DE1095162B - Anhebevorrichtung fuer Tuer- oder Fensterfluegel - Google Patents
Anhebevorrichtung fuer Tuer- oder FensterfluegelInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/50—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
- E06B3/52—Wings requiring lifting before opening
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatents 1031678 ist eine
mit einem Scharnier verbundene Anhebevorrichtung für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl., bei der
ein durch einen Handhebel höhenschiebbares, über die ganze Höhe des Gehäuses geführtes Hubglied an der
flügelseitigen Scharnierhälfte angreift und der mit dem Hubglied unmittelbar gelenkig verbundene Handhebel
durch eine beim Anheben raumeinwärts schwingende Laschenverbindung gelenkig mit einem feststehenden
Teil der Hebevorrichtung verbunden ist.
Ein umständliche und teure Herstellung der Hebevorrichtung nach dem Hauptpatent ergibt sich daraus,
daß als Hubglied ein ganzes mit dem Scharnierbolzen verbundenes Gehäuse gegenüber der am feststehenden
Rahmen befestigten Gehäusegrundplatte geschoben werden muß. Außerdem war es bei der bisherigen
Ausführung des Handhebels schwierig, die beiden in ihm sitzenden Gelenkbolzen genügend stark
zu bemessen. Dies rührte daher, daß die Gelenkbolzen ziemlich nahe beieinander sitzen müssen und daß infolgedessen
wegen der im Hebel erforderlichen. Bohrung eine unerwünschte Schwächung des Handhebels
in Kauf genommen werden mußte. Weiterhin weist die Hebevorrichtung nach dem Hauptpatent nur eine
Lasche auf, die das gesamte Gewicht des gehobenen Flügels aufnimmt und infolgedessen nebst ihrem
Gelenkbolzen stark beansprucht wird.
Bei einer bekannten Hebevorrichtung ist als Hubglied ein Scharnierbolzen vorgesehen, welcher in dem
als Gehäuse ausgebildeten feststehenden Teil der Hebevorrichtung geführt ist. Jedoch ist der Scharnierbolzen
dabei nur im oberen Teil des Gehäuses geführt und hat besonders bei gehobenem Flügel wenig
Halt im Gehäuse.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Hebevorrichtung nach dem Hauptpatent so zu verbessern,
daß eine widerstandsfähigere Laschen- und Gelenkverbindung zwischen dem feststehenden Beschlagteil,
dem Handhebel und dem Hubglied geschaffen und gleichzeitig der Aufbau des feststehenden Beschlagteils
und des Hubgliedes vereinfacht wird.
Bei einer Hebevorrichtung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen nach Patent 1 031 678 wird
daher gemäß der Erfindung der in an sich bekannter Weise als Hubglied in dem als Gehäuse ausgebildeten
feststehenden Teil der Hebevorrichtung geführte Hebe- und Scharnierbolzen unterhalb des Gehäuses
mit dem Handhebel gelenkig verbunden und der Handhebel mittels eines Laschenpaares an dem Gehäuse
aufgehängt. Die Laschen können außen an dem Gehäuse angelenkt sein. Zweckmäßig sind die den
Handhebel mit Laschen verbindenden Zapfen einstückig mit dem Handhebel. Nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung ist eine auf das Laschenpaar Anhebevorrictitung für Türoder
Fensterflügel
Zusatz zum Patent 1 031 678
Anmelder:
Gretsch-Unitas G.m.b.H.,
Stuttgart-Feuerbach
Stuttgart-Feuerbach
Alfred Renz, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
einwirkende und an dem Gehäuse abgestützte Feder auf dem Verbindungsbolzen der Laschen und des
Gehäuses gelagert.
Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß das Hubglied zuverlässiger geführt ist und die
Hubkraft von zwei Laschen übertragen wird. Das Laschenpaar könnte sich innerhalb des Gehäuses befinden,
jedoch gestaltet sich durch die äußere Anlenkung der Laschen die Bauweise der Hebevorrichtung
einfacher und solider.
Die Aufhängelaschen können dadurch langer als bisher bemessen werden, so daß derjenige Winkel
kleiner wird, in welchem sie bei der Handhebelbetätigung vom feststehenden Rahmen wegschwingen.
Dadurch verringert sich auch die senkrecht zur Ebene des feststehenden Rahmens wirksame Kraftkomponente
und damit die Reibung zwischen dem Hubglied und seinem Gehäuse. Außerdem wird erreicht, daß
nur für einen der beiden Gelenkbolzen eine Durchbohrung des Handhebels notwendig ist, weil der andere
Gelenkbolzen durch an den Handhebel angepaßte oder sonst mit ihm aus einem Stück bestehende Zapfen
gebildet wird. Dadurch ergibt sich eine Verstärkung des Handhebels selbst, und außerdem ist eine Vergrößerung
des Zapfendurchmessers möglich.
Der beim Gegenstand des Hauptpatentes vorhandenen einzigen Verbindungslasche ist bereits eine
Feder zugeordnet, durch die der Handhebel in seinen beiden Endlagen festgelegt ist. Die Feder ist nach
dem Hauptpatent außerhalb des Vorrichtungsgehäuses angeordnet. Die neue Bauart hat in dieser Hinsicht
den Vorteil, daß die entsprechende Feder im Inneren
009 678/78
des Vorrichtungsgehäuses untergebracht werden kann. Als Lagerung für die Feder kommt derjenige
Gelenk- oder Verbindungsbolzen in Betracht, der die Laschen mit dem Gehäuse verbindet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Hebevorrichtung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Hebevorrichtung von der Seite gesehen, in Ansicht bei gesenktem Flügel,
Fig. 2 einen lotrechten Schnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 die Hebevorrichtung im Schnitt wie in Fig. 2 bei gehobenem Flügel,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie C-D in Fig. 2,
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen feststehenden Rahmen und einen Flügel mit eingebauter Hebevorrichtung
und
Fig. 7 die Hebevorrichtung bei halb gehobenem Flügel in der Seitenansicht.
Die Hebevorrichtung besteht aus einem mit dem feststehenden Rahmen 1 fest zu verbindenden Gehäuse
2, welches für den Eingriff in den feststehenden Rahmen 1 mit zwei übereinanderliegenden Zapfen 3
versehen ist. Bei den Zapfen handelt es sich um Hohlzapfen, von denen jeder durch zwei schalenartige
Hälften 3' gebildet wird, die durch Ausstanzung und entsprechende Verformung des das Gehäuse 2 bildenden
Bleches gebildet sind, wie es an sich bei einfachen Scharnierhälften bekannt ist. Das Gehäuse 2 weist
einen U-förmigen, kantig ausgebildeten Querschnitt auf, in dem das Hubglied 4 in lotrechter Richtung
geführt ist. Das Hubglied besteht aus einem einfachen Hebebolzen 4, der zur Führung innerhalb des Gehäuses
2 einen rechteckigen Querschnitt aufweist und oben in den zylindrischen Scharnierbolzen 4' übergeht.
Das Gehäuse 2 ist oben und unten bei 2' und 2" teilweise geschlossen, um dem nach oben und nach
unten aus dem Gehäuse austretenden Hebebolzen 4 eine gute Führung zu geben.
Der Hebebolzen 4 ist an seinem unteren Ende durch einen Bolzen 5 gelenkig mit dem unteren
Ende 6' eines Handhebels 6 verbunden. Wie Fig. 5 zeigt, ist das untere Handhebelende im Querschnitt
U-förmig gestaltet, so daß das untere Ende des Hebebolzens 4 von dem Handhebelende 6' umfaßt wird.
Außen am Gehäuse2, d.h. auf jeder Seite des Gehäuses,
ist an dem das Gehäuse 2 durchsetzenden Bolzen 7 je eine Lasche 8 aufgehängt, die sich in den
Endstellungen des Handhebels lotrecht nach unten erstrecken. Die beiden Laschen 8 sind mit dem Handhebelende
6' durch Zapfen 9 gelenkig verbunden, die vorzugsweise, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mit dem
Handhebelende 6' einstückig hergestellt sind. Diese beiden sich vom Handhebel nach außen erstreckenden
Zapfen 9 können angepreßt oder mit dem Handhebel aus einem Stück gegossen sein. Wie Fig. 4 zeigt, können
die Zapfen 9 außen vernietet oder sonst mit einer Sicherung versehen sein, um ein Abfallen der
Laschen 8 zu verhindern.
Es sei erwähnt, daß es natürlich auch möglich ist, die beiden Laschen 8 innerhalb des Gehäuses 2 anzuordnen,
in welchem Fall der Hebebolzen 4 unmittelbar zwischen den beiden Laschen 8 liegt.
Die beiden Laschen 8 sind durch einen Querstift 10 miteinander verbunden, der sich quer durch das Gehäuse
2 erstreckt, welches zu diesem Zweck mit den aus Fig. 2 ersichtlichen kleinen bogenförmigen Schlitzen
11 versehen ist. An dem Querstift 10 greift das Ende einer auf dem Gelenkbolzen 7 gelagerten
Schenkelfeder 12 an, deren anderes Ende in irgendeiner Weise innerhalb des Gehäuses 2 festgelegt ist.
Die Feder 12 ist ständig bestrebt, die beiden Laschen 8 in Richtung auf den feststehenden Rahmen 1 zu
drücken, was zur Folge hat, daß der Handhebel 6 in seinen beiden aus den Fig. 2 und 3 ersichtlichen Endlagen
festgehalten ist.
Ein Heben des Flügels von außen ist nicht möglich, da die Gelenkbolzen 5, 7 und die Zapfen 9 in
ίο einer Ebene liegen. Die Zapfen 9 können sogar raumeinwärts
etwas vor dieser Ebene angeordnet sein.
Mit dem Flügel 13 ist eine Scharnierhülse 14 verbunden, in welche der zylindrische Scharnierbolzen 4'
des Hubgliedes oder Hebebolzens 4 von unten eingreift. Zur Sicherung dieser Eingriffsverbindung ist
in der Scharnierhülse 14 eine kleine Schraube 15 vorhanden, die in eine Ringnut 16 des Scharnierbolzens
4' eingreift. Die Scharnierhülse 14 ist oben und unten offen, so daß sie für links- und rechts-
ao seitigen Anschlag verwendet werden kann. Ein Abschlußknopf 17 kann die Scharnierhülse 14 oben verschließen.
Zum Heben des Flügels 13 wird der Handhebel 6, der, wie die Zeichnung zeigt, unmittelbar am Gehäuse
2 und an der Scharnierhülse 14 anliegt, aus der Stellung von Fig. 2 in diejenige nach Fig. 3 geschwenkt
oder umgelegt; diese Bewegung erfolgt in einer zum feststehenden Rahmen senkrechten Ebene.
Beim Schwenken des Handhebels bewegt sich der Verbindungsbolzen 5 nur in lotrechter Richtung,
während die Zapfen 9 eine Halbkreisbewegung um den Bolzen 5 ausführen. Bei dieser Drehbewegung der
Zapfen 9 schwingen die Laschen 8 entgegen der Wirkung der Feder 12 etwas vom feststehenden Rahmen
weg und wieder zurück bis in die aus Fig» 3 ersichtliche
Stellung. Durch das Schwenken des Handhebels wird der Hebebolzen 4 und mit ihm die Scharnierhülse
14 gehoben, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Beim Senken finden entsprechend umgekehrte Bewegungen
aller Teile statt. Die Hebevorrichtung zeichnet sich noch durch verhältnismäßig wenige und einfach gestaltete
Bauteile aus. Die Bauhöhe, senkrecht zur Ebene des feststehenden Rahmens, kann noch dadurch
vermindert werden, daß der Hebebolzen 4 seitlich mit einer kleinen Ausnehmung 18 für die auf dem Gelenkbolzen
7 angeordnete Feder 12 versehen ist.
Claims (4)
1. Anhebevorrichtung für Tür- oder Fensterflügel nach Patent 1 031 678, bei der ein durch
einen Handhebel höhenschiebbares, über die ganze Höhe des Gehäuses geführtes Hubglied an der
flügelseitigen Scharnierhälfte angreift und der mit dem Hubglied unmittelbar gelenkig verbundene
Handhebel durch eine beim Heben raumeinwärts schwingende Laschenverbindung gelenkig
an dem feststehenden Teil der Hebevorrichtung aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in
an sich bekannter Weise als Hubglied in dem als Gehäuse (2) ausgebildeten feststehenden Teil der
Hebevorrichtung geführte Hebe- und Scharnierbolzen (4, 4') unterhalb des Gehäuses (2) mit dem
Handhebel (6) gelenkig verbunden und der Handhebel (6) mittels eines Laschenpaares (8) an dem
Gehäuse (2) aufgehängt ist.
2. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (8) außen an dem
Gehäuse (2) aufgehängt sind.
3. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Handhebel (6) mit
den Laschen (8) verbindenden Bolzen (9) mit dem Handhebel einstückig sind.
4. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1 mit einer federbeeinflußten Laschenverbindung, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine auf das Laschenpaar (8) einwirkende und am Gehäuse abgestützte
Feder (12) auf dem Verbindungsbolzen
(7) der Laschen
lagert ist.
lagert ist.
(8) und des Gehäuses (2) ge-
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 810 964;
belgische Patentschrift Nr. 526 217; deutsche Patentanmeldung V 3479 V/68c( bekanntgemacht
am 6.3. 1952).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG16079A DE1095162B (de) | 1954-12-23 | 1954-12-23 | Anhebevorrichtung fuer Tuer- oder Fensterfluegel |
| CH337092D CH337092A (de) | 1953-11-11 | 1955-09-13 | Mit einem Fischband eines Tür- oder Fensterflügels verbundene Anhebevorrichtung für den Flügel |
| AT194748D AT194748B (de) | 1953-11-11 | 1955-09-15 | Mit einem Fischband eines Tür- oder Fensterflügels verbundene Hebevorrichtung |
| DK362755A DK94120C (da) | 1954-12-23 | 1955-11-07 | Løftemekanisme til dør- eller vinduesfløje. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG16079A DE1095162B (de) | 1954-12-23 | 1954-12-23 | Anhebevorrichtung fuer Tuer- oder Fensterfluegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1095162B true DE1095162B (de) | 1960-12-15 |
Family
ID=7120581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG16079A Pending DE1095162B (de) | 1953-11-11 | 1954-12-23 | Anhebevorrichtung fuer Tuer- oder Fensterfluegel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1095162B (de) |
| DK (1) | DK94120C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE526217A (de) * | ||||
| DE810964C (de) * | 1947-08-18 | 1951-08-16 | Gretsch Unitas Gmbh | Fenster- und Tuerband |
-
1954
- 1954-12-23 DE DEG16079A patent/DE1095162B/de active Pending
-
1955
- 1955-11-07 DK DK362755A patent/DK94120C/da active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE526217A (de) * | ||||
| DE810964C (de) * | 1947-08-18 | 1951-08-16 | Gretsch Unitas Gmbh | Fenster- und Tuerband |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK94120C (da) | 1962-08-13 |
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