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DE1087659B - Leitungskanal zur Verlegung von elektrischen Leitungen, insbesondere fuer Schaltanlagen - Google Patents

Leitungskanal zur Verlegung von elektrischen Leitungen, insbesondere fuer Schaltanlagen

Info

Publication number
DE1087659B
DE1087659B DES46401A DES0046401A DE1087659B DE 1087659 B DE1087659 B DE 1087659B DE S46401 A DES46401 A DE S46401A DE S0046401 A DES0046401 A DE S0046401A DE 1087659 B DE1087659 B DE 1087659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
switchgear
rows
side walls
duct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46401A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Martins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES46401A priority Critical patent/DE1087659B/de
Publication of DE1087659B publication Critical patent/DE1087659B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
    • H02B1/202Cable lay-outs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Leitungskanal zur Verlegung von elektrischen Leitungen, insbesondere für Schaltanlagen Die bisherige Leitungsverlegung in Schaltanlagen (Schalttafeln, Schaltgerüsten, Schaltpulten, Schaltschränken usw.) erfolg t j e nach dem vorhandenen Raum, den verwendeten Geräten und den sonstigen Verhältnissen in Leitungssträngen, Einzeldrähten, Leitungsbündeln (Kabelbäumen) oder in geschlossenen Rohren.
  • Diese Verlegungsarten sind zeitraubend und bedingen einen großen Arbeitsaufwand. Deshalb wird bei Verwendung von Aufbaugeräten häufig zu einer Verlegungsart übergegangen, bei der in der Aufbautafel zueinander parallele Gummistreifen angeordnet sind. Die Verbindungen zwischen den Geräteklemmen werden dadurch hergestellt, daß die Leitungen auf der Vorderseite angeschlossen, durch die Gummistreifen auf der Rückseite und auf direktem Weg durch einen weiteren Gummistreifen zur Anschlußklemme auf der Vorderseite geführt werden. Hierdurch wird zwar eine wesentliche Vereinfachung der Leitungsverlegung erzielt, jedoch ist diese Verlegungsart nicht für alle Fälle geeignet, da die Rückseite der Aufbautafel gut zugänglich sein muß, um die einzelnen Leitungen bei Fehlern verfolgen zu können. Vor allem bei Einbaugeräten mit großen Einbautiefen ist sie nur schwer durchführbar.
  • Zur Beseitigung der obengenannten Schwierigkeiten ist die Verwendung von Leitungskanälen bekannt, die als vorgefertigte Einheiten auf der Aufbautafel angeordnet werden. In den Leitungskanälen werden die einzelnen Steueradern in Bündeln - wenigstens für dieHauptverlegungsrichtungen der einzelnen Leiter -zusammengefaßt. Ferner werden dann, wenn nur wenige Leitungen verlegt werden, die Leitungen innerhalb des Leitungskanals nach der klassischen Methode, d. h. geradlinig mit möglichst wenig Kreuzungen und nach Möglichkeit nur rechtwinkligen Abbiegungen geführt. Hierzu sind bei einer bekannten Leitungskanaleinheit zur Ordnung der einzelnen Steuerleitungen im Innern des Kanals rechen- oder kammartige Stege vorgesehen, zwischen denen die Leitungen einzeln verlegt werden. Die bekannten vorgefertigten Leitungskanaleinheiten haben jedoch den Nachteil, daß sie in ihrer Anpassungsfähigkeit beschränkt sind, da keine Möglichkeit besteht, ihre einmal gegebene Breite und Höhe zu verändern. So ist es mit der gleichen Kanaleinheit nicht möglich; verschieden große Leitungskanäle, z. B. für Haupt- -und Nebenkanäle, herzustellen. Ferner bestehen bei der Montage Schwierigkeiten, die Kanäle der zur Verfügung stehenden Fläche anzupassen, wenn z. B. bei einer Schalttafel die auf- oder eingebauten Geräte bereits unverrückbar eingebaut sind. Die- Teilung der Durchtrittsöffnungsreihen bei den bekannten Leitungskanälen berücksichtigt nicht den Leitungsdurchmesser der, zu, verlegenden Leitungen oder die der ReihenMeiirirnen.' Hierdurch ist es notwendig, auch außerhalb des Leitungskanals die einzelnen Leitungen mehrfach abzubiegen, um den Forderungen nach einem guten Gesamtbild der Anlage gerecht zu werden.
  • Der neue Leitungskanal für Schaltanlagen beseitigt die vorgenannten Nachteile, da er sich leicht allen Gegebenheiten anpassen läßt. Er verbindet die Vorzüge der kostensparenden freizügigen Verdrahtung innerhalb des Kanals bei nach allen Seiten hin geordneter Leitungsführung außerhalb desKanals mit denen eines geringen Raumbedarfs. Er eignet sich sowohl zur Verwendung von Einbau- als auch von Aufbaugeräten. Sein Wesen besteht darin, daß zum Aufbau der Kanalseitenwände vorgefertigte Platten dienen, von denen jede zur Einführung der Leitungen mindestens drei Reihen Durchtrittsöffnungen enthält, die ihrerseits in einer ersten Reihe entsprechend der Teilung der verwendeten Reihenklemmen und in zwei aufeinanderfolgenden weiteren Reihen in einer Teilung gleich dem doppelten Durchmesser der zur Verdrahtung benutzten Leitungen angeordnet sind; wobei die beiden Reihen gegeneinander um den Durchmesser der Leitungen versetzt sind, und daß die Plattenstirnseiten formschlüssig, z. B. zargenartig; ausgebildet und so-zusammengesetzt sind, daß aneinanderstoßende Platten durch ein einziges B efestigungselemerit gehalten werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel- ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. 1 den neuen Leitungskanal in einem Eckausschnitt, Fig. 2 die Anordnung des Leitungskanals auf einer Schalttafel mit Einbaugeräten: -Mit 1 ist in Fig. 1 die -Aufbäufafel bezeichnet. Auf ihr sind die aus Isolierstoffleisten bestehenden Seitenwäride2 und 3 des Leitungskanals durch Schrauben befestigt. Am formschlüssig ausgebildeten Eckstoß sind die beiden Seitenwände 2 und 3 mit rechteckigen zargenartigen Aussparungen versehen, so daß sie, wie in der Figur gezeigt, entweder im rechten Winkel zueinander oder bei Leitungskanälen, die länger sind als eine vorgefertigte Seitenwand, in einer Linie zueinander angeordnet werden können. In den rechteckigen Endstücken der Seitenwände befindet sich parallel zur senkrechten Seitenkante eine Bohrung, durch die ein Schraubbolzen 4 zur Befestigung der Seitenwände an der Aufbautafel bzw. Unterlage und für die Abdeckplatte vorgesehen ist. In der Figur ist nur das obere Ende des Schraubbolzens 4 mit der Hutmutter 5 ersichtlich. Durch die Hutmutter 5 wird die Abdeckplatte 6 auf den Seitenwänden des Leitungskanals befestigt. In den Seitenwänden 2 und 3 befinden sich in drei parallel zueinander liegenden Reihen die Durchtrittsöffnungen für die Leitungen. Die Durchtrittsöffnungen der unteren Reihe sind in einer Teilung entsprechend den verwendeten Reihenklemmen angeordnet. Die Durchtrittsöffnungen der zwei oberen Reihen sind so angeordnet, daß ihre Teilung dem doppelten Leitungsdurchmesser entspricht. Die Durchtrittsöffnungen der beiden Reihen sind gegeneinander um den Leitungsdurchmesser versetzt. Treten aus aufeinanderfolgenden Durchtrittsöffnungen beider Reihen Leitungeil und werden diese in eine gemeinsame ebene Auflage überführt, so haben die Leitungen beider Reihen nebeneinander Platz. Sie liegen dicht an dicht, wie man aus Fig. 1 an den Leitungen 7 bis 9 ersieht.
  • In der Fig. 2 ist mit 10 der Leitungskanal bezeichnet, der aus vier mit Durchtrittsöffnungen versehenen Seitenwänden gebildet ist. Zum besseren Verständnis des neuen Leitungskanals und zur Kenntlichmachung der Leitungsführung innerhalb des Leitungskanals ist nur die untere Hälfte des Leitungskanals mit einer Abdeckplatte6 versehen gezeichnet. Die Abdeckplatte6 ist mit den Schrauben 4 und den Hutmuttern 5 auf dem Leitungskanal befestigt. Mit 11 und 12 sind Reihenklemmen bezeichnet, die auf einer Klemmschiene 13 angeordnet sind. 14, 15 und 16 stellen die Rückseiten von Einbaugeräten dar. Die Leitungen 17 führen von den Klemmen 11 oder 12 durch eine Durchtrittsöffnung der Seitenwand des Leitungskanals 10 in diesen und durch eine weitere Durchtrittsöffnung auf der gegenüberliegenden Seitenwand zu den einzelnen Geräten 14, 15 und 16. Dabei sind die Leitungen 17, die von den Reihenklemmen 11 oder 12 abgehen, z. B. durch die untere Reihe der Durchtrittsöffnungen in der Seitenwand in den Kanal eingeführt und fixiert. Die Leitungen sind über die zwei oberen Reihen der Seitenwände, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind, wieder herausgeführt und liegen eng nebeneinander. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Leitungsführung innerhalb des Leitungskanals vollkommen freizügig ohne Rücksicht auf vorkommende Kreuzungen vorgenommen worden.
  • In der Regel werden die Durchtrittsöffnungen nur auf den Seitenwänden des Leitungskanals in drei Reihen übereinander angeordnet, wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist. Je nachdem, ob der Leitungskanal auf der Ansichtsseite der Aufbautafel oder auf der Rückseite angeordnet ist, kann er, um Verschmutzungen zu vermeiden oder zur Erzielung eines besseren Gesamtbildes, mit Abdeckplatten geschlossen werden, wobei die Abdeckplatten gegebenenfalls ebenfalls DurchtrittsÖffnungen für die Leitungen enthalten. Der Durchmesser der Durchtrittsöffnungen ist den Durchmessern der Leitungen angepaßt, so daß diese fixiert sind. Im allgemeinen werden für die Verdrahtung einer Schaltanlage nur Leitungen mit gleichem äußerem Durchmesser verwendet. Für den Fall, daß Leitungen mit verschiedenen äußeren Durchmessern vorkommen, so werden die Durchtrittsöffnungen der Seitenwände und gegebenenfalls auch solche in den Abdeckplatten, z. B. in Form von Schlitzen, entsprechend angepaßt, indem z. B. neben einer oder mehreren Reihen von Durchtrittsöffnungen eines Durchmessers eine oder mehrere Reihen von Durchtrittsöffnungen eines anderen Durchmessers und gegebenenfalls weitere Reihen von Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind. Es ist auch möglich, Reihen von Durchtrittsöffnungen vorzusehen, bei denen in einer oder mehreren Reiben Durchtrittsöffnungen verschiedenen Durchmessers enthalten sind, z. B. in dichter Folge, abwechselnd eine Öffnung kleineren und eine Öffnung größeren Durchmessers.
  • Der neue Leitungskanal ist mehrseitig verwendbar. Die Breite des Kanals kann den Gegebenheiten des Einzelfalles angepaßt werden. Die Seitenwände lassen sich beliebig hoch wählen, z. B. dadurch, daß man mehrere vorgefertigte, mit Durchtrittsöffnungen versehene Seitenwände aufeinandersetzt. Es ist auch möglich, den Leitungskanal freistehend als Kanalsäule aufzubauen. Alsdann tritt zu den beiden Seitenwänden und der gegebenenfalls vorgesehenen Abdeckung noch ein eigener Bodenteil, während bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Boden durch die Aufbautafel selbst gebildet ist. Insbesondere bei Verwendung von Aufbaugeräten läßt sich der Leitungskanal auch auf der Vorderseite der Aufbautafel anbringen. Hierdurch wird auch auf der Ansichtsseite eine freizügige Verlegung ermöglicht; man kann zugleich von der Ansichtsseite der Aufbautafel die Leitungen verfolgen. Verwendet man eine Abdeckung für den Leitungskanal, so wird man auch den Anforderungen nach gutem Aussehen gerecht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Leitungskanal zur Verlegung von elektrischen Leitungen, insbesondere für Schaltanlagen (Schalttafeln, Schaltgerüsten, Schaltpulten, Schaltschränken usw.), dadurch gekennzeichnet, d'aß zum Aufbau der Kanalseitenwände vorgefertigte Platten dienen, von denen jede zur Einführung der Leitungen mindestens drei Reihen Durchtrittsöffnungen enthält, die ihrerseits in einer ersten Reihe entsprechend der Teilung der verwendeten Reihenklemmen und in zwei aufeinanderfolgenden weiteren Reihen: in einer Teilung gleich dem doppelten Durchmesser der zur Verdrahtung be=nutzten. Leitungen angeordnet sind, wobei die beiden Reihen gegeneinander um den Durchmesser der Leitungen versetzt sind, und daß die Plattenstirnseiten formschlüssig, z. B. zargenartig ausgebildet und so zusammengesetzt sind, daß aneinanderstoßende Platten durch ein einziges Befestigungselement gehalten werden.
  2. 2. Leitungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalseitenwände aus mehreren aufeinand'ergesetzten Isolierstoffplatten bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 987 516; Zeitschrift Elektrotechnik, 1952, S. 387 bis 389.
DES46401A 1955-11-18 1955-11-18 Leitungskanal zur Verlegung von elektrischen Leitungen, insbesondere fuer Schaltanlagen Pending DE1087659B (de)

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DE1087659B true DE1087659B (de) 1960-08-25

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DE (1) DE1087659B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR987516A (fr) * 1949-04-01 1951-08-14 Alsthom Cgee Nouvelles dispositions de montage des câbles électriques des tableaux, châssis, armoires, coffrets de répartition, etc.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR987516A (fr) * 1949-04-01 1951-08-14 Alsthom Cgee Nouvelles dispositions de montage des câbles électriques des tableaux, châssis, armoires, coffrets de répartition, etc.

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