DE1090928B - Saegemaschine - Google Patents
SaegemaschineInfo
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- DE1090928B DE1090928B DEM35329A DEM0035329A DE1090928B DE 1090928 B DE1090928 B DE 1090928B DE M35329 A DEM35329 A DE M35329A DE M0035329 A DEM0035329 A DE M0035329A DE 1090928 B DE1090928 B DE 1090928B
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- Germany
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- crank
- push rod
- saw
- sawing machine
- rotation
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D51/00—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
- B23D51/16—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
- B23D51/20—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
- Sägemaschine Es sind motorisch angetriebene, hin- und hergehende Sägen bekannt, die mit besonderen hydraulischen oder mechanischen Vörrichtttngen versehen sind, um das Sägeblatt mit dem erforderlichen Anpreßdrück gegen das zu sägende Werkstück 'zu drücken. Diese zusätzlichen Einrichtungen, bei denen es sich -z. B. um Feder-oder Zahnstangenmechänismen handeln kann, verteuern die Herstellung und komplizieren den Betrieb der Maschinen: Im allgemeinen sind die bei Sägemaschinen dieser Bauart verwandten Sägeblätter so geschränkt, daß ein Schnitt nur in der Bewegungsrichtung ausgeführt wird: Insbesondere aus verschleißtechnischen- Gründen ist es notwendig, das Sägeblatt bei der Bewegung in der Richtung, in der kein Schnitt ausgeführt wird; zu entlasten. Die besonderen Anpreßmittel- hydraulischer oder mechanischer -Art müssen also konstruktiv so ausgebildet sein,- daß in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Sägeblattes ein andauernder Wechsel -zwischen Be- und Entladung stattfindet. Motorisch angetriebene, hin- und hergehende Sägen moderner Bauart führen bis zu 150 Hüben je Minute aus, so daß die zusätzlichen Einrichtungen zur Erzeugung des erforderlichen Anpreßdruckes,insbesondere ihre die Steuerung bewirkenden Bauteile, einem starken Verschleiß ausgesetzt und sehr reparaturanfällig sind.
- Es ist bei Sägemaschinen mit hin- und hergehendem Sägeblatt bereits bekannt, den Antrieb von einer Kurbelwelle oder Kurbelscheibe über eine Schubstange auf den Sägeblattträger, z. B. einen Bügel, zu übertragen und dabei die Kurbeldrehrichtung so zu wählen, daß zur Verstärkung des Anpreßdruckes das Sägeblatt gegen das Werkstück zusätzlich angepreßt wird, wobei sich eine vertikal nach unten wirkende Druckkomponente neben der in Richtung der Hin- und Herbewegung erforderlichen Komponente der durch die Schubstange übertragenen Schubkraft ergibt. Es ist bei Bügelsägemaschinen auch schonvorgeschlagen worden, die Drehrichtung der Kurbelscheibe so zu halten, daß die zur Sägerichtung senkrechte Kraftkomponente nach oben gerichtet ist, wobei das Gewicht des Sägebügels beim Schnitt verringert wird und bei entsprechender Anordnung der Pleuelstange beim Leerhub die weiterhin nach oben gerichtete Komponente den Sägebügel komponenten der Schubstängenkraft senkrecht zur Schnittrichtung auftreten, wobei das Neue darin besteht, daß die Drehrichtung der Kurbel wahlweise umschaltbar ist. Eine Verringerung des Anpreßdruckes wird durch Umkehrung der Kurbeldrehrichtung bewirkt, wodurch eine gegen das Gewicht des Sägebügels nach oben gerichtete Druckkomponente auftritt. Um diese- in Abhängigkeit von der Kurbeldrehrichtung nach oben oder unten gerichteten Komponenten zu erhalten, muß der Angriffszapfen der Pleuelstange an dem Bügel oberhalb der unteren und unterhalb der oberen Totpunktlage des Kurbelzapfens liegen.
- Eine Verstärkung oder Verringerung des Anpreßdrucks über das Gewicht des Sägebügels hinaus wird lediglich durch die bei entsprechender Kurbeldrehrichtung auftretende Druckkomponente bewirkt. Zusätzliche hydraulische oder mechanische Vorrichtungen zur Erzeugung des Anpreßdrucks sind nicht erforderlich. Dadurch ist die Säge erheblich leichter und billiger in der Herstellung. Außerdem ist ihre Handhabung wesentlich einfacher als die von Sägen üblicher Bauart.
- Der Vorzug der Säge nach der Erfindung liegt darin, daß durch die Umkehrung der Kurbeldrehrichtung der Anpreßdruck, mit welchem das Sägeblatt gegen das Werkstück gedrückt wird, um den Betrag, welcher der nunmehr senkrecht nach oben gerichteten Komponente entspricht, verringert werden kann. Diese Druckentlastung ist insbesondere beim Sägen solcher Werkstücke von Vorteil, deren Profil senkrecht zur Bewegungsrichtung der Säge sich erstreckende, dünnwandige Flanschen oder Stege aufweist. Erfahrungsgemäß ist das Sägen derartig profilierter Werkstücke außerordentlich schwierig, da das Sägeblatt sich oft verklemmt und unbrauchbar wird. Mit der Säge gemäß der Erfindung ist in praktischen Versuchen festgestellt worden, daß die sägetechnisch schwierigsten Profile gegen das Gewicht des Bügelrahmens anzuheben sucht.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Sägemaschine mit durch Kraftantrieb über eine Kurbel und Schubstange hin- und herbewegbarer, um eine ortsfeste Achse schwenkbarer Sägeeinrichtung, insbesondere Bügelsäge, deren Schubstangengelenk zwischen der oberen und unteren Totpunktlage des umlaufenden Kurbelzapfens liegt und bei der während des Arbeits-bzw. Rückhubes entgegengesetzt gerichtete Kraftohne Verklemmen und Reißen des Sägeblattes geschnitten werden können, wenn die Kurbeldrehrichtung so gewählt wird, daß eine teilweise Druckentlastung des Sägeblattes durch die nach oben gerichtete Druckkomponente eintritt.
- Als Antriebsmittel wird zweckmäßig ein polumschaltbarer Wechsel- oder Drehstrommotor mit einer entsprechenden Schaltvorrichtung verwendet, so daß ein Umstellen der Kurbeldrehrichtung ohne jeden Leitverlust möglich ist. Somit kann bei einem Werkstück durch ein kurzes Ausprobieren die jeweils günstigere Kurbeldrehrichtung festgestellt werden. Auf Grund der einfachen und schnell zu betätigenden Schaltvorrichtung ist es auch möglich, jedes Werkstück zuerst mit teilweise druckentlasteter Säge anzusägen und dann nach einigen Hüben, wenn also bereits ein Einschnitt vorhanden ist und die Gefahr des Klemmens und Reißens des Sägeblattes nicht mehr vorhanden ist, auf die entgegengesetzte Kurbeldrehrichtung umzuschalten, so daß dann mit erhöhtem Anpreßdruck weiter gesägt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, bei dem als Antriebsmittel ein Drehstrommotor und dementsprechend als Wendeschalter ein Dreiphasenschalter angenommen sind. Es zeigt.
- Fig. 1 die Stellung der Pleuelstange in Abhängigkeit von der Kurbeldrehrichtung bei zusätzlicher Belastung des Bügels, Fig.2 die Stellung der Pleuelstange bei entgegengesetzter Kurbeldrehrichtung; wobei eine nach oben gerichtete Druckkomponente auf den Bügel übertragen wird.
- Die Sägemaschine besteht im wesentlichen aus dem das Sägeblatt 10 tragenden Bügel 11, der Pleuelstange 12, dem Kurbeltrieb 13 sowie dem Antriebsmotor 14 mit dem Wendeschalter 15. Der Angriffszapfen 17 der Pleuelstange 12 an dem Bügel 11 ist dabei in an sich bekannter Weise so angeordnet, daß er oberhalb der unteren Totpunktlage 18 und unterhalb der oberen Totpunktlage 19 des Kurbelzapfens 20 liegt. Wie bei 21 angedeutet, ist das Sägeblatt so geschränkt, daß die Schnittwirkung beim Vorwärtshub der Säge erzielt wird. Somit wird bei der in Fig. 1 angedeuteten Kurbeldrehrichtung von der Pleuelstange 12 während des 'orwärtszuges der Säge neben der den Schub bewirkenden Komponente 22 eine senkrecht nach unten gerichtete Komponente 23 auf den Bügel 11 übertragen, die eine Erhöhung des Anpreßdrucks zur Folge hat, mit welchem das Sägeblatt 10 gegen das zu schneidende Werkstück gedrückt wird.
- Bei der in Fig. 2 angedeuteten Kurbeldrehrichtung ist die Pleuelstange 12 während des Vorwärtshubes der Säge schräg nach oben gegen den Bügel 11 gerichtet, wodurch neben der den Vorschub bewirkenden Komponente 24 eine dem Gewicht des Bügels 11 entgegengerichtete Komponente 25 auf diesen übertragen wird, wodurch eine entsprechende Verringerung des Anpreßdruckes eintritt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Sägemaschine mit durch Kraftantrieb über eine Kurbel und Schubstange hin- und herbewegbarer, um eine ortsfeste Achse schwenkbarer Sägeeinrichtung, insbesondere Bügelsäge, deren Schubstangengelenk zwischen der oberen und unteren Totpunktlage des umlaufenden Kurbelzapfens liegt, und bei der während des Arbeits- bzw. Rückhubes entgegengesetzt gerichtete Kraftkomponenten der Schubstangenkraft senkrecht zur Schnittrichtung auftreten, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Kurbel (13) wahlweise umschaltbar ist.
- 2. Sägemaschine nach Anspruch 1 mit elektromotorischem Antrieb, gekennzeichnet durch die Verwendung eines polumschaltbaren Wechsel- oder Drehstrommotors. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 365 494, 387 032, 800 517; britische Patentschrift Nr. 772 079; W. Theobald, »Die :Entwicklung der Kaltsäge-Maschinen«, Verlag Julius Springer, Berlin 1921, S. 5 und 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM35329A DE1090928B (de) | 1957-09-13 | 1957-09-13 | Saegemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM35329A DE1090928B (de) | 1957-09-13 | 1957-09-13 | Saegemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090928B true DE1090928B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=7302261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM35329A Pending DE1090928B (de) | 1957-09-13 | 1957-09-13 | Saegemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090928B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE365494C (de) * | 1922-12-16 | Ortlinghaus & Unger | Vorrichtung zum Befestigen mehrerer nebeneinanderliegender Saegeblaetter von Buegelsaegen | |
| DE387032C (de) * | 1923-04-01 | 1923-12-20 | Fortuna Werke Spezialmaschinen | Metallbuegelsaege |
| DE800517C (de) * | 1947-12-11 | 1950-11-13 | Leonhard Schmidt | Buegelsaege |
| GB772079A (en) * | 1954-08-19 | 1957-04-10 | John Winthrop Wright | Power saw |
-
1957
- 1957-09-13 DE DEM35329A patent/DE1090928B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE365494C (de) * | 1922-12-16 | Ortlinghaus & Unger | Vorrichtung zum Befestigen mehrerer nebeneinanderliegender Saegeblaetter von Buegelsaegen | |
| DE387032C (de) * | 1923-04-01 | 1923-12-20 | Fortuna Werke Spezialmaschinen | Metallbuegelsaege |
| DE800517C (de) * | 1947-12-11 | 1950-11-13 | Leonhard Schmidt | Buegelsaege |
| GB772079A (en) * | 1954-08-19 | 1957-04-10 | John Winthrop Wright | Power saw |
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