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DE1051078B - Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung - Google Patents

Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung

Info

Publication number
DE1051078B
DE1051078B DEA25878A DEA0025878A DE1051078B DE 1051078 B DE1051078 B DE 1051078B DE A25878 A DEA25878 A DE A25878A DE A0025878 A DEA0025878 A DE A0025878A DE 1051078 B DE1051078 B DE 1051078B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
barrel
torque limiter
drum
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA25878A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Garnier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air Equipement SA
Original Assignee
Air Equipement SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Air Equipement SA filed Critical Air Equipement SA
Publication of DE1051078B publication Critical patent/DE1051078B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/02Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by thermal means, e.g. melting member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 051
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 47 c 8
INTERNAT. KL. F 06 d 11. MÄRZ 1955
19. FEBRUAR 1959 6. AUGUST 19 5 9
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT
1051078 (A 25»78 XII/47 c)
;Die Erfindung bezieht .sich auf Drehmoment beschränker. mit thermischer Auslösung, wobei zwischen einem Reibscheibensatz und auf diesen einwirkenden Federdruckm'itteln thermisch beeinflußbare .■Auslösemittel vorgesehen sind, um den auf die Scheiben ausgeübten..Druck, aufzuheben, wenn sich die Scheiben durch, längeres Schleifen heißlaufen.
■ Im bekannten Drehmomentbeschränker sind der .Reibscheibensatz, die die Reibscheiben zusammenpressenden Eederdruckmittel und die thermisch beeinflußbaren Auslösemittel in einem Federhaus untergebracht, das eine mit einer Nabe einteilig hergestellte Trommel aufweist, wobei sowohl die Trommel als auch die Nabe mit den Innennuten für die Mitnahme der äußeren Reibscheiben bzw. für die kraftsohlüseige Verbindung mit der das Federhaus tragenden Welle versehen sind. :Die Herstellung des ganzen Federhaus'es als einteiliger Block erschwert das spätere Ausschneiden der Keilnuten in der Trommel in erheblichem Maße. Durch die Erfindung wird das beseitigt, denn sie gestattet es, die Keilnuten in der noch nabenlosen Trommel auszuschneiden. Trommel , und .,Nabe werden. nämlich getrennt hergestellt und ihre ■,Vereinigung wird erst nach erfolgtem Ausschneiden der Keilnuten vorgenommen.
Der Drehmomentbeschränker ist erfindunigsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Federhau« aus einer Trommel mit Innenrippen für die .Mitnahme der äußeren Reibscheiben und einer Nabe mit Innennuten für die kraftschüssige Verbindung mit der einen Welle des Drehmonientbeschränkers zusammengesetzt ist, daß die Trommel und die Nabe längs einer gemeinsamen Radialebene je einen Endkragen aufweisen, daß die beiden Kragen nach erfolgtem Ausschneiden der Keilnuten durch Überlappen und Verschweißen miteinander vereinigt sind und daß in der ringförmigen Schweißzone Gewindelöcher vorgesehen sind, um Sicherheitsschrauben aufzunehmen, die ein Lösen der beiden F.ederhausteile verhindern.
Weitere Einzelheiten des Drehmomentbeschränkers gemäß der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung stellt dar
Fig. 1 eine im axialen Schnitt gehaltene Gesamtansicht des Drehmomentbeschränkers,
Fig. 2 und 3 im axialen Schnitt je einen der beiden Bestandteile, Trommel und Nabe des Federhauses,
Fig. "4 im axialen Schnitt das zusammengesetzte Federhaus,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Draufsicht.
In Fig. 1 ist mit A eine Arbeitsmaschine bezeichnet, deren Welle von der treibenden Welle 2 aus über einen Drehmornentbeschränker angetrieben werden soll, Drehmomentbeschränker
mit thermischer Auslösung
Patentiert für:
Air-Equipement,
Asnieres, Seine (Frankreich)
Beanspruchte' Priorität:
Frankreich vom 3. November 1954
Georges Garnier, Asnieres, Seine (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
dessen Gehäuse B einen Flansch b aufweist, an welchem der entsprechende Flansch α der Arbeits1-maschine befestigt ist.
An dem in das Gehäuse B eingreifenden und in diesem durch ein Kugellager C zentrierten Ende der Welle 2 ist eine Antriebsnabe 3 eingebaut, deren innenseitige Keilrippen mit den Keilnuten der Welle 2 im Eingriff stehen. Die Nabe 3 ist zweiteilig und mit zur Mitnahme der Innenscheiben 4 bestimmten äußeren Keilrippen versehen, wobei die beiden Nabenteile mit Gewalt ineinandergeschoben und durch auf Sciher-.beanspruchung arbeitende Bolzen oder Stifte 5 drehtest miteinander verbunden sind. Diese Ausbildung erleichtert das vor der Zusammenfügung der beiden Nabenteile vorzunehmende Schneiden der inneren und äußeren Keilnuten der Nabe.
Damit die Nabe 3 auf der Welle 2 gut zentriert bleibt, hat sie einen zylindrischen Fortsatz 3 c, dessen Bohrung dem Durchmesser des an die Keilnuten der Weile 2 anschließenden Wellenteils entspricht.
Um die Nabe 3 auf der Welle 2 in der Achsrichtung festzuhalten, ist ein Sprengring 6 od. dgl. vorgesehen, der teils in eine kreisförmige Nut der Nabe 3, teils in entsprechende Rasten der Keilnuten der Welle 2
50 eingreift.
In dem zwischen den beiden Nabenteilen gebildeten Ringispalt sitzt die Nabe Ta einer Druckscheibe 7. Diese letztere bildet ein Widerlager für das Reibscheibenpaket, das außer den bereits erwähnten Innen-
909 573/111
scheiben 4 mit diesen abwechselnde und auf die Innenkeilrippen 9' der Trommel 9 a aufgeschobene Außenscheiben 8 aufweist- Die Trommel 9 a bildet dabei den einen Teil des Federhauses 9 (vgl. die Fig. 2 bis 4), während der andere Teil von der mit inneren Keilrippen 9" versehenen Nabe 9 b gebildet wird und mit den Keilnuten am Ende der getriebenen Welle in Eingriff gelangt.
Die beiden Teile 9 a und 9 b des Federhauses 9 weisen längs einer gemeinsamen Radial ebene je einen Endkragen auf, und beide Endkragen sind durch Überlappen und Verschweißen miteinander vereinigt. Infolge dieser Ausbildung ist das Schneiden der Keilnuten 9' (mittels eines Zahnradschneidstahls) erleichtert, da es vor der Vereinigung der beiden Federhausteile geschehen kann.
Die Nabe 9 b hat ein Gewinde 9 c, auf welches der Federteller 10 axial einstellbar aufgeschraubt ist. Am Federteller 10 stützen sich die Federn 11 ab, die die Scheiben 4 und 8 gegen die Druckscheibe 7 gepreßt halten. Die Druckscheibe 7 wird im Federhaus von einem Überwurfdeckel 12 gehalten, der durch einen Sprengring 13 od. dgl. an einer Rippe 9 d des Federhauses 9 verkeilt ist.
Die Federn 11 belasten einen Ringnapf 14, dessen Umfang mit radialen Nuten versehen ist, die mit den Keilrippen 9' des Federhauses derart im Eingriff stehen, daß sich der Napf 14 axial verschieben kann, aber dennoch mit dem Federhaus drehfest verbunden bleibt.
Die drehfeste Festlegung der einstellbaren Tellerscheibe 10 auf der Nabe 9 b erfolgt durch Sperrzapfen 15, die in Löcher der Tellerscheibe 10 eingreifen und die mit Gewindeköpfen 15 a versehen sind, die in Gewindelöchern 16 des Federhauses 9 verschrauibbar sind. Die Gewindelöcher 16 werden, im Federhaus nach erfolgter Zusammenfügung und elektrischer Verschweißung der beiden Federhausteile9a und 9b ausausgebohrt. Außerdem gewährleisten die Schrauben 15 α eine gegenseitige Verriegelung der Teile 9 α und 9 b, falls die Schweißverbindung nicht halten sollte.
Zwischen dem Napf 14 und dem Reibscheibenpaket befinden sich einerseits der aus Metall mit kleiner Wärmedehnung-sbeizahl, z. B. Stahl, hergestellte Abstandsring 17 und andererseits der aus Metall mit hoher Wärmedehnungsbeizahl, ζ. Β. Aluminium, hergestellte Abstandsring 18.
Damit der Drehmomentbeschränker seine ScfamiermittelfüUung beibehält, werden entsprechende Dichtungen vorgesehen, und zwar eine Dichtung 20 zwischen der Deckelscheibe 12 und der Rippe 9d des Federhauses 9, eine Dichtung 21 zwischen der treibenden Welle 2 und der Antriebsnabe 3 und eine Dichtung 22 zwischen der Nabe 3 und der Nabe 7 α der ίο Druckscheibe 7. Schließlich ist noch eine Dichtung 23 zwischen dem Gehäuse B und dem geschliffenen und polierten Fortsatz 3 c der Nabe 3 vorgesehen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Drehmomentbeschränker mit thermischer Auslösung, bei dem in einem umlaufenden Federhaus Reihscheiben, Abstands- bzw. AusIÖseringe und Federn zum Zusammenpressen der Reibseheiben
ao und Abstandsringe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Federhaus (9) aus einer Trommel (9 α) mit Innenrippen (9') für die Mitnahme der äußeren Reibscheiben (8) und einer. Nabe (9&) mit Innennuteri (9") für die kraftschlüssige Verbindung mit der einen Welle des Drehmomentbesohränkers zusammengesetzt ist, daß die Trommel und die Nabe längs einer gemeinsamen Radialebene je einen. Endkragen aufweisen, daß die beiden Kragen nach erfolgtem Ausschneiden der Keilnuten (9', 9") durch Überlappen und Verschweißen miteinander vereinigt sind und daß dn der ringförmigen Schweißzone Gewindelöcher (16) vorgesehen sind, um Sicherheitsschrauben (15) aufzunehmen, die ein Lösen der beiden Federhausteile verhindern.
2. Drehmomentbeschränker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerscheibe (10) für die Abstützung der Federn (11) durch eine Schraubbewegung auf der Federhausnabe (9 b) in der Achsrichtung einstellbar und gegen ein Verdrehen durch die Enden der Sperrschrauben (15) gesichert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 003 598.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA25878A 1954-11-03 1955-03-11 Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung Pending DE1051078B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1051078X 1954-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051078B true DE1051078B (de) 1959-02-19

Family

ID=9594526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA25878A Pending DE1051078B (de) 1954-11-03 1955-03-11 Drehmomentbeschraenker mit thermischer Ausloesung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1051078B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219295B (de) 1962-12-20 1966-06-16 Gerd Wolfgang Seifert Dipl Ing Sicherheitsreibungskupplung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1003598A (fr) * 1947-01-30 1952-03-19 Air Equipement Limiteur de couple à déclenchement thermique

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1003598A (fr) * 1947-01-30 1952-03-19 Air Equipement Limiteur de couple à déclenchement thermique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219295B (de) 1962-12-20 1966-06-16 Gerd Wolfgang Seifert Dipl Ing Sicherheitsreibungskupplung

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