DE1093681B - Starre Achse fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Starre Achse fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B60B35/004—Mounting arrangements for axles
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Description
- Starre Achse für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine starre Achse für Kraftfahrzeuge, die über lotrecht wirkende, horizontal nachgiebige Federn gegenüber dem Fahrzeugrahmen abgestützt und mittels zweier Längslenker, die mit ihren einen Enden um eine Fahrzeugquerachse drehbar am Fahrzeugrahmen gelagert sind, geführt ist, Patentantneldung M 37460 II/63c, wobei nach einem Erfindungsmerkmal der Hauptpatentanmeldung der eine Längslenker elastisch, der andere Längslenker starr mit der Achse verbunden ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß einerseits die Achse um ihre Längsachse gegenüber den Lenkern schwenken kann, ohne daß die Gefahr unzulässiger Beanspruchung und demzufolge einer Zerstörung der Verbindungen zwischen der Achse und den Längslenkern besteht. Andererseits ist die Achse so sicher an den Längslenkern gelagert, daß auch etwa auftretende Brenis- und Antriebsdrehmomente sicher abgestützt werden. Die Möglichkeit des zwängungsarmen Schwenkens der Achse gegenüber den Längslenkern ist durch den elastischen Anschluß an einem Ende der Achse gegeben. Die sichere Lagerung der Achse an den Längslenkern, derart, daß auch Brems-und Antriebsdrehmomente sicher abgestützt werden, ist durch die starre Verbindung zwischen dem Längslenker und der Achse am anderen Ende der Achse gegeben.
- Zur elastischen Verbindung des einen Längslenkers mit der Achse sieht die Hauptpatentanmeldung eine oben auf der Achse aufgesetzte Guminiplatte vor. Die Oberseite der Gummiplatte ist mit dem Längslenker verbunden, während die Unterseite der Gummiplatte mit der Achse verbunden ist. Diese Art der elastischen Verbindung zwischen Achse und Längslenker kann bei extremen Beanspruchungen, wie sie z. B. bei Geländefahrzeugen vorliegen können, nicht ausreichend sein. Die Erfindung will die Achsanordnung nach der Hauptpatentanmeldung in der Weise ausgestalten, daß auch für solche Fälle eine unbedingt befriedigende elastische Verbindung zwischen der Achse und dem Längslenker gegeben ist.
- Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß der elastisch angeschlossene Längslenker die Achse mit einem Lagerauge umfaßt, zwischen dem und der Unterseite der Achse das elastische Element angeordnet ist, während zwischen dem Lagerauge und der Oberseite der Achse ein Bolzengelenk mit in Fahrzeugquerrichtung weisender Schwenkachse eingeschaltet ist.
- Bei der Anordnung gemäß der Erfindung kann sich die Achse um die Drehachse des Bolzengelenkes einstellen, so daß ein zwängungsfreies Schiefstellen der Achse möglich ist. Die Einstellung der Achse uni die Drehachse des Bolzengelenkes ist aber so begrenzt, daß Brems- und Antriebsdrehmomente sicher abgestützt sind. Eine sichere Abstützung der Brems- und Antriebsdrehmomente bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist insbesondere dann gegeben, wenn das elastische Element gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag ein zweiteiliges Hülsensegment ist, dessen Krümmungsmittelpunkt auf der Schwenkachse des Bolzengelenkes liegt. Durch das Bolzengelenk ist außerdem eine in horizontaler Ebene starre Verbindung zwischen Längslenker und Achse gegeben, so daß eine einwandfreie Führung der Achse in horizontaler Ebene unbedingt gewährleistet ist.
- Das Bolzengelenk ist zweckmäßigerweise zwischen der Achse und einem Bügel angeordnet, der beiderseits des Längslenkers starr, jedoch lösbar mit diesem verbunden ist.
- Schließlich schlägt die Erfindung vor, daß die dem Achsende mit dem elastischen Lenkeranschluß zugeordnete Feder unter Umgehung des Lenkers und des Bolzengelenkes auf der Achse direkt abgestützt ist. Lenker und Bolzengelenk sind dadurch von den Abstützkräften der Feder entlastet und in geringem Maße beansprucht, so daß sie leicht gebaut werden können, geringer Wartung bedürfen und eine lange Lebensdauer haben.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 das eine, vom Längslenker elastisch erfaßte Ende einer Achse in einer Ansicht in Längsrichtung der Achse und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1. Die beiden parallel in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Längslenker sind mit ihren einen Enden schwenkbar auf Bolzen des Fahrzeugrahmens gelagert. Die Längsachsen der Bolzen sind Teile einer Fahrzeugquerachse. Die Ungslenker erfassen mit ihren anderen Enden die starre Achse 6. Der eine Längslenker erfaßt die Achse 6 starr und spiellos. Der andere, gezeichnete Längslenker 2 erfaßt die Achse 6 elastisch nachgiebig.
- Der Längslenker 2 ist mit einem in einer Durchmesserebene geteilten Lagerauge 7 versehen, das die Achse 6 umgibt. Auf der Unterseite der Achse 6 ist ein Trägersegment 8 befestigt. Das Trägersegment 8 ragt mit einer Längsrippe 9 an seiner Unterseite zwischen zwei Hülsensegmente 10 und 11 aus Gummi, die an der Längsrippe 9 anvulkanisiert sind. Die Hülsensegmente lagern mit Vorspannungen zwischen zwei an-,-ulkanisierten Klemmplatten 12 und 13, die beiderseits des unteren Teiles des Lagerauges 7 des Längslenkers 2 liegen und mit Schraubverbindungen 14 am Lagerauge 7 gehalten sind. Auf der Oberseite der Achse 6 ist ein Lager 15 mit seiner Grundplatte gehalten. Auf dem in Längsrichtung der Achse 6 verlaufenden Gelenkbolzen 16 des Lagers 15 ist schwenkbar ein Bügel mit den beiden Teilen 17 und 18 gelagert. Der Bügel 17, 18 liegt beiderseits des oberen Teiles des Lagerauges 7 und ist mit diesem mit Schraubverbindungen 19 fest verbunden. Auf der Längsachse des Gelenkbolzens 16 liegen die Krümmungsmittelpunkte der Hülsensegmente 10 und 11.
- Die als Rollbalggasfeder ausgebildete Feder ist mit ihrem Stößel 20 gelenkig auf einer Tragplatte 21 abgestützt. Unter Einhaltung eines lotrechten Abstandes ist die Tragplatte mit Stützen 22 über die seitlich vom Gelenkbolzen 16 liegenden Teile der Tragplatte des Lagers 15 auf der Achse 2 abgestützt. Die Stützen 22 liegen zu beiden Seiten des Längslenkers 2 und des Bügels 17, 18. Die Verbindung zwischen der Tragplatte 21 und den Stützen 22 erfolgt mit Schrauben 23, die durch die Tragplatte 21 hindurch in die Stützen 22 eingeschraubt sind. An ihren unteren Enden sind die Stützen 22 mit Gewinden 24 versehen, die durch die Grundplatte des Lagers 15, durch die Achse 6 und das Trägersegment 8 hindurchgehen und auf deren unteren Enden Muttern aufgeschraubt sind, so daß die Tragplatte 21, das Lager 15, die Achse 6 und das Trägersegment 8 miteinander verschraubt sind. Die elastischen Hülsensegmente 10 und 11 dienen der Aufnahme der in den Längslenker 2 gelangenden Torsionskräfte beim Schiefstellen der Achse 6 um die Fahrzeuglängsachse. Diese Torsionskräfte wirken abwechselnd in den Pfeilrichtungen P. Die Drehausschläge der Achse um die Längsachse des Gelenkbolzens 16 in den Richtungen M und N führen zu Schubbeanspruchungen der elastischen Hülsensegmente 10 und 11, weil ihre Krümmungsmittelpunkte auf der Längsachse des Gelenkbolzens 16 liegen.
Claims (2)
- PATENTANSPRCCHE: 1. Starre Achse für Kraftfahrzeuge, die über lotrecht wirkende und horizontal nachgiebige Federn gegenüber dem Fahrzeugrahmen abgestützt und mittels zweier Längslenker, die mit ihren einen Enden um eine Fahrzeugquerachse schwenkbar am Fahrzeugrahmen gelagert sind, geführt ist, wobei der eine Längslenker elastisch, der andere Längslenker starr mit der Achse verbunden ist, nach Patentanmeldung M 37460 11/63 c, dadurch gekennmichnet, daß der elastisch angeschlossene Längslenker (2) die Achse (6) mit einem Lagerauge (7) umgibt, zwischen dem und der Unterseite der Achse das elastische Element (10, 11) angeordnet ist, während zwischen dem Lagerauge und der Oberseite der Achse ein Bolzengelenk (15) mit in Fahrzeugquerrichtung weisender Schwenkachse eingeschaltet ist.
- 2. Achse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bolzengelenk (15) zwischen der Achse (6) und einem Bügel (17, 18) angeordnet ist, der beiderseits des Längslenkers (2) starr, jedoch lösbar mit diesem verbunden ist. 3. Achse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (10, 11) ein zweiteiliges Hülsensegment ist, dessen Krüminungsmittelpunkt auf der Schwenkachse des Bolzengelenkes (15) liegt. 4. Achse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Achsende mit elastischem Lenkeranschluß zugeordnete Feder unter Urngehung des Lenkers (2) und des Bolzengelenkes (15) auf der Achse (6) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42177A DE1093681B (de) | 1959-07-18 | 1959-07-18 | Starre Achse fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42177A DE1093681B (de) | 1959-07-18 | 1959-07-18 | Starre Achse fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093681B true DE1093681B (de) | 1960-11-24 |
Family
ID=7304249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM42177A Pending DE1093681B (de) | 1959-07-18 | 1959-07-18 | Starre Achse fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1093681B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192063B (de) * | 1960-03-11 | 1965-04-29 | Ernst Duerst | Starrachsfuehrung fuer Fahrzeuge |
-
1959
- 1959-07-18 DE DEM42177A patent/DE1093681B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192063B (de) * | 1960-03-11 | 1965-04-29 | Ernst Duerst | Starrachsfuehrung fuer Fahrzeuge |
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