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DE1063464B - Filteratemschutzgeraet mit das Mundstueck sowie die Lufteinlass- und die Luftauslass-oeffnung abdeckenden Verschluessen - Google Patents

Filteratemschutzgeraet mit das Mundstueck sowie die Lufteinlass- und die Luftauslass-oeffnung abdeckenden Verschluessen

Info

Publication number
DE1063464B
DE1063464B DED21698A DED0021698A DE1063464B DE 1063464 B DE1063464 B DE 1063464B DE D21698 A DED21698 A DE D21698A DE D0021698 A DED0021698 A DE D0021698A DE 1063464 B DE1063464 B DE 1063464B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mouthpiece
tape
band
filter
breathing apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED21698A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DED21698A priority Critical patent/DE1063464B/de
Publication of DE1063464B publication Critical patent/DE1063464B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B25/00Devices for storing or holding or carrying respiratory or breathing apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
Atemschutzgeräte mit wasserdampfempfindlichen Filtermassen werden durchweg in Bereitschaftsbehältern aufbewahrt, die durch einen mittels eines Gummiringes abgedichteten Deckel wasser- und dampfundurchlässig verschlossen sind. Diese Bereitschaftsbehälter haben den Nachteil, daß sie bei einer Verbeulung des Behälteroberteils, die bei der rauhen Behandlung in Bergwerken leicht erfolgen kann, unter Umständen undicht werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß der Dichtring infolge Alterung sich derart verändert, daß der Deckel nicht mehr dicht schließt. Wenn der Behälter undicht ist, kann jedoch Luft und mit ihr Wasser und Wasserdampf in das Innere eindringen, und das Gerät wird unbrauchbar.
Es sind weiterhin Verpackungen für in Bereitschaftsbehältern gelagerte Atemschutzgeräte bekannt, bei denen das Atemschutzgerät in dem Bereitschaftsbehälter von einer wasser- und wasserdampfdichten Hülle umschlossen ist, die aus paraffmiertem Papier, Kunststoff, Metallfolie od. dgl. bestehen kann.
Diese Behälter haben den Nachteil, daß sie verhältnismäßig umständlich aufgebaut sind. Außerdem haben alle aus Blech hergestellten Behälter den Nachteil, daß sie starr sind und bei der Arbeit stören.
Ferner sind Verpackungen für in Bereitschaftsbehältern gelagerte Atemschutzgeräte bekanntgeworden, insbesondere für sogenannte Filterselbstretter, bei denen an den Wänden des Bereitschaftsbehälters ein oder mehrere Verschlußteile befestigt sind, die das Gerät nach außen dicht abschließen. x\uch diese Verpackungen haben den Nachteil, daß starre, aus Blech hergestellte Behälter verwendet werden, die bei der Arbeit stören.
Gegenstand eines älteren Patents ist ein Filteratemschutzgerät, dessen Filter gegen Wasserdampf 3E empfindliche Filtermassen enthält und dessen nach der Außenluft gehende öffnungen durch Verschlußstücke abgeschlossen sind, die untereinander durch ein gemeinsames Glied, z. B. eine Kordel, einen Draht, einen Federbügel od. dgl., verbunden sind, so daß bei Ingebrauchnahme des Gerätes alle Verschlüsse durch Abreißen des Verbindungsgliedes oder eines Verschlußstückes zugleich entfernt werden. Bei einem derartig ausgebildeten Gerät besteht jedoch die Gefahr, daß durch Reibung am Anzugstoff einzelne Verschlußstücke gelockert werden. Deshalb ist es erforderlich, das Gerät in einer leicht zu öffnenden Schutzhülle unterzubringen. Dadurch wird die Verpackung des Gerätes umständlich und teuer in der Herstellung.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Verpackungsarten zu beseitigen. Die Erfindung betrifft ein Filteratemschutzgerät mit das Mundstück sowie die Lufteinlaß- und die Luftauslaßöffnung
Filteratemschutzgerät mit das Mundstück sowie die Lufteinlaß- und die Luftauslaßöffnung abdeckenden Verschlüssen
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
abdeckenden Verschlüssen, die durch ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind, und besteht darin, daß das Verbindungsglied als um das Gerät ringsum laufendes Band ausgebildet ist, welches so stark gespannt ist, daß das dichte Anliegen der Verschlüsse gesichert ist. Dadurch ergibt sich eine äußerst einfache Bauform, die auch den Anforderungen an die Sicherheit genügt. Das Gewicht des luft- und wasserdampfdicht verschlossenen Gerätes ist auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Sperrige Bauteile wie bei den bekannten Verpackungsarten und eine Schutzhülle wie bei dem vorgeschlagenen Filteratemschutzgerät sind nicht erforderlich. Bei dem Gerät nach der Erfindung können das Mundstück und die Lufteinlaßöffnungen durch Stopfen und der Luftauslaßstutzen durch eine Kappe luft- und wasserdampfdicht abgeschlossen sein. Das Band kann aus beliebigem Material mit genügender mechanischer Widerstandsfähigkeit bestehen und jeden gewünschten Querschnitt haben. Die Stopfen bzw. die Kappe können mit dem Band beispielsweise durch Ösen od. dgl. verbunden sein. Das ringsum laufende Band kann mit einer Aufreißvorrichtung versehen sein, damit es schnell geöffnet werden kann. Die Aufreißvorrichtung kann mit einem Ring versehen sein, durch den zum Aufreißen ein Finger gesteckt wird. Die Aufreißvorrichtung wird zweckmäßig derart angeordnet, daß beim Abreißen des Bandes zunächst die Verschlüsse der Lufteinlaßöffnung und des Mundstückes entfernt werden, und ist vorteilhaft auf der Vorderseite des Gerätes angebracht. Ferner kann das Band oder das Gehäuse Pfeilmarkierungen aufweisen, die die Auf reiß richtung angeben.
909 607/40

Claims (5)

Zwecks weiterer Vereinfachung des Gerätes kann der Verschluß des Mundstückes aus zwei durch eine Feder gegeneinandergedrückten Teilen bestehen, die leicht lösbar mit dem Band verbunden sind und als Nasenklammer verwendet werden können. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch in Seitenansicht dargestellt. Das Filteratemschutzgerät besteht aus dem Atemfilter 1, an dessen Gehäuse das Mundstück 2 angeschlossen ist. Diesem liegt der Auslaßstutzen 3 gegenüber, während auf der unteren Seite des Gehäuses die Lufteinlaßöffnung angeordnet ist. Auf dieser Seite ist das Gehäuse mit einem Deckel 5 abgeschlossen, der eine Ansaugöffnung 4 hat. Als Verschluß 6 für die Ansaugöffnung dient ein Gummistopfen, der zur besseren Halterung eine Einschnürung aufweist, in die die entsprechend geformte Ansaugöffnung 4 eingreift. Der Auslaßstutzen 3 ist durch einen Verschluß 7 in Form einer Gummikappe verschlossen. Der Verschluß 8 für das Mundstück 2 ist als in seiner Längsrichtung geteilter Gummistopfen ausgebildet, dessen beide Teile durch eine Spiralfeder 9, wie sie bei Nasenklammern gebräuchlich ist, gegeneinandergepreßt werden. Der Gummistopfen kann nach dem Lösen vom Band als Nasenklammer verwendet werden. Die Kappe und der Stopfen sind auf ihrer Oberseite mit einem Ansatz versehen, durch den das aus Metall bestehende Band 10 gezogen ist. Das Band ist dabei fest mit dem Stopfen bzw. der Kappe verbunden. Es genügt unter Umständen auch, an der Kappe und dem Stopfen ösen anzuordnen, durch die das Band gesteckt ist. Das um das gesamte Gehäuse gelegte und gespannte Band sichert den Sitz der Verschlüsse 6, 7 und 8. Die Aufreißvorrichtung 11 des Bandes 10 besteht aus einem Haken an dem einen und einem Loch an dem anderen Bandende. Am Aufreißende ist ein Ring angeordnet, durch den zum Aufreißen ein Finger hindurchgesteckt wird. Der Verschluß liegt auf der Vorderseite des Gerätes. Auf dem Band oder dem Filter- gehäuse können Pfeilmarkierungen 12 angebracht sein, die die Aufreißrichtung angeben. Die Pfeile zeigen nach unten, so daß beim Aufreißen in Pfeilrichtung erst der Stopfen aus der Ansaugöffnung 4 und dann die Kappe von dem Auslaßstutzen 3 gerissen wird. An Stelle des Metallbandes kann jedes geeignete Band, z. B. ein Draht od. dgl., verwendet werden. Patentansprüche:
1. Filteratemschutzgerät mit das Mundstück sowie die Lufteinlaß- und die Luftauslaßöffnung abdeckenden Verschlüssen, die durch ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied als um das Gerät ringsum laufendes Band (10) ausgebildet ist, welches so stark gespannt ist, daß das dichte Anliegen der Verschlüsse (6, 7, 8) gesichert ist.
2. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (10) mit einer Auf reiß vorrichtung (11) versehen ist.
3. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißvorrichtung
(11) derart angeordnet ist, daß beim Abreißen des Bandes (10) zunächst die Verschlüsse (6, 8) der Lufteinlaßöffnung und des Mundstückes (2) entfernt werden.
4. Filteratemschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (10) oder das Filtergehäuse mit Pfeilmarkierungen (12) versehen ist, die die Aufreißrichtung angeben.
5. Filteratemschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (8) des Mundstückes (2) aus zwei durch eine Feder (9) gegeneinandergedrückten Teilen besteht, die leicht lösbar mit dem Band (10) verbunden sind.
[n Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 948 939.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 607/40 8.59
DED21698A 1955-11-15 1955-11-15 Filteratemschutzgeraet mit das Mundstueck sowie die Lufteinlass- und die Luftauslass-oeffnung abdeckenden Verschluessen Pending DE1063464B (de)

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DED21698A DE1063464B (de) 1955-11-15 1955-11-15 Filteratemschutzgeraet mit das Mundstueck sowie die Lufteinlass- und die Luftauslass-oeffnung abdeckenden Verschluessen

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1063464B true DE1063464B (de) 1959-08-13

Family

ID=7037177

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED21698A Pending DE1063464B (de) 1955-11-15 1955-11-15 Filteratemschutzgeraet mit das Mundstueck sowie die Lufteinlass- und die Luftauslass-oeffnung abdeckenden Verschluessen

Country Status (1)

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DE (1) DE1063464B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001716A1 (de) * 1980-01-18 1981-09-10 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Atemfilter mit verpackung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948939C (de) * 1955-02-26 1956-09-06 Auergesellschaft Ag Filteratrmschutzgeraet

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948939C (de) * 1955-02-26 1956-09-06 Auergesellschaft Ag Filteratrmschutzgeraet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3001716A1 (de) * 1980-01-18 1981-09-10 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Atemfilter mit verpackung

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