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DE1040971B - Gewoelbte Stauwand fuer Wehrverschluesse, Schleusentore u. dgl. - Google Patents

Gewoelbte Stauwand fuer Wehrverschluesse, Schleusentore u. dgl.

Info

Publication number
DE1040971B
DE1040971B DEW13674A DEW0013674A DE1040971B DE 1040971 B DE1040971 B DE 1040971B DE W13674 A DEW13674 A DE W13674A DE W0013674 A DEW0013674 A DE W0013674A DE 1040971 B DE1040971 B DE 1040971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
retaining wall
arched
weir
nodes
locks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW13674A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Ro Schindler
Dipl-Ing Fritz Hugeneck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waagner Biro AG
Original Assignee
Waagner Biro AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waagner Biro AG filed Critical Waagner Biro AG
Publication of DE1040971B publication Critical patent/DE1040971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Gewölbte Stauwand für Wehrverschlüsse, Schleusentore u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stauwand für Wehrverschlüsse, Schleusentore u. dgl.
  • Es sind bereits Konstruktionen bekannt, bei denen die Stauwand als Gurt des als räumliches Tragwerk ausgebildeten Verschlusses wirkt. Bei allen diesen Ausführungen bildet die Stauwand eine stetige Fläche, d. h., sie ist entweder eben oder nach einer stetigen Kurve verlaufend gestaltet.
  • Die erfindungsgemäße Stauwand ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand zwischen den einzelnen Knotenpunkten des räumlichen Tragwerkes entsprechend dem resultierenden Kräftepolygon aller auf die Stauwand wirkenden Kräfte, das sind die Gurtkräfte des Tragsystems, die unmittelbar angreifenden Wasserdrücke und deren Knotenpunktreaktionen, gewölbt ist.
  • Sinngemäß wird dieses resultierende Kräftepolygon mit »Stützlinie« bezeichnet, wenn die Stauwand auf der Druckseite des Tragsystems liegt, bzw. mit »Seillinie«, wenn die Stauwand auf der Zugseite des Tragsystems liegt.
  • Das Tragsystem des Verschlußkörpers kann hierbei beliebig geformt sein; vor allem können die Gurtknotenpunkte der Stauwand entweder in einer Ebene oder in einer beliebig gekrümmten Fläche liegen. Die Stauwand bildet je nach dem vorliegenden System entweder den Zug- oder den Druckgurt des Tragsystems. Auf diese Weise ergeben sich bei der bei solchen Anlagen meist vorhandenen, in waagerechter Richtung gleichen Flächenbelastung im Stauwandgurt des Tragsystems über die ganze Höhe desselben Zug-oder Druckspannungen, die infolge ihres bogenförmigen Verlaufes in der Lage sind, die Belastung nach der Stütz- bzw. Seillinie, somit ohne Biegewirkung in die Tragwerksknotenpunkte zu übertragen. Hierzu ist es allerdings erforderlich, daß die Stiche dieser Bogen in durch statische Gesetzmäßigkeit bestimmtem Verhältnis zum geometrischen Tragwerkssystem stehen. Derartig ausgebildete Stauwände können in erheblich geringerer Stärke als sonst üblich ausgeführt werden. Damit sind begreiflicherweise die Kosten derartiger Anlagen nicht nur aus diesem Grunde, sondern auch durch die geringer zu dimensionierenden übrigen Anlageteile, wie Antriebseinrichtungen usw., bedeutend herabgesetzt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele von Wehrverschlüssen mit erfindungsgemäßer Ausbildung der Stauwand bei verschiedenartigen Tragsystemen dargestellt.
  • Fig.l zeigt schematisch einen als Parabelträger ausgebildeten Wehrverschluß, Fig. 2 einen solchen mit einem Parabelfachwerk als Tragsystem, während Fig. 3 die wirksamen Teile eines Tragsvstems nach Fig.1 bei gleichförmiger Flächenbelastung veranschaulicht; Fig. 4 stellt die Stauwand mit aussteifenden Rippen in einem Vertikalschnitt und Fig. 5 in einem Horizontalschnitt dar; Fig.6 bis 8 zeigen Ausführungsbeispiele für ein Wehrunterschütz, bei dem die Stauwand als Druckmembran ausgebildet ist, bzw. einen Dammbalken und einen Schwimmdammbalken, bei dem die Stauwand als Zugmembran ausgebildet ist.
  • Gemäß Fig. 1 verbinden die bogenförmigen Stauwandelemente 1 der Stauwand unter jeweils symmetrischer Anordnung zur Feldmitte die Knotenpunkte eines hier als Parabelträger ausgebildeten Tragsystems mit Vertikalen 2, Diagonalen 3 und Gegengut 4. Dieses Tragsystem lagert in bekannter Weise in Nischen der Wehrwangen.
  • Die Pfeilhöhen f der Stauwandelemente 1 sind hier durchweg gleich groß und stehen in einem bestimmten Verhältnis zur Höhe des Tragsystems, wodurch sich infolge der Parabelform des Gegengurtes 4 im Gurt der Stauwand je nach der Angriffsrichtung der Belastung gleichmäßig über die ganze Länge derselben verlaufende Druck- oder Zugspannungen ergeben. Wie aus Fig.3 ersichtlich, sind in einem solchen Falle außer den beiden Gurten nur die Vertikalen des Tragsystems unter Spannung. Die L`hertragung der aufzunehmenden Kräfte von den Stau- Wandelementen 1 in die Teile des Tragsystems erfolgt, wie üblich. durch vertikale Querträger 5, die sich über die Höhe der Konstruktion erstrecken.
  • Getnäß Fig. 2 sind infolge Wahl eines Parallelfachwerkes die Pfeilhöhen f1. f2 ... der Stauwandeleinente i verschieden groß. und es müssen hier auch die Diagonalen 3 zur Aufnahme der Kräfte herangezogen werden.
  • Bei größeren Höhenabmessungen der Stauwand ebenso wie in dem Falle. «-o ungleichförmige Ausnahmelastfälle berücksichtigt werden müssen, werden die bogenförmigen Stauwandelemente 1 der Stauwand aus bogenförmigen Stauwandblechen (Stauhaut) und ans parallel zur Tragsy-steinebene oder in derselben liegenden aussteifenden Rippen zusammengesetzt (Fig. -1 und 5). Das erforderliche 0uerschnittsverhältnis der Stauhaut zu den Rippen ist durch den Ungleichförmigkeitsgrad der Ausnahmebelastung rechneriSch fe#,tgelegt. Nach Erfordernis werden diese Rippen im wesentlichen spiegelbildlich zur Bogenform der Stauwandbleche ausgebildet. so daß der gleichförmige Spannungsverlauf in diesen bei gleichmäßiger Vollbelastung nicht gestört wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gewölbte Stauwand für Wehrverschlüsse, Schleusentore u. dgl., die als Gurt des als räumliches Tragwerk ausgebildeten Verschlusses wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand zwischen den einzelnen Knotenpunkten des räumlichen Tragwerkes entsprechend der aus der Feldweite der Gurtknotenpunkte sich jeweils ergebenden Stütz- bzw. Seillinie für den maßgebenden Wasserdruck gewölbt ist.
  2. 2. Stauwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand zwischen den Gurtknotenpunkten aussteifende Rippen besitzt, die in der Sy-steinebene des Tragwertes oder parallel zu ihr liegen.
  3. 3. Stauwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Unterwasser hin gelegene Rand der Rippen im wesentlichen als Spiegelbild der gewölbten Stauwandbleche auszebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift N r. 887773.
DEW13674A 1954-03-08 1954-04-07 Gewoelbte Stauwand fuer Wehrverschluesse, Schleusentore u. dgl. Pending DE1040971B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1040971X 1954-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1040971B true DE1040971B (de) 1958-10-09

Family

ID=3684508

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW13674A Pending DE1040971B (de) 1954-03-08 1954-04-07 Gewoelbte Stauwand fuer Wehrverschluesse, Schleusentore u. dgl.
DE19541686099 Expired DE1686099U (de) 1954-03-08 1954-08-07 Stauwand fuer wehrverschluesse, schleusentore u. dgl.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19541686099 Expired DE1686099U (de) 1954-03-08 1954-08-07 Stauwand fuer wehrverschluesse, schleusentore u. dgl.

Country Status (1)

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DE (2) DE1040971B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2954787A1 (fr) * 2009-12-24 2011-07-01 Alstom Hydro France Vantail pour porte busquee et porte busquee comprenant un tel vantail

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887773C (de) * 1951-03-22 1953-08-27 Paul Dr-Ing Cicin Dreigurtiger Stauverschluss

Patent Citations (1)

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DE887773C (de) * 1951-03-22 1953-08-27 Paul Dr-Ing Cicin Dreigurtiger Stauverschluss

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2954787A1 (fr) * 2009-12-24 2011-07-01 Alstom Hydro France Vantail pour porte busquee et porte busquee comprenant un tel vantail

Also Published As

Publication number Publication date
DE1686099U (de) 1954-10-28

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