelltime, so daß am Ausgang des Verzögerungsgliedes 15 das SHSP der
vorangegangenen Messung anliegt. Ergibt nun die Auswertung des Signals der
Normalmessung SNM, daß ein Pixel in der Sättigung ist und gleichzeitig in der
vorangegangenen Dwelltime ein Hot Spot Sampling durchgeführt wurde, so
wird anhand des größten Pixelwertes aus der vorangegangenen Dwelltime aus
der Look Up Tabelle 14 ein Parametersatz für die Integrationszeit Tint und die
Kapazität Cint ausgegeben, der für das nachfolgende Hot Spot Sampling
verwendet wird.
Wie sich aus einem Vergleich der Schaltungsanordnungen in den Fig. 4 und 5
ergibt, sind Teilbereiche identisch und können gemeinsam benutzt werden.
Dies gilt unabhängig davon, ob die Regelstrecken 3-5 als Hardware und/oder
Software realisiert werden.
Claims (8)
1. Verfahren zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativ bewegten
Szene, mittels eines flächenhaften photosensitiven Sensors (1), einer
Eingangsoptik und einer Steuereinrichtung (6) zur Einstellung der
Empfindlichkeit des photosensitiven Sensors (1), umfassend folgende
Verfahrensschritte:
- a) Durchführen einer ersten Normalmessung innerhalb einer Dwelltime tdwell mit maximaler Empfindlichkeit,
- b) Auswerten der Signale der unter a) vorgenommenen Normalmessung, ob ein Pixel in der Sättigung ist oder eine vorgegebene Schwelle unterhalb der Sättigung überschritten ist,
- c) Durchführen einer zweiten Messung innerhalb der Dwelltime tdwell, falls ein Pixel in der Sättigung war, wobei die Empfindlichkeit des photosensitiven Sensors (1) adaptiv durch eine vorausschauende Schätzung vorgenommen wird, wobei als Referenzwert die vorangegangene Normalmessung bei Überschreitung des Schwellwertes und Unterschreitung der Sättigung oder die vorangegangene zweite Messung herangezogen wird und/oder
- d) Zwischenspeichern der unter b) gewonnenen Signaldaten, falls die vorgegebene Schwelle überschritten und die Sättigung nicht erreicht wurde oder Zwischenspeichern der unter c) geführten zweiten Messung für die nächste Abtastung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten für
die vorausschauende Abschätzung anhand der Punkt-Verwaschungs-
Funktion PSF der Eingangsoptik ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Daten in einer Look Up Tabelle (14) abgelegt werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend
eine Eingangsoptik, einen flächenhaften photosensitiven Sensor (1), einen
Analog- Digital- Wandler (2), drei parallel arbeitende Regelstrecken (3-5)
und einen die Empfindlichkeit des photosensitiven Sensors (1)
einstellenden Prozessors, wobei mittels der ersten Regelstrecke (3) die
optimalen Parameter des photosensitiven Sensors (1) für eine
Normalmessung ableitbar sind, mittels der zweiten Regelstrecke (4) die
optimalen Parameter des photosensitiven Sensors (1) für eine zweite
Messung innerhalb der Dwelltime aus einer vorangegangenen
Normalmessung ableitbar sind und mittels der dritten Regelstrecke (5) die
optimalen Parameter des photosensitiven Sensors (1) für eine zweite
Messung innerhalb der Dwelltime aus einer vorangegangenen zweiten
Messung in der vorangegangenen Dwelltime ableitbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Regelstrecke (4) Mittel (7-9) zur Erfassung einer Überschreitung des
Schwellenwerts IS in der Normalmessung der vorangegangenen Dwelltime
umfaßt, wobei die größte auftretende Intensität durch einen Größtwert
Pixelselektor (10) erfaßbar und einer Look Up Tabelle (14) zuführbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
dritte Regelstrecke (5) einen Größtwert Pixelselektor (10) umfaßt, mittels
dessen die größte Intensität in der vorangegangenen zweiten Messung
erfaßbar und einer Look Up Tabelle (14) zuführbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der flächenhafte photosensitive Sensor (1) als lineares Array
ausgebildet ist ausgebildet ist.
8) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor (1) als iR- Sensor ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000120311 DE10020311B4 (de) | 2000-04-17 | 2000-04-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000120311 DE10020311B4 (de) | 2000-04-17 | 2000-04-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10020311A1 true DE10020311A1 (de) | 2001-10-25 |
| DE10020311B4 DE10020311B4 (de) | 2010-04-08 |
Family
ID=7639920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000120311 Expired - Lifetime DE10020311B4 (de) | 2000-04-17 | 2000-04-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10020311B4 (de) |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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| US5949914A (en) * | 1997-03-17 | 1999-09-07 | Space Imaging Lp | Enhancing the resolution of multi-spectral image data with panchromatic image data using super resolution pan-sharpening |
| DE19837483C2 (de) * | 1998-08-12 | 2000-11-30 | Deutsch Zentr Luft & Raumfahrt | Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme optischer Eigenschaften einer relativbewegten Szene |
-
2000
- 2000-04-17 DE DE2000120311 patent/DE10020311B4/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Publication date |
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| DE10020311B4 (de) | 2010-04-08 |
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