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DE1073375B - Einwickelvorrichtung zum Herstellen vorn Sammelpaketen aus einer Anzahl von Packungen - Google Patents

Einwickelvorrichtung zum Herstellen vorn Sammelpaketen aus einer Anzahl von Packungen

Info

Publication number
DE1073375B
DE1073375B DENDAT1073375D DE1073375DA DE1073375B DE 1073375 B DE1073375 B DE 1073375B DE NDAT1073375 D DENDAT1073375 D DE NDAT1073375D DE 1073375D A DE1073375D A DE 1073375DA DE 1073375 B DE1073375 B DE 1073375B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
side wall
wrapping device
packs
packages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073375D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilh Quester Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Wilh Quester Maschinenfabrik GmbH
Publication date
Publication of DE1073375B publication Critical patent/DE1073375B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/18Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
    • B65B11/20Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/22Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einwickelvorrichtung zum Herstellen von Sammelpaketen aus einer Anzahl von Packungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einwickelvorrichtung zum Herstellen von Sammelpaketen aus einer Anzahl Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen, bei der eine vorbestimmte Anzahl von Packungen mittels eines Hüliblattes zu einer Sammelpackung, einem sogenannten Gebinde, zusammengepackt wird.
  • Insbesondere in der Zigarettenindustrie ist es bekannt, eine Anzahl von Zigarettenpackungen in Sammelpackungen, den sogenannten Gebinden, zusammenzupacken. Da die einzelnen Packungen kein starres Gebilde sind, sondern sich unter Druck mehr oder weniger komprimieren lassen, sind beim Herstellen von Sammelpackungen mehrere Voraussetzungen zu erfüllen. Einerseits sollen in dem Gebinde die einzelnen Packungen nicht zu stark komprimiert sein, damit der Inhalt der Einzelpackungen, z. B. Zigaretten, nicht deformiert bzw. die Köpfe der Zigaretten beschädigt werden, andererseits muß das Gebinde aber auch noch so fest sein, daß sich die Einzelpackungen innerhalb des Gebindes nicht verschieben können.
  • Man kennt bereits die Verwendung von Maschinen mit Zellenrädern für die Herstellung solcher Gebinde.
  • Auf einer solchen Maschine wird die gewünschte Anzahl von Einzelpackungen an einer Stelle zusammengefaßt und die so zusammengefaßten Einzelpackungen mit einem Papierbogen umgeben. Auf weiteren Stationen der Maschine wird das Einschlagmaterial zur Bildung eines Schlauches an der Oberseite des Gebindes gefaltet, worauf beim Durchgang weiterer Stationen nach und nach die Stirnseiten in üblicher Weise zusammengefaltet werden, bis das Gebinde geschlossen ist. Danach wird das Gebinde aus der Zelle des Zellenrades ausgestoßen und in üblicher Weise weiterbefördert.
  • Es ist weiterhin bekannt, das zu verpackende Gut in eine Zelle zu schieben, bei der eine Seitenwand beweglich angeordnet ist. Beim Herausführen bzw.
  • Weiterschieben des verpackten Gutes wird die bewegliche Wand beiseite geschoben bzw. umgelegt. Hierbei ist diese Wand nicht nur drehbar gelagert, sondern steht auch unter der Wirkung einer Feder, die ein elastisches Anliegen der beweglichen Seitenwand an der Packung herbeiführt. Sofern das Umhüllen und Einschlagen nicht an derselben Stelle ohne Weiterbeförderung des Gutes erfolgt, ist die Wirksamkeit der beweglichen Wand nur auf die erste Phase des Umhüllens des zu verpackenden Gegenstandes beschränkt. Dies hat zur Folge, daß entweder die Geschlossenheit der Zelle nur für eine bestimmte Arbeitsstelle gegeben ist, oder die geschlossene Zelle an Ort und Stelle so lange aufrechterhalten wird, bis der Vorgang des Umhüllens und Einschlagens vollständig durchgeführt ist. Das letztere behindert einen kontinuierlichen Arbeitsablauf.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung einer beweglichen Seitenwand beim Umhüllen von Packungen zum Gegenstand, wobei mehrere Einzelpackungen zu einem geschlossenen Gebinde zusammengebunden werden sollen. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß die Zelle, in der die Packung unter Mitnahme des Hüllblattes durch einen Schacht von oben hineingestoßen wird, mit der beweglichen Seitenwand voraus als Ganzes verschiebbar ist, und die Ausweichbewegung der beweglichen Seitenwand während der Verschiebung der Zelle durch eine Steuerung selbsttätig erfolgt.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß die Seitenwand, obwohl sie beweglich gelagert ist, einerseits unnachgiebig bei Festlegung der Abmaße der Zelle ist und andererseits bei Querverschiebung der zum Teil umhüllten Packung mit der Verschiebung mitgeht und hierbei eine geschlossene Zelle mit noch unnachgiebiger Seitenwand bildet. Dadurch wird der Gefahr begegnet, daß, solange die Umhüllung die Einzelpackung noch nicht vollständig umgeben hat bzw. so weit gefalzt ist, daß die Wirkung eines festen umschlingenden Bandes noch nicht erreicht ist, die die Einzelpackung umfassende Gesamtpackung zu lose gepackt ist. Bei den weiteren Stufen des Einhüllens und gleichzeitigen Verschiebens der Packung wird die geschlossene Zelle zum Aufrechterhalten eines leichten Zusammendrückens der Einzelpackungen beibehalten.
  • Vorteilhaft ist die Seitenwand mit einem Schwenkarm verbunden und verläuft zu diesem im Winkel, vorzugsweise senkrecht. Der Schwenkarm kann Rollen od. dgl. aufweisen, die auf einer eine Steuerkurve enthaltende Führungsschiene abrollen.
  • Die Halterung des Bodens, der in bekannter Weise auf und nieder gehend angeordnet ist, wird mit der Zelle in Verschieberichtung umlaufend vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Aufriß veranschaulicht.
  • Zur Herstellung des Sammelpaketes dient eine Zelle 1, in der eine vorbestimmte Anzahl von Einzelpackungen bzw. Schachteln zusammen mit einem Umschlagbogen aufgenommen wird. Diese Zelle ist mit einer festen Wand 2 ausgestattet. Auf der der festen Wand 2 gegenüberliegenden Seite befindet sich eine bewegliche Wand 3, die während des Fertigungsvorganges zu bestimmter Zeit abgeschwenkt werden kann. Dieser Wandteil 3 ist an einem Arm 4 angeordnet, der um die Achse 5 drehbar gelagert ist. Der Arm 4 wird beispielsweise mittels einer Rolle 6 durch eine Führung 7 in seiner Lage gehalten. Diese Führund 7 stellt eine Kurvensteuerung dar und enthält einen schräg abfallenden Teil 7a und sodann einen weiteren Teil 7 b, der horizontal verläuft. Der Schwenkarm 4 ist mit einem Wagen 8 verbunden, der längs der Schiene 9 verschoben werden kann. Der Boden der Zelle wird durch eine Bodenplatte 10 gebildet, die mit Hilfe einer Halterung auf und nieder bewegt werden kann. Hierbei ist auch die Halterung 11 in der Führung 12 in Längsrichtung bewegbar.
  • Zum Umschlagen der für das Paket verwendeten Hülle auf der Oberseite des Sammelpaketes dient ein Faltblech 13, das mit einer hin- und hergehenden Stoßstange 14 verbunden ist. An dieser befinden sich auch die Seitenfalterbleche 15, die das erste Einschlagen der Stirnseite des Paketes vornehmen.
  • Am Ende des Verschiebeweges des Wagens 8 befindet sich ein festes Bodenblech 16 zur Aufnahme des fertig gefalteten Gebindes. Daneben ist ein Bodenstempel 17 angeordnet, der das auf diesen Bodenteil geschobene Paket in die Höhe stößt, worauf der übliche Abtransport erfolgt. Zwischen der Zelle 1 in der Ausgangsstellung und dem festen Boden 16 ist eine durch die drei fest angeordneten Führungsteile 18, 19, 20 gebildete sogenannte Faltweiche zum Einschlagen der Stirnseiten des Paketes angeordnet. Mit Hilfe eines oberen Stempels 21 und der Stempelplatte 22 wird die zusammengestellte Packeinheit in die Zelle 1 geschoben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt. Der Boden 10 der Zelle 1 wird zunächst so weit in die Höhe geschoben, daß die Einzelpackungen 23 oberhalb der eigentlichen Packvorrichtung aufgestellt werden können. In dem Beispiel sind fünf Packungen 23 nebeneinander angeordnet.
  • Fünf hintereinanderfolgende Reihen solcher Packungen bilden beispielsweise eine Packungseinheit. Diese Packungseinheit liegt zunächst zwischen den festen Wänden 24. Auf dem Tisch 25 wird der das Paket bildende Hüllbogen 26 aufgelegt, vorteilhaft zwischen den Begrenzungswinkeln 27. Danach wird die zusammengestellte Packungseinheit mittels des Stempels 22 in die Zelle 1 bewegt, wobei der Boden 10 entsprechend zurückgeht. Hierbei wird der Hüllbogen 26 mitgenommen. Er faltet sich in der Zelle 1 zunächst U-förmig und umfängt die Einzelpackungen an der Bodenseite und an den Längsseiten bei 2 und 3. Die Einzelpackungen befinden sich also in der festen Zelle 1 und werden in einem vorbestimmten gewünschten Maß zusammengepreßt. Danach wird der Stempel 14 in Richtung zu der Packungseinheit vorgeschoben, wodurch das Umlegblech 13 den Hüllbogen über die Oberseite umlegt, und zwar in der Stellung 28. Zugleich machen die Seitenfalterbleche 15 die erste Faltung 29 an den Stirnseiten der Packungseinheit. Alsdann wird die Zelle 1 als Ganzes in Richtung zu dem festen Blech 16 verschoben. An dem Blech 30 wird bei der Bewegung der Packungseinheit nach links der restliche- hochstehende Bogenteil 31 umgelegt. Die noch offenstehenden Stirnseiten der Packungseinheit gelangen in die von den Faltweichen 18, 19, 20 gebildeten Schlitze 32 und 33, die in den gemeinsamen Schlitz 34 münden. Durch den Schlitz 32 wird zunächst der obere vorstehende Teil der Packungsbogenhülle gefaltet und angelegt. Danach folgt der entsprechende untere Teil mit Hilfe des Schlitzes 33, bis durch den gemeinsamen Schlitz 34 die gefalteten Teile an der Stirnseite aufeinander zu liegen kommen.
  • Beim Verschieben der Zelle 1 in Richtung zu dem Teil 16 beginnt nach einer gewissen Weglänge, nämlich dann, wenn die Hülle so weit zugefaltet ist, daß eine Fixierung der Einzelpäckchen gewährleistet ist, die bewegliche Wand 3 abzuschwenken, indem die an dem Arm befindliche Rolle 6 auf dem schrägen Kurventeil 7 a entlanggleitet. Die feste Wand 2 schiebt das Paket in Verschieberichtung weiter. Sobald die Rolle 6 den Teil 7 b der Führung erreicht hat, ist die bewegliche Zellenwand 3 vollständig abgeschwenkt.
  • Durch die Weiche 18, 19, 20 werden nur noch die Faltungen an der Stirnseite vervollständigt. Das fertige Paket wird auf das Aufnahmeblech 16 geschoben, wobei die abgeschwenkte Stirnwand 3 sich frei darunter bewegen kann, wie mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Jedes auf diese Weise hergestellte Sammelpaket stößt auf die auf dem festen Bodenblech 16 abgelegte Einheit 35 und schiebt diese automatisch bis über den Stempel 17 weiter, von wo die Einheit in die Höhe und weitertransportiert wird.
  • Auf diese Weise können die fertigen Pakete zur dichten Anlage kommen, obwohl die Zelle auf der Verschiebeseite mit einer Wand versehen ist, die ein festes Packen der Einzelteile zu einer Einheit ermöglicht.
  • Um ein Einschlagen des Teiles28 zu erleichtern, kann der Wagen 8 zunächst ein Stück in Richtung der Faltorgane 13 bzw. 15 verschoben werden, worauf die Verschiebung des Wagens in andere Richtung folgt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Einwickelvorrichtung zum Herstellen von Sammelpaketen aus einer Anzahl Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen, bei der eine vorbestimmte Anzahl von Packungen mittels eines Hüllblatts zu einer Sammelpackung, einem sogenannten Gebinde, zusammengepackt wird und bei der die Packung unter Mitnahme des Hüllblatts durch einen Schacht von oben in eine Zelle hineingestoßen und der Einschlagvorgang in der Zelle fortgesetzt wird und in der eine Seitenwand der Zelle beweglich und entfernbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle (1) mit der beweglichen Seitenwand (3) voraus als Ganzes verschiebbar ist und die Ausweichbewegung der beweglichen Seitenwand (3) während der Verschiebung der Zelle (1) durch eine Steuerung (7, 7a, 7 b) selbsttätig erfolgt.
  2. 2. Einwickelvorrichtung nach Anspruch 1, mit einer kippbar in der Zelle angeordneten Seitenwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (3) mit einem Schwenkarm (4) verbunden ist und zu diesem im Winkel, vorzugsweise senkrecht, verläuft und der Schwenkarm Rollen (6) od. dgl. aufweist, die auf einer eine Steuerkurve (7a, 7b) enthaltenden Führungsschiene (7) abrollen.
  3. 3. Einwickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der die Zelle einen auf und nieder gehenden Boden aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (11) des Bodens mit der Zelle in Verschieberichtung mitlaufend angeordnet ist.
  4. 4. Einwickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einschlagen der Stirnseiten des Hüllblatts eine an sich bekannte ortsfeste Weichenanordnung von Führungsteilen (18, 19, 20) vorgesehen ist und die Ausweichbewegung der Seitenwand (3) der Zelle aus dem Bereich der Sammelpackung mit Hilfe der Steuerkurve (7 a) derart steuerbar ist, daß sie erfolgt, sobald die Längsnaht und Stirnseiten der Umschlaghülle zugefaltet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 614 933; britische Patentschriften Nr. 471 138, 648 152; USA.-Patentschrift Nr. 1 575 723.
DENDAT1073375D Einwickelvorrichtung zum Herstellen vorn Sammelpaketen aus einer Anzahl von Packungen Pending DE1073375B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1073375B true DE1073375B (de) 1960-01-14

Family

ID=597644

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1073375D Pending DE1073375B (de) Einwickelvorrichtung zum Herstellen vorn Sammelpaketen aus einer Anzahl von Packungen

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Country Link
DE (1) DE1073375B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174247B (de) * 1960-01-13 1964-07-16 Gen Foods Corp Verfahren und Maschine zum Herstellen eines eingewickelten Pakets aus zusammendrueckbaren Paeckchen
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