DE1091860B - Photographischer Objektivverschluss mit gekuppeltem Belichtungsmesser - Google Patents
Photographischer Objektivverschluss mit gekuppeltem BelichtungsmesserInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in der Patentanmeldung G 17538 IXa/
57 a geschützten Erfindung.
Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist ein photographischer Objektivverschluß mit gekuppeltem
Belichtungsmesser, wobei zur Kupplungsverbindung ein in den Verschlußinnenraum hineinragendes, in
einer parallel zur Verschlußachse angeordneten Führung gelagertes Teil angeordnet ist, das in Abhängigkeit
von der Einstellbewegung des Blenden- oder des Belichtungszeit-Einstellorgans verschiebbar ist und
das kraftschlüssig mit dem Blenden- bzw. dem Belichtungszeit-Einstellorgan verbunden und durch Form-O'der
Kraftschluß mit einem Nachstellglied des Belichtungsmessers gekuppelt ist. Als Steuermittel für das
verschiebbare Teil, das vorzugsweise als Stift ausge:- bildet sein kann, dient hierbei eine Steuerkurve, deren
Ausbildung an einem besonderen, zwischen dem Be:- lichtungszeit-Einstellring und einer Frontplatte gelagerten,
mit dem Blenden- bzw. dem Belichtungszeit-Einstellring verbundenen Ring vorgenommen ist.
Die vorgenannte Anordnung des Steuerkurvenrings zwischen dem Belichtungszeit-Einstellring und der
Frontplatte gewährleistet eine sichere Führung desselben in axialer Richtung, wodurch eine hohe Übertragungsgenauigkeit
der Kupplungsvorrichtung erreichbar ist. Diese Anordnung beansprucht jedoch einen gewissen, in axialer Richtung vor dem Belichtungszeit-Einstellring
liegenden Mindestraum, wodurch im Gegensatz zu an sich bekannten Verschlüssen ohne Belichtungsmesserkupplung eine flache, mit
der Vorderseite des Belichtungszeit-Einstellrings abschließende Frontplatte nicht anwendbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Verschluß gemäß der Hauptpatentanmeldung die dem Verschluß
zugeordneten Steuermittel der Kupplungsvorrichtung so auszubilden und anzuordnen, daß diese keine Bedingungen
hinsichtlich der Ausgestaltung der Verschlußfrontplatte stellen, andererseits jedoch eine hohe
Übertragungsgenauigkeit der Kupplungsvorrichtung gewährleisten.
Eine Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin-. dung dadurch erzielt, daß zur Beeinflussung des verschiebbaren
Teils konzentrisch zum Verschlußumfang ein eine Steuerkurve tragender Ring (oder ein Teil eines
solchen) angeordnet ist, der mit dem Blenden- bzw. Belichtungszeit-Einstellring verbunden ist und sich an
einer besonderen, an der Verschlußgehäuseseitenwand angeordneten Führung in axialer Richtung abstützt.
Eine den Verschlußinnenraum nicht belastende Anordnung
des Rings und ein einfacher Aufbau der Kupplungsvorrichtung lassen sich erzielen, wenn der
Ring am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet ist.
Photographischer Objektivverschluß
mit gekuppeltem Belichtungsmesser
mit gekuppeltem Belichtungsmesser
Zusatz zur Patentanmeldung G17538IX/5?a
(Auslegeschxift 1072 471)
(Auslegeschxift 1072 471)
Anmelder:
Alfred Gauthier G.m.b.H.,
Calmbach (Schwarzw.), Gauthierstr. 309
Calmbach (Schwarzw.), Gauthierstr. 309
Fritz Barth, Calmbach (Schwarzw.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Eine Führung für den Ring kann hierbei in einfacher, keine zusätzlichen Bauteile beanspruchender
Weise dadurch geschaffen werden, daß am Umfang der Verschlußgehäuseseitenwand ein wulstartiger Ansatz
ausgebildet ist, an dem der Ring anliegt.
Zur Erzielung eines geschlossenen Verschlußaufbaus kann der Ring weiterhin durch einen am Blendenbzw,
am Belichtungszeit-Einstellring ausgebildeten, die Verschlußgehäuseseitenwand übergreifenden Zylindermantel
abgedeckt sein.
Eine Freizügigkeit hinsichtlich des Aufbaus der Kupplungsvorrichtung sowie hinsichtlich der Größe
der Einstellbewegung des verschiebbaren Teils ist dadurch erreichbar, daß zwischen der Steuerkurve des
Rings und dem verschiebbaren Teil ein Übertragungsglied angeordnet ist.
Dieses Glied kann in einfacher Weise als zweiarmiger Hebel ausgebildet sein, der an der Verschlüßgehäuseseitenwand
gelagert ist und dessen einer Arm mit der Steuerkurve zusammenarbeitet, während an
seinem anderen Arm das verschiebbare Teil unter Wirkung einer Feder anliegt.
Eine einfache Ausbildung der Kupplungsvorrjch-
45, tung unter gleichzeitiger Gewährleistung einer Geschlossenheit
des Verschlusses ist dadurch erzielbar, daß der zweiarmige Hebel am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand
angeordnet und durch die am Blenden- und Belichtungszeit-Einstellring ausgebildeten
Zylindermäntel gegen Sicht abgedeckt ist.
Eine vom Innenaufbau des Verschlusses unabhängige Anordnung des verschiebbaren Teils läßt sich dadurch
erreichen, daß dieses im Raum außerhalb der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet ist.
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In anderer, einen raumgedrängten Aufbau gewährleistender Weise kann das mit dem zweiarmigen
Hebel zusammenarbeitende, verschiebbare Teil innerhalb des Verschlußraums bewegbar und vorzugsweise
dort gelagert sein.
Bei Anordnung des zweiarmigen Hebels an der Außenwand des Verschlußgehäuses wird hierbei auf
einfache Weise eine Verbindung zwischen Hebel und verschiebbarem Teil dadurch erzielt, daß der zur Zusammenarbeit
mit dem verschiebbaren Teil bestimmte Arm des zweiarmigen Hebels durch einen in der Verschlußgehäuseseitenwand
ausgebildeten Schlitz in das Verschlußinnere eingreift.
Im Interesse einer gleichmäßigen Bewegbarkeit des mit dem Steuerkurvenring verbundenen Einstellrings
für Blende bzw. Belichtungszeit ist es weiter von Vorteil, wenn die Radialführung des Steuerkurvenrings
durch die Radialführung des betreffenden Einstellrings bestimmt ist.
In den Figuren ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen gezeigt.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht eine photographische Kamera mit Objektivverschluß und
einem in diese eingebauten Belichtungsmesser, der mittels einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung
mit dem Verschluß gekuppelt ist;
Fig. 2 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung einen Teil eines Verschlußgehäuses mit der
erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung;
Fig. 3 zeigt im Längsschnitt einen Teil eines photographischen Objektivverschlusses mit der Kupplungsvorrichtung
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 zeigt an einem vergrößert dargestellten Teil eines Verschlusses gemäß Fig. 3 die Anordnung eines
Steuerkurvenrings;
Fig. 5 zeigt vergrößert einen Umfangsabschnitt eines Verschlusses gemäß Fig. 3. Es ist die Ausbildung
und Anordnung eines Übertragungsglieds der Kupplungsvorrichtung gezeigt;
Fig. 6 zeigt eine von Fig. 5 verschiedene Übertragungsanordnung.
In Fig. 1 ist mit 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet. An dieser ist in an sich
bekannter Weise ein photographischer Objektivverschluß 2 angeordnet. Weiterhin ist in bzw. an der
Kamera ein ein Photoelement und ein Meßwerk umfassender Belichtungsmesser 3 ein- bzw. angebaut.
Der Aufbau des Verschlusses ist in an sich bekannter Weise vorgenommen. Das Verschlußgehäuse 4 besitzt
an seiner Rückseite einen Rohrstutzen 4 α, der zur Aufnahme von Linsen des Aufnahmeobjektivs
dient. Mittels eines am Rohrstutzen ausgebildeten Außengewindes kann die Befestigung des Verschlusses
an der Kamera erfolgen. An der Rückseite des Verschlußgehäuses ist ferner an einer Lagerstufe 4 &
ein Blenden-Einstellring 5 gelagert, während an der Stirnseite der Gehäuseseitenwand ein mit Griffkerben
6a versehener Belichtungszeit-Einstellring 6 aufliegt. Dieser ist an einem Rohrstutzen 7α einer im Verschlußgehäuse
befestigten, die Teile des Verschlußmechanismus tragenden Grundplatte 7 radial geführt
und wird durch eine Frontplatte 8 in axialer Richtung gehalten. Eine Sicherung der Frontplatte wird durch
einen Schraubring 9 erreicht, der auf ein am Rohrstutzen 7α ausgebildetes Gewinde aufgeschraubt ist.
Die Kupplungsvorrichtung zwischen Verschluß und Belichtungsmesser umfaßt in gleicher Weise wie bei
der Hauptpatentanmeldung als vom einen der Einstellringe für Belichtungszeit und Blende verschiebbares
Teil einen zylindrischen Stift, der hier mit 15 bezeichnet ist. Zur Beeinflussung des Stifts 15 ist gemäß der
Erfindung konzentrisch zum Verschlußumfang ein eine Steuerkurve tragender Ring (oder ein Teil eines solchen)
angeordnet, der mit dem Blenden- 5 bzw. dem Belichtungszeit-Einstellring 6 verbunden ist und sich
an einer besonderen, an der Gehäuseseitenwand angeordneten Führung in axialer Richtung abstützt.
Im Ausführungsbeispiel ist ein das Bezugszeichen 16 tragender Steuerkurvenring in einer den Innenaufbau
des Verschlusses nicht belastenden Weise am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet
und mit dem Blenden-Einstellring 5 mittels Schrauben 17 verbunden. Ein Abstützen des Rings 16
in axialer Richtung wird hierbei in einfacher Weise, ohne zusätzliche Bauteile, durch einen am Außenumfang
der Gehäuseseitenwand ausgebildeten wulstartigen Ansatz 4 c (Fig. 3 bis 5) erreicht, an dem der
Ring 16 mittels eines an seinem Innenumfang ausgebildeten Ansatzes 16 a anliegt.
Zur Erzielung eines geschlossenen Verschlußaufbaus und zum Schutz gegen äußere Einflüsse ist der
Ring 16 im Ausführungsbeispiel durch einen am Blenden-Einstellring 5 ausgebildeten, die Verschlußgehäuseseitenwand
übergreifenden Zylindermantel 5 ο
as abgedeckt. Dieser trägt ferner zum Zwecke eines gekuppelten
Einstellens von Belichtungszeit und Blende an seinem Innenumfang ein Kupplungsglied, dessen
Betätigungsgriff 18 in Fig. 1 zu sehen ist. Dieses Kupplungsglied greift in an sich bekannter Weise
unter Federwirkung in der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichnete Aussparungen ein, welche an der
hinteren Stirnseite eines am Belichtungszeit-Einstellring 6 ausgebildeten Zylindermantels 6 b angebracht
sind.
Als Steuerkurve ist am Ring 16 die Stirnseite 16d
eines Zylindermantelstücks 16 b ausgebildet. Die Verbindung zwischen dieser Steuerkurve 16d und dem
verschiebbaren Stift 15 erfolgt mittels eines Übertragungsglieds, das als zweiarmiger Hebel 19 ausgebildet
ist. Dieser ist an der Verschlußgehäuseseitenwand um eine Achse 20 gelagert und arbeitet mit seinem einen
Arm 19 α, und zwar mittels eines an diesem befestigten Stifts 21, mit der Steuerkurve 16α* zusammen. Am
anderen Arm 19 b des Hebels liegt dagegen unter der Wirkung einer späteren näher beschriebenen Feder 28
das eine Ende des Stifts 15 an.
Durch die Anordnung eines Übertragungsglieds zwischen der Steuerkurve und dem verschiebbaren
Teil läßt sich die Kupplungsvorrichtung in räumlicher Hinsicht freizügig aufbauen. Ebenso können für den
Verstellweg des verschiebbaren Teils bei gleichbleibender Steuerkurve verschiedene Größen gewählt
werden.
Zur Vermeidung einer Inanspruchnahme von Verschlußraum
ist der zweiarmige Hebel 19 in gleicher Weise wie der Steuerkurvenring 16 am Außenumfang
der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet. Die Anordnung des Hebels 19 ist hierbei so vorgenommen,
daß er durch die an den Einstellringen für Blende und Belichtungszeit ausgebildeten Zylindermäntel 5 a und
6b abgedeckt und damit der Sicht und dem Zugang von außen entzogen ist.
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Stift 15 und dem Arm 19 b des Hebels 19 findet im Ausführungsbeispiel
gemäß den Fig. 2, 3 und 5 außerhalb des Verschlußgehäuses, im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6
dagegen innerhalb des Verschlußgehäuses statt.
In den Fig. 2, 3 und 5 ist im Blenden-Einstellring 5 ein Schlitz 5 b (Fig. 3) und am Innenumfang des
Steuerkurvenrings 16 eine Aussparung 16 c (Fig. 2
und 5) ausgebildet, durch die das eine Ende des Stifts 15 hindurchgeführt ist und deren Länge dem Blenden-Einstellweg
entspricht. Eine Lagerung des Stifts 15 erfolgt hierbei in einer kameraseitig angeordneten
Lagerbüchse 22 (Fig. 2).
In Fig. 6 ist der Stift 15 dagegen in einer Lagerbüchse
23 im Verschlußinnenraum bewegbar. Der mit dem Stift zusammenarbeitende Arm 19 V des Hebels
19' ist abgebogen und ragt durch einen in der Verschlußgehäuseseitenwand
ausgebildeten Schlitz 4 ei in das Verschlußinnere hinein.
Aus den Ausführungsbeispielen ergibt sich, daß der Aufbau des dem Verschluß zugeordneten Teils der Belichtungsmesser-Kupplungsvorrichtung
verschiedenen Bedingungen und Wünschen anpaßbar ist. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß zwischen der
Steuerkurve und dem verschiebbaren Teil ein Übertragungsglied eingeschaltet ist.
Weiterhin ergibt sich, daß die Anordnung des Steuerkurvenrings und des Übertragungsglieds wahlweise
innen oder außen an der Verschlußgehäuseseitenwand vorgenommen sein kann. Von besonderer
Bedeutung ist hierbei, daß es die ernndungsgemäße Ausbildung der Kupplungsvorrichtung gestattet, die
beiden Teile am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand anzuordnen und damit jede Platzeinschränkung
und Platzschwierigkeit im Verschlußinnern zu vermeiden.
Bei jeder der in den Ausführungsbeispielen gezeigten bzw. vorerwähnten Aus fuhr ungs arten der Erfindung
ist gewährleistet, daß der Steuerkurvenring 16 stets eine eindeutig bestimmte Axiallage einnimmt.
Dies ist dadurch erreicht, daß der Ring 16 unter Wirkung der auf den verschiebbaren Stift 15 wirkenden
Federkraft gegen die im Ausführungsbeispiel mit 4 c bezeichnete, besondere gehäuseseitige Führung angelegt
wird, so daß jedes Axialspiel in der Abtastung der Steuerkurve 16 d ausgeschaltet ist.
Für das Zusammenwirken von Blenden- bzw. Belichtungszeit-Einstellring
und Steuerkurvenring 16 ist es weiter von Bedeutung, daß durch die Anordnungsbedingungen der beiden Ringe keine Überbestimmung
der Lage des einzelnen Rings und hieraus sich ergebende Schwierigkeiten für die Bewegungsfähigkeit
der Ringe entstehen. Aus diesem Grund ist für den Steuerkurvenring 16 an der Verschlußgehäuseseitenwand
keine Radialführung ausgebildet, sondern zwischen Gehäuseseitenwand und Ring 16 besteht ein gewisses
Spiel. Der Steuerkurvenring 16 ist an der Gehäuseseitenwand nur in axialer Richtung abgestützt,
während eine Führung in radialer Richtung durch den mit ihm formschlüssig verbundenen Blenden- bzw. Belichtungszeit-Einstellring
erfolgt, der seinerseits in an sich bekannter Weise radial geführt ist.
Zur Übertragung der durch die Steuerkurve 16 d bewirkten Verschiebebewegung des Stifts 15 auf das
Nachführglied des Belichtungsmessers ist im Kameragehäuse um eine Achse 24 ein Winkelhebel 25 gelagert,
dessen einer Arm 25 a am freien Ende des Stifts 15 anliegt. Der andere Arm 25 b des Winkelhebeis
steht in Verbindung mit einem in einer Führungsbüchse 26 verschiebbar gelagerten Stift 27, gegen
den sich ein Anschlag 29 a eines unter der Wirkung der bereits erwähnten Feder 28 stehenden Ubersetzungsrads
29 anlegt. Dieses steht im Eingriff mit einem Zahnrad 30, das die Einstellscheibe 31 des Belichtungsmessers
trägt. Auf der Einstellscheibe sind eine Filmempfindlichkeitsskala 32 und ein gegenüber
dieser mittels zweier Griffstifte 33 drehbarer Ring 34 angeordnet, der eine der Skala 32 zugeordnete Einstellmarke
35 und eine der Belichtungszeitskala des Verschlusses entsprechende Skala 36 trägt. Die Skala
arbeitet mit dem Instrumentenzeiger 37 des Belichtungsmessers zusammen, der unter einem Fenster 38
spielt. Zwischen dem Fenster 38 und der Skala 36 erstreckt sich hierbei eine an sich bekannte Kanalskala
39.
Die Belichtungseinstellung mit Hilfe eines mit dem beschriebenen Verschluß gekuppelten Belichtungsmessers
geschieht in der im Hauptpatent ausführlich beschriebenen Weise. Demgemäß wird zuerst mittels
des Belichtungszeit-Einstellrings 6 eine gewünschte Belichtungszeit mit Hilfe einer Belichtungszeitskala
eingestellt, welche auf einem am Zylindermantel 6 b befestigten Skalenbogen 41 angeordnet ist. Hierzu
sind die Einstellringe 5 und 6 durch Niederdrücken des Griffstücks 18 zu entkuppeln.
Der der vorgewählten Belichtungszeit unter Berücksichtigung der herrschenden Lichtverhältnisse und
der Filmempfindlichkeit zugeordnete Blendenwert wird sodann dadurch eingestellt, daß der mit dem
Steuerkurvenring 16 verbundene Blenden-Einstellring 5 so lange gedreht wird, bis die am Verschluß
vorgewählte Belichtungszeitzahl auf der Skala 36 dem Zeiger 37 des Belichtungsmesser gegenübersteht.
Durch Loslassen des Betätigungsgriffstücks 18 der Kupplungsvorrichtung werden sodann die Einstellringe
für Blende und Belichtungszeit wieder gekuppelt. Nunmehr kann durch Drehen der gekuppelten
Einstellringe die Auswahl eines dem Aufnahmegegenstand angepaßten Zeit-Blenden-Wertepaares vorgenommen
werden.
Claims (11)
1. Photographischer Objektivverschluß mit gekuppeltem Belichtungsmesser, dessen Einstellglied
form- oder kraftschlüssig mit einem in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Blenden- oder
des Belichtungszeit-Einstellrings verschiebbaren Teil verbunden ist, nach Patentanmeldung G 17538
IXa/57a, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung des verschiebbaren Teils (15) konzentrisch
zum Verschlußumfang ein eine Steuerkurve (16d) tragender Ring (16) (oder ein Teil eines solchen)
angeordnet ist, der mit dem Blenden- (5) bzw. dem Belichtungszeit-Einstellring (6) verbunden ist und
sich an einer besonderen, an der Gehäuseseitenwand angeordneten Führung in axialer Richtung
abstützt.
2. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring
(16) am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet ist.
3. Photographischer Objektiv Verschluß nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß als Führung für den Ring (16) am Umfang der Verschlußgehäuseseitenwand
ein wulstartiger Ansatz (4 c) ausgebildet ist.
4. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ring (16) durch einen am Blenden- bzw. am Belichtungszeit-Einstellring ausgebildeten, die Verschlußgehäuseseitenwand
übergreifenden Zylindermantel (5 a, 6 b) abgedeckt ist.
5. Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Steuerkurve (16 d) des Rings (16) und dem verschiebbaren Teil (15)
ein Übertragungsglied angeordnet ist.
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6. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertragungsglied
an der Verschlußgehäuseseitenwand ein zweiarmiger Hebel (19) gelagert ist, dessen
einer Arm (19 a) mit der Steuerkurve (16 d) zusammenarbeitet, während an seinem anderen Arm
(19 b) das verschiebbare Teil (15) unter Wirkung einer Feder (28) anliegt.
7. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweiarmige Hebel (19) am Außenumfang der Verschlußgehäuseseitenwand angeordnet und durch
die am Blenden- und am Belichtungszeit-Einstellring ausgebildeten Zylindermäntel (5 a, 6 b) gegen
Sicht abgedeckt ist.
8. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem
zweiarmigen Hebel (19) zusammenarbeitende, verschiebbare Teil (15) im Raum außerhalb der Verschlußgehäuseseitenwand
angeordnet ist.
9. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem
zweiarmigen Hebel (19') zusammenarbeitende verschiebbare Teil (15) innerhalb des Verschlußraums
bewegbar und vorzugsweise dort gelagert ist.
10. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der zur Zusammenarbeit mit dem verschiebbaren Teil (15) bestimmte Arm (19&') des zweiarmigen
Hebels durch einen in der Verschlußgehäuseseitenwand ausgebildeten Schlitz (4<i) in das Verschlußinnere eingreift.
11. Photographischer Objektiv Verschluß nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialführung des die
Steuerkurve (16 d) tragenden Rings (16) durch die Radialführung des mit ihm verbundenen Einstellrings
für Blende (5) bzw. Belichtungszeit (6) bestimmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
0 009 629/173 10.
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Publications (1)
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| DE1091860B true DE1091860B (de) | 1960-10-27 |
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| DEG20002A Pending DE1091860B (de) | 1956-07-03 | 1956-07-03 | Photographischer Objektivverschluss mit gekuppeltem Belichtungsmesser |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091860B (de) |
-
1956
- 1956-07-03 DE DEG20002A patent/DE1091860B/de active Pending
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