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DE1085809B - Bindevorrichtungen aus einem schnuraehnlichen Gegenstand - Google Patents

Bindevorrichtungen aus einem schnuraehnlichen Gegenstand

Info

Publication number
DE1085809B
DE1085809B DEW22856A DEW0022856A DE1085809B DE 1085809 B DE1085809 B DE 1085809B DE W22856 A DEW22856 A DE W22856A DE W0022856 A DEW0022856 A DE W0022856A DE 1085809 B DE1085809 B DE 1085809B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
holes
hole
thickenings
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW22856A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Lefnaer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WUERTT ALLPLASTIK
Original Assignee
WUERTT ALLPLASTIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WUERTT ALLPLASTIK filed Critical WUERTT ALLPLASTIK
Priority to DEW22856A priority Critical patent/DE1085809B/de
Publication of DE1085809B publication Critical patent/DE1085809B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/10Non-metallic straps, tapes, or bands; Filamentary elements, e.g. strings, threads or wires; Joints between ends thereof
    • B65D63/1018Joints produced by application of integral securing members, e.g. buckles, wedges, tongue and slot, locking head and teeth or the like
    • B65D63/1027Joints produced by application of integral securing members, e.g. buckles, wedges, tongue and slot, locking head and teeth or the like the integral securing member being formed as a female and male locking member, e.g. locking head and locking teeth, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/18Elements provided with handles or other suspension means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2563/00Flexible elongated elements, e.g. straps for bundling or supporting atricles
    • B65D2563/10Non-metallic straps, tapes or bands; Filamentary elements, e.g. strings, threads, wires; Joints between ends thereof
    • B65D2563/101Details of non-metallic straps, tapes or bands
    • B65D2563/103Details of non-metallic straps, tapes or bands details of the male locking member, e.g. locking teeth on the strap
    • B65D2563/105Details of non-metallic straps, tapes or bands details of the male locking member, e.g. locking teeth on the strap formed as spheres, cones, pyramids or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Bindevorrichtungen aus einem schnurähnlichen Gegenstand Die Erfindung betrifft Bindevorrichtungen aus einem schnurähnlichen Gegenstand mit in regelmäßigen Abständen angebrachten profilierten Verdickungen und einer am Ende desselben angeordeten Lasche mit einem oder mehreren kreisrunden Löchern, wobei die Verdickungen an der der Lasche abgewandten Seite konisch, kugel- oder kegelförmig profiliert sind und an der der Lasche zugewandten Seite mehr oder minder auf die Längsachse der Schnur senkrecht ausgerichtete Flächen haben.
  • Es ist bekannt, kleine Säcke oder Tüten mit Kunststoffklammern oder Weichmetall-Klammern am Hals der Packung abzuklemmen. Diese Vorrichtungen ergeben die Schwierigkeit, daß sie keine Anpassung an die Dicke des Sackhalses ermöglichen und nur eine beschränkte Schließkraft haben, so daß sie für größere und große Säcke, wie Postgutsäcke, Jutesäcke, Kraftpapiersäcke usw. weniger geeignet sind. Auch erlauben sie nicht, den Sack oder die Tüte an der Schließvorrichtung zu tragen.
  • Die vorliegende Erfindung ist eine neuartige Verpackungsvorriditung zum Verschließen für jede Art von Säcken oder Tüten, von kleinsten Cellophan-Konfekt-Tütchen bis zu den größten Jutesäcken sowie zum knotenfreien Verschnüren für jede Art von Päckchen, Paketen oder Kartons usw. Ein weiterer Vorteil dieser Verpackungsvorrichtungen für Säcke wie Pakete ist, daß sie mit einfachsten Handgriffen geschlossen und ohne Zerstörung der Verschlußvorrichtung wieder gelöst und unbegrenzt oft wiederverwendet werden können.
  • Die erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung ist außerdem heiß siegelfähig sowie plombierbar, so daß, wenn dies erwünscht ist, ein Öffnen ausgeschlossen l)eziehungsweise nur durch Zerstörung des Verschlusses möglich wird.
  • Die erfindungsgemäßen B indevorrichtungen sind dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche und die Löcher über eine Verengung anschließend nach der der Schnur abgewandten Seite ein kreisrundes Loch oder ein Langloch und über eine Verengung anschließend nach der der Schnur zugewandten Seite ein kleines kreisrundes Loch hat. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind zwei oder mehrere Löcher hintereinander angeordnet, die jeweils über Verengungen an der der Profilschnur abgewandten Seite anschließend mit den Löchern in Verbindung stehende kreisrunde oder Langlöcher besitzen; erstrecken sich die Profilverdickungen an der Schnur nur über Teile derselben oder sind in Gruppen angeordnet; ist das oder sind die Löcher gleich groß oder größer als die Profilverdickungen, sind dagegen die kleineren Löcher bzw. Langlöcher nur so groß, daß jeweils zwischen zwei Verdickungen liegende Hälse mit geringem Spiel Platz haben und sind die Verengungen nur so groß, daß diese Hälse nur mit federnder Kraft durch sie bindurchschiebbar sind, besitzt ein Ende der Schnur an einem gekröpft ausgebildeten Hals eine vorzugsweise längliche knopfartige Fläche.
  • An jenem Ende dieser Verpackungsvorrichtung, das den abgeflachten Seiten der profilierten Verdickungen zugewandt ist, befindet sich eine flache Lasche mit einer, zwei oder mehreren Durchbrechungen. Vor- -zugsweise sind zwei Durchbrechungen vorgesehen mit einem im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser, der etwas größer ist als jener der Verdickungen der profilierten Schnur, so daß diese mit dem konischen beziehungsweise abgerundeten Teil der Verdickungen voraus leicht durch diese »Ose« durchgezogen werden können. An diese Durchbrechungen in der Lasche schließen sich vorzugsweise nach der der Schnur abgewandten Seite in diese übergehend weitere kleinere Durchbrechungen lochförmigen beziehungsweise langlochförmigen Querschnitts an, die durch eine Einschnürung mit dem großen Loch verbunden sind. Diese Löcher seitlich der großen Öse in der Lasche haben einen solchen Durchmesser beziehungsweise eine solche Breite, daß der Hals der Schnur, der jeweils zwischen zwei profilierten Ver-(lickungen gebildet ist, darin Platz hat, wobei die vorgenannten Einschnürungen ein seitliches Einschieben des Halses nur mit Widerstand ermöglichen und andererseits ein Zurückgleiten in die große Öse unterbinden, während die Verdickungen durch diese kleineren Löcher beziehungsweise Langlöcher nicht hindurcbgleiten können.
  • Bei Anwendung dieser Verpackungsvorrichtung als Sackverschluß wiird dieselbe um den zusammengebündelten Sackhals herumgelegt und das zugespitzte Ende der profilierten Schnur durch die große Öse der Lasche hindurchgesteckt und die Schnur fest um den Hals zusammengezogen und schließlich mit dem Hals seitlich durch die Einschnürung hindurch in das der Schnur abgewandte Loch beziehungsweise Langloch gedrückt. Hierdurch kann die Verpackungsschnur infolge der profilierten Verdickungen nicht mehr zurückgleiten, da sie nun mit einer ihrer Verdickungen in der Lasche hängt.
  • Um dem VerschluB noch eine Sicherung zu geben und zur Bildung einer Tragschlaufe kann das freie Ende aber auch in eine zweite in der Lasche angeordneten Öse eingeführt werden, die an der den Verdiclrungen abgewandten Seite liegt. An diese Durchbrechung schließt über eine Einschnürung wieder ein kleineres Loch an, in das die Schnur zwischen zwei Verdickungen eingerastet werden kann.
  • In analoger Weise wird die erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung zum Verschnüren von Paketen verwendet. Hierzu wird das Paket zunächst wie mit einer normalen Schnur mit der Profilschnur umwikkelt und diese durch die erste große Öse in der Lasche, die den profilierten Verdickungen am nächsten liegt, hindurchgesteckt, und die Schnur angespannt und in das den profilierten Verdickungen abgewandte eingeschnürte Langloch an einer Halsstelle eingeschoben.
  • Nun wird in der senkrechten Richtung wieder mit einer normalen Schnur die profilierte Schnur um das Paket gelegt und vorzugsweise durch dasselbe große Loch, das den profilierten Verdickungen am nächsten liegt, hindurchgesteckt und an einer Halsstelle in die noch frei bleibende seitliche Einschnürung der Profllschnur eingeschoben, wobei in jedem Fall die Spannungen in der Schnur bewirken, daß diese mit der senkrechten Profilfläche an der Lasche anliegt, ohne durch diese zurückgleiten zu können. Das nun noch verbleibende freie Ende der Profil schnur wird abgebogen und mit dem äußersten Ende in die zweite große Ose in der Lasche eingeführt und abermals seitlich mit einer Halsstelle in eine Einschnürung hineingedrückt, wodurch eine entsprechend große Schlaufe zum Tragen des Paketes entsteht. Hierdurch wird in der Funktion dieser Verpackungsvorrichtung mit wenigen Handgriffen die Wirkung von mehreren Knoten erzielt.
  • Soll die Paketschnur wieder gelöst werden, wird die Profilschnur aus den eingeschnürten Durchbrechungen in der Lasche in die große Öse zurückgeschoben, wobei sie auf Grund der vorzugsweise angeordneten kleinen Abrundungen außen an den senkrechten Flächen der Verdickungen leicht durch die Ose zurückgezogen werden kann, was für jede der drei angewandten Arretierungen gilt. So kann in wenigen Sekunden die Schnur wieder gelöst werden, ohne beschädigt zu sein, so daß eine Wiederverwendung praktisch unbegrenzt möglich ist.
  • Durch eine weitere Anzahl von Durchbrechungen in der Lasche kann ein Paket auch mehrfach umschnürt und auch in verschiedenen Abständen umschnürt werden.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß das der Lasche abgewandte Ende, also gewissermaßen das Vorderende der Verpackungsvorrichtung für Säcke wie für Pakete eine seitlich abgekröpfte Spitze mit einer knopfartigen Fläche besitzt, derart, daß sie einerseits ein leichtes Durchgleiten durch die Durchbrechungen der Lasche ermöglicht, gleichzeitig aber auch eine Verbindung mit der Lasche im Sinne einer Aneinanderkupplung zweier oder mehrerer Verpackungsvorrichtungen erlaubt. Hierdurch ist es möglich, mit einzelnen genormten Längen jede beliebige Länge der Verpackungsvorrichtung, gleichgültig ob ftir Pakete oder Säcke, zu erzielen.
  • Im nachfolgenden wird an Hand von beispielsweisen Ausführungen die erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung beschrieben.
  • Fig. 1 stellt in Aufsicht und Seitenansicht diesen Verpackungsverschluß für jede Art von Tüten und Säcken dar. 1 sind die profilierten Verdickungen in der Schnur, 4 die jeweils zwischen zwei Verdickungen liegenden Hälse. In der beispielsweisen Ausführung ist die eine Hälfte 2 der profilierten Verdickun gen halbkugelförmig ausgebildet, während die Gegenseite über eine senkrechte Fläche 3 mit einer kleinen Abrundung in den nächstfolgenden Hals 4 der Schnur übergeht. Es folgen Verdickung auf Verdickung jeweils durch einen Hals getrennt in einer Länge, wie sie der Hals des Sackes erfordert. An dem Ende der Schnur, das den senkrechten Flächen 3 der Verdik kungen zugewandt ist, schließt an die Schnur eine flache Lasche 5 an. Diese besitzt ein großes Loch 6 mit einem Langloch 7 und gegenüberliegend einem Loch8, wobei die beiden Löcher 7 und 8 über Verengungen9 bzw. 10 in das große Loch 6 übergehen.
  • Das Loch 6 in der Lasche ist so bemessen, daß die Verdickungen 1 in der Schnur jeweils mit Spiel hindurchlaufen können. Die Löcher 7 und 8 links und rechts des großen Loches sind so bemessen, daß die Breite des Langloches 7 bzw. der Durchmesser des kreisrunden Loches 8 so groß sind, daß eben die Hälse 4 der Schnur darin Platz haben. Der von den Einschnürungen9 und 10 jeweils gebildete Spalt ist aber so eng, daß der Hals nur mit Überwindung eines gewissen Druckes in die seitlichen Arretierungen eingerastet werden kann.
  • Um das laschenseitige Ende der Verpackungsschnur besser halten zu können, ist vorzugsweise anschließend an das Langloch7 noch eine längliche Fläche 11 vorgesehen.
  • In Fig. 2 ist dieser Sackverschluß mit zwei Lö-Löchern 6 und 12 an einem Sack dargestellt. Die Profilschnur läuft hierbei vorerst durch das Loch 6 und dann mit dem freien Ende noch durch das zweite Loch 12, wobei sie jeweils mit dem Hals durch die an jedes Loch anschließende seitliche Verengung hindurchgedrückt und im anschließenden Loch arretiert wird.
  • Die hierbei gebildete Schlaufel4 dient zum Tragen des Sackes.
  • Fig. 3 zeigt eine Anwendung der Erfindung in einem weiteren Ausführungsbeispiel als Verpackungsvorrichtung für ein Paket oder einen Karton.
  • Hierbei besitzt die Verpackungsschnur, die in Fig. 4 getrennt dargestellt ist, wieder profilierte Verdickungen und dazwischen Hälse, wobei auf der einen Seite der Verdickungen diese wieder zum Beispiel etwa halbkugelförmige Gestalt und auf der Gegenseite wieder eine angenähert senkrechte Fläche aufweisen. Die Lasche besitzt in diesem Ausführungsbeispiel zwei große Löcher 6 und 12. Das an die Verdickungen anschließende große Loch 6 hat wieder ein der Profilschnur zugewandtes kreisförmiges, über eine Verengung in dieses übergehendes Loch 8 und auf der der Profilschnur abgewandten Seite ein ebenfalls abgeschnürtes Langloch 7. Am äußersten Ende der Lasche besitzt das zweite Loch 12 ebenfalls eine Verengung und mit ihr verbunden ein Loch 13 angegliedert. Alle diese seitlich der großen Löcher liegenden eingeschnürten Durchbrechungen sind wieder so bemessen, daß sie nur dem Hals der Schnur Platz geben, aber die Verdickungen durch dieselben nicht hindurchgleiten können, wobei die Verengungen ein unerwünschtes Zurückgleiten in die großen Löcher verhindern.
  • Das Vorderende der Verpackungsvorrichtung besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zum Aneinanderkuppeln mehrerer Einzelschnüre.
  • Die Erfindung sieht hierbei vor, vor der ersten Verdickung den Hals 4 der Schnur seitlich so zu kröpfen, daß in Verbindung mit einer langgestreckten knopfartigen, vorne spitz zulaufenden Fläche 15 das zur Verlängerung anzukuppelnde zweite Stück einer solchen Verpackungsschnur mit seinem endseitigen Loch 12 in der Lasche und den abgeschnürten Loch 13 vorne »angeknöpft« werden kann.
  • Fig. 3 zeigt nun als Anwendung an einem Paket, wie nach der ersten Umschlingung die Profilschnur durch das erste Loch hindurchgeführt und dann nach Anspannen derselben in der dem Laschenende zugekehrten länglichen Verengung eingerastet ist und dann nach Umschlingen des Paketes in der senkrechten Richtung abermals durch dasselbe Loch ein zweites Mal hindurchgeführt und an der noch freien Verengung eingerastet ist und nun das freie Ende zu einer Schlaufe gekrümmt in das am Ende der Lasche gelegene Loch eingeführt und in der ganz außen liegenden Verengung verankert wird.
  • Sinngemäß erfolgt dann die Anwendung bei Paketen mit mehrfachen Umschnürungen, wobei dann eine größere Zahl von Löchern in der Lasche vorhanden ist, so daß an jeder dieser Stellen eine Umschlingung des Paketes vorgenommen werden kann.
  • Der große Vorteil der Erfindung liegt darin, daß diese Verpackungsvorrichtung, gleichgültig ob sie für Säcke oder Pakete verwendet wird, sich praktisch nur durch die Länge und die Dicke der Profilschnur unterscheidet. Sie ermöglicht, die Funktion von vielen Knoten zu übernehmen, ohne daß ein Knoten gebildet wird und die Lösung des Sack- oder Paketverschlusses in Sekunden erfolgen kann, ohne daß die Verpackungsvorrichtung selbst beschädigt wird.
  • Sie ermöglicht ferner durch Anwendung der verschiedensten Farben für das Rohmaterial eine außerordentlich hiibsche Werbewirkung, wobei auf der Fläche der Lasche auch Werbetexte, zum Beispiel als Blindprägung, eingespritzt oder eingeprägt werden können. Bei der Herstellung dieser Verpackungsvorrichtung aus Kunststoff, zum Beispiel aus Polyäthylen oder PVC, sind auch die Voraussetzungen für eine billige Herstellung in größten - Mengen gegeben, so daß diese erfindungsgemäße Verpackungsvorrichtung die Voraussetzung schafft, eine Universalverpackung für alle Zwecke zu sein. Bei Anwendung von Kunststoffen für diese Verpackungsvorrichtungen kann an der Stelle der Hindurchführung der Profilschnur durch die Lasche mit einem Heißsiegelgerät auch die Wirkung einer ohne Zerstörung der Schnur nicht mehr zu öffnenden Plombe erzielt werden.
  • Ein besonderer Vorteil der Verpackungsvorrichtung nach vorliegender Erfindung ist schließlich die große Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Abmessungen von Tüten, da die Profilschnur, wenn sie durch die erste Öse der Lasche hindurchgesteckt worden ist, so lange zusammengezogen wird, bis der Tütenhals fest umschlossen ist. Durch die dicht auf dicht folgenden Hälse und Profilknöpfe kann die Schnur in engster Anpassung an die Größe des Tütenhalses praktisch an jeder erforderlichen Stelle unter höchster Spannung der Profilschnur eingerastet werden. Durch diese besondere Art der Umschnürung und der Einrastung der Profilschnur in die Verankerungen der Lasche können außerordentlich hohe Schließspannun- gen am Sackhals ausgeübt werden. Durch die Profilverdickungen gräbt sich die Profilschnur auch besonders griffig in den Sackhals ein, wodurch der Verschluß hervorragend rutschfest sitzt, was von ganz besonderer Bedeutung dann ist, wenn das freie Ende der Verpackungsschnur zur Bildung einer Tragschlaufe mit ihrem freien Ende an der Schlaufe verankert ist.
  • In der Funktion dieser Bindevorrichtung liegt auch ein sehr großes Anwendungsgebiet als Binder für Weinstöcke, für Getreidegarben, für Pflanzen und Bäume sowie als Binder für Campingzwecke und überall dort, wo bisher Binderiemen mit Schnalle verwendet worden sind.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Bindevorrichtungen aus einem schnurähnlichen Gegenstand mit in regelmäßigen Abständen angebrachten profilierten Verdickungen und einer am Ende desselben angeordneten Lasche mit einem oder mehreren kreisrunden Löchern, wobei die Verdickungen an der der Lasche abgewandten Seite konisch, kugel- oder kegelförmig profiliert sind und an der der Lasche zugewandten Seite mehr oder minder auf die Längsachse der Schnur senkrecht ausgerichtete Flächen haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (5) und die Löcher (6) über eine Verengung (9) anschließend nach der der Schnur abgewandten Seite ein kreisrundes Loch oder ein Langloch (7) und über eine Verengung (10) anschließend nach der der Schnur zugewandten Seite ein kleines, kreisrundes Loch (8) hat.

Claims (1)

  1. 2. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Löcher (6 und 12) hintereinander angeordnet sind, die jeweils über Verengungen (9) an der der Profilschnur abgewandten Seite anschließend mit den Löchern (6 und 12) in Verbindung stehende kreisrunde oder Langlöcher (7 bzw. 13) besitzen.
    3. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilverdickungen (1) an der Schnur sich nur über Teile derselben erstrecken oder in Gruppen angeordnet sind.
    4. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Löcher (6 bzw. 12) gleich groß oder größer als die Profilverdickungen (1) sind, dagegen die kleineren Löcher (8) bzw. Langlöcher (7 bzw. 13) nur so groß sind, daß jeweils zwischen zwei Verdickungen (1) liegende Hälse (4) mit geringem Spiel Platz haben und die Verengungen (9 und 10) nur so groß sind, daß diese Hälse (4) nur mit federnder Kraft durch sie hindurchschiebbar sind.
    5. Bindevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Schnur an einem gekröpft ausgebildeten Hals eine vorzugsweise längliche, knopfartige Fläche (11) besitzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 16824, 804086; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 736069; Patentschrift Nr. 48 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; österreichische Patentschrift Nr. 190444.
DEW22856A 1958-02-27 1958-02-27 Bindevorrichtungen aus einem schnuraehnlichen Gegenstand Pending DE1085809B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7511541U (de) 1975-04-12 1976-09-02 Wuerttembergische Allplastik Gmbh, 7000 Stuttgart Binder zum Zusammenbinden und/oder Befestigen von Gegenständen wie Kabeln o. dgl.
WO1989004281A1 (fr) * 1987-11-13 1989-05-18 Hermann Payer Bande de fixation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE16824C (de) * H. KOHLBERG in Beverungen a. W Sackverschlufsband
DE48C (de) * 1877-07-20 R. M. daelen in Heerdt bei Neufs Entlastetes Dampfventil
DE804086C (de) * 1950-01-17 1951-04-16 Eugen Bauckhage Fa Sackverschluss
DE1736069U (de) * 1956-10-05 1956-12-13 Erich Schumm Verschluss fuer verpackungsbeutel.
AT190444B (de) * 1954-06-18 1957-06-25 Alfred Bayetto Bindevorrichtung

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