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CH539348A - Längsgeteilte Kabelmuffe - Google Patents

Längsgeteilte Kabelmuffe

Info

Publication number
CH539348A
CH539348A CH1530471A CH1530471A CH539348A CH 539348 A CH539348 A CH 539348A CH 1530471 A CH1530471 A CH 1530471A CH 1530471 A CH1530471 A CH 1530471A CH 539348 A CH539348 A CH 539348A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
insert piece
sleeve
shell
plastic
Prior art date
Application number
CH1530471A
Other languages
English (en)
Inventor
Giebel Wolfgang
Kunze Dieter
Budich Hans-Peter
Gries Helmut
Siegert Wolfgang
Maltz Georg
Peter Eugen
Forberg Horst
Neumann Peter
Original Assignee
Siemens Ag
Felten & Guilleaume Kabelwerk
Kabel Metallwerke Ghh
Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele
Krone Gmbh
Quante Wilhelm Spezialfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag, Felten & Guilleaume Kabelwerk, Kabel Metallwerke Ghh, Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele, Krone Gmbh, Quante Wilhelm Spezialfab filed Critical Siemens Ag
Priority to CH1530471A priority Critical patent/CH539348A/de
Publication of CH539348A publication Critical patent/CH539348A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
    • H02G15/113Boxes split longitudinally in main cable direction

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine längsgeteilte Kabelmuffe mit aus Kunststoff gefertigten schalenförmigen Teilen und mit Einrichtungen zur Verminderung des Durchdringens von Wasserdampf durch die Muffenwand. Eine solche mit einer Permeationssperre ausgerüstete Kabelgarnitur kann zum Beispiel als Verbindungs- oder Abzweigmuffe für kunststoffoder metallummantelte Nachrichtenkabel dienen.



   Kabelmuffen der eingangs geschilderten Art sind in vielfa cher Ausführungsform bekannt. Als bevorzugtes Material für den Aufbau der Kabelmuffen benutzt man zur Zeit glasfaserverstärktes Polyester oder sich mechanisch ähnlich verhaltende Stoffe. Diese verhältnismässig leicht zu verarbeitenden Stoffe sind aber nicht ausreichend wasserdampfdicht und können nach überhöhter mechanischer Beanspruchung Risse in den Wandungen aufweisen. Bisher hat man verschiedene Massnahmen getroffen, um diese nachteiligen Erscheinungen auszuschalten. So wird in der deutschen Offenlegungsschrift 2 004 821 eine Kabelgarnitur beschrieben, bei der die Innenwandung der Gehäuseteile mit einer auf ihr   fest-    haftenden Metallschicht versehen ist, die sich bis in die bei der längsgeteilten Garnitur vorgesehenen Dichtungsbereiche erstreckt.

  Bei der durch das deutsche GM 7 008 785 bekannten Kabelgarnitur wird als Permeationssperre eine Folie aus thermoplastischem Kunststoff, vorzugsweise aus Po lyisobutylen, benutzt. Die Kunststoffolie kann in das Material der Gehäusewandung eingebettet sein oder z. B. auch nachträglich auf das ausgehärtete Material des Gehäuses der Kabelgarnitur heiss aufgeprägt werden.

  Bei einer aus der deutschen OS 2 011 297 bekannten Kabelgarnitur dient als Permeationssperre eine Metallschicht, die aus einer Aluminiumfolie besteht; diese ist zumindest auf einer dem Material der Gehäusewandung zugekehrten Seite mit einem die Haftung zwischen der Aluminiumfolie und dem Material der Gehäusewandung vermittelnden Stoff beschichtet, während zwischen dem Material der Gehäusewandung und der Aluminiumfolie ein Glasfaseroberflächenvlies, insbesondere zur Verbesserung der Haftung zwischen diesen Materialien, angeordnet ist.



   Die bekannten Kabelmuffen mit Permeationssperre sind wegen ihres aufwendigen Herstellungsprozesses teuer. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, Kabelmuffen mit einem längsgeteilten Gehäuse aus Kunststoff einfacher und dadurch billiger als die bekannten Kabelmuffen herstellbar auszubilden ohne ihre Funktion und ihren Einsatzbereich zu schmälern. Die Erfindung geht zur Lösung dieser Aufgabe von einer Kabelmuffe aus, deren Gehäuse aus zwei lösbar miteinander verbundenen Halbschalen besteht und bei der die Abdichtung zwischen den Halbschalen einerseits und der Kabelmuffe und dem Kabelmantel andererseits durch plastisch bleibendes Dichtungsmaterial erfolgt.



   Die gestellte Aufgabe wird bei der Kabelmuffe nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die   Permeationssperreinrich-    tungen als der Innenkontur der schalenförmigen Teile angepasste und als selbständige Einheiten ausgebildete dünnwandige Einlagen ausgebildet sind, deren Ränder sich sowohl bis in die Dichtungsbereiche der Kabeleinführungen in die Muffe als auch bis in die Dichtungsbereiche zwischen den schalenförmigen Teilen erstrecken. In vorteilhafter Weise werden die Einlagen aus Niederdruckpolyäthylen hergestellt.



  Die Einlagen können auch aus Metall bestehen, z. B. aus Stahlblech, das mit Lack oder mit thermoplastischem Stoff beschichtet ist. Um die bei der Montage oder nach längerer Zeit geringfügig in die Kabelmuffe eindringende Feuchtigkeit zu absorbieren, kann bei der Montage der Kabelmuffe im Muffenraum ein diese Feuchtigkeit absorbierender Stoff untergebracht werden. Bei aus Halbschalen bestehenden Kabelmuffen weisen die Einlagen vorteilhafterweise ebenfalls die Form von Halbschalen auf. Durch eine Formgebung, die ein Klemmen der Einlage in der Muffenhalbschale bewirkt, kann erreicht werden, dass beide Teile bei der Montage der Muffe als eine Einheit gehandhabt werden können. Der gleiche Effekt kann auch durch die Befestigung der Einlage in der Muffenhalbschale mittels eines Klebstoffes erzielt werden.



   Durch die Verwendung der Wasserdampfsperre als selbständige Muffeneinlage können die Muffenteile wesentlich einfacher als im Verbund, wie dies bei den bekannten derartigen Kabelgarnituren der Fall ist, hergestellt werden. Erschwe rend für die Herstellung der bekannten Garnituren zeigte sich insbesondere die verschiedene Verarbeitungstemperatur der verschiedenen Werkstoffe. Benutzt man beispielsweise Kunststoffeinlagen als Permeationssperre, so konnte diese beim Aufpressen des Muffenkörpermaterials unter Wärme zerstört werden. Andererseits aber ist auch die Herstellung einer Metalleinlage als Permeationssperre teuer und die Weiterverarbeitung dieser Einlage zu einer festen Einheit mit dem Muffenkörper aufwendig.

  Bei der Garnitur nach der Erfindung kann jede Baueinheit, also der aus Halbschalen bestehende Muffenkörper einerseits und die Einlage andererseits nach den jedem Teil am besten zuträglichen Ver fahren verformt und verarbeitet werden. In vorteilhafter Weise wirkt das Dichtungsmaterial zwischen den Muffenteilen gleichzeitig als Dichtungsmittel sowohl zwischen den Muffenhalbschalen als auch zwischen den Muffenhalbschalen und dem Kabelmantel und ferner zwischen all diesen Teilen und der eine selbständige Einheit bildenden Einlage.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Fig. 1 bis 3 skizzierten Ausführungsbeispiels näher erläutert.



   In den Fig. 1 und 2 sind die einzelnen Teile der längsgeteilten Kabelgarnitur dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 eine Muffenhalbschale 1, die beispielsweise aus glasfaserverstärktem Polyester hergestellt ist und die beiden Kabeleinführungen 2 aufweist. Im Flanschbereich der Halbschalen sind Längsnuten 3 zum Einlegen von Dichtungsmaterial vorgesehen, welche in die Kabeleinführungsabdichtungen übergehen und so ein geschlossenes Dichtungssystem bilden. Die Fig. 1 lässt auch die Konturen der inneren Oberfläche erkennen, insbesondere in den Einführungen 2, die nach dem inneren Muffenraum hin weitere Vorsprünge 4 zur Befestigung der Kabelmantelabfangung aufweist.

  Die Muffenhalbschale 1 kann auch die aus der inneren Oberfläche herausragenden Vorsprünge 9 aufweisen, an denen die in Fig. 2 als selbständige Einlage 5 dargestellte Permeationssperre beim Einlegen in die Muffenhalbschale 1 einrasten kann. Zu diesem Zweck weist die Einlage 5 hutartige Einbuchtungen 10 auf, in welche die stiftartigen Vorsprünge 9 eingreifen und sich infolge geeigneter Bemessung mit diesen verklemmen. Durch diese Klemmwirkung wird das Herausfallen der Einlage 5 aus der Halbschale 1 bei der Montage der Muffe verhindert. Die Form der Einlage 5 ist vorteilhafterweise der inneren Kontur der in Fig. 1 dargestellten Muffenhalbschale angepasst, insbesondere im Bereich der Einführungen 2. Dementsprechend weist die in Fig. 2 dargestellte Permeationssperre Rillen 6 auf, die sich mit den Rillen in den Kabeleinführungen 2 nach Fig. 1 decken. 

  Die Randbereiche 7 der Permeationssperre 5 sind so ausgebildet, dass sie sowohl in die   Dichtung    nut 3 als auch in die Kabeleinführungen 2 der Muffenhalbschalen hineinreichen und somit zusammen mit den Dichtungen zwischen den Muffenhalbschalen ein geschlossenes Dichtungssystem bilden. Die in Fig. 1 dargestellten Muffenhalbschalen weisen Bohrungen 8 für die Aufnahme von Schrauben auf, mittels welcher zwei Halbschalen miteinander verklemmt werden. In Fig. 3 ist eine Muffenhalbschale 1 mit der eingelegten Permeationssperre 5 gezeigt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Längsgeteilte Kabelmuffe mit aus Kunststoff gefertigten schalenförmigen Teilen und mit Einrichtungen zur Verminderung des Durchdringens von Wasserdampf durch die Muffenwand, dadurch gekennzeichnet, dass die Permeationssperreinrichtungen als der Innenkontur der schalenförmigen Teile angepasste und als selbständige Einheiten ausgebildete dünnwandige Einlagen ausgebildet sind, deren Ränder sich sowohl bis in die Dichtungsbereiche der Kabeleinführungen in die Muffe als auch bis in die Dichtungsbereiche zwischen den schalenförmigen Teilen erstrecken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kabelmuffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Einlagen aus Niederdruckpolyäthylen sind.
    2. Kabelmuffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen aus Metall sind.
    3. Kabelmuffe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen aus mit Lack oder thermoplastischem Stoff beschichteten Metall bestehen.
    4. Kabelmuffe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Einlagen und der schalenförmigen Teile, dass sie sich beim Zusammensetzen miteinander verklemmen.
    5. Kabelmuffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen mit den schalenförmigen Teilen verklebt sind.
CH1530471A 1971-10-19 1971-10-19 Längsgeteilte Kabelmuffe CH539348A (de)

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CH1530471A CH539348A (de) 1971-10-19 1971-10-19 Längsgeteilte Kabelmuffe

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CH539348A true CH539348A (de) 1973-07-15

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CH1530471A CH539348A (de) 1971-10-19 1971-10-19 Längsgeteilte Kabelmuffe

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