DE1091868B - Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen - Google Patents
Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer AbbildungenInfo
- Publication number
- DE1091868B DE1091868B DEL26041A DEL0026041A DE1091868B DE 1091868 B DE1091868 B DE 1091868B DE L26041 A DEL26041 A DE L26041A DE L0026041 A DEL0026041 A DE L0026041A DE 1091868 B DE1091868 B DE 1091868B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnets
- magnet arrangement
- developer
- magnet
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 13
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 claims description 7
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 5
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 5
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000005485 electric heating Methods 0.000 description 1
- 230000005686 electrostatic field Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000010287 polarization Effects 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/09—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer using magnetic brush
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen mit
einer bewegbaren Magnetanordnung zur Aufbringung des Entwicklers, der aus Trägerpartikeln aus magnetisierbarem
Material und Toner besteht.
Es ist bekannt, latente elektrostatische Abbildungen dadurch zu entwickeln, daß der Toner auf die latente
Abbildung gestreut wird. Weiterhin ist es bekannt, den Toner beispielsweise durch eine Rührvorrichtung
in einem Behälter, über dessen offene obere Seite der Schichtträger mit dem latenten elektrostatischen Bild
geführt wird, aufzuwirbeln, so daß sich die Pigmentteile an den Konturen der Abbildung ablagern. Diese
bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß eine starke Verschmutzung des gesamten Gerätes erfolgt
und verhältnismäßig viel Toner verbraucht wird, weil sich die Pigmentteile auch an anderen Stellen als auf
der latenten Abbildung ablagern. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß eine gleichmäßige Verteilung und
intensive Aufbringung des Toners an der Abbildung nur schwer zu erreichen ist.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein elektrostatisches Gleichfeld zwischen den Magneten und einer
Fläche, die das Bild trägt, anzuwenden. Weiterhin ist vorgeschlagen worden, einen elektrisch polarisierten
Magnet anzuwenden, der das Entwicklergemisch trägt und eine Anordnung zum Aufbringen der einstellbaren
Polarisierungsspannung hat. Dabei ist auch eine drehbare Anordnung eines Polschuhes vorgesehen,
wobei aber die sich ergebende Walzenanordnung aus einer Welle und schräg auf dieser angeordneten,
zueinander parallelen elliptischen Scheiben aus magnetischem Material besteht.
Ein besonderes Problem bei der Verwendung einer Magnetanordnung besteht nun in der kontinuierlichen
Aufbringung von Entwicklerpulver, das sich ständig verbraucht. Die bereits vorgeschlagene Ausführung
gibt nicht die Möglichkeit einer kontinuierlichen Ergänzung des Entwicklers an der an dem Magnet gebildeten
Bürste. Die Ausführung mit elliptischen Ringscheiben schließt ebenfalls die Verwendung an
einer Streuvorrichtung aus, weil der größere Teil des ausgegebenen Entwicklers zwischen den Scheiben
nach unten fallen würde. Es besteht gerade bei der schrägen Anordnung der elliptischen Scheiben auch
nicht die Möglichkeit, eine Streuvorrichtung auf die einzelnen Scheiben einzustellen, weil der jeweils obenliegende
Scheitel der Scheibe, entsprechend der schrägen Anordnung, sich ständig in axialer Richtung der
Welle verlagert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bekannte Vorrichtungen hinsichtlich der Aufbringung des Entwicklers
auf eine fotoleitende Schicht zu verbessern, und insbesondere eine Ausführung zu schaffen, bei
Einrichtung zum Entwickeln
latenter elektrostatischer Abbildungen
latenter elektrostatischer Abbildungen
Anmelder:
Lumoprint Zindler K. G.,
Hamburg 13, Hallerstr.59
Hamburg 13, Hallerstr.59
Walter Limburger, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
welcher die Zuführung des Entwicklers bei Verwendung einer Magnetanordnung steuerbar ist. Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Magnetanordnung zwischen der fotoleitenden
Schicht und einer an sich bekannten Streuvorrichtung vorgesehen ist.
In einer vorteilhaften Ausführungsform besteht die Magnetanordnung aus einem oder mehreren stabförmigen
Permanentmagneten, die in senkrecht zu einer Welle verlaufenden Ebenen drehbar angeordnet
sind, wobei konzentrisch zur Welle ein Zylinder aus nicht magnetisierbarem Material vorgesehen ist, in
dessen äußerer Mantelfläche die Stirnflächen der Magnete oder besondere Polschuhe der Magnete liegen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht die Magnetanordnung aus mehreren stabförmigen
Magneten, die auf einer Welle strahlenförmig in wenigstens einer zur Wellenachse senkrechten
Ebene so verteilt sind, daß gleichnamige Pole der Permanentmagnete nach außen gekehrt sind.
Vorzugsweise ist bei diesen Ausführungsformen für die Führung des Schichtträgers im Wirkungsbereich
der umlaufenden Magnetwalze eine diese teilweise konzentrisch umgebende Führungsbahn vorgesehen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind mehrere vorzugsweise stabförmige Magnete parallel zueinander
auf einer umlaufenden Scheibe in der Art angeordnet, daß von der Scheibe fortragende und
gleichpolige Enden der Magnete vor der fotoleitenden Schicht liegen. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
ist die Scheibe vertikal angeordnet. Der Schichtträger wird vor den Polen der horizontal von
der Scheibe abstehenden Magnete senkrecht geführt.
009 629/179
Hierbei ergibt sich eine von der Magnetanordnung bestimmte Fläche, in deren unteren Bereich der
Schichtträger senkrecht geführt ist, während im oberen Bereich der Schichtträger etwa horizontal, z. B. über
eine Rolle zu- oder abgeführt wird, so daß die jeweils obenliegenden Magnete der sich drehenden Scheibe
nicht von dem Schichtträger abgedeckt sind. Diesen Magneten bzw. ihren Polschuhen wird durch die
Streuvorrichtung der Entwickler bzw. Toner zugeführt, der dann infolge der Umdrehung der Magnetenanordnung
auf die fotoleitende Schicht übertragen wird.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind ein oder mehrere Zusatzmagnete
so angeordnet, daß ihr Feld im Zusammenwirken mit der drehbaren Magnetanordnung den
Schichtträger nicht durchsetzt und das Magnetfeld der Magnetanordnung zwecks Aufrichtung der aus dem
Entwickler gebildeten Anhäufungen auf den Magnetenden verstärkt wird. Die Zusatzmagnete sind vorteilhaft
als Elektromagnete ausgebildet, die über einen synchron mit dem Umlauf der Magnetwalze betätigten
Schalter oder einen entsprechend angetriebenen Kommutator derart erregt werden, daß sich bei Drehung
der Magnetwalze jeweils Pole entgegengesetzter Polarität gegenüberstehen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Vorratsbehälter für den Entwickler in zwei Kammern
unterteilt, von denen die eine nur Toner enthält, und die zwecks wahlweiser Zuführung des Inhalts der
einen von beiden Kammern zu der Magnetanordnung unabhängig voneinander geöffnet werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in der Zeichnung dargestellt ist, wird nachfolgend beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes im Schnitt,
Fig. 2 eine Ansicht des Gerätes gemäß Fig. 1 von oben.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in einem pultartigen Gehäuse 1 untergebracht, an dessen Vorderseite
zwei untereinanderliegende Schlitze 2, 3 zur Einführung der Vorlage und des Schichtträgers angeordnet
sind. Im vorderen Bereich des Gehäuses 1 befindet sich auf der Oberseite ein weiterer Schlitz 4,
durch welchen die Vorlage nach der Belichtung entnommen werden kann. Der Schlitz 5 zur Entnahme
der fertigen Kopie befindet sich am hinteren oberen Rand des Gehäuses JL. Auf der Oberseite des pultartigen
Gehäuses 1 ist ferner hinter dem Entnahmeschlitz 4 für die Vorlage der Deckel 6 für den Vorratsbehälter
für den Entwickler vorgesehen. Dieser Vorratsbehälter ist infolge dieser Anordnung leicht zugänglich,
so daß sein Inhalt jeweils ergänzt werden kann.
Hinter dem Schlitz 3 befindet sich die Auflade- \ orrichtung 7, die beispielsweise aus mehreren quer
zur Vorschubrichtung des Schichtträgers gespannten Drähten besteht, an welche die Aufladespannung angelegt
wird. Die Gegenelektrode ist mit 8 bezeichnet und geerdet. Der elektrische Teil, welchem die Spannung
entnommen wird, ist mit 9 bezeichnet. Auf der oberen Wand dieses Teiles befinden sich beispielsweise
zwei Isolatoren 1O7 von welchen die elektrischen Anschlüsse zu der Aufladeelektrode 7 und der Gegenelektrode
8 führen.
Hinter der Aufladevorrichtung ist die Belichtungsvorrichtung angeordnet, die beispielsweise aus zwei
Leuchtstoffröhren 11, Reflektoren 12 und einer Glasplatte 13 besteht, an welcher die Vorlage und der
Schichtträger durch die Walze 14 vorbeitransportiert werden. Die Walze 14 besteht vorzugsweise aus
Gummi und hat auf ihrer Mantelfläche einen Überzug aus Baumwollgewebe.
Hinter der Belichtungsvorrichtung wird die Vorlage von dem Schichtträger getrennt, so daß die Vorlage
längs des Pfeiles 15 zu dem Ausgabeschlitz 4 geführt wird, während der Schichtträger auf der Führungsbahn
16 weitertransportiert wird. Die Trennung der Vorlage von dem Schichtträger kann mittels Hand,
ίο was bei der dargestellten Geräteausbildung infolge
der leicht zugänglichen Anordnung des Schlitzes 4 gut möglich ist, oder durch eine an sich bekannte, nicht
dargestellte mechanische Trennvorrichtung durchgeführt werden. Die Führungsfläche 17 für die Vorlage
dient zugleich als Wand zur Abteilung des Geräteabschnittes mit der Aufladevorrichtung und der Belichtungsvorrichtung
von dem Geräteabschnitt, in welchem die Entwicklung des elektrostatischen Bildes
stattfindet. Dieser Geräteabschnitt nimmt den Vorratsbehälter 18 für den Entwickler auf, und dieser
Vorratsbehälter weist im unteren Teil eine an sich bekannte Einrichtung beispielsweise in Form einer
Walze 19 für eine dosierte Ausgabe des Entwicklers auf. Diese Walze 19 wird in Abhängigkeit von der
Bewegung anderer Geräteteile angetrieben.
Der Entwickler besteht bei der Erfindung aus magnetisierbaren Trägerpartikeln, beispielsweise aus
Eisenfeilspänen, und dem von den Pigmentteilchen gebildeten Toner. Die Zusammensetzung ist vorzugsweise
so, daß der Entwickler stark mit Toner angereichert ist, da bei der vorgesehenen Ausführungsform
der Toner auf die fotoleitende Schicht übertragen wird, während die Trägerpartikeln in funktioneller
Zusammenwirkung mit einer Magnetanordnung zugleich als Übertragungsorgan wirken, denen während
des Betriebes im wesentlichen Toner zugeführt werden muß. Die Erfindung bezieht daher auch eine Ausführungsform
ein, in welcher der Vorratsbehälter 18 in zwei Kammern unterteilt ist, von denen die eine
lediglich Toner enthält, so daß bei Bedarf ausschließlich Toner oder aber Toner und Trägerpartikeln in
einer wählbaren Zusammensetzung ausgegeben werden können.
Unter der Streuvorrichtung ist eine Magnetanordnung vorgesehen, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
walzenförmig ist. Auf einer im Gehäuse gelagerten Welle 20 sind parallel nebeneinander Stabmagnete
21 derart angeordnet, daß die gegebenenfalls mit Polschuhen versehenen Pole der Stabmagnete diametral
aus der Welle 20 herausragen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle nebeneinanderliegenden
Stabmagnete 21 auch gleichsinnig magnetisiert, so daß sich an einer Seite der Welle die Nordpole
und an der entgegengesetzten Seite die Südpole befinden. Ferner ist die Welle 20 von einem konzentrisch
angeordneten Zylinder 33 aus nicht magnetisierbarem Material umgeben. Dieser Zylinder 33 läuft
mit der Welle 20 um. Der äußere Durchmesser des Zylinders 33 ist so bemessen, daß die Außenflächen
der Pole oder Polschuhe der Magnete 21 in der äußeren Mantelfläche des Zylinders 33 liegen.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß längs der sich axial auf dem Zylinder 33 erstreckenden Abschnitte,
in welchen sich die Polschuhe der Magnete 21 befinden, ein starkes magnetisches Feld entsteht,
das im wesentlichen radial von dem Zylinder fortgerichtet ist. In dieses Magnetfeld fällt der Entwickler
aus der Streuvorrichtung 19 und bildet infolge der magnetisierbaren Ausführung der Trägerpartikeln
entsprechend den Feldlinien des Magnetfeldes radial
von der walzenförmigen Magnetanordnung abstehende Fäden bzw. spitz zulaufende Anhäufungen.
Die Magnetanordnung 20, 21, 33 läuft mit einer solchen Geschwindigkeit um, daß die Umfangsgeschwindigkeit
größer als die Vorschubgeschwindigkeit des Schichtträgers ist. Hierdurch werden die
Entwickleranhäufungen auf dem Umfang der Magnetwalze bürstenartig über die fotoleitende Schicht des
Schichtträgers geführt, der auf der Bahn 16 vorgeschoben wird. Im Bereich der Magnetanordnung läuft
die Bahn 16 parallel zu der Mantelfläche der walzenförmigen Magnetanordnung.
Durch die vorgesehene Form der Zuführung des Toners zu der fotoleitenden Schicht ist einerseits
eine kräftige und intensive Behandlung des latenten elektrostatischen Bildes mit Toner gewährleistet, und
andererseits wird jedoch die fotoleitende Schicht infolge der nachgiebigen Anordnung der Trägerpartikeln
auf der Magnetwalze in keiner Weise angegriffen, zumal Trägerpartikeln nur in ganz geringem Ausmaß ao
von der Magnetwalze abgelöst werden, so daß im wesentlichen allgemein der Toner auf die fotoleitende
Schicht übertragen wird.
Für die abgelösten Trägerpartikeln befindet sich unter der Führungsbahn 16 ein Behälter 22, in welchem
die Trägerpartikeln durch die öffnungen in der Führungsbahn 16 fallen können. Beispielsweise ein Handgriff
34 des Behälters ragt seitlich aus dem Gehäuse 1 heraus, so daß der Behälter 22 entnommen werden
kann und die aufgefangenen Tonerpartikeln in den Vorratsbehälter 18 zurückgeschüttet werden können.
Ferner sind ein oder mehrere Magnete 23 vorgesehen, die hinter dem Abschnitt, in welchem die
Magnetanordnung 20, 21 Toner auf die fotoleitende Schicht überträgt, das radial gerichtete Magnetfeld der
Magnetanordnung 20, 21 verstärken. Diese verstärkende Wirkung durch die Zusatzmagnete 23 ist jedoch
so bemessen, daß lediglich eine Aufrichtung der Entwickleranhäufungen auf dem Umfang der Magnetwalze
20, 21 stattfindet, da diese Anhäufungen bei der Berührung mit der fotoleitenden Schicht mehr oder
weniger verformt oder flachgedrückt worden sind. Wenn die Zusatzmagnete bei Ausführung der Magnetwalze,
die ein über den ganzen Umfang gleichpoliges Feld aufweist, auch als Permanentmagnete ausgeführt
sein können, sind die Zusatzmagnete bei der vorliegenden Ausführung als Elektromagnete mit einer
umschaltbaren Erregerwicklung ausgeführt, damit die Polarität der Zusatzmenge entsprechend der Stellung
der Magnete 21 in der Magnettrommel eingestellt werden kann. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist eine Stellung der Magnete 21 gezeigt, bei welcher der Nordpol der Magnete 21 den Zusatzmagneten zugekehrt
ist. Zur Verstärkung des sich über dem genannten Pol ergebenden Feldes müssen daher die Zusatzmagnete
23 so erregt werden, daß der der Magnetwalze 20, 33 zugekehrte Pol ein Südpol ist. Wenn
die Magnetwalze nunmehr eine Drehung um etwa 180° gemacht hat, muß die Polarität der Zusatzmagnete 23
umgekehrt werden. Die Umpolung kann mittels eines synchron mit der Magnetwalze 20, 30 angetriebenen
Kommutators erfolgen. Durch die Zusatzmagnete 23 wird daher bei jedem Umlauf der Walze die bürstenartige
Anordnung von Entwickleranhäufungen auf dem Umfang der Magnetwalze erneuert.
Um die Einwirkungszeit des Entwicklers auf den fotoleitenden Schichtträger zu vergrößern, verläuft die
Führungsbahn 16 im Bereich der Magnetwalze 20, 33 parallel zu ihrem Umfang. Um kleine Geräteabmessungen
zu erreichen, sieht die Erfindung daher die im wesentlichen V-förmige Ausbildung der Führungsbahn
16 vor, durch welche zugleich eine Anordnung der Magnetwalze 20, 21, 33 im unteren Geräteteil
zwischen den übrigen in dem Gerät zusammengefaßten Vorrichtungen erreicht wird. Die Zusatzmagnete 23
sind zweckmäßig an der Trennwand 24 angeordnet, die die Einbrennvorrichtung von den übrigen Geräteteilen
abschließt.
Durch die Einbrennvorrichtung wird der Schichtträger über eine Platte 25 geführt, die perforiert, d. h.
mit öffnungen 26 versehen ist. Durch diese öffnungen
wird ein Unterdruck erzeugt, der durch Anschluß des Raumes 27 unterhalb der Führungsplatte 25 an die
Saugseite 28 eines Ventilators 29 entsteht. Hierdurch ist gewährleistet, daß der Schichtträger ohne Verwendung
anderer angreifender Führungsmittel flach auf der Führungsplatte 25 geführt wird. Dieser Unterdruck
hat zugleich den Zweck, den sich auf der Einbrennung der Pigmentteilchen ergebenden Dunst abzusaugen,
so daß er keinesfalls zu den übrigen Geräteteilen gelangen kann.
Zur Einbrennung der Pigmentteile kann beispielsweise die Führungsplatte 25 aufgeheizt werden, wenn
sie gemäß einer Ausführungsform mit Heizelementen, wie beispielsweise elektrischen Heizspiralen, ausgestattet
ist. Entweder ausschließlich oder zusätzlich zu Heizelementen in der Führungsplatte 25 sind ferner
über der Führungsplatte 25 Strahler 30 angeordnet, deren Hitze durch Reflektoren 31 auf den über die
Führungsplatte 25 geführten Schichtträger geworfen wird. Am Ende der Führungsplatte 25 sind vor dem
Ausgabeschlitz 5 weitere Führungselemente 32 in Form einer oder vorzugsweise mehrerer nur auf die
Ränder des Schichtträgers einwirkender Walzen oder Räder vorgesehen, die angetrieben sind. Die Anordnung
der Platte 25 ist so getroffen, daß sie im wesentlichen den letzten Teil der Führungsbahn 16 fortsetzt,
so daß der Schichtträger schräg nach oben zu dem Ausgabeschlitz 5 geführt wird.
Claims (9)
1. Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer
Abbildungen mit einer bewegbaren Magnetanordnung zur Aufbringung des Entwicklers,
der aus Trägerpartikeln aus magnetisierbarem Material und Tonern besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetanordnung (21) zwischen der fotoleitenden Schicht und einer an sich bekannten
Streuvorrichtung vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetanordnung aus einem
oder mehreren stabförmigen Permanentmagneten (21) besteht, die in senkrecht zu einer Welle (20)
verlaufenden Ebenen drehbar angeordnet sind, und konzentrisch zur Welle (20) ein Zylinder (33) aus
nicht magnetisierbarem Material vorgesehen ist, in dessen äußerer Mantelfläche die Stirnflächen der
Magnete oder besonderer Polschuhe der Magnete liegen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetanordnung aus mehreren
stabförmigen Magneten besteht, die auf einer Welle strahlenförmig in wenigstens einer zur Wellenachse
senkrechten Ebene so verteilt sind, daß gleichnamige Pole der Permanentmagnete nach
außen gekehrt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Führung des Schichtträgers
im Wirkungsbereich der umlaufenden
Magnetwalze (20, 21) eine diese teilweise konzentrisch umgebende Führungsbahn vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine parallele Anordnung mehrerer vorzugsweise
stabförmiger Magnete auf einer umlaufenden Scheibe in der Art, daß von der Scheibe fortragende
und gleichpolige Enden der Magnete vor der fotoleitenden Schicht liegen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe vertikal angeordnet
ist und der Schichtträger vor den Polen der horizontal von der Scheibe abstehenden Magnete senkrecht
geführt ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch einen oder mehrere
Zusatzmagnete (23), die so angeordnet sind, daß ihr Feld im Zusammenwirken mit der drehbaren
Magnetanordnung (20,21) den Schichtträger nicht durchsetzt und das Magnetfeld der Magnetanordnung
(20,21) zwecks Aufrichtung der aus dem Entwickler gebildeten Anhäufungen auf den
Magnetenden verstärkt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmagnete (23) als
Elektromagnete ausgebildet sind, die über einen synchron mit dem Umlauf der Magnetwalze betätigten
Schalter oder einen entsprechend angetriebenen Kommutator derart erregt werden, daß
sich bei der Drehung der Magnetwalze jeweifs Pole entgegengesetzter Polarität gegenüberstehen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter
(18) für den Entwickler in zwei Kammern unterteilt ist, von denen die eine nur Toner
enthält, und die zwecks wahlweiser Zuführung des Inhaltes der einen von beiden Kammern zu der
Magnetanordnung unabhängig voneinander geöffnet werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Australische Patentschrift Nr. 204 093.
Australische Patentschrift Nr. 204 093.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 024 988.
Deutsches Patent Nr. 1 024 988.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 629/179 10.60
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL26041A DE1091868B (de) | 1956-10-22 | 1956-10-22 | Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen |
| DEL26215A DE1100468B (de) | 1956-10-22 | 1956-11-16 | Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen |
| GB31367/57A GB842032A (en) | 1956-10-22 | 1957-10-07 | Improvements in or relating to copying apparatus |
| US691691A US3058405A (en) | 1956-10-22 | 1957-10-22 | Device for preparing a copy by means of latent electrostatic images |
| US782988A US3081677A (en) | 1956-10-22 | 1958-11-20 | Device for preparing a copy by means of latent electrostatic images |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL26041A DE1091868B (de) | 1956-10-22 | 1956-10-22 | Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091868B true DE1091868B (de) | 1960-10-27 |
Family
ID=7263650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL26041A Pending DE1091868B (de) | 1956-10-22 | 1956-10-22 | Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091868B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242912B (de) | 1964-06-29 | 1967-06-22 | Ibm | Elektrographische Druckeinrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024988B (de) | 1955-03-23 | 1958-02-27 | Rca Corp | Verfahren und Vorrichtung zum Entwickeln von elektrostatischen Ladungsbildern |
-
1956
- 1956-10-22 DE DEL26041A patent/DE1091868B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024988B (de) | 1955-03-23 | 1958-02-27 | Rca Corp | Verfahren und Vorrichtung zum Entwickeln von elektrostatischen Ladungsbildern |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242912B (de) | 1964-06-29 | 1967-06-22 | Ibm | Elektrographische Druckeinrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1497076C3 (de) | Elektrofotografische Entwicklungsvorrichtung | |
| DE2545494C2 (de) | Magnetbürsten-Entwicklungseinrichtung | |
| DE2800510C3 (de) | Magnetbürsten-Entwicklungseinrichtung zur Entwicklung elektrostatischer Ladungsbilder | |
| DE2816621B2 (de) | Dichtungsanordnung in einer Entwicklungsvorrichtung eines Kopiergerätes | |
| DE1202138B (de) | Vorrichtung zum Auftragen von ferromagnetischem, einen Farbtoner enthaltendem Entwicklungspulver auf einen Schichttraeger zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes | |
| DE2810520C3 (de) | Magnetbürsten-Entwicklervorrichtung | |
| DE2642681A1 (de) | Vorrichtung zur entwicklermischung und entwicklerzufuehrung an eine magnetbuerste eines elektrophotographischen geraetes | |
| DE3415592C2 (de) | ||
| DE2261253A1 (de) | Teilchen-dosierfuehler | |
| DE2043814B2 (de) | Vorrichtung zur Entwicklung elektrostatischer latenter Bilder | |
| DE2345827A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum entwickeln eines elektrostatischen ladungsbildes zur elektrophotographie mit einem trockenentwickler | |
| DE1186746B (de) | Einrichtung zur Entwicklung eines elektrostatischen Bildes | |
| DE2209611C3 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen eines elektroskopischen Entwicklerstoffs auf einen elektrostatografischen Aufzeichnungsträger | |
| DE3228636A1 (de) | Entwicklungsvorrichtung mit magnetischer buerste | |
| DE2921382C2 (de) | Vorrichtung zur Entwicklung latenter Ladungsbilder | |
| DE3543122C2 (de) | ||
| DE2409038A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen von tonerresten | |
| DE1091868B (de) | Einrichtung zum Entwickeln latenter elektrostatischer Abbildungen | |
| DE2522466B2 (de) | Vorrichtung zum Entwickeln eines auf einem Aufzeichnungsmaterial befindlichen latenten elektrostatischen Bildes | |
| DE2724577A1 (de) | Entwicklervorrichtung fuer ein elektrophotographisches kopiergeraet | |
| DE2225287A1 (de) | Magnetbuerstenentwicklungsvorrichtung | |
| DE2353847A1 (de) | Entwicklungsvorrichtung zur entwicklung eines latenten elektrostatischen ladungsbildes | |
| DE2224624C3 (de) | Entwicklungsvorrichtung zur elektrostatischen Bildaufzeichnung | |
| DE2736038C2 (de) | Magnetbürsten-Entwicklungseinrichtung | |
| DE2245294C3 (de) | Vorrichtung zum Entwickeln elektrostatischer Ladungsbilder |