DE1091866B - Entwicklungsgeraet fuer breiten Film - Google Patents
Entwicklungsgeraet fuer breiten FilmInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
- G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
- G03D3/13—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
- G03D3/132—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed by roller assembly
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Description
- Entwicklungsgerät für breiten Film Die Erfindung betrifft ein Entwicklungs- und Fixiergerät zum Behandeln von breitem Blatt- oder Bandfilm, wie Röntgenfilm und graphischem Film.
- Es sind Film-Entwicklungsgeräte bekannt, die als Filmführung und Flüssigkeitsbehälter ein Rohr mit ellipsenförmigem Querschnitt umfassen, so daß der Film nur mit seinem perforierten Rand über die Wand schleift. Diese Geräte sind jedoch nur für schmale Filmstreifen, z. B. Kinofilm, geeignet. Die relativ große Steifheit des Kino- oder Rollfilms verhindert ein Durchbiegen in der Ouerrichtung und somit eine Verletzung der Emulsion durch die Kanalwand. Filmstreifen größerer Breite, z. B. Röntgenaufnahmen, können in Apparaten dieses Typs jedoch nicht entwickelt werden, weil sich der Film durchbiegt und nicht mehr ausschließlich mit seinen Rändern das Rohr berührt. Besonders doppelseitig beschichtete Filme werden durch das Schleifen an der Rohrwandung in '.Mitleidenschaft gezogen, denn die Einulsionsschichten sind durch den erwärmten Entwickler in hohem Maße verletzbar gemacht worden, so daß leicht Kratzer und Reibungsmarken auf dein Film entstehen.
- Es wurde nun gefunden, daß die Steifigkeit des Films in der Querrichtung verstärkt wird, so daß eine merkliche Durchbiegung des Films sowie eine Berührung der Bildflächen mit der Rohrwand ausgeschlossen wird, wenn der als Filmkanal dienende Flüssigkeitsbehälter in der Richtung der Filmbewegung ein schüsselförmiges Profil besitzt, während er im Querschnitt einen ovalen Umriß hat, dessen größere Achse in horizontaler Richtung verläuft. Der Film wird vom Eintritt an nach dem Schlüsselprofil gekrümmt, und seine Ränder, und nur diese, kommen mit der ovalen Rohrwand in Berührung.
- Das ovale Profil kann glatt verlaufen oder Stufen bzw. Ecken aufweisen.
- Das erfindungsgemäße Gerät eignet sich zum Behandeln von Röntgenfilm in wechselnden Formaten; seine Konstruktion ist besonders auf die in der Röntgentechnik übliche doppelseitige Filmemulsionierung abgestellt.
- Vorzugsweise soll das Kanalprofil in seinem oberen Teil etwa gleich stark gekrümmt sein wie in seinem unteren Teil, weil die Enden der Filmblätter beim Ein-und Austreten sich oftmals aufrecht zu stellen versuchen und weil die Filmblätter sich beim Herausziehen sogar über ihre ganze Länge nach oben durchbiegen.
- Die Erfindung ist im nachfolgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
- Fig. 1 ist ein schematischer senkrechter Längsschnitt eines Geräts mit einer erfindungsgemäßen Entwicklungs- und Fixiervorrichtung; Fig. 2 und 3 sind Schnitte von Ovalprofilen des erfindungsgemäßen Filin- und Flüssigkeitskanals entlang der Linie II-II' von Fig. 1.
- In der Zeichnung sind 1 und 2 die Entwicklungs-bzw. Fixierbadbehälter. Sie bestehen aus flachen, schüsselförmig durchgebogenen Kanälen. Die Breite dieser Kanäle ist nur wenig größer als die Breite des hindurchzuleitenden Films. Das Profil der Kanäle ist im allgemeinen »oval« gestaltet und kann vorzugsweise die Form der Querschnitte nach Fig.2 und 3 annehmen. Dort ist 3 die rohrförmige Wand und 4 der hindurchgeführte Film. Dieser Film 4 kann sich zwar etwas durchbiegen, aber die Kanalwand ist genügend weit gekrümmt, so daß der Film in der Mitte nicht berührt wird. Die Stufenform des Querschnittes in Fig. 3 ist vorzuziehen, wenn längere Streifen einer unterhalb der Kanalbreite liegenden Breite entwickelt werden müssen. Diese Stufen dienen der seitlichen Führung des durchlaufenden Films.
- Da diese Kanäle 1 und 2 ziemlich geringen Inhalt besitzen, stehen sie an deren Unterseite mit einer Flüssigkeitszufuhr 5 bzw. 6 mit konstantem Niveau, z. B. einer Mariotteschen Flasche, in Verbindung. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit, welche immer teilweise mit dem Film weggeführt wird, auf Niveau gehalten werden.
- Die Einführung des Films in die Bäder kann auf bekannte Weise mit Walzenpaaren, z. B. 7 und 8, erfolgen, und das Ausziehen desselben mit anderen Walzenpaaren, z. B. 9 und 10. Das letzte Walzenpaar befreit den Film von überschüssiger Flüssigkeit, so daß das Bild ohne Mühe sofort geprüft werden kann. Die beim Transport durch die Walzenpaare abgepreßte Flüssigkeit fließt nicht mehr in das Bad, sondern in einen besonderen Raum 11 oder 12. Die verschiedenen Walzen müssen den Film beim Transport nicht unbedingt auf seiner ganzen Breite berühren. Wenn nur Filme im Einzelbreitformat entwickelt werden müssen, genügen für jede Transportwalze sogar zwei Randröllchen. Das Abrollen der Walzen auf dem Film wird keine Filmverletzungen verursachen, lediglich ein Schleifen des Films auf der Kanalwand muß vermieden werden.
Claims (2)
- PATENTA\SPROCHE: 1. Entwicklungsgerät für breite Filme, insbesondere Röntgenfilme, mit einem Entwicklungs-und eventuell einem Fixierbehälter, der zugleich als nahezu horizontaler Filmführungskanal dient, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Kanal aus einem Rohr mit ovalem symmetrischem O_uerschnitt besteht, dessen waagerechte Achse länger als die senkrechte Achse ist, und daß dieser Kanal in der Bewegungsrichtung des hindurchgehenden Films schüsselförmig durchgebogen ist.
- 2. Entwicklungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ovale Querschnittsform stufenweise und in bezug auf die senkrechte Achse symmetrisch verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE1091866X | 1957-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091866B true DE1091866B (de) | 1960-10-27 |
Family
ID=3893278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG24016A Pending DE1091866B (de) | 1957-03-01 | 1958-02-28 | Entwicklungsgeraet fuer breiten Film |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091866B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182951B (de) * | 1962-08-14 | 1964-12-03 | Gevaert Photo Prod Nv | Vorrichtung zum Entladen und Beladen von Filmkassetten |
-
1958
- 1958-02-28 DE DEG24016A patent/DE1091866B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182951B (de) * | 1962-08-14 | 1964-12-03 | Gevaert Photo Prod Nv | Vorrichtung zum Entladen und Beladen von Filmkassetten |
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