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DE1060699B - Doppelkettenstich-Naehmaschine - Google Patents

Doppelkettenstich-Naehmaschine

Info

Publication number
DE1060699B
DE1060699B DE1956P0017317 DEP0017317A DE1060699B DE 1060699 B DE1060699 B DE 1060699B DE 1956P0017317 DE1956P0017317 DE 1956P0017317 DE P0017317 A DEP0017317 A DE P0017317A DE 1060699 B DE1060699 B DE 1060699B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
feed
needle
sewing machine
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956P0017317
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Joseph Marinu Benink
Walter Irmscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Pfaff AG
Original Assignee
GM Pfaff AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Pfaff AG filed Critical GM Pfaff AG
Priority to DE1956P0017317 priority Critical patent/DE1060699B/de
Publication of DE1060699B publication Critical patent/DE1060699B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Doppelkettenstich-Nähmaschine Die Erfindung betrifft Doppelkettenstich-Nähmaschinen mit Nadel- und Untertransport.
  • Man kennt bereits armabwärtsnähende Doppelkettenstich-Nähmaschinen sowie Doppelkettenstich-Flachnähmaschinen mit Nadeltransport, bei welchen der Greifer in der Nährichtung arbeitet. Bei diesen Maschinen ist die in Nährichtung wirkende schlingenerfassende und -abwerfende Bewegung der Greifer konstant. Bei Veränderungen der Stichlänge ändern sich auch die Verhältnisse bei der Stichbildung, da ja die Vorschubbewegung der Nadel mitverändert wird. Bei Greifern, die in der Nährichtung wirken, war man daher gezwungen, den Greifer bei der Stichbildung durch eine Fadenspreizvorrichtung zu unterstützen.
  • Um die meist komplizierte Spreizvorrichtung in Fortfall kommen zu lassen, ist im Zusammenhang mit einer Doppelkettenstich-Flachnähmaschine mit Nadeltransport bereits vorgeschlagen worden, den Greifer senkrecht zur Nährichtung arbeiten zu lassen und die in N ährichtung fallende Nadelausweichbewegung des Greifers in Abhängigkeit vom Vorschub zu steuern. Bei solchen Maschinen wird also bei Änderung der Stichlänge die Nadelausweichbewegung ebenfalls proportional geändert.
  • Diese Lösung ist aber nicht befriedigend. Wird beispielsweise die Nadelausweichbewegung für eine mittlere Stichlänge ausgelegt, so wird die Nadelausweichbewegung bei Einstellung einer sehr kleinen oder sehr großen Stichlänge gleichfalls sehr klein bzw. sehr groß. Bei Einstellung der Stichlänge Null findet überhaupt keine Stichbildung statt, da der Greifer keine Nadelausweichbewegung mehr ausführt. Um die Nadelausweichbewegung den verschiedenen Stichlängen anzupassen, werden deshalb bei der bekannten Maschine mehrere Einstellmöglichkeiten vorgesehen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die geschilderten Nachteile der beiden grundsätzlich verschieden arbeitenden vorbekannten Maschinengattungen auf möglichst einfachem Wege zu beseitigen, und löst diese Aufgabe in erster Linie dadurch, daß sich die Bewegung der Greifer in Nährichtung aus einer konstanten und einer dieser überlagerten, von der Vorschubbewegung der Nadeln abhängigen veränderlichen Bewegung zusammensetzt. Bei Maschinen mit in Nährichtung arbeitenden Greifern wird also die schlingenerfassende und -abwerfende Bewegung und bei Maschinen mit senkrecht zur Nährichtung arbeitenden Greifern die Nadelausweichbewegung durch eine konstante und eine veränderliche Bewegung zusammengesetzt.
  • Auf sehr einfache Art und Weise kann dies bei Maschinen, bei welchen die Übertragung der Bewegung auf die Greifer bzw. auf die Stoffvorschubeinrichtung über Zugstangen und Schwingkurbeln von einer Triebwerkswelle aus erfolgt, verwirklicht werden, indem die Schwingkurbel für die konstante Greiferbewegung in Nährichtung in Armen der Schwingkurbel für die Vorschubbewegung des Stoffschiebers gelagert wird.
  • Dabei ist es vorteilhaft, den Nadel- und Stoffschiebervorschub gemeinsam verstellbar zu machen. Bei Nähmaschinen mit auf einer Triebwerkswelle angeordneten verstellbaren Exzentern für den Nadel- und Stoffschiebervorschub wird demgemäß vorgeschlagen, die beiden Exzenter für eine im Gleichklang erfolgende Bewegung der Vorschubwerkzeuge und der veränderlichen Greiferbewegung in Nährichtung mittel einer im Arm gelagerten, unter Federwirkung stehenden Brücke mit Anhaltegliedern für die Verstellglieder der Exzenter gemeinsam mit Hilfe eines im Arm angeordneten Bedienungsorgans einstellbar zumachen.
  • Es ist zwar bereits bekannt, sowohl die Ausschwingung der Nadelstange wie auch diejenige der Vorschubschwingwelle von einem einzigen Exzenter abzuleiten. Bei dessen Verstellung wird also ebenfalls eine zwangläufig gleiche Veränderung der Schwingweiten beider Teile erzielt. Die Ableitung der beiden Schwingbewegungen von einem einzigen Exzenter ist jedoch schon aus Gründen der Bewegungsübertragung nicht in jedem Falle vorteilhaft, vor allem aber dann nicht, wenn Wert darauf gelegt wird, die schwingenden Massen möglichst klein zu halten.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles des neuen Greiferantriebes. Es zeigt: Fig. 1 eine mit dem erfindungsgemäßen Greiferantrieb ausgestattete, armabwärtsnähende Doppelkettenstich-Nähmaschine mit Nadeltransport und senkrecht zur Nährichtung arbeitenden Greifern in schaubildlicher Darstellung, Fig.2 eine Vorderansicht der Maschine teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
  • Fig. 4 eine Ansicht auf den Tragarm bei entfernter Deckplatte von oben, Fig.5 eine Ansicht der Brücke und der verstellbaren Exzenter von oben.
  • 1 ist der Ständer des Maschinengehäuses, der einen überhängenden Arm 2 hat, an welchem sich einerends ein sich nach vorn erstreckender Kopf 3 und anderends ein nach unten ragender Arm 4 anschließt. Das untere Ende des Armes 4 geht in einen waagerechten Tragarm 5 über, dessen freies Ende unterhalb des Kopfes 3 endet.
  • Im Arm 2 (Fig. 2) ist eine Triebwerkswelle 6 gelagert, die an der Kopfseite ein Antriebsrad 7 trägt. Im Kopf 3 sind in üblicher Weise eine unter Federdruck stehende Stoffdrückerstange 8 mit dem Stoffdrückerfuß 9 und eine auf und ab gehende und in Richtung des Tragarmes 5 hin- und herschwingende Nadelstange 10 angeordnet, welche zwei N adeln 11 trägt. Der Antrieb der Nadelstange 10 erfolgt in bekannter `reise von der Triebwerkswelle 6 aus über eine in der Zeichnung nicht sichtbare Kurbel für die Aufundabbewegung und einen verstellbaren Exzenter 12 für die hin- und hergehende Bewegung. Der Exzenter 12 hat ein Stellglied 13 mit einer Anhaltenut 14, in das ein am Ende einer Brücke 15 befestigtes Anhalteglied 16 einrasten kann. Der verstellbare Exzenter 12 steht über einen Exzenterbügel 17, einen im Arm 2 gelagerten zweiarmigen Schwinghebel 18 und eine Zugstange 19 mit der in der Zeichnung nicht sichtbaren Nadelstangenschwinge in Antriebsverbindung.
  • Am vorderen Ende des Tragarmes 5 ist ein Stoffschieber 20 angeordnet, der mittels Schrauben 21 auf einer Stoffschieberstange 22 befestigt ist. Letztere ist am hinteren Ende mittels eines Bolzens 23 auf einer Doppelschwinge 24 gelagert, welche um eine im Tragarm 5 befestigte Achse 25 drehbar ist. Auf den Bolzen 23 ist weiter noch das eine Ende eines Lenkers 26 befestigt, dessen anderes Ende an Arme 27 einer Schwingkurbel 28 angelenkt ist (s. auch Fig.3). Letztere ist auf einer quer durch den Arm 4 hindurchgehenden Achse 29 gelagert, die durch Schrauben 30 gegen Verdrehung gesichert ist. Durch zwei Stellringe 31 und 32 ist die Mittelstellung der Schwingkurbel 28 fixiert. Die Kurbel 28 besitzt einen weiteren Arm 33 mit kugelförmigem Ende, an welchem eine Exzenterstange 34 angelenkt ist, die mit ihrem anderen Ende einen auf der Triebwerkswelle 6 angeordneten verstellbaren Exzenter 35 umfaßt. Der Exzenter 35 hat ein Stellglied 36 mit einer Anhaltenut 37, in die ein am anderen Ende der Brücke 15 befestigtes Anhalteglied 38 eintreten kann.
  • Die Brücke 15 ist mit einem sich nach rückwärts erstreckenden Arm 39 versehen (Fig. 5), der mittels einer Bundschraube 40 drehbeweglich auf einem Träger 41 befestigt ist. Letzterer ist mit Schrauben 42 auf dem abgeflachten mittleren Lagerauge 43 angebracht. Die Brücke 15 steht unter der Wirkung einer Feder 44 (Fig. 2), welche die Anhalteglieder 16 und 38 von den Nuten 14 und 37 der Exzenter 12 und 35 fernhält. Die Feder 44 stützt sich anderends auf dem Lagerauge 43 ab und ist durch einen Stift 45 gesichert. Zur gleichzeitigen Verstellung der beiden Exzenter 12 und 35 dient ein oberhalb und in der Mitte der Brücke 15 im Armdeckel 46 angeordneter, unter Federwirkung stehender Druckknopf 47. Dadurch ist gewährleistet, daß die Größe der Vorschubbewegung der Nadeln 11 und des Stoffschieber 20 stets im Gleichklang verstellt wird.
  • Die Hebe- und Senkbewegung des Stoffschiebers 20 wird mittels eines Exzenters 48 von der Triebwerkswelle 6 abgeleitet und über eine Zugstange 49, einen doppelarmigen Hebel 50, der mittig auf einem im Tragarm 5 befestigten Bolzen 51 gelagert ist, und einen Dopellenker 52 auf den vorderen Teil der Stoffschieberstange 22 übertragen.
  • Mit den Nadeln 11 wirkt ein Paar quer zur Vorschubrichtung arbeitender fadenführender Greifer 53 zusammen, welche auf dem vorderen Ende einer in ausgebüchsten Lagern 54, 55 und 56 längsverschieb-und drehbar angeordneten Greiferschwingwelle 57 befestigt sind. Am hinteren Ende trägt die Greiferschwingwelle 57 eine aufgeklemmte Kurbel 58, die über eine Zugstange 59 mit einer am Ende der Triebwerkswelle 6 befestigten Kurbel 60 in Antriebsverbindung steht. Damit werden den Greifern 53 schlingenerfassende und -abwerfende Bewegungen senkrecht zur Nährichtung erteilt.
  • Für die Nadelausweichbewegung der Greifer 53 in Nährichtung sind auf der Greiferschwingwelle 57 zwei Klauen 61 befestigt (Fig. 2 und 3), zwischen denen ein auf einem Bolzen 62 gelagerter Gleitstein 63 aufgenommen ist. Der Bolzen 62 ist am Ende eines Armes 64 einer winkelförmigen Schwingkurbel 65 mittels einer Schraube 66 befestigt. Die Schwingkurbel 65 ist in den Armen 27 der Schwingkurbel 28 auf einer Achse 67, die durch Schrauben 68 gesichert ist, gelagert und steht mit ihrem anderen Arm 69 (Fig. 2) mittels einer Exzenterstange 70 in Verbindung mit einem auf der Triebwerkswelle 6 angeordneten Exzenter 71. Der Greiferschwingwelle 57 werden also eine vom Exzenter 71 abgenommene konstante Nadelausweichbewegung und eine von der Größe des Vorschubes abhängige Bewegung erteilt, was durch die Lagerung der Schwingkurbel 65 in den Armen 27 der Schwingkurbel 28 erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCFIE: 1. Doppelkettenstich-Nähmaschine mit Nadel--und Untertransport, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bewegung der Greifer in Nährichtung aus einer konstanten und einer dieser überlagerten, von der Vorschubbewegung der Nadeln abhängigen und veränderlichen Bewegung zusammensetzt.
  2. 2. Doppelkettenstich-Nähmaschine nach Anspruch 1 mit Übertragung der von einer Triebwerkswelle abgeleiteten Bewegung auf die Greifer bzw. auf die Stoffvorschubeinrichtung mit Hilfe von Zugstangen und Schwingkurbeln. dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkurbel (69) für die konstante Greiferbewegung in Nährichtung auf der Schwingkurbel (28) für die Vorschubbewegung des Stoffschiebers gelagert ist.
  3. 3. Doppelkettenstich-Nähmaschine nach Anspruch 2 mit auf einer Triebwerkswelle angeordneten verstellbaren Exzentern für den Nadel-und Stoffschiebervorschub, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Exzenter (12 und 35) für eine im Gleichklang erfolgende Bewegung der Vorschubwerkzeuge und der veränderlichen Greiferbewegung in Nährichtung mittels einer im Arm angeordneten, unter Federwirkung stehenden Brücke (15) mit Anhaltegliedern (16, 38) für die Verstellglieder (13, 36) der Exzenter gemeinsam von einem im Armdeckel (46) angeordneten Bedienungsorgan (47) einstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 618 766; schweizerische Patentschrift Nr. 193 591.
DE1956P0017317 1956-11-02 1956-11-02 Doppelkettenstich-Naehmaschine Pending DE1060699B (de)

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DE1060699B true DE1060699B (de) 1959-07-02

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234503B (de) * 1962-01-03 1967-02-16 Necchi Spa Naehmaschine mit einem von der Armwelle ueber ein Wechselgetriebe und ein Schaltgetriebe angetriebenen Vorschubrad
DE3313981A1 (de) * 1982-04-21 1983-10-27 Rockwell-Rimoldi S.p.A., Olcella, Milano Greiferbetaetigungsvorrichtung fuer naehmaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE618766C (de) * 1934-07-07 1935-09-16 Anton Handschuh Naehmaschine mit unterem Stoffschieber- und oberem Nadelvorschub
CH193591A (de) * 1936-11-24 1937-10-31 Singer Mfg Co Nähmaschine.

Patent Citations (2)

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