DE1051078B - Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung - Google Patents
Drehmomentbeschraenker mit thermischer AusloesungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D9/00—Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
- F16D9/02—Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by thermal means, e.g. melting member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
kl. 47 c 8
INTERNAT. KL. F 06 d 11. MÄRZ 1955
19. FEBRUAR 1959 6. AUGUST 19 5 9
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT
1051078 (A 25»78 XII/47 c)
;Die Erfindung bezieht .sich auf Drehmoment beschränker.
mit thermischer Auslösung, wobei zwischen einem Reibscheibensatz und auf diesen einwirkenden
Federdruckm'itteln thermisch beeinflußbare .■Auslösemittel vorgesehen sind, um den auf die Scheiben
ausgeübten..Druck, aufzuheben, wenn sich die
Scheiben durch, längeres Schleifen heißlaufen.
■ Im bekannten Drehmomentbeschränker sind der .Reibscheibensatz, die die Reibscheiben zusammenpressenden
Eederdruckmittel und die thermisch beeinflußbaren
Auslösemittel in einem Federhaus untergebracht, das eine mit einer Nabe einteilig hergestellte
Trommel aufweist, wobei sowohl die Trommel als auch die Nabe mit den Innennuten für die Mitnahme der
äußeren Reibscheiben bzw. für die kraftsohlüseige Verbindung mit der das Federhaus tragenden Welle
versehen sind. :Die Herstellung des ganzen Federhaus'es als einteiliger Block erschwert das spätere
Ausschneiden der Keilnuten in der Trommel in erheblichem Maße. Durch die Erfindung wird das beseitigt,
denn sie gestattet es, die Keilnuten in der noch nabenlosen Trommel auszuschneiden. Trommel , und
.,Nabe werden. nämlich getrennt hergestellt und ihre
■,Vereinigung wird erst nach erfolgtem Ausschneiden
der Keilnuten vorgenommen.
Der Drehmomentbeschränker ist erfindunigsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß das Federhau« aus einer
Trommel mit Innenrippen für die .Mitnahme der äußeren Reibscheiben und einer Nabe mit Innennuten
für die kraftschüssige Verbindung mit der einen Welle des Drehmonientbeschränkers zusammengesetzt ist,
daß die Trommel und die Nabe längs einer gemeinsamen Radialebene je einen Endkragen aufweisen,
daß die beiden Kragen nach erfolgtem Ausschneiden der Keilnuten durch Überlappen und Verschweißen
miteinander vereinigt sind und daß in der ringförmigen Schweißzone Gewindelöcher vorgesehen sind,
um Sicherheitsschrauben aufzunehmen, die ein Lösen der beiden F.ederhausteile verhindern.
Weitere Einzelheiten des Drehmomentbeschränkers gemäß der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
eines in der Zeichnung schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung stellt
dar
Fig. 1 eine im axialen Schnitt gehaltene Gesamtansicht des Drehmomentbeschränkers,
Fig. 2 und 3 im axialen Schnitt je einen der beiden Bestandteile, Trommel und Nabe des Federhauses,
Fig. "4 im axialen Schnitt das zusammengesetzte Federhaus,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Draufsicht.
In Fig. 1 ist mit A eine Arbeitsmaschine bezeichnet, deren Welle von der treibenden Welle 2 aus über einen
Drehmornentbeschränker angetrieben werden soll, Drehmomentbeschränker
mit thermischer Auslösung
mit thermischer Auslösung
Patentiert für:
Air-Equipement,
Asnieres, Seine (Frankreich)
Asnieres, Seine (Frankreich)
Beanspruchte' Priorität:
Frankreich vom 3. November 1954
Frankreich vom 3. November 1954
Georges Garnier, Asnieres, Seine (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dessen Gehäuse B einen Flansch b aufweist, an welchem
der entsprechende Flansch α der Arbeits1-maschine
befestigt ist.
An dem in das Gehäuse B eingreifenden und in
diesem durch ein Kugellager C zentrierten Ende der Welle 2 ist eine Antriebsnabe 3 eingebaut, deren innenseitige
Keilrippen mit den Keilnuten der Welle 2 im Eingriff stehen. Die Nabe 3 ist zweiteilig und mit zur
Mitnahme der Innenscheiben 4 bestimmten äußeren Keilrippen versehen, wobei die beiden Nabenteile mit
Gewalt ineinandergeschoben und durch auf Sciher-.beanspruchung
arbeitende Bolzen oder Stifte 5 drehtest miteinander verbunden sind. Diese Ausbildung
erleichtert das vor der Zusammenfügung der beiden Nabenteile vorzunehmende Schneiden der inneren und
äußeren Keilnuten der Nabe.
Damit die Nabe 3 auf der Welle 2 gut zentriert bleibt, hat sie einen zylindrischen Fortsatz 3 c, dessen
Bohrung dem Durchmesser des an die Keilnuten der Weile 2 anschließenden Wellenteils entspricht.
Um die Nabe 3 auf der Welle 2 in der Achsrichtung festzuhalten, ist ein Sprengring 6 od. dgl. vorgesehen,
der teils in eine kreisförmige Nut der Nabe 3, teils in entsprechende Rasten der Keilnuten der Welle 2
50 eingreift.
In dem zwischen den beiden Nabenteilen gebildeten Ringispalt sitzt die Nabe Ta einer Druckscheibe 7.
Diese letztere bildet ein Widerlager für das Reibscheibenpaket, das außer den bereits erwähnten Innen-
909 573/111
scheiben 4 mit diesen abwechselnde und auf die Innenkeilrippen 9' der Trommel 9 a aufgeschobene
Außenscheiben 8 aufweist- Die Trommel 9 a bildet dabei den einen Teil des Federhauses 9 (vgl. die Fig. 2
bis 4), während der andere Teil von der mit inneren Keilrippen 9" versehenen Nabe 9 b gebildet wird und
mit den Keilnuten am Ende der getriebenen Welle in Eingriff gelangt.
Die beiden Teile 9 a und 9 b des Federhauses 9 weisen längs einer gemeinsamen Radial ebene je einen
Endkragen auf, und beide Endkragen sind durch Überlappen und Verschweißen miteinander vereinigt. Infolge
dieser Ausbildung ist das Schneiden der Keilnuten 9' (mittels eines Zahnradschneidstahls) erleichtert,
da es vor der Vereinigung der beiden Federhausteile geschehen kann.
Die Nabe 9 b hat ein Gewinde 9 c, auf welches der Federteller 10 axial einstellbar aufgeschraubt ist. Am
Federteller 10 stützen sich die Federn 11 ab, die die Scheiben 4 und 8 gegen die Druckscheibe 7 gepreßt
halten. Die Druckscheibe 7 wird im Federhaus von einem Überwurfdeckel 12 gehalten, der durch einen
Sprengring 13 od. dgl. an einer Rippe 9 d des Federhauses
9 verkeilt ist.
Die Federn 11 belasten einen Ringnapf 14, dessen Umfang mit radialen Nuten versehen ist, die mit den
Keilrippen 9' des Federhauses derart im Eingriff stehen, daß sich der Napf 14 axial verschieben kann,
aber dennoch mit dem Federhaus drehfest verbunden bleibt.
Die drehfeste Festlegung der einstellbaren Tellerscheibe 10 auf der Nabe 9 b erfolgt durch Sperrzapfen
15, die in Löcher der Tellerscheibe 10 eingreifen und die mit Gewindeköpfen 15 a versehen sind, die in
Gewindelöchern 16 des Federhauses 9 verschrauibbar sind. Die Gewindelöcher 16 werden, im Federhaus
nach erfolgter Zusammenfügung und elektrischer Verschweißung
der beiden Federhausteile9a und 9b ausausgebohrt.
Außerdem gewährleisten die Schrauben 15 α eine gegenseitige Verriegelung der Teile 9 α und
9 b, falls die Schweißverbindung nicht halten sollte.
Zwischen dem Napf 14 und dem Reibscheibenpaket befinden sich einerseits der aus Metall mit kleiner
Wärmedehnung-sbeizahl, z. B. Stahl, hergestellte Abstandsring
17 und andererseits der aus Metall mit hoher Wärmedehnungsbeizahl, ζ. Β. Aluminium, hergestellte
Abstandsring 18.
Damit der Drehmomentbeschränker seine ScfamiermittelfüUung
beibehält, werden entsprechende Dichtungen vorgesehen, und zwar eine Dichtung 20 zwischen
der Deckelscheibe 12 und der Rippe 9d des Federhauses 9, eine Dichtung 21 zwischen der treibenden
Welle 2 und der Antriebsnabe 3 und eine Dichtung 22 zwischen der Nabe 3 und der Nabe 7 α der
ίο Druckscheibe 7. Schließlich ist noch eine Dichtung 23
zwischen dem Gehäuse B und dem geschliffenen und polierten Fortsatz 3 c der Nabe 3 vorgesehen.
Claims (2)
1. Drehmomentbeschränker mit thermischer Auslösung, bei dem in einem umlaufenden Federhaus
Reihscheiben, Abstands- bzw. AusIÖseringe und
Federn zum Zusammenpressen der Reibseheiben
ao und Abstandsringe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Federhaus (9) aus einer
Trommel (9 α) mit Innenrippen (9') für die Mitnahme
der äußeren Reibscheiben (8) und einer. Nabe (9&) mit Innennuteri (9") für die kraftschlüssige
Verbindung mit der einen Welle des Drehmomentbesohränkers zusammengesetzt ist,
daß die Trommel und die Nabe längs einer gemeinsamen Radialebene je einen. Endkragen aufweisen,
daß die beiden Kragen nach erfolgtem Ausschneiden der Keilnuten (9', 9") durch Überlappen
und Verschweißen miteinander vereinigt sind und daß dn der ringförmigen Schweißzone
Gewindelöcher (16) vorgesehen sind, um Sicherheitsschrauben
(15) aufzunehmen, die ein Lösen der beiden Federhausteile verhindern.
2. Drehmomentbeschränker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerscheibe (10)
für die Abstützung der Federn (11) durch eine Schraubbewegung auf der Federhausnabe (9 b) in
der Achsrichtung einstellbar und gegen ein Verdrehen durch die Enden der Sperrschrauben (15)
gesichert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 003 598.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1051078X | 1954-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051078B true DE1051078B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=9594526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA25878A Pending DE1051078B (de) | 1954-11-03 | 1955-03-11 | Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1051078B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219295B (de) | 1962-12-20 | 1966-06-16 | Gerd Wolfgang Seifert Dipl Ing | Sicherheitsreibungskupplung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1003598A (fr) * | 1947-01-30 | 1952-03-19 | Air Equipement | Limiteur de couple à déclenchement thermique |
-
1955
- 1955-03-11 DE DEA25878A patent/DE1051078B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1003598A (fr) * | 1947-01-30 | 1952-03-19 | Air Equipement | Limiteur de couple à déclenchement thermique |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219295B (de) | 1962-12-20 | 1966-06-16 | Gerd Wolfgang Seifert Dipl Ing | Sicherheitsreibungskupplung |
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