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DE1061233B - Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk

Info

Publication number
DE1061233B
DE1061233B DE1955P0014100 DEP0014100A DE1061233B DE 1061233 B DE1061233 B DE 1061233B DE 1955P0014100 DE1955P0014100 DE 1955P0014100 DE P0014100 A DEP0014100 A DE P0014100A DE 1061233 B DE1061233 B DE 1061233B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
machine
hooks
several
deflecting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1955P0014100
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Diemel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1955P0014100 priority Critical patent/DE1061233B/de
Publication of DE1061233B publication Critical patent/DE1061233B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/04Shoe-nailing machines with apparatus for separating the nails from a wire or from a strip of metal or other material

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk In der Patentanmeldung P 11056 VII / 71 c ist eine Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk beschrieben, in welcher ein von einem Vorrat zugeführter Draht durch einen schlagartig vorschnellenden Mitnehmer zum Bilden von sich in der Brandsohle des Werkstückes ösenförmig verankernden Haken an einer Ablenkvorrichtung entlang in das Werkstück gestoßen, oberhalb der Befestigungsstelle abgeschnitten und das aus dem Werkstück hervorstehende Ende des Drahtes schließlich durch eine in schräger Richtung gegen den Haken wirkende Kraft umgebogen wird.
  • In der praktischen Ausführung dieser Maschine wird der Draht in der durch die Mitte des Mitnehmers und des Überschiebers gegebenen senkrechten Ebene des -Maschinenkopfes geführt und eingetrieben. Es wird also in jedem Arbeitsgang der Maschine ein Haken in den Zwickeinschlag und die Brandsohle eingesetzt, wobei der Schuh von Hand an den Werkzeugen der Maschine entlanggeführt wird. Hieraus ergibt sich aber eine verhältnismäßig langsame Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine. Ihrer Erhöhung sind Grenzen gesetzt, die unter anderem durch die Reibung in den Lagerstellen und durch die bei erhöhter Geschwindigkeit entsprechend erhöhte Beschleunigungskräfte gegeben sind und deren Überschreiten zu einem raschen Verschleiß der Maschine führen würde. Es ist auch nicht möglich, die Maschine größer -bzw. kräftiger zu bauen, da hierdurch der Vorteil einer einfachen, leichten und billigen Gestaltung wieder verlorengehen würde.
  • Die Erfindung stellt eine Verbesserung bzw. Weiterentwicklung der in" der Patentanmeldung P 11056 VII/71c wiedergegebenen Maschine insofern dar, als im Kopf der Maschine die zum Eintreiben einzelner Drahthaken vorgesehene Einrichtung nunmehr zum mehrfachen, insbesondere zum paarweisen Eintreiben der Haken in an sich bekannter Weise verdoppelt wird, so daß in jedem Arbeitsgang der Maschine zwei verhältnismäßig eng nebeneinander liegende und sich im Werkstoff der Brandsohle verankernde Haken gleichzeitig eingesetzt werden.
  • Das gleichzeitige Einsetzen mehrerer Befestigungsmittel ist an sich bekannt. Außer bei Überhol- und Fersenzwickmaschinen, in denen die .Hammerkörper zum gleichzeitigen Eintreiben von mehreren Befestigungsmitteln in ihrer normalen Anordnung zueinander eingerichtet sind, hat man zwecks Einsparens von Arbeitsgängen die Täkse, die sich beim. Eintreiben auf einem Eisenbeschlag des Leistens vernieten müssen, beim Zwicken bereits paarweise zugeführt und eingeschlagen. An der Schuhspitze mußte eines.dieser Befestigungsmittel wegen des an dieser Stell'_ beschränkten Platzes dann ausgeschaltet werden. Im übrigen herrscht in der Schuhherstellung schon seit langer Zeit das Bestreben, die den Schuh belastenden und versteifenden Täkse durch andere Befestigungen, insbesondere Klammern, zu ersetzen.
  • Ferner ist es beim Seitenklammerzwicken von Rahmenschuhen bekannt, auf beiden Seiten des Schuhes gleichzeitig je eine zweischenklige Klammer etwa parallel zur Brandsohle durch die Nählippe zu treiben, wobei zwecks besseren Befestigens der Verbindung mitunter noch ein Täks schräg in den Winkel zwischen Nählippe und Zwickeinschlag eingesetzt wird, der dann vor der weiteren Bearbeitung des Schuhes wieder entfernt werden muß.
  • Der Erfindungsgedanke weicht von diesen bekannten Maschinen insofern ab, als unter Beibehalten der leichten Bauweise der Maschine und ohne wesentliches Erhöhen der Arbeitsgeschwindigkeit die in der Hauptpatentanmeldung beschriebene Maschine dadurch noch leistungsfähiger gestaltet ist, daß die aus einfachem Draht bestehenden einschenkeligen Haken gleichzeitig mehrfach nebeneinander eingesetzt werden. Infolge der Biegsamkeit des sehr dünnen. Drahtes können die Haken auch an stark gekrümmten Stellen, z. B. an der Spitze des Schuhes, ohne gegenseitige Störung eingesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß werden die Zuführungs-, Vorschleuder-, Ablenk- und Eintreibvorrichtungen für mehrere Haken in an sich bekannter Weise derart gemeinsam im Maschinenkopf zusammengefaßt, daß aus mehreren zugeführten Drähten gleichzeitig mehrere nebeneinanderliegende Haken in das Werkstück eingetrieben werden. Die Anordnung wird vorzugsweise so getroffen, daß der den Draht führende Mitnehmer breiter ausgebildet wird und die den Vorschub und das Abbiegen des Drahtes bewirkenden Teile entweder ebenfalls breiter oder doppelt vorgesehen sind. Die durch diese Anordnung eingesetzten Drahthaken können zu beiden Seiten der bisherigen Arbeitsebene oder auf einer Seite derselben liegen, wobei die Entfernung der Klammern von der Zange zu berücksichtigen ist, damit die zuletzt eingesetzten Klammern beim Zangenzug nicht wieder herausgerissen werden.
  • Infolge des gleichzeitigen Einsetzens von zwei Befestigungshaken an Stelle von einem kann der die Maschine bedienende Arbeiter den Schuh rascher an den Werkzeugen entlangführen, was einer erhöhten Umlaufzahl der Maschine entspricht. Dabei können die Hakenpaare weiter als bisher voneinander entfernt eingesetzt werden, so daß der durch die Verdoppelung der Hakenzahl verursachte Mehrverbrauch an Draht wieder ganz oder teilweise ausgeglichen wird. Auch besteht der Vorteil, daß der an der Übergangsstelle vom Ballen zum Gelenk erforderliche sogenannte Ballen- oder Gelenkzug, der gewöhnlich mit der Handzange zusätzlich ausgeführt wird, durch zwei Haken besser und sicherer befestigt werden kann als bisher, da die Gefahr des Herausreißens unter der Spannung des Oberleders um die Hälfte verringert wird.
  • Die neue Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Maschinenkopf, von vorn gesehen, Fig. 2 die Anordnung der Drahthaken in schaubildlicher Ansicht und Fig. 3 dieselbe in ihrer Verteilung über den Schuhboden.
  • Die Anordnung ist im wesentlichen dieselbe wie in der Hauptpatentanmeldung. Am unteren Ende des durch eine Kurve vor- und zurückbewegten Blockes 8, der dabei um seine Achse Y-Y schwingt, befinden sich das Piston 18 für das Zuführen des Drahtes sowie der Überschieber 19, durch welchen der Zwickeinschlag des aufgeleisteten Schuhes über die Brandsohle geschoben wird. In einer Führung des Blockes 8 wird der Mitnehmer 11 bei jedem Arbeitsgang der Maschine durch den Schlagbolzen 13 vorgetrieben und nimmt dabei die von zwei getrennten Spulen kommenden Drähte F und F' über die Klemmen 16 und 16 a sowie 17 und 17a mit nach unten. Die Enden der Drähte werden dabei an Ablenkflächen, beispielsweise 22, in das Werkstück eingetrieben, wobei sie sich laufend umbiegen. Wie bei der Einrichtung nach der Hauptpatentanmeldung wird der Draht in einer geringen Entfernung über dem Zwickeinschlag 60 des Schuhes abgeschnitten und das überstehende Ende durch eine in schräger Richtung wirkende Kraft zum endgültigen Bilden der Haken G und G' umgeschlagen.
  • Vorzugsweise werden, wie in Fig. 1 dargestellt, die Klemmen 16 und 16 a sowie 17 und 17 cc so miteinander vereinigt, daß sie die Drähte F und F' von beiden Seiten gegen eine mittlere Wand 61 drücken. Die Klemmen 17 und 17a wirken dabei in der Weise, daß sie die Drähte beim Vorschnellen des Mitnehmers an diesem festhalten, während die -Klemmen 16 und 16a ein Zurückgehen der Drähte verhindern. Durch den Hebel 25' kann die Länge der zum Bilden der Haken jeweils benötigten Drahtstücke über der Skala 25 eingestellt werden. Der Krümmungsradius der Haken wird durch Verstellen der Ablenliplatte über den Hebel 24' und einer entsprechenden Skala bewirkt: Wie aus Fig. 3 hervorgeht, liegen die Drahthaken G und G' nach dem Einsetzen paarweise im Schuh. Die Hakenpaare können in beliebiger Entfernung voneinander eingesetzt werden; da aber die doppelte Anordnung an jeder Befestigungsstelle ein wesentlich festeres Haften des Oberleders auf der Brandsohle bewirkt, kann die Entfernung zwischen den einzelnen Paaren größer als üblich gewählt werden. Dadurch ergibt sich trotz des besseren Haftens ein rascheres Arbeiten, so daß bei verhältnismäßig geringer Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine eine höhere Leistung erzielt werden kann. Ein weiterer Vorteil ergibt sich an der mit X-X bezeichneten Stelle des Ballen- oder Gelenkzuges, an der die Spannung des Oberleders am größten ist, weshalb der Zwicker gewöhnlich mit der Tisch- oder Handzange nachhelfen muß. Da die Haken doppelt eingesetzt werden, wird an sich bereits ein besseres Festhalten des Leders erzielt, das dadurch noch wesentlich verstärkt werden kann, daß man, wie in der Figur angedeutet, an dieser Stelle zwei Hakenpaare nebeneinandersetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Einsetzen von aus dünnem Draht bestehenden einschenkeligen Befestigungsmitteln, insbesondere in Schuhwerk, nach Patentanmeldung P 11056 VII / 71 c mit einem Mitnehmer zum schlagartigen Vorschleudern des vom Vorrat kommenden Drahtes, mit außerhalb der Eintreibstelle angeordneten Ablenkflächen, an denen entlang der Draht in das Heftgut gestoßen und hakenförmig darin verankert wird, mit Mitteln zum Abschneiden und Umbiegen des Drahtes oberhalb der Einsetzstelle sowie mit Mitteln zum gleichzeitigen Einsetzen mehrerer Befestigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführ-, Vorschleuder-, Ablenk- und Eintreibvorrichtungen für mehrere Haken in an sich bekannter Weise in einem gemeinsamen Maschinenkopf derart zusammengefaßt sind, daß aus mehreren zugeführten Drähten (F und F') gleichzeitig mehrere nebeneinanderliegende Haken (G und G') in das Heftgut einsetzbar sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, deren Mitnehmer Klemmen für das Vorschleudern sowie für das Verhindern des Rücklaufens des Drahtes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem gemeinsamen Mitnehmer (11) zum Vorschleudern der von getrennten Rollen zugeführten Drähte (F und F') zwei nebeneinanderliegende Klemmen (17 und 17a) und am Maschinenkopf zum Verhindern des Drahtrücklaufes zwei vorzugsweise gleichartige Klemmen (16 und 16a) vorgesehen sind und daß die Ablenkfläche (22) verbreitert ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 250 431, 526 871, 714 221; französische Patentschriften Nr.460002, 795474; USA.-Patentschriften Nr. 1963 171, 2128 478.
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Citations (7)

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DE250431C (de) *
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DE714221C (de) * 1938-05-14 1941-11-24 Brehmer Geb Mehrkoepfige Drahtheftmaschine

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