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DE1091861B - Vorrichtung zur Belichtungsmessung fuer Filmkameras - Google Patents

Vorrichtung zur Belichtungsmessung fuer Filmkameras

Info

Publication number
DE1091861B
DE1091861B DEN17401A DEN0017401A DE1091861B DE 1091861 B DE1091861 B DE 1091861B DE N17401 A DEN17401 A DE N17401A DE N0017401 A DEN0017401 A DE N0017401A DE 1091861 B DE1091861 B DE 1091861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
diaphragm
sector
lens
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN17401A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef K Nagler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF K NAGLER
Original Assignee
JOSEF K NAGLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF K NAGLER filed Critical JOSEF K NAGLER
Publication of DE1091861B publication Critical patent/DE1091861B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/04Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belichtungsmessung für Filmkameras, bei der die objektivseitigen Flächen der Sektorblende der Kamera mit einer lichtelektrischen Schicht versehen sind, die während der Dauer der Fortschaltung des Filmbandes dem durch das Objektiv tretenden Licht ausgesetzt ist.
Die bekannten Filmkameras weisen im allgemeinen zur Belichtungsmessung einen im Kameragehäuse untergebrachten Belichtungsmesser auf, der mit der Objektivblendeneinstellung gekoppelt ist. Die Einstellung der Objektivblende erfolgt dabei entweder »halbautomatisch« durch Betätigung eines Hebels od. dgl. von Hand aus, der sowohl die Blendeneinstellung vornimmt, als auch gleichzeitig den Zeiger des eingebauten Meßgerätes zum Einspielen auf eine Marke bringt. Dadurch wird die in Abhängigkeit von Filmempfindlichkeit und Bildzahl ermittelte Belichtungseinstellung während der Aufnahme hergestellt.
In letzter Zeit weisen die Kameras auch eine sogenannte »Vollautomatik« auf, bei welcher entweder direkt ein Meßwert auf die Blende übertragen wird, indem die Blende selbst ein Teil der Meßeinrichtung ist oder aber das Meßgerät bloß einen Befehlsgeber für eine Verstellung der Blende durch andere Hilfsmittel darstellt.
In allen diesen Fällen liegt die lichtelektrische Zelle außerhalb des durch das Objektiv fallenden Lichtes. Die Anzeige solcher Meßeinrichtungen bzw. die damit verbundene halb- oder vollautomatische Blendenverstellung des Objektivs bringt einen beträchtlichen Ungenauigkeitsfaktor mit sich, insbesondere dann, wenn der Blickwinkel des optischen Systems mit dem der lichtelektrischen Zelle nicht übereinstimmt. Dies ist immer dann der Fall, wenn Aufnahmen mit TeIe- oder Weitwinkelobjektiven gemacht werden. Man versucht dies mittels Masken über den Linsen der lichtelektrischen Zelle zu korrigieren, was aber umständlich und auch nicht unbedingt genau sein kann.
Um diesen Ungenauigkeitsfaktor zu beseitigen, ist es bereits bekanntgeworden, die lichtelektrische Zelle für die Zeit des Filmtransportes in das durch das Aufnahmeobjektiv tretende Lichtbündel zu bringen. Dies kann durch intermittierendes Einschwenken eines Spiegels erfolgen, der das Licht auf eine feststehende, eingebaute lichtelektrische Zelle wirft. Es gibt auch schon Filmkameras, bei denen man zumindest vor jeder Szene, die gefilmt werden soll, eine lichtelektrische Zelle von Hand aus zwischen Objektiv und Filmebene einschwenkt, die dann durch Betätigung des Auslösers für die Aufnahme automatisch ausgeschwenkt wird.
Es ist ersichtlich, daß dies mit dem Nachteil verbunden ist, daß die Belichtungsmessung und Blendeneinstellung nicht mehr während der gesamten Dauer Vorrichtung zur Belichtungsmessung
für Filmkameras
Anmelder:
Josef K. Nagler, Wien
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 24. Oktober 1958
Josef K. Nagler, Wien,
ist als Erfinder genannt worden
der Aufnahme insbesondere einer örtlich bewegten Szene überprüft und nachgestellt werden kann. Das führt dann auch bei Panoramaaufnahmen und bei bewegten Objekten leicht zu Fehlbelichtungen. Die bereits genannten Kameras mit Spiegeln im Strahlengang zur Umlenkung des Lichtes, die intermittierend während der Dauer des Filmtransportes eingebracht werden, haben den Nachteil einer großen mechanischen Beanspruchung der so bewegten Teile. Dies verringert auch die zur Verfügung stehende Antriebskraft.
Um diese Nachteile zu beseitigen, ist es bekanntgeworden, die Sektorblende selbst als Spiegel auszubilden. Eine andere bekannte Ausführung weist das Merkmal auf, daß die Sektorblende selbst als lichtelektrische Zelle ausgebildet ist, indem sie eine lichtelektrische Schicht trägt. Der lichtelektrische Strom muß dabei im Hinblick auf die Rotation der Sektorblende mittels Schleifkontakten abgenommen werden. Diese Stromabnahme bringt einen weiteren Unsicherheitsfaktor in die Belichtungsmessung, da im Hinblick auf die Kleinheit der Ströme an die Kontakte Forderungen gestellt werden müssen, die nur schwer erfüllbar sind, und ein schwankender Übergangswiderstand dieser Kontakte ist notwendigerweise mit einer Fehlbelichtung verbunden.
Alle obenerwähnten Nachteile der bekannten Belichtungseinrichtungen bei Filmkameras werden dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß mit der Sektorblende eine Spule gekuppelt ist, die konzentrisch zur Drehachse der Blende mit dieser umläuft und die elektrisch mit den lichtelektrischen Schichten verbunden
009 629/174
ist und durch die ein Anzeigeinstrument betätigbar ist. Vorteilhafterweise ist die auf der Sektorblende angeordnete Schicht in viele schmale Teilsektoren zerlegt, die untereinander und gemeinsam mit der Spule verbunden sind, die mit der Sektorblende rotiert.
Durch die Anordnung der mit der Sektorblende rotierenden Spule, die elektrisch mit der auf der Sektorblende aufgebrachten Schicht bzw. Schichten verbunden ist bzw. sind, werden alle Schwierigkeiten, die mit der Stromabnahme einhergehen, vermieden, und es ergibt sich die Möglichkeit, diese pulsierenden Gleichströme transformatorisch zu verstärken wie auch elektronisch.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann die rotierende Spule als Erregerwicklung eines Tauchspulenmeßwerkes ausgebildet sein. Hierbei kann die Spule drehbar um einen axial beweglichen Eisenkern angeordnet sein, der je nach der Größe des erzeugten Photostromes mehr oder weniger tief in die rotierende Spule hineingezogen wird. Auf diese Weise kann z. B. diese Stellungsänderung direkt zur Betätigung der Blendenverstellung herangezogen werden oder damit ein besonderes Einstellwerk mehr oder weniger stark ausgelöst werden. Es kann natürlich auch die schon länger bekannte Methode vorgesehen sein, den Ausschlag eines Zeigers eines Meßinstrumentes in Abhängigkeit von FiImempfindlichkeit, Bildzahl und/oder Belichtungszeit mit einer Marke durch Betätigung eines Hebels od. dgl. von Hand aus zur Deckung zu bringen. Es kann also hierbei jede der bekannten Maßnahmen vorgesehen sein.
Vorteilhafterweise ist die rotierende Spule als Primärwicklung eines Transformators ausgebildet, dessen Sekundärwicklung als feststehende, über einen Eisenkern mit der Primärwicklung gekoppelte Spule ausgebildet ist, die ihrerseits gegebenenfalls über einen Verstärker mit einem Meßgerät verbunden ist. Durch Rotation der Blende werden, insbesondere wenn die lichtelektrische Schicht aus mehreren Teilsektoren besteht, pulsierende Gleichströme erzeugt, die eine Transformierung ermöglichen, so daß eine Aufwärtstransformierung eine weitere Verstärkung erzielt. Als Eisenkern kann hierbei vorteilhafterweise ein Stabkern Verwendung finden, der in die mit der Sektorblende gekuppelte Spule hineinragt. Eine solche magnetisch offene Kernausbildung kann durch das Gehäuse oder durch Teile der Kamerakonstruktion zu einem magnetisch geschlossenen Kreis gestaltet werden, wodurch die transformatorischen Eigenschaften noch vergrößert werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei welchem die mit dem Blendensektor rotierende Spule als Primärwicklung eines Transformators ausgebildet ist. Fig.2 zeigt ebenfalls schematisch ein Ausführungsbeispiel, bei dem die mit der Blende rotierende Spule die Erregerspule eines Tauchspulenmeßwerkes bildet.
Nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 befindet sich zwischen dem Objektiv 1 und dem vor dem Filmstreifen angeordneten Bildfenster 3 eine bei der Filmaufnahme rotierende Blende A, die als Blende mit zwei Flügeln ausgeführt ist. An Stelle der dargestellten Blendenform können selbstverständlich auch alle bekannten übrigen Blendenformen vorgesehen sein, wie z. B. zylindrische Blenden und halbkreisförmige Blenden. Auf der dem Objektiv zugekehrten Seite des Blendenflügels ist eine lichtelektrische Schicht in Form vieler schmaler Teilsektoren 5 aufgebracht, die untereinander und gemeinsam mit der an derSektorblende4 fest angebrachten Spule 6 elektrisch verbunden sind. Diese Spule 6 ist mit der Sektorblende 4 auf der Welle 7 drehbar gelagert, die vorteilhafterweise aus Eisen besteht und zugleich den Kern eines Transformators bildet, dessen Sekundärwicklung in Form der Spule 8 die Welle 7 umgibt und im Kameragehäuse fest ange-
ordnet ist. Die in der Sekundärwicklung induzierten Ströme werden einem Meßwerk 9 zugeführt, das der Auswertung der Stärke des auf die lichtelektrische Schicht fallenden Lichtes dient.
Wird zum Filmen der Fortschaltmechanismus der Kamera in Betrieb genommen, so wird auch die Sektorblende 4 in Umdrehung versetzt, wobei während der Fortschaltbewegung des Filmstreifens 2 die Segmente der Sektorblende intermittierend in den Strahlengang zwischen Objektiv 1 und dem Filmstreifen 2 treten, wo-
ao durch die Lichtstrahlen während der Fortschaltung des Streifens 2 von diesem ferngehalten werden. Die Zeitspanne wird zur Messung der erforderlichen Belichtungszeit herangezogen, wobei alle bekannten Maßnahmen Anwendung finden können, auch zusammen mit solchen, die sich auf die Anzeige bei Kamerastillstand beziehen.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 befindet sich zwischen dem Objektiv 1 und dem vor dem Filmstreifen 2 angeordneten Bildfenster 3 eine bei der Filmaufnahme rotierende Sektorblende 4, wobei auf der dem Objektiv 1 zugewendeten Fläche der Sektorblende 4 eine lichtelektrische Schicht 5 angebracht ist, die elektrisch über die Zuleitungen 10 und 11 mit der fest an der Sektorblende 4 angebrachten Spule 6 verbunden ist. In das Innere der Spule 6 ragt ein axial beweglicher Eisenkern 12, der mit einem vor der Skala 13 spiegelnden Zeiger 14 gekuppelt ist.
Die Skala 13 kann in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit bzw. der Fortschaltgeschwindigkeit des Filmstreifens 2 verstellbar und mit einer Marke 15 versehen sein, mit der der Zeiger 14 durch Verstellung der Objektivblende 16 zur Erzielung der richtigen Belichtungszeit zur Deckung zu bringen ist.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vor allem fallen alle Arten der möglichen Meßwerke und Blendenausführungen in den Rahmen der Erfindung sowie alle Mechanismen zur Einstellung der richtigen Belichtungszeit, sofern die mit der Sektorblende gekuppelte Spule vorgesehen ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Belichtungsmessung für Filmkameras, bei welcher die objektivseitigen Flächen der Sektorblende der Kamera mit einer lichtelektrischen Schicht versehen sind, die während der Dauer der Fortschaltung des Filmbandes dem durch das Objektiv tretenden Licht ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Sektorblende (4) eine Spule (6) gekuppelt ist, die konzenzentrisch zur Drehachse (7) der Blende mit dieser umläuft und die elektrisch mit den lichtelektrischen Schichten (5) verbunden ist und durch die ein Anzeigeinstrument betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Sektorblende (4) angeordnete Schicht in viele, schmale Teilsektoren (5) zerlegt ist, die untereinander und gemeinsam mit der mit der Sektorblende (4) rotierenden Spule
(6) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Spule (6) als Erregerwicklung eines Tauchspulenmeßwerkes ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Spule (6) als
Primärwicklung eines Transformators ausgebildet ist, dessen Sekundärwicklung als feststehende, über einen Eisenkern mit der Primärwicklung gekoppelte Spule (8) ausgebildet ist, die ihrerseits gegebenenfalls über einen Verstärker mit einem Meßwerk (9) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN17401A 1958-10-24 1959-10-20 Vorrichtung zur Belichtungsmessung fuer Filmkameras Pending DE1091861B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1091861X 1958-10-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091861B true DE1091861B (de) 1960-10-27

Family

ID=3685331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN17401A Pending DE1091861B (de) 1958-10-24 1959-10-20 Vorrichtung zur Belichtungsmessung fuer Filmkameras

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DE (1) DE1091861B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293576B (de) * 1963-10-25 1969-04-24 Nippon Kogaku Kk Automatische Belichtungseinstellvorrichtung fuer eine Laufbildkamera

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293576B (de) * 1963-10-25 1969-04-24 Nippon Kogaku Kk Automatische Belichtungseinstellvorrichtung fuer eine Laufbildkamera

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