Im Glashaus
Apples Entwicklerkonferenz 2025: Transparenzeffekte statt KI
Apple hebt sich seine dicken Patronen im KI-Kampf für später auf und feuert erst mal mit Schrot auf eingeübte Ziele: Optik, Ergonomie und Geräte- und Anwendungsverschränkung, um seine Betriebssysteme rundum zu verbessern.
Die dunklen Wolken wollen nicht abziehen über dem Hause Apple: Nach einer Kartellrechtsklage des US-Justizministeriums gegen Alphabet dürfte Apple untersagt werden, Google weiterhin den Platz als Standardsuchmaschine auf den iGeräten zu verkaufen. Fachleute schätzen den Deal auf 20 Milliarden US-Dollar jährlich (umgerechnet rund 17,4 Milliarden Euro). Weltweit fordern Regulierer weitere Öffnung seiner Betriebssysteme für Mitbewerber, was auch die Einnahmen aus Apples App Store mindert. Und die Einfuhrzölle der US-Regierung auf im Ausland gefertigte Apple-Produkte dürften die Einnahmen zusätzlich drücken.
Dabei schluckten Großprojekte Milliarden US-Dollar, spielen aber nichts (wie das eingestellte Autoprojekt) oder nur Cents ein (die Computerbrille Vision Pro). Und Apples anhaltendes Versagen beim Implementieren großer KI-Funktionen drückt in China seit Monaten die Absatzzahlen des iPhones, dem besten Pferd im Stall.