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DE1081285B - Seiltreibscheibe, insbesondere fuer Schachtfoerderung - Google Patents

Seiltreibscheibe, insbesondere fuer Schachtfoerderung

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Publication number
DE1081285B
DE1081285B DEST12750A DEST012750A DE1081285B DE 1081285 B DE1081285 B DE 1081285B DE ST12750 A DEST12750 A DE ST12750A DE ST012750 A DEST012750 A DE ST012750A DE 1081285 B DE1081285 B DE 1081285B
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DE
Germany
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piece
pieces
elastic
lining
traction sheave
Prior art date
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Pending
Application number
DEST12750A
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English (en)
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STEINKOHLENBERGWERK HANNOVER H
Original Assignee
STEINKOHLENBERGWERK HANNOVER H
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/02Rope or cable carriers
    • B66B15/04Friction sheaves; "Koepe" pulleys

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  • Pulleys (AREA)

Description

  • Seiltreibscheibe, insbesondere für Schachtförderung Nach dem Hauptpatent sind auf dem Umfang einer Seiltreibscheibe, insbesondere einer solchen für Schachtförderung, zur elastischen Auflagerung des Seiles oder - bei Mehrseiltreibscheiben - der Seile segmentförmige Rillenfutterstücke aneinarndergereiht, die sich an ihren Seitenflächen keilartig nach der Drehachse der Treibscheibe hin verjüngen und gegen beiderseits von ihnen angeordnete elastische Körper stützen, welche an ihren von .den Futterstücken abgewandten Seiten gegenüber der Treibscheibe festgelegt sind. Hierdurch wird gegenüber vorbekannten Bauarten von Seiltreibscheiben vor allem der Vorteil erreicht, daß am Umfang der Treibscheibe eine Gewichtsersparnis erzielt wird, was sich in einer Verminderung des Schwungmomentes der Scheibe auswirkt, so daß die Beschleunigungs- undVerzögerungskräfteherabgesetzt sind.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, unter Wahrung der sonstigen günstigen Eigenschaften der Bauart nach dem Hauptpatent eine weitere Verminderung des Gewichtes am Umfang der Treibscheibe und eine wesentliche Vereinfachung der Bauweise zu erzielen.. Dies wird in erster Linie dadurch erreicht, daß die Futterstücke und die beiderseitigen elastischen Körper auf den einander zugekehrten Seiten sägezahnartig in der Weise abgestuft sind, daß beim Eindrucken eines Futterstückes in den Zwischenraum zwischen zwei elastischen Körpern die beiderseitigen Stufen hintereinandergreifen.
  • Die Futterstücke können aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, bestehen und in der Lage, in welcher die Stufen der Futterstücke und der elastischen Körper hintereinandergreifen, an der Felge der Treibscheibe oder einem an ihr sitzenden Teil anliegen. Es ist aber auch möglich, ,daß zwischen ein Futterstück, das aus elastischem oder aus unelastischem Werkstoff besteht, und die Felge der Treibscheibe ein Polsterkörper, z. B. ein Schlauch, eingefügt wird, der z. B. mittels Druckluft unter einer einstellbaren Spannung gehalten wird. Bei Mehrseiltreibscheiben wird man es so einrichten, daß die Drücke in den zu verschiedenen Seilen gehörenden Schläuchen unabhängig voneinander geregelt werden können, wodurch man etwa unterschiedliche Seilbelastungen ausgleichen kann.
  • Zum Festlegen der beiderseits der Futterstücke angeordneten elastischen Körper gegenüber der Treibscheibe sind gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung auf der Scheibe Profilstücke, z. B. von T-förmigem Profil, befestigt, welche sich von den seitlichen Begrenzungswänden der Felge aus oder - bei Mehrseiltreibscheiben - von den seitlichen Begrenzungswänden des zu einem Seil gehörenden Felgenabschnittes aus in Richtung parallel zur Drehachse der Scheibe erstrecken und auf welche die elastischen Körper mit entsprechenden Ausnehmungen aufgeschoben werden können. Zweckmäßig haben die Profilstücke, die zum Festlegen zweier auf verschiedenen Seiten eines Futterstückes angeordneter elastischer Körper dienen, verschiedene Längen, und zwar wird sich jeweils das auf einer Seite des Futterstückes befindliche Profilstück - oder deren zwei oder mehr - über den größten Teil der Breite eines elastischen Körpers erstrekken, während das auf der anderen Seite des Futterstückes befindliche Profilstück - oder deren zwei oder mehr - eine Länge hat, die kleiner ist als der kleinste Abstand, den die beiden elastischen Körper voneinander haben, nachdem das Futterstück zwischen sie eingefügt ist. Dabei sind vorzugsweise je zwei elastische Körper, die längs des Umfanges der Treibscheibe aneinander anschließen, in der Weise formschlüssig miteinander verbunden, daß ein Vorsprung eines der beiden elastischen Körper in eine Ausnehmung des anderen elastischen Körpers parallel zur Drehachse der Treibscheibe eingeschoben ist.
  • Erfindungsgemäß wird ferner zum Eindrücken der Futterstücke zwischen zwei elastische Körper eine Vorrichtung mit einem Stempel vorgesehen, der in radialer Richtung zur Drehachse z. B. hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden und dabei in die Rillen eines Futterstückes eingreifen kann. Diese Vorrichtung besitzt ferner ein Stellglied, an dem zwei einen Kniehebel bildende Arme sitzen, die in Ausnehmungen der bei= derseits des Futterstückes befindlichen elastischen Körper einzugreifen vermögen, so daß bei einer vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch erfolgenden Verschiebung des Stellgliedes in Richtung auf die Drehachse der Treibscheibe hin die beiden elastischen Körper auseinandergespreizt werden. Diese Vorrichtung kann auch zum Ausbauen der Futterstücke aus der Treibscheibe verwendet werden, wenn der Stempel mit einem solchen Endglied versehen wird, mittels dessen auf das auszubauende Futterstück eine Zugkraft ausgeübt werden kann, wobei das Endglied z. B. eine auf den Stempel aufgesetzte, mit Widerhaken versehene Spitze ist, die in die betreffenden, aus Gummi bestehenden Futterstücke eingestochen werden kann.
  • Es ist bekannt, am Umfang einer Seiltreibscheibe paarweise Klemmhebel anzuordnen, deren einander zugekehrte Enden von dem festzuklemmenden Seil niedergedrückt werden und sich dabei mit runden Zapfen auf mit Lagerpfannen versehenen Ringen am Umfang der Scheibe abwälzen. Dieser Bauart liegt aber nicht die Aufgabe zugrunde, unter möglichst großer Einsparung an Gewicht ein Herausschleudern von Rillenfutterstücken aus dem Raum zwischen beiderseits der Futterstücke angeordneten elastischen Körpern zu verhüten. Denn beim Ablaufen des Seiles von den Klemmhebeln werden diese durch eine Feder nach außen geschwenkt, und hierbei können die sich frei abwälzenden Zapfen ein Herausschleudern der Klemmkörper nicht verhindern.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 einen radialen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Seiltreibscheibe, Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel, Fig.3 einen Schnitt senkrecht zur Drehachse der Treibscheibe, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Seiltreibscheibe nach Fig. 3 in Richtung des Pfeiles A und Fig.5 einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen von Futterstücken nach der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 liegt ein Förderseil 1 in einer Rille 2 eines Futterstückes 3, das sich beiderseits mit keilartig geneigten Flächen 4, 5 gegen entsprechend gestaltete Flächen zweier elastischer Körper 6, 7 stützt. Diese z. B. aus Gummi bestehenden Körper liegen auf der Felge 8 der Treibscheibe auf. Ihre von dem Futterstück 3 abgewandten Seitenflächen, die senkrecht zu der Drehachse der Treibscheibe verlaufen, liegen an zwei auf der Felge 8 befestigten Ringscheiben 9, 10 an. Die elastischen Körper 6, 7 sind durch Mittel, die weiter unten näher beschrieben werden, gegenüber der Treibscheibe festgelegt. Längs des Umfanges der Treibscheibe sind segmentförmige Futterstücke 3 sowie elastische Körper 6, 7 aneinandergereiht.
  • Erfindungsgemäß sind die Futterstücke 3 und die elastischen Körper 6, 7 auf den einander zugekehrten Seiten sägezahnartig abgestuft. Dies geschieht in der Weise, daß sich auf jeder Seite des Futterstückes 3 von dessen äußerem Umfang her zunächst eine kurze Keilfläche 5 nach innen erstreckt, auf diese eine sägezahnartige Stufe 11 folgt und von dieser aus sich eine längere Keilfläche 4 unter demselben Neigungswinkel nach innen erstreckt. Das aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, bestehende Futterstück 3 bildet auf der der Drehachse der Scheibe zugekehrten Seite einen Wulst 12, der auf der Felge 8 anliegt. Zwischen =dem Wulst 12 und den elastischen Körpern 6, 7 befindet sich ein Zwischenraum. Durch den Druck, den das Seil 1 auf das Futterstück 3 ausübt, wird dieses etwas zusammengestaucht, wobei die beiderseitigen Keilflächen 4, 5 auseinanderstreben und auf :den entsprechenden Keilflächen der elastischen Körper 6, 7 gleiten. Infolgedessen werden diese Körper in waagerechter Richtung ebenfalls entsprechend zusammengedrückt, so daß der Seilzug elastisch aufgenommen wird. Die Keilflächen 4, 5 haben vorzugsweise eine so große Neigung, daß keine Selbsthemmung besteht. Um zu verhindern, daß das Futterstück 3 durch den Seitendruck der elastischen Körper 6, 7 aus dem Zwischenraum zwischen diesen nach außen herausgedrückt wird, sind die Stufen 11 vorgesehen. Aber auch dann, wenn zwischen den Keilflächen 4, 5 und den entsprechenden Flächen der Körper 6, 7 Selbsthemmung bestehen sollte, sind die Stufen 11 von Bedeutung, de sie dann zur Sicherung der Futterstücke 3 gegen ein Herausschleudern im, jeweils unbelasteten Teil der umlaufenden Scheibe dienen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig.1 dadurch, daß das Futterstück 3 nicht an der Felge 8 anliegt. Vielmehr stützt sich das Futterstück mit einer Auskehlung auf einen an der Felge 8 anliegenden Schlauch 13. Dieser wird z. B. mit Druckluft unter einer Spannung gehalten, die durch irgendwelche Mittel einstellbar ist. Durch Erhöhung oder Erniedrigung des Druckes innerhalb des Schlauches 13 kann man die Nachgiebigkeit der Lagerung des Seiles 1 verringern oder vergrößern. Dies ist vor allem bei Mehrseiltreibscheiben von Bedeutung. Denn hierbei kann es vorkommen, daß ein Seil sich weniger längt als die übrigen. Das kürzere Seil wird naturgemäß eine größere Belastung aufnehmen als die anderen Seile. Das würde wiederum bedeuten, daß die zu dem kürzeren Seil gehörende Rille 2 einem höheren Seilanpreßdruck unterworfen ist und folglich in stärkerem Ausmaß verschleißt. Um dem zu begegnen, vermindert man den Druck in dem zu dem kürzeren Seil gehörenden Schlauch 13, oder aber man erhöht den Druck in den Schläuchen, die zu den längeren Seilen gehören. Hierdurch wird erreicht, daß alle Seile gleichmäßig tragen und alle Rillen 2 einem etwa gleichen Anpreßdruck unterliegen und daher einen etwa gleichen Verschleiß aufweisen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 können die Futterstücke 3 auch aus nicht elastischem Werkstoff, z. B. aus Leichtmetall, bestehen.
  • Statt einer einzigen Stufe 11 auf jeder Seite des Futterstückes können auch zwei oder mehr solcher Stufen vorgesehen sein. Es genügt unter Umständen, daß das eingebaute Futterstück beiderseits nur mit je einer Keilfläche an einer entsprechenden Keilfläche des elastischen Körpers anliegt. Es muß nur dafür gesorgt werden, daß beim Eindrücken -des Futterstückes eine T=eilfläche, z. B. 4, des Futterstückes auf einer Keilfläche des betreffenden elastischen Körpers abgleitet und anschließend die beiderseitigen sägezahnartigen Stufen hintereinandergreifen.
  • Wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, liegen die Profillinien 14 der Stufen 11 nicht waagerecht, sondern sind leicht geneigt, so daß die Außenkante des Sägezahnes gegenüber der Innenkante der anschließenden Kerbe vorsteht. Dies ist von Bedeutung, wenn sich das Seil 1 in das Futterstück 3 so tief eingefressen haben sollte, daß die Rille 2 eine bis in Höhe der Stufen 11 reichende Schlucht bildet. In diesem Falle könnte es vorkommen, daß die beiderseits dieser Schlucht stehengebliebenen Lappen des Futterstückes sich aufeinander zu bewegen, so daß womöglich die Stufen 11 außer Eingriff mit den Körpern 6, 7 kommen würden, wenn sie nicht durch die geschilderte Ausbildung der Flächen 14 hieran gehindert würden.
  • Die elastischen Körper 6, 7 können mit Stücken aus Leichtmetall, Kunststoff od. dgl. bewehrt werden, welche die mit den Keilflächen 4, 5 zusammenarbeitenden Flächen aufweisen.
  • Zum Festlegen der elastischen Körper 6, 7 auf der Treibscheibe dienen die folgenden Mittel: Für jeden Körper 6, 7 ist auf der Felge 8 ein T-Eisen 15, 16 aufgeschweißt, das sich von einer Ringscheibe 9 bzw. 10. aus parallel zur Drehachse der Scheibe erstreckt. Das auf einer Seite eines Futterstückes befindliche T-Eisen 15 reicht über den größeren Teil der Breite des betreffenden elastischen Körpers 6, während das gegenüberliegende T-Eisen 16 eine Länge hat, die geringer ist als der kleinste Abstand zwischen den eingebauten Stücken 6, 7. Die elastischen Körper 6, 7 haben den T-Eisen 15, 16 angepaßte Ausnehmungen 17, 18, mit denen sie auf die T-Eisen aufgeschoben werden.
  • Wie Fig. 4 zeigt, wechseln auf jeder Seite des Futterstückes solche elastischen Körper, die auf lange T-Eisen 15 aufgeschoben sind, ab mit solchen, die auf kurze T-Eisen 16 aufgeschoben sind. Die aneinanderschließenden elastischen Körper 6, 7 sind ferner formschlüssig dadurch miteinander verbunden, daß die auf lange T-Eisen 15 aufgeschobenen Körper an ihren Stoßflächen auf der dem Futterstück zugewandten Seite Ausnehmungen 19 haben und in diese Vorsprünge 20 eingreifen, die an den auf kurze T-Eisen 16 aufgeschobenen Körpern sitzen.
  • Der Einbau derelastischen Körper geschieht in der Weise, daß zunächst ein Futterstück, z. B. 6, in den rechten Teil des zwischen zwei Ringscheiben befindlichen. Raumes, also in der Nähe der Scheibe 10 auf die Felge 8 aufgesetzt und alsdann nach links hin verschoben wird, wobei das von der Scheibe 9 ausgehende T-Eisen 15 in die entsprechende Ausnehmung 17 des Körpers 6 eingreift. Wenn alle elastischen Körper 6 wechselweise auf verschiedenen Seiten auf die langen T-Eisen aufgeschoben sind, werden die die Gegenstücke bildenden elastischen Körper 7 unter Ausnutzung des für die Futterstücke vorgesehenen Raumes zunächst anliegend an den auf die langen T-Eisen 15 aufgeschobenen Körper eingesetzt und alsdann z. B. nach rechts hin bis zur Anlage an der Ringscheibe 10 verschoben, wobei die kurzen T-Eisen 16 in die Ausnehmungen.18 eingreifen. Hierbei treten gleichzeitig die Vorsprünge 20 in -die Ausnehmungen 19 der benachbarten elastischen Körper 6 ein.
  • Statt eines T-förmigen Profils könnten die betreffenden auf der Felge befestigten Halteglieder auch irgendein anderes Profil haben, das ein Aufschieben der elastischen Körper 6, 7 in Richtung parallel zur Drehachse der Scheibe gestattet und ein Abheben der Körper von der Felge verhindert. Statt je eines T-Eisens od. dgl. können naturgemäß für jeden elastischen Körper auch deren zwei oder mehr vorgesehen sein.
  • Zwischen je zwei elastische Körper 6, 7 können die Futterstücke z. B. mittels der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung eingedrückt werden.
  • Die Vorrichtung weist zwei zu einer baulichen Einheit zusammengefaßte, übereinander angeordnete Zylinder 21, 22 auf. Diese sind auf einem Unterbau unterhalb der Seilscheibe angeordnet. In dem Zylinder 21 befindet sich ein Kolben 23, dessen nach oben aus dem Gehäuse herausragende Stange 24 einen Stempel bildet, der einen runden Kopf 25 trägt. Dieser greift in die Rille 2 eines Futterstückes 3 ein, das z. B. gemäß Fig. 1 gestaltet ist. Man erkennt aus Fig. 5, daß -das Futterstück 3 mit seinen Keilflächen 4 an äußeren Keilflächen 26 der elastischen Körper 6, 7 anliegt und der Wulst 12 seitliche Keilflächen 27 dieser Körper berührt.
  • In dem oberen Zylinder 22 ist ein Kolben 28 geführt, von dem ein die Stange 24 einschließendes Rohr 29 aus dem Gehäuse der Zylinder herausgeführt ist. An dem Rohr 29 sind zwei einen Kniehebel bildende Bügel 30 gelagert, die in Ausnehmungen 31 auf der Außenseite der elastischen Körper 6, 7 eingreifen.
  • Die Zylinder 21 und 22 sind über einen Dreiweghahn 32 an eine Druckmittelleitung angeschlossen. Wenn das Futterstück 3 eingebaut werden soll, wird durch Beaufschlagung des Kolbens 20 mit Drucköl oder Druckluft über den Dreiweghahn 32 das Rohr 29 nach oben bewegt, so daß unter der Kniehebelwirkung der Bügel 30 die beiden elastischen Körper auseinan@ dergespreizt werden. Anschließend wird durch Beaufschlagung der Unterseite des Kolbens 23 die Stange 24 nach oben bewegt .und damit das Futterstück 3 in den Zwischenraum zwischen den elastischen Körpern 6, 7 eingedrückt.
  • Die Vorrichtung nach Fig.5 kann auch zum Ausbauen der Futterstücke 3 verwendet werden. Zu diesem Zweck ersetzt man -den Kopf 25 z. B. durch eine mit Widerhaken versehene Spitze, die in das eingebaute, z. B. aus Gummi bestehende Futterstück durch Betätigung des Kolbens 23 eingestochen wird. Danach werden durch Beaufschlagung des Kolbens 28 mit dem Druckmittel mittels der Kniehebel 30 die elastischen Körper 6, 7 auseinandergespreizt, und alsdann wird das Futterstück durch Beaufschlagung des Kolbens 23 auf seiner Oberseite nach unten gezogen.
  • Zur Ausübung einer Zugkraft auf .das Futterstück 3 kann inan statt der erwähnten Spitze auch irgendein anderes Mittel verwenden; z. B. wird man, wenn das Futterstück nicht aus Gummi, sondern etwa aus Leichtmetall besteht, eine Bajonett- oder Schraubverbindung vorsehen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Seiltreibscheibe, insbesondere für Schachtförderung, mit Rillenfutterstücken, die sich beiderseits mit keilartig geneigten Flächen gegen elastische Körper stützen, -die an ihren von den Futterstücken abgewandten Seiten gegenüber der Treibscheibe festgelegt sind, nach Patent 1054 790, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Futterstücke (3) und die elastischen Körper (6, 7) auf den einander zugekehrten Seiten sägezahnartig in der Weise abgestuft sind, daß beim Eindrücken eines Futterstükkes in .den Zwischenraum zwischen zwei elastischen Körpern die beiderseitigen Stufen (11) hintereinandergreifen.
  2. 2. Seiltreibscheibe nach Anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Futterstücken (3) und an den elastischen Körpern (6, 7) keilartig geneigte Flächen (4, 5) sowohl vor als auch hinter jeder Stufe (11) - in radialer Richtung betrachtet - befinden und alle :dieseFlächen einen gleichen Neigungswinkel haben.
  3. 3. Seiltreibscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (11) ein Sägezahnprofil aufweisen, bei dem die Außenkante eines Sägezahnes gegenüber der Innenkante der anschließenden Kerbe vorsteht.
  4. 4. Seiltreibscheibe nach einem der Ansprüche 1 his 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterstücke (3) aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, bestehen und in der Lage, in .der die Stufen (11) der Futterstücke (3) und der elastischen Körper (6, 7) hintereinandergreifen, an der Felge (8) der Treibscheibe oder einem an ihr sitzenden Teil anliegen.
  5. 5. Seiltreibscheibe nach einem -der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je ein Futterstück (3) und die Felge (8) der Treibscheibe ein Polsterkörper (13) eingefügt ist, wobei das Futterstück (3) z. B. aus Leichtmetall bestehen kann.
  6. 6. Seiltreibscheibe, insbesondere Mehrseilscheibe, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Polsterkörper ein elastischer Schlauch (13) ist, der z. B. mittels Druckluft unter einer einstellbaren Spannung gehalten wird, und daß bei einer Mehrseilscheibe die Drücke in den zu verschiedenen Seilen gehörenden Schläuchen unabhängig voneinander geregelt werden können.
  7. 7. Seiltreibscheibe, vorzugsweise für Schachtförderung, mit Rillenfutterstücken, die sich beiderseits mit keilartig geneigten Flächen gegen elastische Körper stützen, die an ihren von den Futterstücken abgewandten Seiten gegenüber der Treibscheibe festgelegt sind, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen der elastischen Körper (6, 7) gegenüber der Treibscheibe auf dieser Profilstücke (15, 16) befestigt sind, welche sich von den seitlichen Begrenzungswänden der Felge (8) aus oder (bei Mehrseilscheiben) von den seitlichen Begrenzungswänden (9, 10) des zu einem Seil (1) gehörenden Felgenabschnittes aus in Richtung parallel zur Drehachse der Scheibe erstrecken und auf welche die elastischen Körper (6, 7) mit entsprechenden Ausnehmungen (17, 18) aufgeschoben werden können. B.
  8. Seiltreibscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß von den Profilstücken, die zum Festlegen zweier auf verschiedenen Seiten eines Futterstückes (3) angeordneter elastischer Körper (6, 7) dienen, das auf einer Seite des Futterstükkes befindliche Profilstück (15) - oder deren zwei oder mehr - sich über den größten Teil der Breite eines elastischen Körpers (6, 7) erstreckt bzw. erstrecken, während das auf der anderen Seite des Futterstückes befindliche Profilstück (16) - oder deren zwei oder mehr - eine Länge hat bzw. haben, die kleiner ist als der kleinste Abstand, den die beiden elastischen Körper voneinander haben, nachdem das Futterstück zwischen sie eingefügt ist.
  9. 9. Seiltreibscheibe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (15, 16) ein T-Profil haben und mit ihren radial zur Scheibe angeordneten Stegen an .die Felge (8) der Scheibe angeschweißt sind.
  10. 10. Seiltreibscheibe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Futterstücke (3) die längs des Umfanges der Scheibe aneinander anschließenden elastischen Körper (6,7) abwechselnd auf lange und kurze Profilstücke (15 bzw. 16) aufgeschoben sind.
  11. 11. Seiltrelbscheibe nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei elastische Körper (6, 7), die längs des Umfanges der Treibscheibe aneinander anschließen, in der Weise formschlüssig miteinander verbunden sind, daß ein Vorsprung (20) eines der beiden elastischen Körper in eine Ausnehmung (19) des anderen elastischen Körpers parallel zur Drehachse der Treibscheibe eingeschoben ist.
  12. 12. Seiltreibscheibe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß- jeder elastische Körper (6), der auf ein Längsprofilstück (15) aufgeschoben ist, an seinen beiden Stoßflächen zwei Ausnehmungen (19) hat, während jeder elastische Körper (7), der auf ein kurzes Profilstück (16) aufgeschoben wird, an seinen beiden Stoßflächen Vorsprünge (20) hat, die in Richtung parallel zur Drehachse der Seiltreibscheibe in die betreffenden Ausnehmungen (19) eingeschoben werden können.
  13. 13. Vorrichtung zum Eindrücken der Futterstücke zwischen zwei elastische Körper bei einer Seiltreibscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen Stempel (24) aufweist, der in Richtung radial zur Treibscheibe z. B. hydraulisch oder pneumatisch verstellt werden und dabei in die Rille (2) eines Futterstückes (3) eingreifen kann, und ein Stellglied (29) aufweist, an dem zwei einen Kniehebel bildende Arme (30) sitzen, die Ausnehmungen (31) der beiderseits des Futterstückes befindlichen elastischen Körper (6, 7) in der Weise einzugreifen vermögen, daß bei einer vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch erfolgenden Verschiebung des Stellgliedes (29) in Richtung auf die Drehachse der Treibscheibe hin die beiden elastischen Körper auseinandergespreizt werden.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (24) und das Stellglied (29) auf unabhängig voneinander von einem Druckmittel beaufschlagten Kolben (23 bzw. 28) sitzen, die in zwei übereinander angeordneten, voneinander getrennten Zylindern (21, 22) geführt sind, und daß das Stellglied (29) ein den Stempel (24) umschließendes Rohr ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stempel (24) ein Endglied angebracht werden kann, mittels dessen von dem. Stempel aus auf ein eingebautes Futterstück (3) eine Zugkraft ausgeübt werden kann, wobei vorzugsweise das Endglied eine mit Widerhaken versehene Spitze ist, die in ein elastisches Futterstück eingestochen werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 496 494; USA.-Patentschrift Nr. 2 436 381.
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