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DE1071122B - Schaltungsaniordnung zum nacheinander «erfolgenden Aussenden einer gleichen Nachricht an mehrere Teilnehmer über eine Wählvermittlung mit Lochstreifen - Speichereinrichtunigen in Fermschreibanlagen - Google Patents

Schaltungsaniordnung zum nacheinander «erfolgenden Aussenden einer gleichen Nachricht an mehrere Teilnehmer über eine Wählvermittlung mit Lochstreifen - Speichereinrichtunigen in Fermschreibanlagen

Info

Publication number
DE1071122B
DE1071122B DENDAT1071122D DE1071122DB DE1071122B DE 1071122 B DE1071122 B DE 1071122B DE NDAT1071122 D DENDAT1071122 D DE NDAT1071122D DE 1071122D B DE1071122D B DE 1071122DB DE 1071122 B DE1071122 B DE 1071122B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
punched tape
circuit
switching
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071122D
Other languages
English (en)
Inventor
Scarsdale N. Y. und Henry A. Jansson New York City N. Y. George G. Light (V. St. A.)
Original Assignee
International Standard Electric Corporation, New YoA, N. Y. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1071122B publication Critical patent/DE1071122B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/16Arrangements for providing special services to substations
    • H04L12/18Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES
INTERNAT. KL.
PATENTAMT
IT i
110579 VIIIa/21a1
ANMEtDETAG: 23. AU G U S T 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG AhI 2^
UNDAUSGABEDER
AüSLEGESCHRIFT: 17. DEZEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf ein Telegraphiesystem, insbesondere auf eine transportable Nachrichtenverteileranlage. Die transportable Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist besonders geeignet für Telegraphievermittlungs-Knotenämter. Diese erhalten bekanntlich die Nachrichten über eine Mehrzahl von ankommenden Leitungen und geben sie über abgehende -Leitungen an bestimmte Teilnehmer weiter. Das Vermitteln wird entweder von Hand aus (mit Ablesen der Nachricht bzw. zumindest der. Bestimmungsangaben) oder automatisch vorgenommen. Bei diesen Vermittlungs-Knötenämtern tritt jedoch auch das Problem des Empfangene und des Weitergebens von Rundschreibnächrichten auf, d.h. des Aussendens der gleichen Nachricht an mehrere Teilnehmer.
In einer bekannten Anordnung kann eine TeIegraphienachricht nicht nur einem Teilnehmer, sondern mehreren Teilnehmern zugestellt werden, und zwar in der Weise, daß auf einem Lochstreifen am Anfang des Nachrichtentextes, der mehreren Teilnehmern übermittelt werden soll, die Nummern der einzelnen Teilnehmer hintereinander angeordnet sind. Das Wählen der einzelnen Teilnehmer und die Übermittlung der Nachricht an die einzelnen Teilnehmer geschieht in der Weise, daß durch die vor der Nachricht auf dem Lochstreifen angeordneten Teilnehmernummern den einzelnen Teilnehmerleitungen jeweils zugeordnete Empfangslocher ausgewählt werden. Sind diese Empfangslocher gewählt, dann wird der Nachrichtentext in die Streifen der gewählten Empfangslocher durch Lochen zunächst eingespeichert. Die Streifen laufen dann durch die diesen Empfangslochern jeweils zugeordneten Lochstreifensender, werden dort abgetastet und über die Leitung äusgesandt. Auf diese Weise wird den ausgewählten Teilnehmern die gleiche Nachrieht gleichzeitig zugestellt. Dieses Verfahren ist aber sehr aufwendig. Für jede Leitung, die zu einem Teilnehmer führt, muß außer der Wählvorrichtung je ein Empfangslocher und ein Lochstreifensender vorgesehen werden. Ferner muß den einzelnen Empfangslochern die Nachricht einzeln übermittelt werden.
Eine andere Telegraphieanlage, bei der ebenfalls ein und dieselbe Nachricht mehreren Teilnehmern zugestellt werden kann, arbeitet auf folgende Weise. Eine Telegraphienachricht, die in einem Amt einläuft, wird von einem Lochstreifenempfänger aufgenommen. Die zu Beginn der Nachricht stehenden Angaben, insbesondere die Angaben über den Leitweg, werden ausgewertet und zur Einstellung eines Wählers verwendet, der gemäß den genannten Angaben eine in der gewünschten Richtung abgehende Leitung anschaltet. Dies kann bereits erfolgen, bevor noch die ganze Nachricht vom Lochstreifenempfänger aufgenommen ist. Der vom Lochstreifenempfänger aufgenommene eigent-Schaltungsanordnung zum nacheinander erfolgenden Aussenden einer gleichen Nachricht an mehrere
Teilnehmer über eine Wahlvermittlung mit Lochstreifen-Speichereinrichtungen
in Fernschreibanlagen
Anmelder:
International Standard Electric Corporation, NewYork, N.Y. (V.St.A.) .
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt, Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 23, August 1954
George G. Light, Scarsdale, N. Y.,' und Henry A. Jansson, New York City, N. Y.
sind als Erfinder genannt worden
liehe Nachrichteninhalt wird dann über einen Lochstreifensehder direkt auf die inzwischen in der eben beschriebenen Weise angeschaltete Leitung gegeben.
Sind in der Nachricht aber Angaben enthalten, die erkennen lassen, daß der nachfolgende Nachrichteninhalt nicht nur an einen, sondern an mehrere Empfänger gerichtet ist, so erfolgt keine automatische Weitergabe an die abgehende Leitung, sondern auf Grund dieser Angaben wird eine derartige Nachricht einem Speicher zugeleitet, so daß der Beamte, der sich dort befindet, die Nachricht dann über die zugeordneten abgehenden Leitungen an jeden einzelnen der im Kopf der Nachricht angegebenen Bestimmungsorte absetzen kann. Es ist in dieser Anlage also ein besonderer Arbeitsplatz vorgesehen, der einlaufende und mit mehreren Anschriften versehene Nachrichten aufnimmt. Der Beamte an diesem Platz ist dafür verantwortlich, daß eine solche Nachricht an jeden einzelnen in der Mehrfachanschrift aufgeführten Empfänger weitergegeben wird. ■■■■ . : ■ .;■■■■
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und eine Anlage zu schaffen, bei der die an mehrere Empfänger adressierte Nachricht automatisch den einzelnen Empfän-
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gern zugestellt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zum Aussenden der für die Einstellung der Wähler benötigten Informationen (z. B. Nachrichtenfolgenummer und Teilnehmerkennzeichen) und zum Aussenden der für diese Teilnehmer bestimmten gleichen Nachricht (Überschrift, Text) je eine Lochstreifen-Speichereinrichtung vorgesehen ist, die abwechselnd selbsttätig an die abgehende Leitung anschaltbar sind, und daß ein jeweils am Ende jeder zur Wählereinstellung dienenden Teilinformation (Nachrichtenfolgenummer, Teilnehmerkennzeichen) auf dem Lochstreifen der einen Lochstreifen-Speichereinrichtung und am Ende der Teilinformationen der Näphricht (Überschrift, Text) auf dem Lochstreifen ,der Rinderen Lochstreifen-Speichereinrichtung vorgesehenes Umschaltezeichen die Anschaltung der jeweils gerade ruhenden Lochstreifen-Speichereinrichtung an die abgehende Leitung unter gleichzeitigem Abschalten der jeweils gerade sendenden Lochstreifen-Speichereinrichtung von der abgehenden Leitung steuert.
Die Nachrichtensendung ist also unterteilt in den eigentlichen Nachrichteninhalt, der an eine größere Anzahl von Empfängern weitergegeben werden soll, und in einen Teil, der die Mehrfachanschrift enthält. Der für mehrere Empfänger gültige Text wird nur einmal auf einen Streifen geschrieben. Durch dieses einmalige Schreiben des Textes wird viel Zeit gespart.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist ein Impulswiederholer vorgesehen, der abwechselnd jeweils an den gerade sendenden Lochstreifensender angeschaltet ist. Dieser Impulswiederholer dient dazu, einerseits die von den Lochstreifensendern ausgesandten Zeichen auf die abgehenden Leitungen weiterzugeben und andererseits diese Zeichen auch einer besonderen Einrichtung zuzuführen, in der die im Lochstreifen enthaltenen Umschaltezeichen ausgewertet werden. Das Umschaltezeichen selbst ist aus zwei aufeinanderfolgenden Teilzeichen gebildet. Die Auswerteschaltmittel bereiten beim Empfang des ersten Teilzeichens einen Stromkreis für die Umschaltung vor. Dieser Stromkreis wird dann beim Empfang des zweiten Teilzeichens wirksam gemacht. Wird ein anderes als das zweite Teilzeichen von der Auswerteeinrichtung aufgenommen, so wird der vorbereitete Stromkreis wieder ausgelöst. Ferner ist eine gemeinsame Anordnung vorgesehen zur Erzeugung von Fortschalteimpulsen für die Lochstreifen-Transportmagneten der beiden Lochstreifensender. Von dieser gemeinsamen Einrichtung werden jeweils in Abhängigkeit von dem Schaltzustand der Auswerteschaltmittel die Fortschaltimpulse dem Lochstreifen-Transportmagneten desjenigen Senders zugeführt, der sich gerade im Sendezustand befindet und mit dem Impulswiederholer verbunden ist. Durch besondere Schaltmittel wird verhindert, daß die Impulsleitung von dem einen Lochstreifen-Fortschaltemagneten auf den anderen während einer Zeit umgeschaltet wird, in der gerade ein Fortschalteimpuls übertragen wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. In
Fig. 1 bis 4 ist der Schaltplan der vorliegenden Nachrichtenverteilereinrichtung gezeigt, während
Fig. 5 zeigt, wie Fig. 1 bis 4 aneinanderzureihen ; sind; in
Fig. 6 wird ein Blockschaltbild der Anlage gezeigt sowie ein Ausschnitt aus einem der beiden Lochstreifen.
In der Verteileranlage (Fig. 6) sind zwei Lochstreifensender, nämlich der Adressensender 11 und der Textsender 10., vorgesehen. Während der Übertragung einer Nachricht werden die Sender 10,11 abwechselnd an die Impulsrelais P1 bis P 5 am Ausgang der Schaltungsanordnung gelegt. Diese Umschaltung wird durch eine Kombination von zwei Fernschreibzeichen auf dem jeweiligen Lochstreifen veranlaßt. Hierfür sind die im englischen Sprachgebrauch mit »equals« (mit Zeichenstrom an der zweiten Stelle) und »period« (mit Zeichenstrom an der vierten Stelle) bezeichneten Fernschreibzeichen vorgesehen. Diese beiden Fernschreibzeichen sind im folgenden kurz als Zeichen A
ίο bzw. B bezeichnet. Als Umschaltezeichen dienen die Kombinationen A + B und B + B.
Die von den Sendern abgefühlten Zeichen werden über den Umschaltkontakt 29 des gleichnamigen Relais auf die Impulsrelais Pl bis P 5 übertragen. Diese Impulsrelais bilden einen Impulswiederholer und geben mit einem ihrer Kontakte die Zeichen unverändert an die weiterführende Leitung 47 bis 51 weiter. Weitere Kontakte dieser Relais wirken auf eine Schaltungsanordnung, in der die besonderen, für die Umschaltung erforderlichen Zeichen ausgewertet werden. Diese Auswerteeinrichtung ist hier lediglich durch ein Kästchen dargestellt.
Das Relais 29 steuert direkt die Umschaltung vom Adressensender 11 auf den Textsender 10 und zurück.
Bei der Umschaltung auf den Textsender wird das Relais 29 betätigt. Durch das erste Umschaltezeichen A wird in der Auswerteeinrichtung ein Stromkreis vorbereitet, der nach dem Eintreffen des Zeichens B als zweites Zeichen das Relais 29 betätigt. Wird als zweites Zeichen ein anderes Zeichen als A, B oder Leerschritt empfangen, so wird der vorbereitete Stromkreis wieder ausgelöst.
In Abhängigkeit von dieser Auswerteeinrichtung wird nach einer Betätigung des Relais 29 auch das Relais 16 betätigt, das den Stromkreis für die Fortschaltemagneten 12, 13 für den Lochstreifentransport umschaltet. Durch eine geeignete Schaltmaßnahme ist hierbei verhindert, daß das Relais 16 umschaltet, so lange noch ein Fortschalteimpuls auf dieser Leitung übertragen wird. Es wird dadurch verhindert, daß der neu angeschaltete Sender fälschlicherweise den Lochstreifen um einen Schritt weitertransportiert. Die Rückschaltung vom Textsender 10 zum Adressensender 11 wird wiederum eingeleitet durch eine Zeichenkombination AB; das Relais 29 und danach auch das Relais 16 fallen ab. Der Adressensender 11 ist jetzt wieder an die gemeinsame Leitung angeschaltet.
Im Verlauf der Übertragung einer Nachricht erfolgen beim Ausführungsbeispiel insgesamt vier Umschaltungen. Zuerst ist der Adressensender 11 angeschaltet, der die laufende Nummer oder Folgenummer aussendet. Dabei findet gegebenenfalls ein Nummervergleich statt. Hierauf erfolgt die erste Umschaltung auf den Textsender 10. Der Textsender 10 übermittelt jetzt die Überschrift der Nachricht und wird dann wieder abgeschaltet. Es erfolgt die zweite Umschaltung, nach der wiederum der Adressensender 11 wirksam wird, der jetzt die Anschrift aussendet. Anschließend daran erfolgt die dritte Umschaltung. Jetzt ist wieder der Textsender 10 angeschaltet, der nunmehr den eigentlichen Text oder Nachrichteninhalt aussendet. Am Schluß des Nachrichtentextes erfolgt abschließend die vierte Umschaltung, durch die der Textsender 10 ab- und der Adressensender 11 für die nächste Übertragung vorbereitend angeschaltet wird. Die ersten drei Umschaltungen werden durch die Kombination der beiden Zeichen A und B eingeleitet. Am Ende des Nachrichtentextes tritt als Umschaltezeichen die Kombination BB auf. Diese Zeichen-
kombination wird in ähnlicher Weise wie die Kombination AB ausgewertet und veranlaßt, daß die Relais 29 und 16 abfallen. Dadurch ist wieder der Adressensender 11 mit der Ausgangsleitung verbunden, und die Übertragung der nächsten Nachricht kann erfolgen.
In dem dargestellten Ausschnitt aus einem der beiden Lochstreifen sind die in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Umschaltung erforderlichen Zeichen A und B eingezeichnet. Das Zeichen A ist gekennzeichnet durch Zeichenstrom an der zweiten Stelle und das Zeichen B durch Zeichenstrom an der vierten Stelle; alle anderen Telegraphierschritte dieser Zeichen sind Trennstromschritte.
Zwei nicht dargestellte Signallampen zeigen an, welcher der Sender gerade in Tätigkeit ist. Ein Nummernfolgeanzeiger ist bei dieser Einrichtung vorgesehen und kann von Hand in den Stromkreis der Sender ein- und ausgeschaltet werden. Wenn es wünschenswert ist, die Folgenummern der Nachrichten während der Tätigkeit der Vorrichtung an irgendeiner Stelle in einem Nachrichtenamt zu prüfen, so wird der Folgenummernschalter auf die Stellung »Ein« gestellt, im anderen Falle auf die Stellung »Aus«.
Die in Fig. 1 bis 4 dargestellten Nachrichtentextsender 10 und Adressensender 11 von üblicher Konstruktion enthalten je einen Schrittschaltmagneten 12 bzw. 13 zum Fortschalten der Lochstreifen. Die Schrittschaltmagneten 12, 13 sind einerseits über die gemeinsame Leitung 14 und einen Vorwiderstand mit dem Minuspol der Batterie verbunden. Der andere Anschluß des Schrittschaltmagneten 12 ist über die Leitung 15 mit der Arbeitsseite und der andere Anschluß des Schrittschaltmagneten 13 ist über die Leitung 17 mit der Ruheseite des Umschaltkontaktes 1 des Schrittübertragungsrelais 16 verbunden. Die Mittelfeder des Umschaltkontaktes 1 ist über folgenden Stromkreis mit Erde verbunden:
Leitung 18, Relais 19, Leitung 21, Arbeitskontakt des Relais 22, Erde. .
Die Fortschaltimpulse werden durch das Relais 22 erzeugt, das bei jeder Umdrehung des Nockenrades 23 einmal erregt wird. Nach dem Anziehen des Relais 22 schließt sein Arbeitskontakt den Stromkreis entweder für den Schrittschaltmagneten 12 oder für den Schrittschaltmagneten 13, je nachdem, in welcher Stellung sich der Umschaltkontakt 1 des Schrittschal tübertragungsrelais 13 befindet. In der gezeichneten Stellung des Umschaltkontaktes 1 wird der Schrittschaltmagnet 13 des Adressensenders 11 betätigt. Ist das Schrittschaltübertragungsrelais 16 angezogen und spricht nun das Relais 22 an, so wird der Schrittschaltmagnet 12 des Nachrichtentextsenders 10 betätigt, und der eingelegte Lochstreifen wird transportiert. Die Abfühlkontakte 1 bis 5 des Nachrichtentextsenders 10 sind über die Leitungen 24, 25, 26, 27 und 28 mit der Arbeitsseite der Umschaltkontakte 1, 2, 3, 4 und 5 des Relais 29 verbunden. Entsprechend sind die Abfühlkontakte 1 bis 5 des Adressensenders 11 über die Leitungen 31, 32, 33, 34 und 35 mit den Ruheseiten der Umschaltkontakte 1, 2, 3, 4, 5 des Relais 29 verbunden. Die Mittelfedern dieser Kontakte sind über die Leitungen 36, 37, 38, 39 und 41 mit dem Impulsrelais Pl bis P 5 und über diese Relais mit dem Minuspol der Batterie verbunden. Diese Relais wirken als Impulswiederholer. Die Kontakte 1 bis 4 der Relais Pl bis P 5 sind in der Stellung gezeichnet, die sie bei erregter Spule einnehmen. Jedes dieser Relais steuert beim Abfallen seinen zugehörigen Ruhekontakt 1 und gibt hiermit Erdimpulse auf die Amtsleitungen 47, 48, 49, 50 und 51. Es ist ersichtlich, daß eine Kombination von Trenn- und Zeichenstrommarkierungen des Senders ein entsprechendes Stromloswerden der Impulsrelais zur Folge hat, die dann ihrerseits durch das Schließen ihrer Kontakte 1 das entsprechende Zeichen über die Leitung übertragen. Das Relais 29 bestimmt, welcher Sender die Impulsrelais P1 bis P 5 steuert. Wenn das Relais 29, wie gezeichnet, stromlos ist, so ist der Adressensender 11 mit der Amtsleitung verbunden. Ist dagegen das Relais 29 betätigt, dann ist der Nachrichtentextsender 10 mit der Amtsleitung verbunden.
Die Arbeitsweise des Systems während der Übertragung des Nachrichtentextes ist folgende:
Der Adressensender 11 tritt als erster in Tätigkeit und sendet die Nachrichtenfolgenummer und die Nachrichtenverteilernummer. Darauf folgt die Zeichenkombination AB, die die Umschaltung von dem Adressensender 11 auf den Nachrichtentextsender 10 bewirkt. Dieser sendet die Überschrift der Nachricht aus. An die Überschrift der Nachricht schließt sich wieder die Kombination AB an, um eine Umschaltung zurück zum Adressensender 11 zu bewirken, der nun die Adresse über die Amtsleitung sendet. Anschließend wird wieder die Kombination AB gesendet, um eine Umschaltung zum Nachrichtentextsender 10 zu veranlassen, der jetzt den Nachrichtentext aussendet. Die Kombination BB kennzeichnet das Ende der Nachricht und schaltet die Amtsleitung vom Nachrichtentextsender 10 auf den Adressensender 11 zurück.
Mit den in den Zeichnungen angegebenen Relaisstellungen arbeitet der Adressensender 11 so lange, bis eine Kombination AB abgetastet und übertragen wird. Das Zeichen A, das, wie erwähnt, an der zweiten Stelle Zeichenstrom hat, veranlaßt das Impulsrelais P 2 abzufallen. Dieses Relais schließt dabei die Ruheseite seines Umschaltkontaktes 3. Das Relais 52 erhält dadurch Strom über folgenden Stromkreis:
Erde 53, Arbeitskontakte 3 der Relais P 5, P 3, Pl, Arbeitsseite des Umschaltkontaktes 3 des Relais P 4, Leitung 54, Ruheseite des Umschaltkontaktes 3 des Relais P2 (abgefallen), Relais 52, Batterie-Minus.
Während des nächsten Fortschalteimpulses, der alle fünf Impulsrelais wieder anziehen läßt und der den gerade gebildeten Stromkreis unterbricht, bleibt das Relais 52 über die Arbeitsseite seines Umschaltekontaktes 1 eingeschaltet. Sollte das nächste Zeichen etwas anderes sein als ein Zeichen A oder B oder ein Leerschritt, dann wird der Stromkreis geöffnet, und das Relais 52 fällt wieder ab.
Wenn als nächstes das Zeichen B übertragen wird, d. h. wenn an der vierten Stelle Zeichenstrom liegt, so fällt das Impulsrelais P 4 ab und schließt dabei folgenden Stromkreis für das Relais 57:
Erde, Leitung 56, geschlossener Ruhekontakt 4 des Impulsrelais P 4, Leitung 55, geschlossener Ruhekontakt 3 des Relais 19, Leitung 40, Relais 57, Batterie-Minus.
Zur selben Zeit wird an den Arbeitskontäkt 1 des Relais 57 auf folgendem Weg Erde angelegt:
Erde, Leitung 53, Arbeitskontakt 3 der Impulsrelais P 5, P 3, Pl, Arbeitsseite des Umschaltkontaktes 3 des Impulsrelais P 2, Ruheseite des Umschaltkontaktes 3 des Impulsrelais P4, Leitung 58, Arbeitskontakt 1 des Relais 57.
Nach dem Ansprechen dieses Relais wird das Erdpotential auf folgendem Weg weitergegeben:
Leitung 59, Arbeitskontakt 2 des Relais 52 (angezogen), Leitung 61, Ruheseite des Umschaltekontaktes 7 des Relais 29, Relais 62, Batterie-Minus.
Hierbei spricht das Relais 62 an, welches über seinen Arbeitskontakt 1 und die Wicklung des Relais 29 einen eigenen Haltestromkreis vorbereitet. Das Relais 29 zieht hierbei noch nicht an, denn es ist durch die obengenannte Erdverbindung über den Arbeitskontakt 1 des Relais 62 noch kurzgeschlossen. Bei dem nächsten Schritt ziehen wieder alle Impulsrelais Pl bis P 5 an und öffnen hierbei den Stromkreis des Relais 57, welches seinen Arbeitskontakt 1 wieder öffnet und damit die am Relais 62 liegende Erde abschaltet. Das Relais 29 kann jetzt über folgenden Stromkreis ansprechen:
■ Erde, Kontakt des - Relais 65, Leitung 64, geschlossener Kontakt des Relais 63,. Wicklung des Relais 29, Arbeitskontakt 1 und Wicklung des Relais 62, Batterie-Minus.
Beim Anziehen des Relais 29 öffnet dieses den Stromkreis des Adressensenders 11 und verbindet die Fühlhebel des Nachrichtentextsenders 10 mit den Impulsrelais Pl bis P 5 über die Arbeitsseite der Umschaltkontakte 1 bis 5 des Relais 29. Während der Dauer des Fortschalteimpulses wird auf folgendem Weg Erde an die Zeichensammeischiene M des Nachrichtentextsenders 10 gelegt:
..Erde,. Kontakt 1 des Relais 68, Leitung 69, Arbeitskontakt 4 des Relais 19, Leitung 71, Ruheseite des Umschaltkontaktes 3 des Relais 16, Leitung 72, Zeichensammeischiene M.
Es soll damit erreicht werden, daß alle Impulsrelais Pl bis P 5 angezogen bleiben, bis dieser Fortschalteimpuls beendet ist,, unabhängig von dem Zeichen, das zu, dieser ..-Zeit ,am .Fühlhebel des Nachrichtentextsenders 10 liegt.;,;:·;.;..■ -.■
Es wird somit !verhindert, daß der Stromkreis für die Fortschalteimpulse vor dem Ende des Fortschalteimpulses auf den Nachrichtentextsender umgeschaltet wird. Hierdurch wird sichergestellt, daß der Nachrichtentextsender 10 nicht fälschlicherweise um einen Schritt fortgeschaltet wird, bevor der erste Buchstabe vom Fühlhebel des Senders übertragen worden ist. Der Umschaltekreis für die Fortschalteimpulse verläuft wie folgt:
Erde, Arbeitskontakt 6 des Relais 29, Leitung 70, Relais 16, Batterie-Minus.
Während des Fortschalteimpulses ist das Relais 16 jedoch auf folgendem Wege kurzgeschlosen:
Erde, Arbeitskontakt 1 des Relais 19, Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais 16, Arbeitskontakt 2 des Relais 62, Relais 16, Batterie-Minus.
Am Ende des Fortschalteimpulses fällt das Relais 19 ab und öffnet den Kurzschlußkreis für das Relais 16, das jetzt erregt wird und den Stromkreis für die Fortschalteimpulse auf den Nachrichtentextsender 10 umschaltet. Es findet jetzt eine Übertragung vom Nachrichtentextsender 10 statt, bis eine weitere Zeichenkombination AB auf dem Lochstreifen abgetastet wird. Diese Kombination tritt beim Nachrichtentextsender 10 am Ende der Überschrift einer Nachricht auf. Zu diesem Zeitpunkt findet ein weiterer Schaltvorgang in folgender Weise statt: Bei der Abtastung des Zeichens A erhält das Relais 52 in derselben Weise Strom wie beim Umschalten von dem Adressensender 11 auf den Nachrichtentextsender 10, wie es schon oben beschrieben wurde, und zwar legt nach dem Abfall des Impulsrelais P 2 dessen Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 Erde an das Relais 52, das daraufhin anzieht. Sollte das nächste Zeichen etwas anderes als eines der Zeichen A oder B oder
ίο Leerzeichen sein, dann wird dieses Relais stromlos. Bei einem Zeichen B, das an vierter Stelle Zeichenstrom aufweist, fällt das Relais P4 ab, und das Relais 57 zieht an. Es soll hierbei noch erwähnt werden, daß beim Abfall irgendeines der Impulsrelais Pl bis P 5 das Relais 57 anzieht. Nach dem Abfall des Relais P 4 wird folgender Stromkreis geschlossen:
Erde, Leitung 53, Arbeitskontakte 3 der Relais P 5, P 3, Pl, P 2, Leitung 54, Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais P 4, Leitung 58, Ar-. beitskontakt 1 des Relais 57, Leitung 59, Arbeits-. . seite des Umschaltekontaktes 2 des Relais 52, Leitung 61, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 7 des Relais 29, Leitung 75, Relais 76, Batterie-Minus.
25
In diesem Stromkreis spricht das Relais 76 an und schließt mit seinen Arbeitskontakten einen Stromkreis über das Relais 63, Leitung 77, Arbeitskontakt 3 des Relais 62 zur Erde. Das Relais 63 zieht zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht an, denn es ist durch Erde über den Kontakt des Relais 76 im vorstehend genannten Stromkreis kurzgeschlossen. Beim nächsten Fortschalteimpuls wird das Relais 57 stromlos und öffnet den Kurzschlußstromkreis für das Relais 63, das jetzt ansprechen kann. Wenn der Kontakt des Relais 63 öffnet, wird der Stromkreis für die Relais 29 und 62 unterbrochen, wodurch der Stromkreis der Impulsrelais wieder zurück an den Adressensender 11 umgeschaltet wird. Aus den gleichen Gründen, die schon beim Umschalten zum Nachrichtentextsender beschrieben sind, wird über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais 16 Erde an die Zeichensammeischiene M des Adressensenders 11 so lange angelegt, bis das Relais 19 am Ende des Fortschalteimpulses abfällt. Das öffnen des Arbeitskontaktes 3 des Relais 62 läßt die Relais 63 und 76 abfallen. Diese Relais sind jetzt alle wieder in erregtem Zustand, wie sie es auch bei Beginn der Übertragung waren.
In dem Fall, daß die Umschaltezeichen A und B auf dem Lochstreifen fehlen, kann die Einrichtung von Hand von dem einen Sender auf den anderen umgeschaltet werden, und zwar durch automatisches Anhalten an einer gewünschten Stelle und durch Drücken der Umschaltetaste 79. Sollte zu dieser Zeit der Adressensender 11 in Tätigkeit sein, dann wird das Relais 62 auf folgendem Weg betätigt:
Erde, Arbeitskontakt 1 des Relais 19, Leitung 81, Umschaltetaste 79, Leitung 61, Ruheseite . des Umschaltekontaktes 7 des Relais 29, Relais 62, Batterie-Minus.
Beim Loslassen der Umschaltetaste 79 spricht das Relais 29 an und legt die Impulsrelais an den Nachrichtentextsender 10. Der Stromkreis für die Fortschalteimpulse wird ebenfalls zum Nachrichtentextsender 10 umgeschaltet, wenn die automatische Anhaltesperre freigegeben ist.
Die Handumschaltung vom Nachrichtentextsender 10 auf den Adressensender 11 wird in ähnlicher Weise
bewirkt. Die'Adressenlampe 82 leuchtet über die Ruheseite des Umschaltekontaktes 8 des Relais 29 auf, solange der Adressensender in Tätigkeit ist. In gleicher Weise leuchtet die Nachnchtenlampe 83 über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 8 des Relais 29 auf, um anzuzeigen, daß der Nachrichtentextsender arbeitet. Auf diese Weise ist der die Einrichtung bedienende Beamte ständig davon unterrichtet, welcher von den beiden Sendern gerade arbeitet und ob ein Umschaltevorgang stattfindet.
Bei normaler Übertragung erscheint im Textstreifen nach der Unterschrift die Kombination BB, um das Ende der Nachricht anzuzeigen. Diese Zeichenkombination bewirkt das Zurückschalten zum Adressensender.
Das erste auftretende Zeichen B, das, wie erwähnt, an vierter Stelle Zeichenstrom aufweist, legt Erde an den Kontakt 1 des Relais 57. Dieser Stromkreis verläuft wie folgt:
Erde, Arbeitskontakte 3 der Relais P 5, P 3, Pl, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais P 2, Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais P 4, Leitung 58, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 1 des Relais 57.
Da das Relais 57 infolge des Abfalles von Relais PA anspricht, wird jetzt der obengenannte Stromkreis weitergeführt über:
Leitung 59, Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais 52, Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais 50, Relais 60, Batterie-Minus.
In diesem Stromkreis wird das Relais 60 erregt. Da der nächste Fortschalteimpuls das Anziehen sämtlicher Impulsrelais Pl bis P5 veranlaßt, wird der obenerwähnte Stromkreis unterbrochen, und es wird folgender Stromkreis gebildet:
Erde, Leitung 53, Arbeitskontakte 3 der Relais P5, PZ, Pl, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais P 4, Leitung 54, Ruheseite des Umschaltekontaktes 1 des Relais 52, Relais 50, - Arbeitskontakt des Relais 60, Relais 60, Batterie-
Die Relais 50 und 60 sind hierbei -beide angezogen. Sollte das nächste Zeichen etwas anderes sein als ein Zeichen yi oder B, so ist obengenannter Stromkreis geöffnet und der das erste Zeichen B speichernde Kreis freigegeben. Daraus ist zu ersehen, daß ein einzelnes Zeichen B auf die Umschaltung von einem Sender zu dem anderen Sender keine Wirkung hat. Wenn das nächste Zeichen jedoch wieder ein Zeichen B ist und hiermit das Ende einer Nachricht angezeigt wird, dann bleiben die Relais 50 und 60 angezogen, und das Relais 68 spricht über folgenden Stromkreis an:
Erde, Leitung 53, Arbeitskontakte 3 der Relais P5,-P3,- Pl, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 3 des. Relais P 2, Leitung 54, Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais P 4, Leitung 58, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 1, Relais 57, Leitung 59, Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais 52, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 2, Relais 50, Relais 68, Batterie-Minus.
Wenn der nächste Fortschalteimpuls das Anziehen aller Impulsrelais Pl bis P5 veranlaßt, wird die Erde von Relais 68 durch den Abfall des Relais 57 abgeschaltet. Hierdurch spricht das Relais 65 in folgendem Stromkreis an: ; ,
6) Arbeitskontakt £des Rdais 62j Leitung 77, Relais 65, Arbeitskontakt 2 des Relais 68, Relais 68 Batterie-Minus
Wenn das Relais 65 jetzt anspricht, öffnet es seinen Kontakt und unterbricht den Haltestromkreis für die Relais 62 und 29, der ebenfalls diese Relais veranlaßt, daß die Impulsrelais wieder an den Adressensender angeschaltet werden.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Stromkreise soll im nachfolgenden nochmals kurz zusammengefaßt werden. Während der ganzen Übertragung
*5 einer Nachricht werden die beiden Sender durch eine Kombination der Zeichen A und B um- und zurückgeschaltet. Die beiden Sender werden dadurch abwechselnd an den aus den Relais Pl bis F5 bestehenden Impulswiederholer angeschaltet. Am Ende der Übertragung des Nachrichtentextes werden die Impuls-.relais auf den Adressense'nder - durch eine Zeichenkombination, die aus der Verdoppelung des Zeichens B besteht, zurückgeschaltet. Das Relais 29 steuert direkt den Umschaltevorgang. Wenn es nicht erregt ist, dann ist in der aus den Zeichnungen ersichtlichen Weise der Adressensender mit den Impulsrelais P1 bis P 5 yerbunden. Zur Umschaltung auf den Nachrichtentextsender wird das Steuerrelais 29 durch das Zusammenwirken der Relais 52, 57 und 62 erregt. Ein auf das
Zeichen A folgendes Zeichen B bewirkt die Erregung des Relais 57 und schaltet! dadurch das Relais 62 ein. Durch dieses Relais wird das Steuerrelais 29 betätigt, wenn es nicht durch das Relais 57 geerdet ist. Beim nächsten Fortschalteimpuls fällt das Relais 57 ab, schaltet die Erde von der einen Seite des Steuerrelais 29 ab und ermöglicht damit dessen Erregung. Hierdurch wird die Umschaltung vom Ädressensender auf den Nachrichtentextsender bewirkt. Während der Dauer der Übertragung vom Nachrichtentextsender
bleibt das Relais 62 erregt. ,. . .
, Dl,e Ruckumschaltung zürn Adressensender wird. durch ^erregung des Steuerrelais 29 bewirkt, das ^zt abhangig ist von den Relais 52, ...57, 63 und1 .76. Wie oben erwähnt, wird auch hier das Zeichen A im Relais 52 gespeichert und durch das folgende Zeichen B wieder das Relais 57 erregt. In diesem Fall indessen bringt das Relais 57 das Relais 76 zur Wirkung, das wiederum das Relais 29 ausschaltet, wenn nicht durch das Relais 57 Erde am Relais 63 liegen würde. Beim nächsten Fortschalteimpuls wird die Erde abgeschaltet und die Erregung des Relais 63 bewirkt, das dadurch den Stromkreis für das Steuerrelais 29 öffnet und die Rückschaltung zum Adressensender einleitet.
Die Umschaltung vom Nachrichtentextsender zum Adressensender am Ende des Nachrichtentextes wird durch das doppelte Zeichen B eingeleitet und erfolgt in entsprechender Weise. In diesem Fall ist das Steuerrelais 29 zuerst abhängig von den Relais 50, 60, 65 und 68 zusätzlich zum Relais 57. Das erste auftretende Zeichen B bewirkt "die Erregung des Relais 57 wodurch das Relais 60 eingeschaltet wird. Beim nächsten Fortschalteimpuis fällt Relais 57 ab und läßt dadurch das Relais 50 zur Wirkung kommen. Auf diese Weise ist das erste Zeichen B eingespeichert.
6s Das nachfolgende Zeichen B erregt von neuem das Relais 57, das jetzt das Relais 68 zum Ansprechen bringt. Dies würde zur Erregung des Relais 65 führen, wenn es nicht durch Relais 57 geerdet wäre. Diese Erde verschwindet 'in der üblichen Weise beim nächsten Schritt und verursacht dadurch das An-
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sprechen des Relais 65. Wenn dieses Relais zur Wirkung kommt, öffnet es den Haltestromkreis für die Relais 62 und 29 und bewirkt dadurch das Zurückschalten zum Adressensender.
Wie schon vorher ausgeführt wurde, kann die vorliegende Nachrichtenverteilereinrichtung günstig an verschiedenen Stellen in einem Telegraphievermittlungsamt verwendet werden. In vielen Stellen wird die bekannte Überprüfung der Telegrammfolge-
Leitung 102, Schaltarm A des Steuerwählers 85 in Stellung 1, Leitung 100, Leitung 103, Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais Pl, Leitung 104, Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais 105, Leitung 106, Wicklung 2 des Relais 88, Batterie-Minus.
Die Wirkung der beiden Wicklungen des Relais 88 addiert sich, und die Kontaktbelastung ist derart, daß
nummern automatisch durchgeführt. Bei anderen io die Erregung jeder Wicklung genügt, um die Kontakte Stellen ist es notwendig, die Nummernprüfeinrichtung zu betätigen.
so vorzusehen, daß sie mit einem Nachrichtenverteiler- Wenn das Relais 88 anzieht, schließt sein Kontakt 1
system zusammenarbeitet. Aus diesem Grunde ist ein einen Stromkreis für den Steuerwählerschrittschaltneuer Laufnummernanzeiger vorgesehen, der an der magneten 107. Als Steuerwähler 85 dient ein Wähler, transportablen Einrichtung angebracht ist. Ein von 15 bei dem die schrittweise Fortschaltebewegung durch Hand zu bedienender Schalter 84 steuert wahlweise den Abfall des Schrittschaltmagneten 107 bewirkt die Tätigkeit des Nummernanzeigers. Wenn es ge- wird. Went?, das Relais 57 beim nächsten Schdttimpuls
des Senders abfällt, fällt auch das Relais 88 ab, und der Magnet 107 wird stromlos. Hierdurch schalten alle Schaltarme des Steuerwählers 85 auf die Stellung 2. Das Relais 88 hat einen Selbsthaltestromkreis über seinen eigenen Kontakt 2 und den Kontakt 2 des Relais 107. Es soll hierdurch sichergestellt werden, daß
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ein ausreichender Impuls zur Erregung des Schritt
wünscht wird, die Nummernprüfeinrichtung in den Stromkreis mit der Verteilereinrichtung einzuschalten, wird dieser Schalter geschlossen.
Der Folgenummernanzeiger hat einen Steuerwähler
85, einen Zehnerwähler 86 und einen Einerwähler 87.
Jeder dieser Wähler ist als sechsarmiger Drehwähler
mit zwanzig Schaltkontakten in jeder Kontaktbank
ausgebildet. Der Steuerwähler 85 arbeitet in einem a5 sdhaltmagneten 107 zur Verfügung steht, falls der sechsstelligen Arbeitszyklus. In der ersten Stellung Senderfortschalteimpuls von solch kurzer Dauer ist, spricht der Steuerwähler auf das erste Buchstaben- daß das Relais 88 stromlos werden würde, bevor das Zahlen-Umschaltezeichen auf dem Adressenstreifen Relais 107 voll erregt ist. Dieser Haltestromkreis läßt an, nimmt in der zweiten Stellung das nächste Zeichen das Relais 88 so lange erregt bleiben, bis es durch das auf, prüft in Stellung 3 die Zehnerziffern über den 3<> Anziehen des Schrittschaltmagneten 107 abfällt. Zehnerwähler 86, prüft dann die Einerziffern über In Stellung 2 des Steuerwählers 85 zieht das Relais
den Einerwähler 87, stellt weiter den Anzeiger auf die nächste Ziffer ein, erregt schließlich ein Prüfrelais und gelangt dann in die nächste Ausgangsstellung. Der Zyklus ist damit abgeschlossen, und der Steuerwähler 85 steht jetzt in Stellung 7. Der Steuerwähler 85 weist also drei einander entsprechende Ausgangsstellungen auf, nämlich die Stellungen 1, 7 und 13.
Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, sind die _ _
Zehner- und Einerwähler 86, 87 auf jedem zweiten 40 vorliegt, fallen eines oder mehrere der Impulsrelais
Schritt verdrahtet, um die Ziffern von 1 bis 0 ver- Pl bis P 5 ab und bewirken dadurch das Anziehen des
gleichen zu können. Relais 57. Ein Stromkreis für das Relais 88 verläuft
In der Zeichnung ist der Steuerwähler so dargestellt, dann wie folgt:
daß er einen Zeichen wechsel am Schaltkontakt 1 erkennt. Die Zehner- und Einerwähler 86, 87 sind so angeordnet, daß sie die Ziffern 0 bzw. 1 vergleichen können. Die gezeichnete Stellung entspricht der Stellung für die Abtastung einer Nachricht mit der Nummer »001«. Die Beschreibung der Wirkungsweise des Folgenummernanzeigers beruht auf dieser in den Zeichnungen dargestellten Anordnung.
Wenn die Fühlhebel des Adressensenders 11 das
erste Buchstaben-Zahlen-Umschaltezeichen abtasten, das z.B. durch Zeichenstrom an den Stellen 1, 2, 4 und 5 dargestellt ist, so fallen die Impulsrelais Pl, P2, P 4 undP5 ab, und das Relais 57 wird, wie schon vorher beschrieben, erregt. Ein Betätigungsstromkreis für das Relais 88 verläuft dann wie folgt:
an über:
Erde, Punkt 2 der Kontaktebene B, Leitung 102, Schaltarm A des Steuerwählers 85, Leitung 108, Relais 105, Batterie-Minus.
Es ist damit die Bedingung für das Abtasten der Hunderterziffer gegeben. Wenn eine Hunderterziffer
Erde, Kontakt 2 des Relais 57, Leitung 89, Schalter 84, Leitung 91, Ruhekontakt 1 des Relais 92, Leitung 93, Leitung 94, Schaltarm E des Steuerwählers 85 in Stellung 2, Leitung 109, Ruhekontakt 3 des Relais 111, Wicklung 1 des Relais 88, Leitung 112, Arbeitskontakt 2 des Relais 105, Batterie-Minus.
Mit dem Anziehen des Relais 88 wird der Schrittschaltmagnet 107 wieder betätigt, um den Steuerwähler 85 in die Stellung 3 zu bringen.
In der Stellung 3 wird der Vergleichsstromkreis an die Schaltarme des Zehnerwählers 86 gelegt, um dort eine Überprüfung der Zehnernummern zu ermöglichen. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Stellung der Schaltarme des Zehnerwählers 86 durch die Zahl der Erde, Arbeitskontakt 2 des Relais 57, Leitung 60 Nachrichten, die durch die Einrichtung überprüft wur-89, Schalter 84, Leitung 91, Ruhekontakt 1 des den, bestimmt ist. Die ersten neun Nachrichten einer Relais 92, Leitung 93, Leitung 94, Schaltarm E Folge mit den Nummern 001 bis 009 werden durch des Steuerwählers 85 in Stellung 1, Leitung 95, den Zehnerwähler 86 auf »0« geprüft. Sind diese Prü-Ruheseite des Umschaltekontaktes 2 des Relais fungen in Ordnung, dann wird der Zehnerwähler 86 -P4, Leitung 96, Leitung 97, Schaltarm D und C 65 um einen Schritt weitergeschaltet, und die nächsten des Steuerwählers 85, jeweils in Stellung 1, Lei- Nachrichten mit den Nummern 010 bis 019 werden tung 98, Arbeitsseite des Umschaltekontaktes 2 von »1« in der Zehnerdekade geprüft. Es ist daraus zu des Relais P 3, Ruheseite des Umschaltekon- ersehen, daß die Stellung des Zehnerwählers 86 eine taktes 2 des Relais P2, Leitung 99, Leitung 101, Ziffer darstellt, die derjenigen Ziffer entsprechen soll, Schaltarm B des Steuerwählers 85 in Stellung 1, 70 die durch den Adressensender abgetastet wurde. Die
abgetastete Ziffer wird auf die Impulsrelais Pl bis P 5 übertragen, die dann ihre entsprechenden Kontakte 2 steuern. Die Kombination der Stellung dieser Kontakte wird dann mit der Stellung des Zehnerwählers 86 in folgender Weise verglichen. Ein sögenannter Prüf impuls verläuft von:
Erde, Arbeitskontakt 2 des Relais 57, Leitung 89, Schalter 84, Leitung 91, Ruhekontakt 1 des Relais 92, Leitung 93, Verbindungspunkt 113.
Von diesem Punkt gehen zwei parallele Stromkreise aus. Einer dieser Stromkreise verläuft von:
Punkt 113, Widerstand 114, Wicklung 2 des Fehlervergleichsrelais 111, Leitung 112, Arbeitskontakt 2 des Relais 105, Batterie-Minus.
In diesem Stromkreis spricht das Relais 111 an, wenn es nicht durch den nachstehend angeführten Parallelstromkreis kurzgeschlossen ist:
Punkt 113, Leitung 94, Kombination der Reihenschaltung des Zehnerwählers 86 und der Kontakte 2 der Impulsrelais P1 bis P 5, Wicklung 1 des Relais 88, Leitung 112, Arbeitskontakt 2 des Relais 105, Batterie-Minus.
Liegt beim Vergleichsvorgang kein Fehler vor, dann bildet die aus dem Zehnerwähler 86 und den Kontakten 2 der Impulsrelais Pl bis P 5 bestehende Reihenschaltung einen Kurzschluß für das Fehlervergleichsrelais, wodurch seine Erregung verhindert wird. Das Relais 88 spricht an, und der Steuerwähler 85 schaltet auf die Stellung 4 weiter.
In seiner Stellung 4 legt der Steuerwähler 85 den Vergleichsstromkreis an die Schaltarme des Einerwählers 87. Ein Einervergleich wird hierauf in ähnlicher Weise durchgeführt, wie er eben beim Zehnervergleich beschrieben wurde. Die Kontaktebenen A bis E des Einerwählers 87 bilden einen Reihenstromkreis, der bei einem fehlerfreien Vergleich das Fehlervergleichsrelais 111 kurzschließt und einen Stromkreis für das Ansprechen des Relais 88 vervollständigt, das dann den Schrittschaltmagneten 107 des Steuerwählers 85 weiterschaltet.
In der Stellung 5 des Steuerwählers 85 spricht der Einerschrittschal tmagnet 115 in folgendem Stromkreis an:
Erde, Ruheseite des Umschaltekontaktes 3 des Relais 92, Leitung 116, Schaltarm D und C des Steuerwählers 85, Leitung 117, Schrittschaltmagnet 115, Batterie-Minus.
Wenn der Einer wähler 87 von Stellung 9 nach Stellung 0 schaltet, wird das Erdpotential am Kontakt 3 des Relais 92 auch an den Schrittschaltmagneten des Zehnerwählers 86 gelegt, der dadurch um eine Stelle weitergeschaltet wird. Wenn das auf die Einerziffer folgende Zeichen von den Fühlhebeln des Senders übertragen wird, zieht das Relais 57 in üblicher Weise an. Die Erde an seinem Arbeitskontakt 2 wird über die Leitungen 89, 91, 93 und 94 an den Schaltarm E1 dann weiter über die Leitung 109 an das Relais 88 gelegt, das wieder anzieht und den Schrittschaltmagneten 107 des Steuerwählers 85 erregt, der beim Wiederabfallen den Steuerwähler 85 auf die Stellung6 bringt. Wenn der S teuer wähler 85 weitergeschaltet wird, dann ist der Stromkreis für den Schrittschaltmagneten 115 des Einerwählers 87 geöffnet. Hierdurch gelangt der Einerwähler 87 auf Schritt 2. Auf diesem Schritt verläuft folgender Stromkreis:
Erde, Ruhekontakt des Schrittschaltmagneten 115, Leitung 118, geradzahlige Kontakte der Schaltebene K des Einerwählers 87, Schaltarm K in Stellung 2, Leitung 119, Schrittschaltmagnet 115, Batterie-Minus.
Der Schrittschaltmagnet zieht hierauf an, öffnet seinen Kontakt, wird stromlos und schaltet hierbei den Einerwähler 87 auf Schritt 3 und schaltet die Eineranzeige so, daß jetzt die Ziffer 2 in dem Fenster erscheint. Ziffernrad und Fenster sind in der Fig. 4 unterhalb der verschiedenen Schaltarme des Zehnerbzw. Einerwählers 86, 87 dargestellt. Es sei noch erwähnt, daß die Ziffernanzeige so ausgebildet ist, daß beim Weiterrücken des Einerwählers 87 um zwei Schritte der Nummernanzeiger jeweils nur um eine Einheit weitergeschaltet wird. So kann in der Stellung 3 des Einerwählers die Ziffer 2 mit der Einerziffer der darauffolgenden Nachricht verglichen werden.
In der Stellung 6 des Steuerwählers 85 wird für das Relais 92 folgender Stromkreis gebildet:
Erde, Schritt 6 der Kontaktebene B1 Schaltarm B in Stellung 6 des Steuerwählers 85, Leitung 102, Schaltarm A1 Schritt 6 der Kontaktebene A1 Leitung 121, Relais 92, Batterie-Minus.
Nach dem Ansprechen des Relais 92 wird der Haltestromkreis für das Relais 105 durch den Kontakt 2 des Relais 92 unterbrochen. Das Relais 92 hält sich über seinen Arbeitskontakt 2, Leitung 122 und den Ruhekontakt des Relais 65 selbst weiter. Das Ansprechen des Relais 92 zeigt an, daß ein fehlerfreier Vergleich stattgefunden hat. Dieser Vergleichsstromr kreis wird für den Rest der Durchgabe der Nachricht durch Öffnen des Prüf Stromkreises am Kontakt 1 des Relais 92 abgeschaltet. Ist die Arbeitsseite des Kontaktes 3 des Relais 92 geschlossen, dann wird folgender Stromkreis hergestellt:
Erde, Kontakt 3 des Relais 92, Leitung 123, Schritt 6 der Kontaktebene K des Steuerwählers 85, Schaltarm K, Schrittschaltmagnet 107, Batterie-Minus.
Der Steuerwähler 85 wird hierdurch in Stellung 7 gebracht. Er befindet sich also in seiner nächsten Ausgangsstellung, die seiner Stellung 1 entspricht. Abgesehen von dem erregten Relais 92 ist der Folgenummernstromkreis in Bereitschaft für die Überprüfung der nächsten Nachricht. Das Relais 92 wird stromlos, wenn das zweite Zeichen B abgetastet wird, welches das Ende der Nachricht anzeigt. Das zweite Zeichen B bewirkt, wie schon beschrieben, die Erregung des Relais 65, das dann seinen Kontakt öffnet. Hierbei wird der Haltestromkreis für das Relais 92 unterbrochen, das daraufhin abfällt.
Der Schaltzustand für einen fehlerhaften Vergleich tritt dann auf, wenn die Zehnerziffern oder die Einerziffern nicht übereinstimmen oder wenn die Nummernprüfeinrichtung ein Buchstaben-Ziffern-Umschaltezeichen nicht abtastet und auf diese Weise der Nummernvergleichszyklus nicht eingeleitet wird, wenn am Ende einer Nachricht das doppelte Zeichen B abgetastet wurde. Der letztgenannte Fehler kann entweder von einem Versagen der Einrichtung oder vom Fehlen eines Buchstaben-Ziffern-Umschaltezeichens auf dem Lochstreifen herrühren. Beim fehlerhaften Vergleich der Zehner- oder Einerziffern ist der Serien-
Stromkreis des Zehner- oder Einerwählers 86., 87 und der Kontakte 2 der Impulsrelais P1 bis P 5 geöffnet, wenn der Prüfimpuls angelegt wird. Dieser Stromkreis ist, wie oben schon beschrieben wurde, dem Fehlervergleichsrelais 111 parallel geschaltet. Bleibt dieser -5 Stromkreis geöffnet und tritt daher kein Kurzschluß für das Fehlervergleichsrelais 111 auf, dann kann dieses Relais ansprechen. Beim Schließen des Arbeitskontaktes 4 des Fehlervergleichsrelais 111 wird ein Stromkreis für die Lampe 125 und die Alarmvorrichtung 126 gebildet, um das Vorliegen eines Fehlervergleichs anzuzeigen. Das Fehlervergleichsrelais 111 hält sich selbst weiter über seinen Arbeitskontakt 2, Leitung 127 und dem Auslöseschalter 128. Der folgende Fortschalteimpuls betätigt das Relais 19 in der übliehen Weise. Beim Vorliegen eines fehlerhaften Vergleiches hält das Relais 19 selbst über seinen Arbeitskontakt 2, Leitung 129 und den Arbeitskontakt 1 des Fehlervergleichsrelais 111. Hierdurch wird die Anlage automatisch stillgesetzt. Der fehlerhafte Vergleich wird dann durch das Bedienungspersonal festgestellt, das die notwendigen Schritte unternehmen kann, um den Fehler zu beseitigen. Die Übertragung kann durch Betätigen des Auslöseschalters 128 wieder in Gang gesetzt werden. Hierbei wird die Erde abgeschaltet, über'welche sich das Fehlervergleichsrelais 111 selbst hält. Es liegt jedoch noch eine andere Halteerde am Fehlervergleichsrelais 111, und zwar von
Erde, Ruheseite des Umschaltekontaktes des Relais 22, Leitung 131, Leitung 127, Arbeitskon-30 takt 2 des Fehlervergleichsrelais 111, Wicklung 1 des Fehlervergleichsrelais 111, Batterie-Minus.
-Da das Relais,22 beim nächsten Fortschalteimpuls anzieht, wird diese Erdverbindung unterbrochen und infolgedessen das Fehlervergleichsrelais 111 abgeschaltet. Dieses Relais öffnet den Haltestromkreis des Relais 19 und löst, dadurch die Einrichtung in Synchronisation mit den Schrittimpulsen aus. Beim Betätigen des Auslöseschalters 128 zieht weiterhin das Relais 92 an, welches sich dann selbst über die Leitung 122 und'den Ruhekontakt des Relais 65 hält. Das Relais 92 zeigt einen fehlerfreien Vergleich an. Sobald der Kontakt 1 dieses Relais öffnet, ist der Vergleichsstromkreis für den Rest der Nachricht abgeschaltet. In diesem Fall schaltet der Folgenummernanzeiger jetzt auf die nächste Ziffer weiter. Er kann von Hand durch Umlegen des »Zurück-Vor«-Schalters in die Stellung »Vor« bei gleichzeitiger Betätigung des Einerschrittschalters 132 weitergeschaltet werden, wenn es wegen eines fehlerhaften Vergleichs erforderlich sein sollte, daß die Anzeigevorrichtung auf die nächste Zahl gestellt wird.
Für den Fall, daß die Nummernprüfeinrichtung während einer Nachrichtenübertragung versagt hat und das den korrekten Vergleich anzeigende Relais nicht zur Wirkung brachte, spricht das Fehlervergleichsrelais 111 beim Abtasten der Kombination BB am Ende der Nachricht an. Da das Relais 68., das beim zweiten Zeichen B zur Wirkung kommt, erregt ist, wird das Fehlervergleichsrelais 111 in folgendem Stromkreis betätigt:
Erde, Ruhekontakt des Relais 65, Arbeitskontakt 3 des Relais 68, Folgenummernschalter 84, Ruhekontakt 4 des Relais 92, Wicklung 1 des °5 Fehlervergleichsrelais 111, Batterie-Minus.
Das Fehlervergleichsrelais 111 hält sich selbst, schaltet die Kontrollampe 125 und die Alarmvorrichtung 126 für den fehlerhaften Vergleich ein und setzt die Einrichtung in der schon oben beschriebenen Weise selbsttätig außer Betrieb. In diesem Fall wird, da bereits die ganze Nachricht übertragen wurde, durch das automatische Stillsetzen ein Weiterschalten auf die nächste Nachricht verhindert. Dieses Merkmal soll dem Bedienungspersonal anzeigen, daß der fehlerhafte' \fergleich in diesem Fall auf einen Fehler oder ein Versagen der Nummernprüfeinrichtung zurückzuführen ist. Nachdem der Fehler behoben ist, kann die Einrichtung durch Betätigen der Auslösetaste 128 wieder in Gang gesetzt werden.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum nacheinander erfolgenden Aussenden einer gleichen Nachricht an mehrere Teilnehmer über eine Wählvermittlung mit Lochstreifen-Speichereinrichtungen in Fernschreibanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aussenden der für die Einstellung der Wähler benötigten Informationen (z.B. Nachrichtenfolgenummer und Teilnehmerkennzeichen) und zum Aussenden der für diese Teilnehmer bestimmten gleichen Nachricht (Überschrift, Text) je eine Lochstreifen-Speichereinrichtung (10, 11) vorgesehen ist, die abwechselnd selbsttätig an die abgehende Leitung (36 bis 39, 41) anschaltbar sind, und daß ein jeweils am Ende jeder zur Wählereinstellung dienenden Teilinformation (Nachrichtenfolgenummer, Teilnehmerkennzeichnen) auf " dem Lochstreifen der einen Lochstreifen-Speichereinrichtung (11) und am Ende der Teilinformationen der Nachricht (Überschrift, Text) auf dem Lochstreifen der anderen Lochstreifen-Speichereinrichtung (10) vorgesehenes Umschaltezeichen die Anschaltung der jeweils gerade ruhenden Lochstreifen-Speichereinrichtung an die abgehende Leitung unter gleichzeitigem Abschalten der jeweils gerade sendenden Lochstreifen-Speichereinrichtung von der abgehenden Leitung steuert.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Lochstreifensender (10, 11) folgend ein Impulswiederholer (P 1 bis PS) angeordnet ist, von dem die von den Lochstreifensendern ausgesandten Zeichen sowohl auf die abgehenden Leitungen (47 bis 51) als auch an Schaltmittel (29, 16) zur Auswertung der in den Lochstreifen enthaltenen ' Umschaltezeichen und gegebenenfalls an eine Einrichtung zur Überprüfung der Nachrichtenfolgenummern weitergegeben werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltezeichen aus zwei aufeinanderfolgenden Teilzeichen gebildet ist und daß die Schaltmittel (29, 16) zu seiner Auswertung bei Empfang des ersten Teilzeichens einen Stromkreis für die Umschaltung vorbereiten, der dann bei Empfang des zweiten Teilzeichens wirksam gemacht wird, wogegen bei Empfang eines anderen als des zweiten Teilzeichens der vorbereitete Stromkreis wieder ausgelöst wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Schrittschaltmagneten (12, 13) für den Transport der Lochstreifen der beiden Lochstreifensender (10, 11) eine gemeinsame Anordnung (22, 23) zur Erzeugung von Fortschalteimpulsen vorgesehen ist, die über eine Impulsleitung (15, 17) in Abhängigkeit von den Auswerteschaltmitteln (29,16) an den jeweils mit dem Impulswiederholer (Pl bis PS) verbundenen Lochstreifensender angelegt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schaltmittel (19) vorgesehen sind, die eine Umschaltung der Impulsleitung (15 bzw. 17) von dem Schrittschaltmagneten (12) des einen (10) zum Schrittschaltmagneten (13) des anderen Lochstreifensenders (11) während der Zeit verhindern, in der gerade ein Fortschalteimpuls übertragen wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltezeichen sowohl durch eine Kombination zweier verschiedenartiger Teilzeichen (A, B) als auch durch eine Wiederholung des einen Teilzeichens (B, B) gebildet wird und daß in dem Lochstreifen des einen Senders die erste Kombination des Umschaltezeichens und in dem Lochstreifen des anderen Senders beide Kombinationen des Umschaltezeichens enthalten sind.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auswerteeinrichtung die Vorbereitung des Umschaltestromkreises durch jedes der beiden Teilzeichen (A, B) eingeleitet, die Durchschaltung aber nur auf ein bestimmtes dieser Teilzeichen (B) hin vorgenommen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste auf dem Lochstreifen des Adressensenders (11) auftretende, eine Umschaltung von Buchstaben auf Ziffern veranlassende Fernschreibzeichen eine Überprüfung der Folgenummern einleitet, bei der die im Lochstreifensender abgetastete und im Impulswiederholer (Pl bis P S) eingespeicherte Ziffer mit der Stellung der Schaltarme einer mit mehreren Schaltarmen ausgerüsteten schrittweise fortschaltbaren Anzeigeeinrichtung (86, 87) verglichen wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die verschiedenen Dekaden (Zehner, Einer) der Folgenummer jeweils eine entsprechende Anzeigeeinrichtung (86,, 87) mit ihren zugehörigen Schaltarmen in den Vergleichsstromkreis derart eingeschaltet ist, daß zwei parallele Stromkreise gebildet werden, von denen der eine aus der Reihenschaltung der Schaltarme (A-E) der Anzeigeeinrichtung und der Kontakte des Impulswiederholers (Kontakte 2 der Relais Pl bis P S) und der andere aus einem Relais (111) besteht, das bei fehlerfreiem Vergleich durch den ersten Stromkreis kurzgeschlossen ist, beim Auftreten eines Fehlers dagegen zur Wirkung kommt und eine Stillsetzung der Anordnung sowie eine Störungsanzeige bewirkt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das einen Fehler feststellende Relais (111) bei einem Versagen der Nummernprüfeinrichtung durch das am Ende des Nachrichtentextes auf dem Lochstreifen befindliche Umschaltezeichen (B, B) eingeschaltet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 070 400;
USA.-Patentschrift Nr. 2 599 988.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 909 689/250 12.59
DENDAT1071122D 1954-08-23 Schaltungsaniordnung zum nacheinander «erfolgenden Aussenden einer gleichen Nachricht an mehrere Teilnehmer über eine Wählvermittlung mit Lochstreifen - Speichereinrichtunigen in Fermschreibanlagen Pending DE1071122B (de)

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