[go: up one dir, main page]

DE1091375B - UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare - Google Patents

UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare

Info

Publication number
DE1091375B
DE1091375B DESCH26307A DESC026307A DE1091375B DE 1091375 B DE1091375 B DE 1091375B DE SCH26307 A DESCH26307 A DE SCH26307A DE SC026307 A DESC026307 A DE SC026307A DE 1091375 B DE1091375 B DE 1091375B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
extension piece
stop
lever
fuse according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH26307A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1807497U (de
Inventor
Josef Cron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHOENBERGER JAKOB KG
Original Assignee
SCHOENBERGER JAKOB KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHOENBERGER JAKOB KG filed Critical SCHOENBERGER JAKOB KG
Priority to DESCH26307A priority Critical patent/DE1091375B/de
Publication of DE1091375B publication Critical patent/DE1091375B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/04Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
    • A01B61/044Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlast- und Steinsicherung für Pflugschare, bei der der das Schar tragende Stiel an einem Schwenkhebel, der seinerseits am Grindel schwenkbar gelagert ist, schwenkbar gelagert ist und ein Verlängerungsstück des Stiels in der Arbeitsstellung durch eine einerseits an dem Stiel bzw. am Schwenkhebel und andererseits am Grindel angreifende Zugfeder in Anlage an einem grindelfesten Anschlag gehalten wird, von dem es sich bei Auftreten übermäßigen Boden Widerstandes unter Spannen der Feder löst.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art, bei der diese auf einen Untergrundlockerer angewendet ist, befindet sich das Schwenkgelenk des winkelförmig ausgebildeten Stiels oberhalb des am Stiel angreifenden, als Rolle ausgebildeten Anschlages am unteren Ende eines doppelarmigen Hebels, an dessen oberem Ende die Zugfeder angreift, so daß von diesem mit dem abgebogenen Ende des Stiels ein Winkelhebel gebildet wird, der bei Auftreten eines Hindernisses nach oben einknickt, während das abgebogene Ende des Stiels mit einer Kurve an dem Rollenanschlag entlanggeführt wird. Während der ganzen Ausschwenkbewegung des Schars wird die Feder zunehmend gespannt und muß eine Spannung aufbringen, die dem Bodenwiderstand das Gleichgewicht halt. Die Federkraft ist aber in dieser Größe und wegen Verschleißes im längeren Gebrauch nicht kontrollierbar und nicht auf ein genau bestimmtes Auslösemoment einstellbar. Wegen der Ausbildung des Getriebes als Winkelhebel muß sich der Rollenanschlag in Bodennähe befinden, so daß seine Abrollung an der Kurve des Stiels der Verschmutzung unterliegt und diese gleichfalls die Auslösekraft unterschiedlich beeinflußt'. Ferner gestattet das bekannte Getriebe nicht, das Schar genügend über den Boden anzuheben, so daß das Hindernis mit Sicherheit freigegeben und überfahren werden kann. Es kann vorkommen, daß das Hindernis, ζ. B. ein größerer Stein,, von dem nur unzureichend ausgeschwenkten Schar mitgenommen wird und der Bedienungsmann das Hindernis von Hand von dem Schar befreien muß.
Bei einer bekannten Ausführungsform einer Steinsicherung ähnlicher Art ist ein Verlängerungsstück des im wesentlichen lotrecht zum Boden verlaufenden Stiels von diesem um etwa 90° in Richtung des' Grindels abgekröpft und mittels eines vom Grindel vorstehenden Lagerzapfens an einem in Grindelrichtung verlaufenden, in dem Verlängerungsstück vorgesehenen Längsschlitz längsverschiebbar gelagert. Das freie, in Zugrichtung vorn gelegene Ende des Verlängerungsstückes ist dabei mit einem Einschnitt versehen, in den ein vom Grindel abstehender Bolzen eingreift, der für gewöhnlich das Ausschwenken des das Schar tragenüberlast- und Steinsicherung
für Pflugschare
Anmelder:
Jakob Schönberger K. G.
Fabrik landw. Maschinen,
Seelbach über Nassau/Lahn
Josef Cron, Niederlahnstein,
ist als Erfinder genannt worden
den Stiels nach hinten verhindert. Zu diesem Zweck geht von dem Verlängerungsstück eine Zugfeder in Grindelrichtung bzw. in Zugrichtung des Pfluges zu einem am Grindel festen Punkt. Die Spannung dieser Feder ist in der Arbeitsstellung des Pfluges dem Höchstwert des für gewöhnlich ohne Beschädigung des Schars zμlassigen Bodenwiderstandes gleich. Trifft
das Schar auf einen Stein oder ein sonstiges Hindernis, das den Bodenwiderstand über diesen Höchstwert erhöht, so· wird die Feder gespannt, das Verlängerungsstück in Grindelrichtung an den beiden vom Grindel vorstehenden Bolzen nach hinten verschoben und rastet dadurch der vordere Bolzen aus dem Einschnitt am Vorderende des Verlängerungsstückes aus, so daß der Stiel und das Schar für Ausschwenkbewegung um den anderen Bolzen oder Zapfen als Drehachse freigegeben wird. Nach Überfahren des Hindernisses kann das Schar durch Zurücksetzen des Pfluges wieder in die Ausgangsstellung geschwenkt und das Verlängerungsstück des Stiels in seine Einraststejlung arn Grindel unter Wirkung der Feder zurückgeführt werden.
Steinsicherungen dieser Art haben sich aus vielen Gründen nicht bewährt. Die dabei verwendete Zugfeder muß übermäßig stark und in der Normalstellung genau dem Grenzwert des zulässigen Bodenwiderstandes gleich bemessen werden. Rost, Verscjimutzung und
Verschleiß der Bolzen und Zapfenlagerungen des Verlängerungsstückes am Grindel bringen nach längerem Gebrauch erhebliche zusätzliche Reibungskräfte mit sich, die den Pflug erst bei einem übermäßigen, den Grenzwert weit überschreitenden Bodenwidefstand
009 628/107
unbestimmter Höhe ausschwenken lassen. Die am Pflugschar aufzubringende große Federkraft bedingt in Verbindung mit dem durch den Stiel gebildeten langen Hebelarm an dem aus praktischen Gründen stets viel kürzeren Verlängerungsstück ein sehr großes Drehmoment an der Einraststelle des Anschlagbolzens in seinem Einschnitt, so daß hier erst recht unkontrollierbar große und nach Verschleiß erhöhte Reibungskräfte auftreten und der Rastbolzen beim Vorbei schwenken des Vorderendes des Verlängerungsstückes starken Verschleiß erfährt. Auch hierdurch wird die auslösende Kraft unkontrollierbar erhöht. Auch bestehen Schwierigkeiten, den Rastbolzen beim Zurücksetzen des Pfluges und Zurückschwenken des Verlängerungsstückes genau in seinen die Rast bildenden Einschnitt einzuführen, so daß zu diesem Zweck meist die Bedienungsperson den Schlepper verlassen und Hand anlegen muß.
Ähnliche Nachteile besitzt eine das vorstehende Prinzip abwandelnde Steinsicherung, bei der nicht das wieder vom Stiel nach vorn abgekröpfte und mit dem Stiel am Grindel schwenkbar gelagerte Verlängerungsstück gegenüber dem Grindel längs verschiebbar ist, sondern das auslösende Moment auf den Rastbolzen einwirkt, der dabei an einem zum Grindel schwenkbar gelagerten Knickhebelpaar sitzt, dessen Schwenklager zum Grindel sich unter Zusammendrücken einer Druckfeder nach vorn verschiebt, wenn das zum Grindel hin abgeschrägte Vorderende des Verlängerungsstückes bei Erreichen des Auslösemomentes den Rastbolzen in Zugrichtung nach vorn wegzudrücken versucht. Da in diesem Augenblick die Vorderkante des Verlängerungsstückes an einer nahezu waagerecht verlaufenden Rundung des Rastbolzens angreift, bedarf es an dieser Kante einer sehr großen, durch das Auslösemoment hervorgerufenen, nach unten gerichteten Druckkraft, um das Zusammendrücken der Federin Grindelrichtung herbeiführen zu können. Die Größe dieser Kraft bedingt schnellen Verschleiß des Rastbolzens und der ihn auslösenden Kante des Verlängerungsstückes, so daß die Größe dieser Kraft, inssondere nach längerem Gebrauch der Vorrichtung, wieder unkontrollierbar vom Verschleißzustand, Rostbildung und Schmutz an den zusammenwirkenden Teilen abhängt und ein auf die Dauer zuverlässiges Ausrasten bei dem vorgegebenen Grenzwert des Bodenwiderstandes nicht gewährleistet wird. Außerdem bedarf diese bekannte Vorrichtung wenigstens dreier hintereinandergeschalteter Gelenke, eines für den Pflug, eines zwischen den Einzelhebeln des Knickhebelpaares und eines für dessen schwenkbare Lagerung an der Betätigungsstange der Druckfeder, so daß auch der Betriebszustand dieser Lager das Auslösemoment ungünstig und unkontrollierbar beeinflußt, wobei eine Verstellmöglichkeit für das Auslösemoment nicht vorgesehen ist.
Zuverlässiger arbeiten die Steinsicherungen, die sich eines auswechselbaren Scherstiftes bedienen, der bei Überschreiten einer dem Bodenwiderstand entsprechenden Scherkraft zwischen den durch den Scherstift an Bewegung gegeneinander gehinderten und den Stiel mit dem Schar führenden Teilen abgeschert wird. Diese Steinsicherungen haben aber den Nachteil, daß nach jedem Abscheren des Scherstiftes der Schlepperführer das Fahrzeug verlassen und einen neuen Scherstift einsetzen muß.
Es ist auch bekannt, die Nachteile eines Scherstiftes oder des Verschleißes eines Anschlagbolzens dadurch zu vermeiden, daß der das Schar tragende Stiel an einem fest mit dem Grindel verbundenen Träger unterhalb des Grindels schwenkbar gelagert ist und gegen Ausschwenken in der Arbeitsstellung durch ein am Grindel und am Stiel schwenkbar gelagertes Knickhebelpaar gehindert wird, das durch eine entsprechend ausgespannte Zugfeder am Ausknicken aus der Strecklage gehindert wird, solange der Bodenwiderstand den vorgegebenen Grenzwert nicht überschreitet. Diese Ausführung ist schon durch die Vielzahl der erforderlichen Hebel, insbesondere die mindestens vier hintereinandergeschalteten Gelenke, umständlich und nachteilig, weil diese mit dem 5- bis 7fachen des Arbeitsdruckes belastet werden und sich daher in kurzer Zeit ausschlagen, so daß sich ein ungleichmäßiges Arbeiten des Pfluges in der Tiefe und der Breite ergibt und auch das rechtzeitige Ausschwenken bei Überschreiten des zulässigen Bodenwiderstandes nicht gewährleistet ist.
Die Erfindung behebt, ausgehend von einer Überlast- und Steinsicherung der eingangs genannten Art,
ao die Nachteile aller vorgenannten Sicherungen dadurch, daß der Anschlag, an dem das Verlängerungsstück des Stieles in der Arbeitsstellung anliegt, ungefähr lotrecht oberhalb des Schwenklagers des Stiels und in der Ruhestellung des Stiels nahe dem oberen Ende seines Verlängerungsstückes angeordnet ist, daß ferner die Feder nahezu parallel zu diesem Verlängerungsstück verläuft und nahe der Achse des Schwenklagers angreift und daß das Verlängerungsstück des Stiels derart in Richtung zum Boden längsverschiebbar gelagert ist, daß eine geringe Längsverschiebung des Verlängerungsstückes nach unten und eine entsprechend geringe und vorübergehende Beanspruchung der Feder ausreichen, das obere Ende des Verlängerungsstückes vom Anschlag zu lösen und die Ausschwenkbewegung des Schars in an sich bekannter Weise frei unter der Einwirkung des Bodenwiderstandes vor sich gehen zu lassen. Dabei kann die Feder, die nur die Aufgabe hat, das Gewicht des Schars aufzunehmen und das Verlängerungsstück des Grindels in der Ruhestellung an seinem Anschlag zu halten, die aber bei der Ausschwenkbewegung durch den Bodenwiderstand nicht beansprucht wird, verhältnismäßig schwach gehalten werden. Insbesondere haben diese Federkraft und der Verschleiß dieser Feder keinen Einfluß auf das Auslösemoment, das vielmehr durch die Anordnung des Stiels am Schwenkhebel bedingt ist. Dabei bietet die Schwenklagerung des Stiels die Möglichkeit, durch entsprechend geringe Neigung der von der Schwenkachse des Hebels zur Schwenkachse des Stiels gehenden Verbindungslinie nach unten den größten Teil des Bodenwiderstandes an dem Hebel und seinem Schwenklager aufzunehmen und nur eine kleine Komponente dieser Kraft durch die Zugfeder aufnehmen zu müssen. Vorzugsweise soll zu diesem Zweck die genannte Verbindungslinie in sehr spitzem Winkel nach unten oder nahezu parallel zur Richtung des Bodenwiderstandes bzw. zur Zugrichtung des Pfluges verlaufen.
Im Vergleich zu den mit mehreren Schwenkgelenken und Winkelhebeln arbeitenden, eingangs genannten Steinsicherungen ist bei der Erfindung in an sich bekannter Weise, aber ohne die Nachteile der erstgenannten bekannten Steinsicherung in Kauf zu nehmen, nur ein den vollen Arbeitsdruck aufnehmendes Schwenklager, nämlich dasjenige am Stiel, vorgesehen und entsprechend robust ausführbar, abgesehen davon, daß diese Lagerbeanspruchung wie üblich nach der Freigabe des Verlängerungsstückes vom Anschlag nicht mehr wesentlich beansprucht ist. Für dieses Auslösen ist nur eine geringe Kraft erforderlich. Die
ι uai did
wegen des nahezu oder praktisch lotrechten Verlaufs der Zugfeder trotz der großen Auslösekraft am Schar geringe Auslösekraft an der Feder kann aber genau und zuverlässig eingestellt werden, da auch Verschleiß am Schwenklager des Stiels diese auslösende Kraftkomponente nicht nennenswert ändert.
Die Erfindung bietet weiter die Möglichkeit, die genaue Einhaltung des vorgegebenen Grenzwertes des Bodenwiderstandes beim Auslösen noch dadurch zu verbessern, daß vorzugsweise das Verlängerungsstück eine gerade Verlängerung des Stiels bildet und diese zweckmäßig in der Arbeitsstellung nur an der Hinterseite des Anschlages gleitfähig anliegt. Da dann der gesamte Bodenabstand des Hinterendes des Grindels für den Stiel und sein. Verlängerungsstück zur Verfügung steht, kann der Angriffspunkt des Bodenwiderstandes an dem Schar in der Arbeitsstellung in etwa gleichem Abstand unterhalb der Schwenkachse des Stiels verlegt werden, wie diese unterhalb des Anlagepunktes seiner Verlängerung an seinem Anschlag liegt, d. h., der Stiel kann einen doppelarmigen Hebel mit ungefähr gleichlangen Hebelarmen bilden. Dies hat den Vorzug, daß das am unteren Ende des Stiels angreifende Auslösemoment senkrecht zum Anschlag nur eine Kraft erzeugt, die im Gegensatz zu der eingangs genannten Konstruktion nicht größer als der Bodenwiderstand ist, so daß die Reibung entsprechend gering gehalten wird. Zum gleichen Zweck kann überdies der Anschlag als Gleitrolle drehbar gelagert sein, so daß insgesamt der nur geringe Verschleiß und etwaige Verschmutzung an der nur praktisch tangential zum Anschlag wirkenden Auslösekraft nichts ändern.
Die erfindungsgemäße, schwenkbare Lagerung des Stiels an einem seinerseits schwenkbar gelagerten Hebel bietet eine besonders einfache Möglichkeit, die Auslösekraft nach Bedarf größer oder kleiner einzustellen. Der Hebel muß ohnehin gegen Verschwenkung nach oben durch einen Anschlag gesichert sein. Dieser Anschlag für die Schwenklage des Hebels kann nun vorzugsweise durch ein gegen dessen Träger verstellbares Glied, z. B. eine Stellschraube, gebildet werden, durch das der Winkel der Verbindungslinie der beiden vorgenannten Schwenkachsen bzw. der Winkel des Hebels zum Stiel veränderlich einstellbar ist. Die Veränderung dieses Winkels verändert die Kraftkomponente, mit der das Auslösemoment des Schars auf die Feder im. Sinne der Freigabe des Schars einwirkt.
Die bevorzugte Ausführung der Erfindung macht schließlich auch nach dem Ausschwenken des Schars ein einfaches Wiedereinsetzen durch Zurückbewegen des Pfluges ohne Eingreifen einer Bedienungsperson am Pflug und ohne Verschleiß der dabei beanspruchten Teile möglich. Zu diesem Zweck besitzt das Verlängerungsstück am oberen Ende vorzugsweise, wie an sich bekannt, eine in Richtung seiner Wiedereinsetzschwenkbewegung verlaufende und in dieser Richtung in der Arbeitsstellung nach unten geneigte Führungsbahn. Da nun das Verlängerungsstück vorzugsweise hinter seinem Anschlag anliegt, greift diese Führungsbahn bei der Wledereinsetzschwenkbewegung unter den Anschlag. Um nun kurz vor der Endlage bzw. vor Erreichen der Arbeitsstellung, d. h. wenn die Feder den größten Zug ausübt, unnötigen Verschleiß der Führungsbahn zu vermeiden, geht diese in dieser Stellung in ein nahezu, senkrecht zur Längsrichtung des Stiels und vorzugsweise im Bogen um seine Schwenkachse verlaufendes Bahnstück über.
In der Zeichnung ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Pfluges in Arbeitsstellung,
Fig. 2 mit weggebrochenen Teilen den Stiel und sein Verlängerungsstück in der ausgeschwenkten Lage des Schars und
Fig. 3 das Verlängerungsstück des Stiels kurz vor dem Wiedereinrasten in die Arbeitsstellung beim Wiedereinsetzvorgang.
Das Pflugschar 1 ist an einem Stiel 2 befestigt, der in geradliniger Verlängerung in ein Verlängerungsstück 3 übergeht, das sich oberhalb eines Schwenklagers 4 des Stiels befindet. Das obere Ende des Verlängerungsstückes 3 ist rechtwinklig zu einem Führungsstück abgewinkelt, dessen frei auslaufender Teil 5 in der Arbeitsstellung nach Fig. 1 zur Waagerechten nach unten geneigt ist und bei a in einen Teil 6 übergeht. Das Bahnstück 6 der Führungsbahn ist mit dem zum Schwenkgelenk 4 als Krümmungsmittelpunkt gehenden Radius r gewölbt.
Das Ende des Verlängerungsstückes liegt in der Arbeitsstellung gemäß Fig. 1 an einem als Gleitrolle ausgebildeten Anschlag 7 an, der an einem mit dem Grindel 8 fest verbundenen Trägerstück 9 drehbar gelagert ist.
Das Schwenklager 4 sitzt etwa in der Mitte zwischen den Teilen 2 und 3 und wird von einem Hebel 10 getragen, der seinerseits am unteren Ende des Trägerstückes 9 um eine Schwenkachse 11 schwenkbar gelagert ist.
Der Hebel 10 ist als doppelarmiger Winkelhebel ausgebildet, dessen nach hinten stehender Arm 12 einen Schlitz besitzt, in den eine mit Kopf versehene Stellschraube 13 eingreift, deren Gewinde in ein drehbar am Tragstück 9 gelagertes Befestigungsglied 14 eingreift.
In der Nähe des Schwenklagers 4 greift das eine Ende einer Zugfeder 15 an, deren anderes Ende am Tragstück 9 oder am Grindel bei 16 befestigt ist.
Wie ersichtlich, bildet der nach vorn stehende Hebelarm 10 nur einen geringen Neigungswinkel a mit der Senkrechten zum Stiel 2 und einen noch geringeren Winkel mit dem in Richtung des Pfeiles W verlaufenden Bodenwiderstand.
Dieser Bodenwiderstand wird zum größten Teil über das Schwenklager 4 und den Hebel 10 auf das Schwenklager 11 abgesetzt und besitzt nur eine kleine Komponente b, die den Hebel 10 nach unten zu schwenken sucht. In der entgegengesetzten Schwenkrichtung ist der freie Arm 12 des Hebels durch die Stellschraube 13 gegen Verschwenkung gesichert.
Die Zugkraft der Feder 15 braucht demgemäß nur auf die bei Auftreten eines Steines oder sonstigen größeren Hindernisses erzeugte geringe Kraft b bzw. deren in Federrichtung verlaufende Komponente abgestellt zu werden. Wird in diesem Falle die Grenze der Auslösekraft überschritten, so rollt das obere Ende des Verlängerungsstückes 3 an der Anschlagrolle 7 ab und gibt den Stiel in die in Fig. 2 gezeigte Ausschwenkstellung frei.
Wird der Pflug nach Überfahren des Hindernisses zurückgesetzt, so gelangt das Verlängerungsstück 3 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, in der sich die Rolle nach Auflaufen auf das Führungsbahnstück 5 über das Bahnstück 6 hinwegbewegt. Hiernach zieht die Feder 15 den Stiel und sein Verlängerungsstück wieder in die Einraststellung gemäß Fig. 1.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Überlast- und Steinsicherung für Pflugschare, bei der der das Schar tragende Stiel an einem
ι υ ty ι J> / ο
Schwenkhebel, der seinerseits am Grindel schwenkbar gelagert ist, schwenkbar gelagert ist und ein Verlängerungsstück des Stiels in der Arbeitsstellung durch eine einerseits an dem Stiel bzw. am Schwenkhebel und andererseits am Grindel angreifende Zugfeder in Anlage an einem grindelfesten Anschlag gehalten wird, von dem es sich bei Auftreten übermäßigen Bodenwiderstandes unter Spannen der Feder löst, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (7) ungefähr lotrecht oberhalb des Schwenklagers (4) des Stiels (2) und in der Ruhestellung des Stiels nahe dem oberen Ende seines Verlängerungsstückes (3) angeordnet ist, daß ferner die Feder (15) nahezu parallel zu diesem Verlängerungsstück verläuft und nahe der Achse des Schwenklagers (4) angreift und daß das Verlängerungsstück des Stiels derart in Richtung zum Boden längsverschiebbar gelagert ist, daß eine geringe Längsverschiebung dts Verlängerungsstückes nach unten und eine entsprechend geringe und vorübergehende Beanspruchung der Feder (15) ausreichen, das obere Ende des Verlängerungsstückes vom Anschlag zu lösen und die Ausschwenkbewegung des Schars in an sich bekannter Weise frei unter der Einwirkung des Bodenwiderstandes vor sich gehen zu lassen.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie von der Schwenkachse des Hebels (10) zur Schwenkachse des Stiels (2) in der Arbeitsstellung in sehr spitzem Winkel nach unten oder nahezu parallel zur Richtung des Bodenwiderstandes bzw. zur Zugrichtung des Pfluges verläuft.
3. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (3) eine gerade Verlängerung des Stiels bildet.
4. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück in der Arbeitsstellung nur an der Hinterseite seines Anschlags (7) gleitfähig anliegt und in dieser Stellung der Hebel (10) gegen Verschwenkung nach oben durch einen Anschlag (13) gesichert ist.
5. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt des Bodenwiderstandes an dem Schar (1) in der Arbeitsstellung etwa in gleichem Abstand unterhalb der Schwenkachse (4) des Stiels (2) wie diese unterhalb des Anlagepunktes seiner Verlängerung an seinem Anschlag (7) liegt.
6. Sicherung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13) für die Schwenkbewegung des Hebels (10) durch ein gegen dessen Träger (9) verstellbares Glied (z. B. eine Stellschraube 13, 14) gebildet wird, durch das der Winkel der Schwenkachsenverbindungslinie bzw. der Winkel (α) des Hebels zum Stiel (2) und damit das die Sicherung auslösende Moment des Schars (1) veränderlich einstellbar ist.
7. Sicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (10) als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm das Schwenklager (4) des Stiels (2) trägt und dessen anderer Arm (12) an das verstellbare Anschlagglied (13) angreift.
8. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Verlängerungsstück (3) am oberen Ende in an sich bekannter Weise in Richtung seiner Wiedereinsetzschwenkbewegung verlängernde, in dieser Richtung in der Arbeitsstellung nach unten geneigte Führungsbahn (5), die sich bei dieser Bewegung unter seinen Anschlag (7) schiebt, entgegen dieser Richtung in ein nahezu senkrecht zur Längsrichtung des Stiels (2), vorzugsweise im Bogen um seine Schwenkachse (4) verlaufendes Führungsbahnstück (6) übergeht.
9. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (7) des Verlängerungsstückes (3) als Gleitrolle drehbar gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 398 806.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH26307A 1959-07-03 1959-07-03 UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare Pending DE1091375B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH26307A DE1091375B (de) 1959-07-03 1959-07-03 UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH26307A DE1091375B (de) 1959-07-03 1959-07-03 UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091375B true DE1091375B (de) 1960-10-20

Family

ID=7430406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH26307A Pending DE1091375B (de) 1959-07-03 1959-07-03 UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1091375B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204445B (de) 1964-02-13 1965-11-04 Rabewerk Clausing Heinrich Vorrichtung zum Schutz von Pfluegen und anderen Bodenbearbeitungsgeraeten gegen UEberlastung
DE1221477B (de) 1963-07-23 1966-07-21 Guillielmus Hertecant UEberlastisicherung fuer einen Pflug, insbesondere Grenzpflug
DE1272613B (de) * 1966-04-27 1968-07-11 Eberhardt Geb UEberlastsicherung fuer einen Pflug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE398806C (de) * 1923-09-21 1924-07-15 Oswald Schmilinsky Untergrundlockerer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE398806C (de) * 1923-09-21 1924-07-15 Oswald Schmilinsky Untergrundlockerer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221477B (de) 1963-07-23 1966-07-21 Guillielmus Hertecant UEberlastisicherung fuer einen Pflug, insbesondere Grenzpflug
DE1204445B (de) 1964-02-13 1965-11-04 Rabewerk Clausing Heinrich Vorrichtung zum Schutz von Pfluegen und anderen Bodenbearbeitungsgeraeten gegen UEberlastung
DE1272613B (de) * 1966-04-27 1968-07-11 Eberhardt Geb UEberlastsicherung fuer einen Pflug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202010016051U1 (de) Kupplungshaken für einen Unterlenker eines Ackerschleppers
EP0081742B1 (de) Über ein Feld vorwärts bewegbares Bodenbearbeitungsgerät
DE102019130399B4 (de) Ausstattungsvorrichtung für ein Fahrzeug
DE1091375B (de) UEberlast- und Steinsicherung fuer Pflugschare
DE2810903C3 (de) Überlastsicherung für einen Pflug
EP0080060B1 (de) Fersenniederhalter
EP0181947B1 (de) Pendelstützrad für Drehpflüge
DE3141021C2 (de)
DE3503135C2 (de) Pflug mit halbautomatischer Überlastsicherung
CH642857A5 (de) Anzeigevorrichtung an einer sicherheitsskibindung zur anzeige der ausloesehaerte einer schraubenfeder.
DE533528C (de) Motorpflug, bei dem das Pflugschar mit dem Pflugrahmen drehbar verbunden ist
DE948092C (de) Anbauscheibenschwenkpflung, dessen Pflugscheiben beim Heben des Pfluges von einer Arbeitsstellung in die andere geschwenkt werden
AT374698B (de) Fersenniederhalter
DE1478209C3 (de)
DE895989C (de) Anhaengevorrichtung an Traktoren fuer Selbsthalterpfluege, Ackereggen usw. mit automatisch und von Hand ausloesbarer Sicherheitsausklinkvorrichtung
DE536768C (de) Beim Auftreffen auf uebergrosse Widerstaende ausschwingendes Schar fuer Motor- oder Schlepperpfluege
AT206850B (de) Maschinell angetriebene Wringvorrichtung
DE376981C (de) Ausrueckvorrichtung fuer Zigarettenmaschinen
DE879475C (de) Vorrichtung zur Verriegelung des Vorderkarrens von Drehpfluegen od. dgl. in bezug auf das Grindellager
DE1204445B (de) Vorrichtung zum Schutz von Pfluegen und anderen Bodenbearbeitungsgeraeten gegen UEberlastung
DE1062469B (de) Aushebbarer Winkeldrehpflug
DE580127C (de) Vorrichtung zum Anheben bzw. Senken der oberen Vorschubwalzen an Saegegattern
DE953477C (de) Hebevorrichtung, insbesondere fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen
DE1782539C (de) Verfahren zur zusatzlichen intermit Uerenden Belastung der Hinterrader eines Schleppers mit am Schlepper abgestutztem Aufsattelpflug
DE1039774B (de) Wendevorrichtung fuer Drehpfluege