DE1095011B - Verzoegerungsleitungsrechner - Google Patents
VerzoegerungsleitungsrechnerInfo
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Description
DEUTSCHES
kl. 42 m 14
INTERNAT. KL. G 06 f
PATENTAMT
116963IX/42 m
ANMELDETAG: 12. SEPTEMBER 1959
BEKANNTMACHUNG
DEE ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. DEZEMBER 1960
DEE ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. DEZEMBER 1960
Die Verwendung von Verzögerungsleitungen für die Ausführung von arithmetischen Additionen wurde bereits
vorgeschlagen. Die Addition wird ausgeführt durch das Verzögern von Impulsen in Verzögerungsleitungen
um Beträge, die proportional den zu addierenden Zahlen sind, und die von den Impulsen erfahrene
Gesamtverzögerung wird festgestellt, um ein Maß für die Summe der Zahlen zu erhalten. Außerdem
werden die aus der Addition entstehenden Überträge durch Übertragungsverzögerungsleitungen eingegeben,
welche wahlweise so angeschlossen werden, daß sie eine zusätzliche Verzögerung für die Impulse bewirken,
welche der Eingabe eines Übertrags in die Addieroperation entspricht.
Für eine Addierschaltung, bei der ein Laufzeitvergleich
eines Auslöse- bzw. Taktgeberimpulses in einer Verzögerungsleitung fester Länge und einer oder mehreren
Verzögerungsleitungen je nach den zu addierenden Ziffern in definierten Abständen einstellbarer
Länge zugeführt wird, besteht die Erfindung darin, daß zur Durchführung von Subtraktionen das Neunerkomplement
in eine der Augendverzögerungsleitung entsprechende Subtrahendverzögerungsleitung eingegeben
wird. Hierbei wird die Minuendziffer in jeder Stelle als Neunerkomplement des Minuenden dargestellt,
so daß ein Impuls um einen ersten dem Neunerkomplement der Minuendziffer entsprechenden Betrag
verzögert wird. Dann wird der Impuls um einen weiteren dem Wert der Subtrahendziffer entsprechenden
Betrag verzögert, so daß die Gesamtverzögerung der Summe der Subtrahendziffer und des Neunerkomplements
der Minuendziffer entspricht. Dieser verzögerte Impuls wird dann einer entsprechenden Anordnung
zugeleitet, z. B. einer Mehrzahl von Koinzidenz-Feststellschaltungen, um die von dem Impuls erfahrene
Gesamtverzögerung festzustellen. Gemäß der Erfindung sind die Koinzidenzschaltungen so angeordnet,
daß die Gesamtverzögerung als Neunerkomplement der Verzögerung dargestellt wird, so daß der tatsächliche
Ausgang der Koinzidenzschaltungen der Differenz zwischen der Minuendziffer und der Subtrahendziffer
entspricht.
Gemäß der Erfindung ist außerdem eine Borgverzögerungsvorrichtung zwischen den einzelnen numerischen
Stellen vorgesehen, um dem Impuls in jeder Stelle eine zusätzliche Verzögerung zu geben, die
einem Rückgriff auf die vorhergehende Stelle entspricht. Die Erzeugung eines Borgvorgangs in einer
gegebenen Stelle kann entweder dann erfolgen, wenn der Subtrahend in der betreffenden Stelle größer als
der Minuend ist oder wenn die Differenz in einer Stelle gleich Null ist und auf die dieser Stelle vorausgehende
Stelle ein Rückgriff erfolgt. In beiden Fällen sorgt die Anordnung nach der Erfindung für die Er-Verzögerungsleitungsrechner
Anmelder:
International
Business Machines Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. jur. E. Eisenbraun, Rechtsanwalt, Böblingen (Wiiitt.), Poststr. 21
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 16. September 1958
John Howard Gallichotte, Sunnyvale, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
zeugung und Einführung dieses Borgvorgangs in die neuartige Borgverzögerungseinrichtung.
Die Anordnung arbeitet allgemein auf der Basis von zwei Umläufen. Im ersten Umlauf gelangt der
Tmpuls durch die verschiedenen Verzögerungselemente für die verschiedenen Stellen und wird darin um Beträge
verzögert, die der Subtrahendziffer und dem Neunerkomplement der Minuendziffer entsprechen.
Dann wird der Impuls den Koinzidenz-Feststellschaltungen zugeleitet, die die Differenz zwischen den
Minuend- und den Subtrahendziffern anzeigen, wie oben besprochen. Während dieses ersten Umlaufs werden
außerdem die sich aus der Subtraktion ergebenden Borgvorgänge erzeugt, die je nach den relativen
Auftrittszeiten des Borgvorgangs und der Differenz in die Subtraktion eingeführt werden oder nicht. Im
zweiten Umlauf werden die im ersten Umlauf erzeugten, aber nicht eingeführten Borgvorgänge in die entsprechenden
Stellen eingeführt, so daß am Ende des zweiten und aller folgenden Umläufe der Ausgang der
Anordnung die echten Differenzen zwischen den von der Subtraktion betroffenen Zahlen unter Berücksichtigung
der Wirkungen von Borgvorgängen aus vorhergehenden Stellen darstellt.
Ein Merkmal der Erfindung ist daher eine verbesserte Anordnung zum Ausführen von Subtraktionen
unter Verwendung von Verzögerungsleitungen.
Ein weiteres Merkmal ist eine Anordnung zum Ausführen von Subtraktionen unter Verwendung von
elektrischen Verzögerungsleitungen, worin ein elektrischer Impuls um einen ersten Betrag, der dem
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Neunerkomplement der Minuendziffer entspricht, und außerdem um einen zweiten Betrag, der der Subtrahendziffer
entspricht, verzögert wird und die gesamte Verzögerung als Neunerkomplement dargestellt
wird, um eine Anzeige für die Differenz zwischen der Minuend- und der Subtrahendziffer zu erhalten.
Ein weiteres Merkmal ist eine verbesserte Anordnung für das Ausführen von Subtraktionen unter Verwendung
von elektrischen Verzögerungsleitungen, worin elektrische Impulse um Beträge verzögert werden,
die der Minuend- und der Subtrahendziffer entsprechen, und diese Impulse um weitere Beträge verzögert
werden, die den sich aus dieser Subtraktion ergebenden Borgvorgängen entsprechen.
Ein weiteres Merkmal ist eine Anordnung zum Ausführen von Subtraktionen unter Verwendung von
elektrischen Verzögerungsleitungen, worin für eine gegebene Stelle ein Impuls um einen ersten Betrag,
der dem Neunerkomplement der Minuendziffer entspricht, sowie um einen zweiten Betrag, der der Sub trahendziffer
entspricht, und eventuell um einen weiteren Betrag, der einen Borgvorgang aus einer Stelle
vor der betreffenden Stelle darstellt, verzögert wird und die vom dem Impuls für jede Stelle erfahrene Gesamtverzögerung
als Neunerkomplement dargestellt wird, um die Differenz zwischen der Minuendziffer
und der Subtrahendziffer anzuzeigen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen.
Fig. 1 ist ein Zeitdiagramm und zeigt das Zeitverhältnis zwischen Impulsen in verschiedenen Teilen der
erfindungsgemäßen Anordnung bei der Ausführung eines Subtraktionsbeispiels;
Fig. 2a, 2b und 2c stellen nebeneinandergelegt die Anordnung nach der Erfindung für das Ausführen von
Subtraktionen in drei Stellen dar.
Die in Fig. 2a, 2b und 2c dargestellte Anordnung für das Subtrahieren in drei Stellen, z. B. Einer-,
Zehner- und Hunderterstelle, enthält eine Verzögerungsleitung 21, deren gleich große Abschnitte durch
Abgriffe 21-0 bis 21-19 dargestellt sind. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind die Abschnitte 21-0 bis
21-9 (Fig. 2 a) getrennt von den Abschnitten 21-10 bis 21-19 (Fig. 2 c) dargestellt, an die sie durch eine Leitung
22 angeschlossen sind. In der Praxis kann aber die Verzögerungsleitung eine Einheit bilden.
Die Verzögerungsleitung21 dient als Hauptverzögerungsleitung
für die gezeigte Anordnung. Ein Eingangsimpuls wird ihr von dem Taktgeber 23 zugeführt.
Die von den verschiedenen Ausgangsabgriffen der Abschnitte 21-0 bis 21-9 der Verzögerungsleitung 21 gesendeten
Impulse werden parallel der Einer-, der Zehner- und der Hunderterstelle der Anordnung zugeleitet.
Die Abgriffe der Verzögerungsleitung 21 sind nicht der Zahlenfolge entsprechend angeordnet. Der Eingangsimpuls
vom Taktgeber 23 wird zuerst dem Abgriff 21-9 zugeführt und gelangt dann über die Leitung 21
zu den Abgriffen 21-8, 21-7, 21-6 usw. und zum Abgriff 21-0. Hinter dem Abgriff 21-0 sind die Abgriffe
auf der Leitung 21 in der umgekehrten Reihenfolge numeriert, also von 21-19 bis 21-10 (Fig. 2 c). Dieses
Verfahren der Numerierung der Verzögerungsleitungsabgriffe dient zur Darstellung der Minuendziffern
durch deren Neunerkomplemente, so daß die Summe der Subtrahendzifferverzögerung und das Neunerkomplement
der Minuendzifferverzögerung die Differenz zwischen Minuend- und der Subtrahendziffer
darstellt.
Die Minuendwählschalter für die Einerstelle bestehen aus Schaltern 25-0 bis 25-9 für die Eingabe der
ausgewählten Minuendziffer in die Einerstelle. Die eine Klemme jedes dieser Minuendwählschalter ist an
den entsprechenden Abgriff auf der Verzögerungsleitung 21 angeschlossen, während die andere^ Klemmen
dieser Schalter gemeinsam über eine Leittöig26
mit dem Eingang einer Subtrahendverzögerungsleiturig 28 verbunden sind. Auf der Leitung 28 befinden sich
gleiche Verzögerungsabschnitte, die durch die gemäß der normalen Ziffernfolge angeordneten Abgriffe 28-0
bis 28-9 dargestellt sind. Jeder dieser Abgriffe ist an die eine Klemme eines entsprechenden Subtrahendwählschalters
29-0 bis 29-9 angeschlossen, und die anderen Klemmen der Schalter 29 sind gemeinsam mit
einer Leitung 30 verbunden, welche zu der Differenzfeststellanordnung führt.
Beim Subtrahieren in der Einerstelle gelangt also ein Impuls vom Taktgeber 23 durch die Hauptverzögerungsleitung
21 zu deren dem geschlossenen Minuendwählschalter 25 entsprechenden Abgriff, dann durch
die Leitung 26 zur Subtrahendverzögerungsleitung 28 und zu deren dem geschlossenen Subtrahendwählschalter
29 entsprechenden Abgriff und weiter über die Leitung 30 zu der Differenzfeststellanc^dnung. Dank
dem Verfahren der Kennzeichnung def'Abgriffe der
Verzögerungsleitung 21 sowie der Schalter^ wird
durch das Schließen eines der Schalter 25 eine'ÄJfbahl
von Abschnitten der Verzögerungsleitung 21, die gleich dem Neunerkomplement der durch den betreffenden
Schalter 25 dargestellten Ziffer ist, angeschlossen. Wenn z. B. der Schalter 25-3 geschlossen wird, liegen
sechs Verzögerungseinheiten zwischen dem Taktgeber 23 und dem Schalter 25-3, und wenn der Schalter 25-8
geschlossen wird, besteht eine Verzögerungseinheit zwischen dem Taktgeber 23 und diesem Schalter.
Eine Zehnerstellen-Minuendwählschalterbank 35 enthält
eine Anzahl von Schaltern 35-0 bis'35-9. Die eine
Klemme jedes dieser Schalter ist an den entsprechenden Abgriff auf der Verzögerungsleitung 21 parallel
mit den Schaltern der Einerstellen-Minuendwählschalterbank 25 angeschlossen. Durch die Kennzeichnung
und Schaltung der Schalter 35 ergibt sich eine Verzögerung, die dem Neunerkomplement der dem geschlossenen
Schalter entsprechenden Ziffer entspricht, wie es auch oben für die Schalter 25 beschrieben ist.
Die anderen Klemmen der Schalter 35-0 bis 35-9 sind gemeinsam mit einer Leitung 36 verbunden, welche
zum Eingang einer Zehnerstellen-Subtrahendverzögerungsleitung 38 führt, deren gleiche Abschnitte durch
die Abgriffe 38-0 bis 38-9 dargestellt sind. Durch eine Subtrahendverzögerungsschalterbank39 mit denSchaltern
39-0 bis 39-9 werden die Anschlüsse der Subtrahendverzögerungsleitung 38 gesteuert. Die eine
Klemme jedes der Subtrahendwählschalter 39 ist an den entsprechenden Abgriff der Subtrahendverzögerungsleitung
38 angeschlossen, und die anderen Klemmen der Schalter 39 sind gemeinsam mit einer Leittung
40 verbunden.
Die Leitung 40 führt zum Eingang einer Zehnerstellen-Borgverzögerungsleitung
41, die bei der Subtraktion nur einen Verzögerungsabschnitt braucht,
welcher einer Verzögerungseinheit oder einem Abschnitt der Hauptverzögerungsleitung 21 entspricht.
Die Borgverzögerungsleitung41 kann daher zwei Ausgangsabgriffe
41-0 und 41-1 haben. Die Verbindungen zu den Ausgangsabgriffen der Borgverzögerungsleitung
41 werden von entsprechenden Mitteln, z.B. von zwei UND-Toren 42 a und 42 b (Fig. 2 b) gesteuert.
Der eine Eingang des UND-Tors 42 a ist über eine Leitung 44 α mit dem Abgriff 41-0 und der andere
Eingang mit einem unten beschriebenen Triggerkreis
ι uyouii
verbunden. Wenn Signale an beiden Eingängen des Tors 42 α erscheinen, wird das Tor geöffnet und sendet
einen Impuls durch ein ODER-Tor 42 c zu einer Zehnerdifferenzleitung 43. Der eine Eingang des UND-Tors42&
ist über eine Leitung 44 & an den Abgriff 41-1 und der andere Eingang an einen unten beschriebenen
Triggerkreis angeschlossen, so daß ein Impuls durch das ODER-Tor 42 c zu der Leitung 43 gesendet wird,
wenn zwei Eingangssignale am Tor 42 b erscheinen. Wenn das Tor 42 α offen ist, ist die Leitung 40 durch
den Abgriff 41-0 und die Leitung 44a direkt mit der Leitung 43 verbunden, die zu den Differenzschaltungen
führt, so daß der Impuls von der Leitung 40 aus in der Borgverzögerungsleitung 41 nicht verzögert wird.
Wenn das Tor 42 b offen ist, ist die Leitung über den Abgriff 41-1 und die Leitung 44 b mit der Leitung 43
verbunden, so daß der Impuls von der Leitung 40 in der Borgverzögerungsleitung um eine Einheit verzögert
wird.
Für die Hunderterstellenziffern ist eine Minuendwähl schal terbank 45 (Fig. 2 a) mit Schaltern 45-0 bis
45-9 vorgesehen, deren eine Klemme jeweils an den entsprechenden Abgriff der Hauptverzögerungsleitung
21 parallel mit den Minuendwählschaltern 25 und 35 für die Einer- und Zehnerstelle angeschlossen ist. Die
anderen Klemmen der Schalter 45-0 bis 45-9 sind gemeinsam mit einer Leitung 46 verbunden, die an den
Eingang einer Hunderterstellen-Subtrahendverzögerungsleitung 48 mit Abgriffen 48-0 bis 48-9 angeschlossen
ist. Eine Subtrahendwählschalterbank 49 enthält Schalter 49-0 bis 49-9, deren eine Klemme
jeweils an den entsprechenden Abgriff der Subtrahendverzögerungsleitung 48 angeschlossen ist. Die anderen
Klemmen der Schalter 49 sind gemeinsam mit einer Leitung 50 verbunden, die zum Eingang einer Hunderterstellen-Borgverzögerungsleitung
51 führt. Die Borgverzögerungsleitung 51 hat wie die Zehnerstellen-Borgverzögerungsleitung
41 zwei Abgriffe 51-0 und 51-1, und die Verbindung dieser Abgriffe mit der Leitung
53 wird durch zwei UND-Tore 52 α und 52 b und ein ODER-Tor 52 c (Fig. 2 b) gesteuert. Das Tor 52 a
empfängt einen Eingang vom Abgriff 51-0 über eine Leitung 54 a und einen weiteren Eingang von einem
unten beschriebenen Triggerkreis, während das Tor 52 b einen Eingang vom Abgriff 51-1 über eine Leitung54&
und einen weiteren Eingang von einem unten beschriebenen Triggerkreis empfängt. Wenn also das
Tor 52a offen ist, umgeht der Impuls von der Leitung 50 die Borgverzögerungsleitung 51 ohne Verzögerung,
die Verzögerung genau der Schalterziffer entspricht. Die die Leitungen 30, 40 und 50 erreichenden Impulse
sind also dann um Beträge verzögert, welche den jeweiligen Summen der Verzögerungen in den Minuend-
und Subtrahendabschnitten für Einer-, die Zehner- und die Hunderterstelle entsprechen. Bei der
Zehner- und der Hunderterstelle können die Impulse auf den Leitungen 40 und 50 je nach den Zuständen
der UND-Tore 42 a, 42 &, 52 a und 52 & in den Borgverzögerungsleitungen
41 bzw. 51 eine weitere Verzögerung erfahren.
Um verstehen zu können, wie man ein Maß für die Differenzen erhält, die durch die auf den Leitungen 30,
43 und 53 erscheinenden Impulse dargestellt sind, sei nun auf Fig.2bund2c verwiesen. Bekanntlich können
die Abschnitte 21-10 bis 21-19 in der Praxis eine Einheit mit den Abschnitten 21-0 bis 21-9 der Hauptverzögerungsleitung
21 bilden, sind aber hier zur Vereinfachung der Zeichnung getrennt dargestellt. Um die
Verzögerung festzustellen, die die Impulse in den verschiedenen Abschnitten der Subtrahieranordnung nach
der Erfindung durchmachen, ist eine Mehrzahl von Koinzidenz-Feststellschaltungen in Form der UND-Tore
61-0 bis 61-19 (Fig. 2 c) vorgesehen. Bei den Schaltungen 61 kann es sich um beliebige UND-Schaltungen
handeln, in denen beim gleichzeitigen Auftreten von Impulsen an beiden Eingängen ein Ausgangsimpuls
erzeugt wird. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel empfangen die Vorrichtungen 61-0
bis 61-19 jeweils einen Eingang von den zugeordneten Abgriffen der Hauptverzögerungsleitung 21. Das
heißt, die Koinzidenzschaltung 61-0 empfängt einen Eingang vom Abgriff 21-0 der Verzögerungsleitung
21, die Koinzidenzschaltung 61-3 einen Eingang vom Abgriff 21-3 usw. Da die Verzögerungsschaltungen 61
mit entsprechend numerierten Abgriffen der Verzögerungsleitung 21 verbunden sind, stellen die Ziffern der
verschiedenen Koinzidenzschaltungen das Neunerkomplement der tatsächlichen Verzögerungen der Abgriffe
dar, an die sie angeschlossen sind.
Der andere Eingang zu jedem der UND-Tore 61-0 bis 61-19 wird gemeinsam von einer Differenzleitung
62 gespeist, der ein Signal zugeführt wird, welches den Impuls, dessen Verzögerungszeit oder Differenz
festgestellt werden soll, darstellt. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel können die Differenzen stellenweise
nacheinander entnommen werden, d. h. zuerst die Einerdifferenz, dann die Zehnerdifferenz und dann
die Hunderterdifferenz. Natürlich können aber die
und wenn das Tor 52 & offen ist, erfährt der Impuls 5° Differenzen in beliebiger Reihenfolge oder auch gleicheine
Verzögerung von einer Einheit in der Borgver- zeitig entnommen werden. Im vorliegenden Falle kann
zögerungsleitung 51.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß eine Hauptverzögerungsleitung 21 vorgesehen ist, die
der Haupteingangsimpuls vom Taktgeber 23 durchläuft. Dieser Impuls gelangt außerdem parallel durch
die verschiedenen Verzögerungsleitungsabgriffe zu den geschlossenen Minuendwählschaltern 25,35 und 45 der
Einer-, der Zehner- bzw. der Hunderterstelle und dann über die entsprechenden Subtrahendverzögerungsleitungen
28,38 und 48 und über die geschlossenen Subtrahendwählschalter 29, 39 und 49. Die Schalter
der Minuendwählschalterbänke 25, 35 und 45 sind jeweils so gekennzeichnet und geschaltet, daß die beim
Schließen eines bestimmten dieser Schalter angeschlossene Zahl von Verzögerungsabschnitten dem Neunerkomplement
der von dem betreffenden Schalter dargestellten Ziffer entspricht. Die Schalter der Subtrahendwählschalterbänke
29., 39 und 49 sind jeweils der Zahl nach geschaltet und gekennzeichnet, so daß
die Leitung 62 durch den Arm 64 a eines Schalters 64 (Fig. 2 b) mit einem Kontakt 64 δ verbunden sein, der
an die Leitung 30 der Einerdifferenz angeschlossen ist, wodurch die Leitung 30 mit der Leitung 62 und den
Koinzidenzschaltungen 61 verbunden wird. Der Schalterarm 64 α kann so bewegt werden, daß er einen
Kontakt 64 c erfaßt und so die Leitung 43 der Zehnerstellendifferenz
mit der Leitung 62 und den Koinzidenzschaltungen 61 verbindet. Der Schalterarm 64a
kann auch so bewegt werden, daß er einen Kontakt c? erfaßt, der an die Leitung 63 der Hunderterstellendifferenz
angeschlossen ist, so daß diese Leitung mit Leitung 62 und den Koinzidenzschaltungen
verbunden wird. Der Schalter 64 kann ein beliebiger geeigneter Schalter, z. B. ein manueller Schalter
sein, ist aber vorzugsweise ein mit hoher Geschwindigkeit arbeitender mechanischer oder elektrischer Schalter,
der nacheinander die Differenzleitungen 30,43 und mit den Koinzidenzschaltungen verbindet. Allge-
1 095 Oil
mein muß die Schaltgeschwindigkeit niedriger sein als die des Taktgebers, damit während der Zeit, in der der
Schalter 64 in einer Stellung steht, mindestens ein Differenzsignal erscheint.
Die Differenzimpulse von jeder der Leitungen 30, 43 und 53 werden nacheinander allen Koinzidenzschaltungen
61-0 bis 61-19 zugeführt, aber eine Koinzidenz erfolgt nur in der Koinzidenzschaltung, deren anderer
Eingang ein zeitlich koinzidierender Impuls von der Hauptverzögerungsleitung ist. Die Koinzidenzschaltung
mit zwei gleichzeitigen Eingängen erzeugt einen Ausgangsimpuls, der einer entsprechenden Auswertanordnung
zugeleitet wird, z. B. einer Sichtanzeige oder einer Ausgabevorrichtung, die die erlangte Differenz
druckt oder auf andere Weise aufzeichnet.
In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß die Differenzen im Dezimalsystem
zu bilden sind. Zu diesem Zweck sind ODER-Tore 66-0 bis 66-9 vorgesehen, die jedes einen Eingang von
den UND-Toren 61-0 bis 61-9 und einen anderen Eingang vom Ausgang der UND-Tore 61-10 bis 61-19
empfangen. Das heißt, das Tor 66-0 empfängt Eingänge von den Toren 61-0 und 61-10, das Tor 66-4
von den Toren 61-4 und 61-14 usw. Die ODER-Tore 66 erzeugen einen Ausgangsimpuls beim Erscheinen
eines Eingangsimpulses an einer ihrer beiden Eingangsleitungen. Jedes ODER-Tor 66 erzeugt also
immer dann einen Ausgangsimpuls, wenn eine seiner Eingangsleitungen erregt wird, so daß diese Ausgangs impulse
dann erscheinen, wenn ein Ausgangsimpuls von den UND-Toren 61-0 bis 61-19 kommt.
Borgvorgänge sind in einem mehrstelligen Subtraktionsvorgang unter zwei Bedingungen erforderlich,
und zwar erstens dann, wenn eine Subtrahendziffer größer als die Minuendziffer ist, wobei ein Borgvorgang
Eins aus der nächsthöheren Stelle nötig ist, und zweitens dann, wenn die Differenz in einer Stelle
gleich Null ist und ein Borgvorgang aus einer vorhergehenden Stelle in die betreffende Stelle stattfindet.
Dadurch wird der Subtrahend größer als der Minuend, und es entsteht ein Borgvorgang in der betreffenden
Stelle, der zur nächsthöheren Stelle weitergegeben werden muß.
Für Borgvorgänge, die entstehen, wenn der Subtrahend größer ist als der Minuend, ist ein nichtausschließliches
ODER-Tor 55 mit zehn Eingängen vorgesehen (Fig. 2 c). Diese Vorrichtung empfängt zehn
Eingangssignale von den Abgriffen 21-10 bis 21-19 der Verzögerungsleitung 21, die die Zahlen von 10 bis
19 darstellen, und erzeugt ein Ausgangssignal auf einer Leitung 56, wenn eine beliebige ihrer Eingangsleitungen erregt wird. Da die Bezeichnung und Schaltung
der verschiedenen Abgriffe der Verzögerungsleitung 21 dem Neunerkomplement der durch die verschiedenen
Abgriffe dargestellten tatsächlichen Verzögerung entspricht, zeigt das Erscheinen von Impulsen
auf einer der Differenzleitungen 30, 43 oder 53 gleichzeitig mit Impulsen an einem der Abgriffe 21-10
bis 21-19 an, daß die Subtrahendziffer in der betreffenden Stelle größer als die Minuendziffer ist. Der einzige
Ausgang der Vorrichtung 55 wird über die Leitung 56 parallel dem Eingang eines (10-19)-UND-Tors für
jede Stelle zugeleitet. Zu diesen UND-Toren gehören ein Einerstellen-UND-Tor 60 (Fig. 2 b), ein Zehnerstellen-UND-Tor
70 und ein Hunderterstellen-UND-Tor 80. Die anderen Eingänge zu den UND-Toren 60,
70 und 80 kommen von den zugeordneten Differenzleitungen 30, 43 und 53 für die betreffenden Stellen.
Die UND-Einheiten 60, 70 und 80 erzeugen also Ausgangsimpulse beim gleichzeitigen Auftreten von Eingangsimpulsen
auf der (10-19)-Leitung 56 und den zugeordneten Differenzleitungen für die jeweiligen
UND-Einheiten. Das gleichzeitige Erscheinen dieser Eingangsimpulse für jedes der verschiedenen (1019)-Tore
60, 70 und 80 ze'igt an, daß die Subtrahendziffer für die betreffende Stelle größer als die Minuendziffer
ist, so daß von der nächsthöheren Stelle geborgt werden muß.
Die von den UND-Einheiten 60, 70 und 80 erzeugten
Ausgangsimpulse werden als Eingänge den Borgtriggern 62, 72 bzw. 82 zugeleitet. Diese Trigger sind
vorzugsweise bistabil und erzeugen ein ständiges Ausgangssignal auf einer ihrer Ausgangsleitungen und
tauschen bei Empfang eines Eingangsimpulses die erregte Ausgangsleitung um. Die Trigger 62, 72 und 82
können durch ein von einer gemeinsamen Rückstellleitung 65 kommendes Signal zurückgestellt werden.
Der Trigger 62 hat zwei Ausgangsleitungen 68 und 69, die an die Eingänge der UND-Tore 42 a bzw. 42 b
so angeschlossen sind. Die Leitung 68 wird erregt, wenn
der Trigger 62 im Rückstellzustand ist, so daß dann ein Impuls von der Leitung 40 durch das UND-Tor
42a und das ODER-Tor 42 c zur Leitung 43 gelangt. Wenn der Trigger 62 durch den Empfang eines Impulses
von der Einheit 60 umgeschaltet wird, wird die Leitung 68 abgeschaltet und die Leitung 69 erregt, um
dem UND-Tor 42 & einen Eingang zuzuführen. Von der Leitung 40 kommende Impulse gehen also durch
die Verzögerungsleitung 41 und das UND-Tor 42 b zum ODER-Tor 42 c und zur Leitung 43, wenn der
Trigger 62 umgeschaltet wird. Wenn die Rückstellleitung 65 erregt wird, schaltet der Trigger 62 die
Leitung 69 ab und erregt wieder die Leitung 68.
Für Borgvorgänge, die sich aus Borgvorgängen in der vorhergehenden Stelle ergeben, ist eine zweite
Gruppe von UND-Toren 73 und 83 vorgesehen. Die UND-Tore 73 und 83 empfangen jeweils einen Eingang
von einer Leitung 59, die an den Abgriff 21-0 der Hauptverzögerungsleitung 21 angeschlossen ist. Die
anderen Eingänge zu den UND-Toren 73 und 83 kommen von den zugeordneten Differenzleitungen 43 und
53 für die Zehner- bzw. Hunderterstelle. Angesichts der Schaltung der Verzögerungselemente und der
Eigenart des Neunerkomplementverfahrens sieht man, daß, wenn die Subtrahend- und Minuendziffern für
eine gegebene Stelle gleich sind und so für die Stelle die Differenz Null darstellen, der Impuls für die betreffende
Stelle die Differenzleitung gleichzeitig mit der Ankunft des Haupttaktimpulses am Abgriff 21-0
erreicht. Die gleichzeitige Ankunft von Impulsen auf einer der Differenzleitungen 30, 43 oder 53 und am
Abgriff 21-0 zeigt also die Differenz Null in der betreffenden Stelle an. Das UND-Tor 73 oder das UND-Tor
83 erzeugt also einen Ausgangsimpuls, wenn eine Differenz Null zwischen der Minuend- und der Subtrahendziffer
für die betreffende Stelle besteht.
Der Ausgangsimpuls des UND-Tors 73 wird als einziger Eingang einem Zehner-(0)-Trigger 74 zugeführt,
und der Ausgangsimpuls des UND-Tors 83 wird als einziger Eingang einem Hunderter-(0)-Trigger 84
zugeführt. Wenn die Trigger 74 und 84 durch einen Eingangsimpuls erregt werden, erzeugen sie ein ständiges
Ausgangssignal bis zu ihrer Rückstellung, so daß beim Erscheinen eines Ausgangsimpulses aus dem
UND-Tor 73 oder 83 der zugeordnete Trigger 74 oder 84 ein ständiges Ausgangssignal erzeugt. Dieses wird
als ein Eingang einem Zehner-Borg-UND-Tor 75 zugeführt. Der andere Eingang für das UND-Tor 75
kommt vom Einer-Borgtrigger 62 über die Leitung 69, so daß beim gleichzeitigen Erscheinen von Ausgangs-
1 095 Oil
Signalen von den Triggern 62 und 74 das UND-Tor 75 erregt wird und ein Ausgangssignal erzeugt, das über
eine Leitung 76 dem Eingang des Zehner-Borgtriggers 72 zugeführt wird.
Der Trigger 72 hat zwei Ausgangsleitungen 78 und 79, die an die entsprechenden Eingänge der UND-Tore52a
und 52b angeschlossen sind. Die Leitung 78 wird erregt, wenn der Trigger 72 im Rückstellzustand
ist, so daß dann ein Impuls von der Leitung 50 durch den Abgriff 51-0 und das Tor 54 a zum ODER-Tor 52 c
und zur Leitung 53 gelangt. Wenn der Trigger 72 durch gleichzeitige Ausgangssignale von den Vorrichtungen
70 und 75 umgeschaltet wird, wird die Leitung 78 abgeschaltet und die Leitung 79 erregt, um einen
Eingang zum UND-Tor 54 b zu senden. Dadurch wird das Tor 545 geöffnet, so daß nun Impulse von der Leitung
50 über die Verzögerungsleitung 51 zum Abgriff 51-1 und über das Tor 54 b und das ODER-Tor 54 c
zur Leitung 53 gelangen.
Ebenso sendet der Hunderter-(0)-Trigger 84 ein Ausgangssignal zu einem Eingang einer Hunderter-Borg-UND-Schaltung
85. Der andere Eingang der UND-Schaltung 85 wird über die Leitung 79 vom Ausgang
des Zehner-Borgtriggers 72 gespeist, so daß die UND-Schaltung 85 ein Ausgangssignal beim gleichzeitigen
Auftreten von Eingangssignalen vom Zehner-Borgtrigger 72 und vom Hunderter-(0)-Trigger 84 aus
erzeugt. Der Ausgangsimpuls der UND-Schaltung 85 wird über eine Leitung 86 als Eingang dem Hunderter-Borgtrigger
82 zugeführt. Der Trigger 82 empfängt diesen Eingang zusammen mit einem Eingang vom Hunderter-(10-19)-UND-Tor80 und erzeugt ein
Ausgangssignal, das bis zur Rückstellung anhält. Der Ausgang des Triggers 82 wird bei Verwendung weiterer
Stellen der Borgverzögerungsleitungssteuerung und dem entsprechenden Borg-UND-Tor für die
nächsthöhere Stelle, d. h. die Tausenderstelle, zugeleitet.
Die Wirkungsweise der Erfindung geht am besten aus dem Zeitdiagramm von Fig. 1 hervor, das die Verhältnisse
zwischen den Impulsen und Signalen in den verschiedenen Schaltungen bei Ausführung eines Subtraktionsbeispiels
darstellt. Oben im Zeitdiagramm von Fig. 1 sind zur Verdeutlichung zwei Zeitskalen gezeigt.
Die eine zeigt die »wirkliche Zeh«, welche die
tatsächliche Zeit entlang der Verzögerungsleitung 21 darstellt, und die andere Skala zeigt die »scheinbare
Zeit«, die die Zeitskala nach der Neunerkomplementkennzeichnung der Verzögerungsleitung 21 und der
Minuendwählschalter 25, 35 und 45 darstellt. Im Zeitdiagramm von Fig. 1 wird die Subtraktion eines Subtrahenden
286 von einem Minuenden 482 angenommen. Für die Eingabe des Minuenden 482 in die Anordnung
werden der Schalter 45-4 der Hunderter-Minuendwählschalterbank, der Schalter 35-8 der Zehner-Minuendwählschalterbank
und der Schalter 25-2 der Einer-Minuendwählschalterbank geschlossen. Für die Eingabe des Subtrahenden 286 werden der Schalter
49-2 der Hunderter-Subtrahendwählschalterbank, der Schalter 39-8 der Zehner-Subtrahendwählschalterbank
und der Schalter 29-6 der Einer-Subtrahendwählschalterbank geschlossen. Nach der Eingabe der Minuend-
und Subtrahendzahlen kann der Taktgeber 23 erregt werden, um Eingangsimpulse zum Eingang der
Hauptverzögerungsleitung 21 zu senden.
Im Hunderterabschnitt durchläuft der Haupttaktimpuls die Verzögerungsleitung 21 zum Abgriff 21-4,
dann den geschlossenen Minuendwählschalter 45-4 im Hunderterabschnitt und gelangt durch die Leitung 46
zum Eingang der Subtrahendverzögerungsleitung 48.
Dann geht der Impuls durch die Verzögerungsleitung 48 zu deren Abgriff 48-2 und durch den geschlossenen
Subtrahendwählschalter 49-2 zur Leitung 50. Da der Abgriff 21-4 und der Schalter 45-4 eine »wirkliche
Zeit« von fünf Verzögerungseinheiten darstellen dank dem hier verwendeten Neunerkomplementverfahren,
erfährt der Impuls im Hunderter-Minuendabschnitt fünf und im Hunderter-Subtrahendabschnitt weitere
zwei Verzögerungseinheiten, also insgesamt sieben
ίο Verzögerungseinheiten. Dieser Impuls erreicht die
Leitung 50 zur Zeit »7« in wirklicher Zeit und »2« in scheinbarer Zeit. Zur wirklichen Zeit »7« im ersten
Umlauf ist das Tor 52 α offen, so daß der Impuls auf Leitung50 durch die Tore52 α und 52 c zur Leitung 53
gelangt, ohne in der Hunderter-Borgverzögerungsleitung 51 verzögert zu werden. Der Impuls wird also
von der Leitung 53 aus dem einen Eingang jedes der UND-Tore 80 und 83 zur wirklichen Zeit »7« und zur
scheinbaren Zeit »2« zugeleitet (Fig. Ig).
ao Im Zehnerstellen-Minuend- und -Subtrahendabschnitt
gabelt sich der die Hauptverzögerungsleitung 21 durchlaufende Hauptimpuls am Abgriff 21-8 und
fließt durch den geschlossenen Zehner-Minuendwählschalter 35-8 zur Leitung 36. Von dort aus durchläuft
er acht Abschnitte der Subtrahendverzögerungsleitung 38 zum Abgriff 38-8 und gelangt dann durch den geschlossenen
Subtrahendwählschalter 39-8 zur Leitung 40. Jetzt ist das Tor 42 α offen und das Tor 42 δ geschlossen,
so daß der Impuls direkt über die Leitung 44 α und das Tor 42 α zum ODER-Tor 42 c und zur
Leitung 43 gelangt und also den einzigen Abschnitt der Zehner-Borgverzögerungsleitung 41 umgeht. Der
die Leitung 43 erreichende Impuls ist also im Minuendteil um eine Einheit verzögert worden, entsprechend
dem Neunerkomplement der Zehnerminuendziffer, und ist im Subtrahendabschnitt um weitere acht Einheiten,
also insgesamt um neun Einheiten, verzögert worden. Dieser Impuls erreicht daher die Leitung 43 zur wirklichen
Zeit »9« und zur scheinbaren Zeit »0«.
Der Impuls kommt am Eingang der Zehner-(O)-UND-Schaltung73
zur scheinbaren Zeit »0« an, gleichzeitig mit der Ankunft eines Impulses auf der (0)-Leitung
59 vom Abgriff 21-0 der Hauptverzögerungsleitung 21 (Fig. Ic). Das gleichzeitige Auftreten von
zwei Eingangssignalen am UND-Netzwerk 73 zeigt die Möglichkeit eines Borgvorgangs aus einem Borgvorgang
an, und daher liefert diese Schaltung einen Ausgangsimpuls zur Erregung des Zehner-((^-Triggers
74, der jetzt ein ständiges Ausgangssignal erzeugt (Fig. 1 d); der Ausgang des Triggers 74 wird der Zehner-Borg-UND-Schaltung
75 als ein Eingang zugeleitet. Zur Zeit der Erzeugung des Ausgangssignals aus dem Trigger 74 im ersten Umlauf, d. h. zur scheinbaren
Zeit »0«, ist der Einer-Borgtrigger 62 noch nicht erregt worden, so daß zur scheinbaren Zeit »0« nur
Eingang zur UND-Schaltung 75 gelangt und diese daher keinen Ausgangsimpuls erzeugt.
Der um insgesamt neun Einheiten verzögerte Impuls auf Leitung 43 wird als ein Eingang dem Zehner-(10-19)-UND-Tor70
zugeleitet. Der andere Eingang für das Tor 70 kommt über die Leitung 56 vom Ausgang
des ODER-Tors 55. Da jedoch der Impuls von der Leitung 43 das Tor 70 zur wirklichen Zeit »9« erreicht,
während am anderen Eingang des Tores 70 vor der wirklichen Zeit »10« kein Impuls auf der Leitung
56 ankommt, erfolgt keine Koinzidenz von Eingangsimpulsen am Tor 70, und dieses wird nicht geöffnet.
In der Einerstelle durchläuft der Impuls vom Taktgeber 23 die Verzögerungsleitung 21, bis er den Abgriff
21-2 erreicht. Dann verläßt ein Teil des Impulses
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die Verzögerungsleitung und gelangt durch den geschlossenen Minuendwählschalter 25-2 zur Leitung 26
und zum Eingang der Subtrahendverzögerungsleitung 28. Der Impuls durchläuft dann die Verzögerungsleitung
28 bis zum Abgriff 28-6, von wo aus er durch den geschlossenen Subtrahendwählschalter 29-6 zur Einerdifferenzleitung
30 gelangt. Jetzt ist der Impuls im Minuendteil der Verzögerungsleitung 21 um sieben
Einheiten, die das Neunerkomplement der Minuend-Einerziffer darstellen, und in der Subtrahendverzögerungsleitung
28 um weitere sechs Einheiten, also um insgesamt dreizehn Einheiten verzögert worden. Dies
zeigt Fig. la, gemäß welcher der Impuls die Leitung 30 zur wirklichen Zeit »13« und zur scheinbaren Zeit
»16« erreicht. Dieser Impuls wird außerdem als ein Eingang an das Einer-(10-19)-UND-Tor 60 angelegt,
da die Leitung 30 als ein Gang an dieses Tor angeschlossen ist.
Der Teil des Haupteingangsimpulses vom Taktgeber 23, der weiter die Hauptverzögerungsleitung 21 durchläuft,
kommt also am Abgriff 21-16 der Leitung 21 gleichzeitig mit dem Erscheinen eines um dreizehn
Einheiten verzögerten Impulses im Einerabschnitt auf der Leitung 30 an. Dieser Impuls vom Abgriff 21-16
wird durch das Zehner-Eingangs-ODER-Tor 55 der Leitung 56 zugeleitet, wo er als zweiter Eingang dem
Einer-(10-19)-UND-Tor 60 zugeleitet wird. Am UND-Tor 60 liegen also zur wirklichen Zeit »13« und
zur scheinbaren Zeit »16« zwei Eingänge, so daß es jetzt einen Ausgangs impuls zum Einer-Borgtrigger 62
sendet. Gemäß Fig. 1 b wird der Trigger 62 zur wirklichen Zeit »13« leitend und sendet ein ständiges Ausgangssignal,
bis er zurückgestellt wird. Dieses ständige Ausgangssignal des Triggers 62 wird als Eingang
der Zehner-Borg-UND-Schaltung 75 zugeführt.
Die Wirkungsweise des Zehner- und des Einerabschnitts kann also jetzt dahingehend zusammengefaßt
werden, daß der Zehner-(0)-Trigger 74 zur scheinbaren Zeit »0« (zur wirklichen Zeit »9«) erregt wird
und sein Ausgang als ein Eingang der Zehner-Borg-UND-Schaltung 75 zugeleitet wird, wodurch die
Schaltung 75 für die Erzeugung eines aus einem Borgvorgang resultierenden Borgvorgang vorbereitet wird,
fallls ein Borgvorgang in der vorhergehenden Stelle, d. h. in der Einerstelle, erzeugt worden ist. Da dieser
Borgvorgang aus der vorhergehenden Stelle zur scheinbaren Zeit »16« (zur wirklichen Zeit »13«) durch den
Einer-Borgtrigger 62 erzeugt wird, wird die Zehner-Borg-UND-Schaltung 75 durch das gleichzeitige Erscheinen
von zwei Eingangssignalen zur scheinbaren Zeit »16« erregt und erzeugt einen Ausgangsimpuls,
der über die Leitung 76 zum Eingang des Zehner-Borgtriggers 72 gesendet wird. Dieser wird daher zur
scheinbaren Zeit »16« erregt (Fig. 1 f), um die Leitung 78 abzuschalten und die Leitung 79 zu erregen.
Durch dieses Verhalten des Triggers 72 wird das Tor 52 α geschlossen und das Tor 52 δ geöffnet, um
nachher die Verzögerung der Verzögerungsleitung 51 in jedem Impuls einzuführen, der zwischen der Leitung
50 und der Leitung 53 fließt. Da jedoch der erste Umlauf impuls auf der Leitung 50 des Hunderterstellenabschnitts
zur scheinbaren Zeit »2« (zur wirklichen Zeit »7«) durchgelaufen ist, während das Tor 52α
offen war, ist die Erzeugung des Borgvorgangs aus der Zehnerstelle zur scheinbaren Zeit »16« (zur wirkliehen
Zeit »13«) unwirksam, um diesen Borgvorgang in den Hunderter-Differenzimpuls auf Leitung 53 während
des ersten Umlaufs der Anordnung einzuführen. Diese Einführung muß also bis zum zweiten Umlauf
warten.
Am Ende des ersten Umlaufs der Anordnung nach der Erfindung sind also die Differenzen in den drei
dargestellten Stellen sowie die Borgvorgänge gebildet worden. Im vorliegenden Beispiel sind wegen der relativen
Erzeugungszeiten der Borgvorgänge und der Differenzen die Borgvorgänge nicht in die Differenzen
im ersten Umlauf eingeführt worden, da diese Differenzen vor der Erzeugung der Borgvorgänge gebildet
worden sind. Das heißt, am Ende des ersten Umlaufs wird die Einerstellen-Differenzziffer als Ziffer »6« zur
scheinbaren Zeit »16« angezeigt, und zwar ist dies die richtige Differenz, da kein Übertrag aus einer vorhergehenden
Stelle für die Einerstelle vorliegt. Für die Zehnerstelle wird im ersten Umlauf die Differenz Null
angezeigt, die richtig ist für den Minuenden und den Subtrahenden der Zehnerstelle, aber nicht den Borgvorgang
berücksichtigt, der daraus resultiert, daß der Subtrahend in der Einerstelle größer als der Minuend
ist. Ebenso beträgt am Ende des ersten Umlaufs in der Hunderterstelle die angezeigte Differenz zwei, die die
richtige Differenz für den Minuenden und den Subtrahenden ist, aber nicht den Borgvorgang aus der
Zehnerstelle berücksichtigt, der sich seinerseits aus dem Borgvorgang aus der Einerstelle ergibt. Die
Differenzen des ersten Umlaufs werden den Koinzidenzschaltungen 61 zugeleitet, die zusammen mit
den ODER-Toren 66 Ausgänge erzeugen, welche die Werte dieser Differenzen ohne Borgvorgänge anzeigen,
aber diese Ausgangsanzeigen stellen nicht die echten Differenzen des ersten Umlaufs dar und werden daher
nicht verwertet.
Die Anordnung nach der Erfindung erzeugt die korrekte Differenz im zweiten und in allen folgenden Umläufen
unter Berücksichtigung von im ersten Umlauf erzeugten Borgvorgängen. Der zweite Umlauf wird
vorzugsweise automatisch am Ende des ersten Umlaufs eingeleitet, da der Taktgeber 23 so konstruiert werden
kann, daß er wiederholt Ausgangsimpulse mit einer bestimmten Frequenz erzeugt. Während also der Ausgangsimpuls
des Taktgebers 23 für den zweiten Umlauf die Verzögerungsleitung 21 durchläuft, wird er
wiederum im Einerverzögerungsabschnitt um dreizehn Einheiten verzögert. Infolge dieser Verzögerung
kommt dieser Impuls am Koinzidenzkreis61-16 gleichzeitig mit dem Impuls vom Abgriff 21-16 der Verzögerungsleitung
21 an, da der Impuls ebenfalls zur scheinbaren Zeit »16« erscheint. Die Schaltung 61-16
erzeugt daher einen Ausgangsimpuls zur scheinbaren Zeit »16« (Fig. lh). Der Ausgang der Schaltung 61-16
erscheint als sechs aus dem ODER-Tor 66-6, wo die Differenz in dezimaler Weise erzeugt wird.
Für die Zehnerstelle wird der Impuls im Minuendverzögerungsabschnitt
um eine Einheit und im Subtrahendverzögerungsabschnitt um acht Einheiten wie im ersten Umlauf verzögert. Da jedoch das LTND-Tor
42 a zur scheinbaren Zeit »16« (zur wirklichen Zeit »13«) im ersten Umlauf geschlossen und das UND-Tor
42 b gleichzeitig offen ist, gelangt der zweite Umlaufimpuls auf Leitung 40 durch den einzigen Abschnitt
der Verzögerungsleitung 41 zum UND-Tor 42 b und durch das ODER-Tor 42 c zur Leitung 43.
Infolge dieser zusätzlichen einen Verzögerungseinheit in der Zehnerstellen-Borgverzögerungsleitung 41 erreicht
also der Differenzimpuls die Leitung 43 zur scheinbaren Zeit »19« (zur wirklichen Zeit »10«).
Dieser Differenzimpuls auf Leitung43 zur scheinbaren
Zeit »19« wird den Koinzidenzschaltungen 61 zugeführt und koinzidiert dort mit dem Hauptimpuls vom
Abgriff 21-19, wodurch in der Vorrichtung 61-19 eine Koinzidenz entsteht (Fig. Ii). Diese Vorrichtung er-
uiι
zeugt einen Ausgang zum Dezimal-ODER-Tor 66-9, das einen die richtige Ziffer für die Differenz in der
Zehnerstelle darstellenden Ausgang 9 erzeugt.
Im Hunderterabschnitt wird der zweite Umlaufimpuls wiederum im Minuendverzögerungsabschnitt
um fünf Einheiten und im Subtrahendverzögerungsabschnitt um zwei Einheiten, also um insgesamt sieben
Einheiten verzögert wie im ersten Umlauf. Da jedoch zur scheinbaren Zeit ^16« im ersten Umlauf das UND-Tor
52 α geschlossen und das UND-Tor 52 b offen
war, muß der zweite Umlaufimpuls auf Leitung 50 die Verzögerungsleitung 51 bis zum Tor 52 b durchlaufen.
Dieser Hunderterdifferenzimpuls auf Leitung 50 wird also in der Hunderter-Borgverzögerungsleitung
51 um eine weitere Einheit verzögert und erreicht daher die Hunderter-Summenleitung 53 zur
scheinbaren Zeit »1« (zur wirklichen Zeit »8«), wodurch er die korrekte Differenz für die Hunderterziffer
unter Berücksichtigung des Borgvorgangs aus der Zehnerstelle darstellt. Dieser Impuls auf Leitung 53 ao
wird den Koinzidenzschaltungen 61 zugeführt und koinzidiert dort mit der Ankunft des Impulses vom
Abgriff 21-1 der Verzögerungsleitung 21 am Tor 61-1, so daß dieses einen Ausgangs impuls erzeugt, der dem
Dezimal-ODER-Tor 66-1 zugeleitet wird.
Die Anordnung nach der Erfindung erzeugt also eine echte Differenz in nur zwei Umläufen ohne Rücksicht
auf die erzeugte Zahl von Borgvorgängen. Im zweiten und allen folgenden Umläufen liefert daher die Anordnung
durch die ODER-Tore 66 Signale, die die Ziffern der Differenz zwischen dem Minuenden und
dem Subtrahenden darstellen, und diese Ausgangssignale werden von der Anordnung fortgesetzt und
wiederholt geliefert, bis sie zurückgestellt wird oder bis eine neue Gruppe von Zahlen in die Minuend- und
Subtrahendschalter eingegeben wird.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die drei dargestellten Stellen als Einer, Zehner bzw. Hunderter
bezeichnet worden, um deutlich die Wirkungsweise der Anordnung bei Ausführung einer beispielsweisen
Rechenoperation zu zeigen. Die Erfindung kann aber auch Subtraktionen unter Verwendung einer beliebigen
Zahl von Stellen ausführen, und ohne Rücksicht auf die Zahl der verwendeten Stellen erzeugt die
Anordnung eine Anzeige der Differenz zwischen diesen Zahlen in zwei Umläufen unter Berücksichtigung der
Borgvorgänge aus vorhergehenden Stellen und unter
Einführung dieser Borgvorgänge im zweiten und allen folgenden Umläufen. Obwohl bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel die Differenzen stellenweise hintereinander entnommen werden, kann natürlich durch
entsprechende Abwandlung der Anordnung die Entnahme aus allen Stellen gleichzeitig erfolgen. Obwohl
die Erfindung in Verbindung mit dem Dezimal dargestellt worden ist, kann sie natürlich auch in einem
anderen Zahlensystem arbeiten. Für Fachleute dürfte es auch klar sein, daß andere Arten von Verzögerungsleitungen verwendet werden können, z. B. akustische
Verzögerungsleitungen.
Claims (4)
1. Addierschaltung, bei der ein Laufzeitvergleich eines Auslöse- bzw. Taktgeber impulses in einer
Verzögerungsleitung fester Länge und einer oder mehreren Verzögerungsleitungen je nach den zu
addierenden Ziffern in definierten Abständen einstellbarer Länge vorgenommen wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Durchführung von Subtraktionen das Neunerkomplement in eine der Augendverzögerungsleitung
entsprechende Subtrahendverzögerungsleitung eingegeben wird.
2. Anordnung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Ziffernstelle eine Verzögerungsleitung
vorgesehen ist, bestehend aus einem Minuendteil und einem Subtrahendteil, denen jeweils die Taktgeberimpulse parallel zugeführt
werden.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Subtrahendverzögerungsleitung
jeder Stelle eine weitere Verzögerungsleitung als Übertragsverzögerungsleitung zugeordnet
ist, wobei eine jeweils zugeordnete Vergleichseinrichtung eine Übertragsverzögerung in
die Subtrahendverzögerungsleitung der nächsthöheren Stelle überträgt, wenn der Subtrahend
größer als der Minuend ist und über logische Schaltungen der Übertrag dieser vorhergehenden
Stelle auf die der entsprechenden Stelle nächsthöhere Stelle übertragen wird, wenn die Differenz
von Subtrahend und Minuend Null ergibt.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung
aus akustischen Elementen aufgebaut ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 678/256 12.60
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|---|---|
| DE1095011B true DE1095011B (de) | 1960-12-15 |
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|---|---|---|---|
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| US2689683A (en) * | 1949-01-19 | 1954-09-21 | Electronique & Automatisme Sa | Method and carry-over device for correcting a coded train of electric impulses |
| FR1000832A (fr) * | 1949-11-23 | 1952-02-18 | Electronique & Automatisme Sa | Circuits opérateurs pour signaux électriques codés |
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