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DE1078533B - Phthalocyaninblaupraeparat und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Phthalocyaninblaupraeparat und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE1078533B
DE1078533B DEG21051A DEG0021051A DE1078533B DE 1078533 B DE1078533 B DE 1078533B DE G21051 A DEG21051 A DE G21051A DE G0021051 A DEG0021051 A DE G0021051A DE 1078533 B DE1078533 B DE 1078533B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phthalocyanine
preparation
sulfonated
alkaline earth
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG21051A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ernest Brouillard
Leon Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAF Chemicals Corp
Original Assignee
General Aniline and Film Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Aniline and Film Corp filed Critical General Aniline and Film Corp
Publication of DE1078533B publication Critical patent/DE1078533B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0033Blends of pigments; Mixtured crystals; Solid solutions
    • C09B67/0034Mixtures of two or more pigments or dyes of the same type
    • C09B67/0035Mixtures of phthalocyanines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0032Treatment of phthalocyanine pigments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Optical Filters (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf verbesserte PhthalOcyaninblaupigmente sowie auf ein Verfahren zu deren Herstellung.
Phthalocyaninblaupigmente stellen verschiedene physikalische Formen der Kupferderivate von Tetrabenzotetrazoporphin, welches geringe Mengen Chlor enthalten kann, dar. Diese Pigmente haben eine große wirtschaftliche Bedeutung wegen der Reinheit ihres Farbtones und wegen ihren hervorragenden allgemeinen Echtheitseigenschaften. Sie weisen indessen gewisse Mangel auf, welche einer allgemeineren Verwendung Grenzen gesetzt haben.
Einer der Mangel von Phthalocyaninblaupigmenten betrifft deren Neigung zur Bildung von Kristallen, wenn sie aromatischen Lösungsmitteln ausgesetzt sind. So ist in Anstrichfarben, Emaillen und Lacken, welche aromatische Lösungsmittel enthalten, der starke brillante Blauton der Produkte unmittelbar nach der Herstellung nicht stabil und entartet beim Altern zu schwachen und dump fen. Tönen. Die Auswirkungen dieses Mangels konnten auf ein Minimum beschränkt .und in einigen Fällen vollständig vermieden werden, indem man in den die Farbpigmente enthaltenden Mischungen keine aromatischen Verbindungen verwendete. Diese Maßnahme ist jedoch allgemein, unbefriedigend, da dadurch billige und vielseitige Lösungsmittel von der Verwendung ausgeschlossen werden.
Ein anderer Mangel von. Phthalocyaninblaupigmenten ist deren Neigung zum Ausflocken. Das Ausflocken kann definiert werden als Dispersionszerstörung, wobei sich die Pigmentteilchen vereinigen unter Bildung eines Systems von ungenügender Stärke und unzulänglichem Farbton. Eine Anstrichfarbe, ein Email oder ein Lack, in welchem Ausflockungsersoheinungen auftreten, ist praktisch unbrauchbar, da das Ausmaß der im Moment der Applikation aufgewendeten mechanischen Bewegung den Ton und die Stärke der erzielten Farbe in starkem Ausmaße bestimmt. Beim Auftragen mit dem Pinsel verändert sich die Farbs.tärke je nach der an einer bestimmten Stelle aufgewendeten Arbeit, und es ergibt sich gewöhnlich ein streifiges Aussehen. Beim Auftragen mit der Spritzpistole erhält man gewöhnlich einen starken und adäquaten Farbton wegen der entflockenden Wirkung des Spritzens. Der aufgespritzte Film kann indessen wieder ausflocken, wenn er dick ist oder wenn die Trocknungsgeschwindigkeit klein ist im Vergleich mit der Ausflockungsgeschwindigkeit.
Es wurden bereits Teillösungen für die Probleme beschrieben, welche durch das Kristallisieren und Ausflocken von Phthalocyaninblaufarbstoffen geschaffen werden. So wurden die physikalischen Eigenschaften der pigmentartigen Partikeln so modifiziert,
Phthalocyaninblaupräparat
und Verfahren zu dessen Herstellung
Anmelder:
General Aniline & Film Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing.P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom. 7. Dezember 1955
Robert Ernest Brcuillard, Westfield, N. J.,
und Leon Katz, Springfield, N. J. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
daß die Oberflächenkräfte, welche für die Ausftockungs- und LösliehkeitsefFekte verantwortlich sind und auf Grund welcher sich sehr kleine Partikeln zu großen Kristallen umwandeln, auf ein Minimum herabgesetzt werden. Das Verfahren des USA.-Patentes 2 486 351 sieht vor, daß, um dies zu erreichen, das Phthalocyaninblau mit einem kristallisierenden Lösungsmittel und einem extrahierbaren Mahlhilfsstoff, beispielsweise einem Salz, vermählen wird. Das erhaltene Produkt erweist sich gegenüber aromatischen Lösungsmitteln als stabil und neigt nicht zum Ausflocken, doch erfolgt beim Verarbeiten eine starke Farbtonverschiebung gegen Grün. Diese Farbtonver-Schiebung schließt das Produkt von vielen Anwendungen aus und ist deshalb sehr unerwünscht. Ein weiterer, noch schwerer ins Gewicht fallender Nachteil dieser Verfahrensweise ist in der Kompliziertheit des Verfahrens begründet. Das Verfahren erfordert langdauende Prozesse in teuren explosionssicheren Vorrichtungen; es muß ein Rückgewinnungssystem für Lösungsmittel zur Verfügung stehen, und es muß besondere Sorgfalt darauf verwendet werden, daß alle Spuren von Lösungsmitteln sowie auch von S:aiz aus dem Endprodukt entfernt werden. ■
Ein weiteres Verfahren, mit welchem der Neigung von Phthalocyaninblaupigmenten zum Kristallisieren und Ausflocken begegnet werden soll, schlägt vor, verschiedene Zinnphthalocyanine mit chlorhaltigem
909-768/375
Γ 078533
Kupferphthalocyanin zu vermischen (USA.-Patent enthält, wird kein merklicher Vorteil erzielt, und es 2 476 950—1,2). Dieses Verfahren hat den schwer- beginnt Wasserempfindlichkeit aufzutreten,
wiegenden Nachteil, daß das Zinnphthaloeyanin mit Die Erdalkalisalze von sulfonierten! Zinkphthalodem Kupferphthalocyanin nicht in großmaß'stäblichem "cyahiri "können in bekannter Weise leicht hergestellt Verfahren Jsauec pastifiziert1 werden kann, sondern,' 5 werden durch Behandeln des sulfonierten Zinkphthalowie., oben .angegeben, für sich mit Salz gemahlen cyanins mit löslichen Erdalkalisalzen, wie z. B. den
werden muß. Es haften ihm deshalb die bereits be- Chloriden, Bromiden, Jodiden usw. von Barium, Ma-
schriebenen Fachteile des Vermahlens mit Salz an. gnesium und Kalzium. Diese Salzbildung wird vor-
Das gleiche gilt für ein bekanntes Verfahren, bei zugsweise in einem wäßrigen Medium durchgeführt,
welchem man an Stelle von Zinnphthailocyanin Ma- io aus welchem das Phthalocyaninsalz ausfällt. Um die
gnesiumphthalocyanin verwendet. Außerdem ergibt Vollständigkeit der Salzbildung sicherzustellen, wird
das .hekannte Verfahren zur Herstellung von Zinn- das lösliche Erdalkalisalz im Überschuß über die theo-
phthalocyanin nur niedrige Ausbeuten, was sich auf retisch benötigte Menge verwendet. Das sulfonierte
die Kosten nachteilig auswirkt. Im USA.-Patent Zinkphthalocyanin kann in Form der freien Säure
2 526 342 wird ein Verfahren beschrieben zur Ver- 15 oder in Form ihrer Alkalisalze verwendet werden, wie
hinderung des Ausflockens, in welchem eine kleine sie z.B. beim Verfahren zu- dessen Herstellung durch
Menge monosulfoniertes Kupferphthalocyanin mit Eingießen -des sulfonierten Zinkphthalocyanins in
Kupferphthalocyanin vermischt wird. Diesem Ver- Salzwasser entstehen.
fahren haftet der Nachteil an, daß es die Kristallbil- . Es ist zwar möglich, die Erdalkalisalze des sulfodung· nicht verhindert. Außerdem ist die großmaßstäb- 20 nierten Zinkphthalocyanins direkt mit dem Kupferliche Herstellung eines Monosulfokupferphthalocyanins phthalocyanin in trockener oder nasser Form zu vereine sehr, schwierige Sache. Die Schwierigkeit liegt mischen, doch wurde gefunden*, daß es vorteilhaft ist, darin, den richtigen SuIfonierungsgrad zu erreichen. einen wäßrigen Brei des Kupferphthalocyanins und Wenn weniger als eine Sulfogruppe eingeführt wird, des sulfonierten Zinkphthalocyanins zu bilden und dann ist die erzielte Stabilisierung ungenügend. Wenn im 25 das Erdalkalisalz des sulfonierten Zinkphthalocyanins Stabilisierungsmittel mehr als eine Sulfogruppe vor- in situ zu bilden durch Zugabe eines löslichen Erdhanden ist, wird das Produkt wasserempfindlich und alkalisalzes, vorzugsweise- in Form einer wäßrigen verliert, seine Wasserechtheit.. welche sonst für Lösung, zu dem Brei. Nach dem Isolieren des ent-Phthalocyaninblau charakteristisch ist. stehenden Pigmentgemisches durch Filtrieren kann Ein" anderes Verfahren, welches vorgeschlagen 30 der Filterkuchen als solcher verwendet oder nach den wurde zur Verhinderung der Ausflockung, ohne daß es üblichen Methoden in ein Pulver umgewandelt werden, die Kristallisationseigenschaften ändert, sieht das Die Erdalkalisalze · des sulfonierten Zinkphtalo-Überziehen des Pigments mit Aluminiumbenzoat vor cyanins müssen in den erfindungsgemäßen Gemischen (USA.-Patent 2 372 472). Dieses Verfahren hat den Jn einer Menge von mindestens 0,5% vorhanden sein Nachteil, daß das entstehende Produkt wegen dem be- 35 und· können wirksam verwendet werden in Mengen nötigten großen Anteil an Stabilisator eine relativ von bis zu 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Kupferkleine Menge Farbstoff enthalt. Außerdem kann der phthalocyanine. Allzu große Mengen (mehr als 10%) Stabilisator in gewissen Fällen reagieren und die sind schädlich, indem die Lichtechtheit sich verEigenschaften der auftragefertigen Mischung un- schlechtert und eine tiefgehende Veränderung des günstig beeinflussen. 4° Farbtons eintritt. Es ist eines der überraschenden Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun die Merkmale der Erfindung, daß ein Zinkphtalocyanin-Schaffung eines Phthaloeyarünblaupigmentes, welches derivat, welches an sich sehr lichtempfindlich ist, mit in .einem Gemisch zum ..Überziehen.von. Oberflächen äußerst lichtechten Phthälocyaninblaupigmenten vernicht kristallisiert und nicht ausflockt mischt werden kann, ohne daß eine merkliche Vermin-Dieses wird ermöglicht auf Grund der Entdeckung, 45 derung der Lichtechtheit der letztgenannten Pigmente daß Phthalocyanmblaupigmente jn einenicht kristalli- eintritt.
sierende. und nicht ausflockende Form. umgewandelt Der Chlorgehalt des zu stabilisierenden Kupferwerden . können durch. Einführung .von geringen phthalocyaninblaus spielt keine ausschlaggebende Mengen ,von Erdalkalisalzen vc,n sulfonierten! Zink- Rolle. Das erfindungsgemäße Verfahren ist gleicherphtalocyanin jn dieselben. . . ...... 5° weise anwendbar auf Kupferphthalocyanin, welches
Das sulfonierte Zinkphthalocyanin und seine Erd- kein Chlor enthält, wie auf Kupferphthalocyanin, alkalisalze können .nach irgendeiner der dem Fach- dessen Chlorgehallt 10 bis 15 Gewichtsprozent ausmann bekannten Methoden. hergestellt sein. So läßt macht. Da vom Handel Farbtöne bevorzugt werden, sich z. B. sulfonierten Zinkphthalocyanin herstellen welche so stark wie möglich rötlich sind, und da die durch gleichzeitiges Kondensieren von. Phthalsäure- 55 Anwesenheit von Chlor zu grünlicheren Tönen führt, anhydrid und einem sulfonierten Phthalsäureanhydrid verwendet man vorzugsweise Kupferphthalocyanine, init einem Zinksalz nach.einer der verschiedenen in der welche, chlorfrei sind oder welche nur geringe Chlor-Literatur beschriebenen Methoden. Vorzugsweise sul- mengen enthalten. Auch bromierte Kupferphthalö"-fordert man jedoch vorgebildetes Zinkphthalocyanin. cyanine sind verwendbar.-Auch andere Substiruenten Die .. Sulfonierung läßt sich mit konzentrierter .60 als Chlor oder Brom können im Kupferphthalocyanin-Schwefelsäure oder Oleum leicht durchführen und ist molekül vorhanden· sein. Diese Substituenten haben nicht besonders heikel. Die günstigsten Ergebnisse er- nur einen unwesentlichen Einfluß auf die Kristallizielt rnan, .wenn der erfindungsgemäß verwendete sations- und Ausfloekungseigenschaften des End-Stabilisator etwa 1,25 bi.s 2,5 Sulfonsäuregruppen produktes. Ihr Einfluß besteht lediglich darin, daß sie pro ZinkphthalocyaninmoleküL enthält. Wenn der 65 den Farbton leicht modifizieren. Stabilisator weniger als .etwa 1,25 SuIf onsäucegruppen -.. . .-„".,-
enthält, macht sich eine Neigung zum Ausbluten in Beispiel 1
organischen Lösungsmitteln bemerkbar, und der Stabi- Kupferphthalocyaniu· -.,..-.. ,... 100 Teile.
lisierungsgrad w.ird beträchtlich vermindert. -Wenn . sulfoniertes Zinkphthalocyanin ; 2,5 Teile
der Stabilisator mehr als etwa 2,5 Sulfonsäuregruppen 70 Bariumchlorid 1,5 Teile
I 078
Die beiden Phthalocyanine wurden als wäßrige Preßkuchen verwendet. Das Bariumchlorid wurde in 10 Teilen Wasser gelöst. In ein mit einem Rührer versehenes 3-1-Becherglas gab man das Kupferphthalocyanin (Analyse: 4,5 bis 4,7% Cl) als 18%igen Preßkuchen, 1000 Teile Wasser sowie das sulfonierte Zinkphthalocyanin (Analyse: 6,9% S). Der Brei wurde kräftig vermischt und mit der Lösung des Bariumchlorids versetzt. Das Mischen wurde fortgesetzt, bis die Salzbildung beendet war. Beim Filtrieren und Waschen erhielt man einen Preßkuchen, der eine Phthalocyaninmischung enthielt, welche nicht ausflockte oder kristallisierte, wie sich an Hand mehrerer wohlbekannter Prüfungen zur Untersuchung des Ausflockens und der Kristallisation zeigte. Der Preßkuchen kann als solcher verwendet werden,- oder er kann mit den üblichen Mitteln zu weichen Pulvern umgewandelt werden.
Beispiel 2
Kupferphthalocyanin
(1,8 bis 2,5%) Cl) 100 Teile
sulfoniertes Zinkphthalocyanin
(6,75%S) 5,0 Teile
Calciumchlorid 5,0 Teile
Indem man gleich vorging wie im Beispiel 1, erhielt man einen Preßkuchen, welcher in gebräuchlichen Systemen zum Überziehen von Oberflächen außerordentlich ausflockungs- und kristallisationsfest war. Es versteht sich, daß das Calciumchlorid durch andere Erdalkailisalze, wie Barium- oder Magnesiumsalze, ersetzt werden kann.
20
35
30 Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Produkte zeichnen sich aus durch hohe Färbekraft und durch einen gefälligen, reinen Blauton. Das Pigment beihält alle die vorzüglichen Eigenschaften von Kupferphthalocyanin und besitzt darüber hinaus keine Neigung zum Kristallisieren oder Ausflocken. So ergibt ein aus diesem Pigment hergestellter Email beim Auftragen sowohl durch Aufspritzen wie auch durch Eintauchen die gleiche Farbstärke und den gleichen Farbton.
Analoge Ergebnisse erzielt man, wenn das verwendete Kupferphthalocyanin kein Chlor enthält.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Phthalocyaninblaupiräparat, dadurch gekennzeichnet, daß es neben einem gegebenenfalls chloriertem Kupferphthalocyanin 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Kupferphthalocyanins, eines Erdalkalisalzes von sulföniertem Zinkphthalocyanin enthält.
2. Verfahren zur Herstellung eines Phthalocyaninblaupräparates, dadurch gekennzeichnet, daß man einen wäßrigen Brei bildet, welcher ein gegebenenfalls chloriertes Kupferphthalocyanin und, bezogen auf das Gewicht dieses Kupferphthalocyanins, 0,5 bis 5 Gewichtsprozent sulfoniertes Zinkphthalocyanin enthält, worauf man dem Brei eine solche Menge einer wäßrigen Lösung eines Erdalkalisalzes zufügt, die zur Bildung des Erdalkalisalzes des sulfonierten Zinkphthalocyanins genügt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 931 251.
■ 909 768/375 3.
DEG21051A 1955-12-07 1956-12-06 Phthalocyaninblaupraeparat und Verfahren zu dessen Herstellung Pending DE1078533B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US347927XA 1955-12-07 1955-12-07
US1166510XA 1955-12-07 1955-12-07
US551528A US2867539A (en) 1955-12-07 1955-12-07 Phthalocyanine pigments

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Publication Number Publication Date
DE1078533B true DE1078533B (de) 1960-03-31

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