DE1075671B - Elektroakustischer Wandler mit einem T ansistorverstarker - Google Patents
Elektroakustischer Wandler mit einem T ansistorverstarkerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen elektroakustischen Wandler für fernmeldetechnische Zwecke mit einem in
das Wandlergehäuse eingebauten ein- oder mehrstufigen Transistorverstärker.
Um den unterschiedlichen Dämpfungsverhältnissen bei den einzelnen Teilnehmern einer Fernsprechvermittlung
Rechnung zu tragen, erhalten diese Teilnehmer in der Regel Sprech- bzw. Hörkapseln unterschiedlicher
Empfindlichkeit. Dasselbe gilt für Sprechoder Hörkapseln mit eingebautem Transistorverstärker;
je nach den Dämpfungisverhältnissen der
Teilnehmer werden die betreffenden Verstärker mit unterschiedlichem Verstärkungsgrad ausgeführt.
Nun ist es jedoch — selbst wenn die einzelnen Sprech- bzw. Hörkapseln gleich ausgeführt werden —
sowohl für die Herstellung wie für die Lagerhaltung sehr nachteilig, wenn die Sprech- bzw. Hörkapseln mit
unterschiedlichen Verstärkern ausgerüstet bzw. vorrätig gehalten werden müssen. Auch hinsichtlich des
Einbaues der Fernsprechstationen bei den Teilnehmern und bei einer eventuellen Störungsbeseitigung ist es
außerordentlich ungünstig, wenn bei den einzelnen Teilnehmern Sprech- oder Hörkapseln mit verschiedenen
Verstärkern vorzusehen sind bzw. bereits eingebaut sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektroakustischen Wandler für fernmeldetechnische
Zwecke mit einem in das Wandlergehäuse eingebauten Transistorverstärker zu schaffen, der es
unter Vermeidung der genannten Nachteile gestattet, für Teilnehmerstellen unterschiedlicher Dämpfung mit
einer einzigen Ausführung auszukommen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in dem elektroakustischen Wandler ein mit
einem von außen zu betätigenden Bedienungsteil durch die Gehäusewandung des Wandlers hindurchgeführter
Umschalter vorgesehen ist, der in seinen einzelnen Stellungen — zum Zwecke einer an sich bekannten
Regelung des Verstärkungsgrades des Transistorverstärkers durch Änderung eines Gegenkopplungswiderstandes
— unterschiedliche Gegenkopplungswiderstände in die Emitterzuleitung eines Transistors —
vorzugsweise des als letzte Stufe eines mehrstufigen TransistoTverstärkers geschalteten Transistors — einschaltet.
Auf diese Weise ist es möglich, alle Teilnehmerstationen, die gegebenenfalls stark unterschiedliche
Dämpfungsverhältnisse aufweisen, mit einer einzigen Ausführung eines auf unterschiedliche Verstärkungsgrade umschaltbaren Transistorverstärkers auszurüsten,
was besonders im Hinblick auf die in der Fernmeldeindustrie übliche Massenfertigung erhebliche
Vorteile bietet.
Um die Herstellung zu erleichtern, wird vorzugs-Elektroakustischer
Wandler
mit einem Transistorverstärker
mit einem Transistorverstärker
Anmelder:
KRONE Kommanditgesellschaft,
Berlin-Zehlendorf, Goerzallee 311
Berlin-Zehlendorf, Goerzallee 311
Alfred Muche und Georg Karau, Berlin-Zehlendorf,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
weise die übliche Hör- oder Sprechkapselausführung mit einem aus dem Gehäuse der Kapsel herausragenden
und von diesem isolierten Mittelkontakt gewählt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
der Mittelkontakt drehbar ausgeführt und bildet den Bedienungsteil des Umschalters. Eine derartige Ausführung
hat somit den Vorteil, daß die ohnehin notwendige elektrische Durchführung des Mittelkontaktes
durch das \¥andlergehäuse zugleich den von außen zugänglichen Bedienungsteil des Umschalters bildet.
Um den Raumbedarf des in den elektroakustischen Wandler eingebauten Transistorverstärkers möglichst klein zu halten, ist bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung der Umschalter samt seinen über unterschiedliche Gegenkopplungswiderstände an den Emitter des Transistors angeschlossenen festen Kontakten an der Innenseite einer den Mittelkontakt tragenden Isolierstoffgrundplatte der Hör- oder Sprechkapsel angeordnet. Die Rückwand des Wandlergehäuses dient damit zugleich als Montageplatte des Umschalters.
Vorzugsweise ist mit dem Mittelkontakt des Wandlers ein Kontaktblech mechanisch und elektrisch verbunden, auf dem einerseits die an der Grundplatte befestigten, als Blattfedern ausgebildeten festen Kontakte federnd aufliegen und das sich anderseits wenigstens mit einem Teil seiner Fläche — vorzugsweise über eine Isolierstoffunterlagscheibe ■— an der Innenseite der Grundplatte abstützt. Dadurch ergibt sich eine besonders flache Ausführung des Umschalters.
Um den Raumbedarf des in den elektroakustischen Wandler eingebauten Transistorverstärkers möglichst klein zu halten, ist bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung der Umschalter samt seinen über unterschiedliche Gegenkopplungswiderstände an den Emitter des Transistors angeschlossenen festen Kontakten an der Innenseite einer den Mittelkontakt tragenden Isolierstoffgrundplatte der Hör- oder Sprechkapsel angeordnet. Die Rückwand des Wandlergehäuses dient damit zugleich als Montageplatte des Umschalters.
Vorzugsweise ist mit dem Mittelkontakt des Wandlers ein Kontaktblech mechanisch und elektrisch verbunden, auf dem einerseits die an der Grundplatte befestigten, als Blattfedern ausgebildeten festen Kontakte federnd aufliegen und das sich anderseits wenigstens mit einem Teil seiner Fläche — vorzugsweise über eine Isolierstoffunterlagscheibe ■— an der Innenseite der Grundplatte abstützt. Dadurch ergibt sich eine besonders flache Ausführung des Umschalters.
Bei einer günstigen Ausführungsform der Erfindung
besteht die mechanische und elektrische Verbindung zwischen dem drehbaren Mittelkontakt und dem Kontaktblech
aus einem metallischen Körper, der in einem von einem Vorsprung der Grundplatte gebildeten
Kammerraum liegt. Während die Lagerstelle für die Drehlagerung des Umschalters durch einen zylindri-
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sehen Durchbruch in der Gehäusewandung gebildet wird, dient der Kammerraum zur Unterbringung der
zur Festlegung einiger Raststellungen des drehbaren Umschalters erforderlichen Bauteile.
So können beispielsweise in dem Kammerraum zwei an sich bekannte Rastfedern untergebracht sein, die
mit ihren Enden in Erweiterungen des Kammerraumes gelagert sind und mit dem mittleren Teil ihrer
Länge an zwei gegenüberliegenden Seiten des den Mittelkontakt mit dem Kontaktblech verbindenden
Körpers anliegen, dessen in der Drehebene liegender Querschnitt durch ein vorzugsweise gleichseitiges und
geradzahliges Vieleck begrenzt wird. Die Seitenzahl des Vieleckes entspricht dabei der Anzahl der Raststellungen
des Umschalters.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Drehlagerung des Umschalters mit einer geeignet ausgebildeten
Rastierung unmittelbar zu verbinden.
Der den beweglichen Mittelkontakt mit dem Kontaktblech verbindende Körper wird gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung vorteilhafterweise als ein U-förmiger Bügel ausgebildet, dessen in der
Drehebene liegender Querschnitt durch ein annähernd gleichseitiges Rechteck begrenzt wird, wobei der
Scheitel des Bügels mit dem Mittelkontakt, die Schenkelenden dagegen mit dem Kontaktblech verbunden
sind. Die Herstellung eines solchen Körpers ist besonders einfach: sie erfolgt durch einfaches Abwinkein
eines gegebenenfalls mit zur Vernietung dienenden Ansätzen versehenen ausgestanzten Blechstreifens.
Um eine sichere Führung des Kontaktbleches bei der Betätigung des Umschalters zu gewährleisten, ist
bei einer weiteren günstigen Ausführungsform der Erfindung unter dem kreissektorförmig ausgebildeten
Kontaktblech eine den gesamten Drehbereich des Kontaktbleches umfassende Isolierstoffunterlagscheibe angeordnet,
die sich einerseits auf der Grundplatte abstützt und auf der anderseits die bei der gerade
vorhandenen Stellung des Umschalters durch das Kontaktblech nicht verbundenen festen Kontakte
federnd aufliegen. Das Kontaktblech kann in diesem Falle sehr dünn ausgebildet sein — was für ein
leichtes Einschieben des Bleches in die einzelnen Kontaktstellungen besonders vorteilhaft ist —, da die
mechanischen Kontaktkräfte durch die Isolierstoffunterlagscheibe aufgenommen werden, auf der das
Kontaktblech in allen Stellungen aufliegt.
Die Anordnung der Kontakte ist in mannigfaltiger Weise möglich; bei einem vier Raststellungen aufweisenden
Umschalter können beispielsweise an der Innenseite der Grundplatte vier in gleichmäßiger Abstandsteilung
angeordnete, als Blattfedern ausgebildete feste Kontakte befestigt sein, von denen in jeder der
Raststellungen jeweils zwei durch das Kontaktblech verbunden sind. Um durch eine gute Platzausnutzung
im Innern des Wandlergehäuses zu einem besonders raumsparenden Aufbau zu kommen, ist es gemäß
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn die festen Kontakte mit ihrer Längsachse
tangential am Umfang der bei einer Drehbewegung von dem Kontaktblech beschriebenen Kreisfläche
liegen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es günstig, wenn der nageiförmig ausgebildete, mit
der breiten Unterseite seines Kopfteiles an der Außenseite des den Kammerraum bildenden vorgezogenen
Teiles der Grundplatte anliegende Mittelkontakt mit einem zylindrischen Zapfen durch die Grundplatte
hindurchgreift und über einen eine Verlängerung dieses Zapfens bildenden Vierkantansatz mit dem
U-förmigen Bügel vernietet ist. Der zylindrische Zapfen dient dabei zur Drehlagerung des beweglichen Umschalterteiles;
die breite Auflage des den Bedienungsteil des Umschalters bildenden Mittelkontaktes auf
der Außenseite der Grundplatte gewährleistet ferner eine gute, stets gleichbleibende Führung des Kontaktbleches.
Die Lagerstelle des beweglichen Umschalterteiles wird damit einerseits durch den nageiförmigen
Kopf des Mittelkontaktes, anderseits durch den mit
ίο dem Mittelkontakt verbundenen, sich an die Innenseite
der Grundplatte anlegenden U-förmigen Bügel begrenzt, so daß keine axiale Verschiebung des beweglichen
Umschalterteiles möglich ist.
Die Betätigung des Umschalters erfolgt gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise durch ein Werkzeug, das mit einem Stift in eine Bohrung an der freiliegenden Oberseite des Mittelkontaktes eingreift. Um die rasche Einstellung auf eine bestimmte gewünschte Verstärkung zu erleichtern, wird das Werkzeug vorzugsweise mit einer Markierung versehen.
Die Betätigung des Umschalters erfolgt gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise durch ein Werkzeug, das mit einem Stift in eine Bohrung an der freiliegenden Oberseite des Mittelkontaktes eingreift. Um die rasche Einstellung auf eine bestimmte gewünschte Verstärkung zu erleichtern, wird das Werkzeug vorzugsweise mit einer Markierung versehen.
Es ist schließlich günstig, wenn die Isolierstoffgrundplatte
an ihrem äußeren Rande einen Zentrieransatz aufweist, mit dem sie in das in seinen übrigen
Teilen in der üblichen Weise ausgeführte Gehäuse der Hör- oder Sprechkapsel eingreift und über den sie
vorzugsweise durch Kleben mit dem Gehäuse verbunden ist. Durch eine derartige Ausführung ist es möglich,
für die erfindungsgemäßen elektroakustischen Wandler mit eingebautem Transistorverstärker weitgehend
die Gehäuse zu verwenden, die für die üblichen verstärkerlosen Hör- oder Sprechkapseln verwendet
werden; der Zentrieransatz der Grundplatte gewährleistet überdies einen leichten Einbau des an der
Grundplatte fertigmontierten Umschalters in die Höroder Sprechkapsel.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Umschalters,
Fig. 1 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Umschalters,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen in ein — nur zum Teil dargestelltes — Wandlergehäuse eingebauten
Umschalter,
Fig. 3 eine Ansicht von unten auf diesen Umschalter, in der die Kontaktfedern, das Kontaktblech
und die Isolierstoffunterlagscheibe weggelassen sind, Fig. 4 und 5 je eine Ansicht eines erfindungsgemäßen
Umschalters von unten mit unterschiedlich angeordneten Kontaktfedern,
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Umschalters mit aufgesetztem Betätigungswerkzeug,
Fig. 7 eine abgebrochene Aufsicht auf die Ausführung gemäß Fig. 6.
Die Fig. 1 zeigt einen Transistor T — beispielsweise den Transistor der letzten Stufe eines mehrstufigen
Transistorverstärkers —, in dessen Emitterkreis unterschiedliche Gegenkoppliungswiderstände mittels
eines Umschalters U einschaltbar sind.
Der Umschalter U besitzt drei Betriebsstellungen 1, 2, 3, in denen jeweils zwei benachbarte der vier am
Umfang des Umschalters U angeordneten festen Kontakte
4, 5, 6, 7 durch ein kreissektorförmiges Kontaktblech
8 verbunden sind. In der Stellung 1 liegt der Pluspol der Batteriespannung (+E) unmittelbar am
Emitter des Transistors T. In der Stellung 2 liegen die beiden Widerstände R1 und R2 als parallel geschaltete
Gegenkopplungswiderstände im Emitterkreis; die Verstärkung des Transistorverstärkers ist damit in
der Stellung 2 gegenüber der Stellung 1 herabgesetzt.
In der dritten Stellung liegt lediglich der Wider-
stand R1 im Emitterkreis; der Verstärkungsgrad des
Transistorverstärkers ist damit weiterhin herabgesetzt. Der in der Schaltung gemäß Fig. 1 nicht angeschlossene
feste Kontakt 7 interessiert im Zusammenhang mit dieser Erfindung nicht näher.
Der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellte, in eine Sprechkapsel eingebaute Umschalter besteht im wesentlichen
aus dem bereits erwähnten, den beweglichen Teil des Umschalters bildenden, jeweils zwei feste
Kontakte verbindenden Kontaktblech 8., das über einen als U-förmiger Bügel ausgebildeten metallischen
Körper 9 mit dem den Bedienungsteil des Umschalters bildenden Mittelkontakt 10 verbunden ist.
Der Mittelkontakt 10 ist nageiförmig ausgebildet und liegt mit seiner breiten Auflagefläche 10 α auf der
Außenseite einer Isolierstoffgrundplatte 11 auf, die die Rückwand des Sprechkapselgehäuses 12 bildet und als
Montageplatte für den Umschalter dient.
Mit einem zylindrischen Ansatz 13 ragt der Mittelkontakt
10 durch eine Bohrung 11a in der Grundplatte 11 hindurch; an den zylindrischen Ansatz 13 schließt
sich ein Vierkantansatz 14 an, der mit dem Bügel 9 vernietet ist.
Der U-förmige Bügel 9 Hegt mit seiner Stirnfläche
an der Innenseite der Isolierstoffgrundplatte 11 an, greift mit seinen beiden Schenkeln durch eine unter
dem Kontaktblech 8 angeordnete Isolierstoffunterlagscheibe 15 hindurch und ist — wie insbesondere aus
Fig. 4 hervorgeht — mit den Enden seiner Schenkel mit dem Kontaktblech 8 vernietet.
Die Isolierstoffgrundplatte 11 ist ■— wie aus Fig. 2 ersichtlich ist — in ihrem mittleren Teil etwas nach
außen vorgezogen und bildet auf diese Weise einen den Bügel 9 aufnehmenden Kammerraum 16. In
diesem Kammerraum 16 sind — wie aus Fig. 3 hervorgeht — außer dem Bügel 9 zwei Rastfedern 17 angebracht,
die mit dem mittleren Teil ihrer Länge an den Seitenkanten des im Querschnitt nahezu quadratischen
Bügels 9 anliegen und mit ihren Enden in zwei einander diametral gegenüberliegende Aussparungen
16 α des Kammerraumes 16 eingreifen. Die Wirkungsweise
dieser an sich' bekannten Rastfedern 17 dürfte sich aus der Zeichnung ohne weiteres ergeben: wird
der bewegliche Teil des Umschalters und damit der Bügel 9 gedreht, so werden die Federn 17 nach außen
gedrückt und lassen nach Überschreitung einer Zwischenlage den Umschalter in seine neue Stellung einschnappen.
Aus der Fig. 3 geht weiterhin hervor, daß die Isolierstoffgrundplatte 11 an ihrer Innenseite am
Rande der Kammer 16 mit zwei halbkreisförmigen flachen Vertiefungen 11 b und 11 c versehen ist, in die
zur Aufnahme der festen Kontakte 4, 5, 6, 7 bestimmte
weitere Vertiefungen 11 d, He1 Hf und Hg einmünden.
In den Vertiefungen 11 b und 11 c gleitet die Isolierstoffunterlagscheibe 15, auf der — wie insbesondere
aus Fig. 2 ersichtlich ist — die festen Kontakte
mit ihren freien Enden federnd aufliegen. Diese als Blattfedern ausgebildeten Kontakte 4., 5, 6, 7 sind
(vgl. die Fig. 2 bis 4) in den Vertiefungen 11 rf bis 11ggelagert und durch Niete 18 an der Grundplatte 11 befestigt.
Die Isolierstoffgrundplatte 11 ist — wie aus der Fig. 2 zu entnehmen ist — an ihrem äußeren Rande
mit einem Zentrieransatz 117t versehen, mit dem sie in das Gehäuse 12 der Sprechkapsel eingesetzt und
über den sie mit diesem Gehäuse — beispielsweise durch Kleben — verbunden wird.
Bei der Ausführung gemäß der Fig. 5 sind die festen Kontakte 4 a, 5 a, 6 a, 7 α tangential am Umfang
der vom Kontaktblech 8 bei einer Betätigung des Umschalters beschriebenen Kreisfläche angeordnet. Wie
aus der Figur ersichtlich ist, ergibt sich dadurch eine besonders gedrängte, raumsparende Anordnung; das
Kontaktblech 8 schiebt sich zudem — bei einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn — besonders weich
und stoßfrei unter die festen Kontakte.
Die Fig. 6 und 7 zeigen schließlich die Betätigung des erfindungsgemäßen Umschalters mittels eines auf
den nageiförmigen Kopf des Mittelkontaktes 10 aufgesetzten Werkzeuges 19. Dieses Werkzeug 19 trägt
an seiner unteren Seite einen Stift 20, mit dem es in eine entsprechende Bohrung im Mittelkontakt 10 eingreift.
Um dabei die Einstellung des Umschalters auf den gewünschten Verstärkungsgrad zu erleichtern, ist
— wie aus Fig. 7 hervorgeht — am Werkzeug 19 eine der Stellung des Stiftes 20 entsprechende Markierung
vorgesehen.
Claims (13)
1. Elektroakustischer Wandler für fernmeldetechnische Zwecke mit einem in das Wandlergehäuse
eingebauten ein- oder mehrstufigen Transistorverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß ein
mit einem von außen zu betätigenden Bedienungsteil durch die Gehäusewandung des Wandlers hindurchgeführter
Umschalter (U) vorgesehen ist, der in seinen einzelnen Stellungen (1, 2, 3) — zum
Zwecke einer an sich bekannten Regelung des Verstärkungsgrades des Transistorverstärkers durch
Änderung eines Gegenkopplungswiderstandes — unterschiedliche Gegenkopplungswiderstände in die
Emitterzuleitung eines Transistors (T) — vorzugsweise des als letzte Stufe eines mehrstufigen
Transistorverstärkers geschalteten Transistors — einschaltet.
2. Wandler nach Anspruch 1 in der üblichen Hör- oder Sprechkapselausführung mit einem aus
dem Gehäuse der Kapsel herausragenden und von diesem isolierten Mittelkontakt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelkontakt (10) drehbar ist und den Bedienungsteil des Umschalters bildet.
3. Wandler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter samt
seinen über unterschiedliche Gegenkopplungswiderstände an den Emitter des Transistors angeschlossenen
festen Kontakten an der Innenseite einer den Mittelkontakt (10) tragenden Isolierstoffgrundplatte
(11) der Hör- oder Sprechkapsel angeordnet ist.
4. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Mittelkontakt
(10) des Wandlers ein Kontaktblech (8) mechanisch und elektrisch verbunden ist, auf dem einerseits
die an der Grundplatte (11) befestigten, als Blattfedern ausgebildeten festen Kontakte (4, 5,
6j 7) federnd aufliegen und das sich anderseits wenigstens mit einem Teil seiner Fläche — vorzugsweise
über eine Isolierstoffunterlagscheibe (15) — an der Innenseite der Grundplatte abstützt.
5. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische und
elektrische Verbindung zwischen dem drehbaren Mittelkontakt (10) und dem Kontaktblech (8) aus
einem metallischen Körper besteht, der in einem von einem Vorsprung der Grundplatte (11) gebildeten
Kammerraum (16) liegt.
6. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kammerraum
(16) zwei an sich bekannte Rastfedern (17) untergebracht sind, die mit ihren Enden in Erweiterungen
(16 a) des Kammerraumes gelagert sind und mit dem mittleren Teil ihrer Länge an zwei gegenüberliegenden
Seiten des den Mittelpunkt (10) mit dem Kontaktblech (8) verbindenden Körpers anliegen,
dessen in der Drehebene liegender Querschnitt durch ein vorzugsweise gleichseitiges und
geradzahliges Vieleck begrenzt wird.
7. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den beweglichen
Mittelkontakt (10) mit dem Kontaktblech (8) verbindende Körper als ein U-förmiger Bügel (9) ausgebildet
ist, dessen in der Drehebene liegender Querschnitt durch ein annähernd gleichseitiges
Rechteck begrenzt wird, und daß der Scheitel des Bügels mit dem Mittelkontakt, die Schenkelenden
dagegen mit dem Kontaktblech verbunden sind.
8. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem kreissektorförmig
ausgebildeten Kontaktblech (8) eine den gesamten Drehbereich des Kontaktbleches umfassende
Isolierstoffunterlagscheibe (15) angeordnet ist, die sich einerseits auf der Grundplatte
(11) abstützt und auf der anderseits die bei der gerade vorhandenen Stellung des Umschalters
durch das Kontaktblech nicht verbundenen festen Kontakte federnd aufliegen.
9. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 6, mit einem vier Raststellungen aufweisenden Umschalter,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Grundplatte (11) vier in gleichmäßiger
Abstandsteilung angeordnete, als Blattfedern ausgebildete feste Kontakte (4, 5, 6, 7) befestigt sind,
von denen in jeder der Raststellungen jeweils zwei durch das Kontaktblech (8) verbunden sind.
10. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte (4 a,
5 a, 6a, 7a) mit ihrer Längsachse tangential am Umfang der bei einer Drehbewegung von dem
Kontaktblech (8) beschriebenen Kreisfläche liegen.
11. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der nageiförmig ausgebildete, mit der breiten Unterseite seines Kopfteiles
an der Außenseite des den Kammerraum (16) bildenden vorgezogenen Teiles der Grundplatte
(11) anliegende Mittelkontakt (10) mit einem zylindrischen Zapfen (13) durch die Grundplatte
hindurchgreift und über einen eine Verlängerung dieses Zapfens bildenden Vierkantansatz
(14) mit dem U-förmigen Bügel (9) vernietet ist.
12. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des
Mittelkontaktes (10) eine Bohrung vorgesehen ist, die zum Eingriff eines an dem zur Betätigung des
Umschalters dienenden, mit einer Markierung (21) versehenen Werkzeug (19) angebrachten Stiftes
(20) bestimmt ist.
13. Wandler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffgrundplatte
(11) an ihrem äußeren Rand einen Zentrieransatz (11 K) aufweist, mit dem sie in das in seinen
übrigen Teilen in der üblichen Weise ausgeführte Gehäuse (12) der Hör- oder Sprechkapsel eingreift
und über den sie vorzugsweise durch Kleben mit dem Gehäuse verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 730/324 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0036642 | 1959-01-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075671B true DE1075671B (de) | 1960-02-18 |
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ID=7220754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075671D Pending DE1075671B (de) | 1959-01-05 | Elektroakustischer Wandler mit einem T ansistorverstarker |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH375045A (de) |
| DE (1) | DE1075671B (de) |
| NL (1) | NL246401A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153425B (de) * | 1960-08-31 | 1963-08-29 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Ausgleich der unterschiedlichen Daempfung verschieden langerFernmelde-leitungen |
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- DE DENDAT1075671D patent/DE1075671B/de active Pending
- NL NL246401D patent/NL246401A/xx unknown
-
1959
- 1959-12-09 CH CH8163659A patent/CH375045A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153425B (de) * | 1960-08-31 | 1963-08-29 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Ausgleich der unterschiedlichen Daempfung verschieden langerFernmelde-leitungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL246401A (de) | |
| CH375045A (de) | 1964-02-15 |
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