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DE1049666B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1049666B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
beater
hub
disk
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049666D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1049666B publication Critical patent/DE1049666B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/06Impeller wheels; Rotor blades therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schlagradmühle mit einem Schlagrade, das aus einer ebenen vollen Scheibe und einer ebenen Ringscheibe besteht, die durch Querstege miteinander verbunden sind und zwischen denen Schlagplatten in durch die Stege und durch auf den Innenseiten der Scheiben befestigte Füllstücke gebildeten Nuten gehalten sind und zum Herausnehmen nach Entfernen eines Füllstückes von dem zugehörigen Quersteg weg ausgeschwenkt werden können.
Bei den bekannten Schlagradmühlen dieser Art werden einfache rechteckige Platten verwendet, welche gegebenenfalls durch Wenden doppelt benutzbar sind. Jedoch sind solche Platten einem ungleichmäßigen Verschleiß ausgesetzt,. der sich durch das einseitige Aufprallen des Mahlgutes auf die innere Kante ergibt.
Schlagplatten, deren, Innenkante von dem inneren Rande der Ringscheibe an einwärts zur Nabe der vollen Scheibe verläuft, die also radial nach innen verlängert sind, weisen diese Nachteile nicht in diesem Maße auf, denn es erfolgt eine bessere Verteilung des das Mahlgut tragenden Gases über den Eintrittsquerschnitt und dadurch eine gleichmäßigere Abnutzung der ganzen Schlagplatte. Auch ist die vergrößerte Platte fähig, eine größere Ventilatorwirkung aufzubringen, welche sich als höhere Pressung geltend macht. Da zur Sichtung ein Luftstrom benötigt wird und bei der Mahltrocknung zusätzlich Wasserdampf erzeugt wird, ist die vergrößerte Ventilatorwirkung fast immer erwünscht.
Schlagradmühlen mit solchen Schlagplatten sind bekannt. Bei ihnen sind die Platten jedoch entweder, mit dem Rade fest verbunden oder auswechselbar in sich über ihre ganze Länge erstreckenden Nuten gelagert. Im letzteren Falle ist es erforderlich, die Ringscheibe abzunehmen, um Platten auszuwechseln. Bei einer Schlagradmühle, bei welcher die Ringscheibe mit der Radscheibe durch Querstege fest verbunden ist, sind solche Schlagplatten nicht ohne weiteres anwendbar.
Damit derartige Schlagplatten trotzdem in der eingangs beschriebenen Weise leicht aus dem Schlagrad herausnehmbar sind, sind erfindungsgemäß die Haltenuten der vollen Scheibe nur bis an die Nabe herangeführt, während der sich weiter nach innen erstreckende Teil der Schlagplatten der Form der Nabe angepaßt ist, ohne mit ihr formschlüssig im Eingriff zu stehen. Damit die Schlagplatte möglichst weit nach innen gehalten wird, der nicht gehaltene Teil der Platte also nicht zu lang wird, ist es vorteilhaft, das abnehmbare Füllstück auf der Radscheibe zu befestigen, deren ebener Teil im allgemeinen weiter nach innen reicht als der innere Rand der Ringscheibe, und das Füllstück dabei bis an die Nabe heranzuführen,
Schlagradmühle
Anmelde -'■>· ^
Deutsche Babcock & Wilcox Dampfkessel -Werke Aktien-Gesellschaft, Oberhausen (Rhld.), Duisburger Str. 375
*5 Hermann Hennecke, Heinrich Krön,
Oberhausen (Rhld ), und Günter Schneider, Mülheim/Ruhr, sind als Erfinder genannt worden
so daß der abgedeckte Teil der Schlagplatte auf der Radscheibe länger ist als auf der Ringscheibe. Das Füllstück selbst wird vorteilhaft als radiale Leiste mit keilförmigem Anzug ausgeführt, so daß es auf der der Scheibe zugewendeten Seite schmäler ist als auf der freien Seite.
Die Schlagplatte kann von der Form der ebenen Platte abweichen und ganz oder an dem verlängerten Ende strömungsgerecht gebogen sein. Auch muß sie nicht radial stehen, sondern kann, entsprechend den Gepflogenheiten des Gebläsebaues, vor- oder zurückgeneigt sein.
Das Ausschwenken der Schlagplatten wird erleichtert, wenn ihre den Radscheiben benachbarten Ränder etwas von dem Quersteg abgebogen und gegebenenfalls im Querschnitt etwas vermindert sind. Auch hat das Abbiegen der Ränder den Vorteil, daß hinter der Platte kleine Leerräume vorhanden sind, in welche der Werkstoff ausweichen kann, wenn durch den dauernden Aufprall des Mahlgutes die Platte gehämmert wird. Dadurch kann ein Verwerfen der dreieckförmigen Verlängerung der Platte vermieden werden. Das Aufbiegen ergibt auch ein vergrößertes Widerstandsmoment der Platte.
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schlagradmühle ist in
Abb. 1 im lotrechten Achsschnitt und in
Abb. 2 im Querschnitt dargestellt;
Abb. 3 und 4 zeigen Teilschnitte durch ein Schlagrad senkrecht zueinander und zur Bildebene der Abb. 1.
80» 7«/276

Claims (5)

Die Mühle besteht aus einem spiralig begrenzten, scheibenförmigen Gehäuse 1 mit axialer Änsaugeöffnung 2 und tangentialem Austrittsstutzen 3. In dem Gehäuse dreht sich, auf der Welle 4 befestigt, das ' Schlagrad 5. Es besteht aus der Nabe 6, der daran befestigten Radscheibe 7 und der durch Querstege 8 mit ihr verbundenen Ringscheibe 9. Die Querstege 8 sind durch die ihnen im Uralaufsinne des Schlagrades vorgelagerten Schlagplatten 10 gegen Verschleiß geschützt. Die Schlagplatten 10 sind gegen die radiale Kraftwirkung durch an der Radscheibe 7 bzw. der Ringscheibe 9 vorgesehene Ringwülste 11 und 12 gesichert, welche in entsprechende Ausnehmungen der Schlagplatten eingreifen. Jede Schlagplatte legt sich gegen einen Quersteg 8 und greift mit ihren seitlich aufgebogenen Rändern 13, 14 in die radial gerichteten Nuten 15 der Radscheibe 7 bzw. 16 der Ringscheibe 9 ein. Die Nut 16 ist dem Rande 14 angepaßt, die Nut 15 ist so breit, daß die Schlagplatte 10 um den Rand 14 in Pfeilrichtung geschwenkt und ausgebaut werden kann. Bei eingesetzter Schlagplatte wird die Nut 15 durch das mittels Kopf schrauben 17 an der Radscheibe befestigte leistenförmige Einsatzstück 18 verschlossen. Da das Einarbeiten von Nuten in die Scheiben umständlich ist, können sie durch Auflegen von Deckringen 19, 20 gebildet werden. Die Schlagplatte 10 ist bis zur Nabe 6 verlängert, paßt sich deren Kontur an und verläuft von ihr mit schräger Kante 21 zur Ringscheibe 9. Damit der der Nabe 6 zugekehrte Flügel der Schlagplatte 10 nicht verbogen wird, kann er sich gegen einen entsprechenden Ansatz der Nabe 6, welcher gegebenenfalls auch nachträglich angebracht werden kann, z. B. in Form einer achsparallelen Leiste, abstützen. Andererseits kann die Schlagplatte, besonders in den Teilen, die sich nicht gegen den Quersteg 8 stützen, nach Bedarf strömungsgerecht gebogen sein. Es kann auch die im Gebläsebau bekannte, von der radialen Richtung abweichende Vor- und Rückneigung angewandt werden, wobei es zweckmäßig ist, auch die Querstege 8 entsprechend auszubilden. Zum Ausbauen der Schlagplatten ist ein bestimmter Mindestabstand der Querstege voneinander notwendig, der aus den Abmessungen von Platten und Rad berechnet werden kann. Der Ausbau der Platten geschieht durch eine öffnung 22 im Mantel des Gehäuses, welche mit einem Deckel 23 verschlossen wird. Patentansprüche:
1. Schlagradmühle mit einem Schlagrade, das aus einer ebenen vollen Scheibe und einer ebenen Ringscheibe besteht, die durch Querstege miteinander verbunden sind und zwischen denen Schlagplatten in durch die Stege und durch auf den Innenseiten der Scheiben befestigte Füllstücke gebildeten Nuten gehalten sind und zum Herausnehmen nach Entfernen eines Füllstückes von dem zugehörigen Quersteg weg ausgeschwenkt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante der Schlagplatten in an sich bekannter Weise von dem inneren Rande der Ringscheibe (9) an einwärts zur Nabe (6) der vollen Scheibe (7) verläuft, daß die Haltenuten (15) dieser Scheibe bis an die Nabe herangeführt sind und der sich weiter nach innen erstreckende Teil der Schlagplatten der Form der Nabe angepaßt ist, ohne mit ihr formschlüssig im Eingriff zu stehen.
2. Schlagradmühle nach Anspruch 1, bei der der ebene Teile der Radscheibe weiter nach innen reicht als der innere Rand der Ringscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das abnehmbare Füllstück (18) auf der Radscheibe (7) befestigt und bis an die Nabe (6) herangeführt ist.
3. Schlagradmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (18) als radiale Leiste ausgebildet ist, welche auf der der Scheibe (7) zugewendeten Seite schmäler ist als auf der freien Seite.
4. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatte (10) an den den Radscheiben (7, 9) benachbarten Rändern (13,14) etwas von dem Quersteg (8) abgeknickt ist.
5. Schlagradmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatte von der Achsebene abweicht und gegebenenfalls strömungsgerecht gebogen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 875 905, 915 294,
489, 644 698.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 747/276 1.59
DENDAT1049666D Pending DE1049666B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1049666B true DE1049666B (de) 1959-01-29

Family

ID=590241

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049666D Pending DE1049666B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1049666B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214515B (de) * 1961-11-11 1966-04-14 Babcock & Wilcox Dampfkessel Geblaesemuehle mit vorgeschalteter Stufenschlaegermuehle
DE1284265B (de) * 1965-10-27 1968-11-28 Kohlenscheidungs Gmbh Schlagradmuehle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214515B (de) * 1961-11-11 1966-04-14 Babcock & Wilcox Dampfkessel Geblaesemuehle mit vorgeschalteter Stufenschlaegermuehle
DE1284265B (de) * 1965-10-27 1968-11-28 Kohlenscheidungs Gmbh Schlagradmuehle

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