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DE1095782B - Verfahren zur Herstellung von Buersten oder Buerstenelementen mit Kunststofftraeger - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Buersten oder Buerstenelementen mit Kunststofftraeger

Info

Publication number
DE1095782B
DE1095782B DEB56175A DEB0056175A DE1095782B DE 1095782 B DE1095782 B DE 1095782B DE B56175 A DEB56175 A DE B56175A DE B0056175 A DEB0056175 A DE B0056175A DE 1095782 B DE1095782 B DE 1095782B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
flanks
elements
wire
working elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56175A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARIA CLOTHILDE BAER GEB DONIN
Original Assignee
MARIA CLOTHILDE BAER GEB DONIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARIA CLOTHILDE BAER GEB DONIN filed Critical MARIA CLOTHILDE BAER GEB DONIN
Publication of DE1095782B publication Critical patent/DE1095782B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/05Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing the bristles between wires, tapes, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von flachen Bürsten bzw. Bürstenelementen od. dgl., deren Arbeitselemente von beliebiger Beschaffenheit, wie Kunststoffelemente, schwammartige Elemente, Borsten u. a. m., in einem gerillten Tragkörper befestigt werden.
Gemäß einem bekannten Verfahren wird der Träger aus einem ebenen Metallstreifen gebildet, dessen Ränder zuerst umgebogen und dann unter Druck und Verformung gegen die Borsten gepreßt werden.
Es wurde auch bereits versucht, derartige Bürsten so herzustellen, daß der Auspreßvorgang eines entsprechenden Kuststoffträgers mit dem unmittelbaren Einsetzen der Arbeitselemente in den Träger kombiniert wurde, doch bei diesem Verfahren ist man gezwungen, in der Wärme zu arbeiten, wozu komplizierte Anlagen zur Verarbeitung von Kunststoffen erforderlich sind.
Es ist auch bekannt, die Borsten zwischen einem starren Bürstenkörper und einer elastischen Einlage, auf der die Borsten aufgereiht sind, einzuklemmen. Durch die Anwendung einer solchen Kerneinlage wird jedoch die Herstellung der Bürsten kompliziert und aufwendig. Da diese bekannte Herstellungsmethode zudem mehrere verschiedenartige Arbeitsgänge erforderlich macht, ist eine einfache fließbandmäßige Fertigung nicht möglich.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht hingegen davon aus, als Träger vorfabrizierte U-Profile aus Kunststoff zu verwenden, die eine gewisse Elastizität besitzen, und unter Ausnutzung dieser Elastizität die Arbeitselemente in das Profil einzusetzen, nachdem dessen Flanken auseinandergespreizt wurden, wobei dieselben sodann die eingesetzten Arbeitselemente zufolge ihrer Elastizität festgeklemmt halten.
Dieses Verfahren bietet den Vorteil, ohne jegliche Erwärmung arbeiten zu können und Profile verwenden zu können, die sich normalerweise im Handel befinden. Ferner wird jegliche Beschädigung oder Schnitt der Arbeitselemente vermieden, im Gegensatz zu jenen Bürsten, bei denen als Träger Metalleisten verwendet werden. Schließlich sind die zur Herstellung benötigten Werkzeuge äußerst einfach und billig.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht des zur Herstellung der Bürsten verwendeten Werkzeuges während der Arbeit, und
Fig. 2, 3 und 4 sind Schnittansichten nach den Linien A-A, B-B und C-C der Fig. 1.
Erfindungsgemäß wird ein im wesentlichen U-förmiges Kunststoffprofil 1 (Fig. 2), das aufgerollt oder in Form von langen Stäben geliefert wird, verwendet, welches Profil durch geeignete Zugrollen auf eine Verfahren zur Herstellung
von Bürsten oder Bürstenelementen
mit Kunststoffträger
Anmelder:
Maria Clothilde Baer, geb.Donini,
Bologna (Italien)
Vertreter: Dipl.-Ing. L. Hain, Patentanwalt,
München 5, Rumfordstr. 40
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 31. Januar 1959
Ebene 3 gezogen wird, die den Boden eines Kanals 2 darstellt (s. Fig. 2). Während des Vorschubes im Kanal 2 stößt das Profil 1 auf ein Spreizorgan 4, das in das Profil eingreift und seine Flanken auseinanderspreizt, wie Fig. 3 zeigt. Das Spreizorgan 4 besitzt eine derartige Form, daß es das Profil allmählich auseinanderspreizt, ohne eine bleibende Formveränderung des Kunststoffes hervorzurufen. Nach dem Spreizorgan 4 bleibt das Profil noch für ein gewisses Stück auseinandergespreizt, wobei nötigenfalls zusätzliche seitliche Führungszungen verwendet werden können, um dies zu erreichen. In diesem Abschnitt werden die Arbeitselemente der Bürste vermittels eines Einführschuhes 6 und einer sich drehenden Scheibe 7 in das geöffnete Profil eingekeilt. Im dargestellten Beispielsfall bestehen die Arbeitselemente der Bürste aus einem Streifen 8 aus schwammförmigem Werkstoff und aus einem Metalldraht 9, der längs der mittleren Faltlinie des Streifens 8 zu liegen kommt. Nach der Scheibe 7 können sich die Flanken des Profils allmählich wieder schließen, um ihre ursprüngliche Gestalt einzunehmen und dabei sowohl das Arbeitsmaterial 8 als auch den Draht 9 zwischen sich festzuklemmen. Die seitlichen Rollen 10, 11 begünstigen das Schließen des Profils und Festklemmen der Arbeitselemente und vervoll-
009 680/4
ständigen die Bildung des Bürstenelementes, das sodann in gewünschte Längen geschnitten wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung flacher Bürsten oder Bürstenelemente, wobei die Arbeitselemente, wie Borsten, schwammartige Kunststoffstreifen
u. dgl., in einem gerillten Träger befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger ein vorfabrizierter, elastischer Kunststoff-U-Profil-Streifen verwendet wird, in welchen die Arbeitselemente der Bürste vorwiegend unter Ausnutzung seiner Elastizität nach dem Auseinanderspreizen seiner Flanken eingesetzt und sodann vorwiegend durch den elastischen Druck der Flanken festgehalten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das vorfabrizierte, aufgerollt oder in langen Stäben gelieferte elastische Kunststoff-U-Profil über ein Spreizorgan führt, welches seine Flanken auseinanderspreizt, daß man gleichzeitig auch die quer in Form eines Bandes angeordneten Arbeitselemente sowie einen Metalldraht entlang der Mittellinie des genannten Bandes vorschiebt und die Arbeitselemente samt dem Draht sodann zwischen die auseinandergespreizten Flanken des Profils einkeilt, wonach man die Flanken des Profils mittels Führungselementen schließen läßt und das Ursprungsprofil wiederherstellt, um auf diese Weise die um den Draht gefalteten Arbeitselemente festzuklemmen.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Tisch, durch Zugrollen zum Vorschieben des Kunststoff-U-Profils entlang dem Tisch, durch ein Spreizorgan zum Auseinanderspreizen der Profilflanken, gegebenenfalls durch Haltezungen d. dgl., um die Flanken des Profils eine gewünschte Strecke lang auseinandergespreizt zu halten, durch einen oder mehrere Träger für die Trommel, von welcher sich die Arbeitselemente bandförmig abwickeln, durch einen oder mehrere Träger für die Trommel oder die Rolle, von der sich der Metalldraht abwickelt, durch Mittel zum Erleichtern des Einkeilens der Arbeistelemente und des Drahtes in das aufgespreizte Profil, durch eine Führung für das Profil, in welches die Arbeitselemente und der Draht bereits eingekeilt sind, so daß die Profilflanken ihre ursprüngliche Gestalt wieder annehmen und die Arbeitselemente und den Draht festklemmen, und gegebenenfalls durch seitliche, auf die Profilflanken einwirkende Rollen, um ein vollkommeneres Festklemmen zu bewirken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 121 475.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 680/4 12.60
DEB56175A 1959-01-31 1960-01-08 Verfahren zur Herstellung von Buersten oder Buerstenelementen mit Kunststofftraeger Pending DE1095782B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1095782X 1959-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095782B true DE1095782B (de) 1960-12-29

Family

ID=11430816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB56175A Pending DE1095782B (de) 1959-01-31 1960-01-08 Verfahren zur Herstellung von Buersten oder Buerstenelementen mit Kunststofftraeger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095782B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093962B (de) 1957-10-07 1960-12-01 Charles Zysset Hebelfruchtpresse

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH121475A (de) * 1926-01-16 1927-10-01 Fleiner Max Verfahren zur Herstellung von Bürstenwaren.

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1093962B (de) 1957-10-07 1960-12-01 Charles Zysset Hebelfruchtpresse

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