Früher glaubte die Regisseurin Shahrbanoo Sadat, sie sei hässlich und nicht gut genug. Dann sah sie sich in ihrem neuen Film "No Good Men" selbst schauspielern.
Es ist eine romantische Komödie – aber eine, die in Kabul spielt. Hier spricht Shahrbanoo Sadat über ihren Film "No Good Men", der in diesem Jahr die Berlinale eröffnet.
Nicmer Evans ist ein scharfer Regimekritiker Venezuelas. Zweimal war er deswegen schon in Haft. Er sagt: Maduros Sturz durch Trump habe den Machthabern genutzt.
Interview: Alexander Kauschanski und Christoph Twickel
Auch in Deutschland läuft die Dokumentation "Melania" über die First Lady der USA. Aber wer schaut sich den Film an? Unser Autor hat sich in ein Hamburger Kino gesetzt.
Wie kann man sich vorbereiten auf eine Machtübernahme der Rechten? Das fragt sich der Theatermacher Matthias Lilienthal, der erstmals die Lessingtage in Hamburg leitet.
Klar, etliche Menschen leben in zu kleinen Wohnungen – viele aber auch in zu großen. Wie ein Wechsel gut funktioniert, sieht man bei europäischen Nachbarn. Und in Berlin.
In der Hamburger HafenCity sollte längst ein Dokumentationszentrum für deportierte NS-Opfer stehen. Seit Jahren stockt der Bau – und liegt nun wieder auf Eis.
Schneechaos, vereiste Wege – wo war eigentlich der Winterdienst? Im Podcast "Elbvertiefung" diskutieren wir, was Hamburg aus diesem Winter für den nächsten lernen kann.
Von Tom Kroll, Christoph Twickel und Florian Zinnecker
Die Existenz der "MS Stubnitz" ist bedroht: Das Kulturschiff verliert seinen Liegeplatz. Wieso findet sich ausgerechnet in der Hafenstadt Hamburg kein Platz?
Bürgerschaftswahl, Klimaentscheid, eine geschenkte Oper und eine Krise am Ballett. Und natürlich der doppelte Aufstieg des HSV. Die Elbvertiefung blickt zurück auf 2025.
Von Miriam Amro, Frank Drieschner, Viola Diem u. a.
Mit der Ansiedlung des neuen Hamburger Naturkundemuseums im Elbtower rettet die Stadt die Bauruine. Doch es gibt Zweifel, ob das wirklich die günstigste Variante ist.
Laut dem neuen Mietenspiegel sind die Wohnungsmieten in Hamburg zuletzt kaum gestiegen. Das wäre eine gute Nachricht. Aber es ist nicht so, wie es aussieht.
Laut einer neuen Studie sind die Mieten in Hamburg weder zu hoch, noch steigen sie besonders schnell. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wer Auftraggeber der Studie ist.
Okay, das war gelogen. Hier sind die Geschenktipps aus der Hamburg-Redaktion der ZEIT: Bücher, Musik, Schmuck und eine Mütze, mit der man gut durchs Schietwetter kommt.
Von Oskar Piegsa, Christoph Twickel und Miriam Amro, Hamburg u. a.
In Hamburg-Harburg leben fast 600 Geflüchtete in einer Lagerhalle unter Neonlicht, teilweise seit Jahren. Die Behörden sagen: Wir haben keine Alternative.
Jackson Irvine, der Kapitän des FC St. Pauli, trat in einem "Free Palestine"-Shirt auf. Am Wochenende musste der linke Verein darum klären, was "links sein" bedeutet.
Neun skandalöse Jahre lang lag das Holsten-Areal mitten in Hamburg brach. Nun wurde es wieder verkauft, bald sollen hier 2.000 Wohnungen gebaut werden. Geht das gut?
Nicht nur zu Klimaschutz, Grundeinkommen und Olympia, auch etwa bei einigen Bauprojekten dürfen die Menschen in Hamburg mitentscheiden. Manchmal sorgt das für Probleme.
Ein Wohngebiet in Hamburg darf nicht gebaut werden. Der Grund: In der Gegend duftet es zu stark nach Kaffee. Aber ist das wirklich eine "erhebliche Belästigung"?
Der Hamburger Antisemitismusbeauftragte Stefan Hensel legt sein Amt nieder. Hamburg habe keine Konzepte gegen Judenhass, kritisiert er. Doch das ist noch nicht alles.
Vor zwei Jahren stoppten die Arbeiten an Hamburgs Prestigeprojekt, weil der Investor die Rechnungen nicht zahlen konnte. Nun steigt die Stadt ein – und hat große Pläne.
Die Stadt Hamburg steigt als Teileigentümerin beim Bau des Elbtowers ein, um dort das Naturkundemuseum unterzubringen. Der Senat spricht von einer "Win-win-Situation".
Wie Hamburg einst zur Musikstadt wurde – und warum so viele Clubbetreiber heute straucheln. Die neue Folge der Elbvertiefung – live auf dem Reeperbahnfestival
Von Annika Lasarzik, Oskar Piegsa, Christoph Twickel u. a.
Der Hamburger Paul Speckmann produzierte den Beat zum Megahit "Shabab(e)s im VIP" vom Popstar Pashanim. Sein Leben, sagt er, hat sich seither komplett verändert.
Lange war es Behörden lästig, wenn Bürger städtische Entwicklung mitgestalten wollten. Ein Onlinetool verschafft ihnen neues Gehör – doch eine Frage bleibt offen.
Zum Reeperbahn Festival werden an die 10.000 Besucherinnen und Besucher erwartet – und gefühlt ebenso viele größtenteils unbekannte Bands. Welche sich lohnen, steht hier.
Bis 2030 wollte Hamburg den Autoverkehr deutlich reduzieren. Das stieß auf Widerstand – sogar beim Bürgermeister. Was bedeutet sein Parkplatzmoratorium für die Stadt?
Auf der Elbinsel Lühesand vor Stade konnte man idyllisch und günstig campen. Jetzt wollen neue Pächter auf "Glamping" umstellen. Das gefällt nicht allen.
Die Verhandlungen um das Holsten-Areal gehen weiter. Auf der Brachfläche könnten günstige Wohnungen entstehen. Nur: Lassen sich die Gläubiger auf den Verkauf ein?
Was das Großereignis für die Menschen in der Stadt bedeuten würde – und wie Hamburg davon profitiert. Eine neue Folge "Elbvertiefung", live von der Langen Nacht der ZEIT
Von Florian Zinnecker, Maria Rossbauer, Annika Lasarzik u. a.
Schöne neue Wohnungen, aber viel billiger als bisher. Das ist das Ziel des "Hamburg-Standards". Was das sein soll, und ob es funktioniert, ist Thema in der Elbvertiefung.
Vor sieben Jahren versprach der Hamburger Senat die Verschönerung von 13 Plätzen. Was ist daraus geworden? Drei Beispiele, die zeigen, wie mühsam Stadtentwicklung ist.
Seit 30 Jahren gibt es im Hamburger Schanzenzelt im Sommer Konzerte, Theater und Kinderzirkus. Nun könnte das zu Ende gehen – weil plötzlich die Gebühren erhöht wurden.
Fünfeinhalb Jahre nach einer Razzia müssen sich Mitarbeiter eines Pharmakonzerns wegen Betrugs vor Gericht verantworten. In der Zwischenzeit machten sie gute Geschäfte.
Kann man gegen den Gazakrieg demonstrieren, ohne Israelhassern eine Bühne zu bieten? Ein Hamburger Bündnis hat es versucht – und musste feststellen, wie schwer das ist.
Jochen Brack war Spitzenkandidat des Hamburger BSW. Nun ist er aus der Partei ausgetreten – und erhebt schwere Vorwürfe gegen seine ehemaligen Genossen.
Bisher scheiterte der Verkauf des brachliegenden Holstenareals in Hamburg an den überzogenen Preisvorstellungen des Skandalkonzerns Adler. Das könnte sich jetzt ändern.
Unser Autor ist genervt: Als einer von 22.947 Mietern sollte er etliche Fragen für den neuen Mietenspiegel beantworten. Ein einfacher Trick wäre die bessere Lösung.