AT11134U1 - Selbsthaftender trichter - Google Patents
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Abstract
Ein Trichter (3) zum Befestigen an magnetisch leitenden, z.B. eisenhaltigen, Metallflächen (1), besitzt einen an seiner Außenseite befestigten Magnet (4). Der Magnet (4) kann in einem Körper (5) aus magnetisch leitendem Werkstoff eingebettet sein, damit die Haftfläche zur Metallfläche (1) vergrößert und der Halt des Trichters (3) verbessert ist. Auf dem Körper (5) kann auf seiner vom Trichter (3) abgekehrten Seite eine reibungserhöhende Auflage (6) aus gummielastischem Werkstoff vorgesehen sein.
Description
österreichisches Patentamt AT11134U1 2010-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Trichter.
[0002] Mit Trichtern, die bisher verwendet werden, ist das Abfüllen von Kraftstoff bzw. Betanken von Fahrzeugen durch Einzelpersonen, wenn die Öffnung, durch die abgefüllt oder betankt werden soll, nicht horizontal sondern lotrecht oder schräg ausgerichtet ist, nur schwer möglich, ohne dass Flüssigkeit über den Trichterrand läuft. Das Stabilisieren und das Waagrechthalten der oberen Trichteröffnung bei gleichzeitigem Abfüllen ist nur mittels einer zweiten Person ordnungsgemäß möglich.
[0003] Aus der US-A-5 803 140 ist es bekannt einen Trichter mit Hilfe eines Magneten an einer Ölwanne eines Fahrzeuges festzulegen, um das Ablassen von Öl ohne die Gefahr zu gestalten, dass Öl nicht in eine Altölauffangwanne gelangt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde einen Trichter so auszugestalten, dass er auch von einer Person problemlos benutzt werden kann.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Trichter, der die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0006] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Dank der Erfindung ist der Trichter so ausgestattet, dass er selbsthaftend an eisenhaltigen Metalloberflächen angebracht werden kann, was das Waagrechthalten der Trichteröffnung und das Stabilisieren des Trichters selbst gewährleistet und somit ein Betanken bzw. das Abfüllen von Schüttgut (Flüssigkeit) durch Einzelpersonen auch bei lotrechten oder schrägen Öffnungen ermöglicht.
[0008] Vorteilhaft ist bei der Erfindung, dass zumindest an einer Seite des Trichters zumindest ein Magnet angebracht ist, wobei der Magnet in einem Körper eingebettet sein kann, um die Haftfläche des Trichters zu vergrößern. Der Halt des erfindungsgemäßen Trichters wird verbessert, wenn die Kontaktfläche zur eisenhaltigen Metalloberfläche, also die vom Trichter abgewendete Fläche des Körpers oder des Magneten gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung aus rutschfestem Material, z.B. Gummi, besteht.
[0009] Durch den Erfindungsgegenstand wird an eisenhaltigen Metalloberflächen mit ausreichenden Hafteigenschaften ein zuverlässiges Befestigen eines Trichters ermöglicht. Dies bewirkt eine waagrechte Lage der Trichteröffnung und erleichtert somit das Abfüllen von Schüttgut, wie Flüssigkeiten, erheblich.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der schematischen Zeichnungen erläutert.
[0011] Es zeigt Fig. 1 das Betanken eines Kraftfahrzeuges an einer senkrechten Weißblechoberfläche mit einem bekannten Trichter, Fig. 2 die Verwendung eines Trichters gemäß der Erfindung, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Trichters gemäß der Erfindung und Fig. 4 den Trichter aus Fig. 3 in Seitenansicht.
[0012] Ein Trichter 3 ist in einer Ausführungsform ein selbsthaftender Trichter 3, der an eisenhaltigen Metallflächen 1, festgelegt werden kann. Der Trichter 3 besitzt wenigstens einen an wenigstens einer Seite des Trichters 3 befestigten Magnet 4. Die Haftfläche des zumindest an einer Seite des Trichters 3 angebrachten Magneten 4 ist durch einen Körper 5, der insbesondere aus magnetisch leitfähigem Material (z.B. eisenhaltig) besteht, zur besseren Haftung des Trichters 3 und für einen sicheren Halt des Trichters 3 vergrößert. Die Kontaktfläche 6 des Körpers 5 zur eisenhaltigen Metallfläche 1 hin besteht vorzugsweise aus rutschfestem Gummimaterial.
[0013] Der in den Fig. 3 und 4 schematisch gezeigte erfindungsgemäße Trichter 3 besteht aus dem eigentlichen Trichter 3 und wenigstens einem an diesem angeordneten Magnet 4. Um die 1/4
Claims (7)
- österreichisches Patentamt AT 11 134 U1 2010-05-15 Wirkfläche des Magneten 4 zu vergrößern und damit den Halt des Trichters 3 an einer eisenhaltigen Metalloberfläche 1 zu verbessern, ist dem Magnet 4 ein Körper 5 aus magnetisch leitendem Werkstoff zugeordnet, sodass die Haftfläche des Magneten 4 vergrößert ist. Um den Halt weiter zu verbessern kann in einer bevorzugten Ausführungsform die der Metallfläche 1 zugekehrte Seite des Magneten 4 oder, wenn der die Haftfläche des Magneten 4 vergrößernde Körper 5 vorgesehen ist, dessen der Metallfläche 1 zugekehrte Seite mit einer Auflage 6 aus reibungserhöhenden Werkstoff, z.B. einem gummielastischen Werkstoff (Kunststoff oder Gummi), belegt sein. Die Auflage 6 bewirkt einen sicheren Halt des erfindungsgemäßen Trichters 3 in der in Fig. 2 schematisch gezeigten Gebrauchslage an der Metallfläche 1. [0014] Der Magnet 4 oder die Anordnung aus Magneten 4, vergrößernden Körper 5 und Auflage 6 kann an dem Trichter 3 starr oder beweglich befestigt sein. Wenn diese Anordnung beweglich befestigt ist, ist der Schwenkbereich des Magneten 4 oder jener der Anordnung aus Magneten 4, Körper 5 und Auflage 6 begrenzt, um zu verhindern, dass der Trichter 3 in der Gebrauchslage (Fig. 2) zu weit abkippt und dann die Nachteile der in Fig. 1 gezeigten Verwendung üblicher Trichter gegeben sind. [0015] Fig. 1 zeigt, dass ohne Verwendung des Erfindungsgegenstandes ein Betanken mittels handelsüblicher Trichter 3 durch die ungünstige Stellung des Trichters 3 an einer senkrechten Oberfläche 1 durch die Tanköffnung 2 das Schüttgut 7 zum Überlaufen neigt. [0016] Fig. 2 zeigt die günstige Stellung des Trichters 3 gemäß der Erfindung an einer senkrechten Metallfläche 1 durch die (lotrechte) Tanköffnung 2, was das Überlaufen des Schüttgutes 7 verhindert und das volle Ausnutzen des Trichtervolumens ermöglicht. [0017] Wie in Fig. 3 und 4 ersichtlich, kann bei der Erfindung der Magnet 4, eine vergrößerte Oberfläche haben, indem er in einen Körper 5, der vorzugsweise aus magnetisch leitendem Werkstoff besteht, eingebettet ist. Überdies ist in der gezeigten Ausführungsform die Kontaktoberfläche aus Gummimaterial 6 gebildet. [0018] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden: [0019] Ein Trichter 3 zum Befestigen an magnetisch leitenden, z.B. eisenhaltigen, Metallflächen 1, besitzt einen an seiner Außenseite befestigten Magnet 4. Der Magnet 4 kann in einem Körper 5 aus magnetisch leitendem Werkstoff eingebettet sein, damit die Haftfläche zur Metallfläche 1 vergrößert und der Halt des Trichters 3 verbessert ist. Auf dem Körper 5 kann auf seiner vom Trichter 3 abgekehrten Seite eine reibungserhöhende Auflage 6 aus gummielastischem Werkstoffvorgesehen sein. Ansprüche 1. Trichter, gekennzeichnet durch wenigstens einen an der Außenseite des Trichters (3) im Bereich des freien Randes des Trichters (3) befestigten Magnet (4).
- 2. Trichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Magnet (4) ein dessen Haftfläche vergrößernder Körper (5), vorzugsweise aus magnetisch leitendem Werkstoff zugeordnet ist.
- 3. Trichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (4) in dem Körper (5) eingebettet ist.
- 4. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Trichter (3) abgekehrten Seite des Magneten (4) eine Auflage (6) aus reibungserhöhendem Werkstoff vorgesehen ist.
- 5. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Trichter (3) abgekehrten Seite des Körpers (5) eine Auflage (6) aus reibungserhöhendem Werkstoff vorgesehen ist. 2/4 österreichisches Patentamt AT11134U1 2010-05-15
- 6. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (4) und gegebenenfalls der Körper (5) mit dem Trichter (3) starr verbunden ist.
- 7. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (4) und gegebenenfalls der Körper (5) am Trichter (3) schwenkbar gelagert ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
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