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DE1066002B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1066002B
DE1066002B DENDAT1066002D DE1066002DA DE1066002B DE 1066002 B DE1066002 B DE 1066002B DE NDAT1066002 D DENDAT1066002 D DE NDAT1066002D DE 1066002D A DE1066002D A DE 1066002DA DE 1066002 B DE1066002 B DE 1066002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pontoon
water
boom
pump device
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1066002D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1066002B publication Critical patent/DE1066002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/36Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
    • B66C23/52Floating cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Bei Schwimmkranen ist es bekannt, den hinteren Teil des Pontons über ein Schott abzutrennen und mit einer Pumpeneinrichtung zu versehen, so daß dieser Teil nach Bedarf mit Wasser gefüllt werden kann und so als Gegengewicht wirksam ist. Hierbei muß man beachten, daß ohne Last und bei dem größtmöglichen Lastmoment an derjenigen Stelle des Pontons, die am tiefsten ins Wasser eintaucht, noch ein genügend großer Freibord vorhanden ist. Da in diesen beiden Extremstellungen nur eine Seite eingetaucht wird, die andere sich aber aus dem Wasser hebt, kann nur weniger als die Hälfte des Pontonvolumens für den Auftrieb ausgenutzt werden. Das zulässige Lastmoment ist daher noch — bezogen auf das Pontonvolumen — verhältnismäßig klein.
Es ist auch bereits ein Schwimmkran mit zwei getrennten Schwimmkörpern vorgeschlagen worden, bei welchem beide Schwimmkörper durch einen Träger miteinander verbunden sind. Hierbei befindet sich an dem Träger ein Ausleger. Die Verbindung zwischen dem Träger und den Schwimmkörpern erfolgt durch Gelenke, die es ermöglichen, daß die Schwimmkörper gegeneinandergedreht werden können, und die bezwecken, daß eine Schiefstellung oder eine senkrechte Bewegung des einen Schwimmkörpers ohne Einfluß auf die Lage des anderen ist. Das Drehen der Schwimmkörper im Wasser, welches in diesem Falle auch dazu dient, Schwenkbewegungen des Auslegers zu ermöglichen, erfordert jedoch nicht nur einen verhältnismäßig hohen Energieaufwand, sondern geht darüber hinaus sehr langsam vor sich, so daß die Arbeitsleistung des Schwimmkranes eine verhältnismäßig geringe ist. Weiterhin ist es bereits bekannt, bei einem Schwimmdrehkran zwei Schwimmkörper vorzusehen, von denen der eine eine Stützsäule trägt, auf welcher drehbar mittels einer Glocke ein Ausleger gelagert ist. Der zweite Schwimmkörper ist über einen weiteren Ausleger fest mit der Glocke verbunden, dient als Gegengewicht des ersten Auslegers und kann zu diesem Zweck, entsprechend dem jeweiligen Lastmoment, mit Wasser gefüllt werden. Auch in diesem Fall erfolgt das Schwenken des Lastauslegers dadurch, daß der zweite Schwimmkörper, welcher als Gegengewicht dient, um den Hauptschwimmkörper gedreht werden kann. Auch bei diesem Kran ist daher ein Schwenken des Auslegers mit hohem Zeit- und Energieaufwand verbunden. Darüber hinaus hat aber der den zweiten Schwimmkörper mit der Glocke des Lastauslegers verbindende Ausleger hohe Biegebeanspruchungen aufzunehmen. Ferner hat man auch schon vorgeschlagen, einen Schwimmkran aus zwei voneinander getrennten, gegeneinander verdrehbaren Schwimmkörpern herzustellen, von denen jeder Schwimmkörper mit einer Stützsäule
Schwimmkran
Anmelder:
Krupp-Ardelt G.m.b.H., Wilhelmshaven
Karl Macrander1 Wilhelmshaven, ist als Erfinder genannt worden
versehen ist. Dabei sind beide Stützsäulen mittels Gelenken durch einen waagerechten Träger verbunden, auf welchem ein verfahrbarer Drehkran angeordnet
so ist. In diesem Fall müssen je nach Stellung des Drehkrans die beiden Schwimmkörper gegeneinander gedreht werden, um eine entsprechende Seitenstabilität zu erzielen. Die von der jeweiligen Auslegerdrehbewegung abhängige Drehbewegung eines oder beider Schwimmkörper erfordert ebenfalls großen Energie- und Zeitaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Schwimmkrane mit einfachen Mitteln zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird hierzu in erster Linie vorgeschlagen, daß wenigstens drei, vorzugsweise vier, je eine Einzelstütze aufnehmende Pontons um einen gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet sind. Hierdurch kann auf einfache Weise erreicht werden, daß beim Drehen des Auslegersystems die Pontons in Ruhe bleiben können und daher die Drehbewegungen des Auslegersystems mit entsprechend größeren Geschwindigkeiten durchzuführen sind. Dabei dienen die jeweils auf der entgegengesetzten Seite des Auslegersystems liegenden Pontons als Gegengewicht.
Um hiebei die Einzelstützen, mit denen sich der Brückenträger auf den einzelnen Pontons abstützt, möglichst frei von Biegebeanspruchungen zu halten und zu gewährleisten, daß die einzelnen Pontons immer möglichst waagerecht im Wasser liegen, unabhängig davon, ob sie von Druckkräften beaufschlagt und demgemäß ins Wasser gedrückt werden oder ob sie von Zugkräften beaufschlagt und demgemäß aus dem Wasser herausgezogen werden, wird gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung vorgeschlagen, daß jede Einzelstütze mit dem dazugehörigen Ponton durch eine zwei Abstützpunkte aufweisende Verbindungsstelle verbunden ist, von denen der Abstützpunkt zur Übertragung lotrechter Druckkräfte
909 629/71

Claims (5)

der Einzelstütze unterhalb des Auftriebsmittelpunktes des Pontons und der Abstützpunkt zur Übertragung von Zugkräften oberhalb des Schwerpunktes des Pontons angeordnet ist. Um die jeweils in entgegengesetzter Richtung zum Ausleger liegenden Pontons als Gegengewichte geeignet zu machen, können dieselben in bekannter Weise je nach Bedarf mit Wasser gefüllt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, daß jeder Ponton über eine eigene, oder eine zentrale Pumpeneinrichtung nach Bedarf mit Wasser gefüllt werden kann. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn eine selbsttätige Steuerung der Pumpeneinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Drehstellung des Auslegers und dem Wasserstand in den Pontons die Pumpeneinrichtung betätigt. Vorzugsweise kann hierbei eine Oberlagerrungssteuerung vorgesehen sein, die die Pumpeneinrichtung in Abhängigkeit von der Kranausladung oder~EIntauchtiete des auslegerseitigen Pontons betätlgtTDerartige Überlagerungssteuerungen finden bereits Anwendung bei Verladekranen, die auf dem Lande eingesetzt werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf einen ,erfindungsgemäß ausgebildeten Schwimmkran und Fig. 2 die Verbindung einer Stütze mit dem zugehörigen Ponton. Auf vier Pontons 1 ist ein Kranoberwagen 2 über eine Kippmomente übertragende Lagerung 3 mit einem Brückenträger 4 verbunden. Der Brückenträger 4 stützt sich über einzelne Stützen 5 an je einem Ponton 1 ab. Jeder Ponton weist entweder eine eigene, in der Zeichnung nicht dargestellte Pumpeneinrichtung auf oder kann über eine am Brückenträger angebrachte zentrale Pumpeneinrichtung nach Bedarf mit Wasser gefüllt oder entleert werden. Dabei sind im Betrieb die in Auslegerrichtung stehenden Pontons entleert, während die auf der dem Ausleger abgewandten Seite angeordneten Pontons mehr oder weniger mit Wasser gefüllt sind. Dabei gilt jede Wasserfüllung eines Pontons für einen Schwenkbereich des Auslegers 6 von 90°. An den Punkten 7 wird die Pumpeneinrichtung jeweils für einen Ponton umgeschaltet, d. h., ein mit Wasser gefüllter Ponton wird entleert, während der im Drehsinn des Auslegers folgende Ponton mit Wasser gefüllt wird. Man kann jedoch für die Pumpeneinrichtung auch eine interpolierende Steuerung verwenden, d. h., man pumpt innerhalb einer Übergangszone das Wasser eines Pontons um, wobei für jede Drehstellung des Krans innerhalb dieser Zone jedem Ponton eine bestimmte Wassermenge zugeordnet wird. Die entsprechende Wasserhöhe kann dabei in jedem Ponton abgetastet *s werden. In Fig. 2 ist die Verbindungsstelle einer Einzelstütze 5 mit einem Ponton 1 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Dabei ist an der Einzelstütze 5 ein Joch 8 befestigt, dessen Querhaupt 9 jeweils eine nach unten ragende Nase 10 und eine nach oben ragende Nase 11 aufweist. Von diesen wirkt die Nase 10 mit einem unterhalb des Auftriebsmittelpunktes des Pontons 1 angeordneten Lagerstück 12 und die Nase 11 mit einem oberhalb des Schwerpunktes des Pontons 1 angeordneten Lagerstück 13 zusammen. In lotrechter Richtung ist ein geringes Lagerspiel der Aufstützpunkte zwischen der Nase 10 und dem Lagerstück 12 bzw. zwischen der Nase 11 und dem Lagerstück 13 vorgesehen, so daß der Übergang von einer zur anderen Lagerart nicht durch eine etwaige Schrägstellung des Brückenträgers 4 beeinträchtigt werden kann. Patentansprüche:
1. Schwimmkran mit einem drehbaren Auslegersystem auf einem Brückenträger, der sich über Einzelstützen auf voneinander unabhängigen Pontons abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei, vorzugsweise vier, je eine Einzelstütze (5) aufnehmende Pontons (1) um einen gemeinsamen Mittelpunkt angeordnet sind.
2. Schwimmkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelstütze (5) mit dem dazugehörigen Ponton (1) durch eine zwei Abstützpunkte (10, 12 bzw. 11, 13) aufweisende Verbindungsstelle verbunden ist, von denen der eine Abstützpunkt (10, 12) zur Übertragung lotrechter Druckkräfte der Einzelstütze unterhalb des Auftriebsmittelpunktes des Pontons und der andere Abstützpunkt (11, 13) zur Übertragung von Zugkräften oberhalb des Schwerpunktes des Pontons angeordnet ist.
3. Schwimmkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ponton durch eine eigene oder eine gemeinsame Pumpeneinrichtung mit Wasser zu füllen ist.
4. Schwimmkran nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Steuerung der Pumpeneinrichtung in Abhängigkeit von der Drehstellung des Auslegers (6) und dem Wasserstand in den Pontons.
5. Schwimmkran nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Überlagerungssteuerung für die Pumpeneinrichtung zur zusätzlichen Berücksichtigung von der Kranausladung oder Eintauchtiefe des auslegerseitigen Pontons abhängiger Kommandowerte.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 341 044, 336 224,
836.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 629/71 9.59
DENDAT1066002D Pending DE1066002B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1066002B true DE1066002B (de) 1959-09-24

Family

ID=592202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1066002D Pending DE1066002B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1066002B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247586B (de) * 1964-10-23 1967-08-17 Orenstein & Koppel Ag Hebebock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247586B (de) * 1964-10-23 1967-08-17 Orenstein & Koppel Ag Hebebock

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